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DE1161665B - Fahrbare Giesspfanne - Google Patents

Fahrbare Giesspfanne

Info

Publication number
DE1161665B
DE1161665B DER26806A DER0026806A DE1161665B DE 1161665 B DE1161665 B DE 1161665B DE R26806 A DER26806 A DE R26806A DE R0026806 A DER0026806 A DE R0026806A DE 1161665 B DE1161665 B DE 1161665B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ladle
pan
pouring
fork
chassis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER26806A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renault SA
Original Assignee
Renault SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Renault SA filed Critical Renault SA
Publication of DE1161665B publication Critical patent/DE1161665B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/12Travelling ladles or similar containers; Cars for ladles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: B 22 d
Deutsche Kl.: 31c-27/03
Nummer: 1161 665
Aktenzeichen: R 26806 VI a / 31 c
Anmeldetag: 26. November 1959
Auslegetag: 23. Januar 1964
Die Erfindung betrifft eine mittels eines eigenen Fahrgestelles auf dem Boden fahrbare Gießpfanne.
Es ist bei derartigen Gießpfannen bereits bekannt, auf dem Fahrgestell ein Führungsgerüst anzubringen, mittels dessen die in waagerechter Ebene schwenkbare Gießpfanne gehoben und gesenkt werden kann. Die bekannten Gießpfannen dieser Art haben aber nur einen beschränkten Arbeitsbereich und machen mitunter die Anwendung von Hilfsvorrichtungen zum Aufnehmen und/oder zum Verteilen der Metallschmelze erforderlich.
Demgegenüber soll durch die Erfindung eine fahrbare Gießpfanne geschaffen werden, deren Arbeitsbereich, insbesondere Schwenkbereich erheblich vergrößert ist und die in der Lage ist, bei einfachster Bedienung alle in Gießereien erforderlichen Transport- und Arbeitsbewegungen mit großer Sicherheit und ohne Gefahr für die Umgebung auszuführen.
Dies wird gemäß der Erfindung in erster Linie dadurch erreicht, daß am stirnseitigen Ende des Fahrgestells ein senkrecht stehendes Führungsgerüst fest angeordnet und als Gleitbahn für eine heb- und senkbar an ihm geführte, nach vorn ragende Konsole ausgebildet ist, an der um eine außerhalb der Grundfläche des Fahrgestells liegende senkrechte Achse eine die kippbare Gießpfanne tragende Gabel schwenkbar gelagert ist.
Eine in dieser Weise ausgebildete fahrbare Gießpfanne ermöglicht bei größter Bewegungsfreiheit der Pfanne die Entnahme des flüssigen Metalls unmittelbar an der Abstichöffnung oder -rinne des Schmelzofens unabhängig von deren Höhenlage und Zugänglichkeit, da die Gießpfanne in ihrer zum Aufnehmen des Metalls richtigen Höhe von allen Richtungen aus mit einem verhältnismäßig großen Schwenkwinkel von 180° an die Entnahmestelle herangebracht werden kann. Sie ermöglicht ebenso das ungehinderte Ausgießen des flüssigen Metalls entweder in einen anderen Ofen oder unmittelbar in Gießformen oder das Zurückschütten von nicht vergossenem Metall in den Hauptofen, ohne daß irgendwelche zusätzlichen Einrichtungen erforderlich sind.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, bei der die Fallhöhe des Gießstrahls beim Ausgießen vermindert und der Strahl mit großer Genauigkeit auf eine engbegrenzte Stelle gerichtet werden kann, ergibt sich, wenn gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die Schenkel der die Gießpfanne tragenden Gabel nach der Gießschnauze der Pfanne zu abgewinkelt und die Kippachse der Gießpfanne möglichst nahe an die Gießschnauze gelegt ist.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung er-Fahrbare Gießpfanne
Anmelder:
Regie Nationale des Usines Renault,
Billancourt, Seine (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Paap
und Dipl.-Ing. H. Mitscherlich, Patentanwälte,
München 22, Mariannenplatz 4
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 27. November 1958
(Nr. 780 224)
geben sich aus der nachstehenden Beschreibung an
ao Hand der Zeichnung, die als Beispiel eine Ausführungsform mit einer kegelstumpfförmigen Pfanne zeigt; an Stelle einer solchen Pfanne könnte auch eine anders gestaltete Pfanne oder z. B. auch eine Gießtrommel angeordnet sein. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der fahrbaren Gießpfanne nach der Erfindung mit durch verschiedene Stricharten dargestellten verschiedenen Betriebsstellungen und
Fig. 2a und 2b Vorderansichten der fahrbaren Gießpfanne für zwei verschiedene Betriebsstellungen, in Richtung des Pfeils F in F i g. 1 gesehen.
In der Zeichnung ist mit 1 ein Fahrgestell bezeichnet, das bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel selbstfahrend ausgebildet ist und ein Führungsgerüst 2 für die Halteeinrichtung der das schmelzflüssige Metall aufnehmenden Gießpfanne trägt. Das Führungsgerüst 2 bildet eine Gleitbahn für eine heb- und senkbar an ihm geführte Konsole 3, deren Bewegung am Führungsgerüst in beliebiger Weise, vorzugsweise hydraulisch, erfolgen kann. An der nach vorn ragenden Konsole ist um eine senkrechte Achse eine Gabel 4 mit schräg abgewinkelten Tragschenkeln 5 schwenkbar gelagert. Die senkrechte Schwenkachse der Gabel 4, 5 liegt außerhalb der Grundfläche des Fahrgestells 1. Für die Hub- und Senkbewegung der Konsole 3 sowie die Drehung der Gabel ist eine beispielsweise mit Zahnstangentrieben arbeitende hydraulische Vorrichtung 6 angeordnet.
Die Gabel 4 trägt die Gießpfanne 7 mittels eines Halteringes 8 und zweier Zapfen 9, die die waagerechte Kippachse der Pfanne bilden und so nahe als möglich an der Gießschnauze der Pfanne angeord-
309 780/191
net sind. Die Pfanne 7 wird an dem Haltering 8 durch einen Bajonettverschluß 10 gehalten.
An dem Haltering greifen Lenker 11 an, die durch das gestrichelt gezeichnete Gestänge 12 mit Schwenkgliedern 13 gelenkig verbunden sind, welche um eine mit dem Drehzapfen der Gabel festverbundene waagerechte Achse 14 schwenkbar sind. Die Schwenkglieder 13 können zum Kippen der Pfanne 7 durch eine hydromechanische Vorrichtung, beispielsweise durch eine hydraulische Vorrichtung 15 mit Zahnstangentrieb, verschwenkt werden.
Die Gießpfanne nach der Erfindung ist nach allen Richtungen hin auf dem Arbeitsboden einer Gießerei frei verfahrbar und ermöglicht außerdem folgende Arbeitsbewegungen:
1. Anheben und Absenken der Gießpfanne durch Betätigung des Antriebs der Konsole 3 für deren Gleitbewegung an dem Führungsgerüst 2;
2. Verschwenken der Gießpfanne zum Zubringen derselben zu den Füll- und Entleerungsstellen, die sich rechts oder links des Fahrgestells befinden können, innerhalb eines Gesamtwinkels von 180° durch Betätigung der hydraulischen Vorrichtung 6, welche die Gabel 4 verschwenkt;
3. Kippen der Gießpfanne um die in der Nähe der a5 Gießschnauze angeordnete waagerechte Kippachse, wodurch eine große Fallhöhe des Metalls beim Ausgießen vermieden wird und der Gießstrahl mit großer Genauigkeit auf die das flüssige Metall aufnehmende Stelle gerichtet werden kann.
Die Kippbewegung der Pfanne erfolgt dabei durch £>etätigung der Vorrichtung 15 und Verschwenken der Schwenkglieder 13 um die Achse 14, die ihrerseits über die Gelenkgestänge 11, 12 und den Haltering 8 3ie Gießpfanne 7 um die Zapfen 9 der Gabelschen- <el 5 verschwenken.
Die schräge Abwinklung der Schenkel 5 der oabel 4, die den oberen Teil der Gießpfanne freiläßt, erleichtert die Füllung und die Entleerung der Pfanne und hält die Gießschnauze bei seitlich verschwenkter Pfanne im Abstand vor den Seiten des Fahrgestells.
Die Bedienungsvorrichtungen zum Heben und Senken der Konsole 3 sowie zum Drehen der Gabel 4, 5 und zum Kippen der Gießpfanne 7 können zusammen an einer Stelle des Fahrgestells angeordnet sein. In Fig. 1 sind bei 16 mit den verschiedenen Betätigungsvorrichtungen verbundene Schläuche dargestellt, welche durch Hebel 17 schaltbar sind.
In Fig. 1 ist die Gießpfanne mit gestrichelten Linien in ihrer Kippstellung und in Fig. 1 und 2b mit strichpunktierten Linien in ihrer angehobenen Stellung gezeigt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Fahrbare Gießpfanne mit einem Fahrgestell und einem an diesem angebrachten Führungsgerüst für die heb- und senkbare sowie in waagerechter Ebene schwenkbare Gießpfanne, dadurch gekennzeichnet, daß am stirnseitigen Ende des Fahrgestells (1) ein senkrecht stehendes Führungsgerüst (2) fest angeordnet und als Gleitbahn für eine heb- und senkbar an ihm geführte, nach vorn ragende Konsole (3) ausgebildet ist, an der um eine außerhalb der Grundfläche des Fahrgestells (1) liegende senkrechte Achse eine die kippbare Gießpfanne (7) tragende Gabel (4, 5) schwenkbar gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (5) der die Gießpfanne (7) tragenden Gabel nach der Gießschnauze der Pfanne (7) zu sohräg nach vorn abgewinkelt sind und die Kippachse (9) der Gießpfanne (7) möglichst nahe an die Gießschnauze gelegt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kippen der Pfanne (7) dienende Schwenkglieder (13) über ein Gelenkgestänge (11, 12) an einem die Pfanne (7) umfassenden Haltering (8) angreifen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Hub- und Senkbewegung der Konsole (3) sowie die Drehung der Gabel (4, 5) und das Kippen der Pfanne (7) hydraulische Antriebe (6, 15) vorgesehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1 560 241, 2 548 178.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 780/191 1.64 © Bundesdruckerei Berlin
DER26806A 1958-11-27 1959-11-26 Fahrbare Giesspfanne Pending DE1161665B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1161665X 1958-11-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1161665B true DE1161665B (de) 1964-01-23

Family

ID=9652549

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER26806A Pending DE1161665B (de) 1958-11-27 1959-11-26 Fahrbare Giesspfanne

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1161665B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1560241A (en) * 1924-02-15 1925-11-03 U S Smelting Furnace Company Ladle carrier
US2548178A (en) * 1948-06-25 1951-04-10 Shepard Niles Crane & Hoist Co Hot metal handling apparatus

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1560241A (en) * 1924-02-15 1925-11-03 U S Smelting Furnace Company Ladle carrier
US2548178A (en) * 1948-06-25 1951-04-10 Shepard Niles Crane & Hoist Co Hot metal handling apparatus

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