DE1160920B - Schublasttrennschalter - Google Patents
SchublasttrennschalterInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H31/00—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H31/26—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact that remains electrically connected to one line in open position of switch
- H01H31/32—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact that remains electrically connected to one line in open position of switch with rectilinearly-movable contact
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Description
- Schublasttrennschalter Die Erfindung bezieht sich auf einen Schublasttrennschalter, insbesondere für Niederspannungs-Starkstromleitungen. Es sind Schublasttrennschalter bekannt, deren bewegliche Kontakte als leitende Zugstangen mit am kontaktseitigen Ende befestigtem Abschlußisolator ausgebildet sind und im den Festkontakt aufnehmenden Hohlraum von Isolierkörpern kolbenartig verschiebbar sind. Die bekannten Schublasttrennschalter dieser Art besitzen einen verhältnismäßig komplizierten Aufbau, insbesondere bezüglich der Kontaktausbildung, der Abdichtung der Schaltkammer und der Endlagenbegrenzung, oder weisen in dieser Hinsicht Mängel auf.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schublasttrennschalter der obengenannten Art zu schaffen, der aus wenigen, verhältnismäßig einfachen Bauteilen besteht und bei dem die vorstehend beschriebenen Mängel vermieden sind.
- Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der feste Kontakt als starre Büchse und der bewegliche Kontakt als in die Büchse eingreifender, mit einem Längsschlitz und einer Querfederung versehener Kolben ausgebildet ist und daß ein ringförmiger Anschlag, durch den die Kolbenstange abdichtend in den Isolierkörper eingeführt ist, die Offenstellung des Kontaktkolbens begrenzt. Durch die Ausbildung des festen Kontaktes als starre Büchse und des beweglichen Kontaktes als in die Büchse eingreifender Kolben mit einem Längsschlitz und einer Querfederung ist in überraschend einfacher Weise die Ausbildung einer einwandfreien elektrischen Verbindung gewährleistet. Die Ausbildung eines Lichtbogens wird durch den Schublasttrennschalter gemäß der Erfindung so gut unterbunden, daß keine besonderen Maßnahmen hierzu erforderlich sind, wie das z. B. bei einer bekannten Ausführungsform eines Schublasttrennschalters der Fall ist, bei der Isolierrohre notwendig sind, die zum Löschen des Lichtbogens Gase absondern.
- Durch den ringförmigen, die Offenstellung des Kontaktkolbens begrenzenden Anschlag wird erreicht, daß die die elektrische Verbindung herstellenden Teile der Kontakte wirksam gegen Verschmutzung und Korrosion durch atmosphärische Einflüsse geschützt werden, so daß der Schublasttrennschalter gemäß der Erfindung auch bei längerem Gebrauch und bei der widrigen Witterungsverhältnissen einwandfrei funktioniert.
- Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist eine besonders einfache Querfederung dadurch erzielt, daß im Längsschlitz mindestens eine durch einen Stift gehaltene Tellerfeder als Querfederung vorgesehen ist.
- Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung eines in der Figur dargestellten Ausführungsbeispieles im einzelnen erläutert.
- Der dargestellte Schalter weist einen Isolierkörper 1 mit zylindrischem Hohlraum 2 auf. Am oberen Ende des Hohlraumes 2 ist ein als Büchse 3 ausgebildeter fester Kontakt befestigt, z. B. eingepreßt. Die Büchse 3 ist mit einem oben aus dem Isolierkörper herausragenden Schraubbolzen 4 versehen, mittels dessen die Büchse 3 mit einem Kabelschuh 5 eines Leiters 6 durch eine Schraubenmutter 7 verbindbar ist.
- Als beweglicher Kontakt ist im zylindrischen Hohlraum 2 ein Kolben 9 vorgesehen, dessen Kolbenstange 10 am unteren Ende des Isolierkörpers 1 herausragt und dort für die Verbindung mit einem Kabelschuh 11 eines zweiten Leiters 12 eine Klemmvorrichtung trägt. Diese besitzt zusätzlich eine als Handgriff dienende Öse 13 mit Gewindezapfen 14, der in eine Gewindebohrung in der Kolbenstange 10 eingreift. Um ein Herausfallen des Kolbens 9 aus dem zylindrischen Hohlraum 2 zu verhindern, ist im unteren Ende des Hohlraumes 2 ein Ring 15 befestigt, z. B. eingeschraubt, der an seiner Innenfläche eine Dichtung 16 trägt, um den Hohlraum 2 nach außen abzudichten. Die Kolbenstange 10 bildet mit dem Kolben 9 ein Stück.
- Der Kolben 9 und beim dargestellten Ausführungsbeispiel auch die Kolbenstange 10 weisen einen Diametralschlitz 17 auf. In diesem Schlitz ist innerhalb des Kolbens 9 eine aus Tellerfedern gebildete Druckfeder 18 angeordnet, die die durch den Diametralschlitz 17 voneinander getrennten Hälften des Kolbens 9 auseinander und dicht an die Wandung der Büchse 3 drückt. Die Feder 18 wird durch einen in einer Querbohrung 19 des Kolbens sitzenden Stift 20 gehalten.
- An seinem der Kolbenstange 10 abgekehrten Ende ist die eine Hälfte des Kolbens 9 fest mit einem eng in die Kontaktbüchse 3 passenden Abschlußisolator 21 verbunden. Um beim Hin- und Herbewegen des Kolbens 9 einen Druckausgleich zwischen den zu beiden Seiten des Kolbens liegenden Räumen zu ermöglichen, ist der Diametralschlitz 17 durch eine mittlere Bohrung 22 im Abschlußisolator 21 mit dem sich an den Abschlußisolator anschließenden Hohlraum verbunden. Um auch einen Druckausgleich mit der Außenluft zu ermöglichen, ist in der Mantelfläche der Kolbenstange 10 eine mit ihrem einen Ende in den Diametralschlitz 17 mündende Druckausgleichsnut 23 vorgesehen, die bei der Stellung des Kolbens in der Figur im Bereich der Dichtung 16 endet. Dadurch wird erreicht. daß, wenn der Kolben 9 aus der dargestellten Stellung ein wenig nach unten herausgezogen ist, der über dem Abschlußisolator 21 liegende Raum durch die Bohrung 22, den Schlitz 17 und die Nut 23 mit der Außenluft verbunden ist.
- Der Isolierkörper 1 kann in beliebiger Weise am Einsatzort, z. B. an einem Mast, befestigt sein. Dieses kann z. B. mittels einer nicht dargestellten, den Isolierkörper 1 umfassenden Schelle erfolgen.
- Der Abschlußisolator 21 besteht aus einem durchschlagfesten Stoff, z. B. aus Steatit. Beim öffnen des Schalters wird der Kolben 9 mittels der öse 13 aus der Büchse 3 herausgezogen. Sobald nun der Kolben 9 mit seinem oberen Rand aus der Büchse heraustritt, wird der benachbarte untere Rand der Büchse 3 sofort vom Abschlußisolator 21 abgedeckt, so daß sich kein Lichtbogen ausbilden kann. Während dieser Öffnungsbewegung tritt die Nut 23 aus der Dichtung 16 heraus, so daß nunmehr Luft in den über dem Abschlußisolator 21 liegenden Raum eindringen kann und das Herausziehen des Kolbens 9 aus der Büchse 2 nicht durch den sich in der Büchse bildenden Unterdruck behindert wird. In seiner untersten Stellung schlägt der untere über die Kolbenstange 10 vorstehende Rand des Kolbens 9 am Ring 15 an, so daß dadurch ein Herausfallen des Kolbens 9 aus dem Hohlraum 2 verhindert wird.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1.. Schublasttrennschalter, insbesondere für Niederspannungs-Starkstromleitungen, dessen beweglicher Kontakt als leitende Zugstange mit am kontaktseitigen Ende befestigtem Abschlußisolator ausgebildet ist und im endseitig den Festkontakt aufnehmenden Hohlraum eines Isolierkörpers kolbenartig verschiebbar ist, d a d u r c h gekennzeichnet. daß der Festkontakt als starre Büchse (3) und der bewegliche Kontakt als in die Büchse eingreifender, mit einem Längsschlitz (17) und einer Querfederung (18) versehener Kolben (9) ausgebildet ist und daß ein ringförmiger Anschlag (15), durch den die Kolbenstange (10) abdichtend in den Isolierkörper (1.) eingeführt ist, die Offenstellung des Kontaktkolbens (9) begrenzt.
- 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Längsschlitz (17) eine durch einen Stift (2(1) gehalterte Tellerfederanordnung (18) als Querfederung vorgesehen ist.
- 3. Schalter nach einem der Ansprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Druckausgleichsnut (23) in der Mantelfläche der den Kolben tragenden Stange (10), die über den Längsschlitz (17) des Kolbens und eine Druckausgleichsbohrung (22) des Absehlußisolators den Hohlraum der Kontaktbüchse (3) mit der Außenluft verbinden kann.
- 4. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Druckausgleichsnut (23) der Kolbenstange, welche durch die Dichtung (16) für die Kolbenstange im eingeschalteten Zustand verschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1816 381; USA.-Patentschriften Nr. 2 261. 020, 2 324 047, 2555588.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1160920B true DE1160920B (de) | 1964-01-09 |
Family
ID=601227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1160920D Pending DE1160920B (de) | Schublasttrennschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1160920B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2030351A1 (de) * | 1969-02-07 | 1970-11-13 | Pfisterer Elektrotech Karl |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2261020A (en) * | 1937-11-12 | 1941-10-28 | Westinghouse Electric & Mfg Co | Circuit interrupting device |
| US2324047A (en) * | 1940-08-02 | 1943-07-13 | Schweitzer & Conrad Inc | Switch construction |
| US2555588A (en) * | 1948-08-26 | 1951-06-05 | Southern States Equipment Corp | Electric switch |
| DE1816381U (de) * | 1960-05-21 | 1960-08-11 | Felten & Gullleaume Carlswerk | Kipprohr-lasttrennschalter. |
-
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Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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