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DE1292726B - Mehrstufiges elektronisches Distanzrelais - Google Patents

Mehrstufiges elektronisches Distanzrelais

Info

Publication number
DE1292726B
DE1292726B DE1965L0051502 DEL0051502A DE1292726B DE 1292726 B DE1292726 B DE 1292726B DE 1965L0051502 DE1965L0051502 DE 1965L0051502 DE L0051502 A DEL0051502 A DE L0051502A DE 1292726 B DE1292726 B DE 1292726B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
resistor
current
distance relay
transistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965L0051502
Other languages
English (en)
Inventor
Brumm
Halama
Dipl-Ing Walter
Dipl-Ing Wilhelm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE1965L0051502 priority Critical patent/DE1292726B/de
Priority to AT720366A priority patent/AT261030B/de
Priority to CH1093266A priority patent/CH440429A/de
Priority to SE1139766A priority patent/SE317124B/xx
Publication of DE1292726B publication Critical patent/DE1292726B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/26Sectionalised protection of cable or line systems, e.g. for disconnecting a section on which a short-circuit, earth fault, or arc discharge has occured
    • H02H7/30Staggered disconnection

Landscapes

  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein mehrstufiges elektronisches Distanzrelais, das mittels Spannungsvergleich von von Strom - und Spannung des zu schützenden Netzes abgeleiteten Meßgrößen arbeitet, wobei die demStrom sowie die derSpannung proportionalen Meßgrößen nach Gleichrichtung jeweils an einem Meßwiderstand abfallen und die Meßgröße für die Impedanz als Differenz der Spannungsabfälle an den Meßwiderständen abgegriffen und dem Eingang eines Kippgliedes zugeführt wird.
  • Es ist bekannt, bei mehrstufigen Distanzrelais die stromproportionale Meßgröße mittels eines Transaktors in eine Spannung umzuwandeln. Auf der Sekundärseite des Transaktors befindet sich ein Spannungsteiler mit verschiedenen Elbgriffen, die die Einstellung der verschiedenen Impedanzwerte der einzelnen. Stufen gestatten. Die Einstellung der Staffelstufen erfolgt somit auf der -Wechselstromseite der stromproportionalen Meßgröße. Falls keine Mehrfachauslegung der Impedanzmeßeinrichtung vorgenommen wird, ist daher eine Umschaltung von Wechselgrößen erforderlich. Wird diese durch Kontakte vorgenommen, so stört deren endliche Ansprechzeit und vor allem die Möglichkeit von Prellungen. Dies steht der Ausnutzung des schnellen Ansprech vermögens elektronischer Distanzrelais entgegen. Wird die Umschaltung jedoch mittels elektronischer Halbleiterelemente vorgenommen, so ergibt sich ein großer Aufwand und darüber hinaus im allgemeinen eine störende Beeinflussung der Meßgrößen. - Beispielsweise erfordert die Umschaltung einer Wechselgröße durch zwei antiparallelgeschaltete Transistoren oder Vierschichttrioden die Beschaffung von zwei gegensinnigen Steuerströmen. Die Transistoren sind in diesem Fall außerdem noch durch entsprechend geschaltete, mit ihnen in Reihe liegende Ventile zu schützen. Vor allem ergibt sich dabei durch die Schleusenspannung der Ventile bzw. Restspannung in Durchlaßrichtung der Vierschichttrioden eine störende Beeinflussung der Wechselstrommeßgrößen.
  • Weiter ist ein Distanzschutz mit umschaltbaren Zeitstufen bekannt, bei dem dem Hilfsspannungswandler der Stufenzahl entsprechend Drosselwandler vorgeschaltet sind, welchen Transistoren über Kondensatoren parallel geschaltet sind. Bei diesem Distanzschutz wird ebenfalls die Umschaltung der Meßgrößen auf der Wechselstromseite vorgenommen. Die verwendeten Transistoren sollen im Schaltbetrieb arbeiten und außerdem die geschaltete Wechselstrommeßgröße in beiden Stromrichtungen führen können. - Auf jeden Fall wird jedoch die Meßgenauigkeit durch den Spannungsabfall an den Transistoren und den Kondensatoren sowie die durch die Kondensatoren bedingte Frequenzabhängigkeit, die eine unerwünschte Bevorzugung der Oberwellen ergibt, beeinträchtigt.
  • Außerdem ist eine Distanzmeßeinrichtung bekanntgeworden, die mittels Spannungsvergleich von von Strom und Spannung des zu schützenden Netzes abgeleiteten Meßgrößen arbeitet. Bei dieser Distanzmeßeinrichtung ist unter anderem nachteilig, daß durch die unmittelbare Umwandlung der Meßgrößen in Gleichspannungsgrößen zwecks Durchführung des Spannungsvergleichs, insbesondere bei kleinen Meßgrößen, der veränderliche Widerstand der Gleichrichter störend die Meßgenauigkeit beeinflußt. Darüber hinaus ist nicht erkennbar, wie sich die bekannte Distanzmeßeinrichtung zu einer mehrstufigen Meßeinrichtung erweitern läßt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches mehrstufiges elektronisches Distanzrelais zu erstellen, bei dem Fehlerquellen vermieden werden, die sich beiVerwendung elektronischerElemente zur Umschaltung der Meßgrößen leicht ergeben können. Derartige Fehlerquellen können vor allem bei Verwendung elektronischer Umschalter auf der Wechselstromseite auftreten. Die Umschaltung der Meßgrößen durch mechanische Kontakte, insbesondere auch Schutzgaskontakte, ist unter anderem wegen der Ansprechzeit sowie wegen der Möglichkeit von Prellungen unerwünscht.
  • Diese Aufgabe wird bei dem eingangs angegebenen Distanzrelais erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die der Spannung proportionale gleichgerichtete Meßgröße an einem konstanten Widerstand sowie einem stufenweise umschaltbaren Widerstand abfällt, daß der umschaltbare Widerstand mit dem stromseitigen Meßwiderstand verbunden ist und daß an dem umschaltbaren Widerstand und dem stromseitigen Meßwiderstand die Meßgröße für die Impedanzmessung abgegriffen wird. - Die Nachteile bekannter Umschalteinrichtungen für Distanzrelais werden also durch eine Umschaltung der Meßgrößen auf der Gleichspannungsseite vermieden. Der im Spannungspfad in Reihe mit dem umschaltbaren Widerstand angeordnete konstante Widerstand ist zweckmäßig derart bemessen, daß auch bei völligem Kurzschließen des umschaltbaren Widerstandes eine ausreichende Glättang der gleichgerichteten Spannungsgröße erfolgt. Damit wird eine störende Beeinflussung des nachgeschalteten Kippgliedes durch die Restwelligkeit vermieden.
  • In einer bevorzugten Ausführung des erfindungsgemäßen Distanzschutzes wird die der Spannung des zu schützenden Netzes proportionale Meßgröße in einen eingeprägten Strom umgewandelt, aus dem dann die für den Spannungsvergleich verwendete Meßgröße abgeleitet wird. Zweckmäßigerweise ist dazu in Reihe mit der Primärwicklung des Wandlers im Spannungspfad ein ohmscher Widerstand angeordnet. Durch diese Maßnahme läßt sich weitgehend der spannungsabhängige Widerstand der im Spannungspfad angeordneten Gleichrichter eleminieren. Außerdem ist günstigerweise die Windungszahl der Primärwicklung des Wandlers im Spannungspfad kleiner als die Windungszahl der Sekundärwicklung gewählt. Die Sekundärspannung wird damit höher als die Primärspannung und bleibt daher auch bei relativ kleinen Primärspannungen größer als die Schleusenspannung der Gleichrichter. Auf diese Weise wird eine genaue Impedanzmessung auch bei relativ kleinen Primärspannüngeri ermöglicht. Ferner ergibt die Wahl der Windungszahlen vorteilhafterweise kleine, bei einer Stufenumschaltung mittels Transistoren zu schaltende Sekundärströme. Diese wiederum ergeben eine nur geringe Restspannung an dem jeweiligen Schalttransistor, so daß der dadurch bedingte Meßfehler klein gehalten wird. Ferner kann günstigerweise bei kleinen Strömen im Emitter-Kollektor-Kreis eines Transistors eine hohe Ansteuerung im Basiskreis des Transistors ohne großen Aufwand erfolgen, die Voraussetzung für eine geringe Restspannung ist.
  • Es ist günstig, parallel zu dem weiteren konstanten Widerstand und dem umschaltbaren Widerstand eine Diode sowie parallel zu dem umschaltbaren Widerstand eine Zenerdiode zu schalten, wobei bezüglich der gleichgerichteten stromproportionalen Meßgröße die Diode in Durchlaßrichtung, die Zenerdiode in Durchbruchsrichtung gepolt sind. Die Meßgröße für die Impedanzmessung wird zweckmäßigerweise einem Transistor zugeführt, der durch entsprechende Wahl seiner Vorspannung leitend gesteuert ist und bei Auslösung des Distanzrelais gesperrt wird. Damit läßt sich wirksam der Transistor vor den bei einer Impedanzmessung im Kurzschlußfall auftretenden hohen überströmen schützen.
  • Im folgenden soll die Erfindung an Hand des in der Figur gezeigten schematischen Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
  • Die vom Strom des zu schützenden Netzes abgeleitete stromproportionale Meßgröße I wird über die Klemmen 1, 2 dem Wandler 3 zugeführt. Diesem ist sekundärseitig ein nicht näher bezeichneter Kondensator zur Ableitung hochfrequenter Störungen sowie eine Gleichrichterbrücke 4 nachgeschaltet.
  • Die von der Spannung des zu schützenden Netzes abgeleitete spannungsproportionale Meßgröße U wird über die Klemmen 5, 6 dem Wandler 7 zugeführt. In Reihe mit der Primärwicklung des Wandlers 7 ist ein ohmscher Widerstand 32 geschaltet. Der Widerstand 32 und der Wandler 7 sind derart ausgelegt, daß- der Sekundärstrom des Wandlers 7 eingeprägtes Verhalten besitzt. Ferner ist die Windungszahl der Primärwicklung des Wandlers 7 kleiner als dessen sekundäre Windungszahl. Dadurch ergeben sich sekundärseitig entsprechend höhere Spannungen und kleinere Ströme. Die Sekundärspannung bleibt somit auch bei relativ kleinen Primärspannungen größer als die Schleusenspannung der auf der Sekundärseite des Wandlers 7 in einer Gleichrichterbrücke 8 angeordneten Gleichrichter. Außerdem lassen sich kleine Sekundärströme mit geringeren Meßfehlern durch Transistoren schalten. - Der ferner noch sekundärseitig vorgesehene nicht bezeichnete Kondensator dient zur Ableitung von hochfrequenten Störungen.
  • Der Gleichrichterbrücke 8 sind ein konstanter Widerstand 13 sowie ein umschaltbarer Widerstand 12 nachgeschaltet. An den Widerständen 12, 13 fällt die gleichgerichtete spannungsproportionale Meßgröße ab. Parallel zu den Widerständen 12, 13 liegt ein Kondensator 10. Er dient zur Glättung. Der konstante Widerstand 13 ist derart bemessen, daß sich auch bei kurzgeschlossenem Widerstand 12 noch eine ausreichende Glättung ergibt. - Der Gleichrichterbrücke 4 sind ein konstanter Widerstand 11 und ein Glättungskondensator 9 nachgeschaltet.
  • Je eine Klemme der Gleichrichterbrücken 4, 8 der Kondensatoren 9, 10 und der Widerstände 11, 12 sind derart miteinander verbunden, daß die Meßgröße für die Impedanzmessung als Differenz der Spannungsabfälle an den Widerständen 11, 12 abgegriffen werden kann. Parallel zu dem Widerstand 11 und dem Widerstand 12 ist eine Diode 14 geschaltet, die bezüglich der gleichgerichteten stromproportionalen Meßgröße in Durchlaßrichtung gepolt ist. Ferner ist parallel zu dem umschaltbaren Widerstand 12 eine Zenerdiode 33 angeordnet, die bezüglich der gleichgerichteten stromproportionalen Meßgröße in Durchbruchsrichtung gepolt ist. Bei großen überströmen wird die Durchbruchsspannung der Zenerdiode 33 überschritten, womit derartige Ströme dann über die Diode 14 und die Zenerdiode 33 abgeleitet werden. Die an den Widerständen 11, 12 für die Impedanzmessung abgegriffene Meßgröße liegt am Eingang des Transistors 17 an. Diese Widerstände 11, 12 sowie auch die Diode 14 sind zwischen der Basis des Transistors 17 und dem Verbindungspunkt zweier Widerstände 15 und 16 geschaltet. über die Widerstände 15, 16 erhält der Transistor 17 von der an der Klemme 22 anliegenden negativen Versorgungsspannung eine derartige Vorspannung, daß er leitend, gesteuert ist. Bei Auslösung des Distanzrelais, wenn also die gemessene Impedanz einen vorgegebenen Wert unterschreitet, wird der Transistor 17 gesperrt. In diesem Fall ist nämlich die am Widerstand 11 abfallende stromproportionale Größe größer als die entsprechend entgegengesetzt gepolte am Widerstand 12 abfallende spannungsproportionale Größe. Die stromproportionale Größe wirkt dann auf den Transistor 17 sperrend.
  • Parallel zu der Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 17 liegt der Kondensator 18 eines glättend wirkenden RC-Gliedes 18, 19. Dem Transistor 17 ist eine Kippstufe mit einstellbarem Rückfallverhältnis nachgeschaltet. Von dieser Kippstufe sind nur die Transistoren 20, 21 sowie der im Rückkopplungskreis liegende einstellbare Widerstand 34 bezeichnet. Die Kippstufe wird bei einem Sperren des Transistors 17 über den Widerstand 19 des RC-Gliedes 18, 19 angesteuert. Bei einer Ansteuerung wird der Transistor 20 leitend, der Transistor 21 gesperrt. An der Klemme 25 erscheint dann ein negatives Ausgangssignal.
  • Das Rückfallverhältnis der Kippstufe 20, 21 wird durch eine entsprechende Einstellung des Widerstandes 34 derart bemessen, daß im Zusammenwirken mit der Welligkeit der gleichgerichteten Meßgrößen sich ein Halteverhältnis von annähernd Eins ergibt. Diese Welligkeit wird insbesondere durch die Bemessung der Kondensatoren 9, 10 und 18 bestimmt.
  • Die Einstellung der Staffelstufen des Distanzrelais erfolgt mittels Transistoren 26, 27. Der Emitter dieser Transistoren ist jeweils - wie aus der Figur ersichtlich - mit einer Klemme des Widerstandes 12, der Kollektor mit einem Abgriff desselben verbunden. Die Transistoren 26, 27 erhalten über die Klemme 24 ein positives sperrend wirkendes Steuersignal. Ein negatives Steuersignal wird von einem nicht dargestellten Zeitwerk über die Klemme 28 bzw. 29 der Basis des Transistors 26 bzw. 27 zugeführt. Bei Vorliegen eines negativen Steuersignals sind die Transistoren 26 bzw. 27 leitend, womit der entsprechende Teil des Widerstandes 12 kurzgeschlossen wird.
  • Durch den Abgriff 35 wird am Widerstand 12 die für die Schnellstufe wirksame Reichweite, durch den mit dem Kollektor des Transistors 26 verbundenen Abgriff die für die erste Staffelstufe wirksame Reichweite und durch den mit dem Kollektor des Transistors 27 verbundenen Abgriff die für die zweite Staffelstufe wirksame Reichweite eingestellt.
  • Ferner ist ein Transistor 30 vorgesehen, der im fehlerfreien Fall des zu schützenden Netzes über die Klemme 31 ein negatives Signal erhält. Er ist dann leitend, womit an der Klemme 25 das an der Klemme 23 anliegende Nullsignal praktisch ebenfalls anliegt.
  • Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Distanzrelais ist folgende: Liegt innerhalb der mittels des Abgriffes 35 am Widerstand 12 eingestellten Reichweite der Schnellstufe ein Fehler vor, so ist die Impedanz der überwachten in der Figur nicht dargestellten Leitung kleiner als der mit der Einstellung an 12 vorgegebenen Wert d. h., Iist größer als U. Die am Widerstand 11 abfallende stromproportionale Größe ist somit größer als die am Widerstand 12 abfallende spannungsproportionale Größe. Die Differenz dieser Größen wirkt dann auf den Transistor 17 sperrend. Mit dem Sperren von 17 wird die Kippstufe 20, 21 angesteuert, wodurch der Transistor 20 leitend und der Transistor 21 gesperrt werden. Am Kollektor von 21 ergibt sich ein negatives Signal, daß praktisch gleich der an der Klemme 22 anliegenden Versorgungsspannung ist. Dieses Signal wird über den Ausgang 25 beispielsweise der Auslöseeinrichtung eines Schalters zugeführt, sofern nicht der Ausgang 25 durch den Transistor 30 praktisch auf Nullpotential gehalten wird. Dies ist im leitenden Zustand desselben der Fall.
  • Liegt auf der vom Impedanzrelais geschützten Leitung kein Fehler vor, so ist das Verhältnis von Spannung zu Strom derselben größer als der durch die Einstellung des Abgriffes 35 vorgegebene Wert. Die am Widerstand 12 abfallende spannungsproportionale Größe ist dann größer als die am Widerstand 11 abfallende stromproportionale Größe. Der Transistor 17 und damit auch der Transistor 21 der Kippstufe 20, 21 bleiben in diesem Fall leitend. Am Kollektor von 21 liegt dann praktisch das an der Klemme 23 anliegende Bezugspotential an (Nullsignal). - Das an der Klemme 25 anliegende Signal ist jedoch durch den Transistor 30 bestimmt, falls dieser leitend ist.
  • Im Fehlerfall wird durch ein nicht dargestelltes Relais das erfindungsgemäße in der Figur gezeigte Relais angeregt. Bei einer Anregung fällt das negative Signal an der Klemme 31 weg. Der Transistor 30 erhält eine positive Vorspannung und sperrt. Damit wird der Schaltzustand des Transistors 21, der demjenigen des Transistors 17 entspricht und von der gemessenen Impedanz abhängig ist, abgefragt, so daß bei Feststellung eines Fehlers innerhalb der eingestellten Reichweite dann ein Auslösesignal über die Klemme 25 an einen Schalter abgegeben wird.
  • Mit der Anregung wird weiter ein nicht dargestelltes Zeitrelais in Gang gesetzt. Nach Ablauf der Schnellzeit gibt dieses ein negatives Signal auf den Eingang 28, nach Ablauf der ersten Staffelzeit ein negatives Signal auf den Eingang 29. Dadurch wird der Transistor 26 (bzw. 27) leitend und schließt - entsprechend der vorgesehenen Einstellung -einen Teil des Widerstandes 12 kurz. Die spannungsporportionale Größe wird damit verkleinert, so daß entsprechend größere Impedanzen zur Auslösung führen. Die Reichweite des Impedanzrelais wird demgemäß vergrößert. Die Impedanzmessung selbst läuft in gleicher Weise - wie im Zusammenhang mit der Schnellstufe beschrieben - ab.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Mehrstufiges elektronisches Distanzrelais, das mittels Spannungsvergleich von von Strom und Spannung des zu schützenden Netzes abgeleiteten Meßgrößen arbeitet, wobei die dem Strom sowie die der Spannung proportionalen Meßgrößen nach Gleichrichtung jeweils an einem Meßwiderstand abfallen und die Meßgröße für die Impedanz als Differenz der Spannungsabfälle an den Meßwiderständen abgegriffen und dem Eingang eines Kippgliedes zugeführt wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die der Spannung (U) proportionale gleichgerichtete Meßgröße an einem konstanten Widerstand (13) sowie einem stufenweise umschaltbaren Widerstand (12) abfällt, daß der umschaltbare Widerstand (12) mit dem stromseitigen Meßwiderstand (11) verbunden ist und daß an dem umschaltbaren Widerstand (12) und dem stromseitigen Meßwiderstand (11) die Meßgröße für die Impedanzmessung abgegriffen wird.' 2. Distanzrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Spannung (U) des zu schützenden Netzes proportionale Meßgröße mittels eines in Reihe mit der Primärwicklung eines Wandlers (7) im Spannungspfad angeordneten ohmschen Widerstandes (32) in einen eingeprägten Strom umgewandelt wird, aus dem dann die für den Spannungsvergleich verwendete Meßgröße abgeleitet wird. 3. Distanzrelais nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungszahl der Primärwicklung des Wandlers (7) im Spannungspfad kleiner als die Windungszahl der Sekundärwicklung ist. 4. Distanzrelais nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem stromseitigen Meßwiderstand (11) und dem umschaltbaren Widerstand (12) eine Diode (14) geschaltet sowie parallel zu dem umschaltbaren Widerstand (12) eine Zenerdiode (33) geschaltet sind, wobei bezüglich der gleichgerichteten stromproportionalen Meßgröße die Diode (14) in Durchlaßrichtung, die Zenerdiode (33) in Durchbruchsrichtung gepolt sind. 5. Distanzrelais nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßgröße für die Impedanzmessung einem Transistor (17) zugeführt wird, der durch entsprechende Wahl seiner Vorspannung -Widerstände (15,16) - leitend gesteuert ist und bei Auslösung des Distanzrelais gesperrt wird. 6. Distanzrelais nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors (17) sowie parallel zu dem konstanten und dem umschaltbaren Widerstand (12, 13) und dem stromseitigen Meßwiderstand (11) jeweils ein Kondensator (9, 10, 18) angeordnet ist. 7. Distanzrelais nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Transistor (17) eine Kippstufe (20, 21) mit einstellbarem Rückfallverhältnis nachgeschaltet ist. B. Distanzrelais nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückfallverhältnis im Zusammenwirken mit der Welligkeit der gleichgerichteten Meßgrößen annähernd 1 ist. 9. Distanzrelais nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß an eine Klemme sowie an jeweils einem Abgriff des umschaltbaren Widerstandes (12) die Emitter-Kollektor-Strecke je eines Transistors (26, 27) angeschlossen ist und daß diese Transistoren (26, 27) von einem Zeitrelais gesteuert werden.
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SE (1) SE317124B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0040471A1 (de) * 1980-05-20 1981-11-25 Kabushiki Kaisha Toshiba Schutzrelaissystem

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1049964B (de) * 1958-03-27 1959-02-05
DE1095377B (de) * 1959-12-16 1960-12-22 Bbc Brown Boveri & Cie Distanzschutz mit umschaltbaren Zeitstufen

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