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DE1162301B - Korbscheider zur Wichtesortierung von feinkoernigen Feststoffen - Google Patents

Korbscheider zur Wichtesortierung von feinkoernigen Feststoffen

Info

Publication number
DE1162301B
DE1162301B DEB65472A DEB0065472A DE1162301B DE 1162301 B DE1162301 B DE 1162301B DE B65472 A DEB65472 A DE B65472A DE B0065472 A DEB0065472 A DE B0065472A DE 1162301 B DE1162301 B DE 1162301B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
basket
drive shaft
basket separator
braking device
grained solids
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB65472A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Gerhard Linke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEB65472A priority Critical patent/DE1162301B/de
Publication of DE1162301B publication Critical patent/DE1162301B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/48Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by mechanical classifiers

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Korbscheider zur Wichtesortierung von feinkörnigen Feststoffen Die Erfindung bezieht sich auf einen Korbscheider, welcher der Trennung von feinkörnigen Feststoffen, insbesondere Mineralgemischen, in einer unter Fliehkraftwirkung stehenden, sich in einem beliebig, z. B. zylindrisch, konisch oder bogenförmig geformten Trenngefäß befindlichen Trübe dient.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, für eine solche Trennung ein feststehendes oder sich drehendes Gefäß zu verwenden, in dessen Innerem eine korbartige Fangvorrichtung umläuft, in der sich das abzutrennende Schwergut ablagert. Die Fangvorrichtung wird in bestimmten Zeitabständen aus der Trübe herausgezogen und das in ihr abgelagerte Gut durch Bürsten oder Abspritzen mechanisch ausgetragen. Eine kontinuierliche Betriebsweise ist nach diesem Verfahren nicht möglich.
  • Die Erfindung betrifft demgegenüber einen Korbscheider, der in vorteilhafter Weise ein kontinuierliches Arbeiten ermöglicht. Bei ihm ist das feststehende oder sich drehende Trenngefäß innen mit einer spiralförmigen, innenkonkaven Rinne als umlaufendem Fangkorb versehen, in der sich das Schwergut infolge der Fliehkraft ablagert und kontinuierlich zum oberen Rand des Trenngefäßes befördert und dort ausgetragen wird. Das wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Antriebswelle des Fangkorbes an einem Ende mit einer intermittierend bremsenden Vorrichtung und an ihrem unteren Ende in an sich bekannter Weise mit Rührflügeln versehen ist. Durch die intermittierend bremsende Vorrichtung wird die sich drehende Rinne durch elektrisch oder mechanisch erzeugte Impulse beschleunigt oder abgebremst, so daß der Rinne zusätzlich zu der Drehbewegung eine Drehschwingbewegung erteilt wird. Diese Vorrichtung kann aus einem elektromagnetischen Schwingungserzeuger, dem elektrisch gesteuerte Impulse zugeführt werden, oder einem in seiner Schwingweite vorzugsweise verstellbaren Unwucht-Schwingungserzeuger bestehen, der mit der sich drehenden Rinne umlaufen kann. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, daß bei einem symmetrischen Geschwindigkeitsdiagramm der überlagerten Drehschwingungsbewegung in bezug auf das in der sich drehenden Rinne liegende Schwergut nur die Reibung der Ruhe aufgehoben und eine Förderbewegung des Schwergutes nur durch die Strömung der umlaufenden Trübe hervorgerufen werden kann, vorausgesetzt, daß die Reibungsverhältnisse zwischen dem Schwergut und der Innenwand der Rinne das zulassen. Daher ist es vorteilhaft, das Geschwindigkeitsdiagramm der Drehschwingungsbewegung derart unsymmetrisch auszugestalten, daß eine zusätzliche Transportbewegang des abgeschiedenen Schwergutes in der Rinne in Austragsrichtung erfolgt. Diese Wirkung kann bei Anwendung eines elektromagnetischen Schwingungserzeugers dadurch erreicht werden, daß die elektrischen Impulse derart gesteuert werden, daß die Bremsung der sich drehenden Rinne durch das Magnetsystem größer ist als die Wiederbeschleunigung der Rinne über den Antriebsmotor und die zwischengeschaltete elastische Kupplung. Bei Anwendung eines Unwucht-Schwingungserzeugers kann man in der Weise vorgehen, daß seine Schwingweite nur in einer Schwingrichtung durch. feste Anschlagpuffer begrenzt wird, während zur Begrenzung der Schwingweite in der anderen Richtung verstellbare und federnde Anschlagpuffer dienen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt im Schnitt einen Korbscheider, bei dem die Drehschwingbewegung durch einen elektromagnetischen Schwingungserzeuger hervorgerufen wird.
  • In dem feststehenden Behälter 1 ist eine spiral, förmig verlaufende innenkonkave Rinne 2 angeordnet, die mit der Antriebswelle 3 fest verbunden ist. Die Welle ist am unteren Ende mit den Rührflügeln 4 versehen. Die Antriebswelle 3 ist in dem Rahmen 5, der auch das Gefäß 1 aufnimmt, verlagert und wird über die Riemenscheibe 6 von dem Motor 7 angetrieben. Mit der Riemenscheibe 6 ist über elastische Zwischenstücke 8 die Scheibe 9 verbunden, die in die beiden Magnete 11 hineinragt. Diese werden durch eine (nicht dargestellte) elektrische Einrichtung so gesteuert, daß Bremsimpulse durch Wirbelstrombremsung über die Scheibe 9 auf die rotierende Antriebswelle 3 und damit auf die sich drehende Rinne 2 übertragen werden, deren Gänge durch Zwischenstücke 10 gegeneinander abgestützt sind. Die Frequenz der Bremsstöße kann ebenso beliebig geändert werden wie die Größe der Verzögerung. Zum Ausgleich der Bremsstöße sind die Magnete 11 durch elastische Auflagen 12 mit dem Rahmen 5 verbunden. Diese Auflagen 12 können entfallen, wen in nicht dargestellter Weise zwei der Erfindung zugrunde liegende Vorrichtungen durch einen Rahmen verbunden sind und ein vollständiger Massenausgleich durch gegenläufige Bremsstöße gewährleistet ist.
  • Der Austrag der in der Rinne 2 nach oben wandernden Schwergutteilchen erfolgt über einen kegelstumpfartig ausgebildeten Austragsring 13 in die Ablaufrinne 14. Die an schwerem Mineral verarmte Trübe kann zum Austragen im Überlauf in die Rinne 15 gebracht werden. Sie kann aber auch durch (nicht dargestellte) Flüssigkeitsheber oder seitliche Stutzen aus dem Trenngefäß 1 abgeführt werden. Unter Umständen kann es, um der Entstehung störender Wirbel in der in dem Trenngefäß 1 befindlichen Trübe vorzubeugen, vorteilhaft sein, dafür Sorge zu tragen, daß die Rührflügel nicht mit der Rinne abgebremst werden. Es ist dann erforderlich, die Rührflügel an einer gesonderten Welle, die durch die als Hohlwelle ausgebildete Antriebswelle der Rinne geführt sein kann, zu befestigen und durch diese gesondert anzutreiben.
  • In den F i g. 2 und 3 ist eine Vorrichtung dargestellt, bei der die Drehschwingbewegung des rinnenförmigen Einsatzes durch einen Unwucht-Schwingungserzeuger hervorgerufen wird. F i g. 2 zeigt einen Schnitt durch eine solche Vorrichtung, F i g. 3 eine Draufsicht auf diese.
  • In dem feststehenden Behälter 1 ist ebenfalls eine schraubenförmig verlaufende, im Querschnitt muldenförmige, mit der Antriebswelle 3 fest verbundene Rinne 2 angebracht. Die Flügel 4 des Rührers sind jedoch im Gegensatz zu dem in F i g. 1 veranschaulichten Ausführungsbeispiel in der Nähe der Antriebswelle 3 angeordnet. Diese ist wiederum in dem Rahmen 5, der auch das Gefäß 1 aufnimmt, verlagert und wird über eine fest auf ihr sitzende Riemenscheibe 6' von dem Motor 7 angetrieben. Die Riemenscheibe 6' ist über federnde Verbindungselemente 8' mit dem ebenfalls umlaufenden Doppelarm 16 verbunden, auf dem die sich selbst oder auch zwangläufig über Zahnkeilriemen sich synchronisierenden Unwuchten 17 befinden. Der Doppelarm 16 ist jedoch nicht fest mit der Antriebswelle 3 verbunden: er wird lediglich durch die elastischen Verbindungselemente 8' mitgenommen. Die Unwuchten 17 werden durch eine Doppelkeilriemenscheibe 18, die auch als Zahnkeilriemenscheibe ausgebildet sein kann, über Keilriemen 19 bzw. Zahnkeilriemen angetrieben. Die Doppelkeih7emenscheibe 18 ist mit dem Rahmen 5 verbunden. Der Doppelarm 16 ist so ausgebildet, daß er zwischen den festen Anschlagpuffern 20 und den einstellbaren Federn 21 schwingend eine Drehschwingung erhält.
  • Die festen Anschlagpuffer 20 und die einstellbaren Federn 21 sind mit der umlaufenden Riemenscheibe 6' fest verbunden. Auf diese Weise ist es möglich, der Drehbewegung der Rinne 2 auf mechanische Weise eine Drehschwingung, vorzugsweise eine solche mit unsymmetrischem Geschwindigkeitsdiagramm, zu überlagern. Der Austrag der in der Rinne 2 nach oben wandernden Schwergutteilchen erfolgt ebenso wie bei der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform über einen kegelstumpfartigen Austragring 13 in die Ablaufrinne 14.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Korbscheider zur Wichtesortierung von feinkörnigen Feststoffen durch Fliehkraft, d a d u r c h gekennzeichnet, daß ein feststehendes oder drehbares Trenngefäß (1) mit einer spiralförmigen, innenkonkaven Rinne (2) als umlaufenden Fangkorb ausgestattet ist und daß die Antriebswelle (3) des Fangkorbes an einem Ende eine intermittierend bremsende Vorrichtung und an ihrem unteren Ende in an sich bekannter Weise Rührflügel (19) aufweist.
  2. 2. Korbscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die intermittierend bremsende Vorrichtung ein elektromagnetischer Schwingungserzeuger ist, der mit einer auf der Antriebswelle (3) angebrachten Riemenscheibe (6) versehen ist.
  3. 3. Korbscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die intermittierend bremsende Vorrichtung ein Unwucht-Schwingungserzeuger ist, der mit einer auf der Antriebswelle (3) angebrachten Riemenscheibe (6') versehen ist.
  4. 4. Korbscheider nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Unwucht-Schwingungserzeuger mit Trägerarmen (16) versehen ist, die auf der Antriebswelle (3) drehbar gelagert sind, und die Unwuchten (17) an den Enden der Trägerarme (16) angebracht und über Riemen (19) angetrieben sind.
DEB65472A 1962-01-11 1962-01-11 Korbscheider zur Wichtesortierung von feinkoernigen Feststoffen Pending DE1162301B (de)

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