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DE1161592B - Transistorisierter Tonfrequenzverstaerker - Google Patents

Transistorisierter Tonfrequenzverstaerker

Info

Publication number
DE1161592B
DE1161592B DEB68651A DEB0068651A DE1161592B DE 1161592 B DE1161592 B DE 1161592B DE B68651 A DEB68651 A DE B68651A DE B0068651 A DEB0068651 A DE B0068651A DE 1161592 B DE1161592 B DE 1161592B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
battery
transistors
audio frequency
built
frequency amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB68651A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Dallmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Elektronik GmbH
Original Assignee
Robert Bosch Elektronik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch Elektronik GmbH filed Critical Robert Bosch Elektronik GmbH
Priority to DEB68651A priority Critical patent/DE1161592B/de
Publication of DE1161592B publication Critical patent/DE1161592B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/02Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation
    • H03F1/0205Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in transistor amplifiers
    • H03F1/0211Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in transistor amplifiers with control of the supply voltage or current
    • H03F1/0244Stepped control
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/26Push-pull amplifiers; Phase-splitters therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Transistorisierter Tonfrequenzverstärker Gegenstand der Erfindung ist ein neuartiger transistorisierter Tonfrequenzverstärker, der wahlweise aus einer vorzugsweise eingebauten Batterie kleiner Kapazität oder aus einer vorzugsweise äußeren Batterie großer Kapazität betrieben werden kann und der mit einer in B-Schaltung arbeitenden Gegentakt-Endstufe sowie mit einer die Endstufe über einen Treibertransformator steuernden Treiberstufe ausgerüstet ist. Die Erfindung betrifft insbesondere die Ausbildung der Endstufe eines solchen Tonfrequenzverstärkers.
  • Mit Transistoren bestückte Tonfreque-nzverstärker werden beispielsweise in Tonbandgeräten, tragbaren Rundfunkempfängern und ähnlichen Geräten verwendet. Zum Betrieb des Verstärkers ist im allgemeinen in dem betreffenden Gerät eine Batterie, z. B. aus Monozellen, oder ein kleiner Sammler eingebaut. Um das Gerät möglichst klein und leicht zu halten, wird dabei Wert darauf gelegt, daß die eingebaute Batterie ebenfalls möglichst klein und leicht ist. Sie kann dann aber nur eine verhältnismäßig geringe Kapazität haben, so daß der Tonfrequenzverstärker für eine möglichst schonende Belastung der Batterie ausgelegt sein muß und seine Endstufe nur eine recht kleine Sprechleistung abgeben kann.
  • Wenn aber ein derartiges Gerät etwa im Heim oder im Auto benutzt werden soll, ist eine größere Sprechleistung erwünscht. Zu diesem Zweck ist häufig vorgesehen, daß man das Gerät statt an der eingebauten Batterie an einer äußeren Batterie größerer Kapazität, z. B. an der Autobatterie, betreiben kann. Solche äußeren Batterien haben eine größere Kapazität, und es spielt keine so große Rolle, wenn die äußere Batterie durch den Tonfrequenzverstärker mehr belastet wird. Auch vom Netz gespeiste Gleichspannungsquellen können in diesem Sinne als Außenbatterien größerer Kapazität aufgefaßt werden. Der Übergang von dem Betrieb mit eingebauter Batterie auf Betrieb mit äußerer Batterie wird vielfach durch eine automatische Umschaltung vorgenommen, die beim Anschluß der Außenbatterie in Tätigkeit tritt.
  • Da die Endstufe von Tonfrequenzverstärkern, die wahlweise mit einer eingebauten Batterie kleiner Kapazität oder einer äußeren Batterie größerer Kapazität betrieben werden können, bei Betrieb mit der äußeren Batterie eine größere Sprechleistung abgeben soll, muß diese von vornherein so ausgelegt werden, daß sie eine derartig große Lautstärke zu liefern imstande ist. Aus diesem Grunde sieht man im allgemeinen eine Gegentakt-Endstufe mit zwei Transistoren vor, die in B-Schaltung arbeiten.
  • Der Kollektorruhestrom von in B-Schaltung arbeitenden Transistoren ist zwar in der Theorie gleich Null, jedoch läßt sich das in der Praxis nicht verwirklichen, weil die UB 1c-Kennlinie nichtlinear ist, sondern am unteren Ende einen erheblichen Knick aufweist. Bei Betrieb mit Kollektorruhestrom Null würden daher zu große Verzerrungen entstehen.
  • Aus diesem Grunde ist man gezwungen, die Transistoren einer Gegentakt-B-Stufe mit einem gewissen Kollektorruhestrom endlicher Größe zu betreiben. Je größer man den Kollektorruhestrom macht, um so besser wird die Verzerrungsfreiheit der Endstufe. Der Kollektorruhestrom endlicher Größe bedeutet aber eine erhebliche Belastung der Batterie, die bei der eingebauten Batterie kleiner Kapazität sehr ins Gewicht fällt und nach Möglichkeit vermieden werden sollte. Dazu kommt noch, daß der Arbeitspunkt der in B-Schaltung arbeitenden Transistoren meistens durch einen parallel zu der Batterie liegenden Spannungsteiler eingestellt wird, der die Batterie zusätzlich belastet. Der Querstrom durch diesen Spannungsteiler muß aber groß sein gegenüber dem Basisruhestrom des Transistors, der seinerseits wiederum um so größer ist, je höher der Kollektorruhestrom liegt. Die Forderung nach einer möglichst großen Ausgangsleistung, beispielsweise von 3 oder 4 Watt, bei Betrieb des Verstärkers mit der äußeren Batterie widerspricht also der Forderung nach einer möglichst großen Schonung der eingebauten Batterie, wenn der Verstärker mit dieser betrieben wird.
  • Die Erfindung zeigt nun einen neuartigen Weg, wie ein Tonfrequenzverstärker, der mit einer Gegentakt-Endstufe mit zwei in B-Schaltung arbeitenden Transistoren ausgerüstet ist, durch eine einfache Umschaltung so betrieben werden kann, daß er bei Anschluß der äußeren Batterie großer Kapazität eine große Ausgangsleistung liefert, bei Speisung durch die eingebaute Batterie kleiner Kapazität dagegen einen äußerst geringen Gleichstromverbrauch aufweist. Ein transistorisierter Tonfrequenzverstärker, der wahlweise aus einer vorzugsweise eingebauten Batterie kleiner Kapazität oder aus einer vorzugsweise äußeren Batterie großer Kapazität betrieben werden kann und der mit einer in B-Schaltung arbeitenden Gegentakt-Endstufe sowie mit einer die Endstufe über einen Treibertransformator steuernden Treiberstufe ausgerüstet ist, weist gemäß der Erfindung eine Umschaltvorrichtung auf, die den Kollektorruhestrom der beiden Transistoren bei Betrieb mit der eingebauten Batterie auf einen Wert bringt, der kleiner ist als bei Betrieb mit der äußeren Batterie, und die dafür sorgt, daß die Transistoren bei Betrieb mit eingebauter Batterie vorwiegend stromgesteuert, also mit großem Quellwiderstand der als Steuergenerator wirkenden Sekundärwicklungen des Treibertransformators angesteuert werden, bei Betrieb mit der äußeren Batterie dagegen durch Leistungsanpassung zwischen Ausgang der Treiberstufe und Eingang der Gegentakt-Endstufe mit Hilfe des Treibertransformators vorwiegend spannungsgesteuert sind.
  • Auf diese Weise gelingt es, einerseits bei Betrieb mit der äußeren Batterie eine ausreichend große Sprechleistung zu erzielen, andererseits bei Betrieb mit der eingebauten Batterie diese möglichst wenig zu belasten.
  • Da infolge der Nichtlinearität der Kollektorruhestrom-Kennlinie die Verzerrungen einer Gegentakt-B-Endstufe um so größer sind, je kleiner der Kollektorruhestrom ist, würden durch die Verminderung des Kollektorruhestroms allein die Verzerrungen bei Betrieb des Verstärkers mit der eingebauten Batterie verhältnismäßig groß werden.
  • Um dies zu verhindern, sollen die beiden Transistoren der Gegentakt-Endstufe bei Betrieb mit eingebauter Batterie vorwiegend stromgesteuert werden, also mit großem Quellwiderstand der als Steuergenerator wirkenden Sekundärwicklungen des Treibertransformators angesteuert werden, während bei B, trieb mit der äußeren Batterie die beidenTransistoren durch Leistungsanpassung zwischen Ausgang der Treiberstufe und Eingang der Gegentakt-Endstufe mit Hilfe des Treibertransformators vorwiegend spannungsgesteuert sind.
  • Dieser Vorschlag nutzt die an sich bekannte Tatsache aus, daß die für die Stromsteuerung des Transistors maßgebende IB-Ic-Kennlinie an ihrem unteren Ende weit weniger stark gekrümmt ist als die für die Spannungssteuerung maßgebende UB-Ic-Kennlinie. Im allgemeinen werden in bekannten Verstärkern die Transistoren der Gegentakt-B-Endstufe spannungsgesteuert, weil bei der Spannungssteuerung Leistungsanpassung zwischen der Treiberstufe und der Endstufe vorhanden ist, die Endstufe also mit dem besten Wirkungsgrad arbeitet und daher die größere Ausgangsleistung liefern kann.
  • Dementsprechend sieht die Erfindung auch die Spannungssteuerung für den Betrieb des Tonfrequenzverstärkers an der äußeren Batterie vor, weil es hier auf eine größere Sprechleistung ankommt und die Belastung der Batterie keine Rolle spielt.
  • Dagegen werden bei Betrieb an der eingebauten Batterie die Transistoren der Gegentakt-B-Endstufe stromgesteuert. Das hat einmal zur Folge, daß trotz des stark verminderten Kollektorruhestromes die Verzerrungen der Endstufe klein bleiben; andererseits wird nicht die Ausgangsleistung erreicht, die bei Betrieb mit der äußeren Batterie möglich ist, was aber nicht als Nachteil angesehen werden kann, da zwecks Schonung der eingebauten Batterie sowieso auf größere Ausgangsleistungen verzichtet wird. Aus diesem Grunde spielt es auch keine entscheidende Rolle, daß die Endstufe bei der Stromsteuerung nicht mit dem optimalen Wirkungsgrad arbeitet, was durch die bei Stromsteuerung erforderlich; Fehlanpassung zwischen Treiberstufe und Endstufe verursacht wird. Die Fehlanpassung kommt dadurch zustande, daß der hochohmige Ausgang der Treiberstufe oder des Treibertransformators durch den kleinen Eingangswiderstand der Gegentakt-B-Endstufe nahezu kurzgeschlossen wird und die für eine Vollaussteuerung der Endstufe notwendige Steuerleistung nicht aufbringen kann.
  • Es kann der Übergang von der vorwiegenden Stromsteuerung zur vorwiegenden Spannungssteuerung bzw. umgekehrt durch Veränderung des übersetzungsverhältnisses des Treibertransformators, beispielsweise mittels einer Anzapfung der Primärwicklung und eines entsprechenden Schaltkontaktes der Umschaltvorrichtung, herbeigeführt werden.
  • Wie die Änderung des Kollektorruhestromes beim Obergang von der einen Betriebsart zu der anderen im einzelnen bewerkstelligt wird, ist für das Wesen der Erfindung von untergeordneter Bedeutung. Im allgemeinen wird man den den Kollektorruhestrom bestimmenden Arbeitspunkt der Transistoren bestimmenden Schaltungselemente, z. B. den Emitterwiderstand, verändern. Vorwiegend wird aber der Arbeitspunkt der in B-Schaltung arbeitenden Transistoren einer Gegentakt-Endstufe durch einen parallel zur Batterie liegenden Spannungsteiler festgelegt. Der Arbeitspunkt der Transistoren und damit der Kollekturruhestrom wird dann einfach in der Weise verschoben, daß man das Verhältnis der beiden Widerstände des Basisspannungsteilers verändert.
  • Demgemäß besteht eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung darin, daß durch die Umschaltvorrichtung das Verhältnis der Ohmwerte der beiden Widerstände des Spannungsteilers verändert wird.
  • Wie schon erwähnt, wird aber die Batterie nicht nur durch den Kollektorruhestrom, sondern auch durch den durch den Spannungsteiler fließenden Strom belastet. Da das Wesen der Erfindung darin besteht, dem Kollektorruhestrom und damit auch den Basisruhestrom bei Betrieb mit der eingebauten Batterie auf einen kleineren Wert zu bringen als bei Betrieb mit der äußeren Batterie, ist es jetzt möglich, den durch den Spannungsteiler fließenden Querstrom bei Betrieb mit der eingebauten Batterie zu verkleinern. In Weitergestaltung des Erfindungsgedankens ist es daher zweckmäßig, daß durch die Umschaltvorrichtung außerdem der Gesamtwiderstand des Spannungsteilers so verändert wird, daß er bei Betrieb mit der eingebauten Batterie größer ist als bei Betrieb mit der äußeren Batterie.
  • Die Bedienung des Gerätes bzw. des Tonverstärkers läßt sich wesentlich vereinfachen, wenn man den Obergang von dem einen zu dem anderen Wert des Kollektorruhestromes sowie den Übergang von der einen zu der anderen Steuerungsart derart selbsttätig und zwangläufig gestaltet, daß der Benutzer des Gerätes überhaupt nichts dafür zu tun braucht. Das läßt sich beispielsweise in der Weise erreichen, daß die Umschaltvorrichtung zwangläufig durch eine Steckvorrichtung betätigt wird, die zur elektrischen Verbindung der äußeren Batterie mit dem Verstärker vorgesehen ist.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung dient das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel. Die Zeichnung zeigt einen Ausschnitt der Schaltung eines erfindungsgemäßen Tonfrequenzverstärkers, der nur die Treiberstufe 1 und die mit den Transistoren 2 und 3 bestückte Gegentakt-Endstufe enthält. Vor der Treiberstufe 1 kann ein Spannungsverstärker beliebiger Schaltung und mit beliebig vielen Stufen vorgesehen sein. Da dieser Spannungsverstärker im Rahmen der Erfindung ohne Bedeutung ist, wurde er in der Zeichnung fortgelassen.
  • Die Treiberstufe 1 steuert die Gegentakt-Endstufe mit den in B-Schaltung arbeitenden Transistoren 2 und 3 über einen Treibertransformator 8, indem sein Kollektorstrom über die Primärwicklung 11 des Treibertransformators 8 fließt, während die Basen der Transistoren 2 und 3 mit dem oberen bzw. unteren Ende der Sekundärwicklung 10 des Treibertransformators 8 verbunden sind. Der Arbeitspunkt der Transistoren 2 und 3, also ihr Basisruhestrom und damit ihr Kollektorruhestrom, wird durch einen Spannungsteiler festgelegt, der parallel zu der bei 19 und 20 anzuschließenden Batterie liegt und aus den Widerständen 4 und 6 bzw. 4-5 und 6-7 besteht. An die Kollektoren der Endtransistoren 2 und 3 ist ein Ausgangstransformator 17 mit einem Lautsprecher 18 angeschlossen.
  • Gemäß der Erfindung sind eine aus Schaltern 15 und 16 bestehende Umschaltvorrichtung sowie ein weiterer Schalter 12 vorgesehen. Die drei Schalter 12, 15 und 16 sind, wie durch die gestrichelte Linie angedeutet sein soll, mechanisch so miteinander gekoppelt, daß sie alle gleichzeitig betätigt werden. Diese drei Schalter sind erfindungsgemäß für den Wechsel der Betriebsart des Verstärkers vorgesehen. Die Zeichnung gibt die Stellung der Schalter 12, 15 und 16 bei Betrieb mit eingebauter Batterie wieder. Bei Betrieb mit einer äußeren Batterie werden alle drei Schalter in die andere Stellung gebracht.
  • Durch die aus den Schaltern 15 und 16 bestehende Umschaltvorrichtung wird der Arbeitspunkt und damit der Kollektorruhestrom der Transistoren 2 und 3 bei Wechsel der Betriebsart geändert. Bei der gezeichneten Stellung der Schalter 15 und 16, also bei Betrieb mit eingebauter Batterie, besteht der Spannungsteiler, der den Arbeitspunkt der Transistoren 2 und 3 und damit deren Kollektorruhestrom festlegt, aus den beiden Widerständen 4 und 6. Das Verhältnis der Ohmwerte der Widerstände 4 und 6 ist so gewählt, daß der für den Betrieb mit eingebauter Batterie erwünschte Kollektorruhes-trom sehr kleinen Wertes fließt. Die Basisvorspannung wird darum nur verhältnismäßig klein sein. Außerdem sind die Widerstände 4 ° und 6 so hochohmig, daß durch den Spannungsteiler gerade noch der geringstzulässige Querstrom fließt, der ja noch groß gegen den Basisruhestrom sein muß. Sowohl durch den niedrigen Kollektorruhestrom als auch durch den kleinen Querstrom, der durch den Spannungsteiler 4 bis 6 fließt, wird die eingebaute Batterie nur minimal belastet.
  • Wenn der Verstärker mit einer äußeren Batterie großer Kapazität betrieben werden soll, werden die Schalter 15 und 16 in die andere, nicht gezeichnete Stellung gelegt. Dadurch wird dem Widerstand 4 des Spannungsteilers ein weiterer Widerstand 5 und dem Widerstand 6 des Spannungsteilers ein weiterer Widerstand 7 parallel geschaltet. Die zugeschalteten Widerstände 5 und 7 sind so gewählt, daß der Arbeitspunkt der Transistoren 2 und 3 auf der Kollektorruhestrom-Kennlinie nach oben, und zwar zweckmäßigerweise bis etwa in den linearen Teil der Kennlinie, verschoben wird. Durch die Zuschaltung der Widerstände 5 und 7 muß deshalb das Verhältnis der Ohmwerte des oberen Teils des Spannungsteilers und des unteren Teils des Spannungsteilers so geändert werden, daß sich die Basisvorspannung der Transistoren 2 und 3 in entsprechender Weise ändert. Gleichzeitig muß aber durch die Zuschaltung der Widerstände 5 und 7 auch der Gesamtwiderstand des Spannungsteilers so weit herabgesetzt werden, daß der durch den Spannungsteiler fließende Strom jetzt groß gegen den erhöhten Basisruhestrom der Transistoren 2 und 3 ist. Die Widerstände 5 und 7 sind daher erheblich kleiner als die Widerstände 4 und 6. Außerdem ist, wie schon erwähnt, das Verhältnis der Ohmwerte der Widerstände 5 und 7 anders als das der Widerstände 4 und 6.
  • Selbstverständlich kann auch die Änderung des Teilungsverhältnisses sowie auch die Änderung des Gesamtwiderstandes des Spannungsteilers auf beliebig andere Weise vorgenommen werden.. Beispielsweise könnten die Widerstände 4 und 6 des Spannungsteilers aus je zwei hintereinandergeschalteten Einzelwiderständen, vorzugsweise ungleicher Größe, bestehen, von denen jeweils der eine kurzgeschlossen wird, wenn der Verstärker mit der äußeren Batterie betrieben werden soll. Eine andere Möglichkeit besteht einfach darin, daß man durch die Schalter 15 und 16 der Umschaltvorrichtung statt der Widerstände 4 und 6 andere Widerstände abweichender Ohmwerte in den Spannungsteiler einschaltet.
  • Wie schon früher auseinandergesetzt wurde, sieht die Erfindung bei Übergang von einer Betriebsart zur anderen nicht nur eine Verschiebung des Arbeitspunktes und damit eine Änderung des Kollektorruhestromes der Transistoren 2 und 3 vor, sondern auch eine Änderung in der Art der Steuerung dieser beiden Transistoren. Diese Änderung wird durch den Schalter 12 herbeigeführt.
  • In der gezeichneten Stellung, also bei Betrieb mit eingebauter Batterie, verbindet der Schalter 12 den Minuspol der Batterie mit einer Anzapfung 11 der Primärwicklung 9 des Treibertransformators B. Hierdurch soll eine Fehlanpassung zwischen dem Ausgang der Treiberstufe 1 und der Endstufe mit den Transistoren 2 und 3 in der Weise verursacht werden, daß die beiden Hälften der Sekundärwicklung 10 des Treibertransformators 8 die Transistoren 2 und 3 mit großem Quellwiderstand ansteuern. Da die Treiberstufe 1 im allgemeinen schon von sich aus einen großen Ausgangswiderstand haben wird, braucht der Treibertransformator 8 nur diesen hohen Widerstand von der Primärseite auf die Sekundärseite zu übertragen. Das Übersetzungsverhältnis wird daher ungefähr bei 1 : 1 liegen, d. h., die Windungszahl des zwischen der Anzapfung 11 und dem unteren Ende 14 liegenden Abschnittes der Primärwicklung 9 wird ungefähr gleich der Windungszahl einer Hälfte der Sekundärwicklung 10 sein. Es kann jedoch in manchen Fällen zweckmäßig sein, von dem Übersetzungsverhältnis 1:1 nach oben oder unten abzuweichen, wenn man den Ausgangswiderstand der Treiberstufe 1 etwas herabsetzen oder gar noch erhöhen will. In letzterem Falle kann man die Windungszahl einer Hälfte der Sekundärwicklung 10 größer machen als die Windungszahl des zwischen den Punkten 11 und 14 liegenden Abschnittes der Primärwicklung 9.
  • Während in der gezeichneten Stellung des Schalters 12, also bei Betrieb mit eingebauter Batterie, die Transistoren 2 und 3 durch Fehlanpassung zwischen der Endstufe 2 und 3 und der Treiberstufe 1 vorwiegend stromgesteuert werden, herrscht in der anderen Stellung des Schalters 12 Leistungsanpassung, so daß die Transistoren 2 und 3 in der üblichen Weise spannungsgesteuert werden. Zu diesem Zweck ist in bekannter Weise die jetzt wirksame Primärwicklung 9 zwischen ihren Enden 13 und 14 im Verhältnis zu den beiden Hälften der Sekundärwicklung 10 so dimensioniert, daß das Untersetzungsverhältnis mindestens ungefähr der Ausgangsimpedanz der Treiberstufe 1 zu der Eingangsimpedanz der Endtransistoren 2 und 3 entspricht.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Transistorisierter Tonfrequenzverstärker, der wahlweise aus einer vorzugsweise eingebauten Batterie kleiner Kapazität oder aus einer vorzugsweise äußeren Batterie großer Kapazität betrieben werden kann und der mit einer in B-Schaltung arbeitenden Gegentakt-Endstufe sowie mit einer die Endstufe über einen Treibertransformator steuernden Treiberstufe ausgerüstet ist, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h eine Umschaltvorrichtung, die den Kollektorruhestrom der beidenTransistoren bei Betrieb mit der eingebauten Batterie auf einen Wert bringt, der kleiner ist als bei Betrieb mit der äußeren Batterie, und die gleichzeitig dafür sorgt, daß die Transistoren bei Betrieb mit eingebauter Batterie vorwiegend stromgesteuert, also mit großem Quellwiderstand der als Steuergenerator wirkenden Sekundärwicklungen des Treibertransformators angesteuert werden, bei Betrieb mit der äußeren Batterie dagegen durch Leistungsanpassung zwischen Ausgang der Treiberstufe und Eingang der Gegentakt-Endstufe mit Hilfe des Treibertransformators vorwiegend spannungsgesteuert sind.
  2. 2. Tonfrequenzverstärker nach Anspruch 1, bei dem der Kollektorruhestrom der beiden Transistoren der Gegentakt-Endstufen durch einen parallel zur Batterie liegenden, die Basisvorspannung der beiden Transistoren liefernden Spannungsteiler bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Umschaltvorrichtung das Verhältnis der Ohmwerte der beiden Widerstände des Spannungsteilers verändert wird.
  3. 3. Tonfrequenzverstärker nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Umschaltvorrichtung außerdem der Gesamtwiderstand des Spannungsteilers so verändert wird, daß er bei Betrieb mit der eingebauten Batterie größer ist als bei Betrieb mit der äußeren Batterie.
  4. 4. Tonfrequenzverstärker nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang von der vorwiegenden Stromsteuerung zur vorwiegenden Spannungssteuerung bzw. umgekehrt durch Veränderung des Übersetzungsverhältnisses des Treibertransformators, beispielsweise mittels einer Anzapfung der Primärwicklung und eines Schaltkontaktes, herbeigeführt wird.
  5. 5. Tonfrequenzverstärker nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltvorrichtung zwangläufig durch eine Steckvorrichtung betätigt wird, die zur elektrischen Verbindung der äußeren Batterie mit dem Verstärker vorgesehen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2415389A1 (fr) * 1978-01-24 1979-08-17 Sony Corp Amplificateur de puissance

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2415389A1 (fr) * 1978-01-24 1979-08-17 Sony Corp Amplificateur de puissance

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