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DE1161489B - Lenkschloss fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Lenkschloss fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1161489B
DE1161489B DEE20029A DEE0020029A DE1161489B DE 1161489 B DE1161489 B DE 1161489B DE E20029 A DEE20029 A DE E20029A DE E0020029 A DEE0020029 A DE E0020029A DE 1161489 B DE1161489 B DE 1161489B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
pawl
locking
bolt
steering lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE20029A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Eichenauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEE20029A priority Critical patent/DE1161489B/de
Publication of DE1161489B publication Critical patent/DE1161489B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/01Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
    • B60R25/02Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism
    • B60R25/021Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch
    • B60R25/0211Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column
    • B60R25/02115Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column key actuated
    • B60R25/02126Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column key actuated with linear bolt motion perpendicular to the lock axis
    • B60R25/02128Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column key actuated with linear bolt motion perpendicular to the lock axis comprising safety devices avoiding locking until removal of the key

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Lenkschloß für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf ein Lenkschloß für Kraftfahrzeuge, bei dem der Sperriegel mittels des Schlüssels über einen Exzenter in die Ver- und Entriegelungsstellung bewegt und in der entriegelten Lage durch eine Sperrklinke festgehalten wird. Bei einem bekannten Lenkschloß dieser Art ist eine in dem Sperriegel senkrecht zu dessen Bewegungsrichtung verschiebbare Sperrklinke angeordnet und der Sperriegel in der Entriegelungsstellung dadurch gehalten, daß die aus dem Sperriegel austretende Sperrklinke während der Sperrstellung des Schließzylinders an der als Anschlag dienenden Schlüsselspitze anschlägt. Durch diese Anordnung wird beim Abziehen des Schlüssels der Sperriegel zur Bewegung in die Verriegelungsstellung freigegeben.
  • Der Nachteil dieses bekannten Lenkschlosses besteht darin, daß die im Riegel angeordnete Sperrklinke beim Einstecken des Schlüssels gegen die Wirkung einer Feder in eine Bereitschaftsstellung gedrückt werden muß. Für einen Fahrer, der den Mechanismus nicht 'kennt, bedeutet diese Vorrichtung ein Hindernis, weil er nach dem Einstecken des Schlüssels nicht in üblicher Weise sofort drehen kann. Er muß zunächst annehmen, er habe den falschen Schlüssel eingeführt, und kommt erst durch einiges Probieren darauf, daß noch eine zusätzliche Handlung vorgenommen werden muß. Gleichzeitig bedeutet dies auch eine zusätzliche Belastung für den Fahrer, der das Schloß kennt, da er, bevor er das Schloß überhaupt benutzen kann, durch axialen Druck auf den Schlüssel die Feder der Sperrklinke spannen muß. Es kommt bei diesem bekannten Schloß noch hinzu, daß die Federwirkung der Sperrklinke nicht zur Riegelbahn hin gerichtet ist, sondern umgekehrt aus dem Riegel heraus gegen die Schlüsselspitze. Die Verbindung zwischen Riegel und Schloßgehäuse ist bei diesem Schloß mittelbar, und zwar mittels der beweglichen Sperrklinke im Riegel über die Spitze des im Gehäuse steckenden Schlüssels ausgeführt.
  • Die Forderungen der Automobilfabriken gehen aber dahin, sofort nach dem Einstecken des Schlüssels eine Drehmöglichkeit zu schaffen, d. h. das beschriebene erforderliche Drücken auf den Schlüssel zu beseitigen. Die bekanntgewordenen Lenkschlösser, die dieser Forderung nachkommen, benötigen die zusätzliche Anordnung von mehreren zum Teil schwierig herstellbaren Teilen, darunter allein mehrere Schiebestücke innerhalb des Treibnockens bzw. des Riegels und die dazugehörigen Federn. Als Widerlager wird bei einem bekanntgewordenen Schloß wiederum die Schlüsselspitze benutzt, die an und für sich für ein absolut sicheres Widerlager gar nicht bestimmt ist.
  • Bei der Erfindung wird die erwähnte Forderung der Automobilfabriken durch die Anordnung eines Steuergliedes erfüllt, das mit einem Vorsprung am Schlüssel zusammenwirkt, und zwar derart, daß beim Abziehen des Schlüssels die Sperrklinke aus der Sperriegelbahn herausbewegt wird. Das Steuerglied ist hierbei an der Stelle des Gehäuses angebracht, in welche der Vorsprung beim Drehen des Schließzylinders in dessen Sperrstellung gelangt.
  • Hierbei sitzt die Sperrklinke in dem starren Schloßgehäuse und wird durch eine Feder in die Bahn des Sperriegels gedrückt und rastet auch selbst in den Riegel ein. Die Verbindung zwischen Riegel und Schloßgehäuse ist damit unmittelbar gestaltet. Die Sperrklinke besteht andererseits aus einem absolut sicher im starren Gehäuse gelagerten Teil, das mit einer Feder im Ruhezustand gegen den Riegel gedrückt und selbsttätig in diesen einrastet, wenn, wie es oben schon erwähnt ist, die entsprechende Stelle des Riegels vor die Sperrklinke gebracht wird. Das Herausziehen der Sperrklinke aus dem Riegel bzw. die Steuerung dieser Bewegung erfolgt mit dem Schlüssel, weil das Steuerglied für die Sperrklinke im Schiebeweg der Schlüsselbahn bzw. des Schlüsselvorsprungs liegt, und zwar nur dann, wenn der Schließzylinder in seine Sperrstellung gedreht worden ist. Beim Einspringen des Riegels springt das Steuerglied zur Seite, so daß der Schlüssel ohne jede Behinderung später wieder in das Schloß gesteckt und sofort gedreht werden kann. Durch diese Anordnung wird nicht nur eine erhöhte Sicherheit durch Wegfall von zusätzlichen Federn, Klinken und entgegengesetzter Federwirkung erreicht, sondern die Konstruktion kann wesentlich vereinfacht werden, so d'aß Fehlerquellen infolge Abbrechens von Federn oder Verklemmungen weitgehend vermieden sind.
  • Es ist zwar bei einer älteren Lenkschloßkonstruktion bekanntgeworden, den Schlüssel mit einem zusätzlichen Vorsprung zu versehen. Dieser ist aber an dem Schlüsselgriff angebracht, und er soll die Sperrklinke, die wob Igemerkt mit der Hand eingedrückt werden muß, in ihrer Sperrlage halten, da eine vorgesehene Feder das Bestreben hat, sie aus der Sperrlage herauszudrücken. Das anders geartete Ziel des älteren Lenkschlosses ist es, daß bei einer Verriegelung der Lenkstockspindel die Zündung nicht betätigt werden kann, denn hierbei stößt der erwähnte Vorsprung am Schlüsselgriff seitlich gegen die durch die Federwirkung herausgetretene Sicherungsklinke. In der entriegelten Stellung kann der Schlüssel überhaupt nicht herausgezogen werden. Bei dem Schloß dieser älteren Konstruktion könnte aus Versehen der Schlüssel während der Fahrt gedreht werden und dadurch der Bolzen in die Verriegelungsstellung gehen. Auch hier wirkt die Feder der Sperrklinke dem Sicherungssinn entgegen.
  • In weiterer Ausbildung der oben gekennzeichneten Erfindung kann das Steuerglied an der Sperrklinke befestigt sein und als schwenkbarer Haken ausgebildet werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt A b b. 1 einen Teilschnitt durch das Len'kschloß mit eingestecktem Schlüssel in »Halt«-Stellung bei zurückgezogenem und durch die Sperrklinke zurückgehaltenem Sperriegel, A b b. 2 das Lenkschloß, teilweise im Schnitt, bei eingerastetem Sperriegel und herausgezogenem Schlüssel.
  • Das Lenkschloß ist in einem Gehäuse 1 untergebracht, das den Lenkstock 2 umschließt. In der Riegellage greift der Sperriegel 3 in einen Einschnitt 4 der um die Lenksäule gelegten Verstärkung 5 ein und verbindet so die drehbare Lenksäule des Kraftfahrzeugs mit dem starr angeordneten Gehäuse 1. Der in entsprechenden Aussparungen im Gehäuse 1 längsverschiebbare Sperriegel 3 wird durch die Feder 6 in Richtung der Lenkstockspindel gedrückt. Quer zum Sperriegel 3 ist im Gehäuse 1 eine zylindrische Bohrung angeordnet, in die der Zylindermantel 18 eingeschoben und im Gehäuse 1 befestigt ist. Im Zylindermantel 18 ist drehbar der Schließzylinder 7 mit der angegossenen Schaltachse 9 gelagert und gegen Herausziehen gesichert. Die Schaltachse 9 ist profiliert und greift in den Schaltkasten 1.1 ein, in dem die elektrischen Schalteinrichtungen für Zündung und Anlasser untergebracht sind. Ober die profilierte Schaltachse 9 ist der Exzenter 8 gesteckt, derart, daß dieser sich mit dem Schließzylinder 7 dreht. Die Schaltachse 9 ist durch eine Aussparung des Sperriegels 3 hindurchgeführt, derart, daß beim Drehen des Schließzylinders 7 der Nocken 10 des Exzenters 8 gegen den Nocken 16 des Sperrriegels 3 drückt und diesen dadurch gegen die Kraft der Feder 6 zurückzieht. In einer axialen Nut des Zylindermantels 18 ist die Sperrklinke 12 längs verschiebbar angeordnet und wird mittels der Feder 17 in die Bahn des Riegels 3 gedrückt. Die Spitze der Sperrklinke 12 springt selbsttätig in eine Aussparung des Nockens 1.6 am Sperriegel 3 ein, wenn der Sperrriegel 3 durch Drehung des Schließzylinders 7 in der vorbeschriebenen Weise zurückgezogen wird. An der Sperrklinke 12 ist ein hakenartig geformtes Steuerglied 14 angelenkt und am Gelenk die Drehfeder 13 so angeordnet, daß das Glied durch Federkraft einseitig abbiegt, wenn es aus der Längsnut des Zylindermantels 18 herausgezogen wird.
  • Wie aus A b b. 1 zu ersehen ist, weist der Schlüssel einen Vorsprung 19 auf, der sich in »Halt«-Stellung des Schlosses unmittelbar vor das Steuerglied 14 setzt. Dabei befinden sich sowohl der Vorsprung 19 als auch der hakenartige Kopf des Steuergliedes 14 innerhalb der Blechkappe 15, die über einen Bund des Zylindermantels 18 gezogen ist. Um den Schlüssel in den verschiedenen Schaltlagen abziehen zu können, sind im Blech der Kappe 15 an den entsprechenden Stellen rechteckige Schlitze zum Durchführen des Schlüsselvorsprunges 19 vorgesehen. Die Materialstärke des Steuergliedes 14 entspricht etwa der Materialstärke des Schlüssels. Beim Abziehen des Schlüssels wird die Sperrklinke 12 durch einen ebenfalls in der Kappe 1.5 angeordneten Schlitz herausgezogen. Dabei zieht der Vorsprung 19 die Sperrklinke 12 aus der Aussparung im Nocken 16, so daß die Feder 6 den Sperriegel 3 in Richtung des Lenkstockes drückt und die Spitze des Riegels in eine Aussparung 4 einspringt, wenn am Lenkrad gedreht wird. Durch eine Schrägfläche in der Aussparung des Nockens 16 wird die Sperrklinke 12 so weit aus der Längsnut des Mantels 18 herausgeschoben, daß das Steuerglied 14 durch die Kraft der Feder 13 aus der Kappe 15 heraustritt und dadurch anzeigt, daß das Schloss in Riegelstellung steht. In dieser Lage ist das Steuerglied 14 durch die Feder 13 genügend beiseite geschoben worden, so daß der Schlüssel frei abgezogen und bei Bedarf wieder ohne Behinderung eingesteckt werden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Lenkschloß für Kraftfahrzeuge, bei dem der Sperriegel mittels des Schlüssels über einen Exzenter in die Ver- und Entriegelungsstellung bewegt und in der entriegelten Lage durch eine Sperrklinke festgehalten und in der Sperrstellung des Schließzylinders beim Abziehen des Schlüssels zur selbsttätigen Bewegung in die Verriegelungsstellung freigegeben wird, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die Anordnung eines Steuergliedes (14), das mit einem an sich bekannten Vorsprung (19) am Schlüssel zusammenwirkt, derart, daß beim Abziehen des Schlüssels die Sperrklinke (12) aus der Sperrstellung herausbewegt wird, und das an der Stelle des Gehäuses angebracht ist, an welche der Vorsprung (19) beim Drehen des Schließzylinders in dessen Sperrstellung gelangt.
  2. 2. Lenkschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (14) an der Sperrklinke (12) befestigt ist.
  3. 3. Lenkschloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (14) als schwenkbarer Haken ausgebildet ist. 4.. Lenkschloß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, d'aß das Steuerglied (14) in der Sperrstellung des Riegels (3) aus dem Gehäuse herausragt und als Anzeigevorrichtung dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 703 539; deutsche Patentanmeldung E 3724 I1/63 c (bekanntgemacht 29. 11. 1951); USA.-Patentschrift Nr. 1766 493.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5289706A (en) * 1991-07-25 1994-03-01 Briggs & Stratton Corporation Bezel retained push button assembly
US5289705A (en) * 1991-07-25 1994-03-01 Briggs & Stratton Corporation Cap retained push button assembly

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US1766493A (en) * 1927-09-12 1930-06-24 Fairchild Lock Corp Push-rod lock
DE703539C (de) * 1935-05-19 1941-03-11 Abram Neiman Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen

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