DE1161048B - Einrichtung zur digitalen Integration - Google Patents
Einrichtung zur digitalen IntegrationInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
- H03K3/02—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
- H03K3/26—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
- H03K3/28—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback
- H03K3/281—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
- H03K3/282—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator astable
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- H03K7/06—Frequency or rate modulation, i.e. PFM or PRM
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: G Ol d
Deutsche Kl.: 42d-10
Nummer: 1 161 048
Aktenzeichen: S 73343 IX b / 42 d
Anmeldetag: 6. April 1961
Auslegetag: 9. Januar 1964
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur digitalen Integration einer als Strom vorgegebenen Zeitfunktion
mit einem Kondensator und einem elektronischen Schalter, der den Kondensator bei jedem
Erreichen einer Grenzspannung entlädt.
Es ist bekannt, beliebige Zeitfunktionen dadurch zu integrieren, daß man sie in einen eingeprägten
Strom umsetzt und diesen zur Aufladung eines Kondensators heranzieht. Der Kondensator wird jeweils
nach Erreichen einer Grenzspannung mittels eines Schalters, vorteilhaft eines elektronischen Schalters,
entladen. Wenn dieser Entladevorgang genügend rasch vor sich geht, so stellt die Anzahl der Entladungen
unmittelbar ein Maß für das Integral der gegebenen Funktion dar und kann mittels eines
Zählwerks bestimmt werden.
Die Genauigkeit einer solchen digitalen Integration hängt vor allem vom genauen Einhalten der
Grenzspannung und von einem möglichst großen Verhältnis zwischen Auflade- und Entladezeit ab.
Da während der Entladung der Kondensator kurzgeschlossen ist, kann in dieser Zeit keine Integration
stattfinden, was als Fehler im Endergebnis in Erscheinung tritt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Genauigkeit solcher digitaler Integratoren zu erhöhen.
Dies ist erfindungsgemäß dadurch erreichbar, daß parallel zum Kondensator ein erster Transistor in
Reihe mit einem Widerstand und ein vom ersten Transistor gesteuerter zweiter Transistor in Reihe
mit der Primärwicklung eines Transformators geschaltet ist, dessen Sekundärwicklung im Steuerkreis
des ersten Transistors liegt und in Reihe mit dem Widerstand und einer Zenerdiode an die Kondensatorspannung
angeschlossen ist.
Die Durchbruchspannung der Zenerdiode legt die Grenzspannung der Integrationsvorrichtung fest.
Sobald sie überschritten ist, wird der Entladevorgang ausgelöst. Es hat sich gezeigt, daß die Einrichtung
nach der Erfindung trotz relativ geringem Aufwand mit hoher Genauigkeit arbeitet, da schon ein geringfügiges
Überschreiten der Durchbruchspannung der Zenerdiode zum Einleiten der Entladung genügt. Dies
ist auf die gegenseitige Steuerung der beiden Transistoren zurückzuführen. Der über die Zenerdiode
fließende Strom braucht zur vollen Öffnung des Transistors nicht auszureichen, da sofort nach Beginn des
Stromflusses die weitere Öffnung durch gegenseitige Aussteuerung der Transistoren erzielt wird. Die
Grenzspannung, bei der die Entladung beginnt, wird also für alle Entladevorgänge gleich groß bleiben.
Darüber hinaus läuft die Entladung sehr rasch ab.
Einrichtung zur digitalen Integration
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Als Erfinder benannt:
Erich Rainer, Erlangen
Erich Rainer, Erlangen
Wie Versuche gezeigt haben, beträgt die Entladezeit bei einer Kippfrequenz von beispielsweise 20 Hz nur
etwa 4°/00 der Ladezeit.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Der Kondensator
1 wird mit einem eingeprägten Strom /,, aufgeladen, der der zu integrierenden Zeitfunktion entspricht.
Parallel zum Kondensator liegt ein erster Transistor2 in Reihe mit einem Widerstands und
ein vom ersten Transistor 2 gesteuerter zweiter Transistor 4 in Reihe mit der Primärwicklung 5 eines
Transformators 6. Die Sekundärwicklung 7 dieses Transformators ist in den Steuerkreis des ersten
Transistors geschaltet. Zwischen Kollektor und Basiselektrode des Transistors 2 liegt eine Zenerdiode 8,
die zur Auslösung des Entladevorganges dient. Um unerwünschte Schwingungen am Transformator zu
vermeiden, ist parallel zur Sekundärwicklung 7 als Dämpfungsglied ein Ventil 9 geschaltet, das außerdem
noch die bekannte Wirkung einer Nullanode hat.
Am Widerstand 3 ensteht bei jeder Entladung ein Spannungsimpuls, der an Klemmen 10, 11 abgenommen
und beispielsweise zur Aussteuerung eines elektronischen Zählwerks herangezogen werden kann.
Die Zenerdiode 8 liegt in Reihe mit der Sekundärwicklung 7 des Transformators 6 und dem Widerstand
3 an der Kondensatorspannung. Wird die Durchbruchspannung der Zenerdiode von der Kondensatorspannung
erreicht, so fließt Steuerstrom in die Basiselektrode des Transistors 2, so daß dieser
leitend wird. Damit wird auch der Transistor 4 leitend, so daß in der Sekundärwicklung 7 des Transformatorso
eine Spannung induziert wird. Der Transformator 6 ist nun derart bemessen und gepolt, daß bei
wachsendem Kollektorstrom des Transistors 4 der
' "■■ 309 778/162
Transistor! weiter geöffnet wird. Durch diese gegenseitige
Steuerung der Transistoren 2 und 4 hält sich der Entladungsvorgang auch dann aufrecht,
wenn die Zenerspannung unterschritten wird. Wie bereits früher erwähnt, genügt zur Einleitung des
Entladevorganges ein sehr geringer Steuerstrom für den Transistor 2.
Nach beendeter Entladung wird in der Sekundärwicklung?
keine Spannung mehr induziert, so daß beide Transistoren sperren. Da der Entladevorgang χ ο
nur einen vernachlässigbaren Bruchteil der Aufladezeit dauert, ist die Anzahl der am Widerstand 3 entstehenden
Spannungsimpulse ein sehr genaues Maß für das Integral des Stromes Ie. Es hat sich als günstig
erwiesen, die Einrichtung so zu bemessen, daß die Kippfrequenz etwa im Bereich von 1 bis 20 Hz liegt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zur digitalen Integration einer als Strom vorgegebenen Zeitfunktion mit einem Kondensator und einem elektronischen Schalter, der den Kondensator bei jedem Erreichen einer Grenzspannung entlädt, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Kondensator (1) ein erster Transistor (2) in Reihe mit einem Widerstand (3) und ein vom ersten Transistor gesteuerter zweiter Transistor (4) in Reihe mit der Primärwicklung eines Transformators (6) geschaltet ist, dessen Sekundärwicklung im Steuerkreis des ersten Transistors liegt und in Reihe mit dem Widerstand und einer Zenerdiode (8) an die Kondensatorspannung angeschlossen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen309 778/162 12.63 Q Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73343A DE1161048B (de) | 1961-04-06 | 1961-04-06 | Einrichtung zur digitalen Integration |
| CH1439061A CH388642A (de) | 1961-04-06 | 1961-12-11 | Einrichtung zur digitalen Integration |
| GB1346262A GB980200A (en) | 1961-04-06 | 1962-04-06 | A transistor pulse generator circuit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73343A DE1161048B (de) | 1961-04-06 | 1961-04-06 | Einrichtung zur digitalen Integration |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1161048B true DE1161048B (de) | 1964-01-09 |
Family
ID=7503845
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES73343A Pending DE1161048B (de) | 1961-04-06 | 1961-04-06 | Einrichtung zur digitalen Integration |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH388642A (de) |
| DE (1) | DE1161048B (de) |
| GB (1) | GB980200A (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| US8541987B2 (en) * | 2010-07-07 | 2013-09-24 | Monolithic Power Systems, Inc. | Low loss discharge circuits for EMI filter capacitors |
-
1961
- 1961-04-06 DE DES73343A patent/DE1161048B/de active Pending
- 1961-12-11 CH CH1439061A patent/CH388642A/de unknown
-
1962
- 1962-04-06 GB GB1346262A patent/GB980200A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB980200A (en) | 1965-01-13 |
| CH388642A (de) | 1965-02-28 |
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