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DE1160131B - Sicherheitsvorrichtung fuer Muellverbrennungsoefen - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer Muellverbrennungsoefen

Info

Publication number
DE1160131B
DE1160131B DEC19152A DEC0019152A DE1160131B DE 1160131 B DE1160131 B DE 1160131B DE C19152 A DEC19152 A DE C19152A DE C0019152 A DEC0019152 A DE C0019152A DE 1160131 B DE1160131 B DE 1160131B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loading flap
locking
lever
flap
pivoted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC19152A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Allen Clark
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CALORIC APPLIANCE CORP
Original Assignee
CALORIC APPLIANCE CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CALORIC APPLIANCE CORP filed Critical CALORIC APPLIANCE CORP
Priority to DEC19152A priority Critical patent/DE1160131B/de
Publication of DE1160131B publication Critical patent/DE1160131B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G5/00Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
    • F23G5/50Control or safety arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M11/00Safety arrangements
    • F23M11/02Preventing emission of flames or hot gases, or admission of air, through working or charging apertures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G2208/00Safety aspects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung für Müllverbrennungsöfen Die in Müllverbrennungsöfen verbrannten Abfälle können nasse und mehr oder weniger fette Stoffe enthalten, wie z. B. Küchenabfälle und Müll, bei deren Verbrennung beißende Abgase, fettiger Ruß und Rauch entstehen, die beträchtlichen Schaden anrichten und sich sehr unangenehm auswirken können, wenn die Klappe des Müllverbrennungsofens geöffnet wird, bevor der Inhalt des Verbrennungsofens vollkommen in Schlacke oder Asche verwandelt worden ist. Wird außerdem die Beschickungsklappe geöffnet, wenn trockene Abfälle vernichtet werden sollen, dann kann eine Stichflamme aus dem Ofen herausschießen, die Verletzungen zur Folge haben kann.
  • Zur Vermeidung dieser Gefahren sind Verbrennungsöfen bekannt, bei welchen durch eine Sicherheitsvorrichtung die Beschickungsklappe während des Verbrennungsvorganges verriegelt wird. Bei einem bekannten Verbrennungsofen wird zu diesem Zweck beim Schließen der Beschickungsklappe automatisch ein Druckschalter betätigt, mit dem der Arbeitsstrom, der entweder zur Verbrennung selbst oder zum Zünden eines Gasbrenners dient, eingeschaltet wird. Der Strom wird nach vorbestimmter Zeit durch einen selbsttätigen Stromunterbrecher ausgeschaltet. Dieser Arbeitsstrom betätigt außerdem Elektromagnete, welche in der Beschickungsklappe so eingebaut sind, daß sie das öffnen der Klappe während des Stromdurchganges, d. h. während der Dauer der Verbrennung, verhindern und die Klappe erst nach Abschalten des Stromes durch den Zeitschalter freigeben. Der Aschenkasten ist jedoch nicht automatisch, sondern lediglich mittels eines Steckschlüssels verriegelt.
  • Ferner ist ein elektrisch beheizter Verbrennungsofen bekannt, der ein Uhrwerk von üblicher Bauart aufweist, welches durch öffnen des Gehäusedeckels betätigt wird, wodurch eine vorbestimmte, zur vollständigen Verbrennung des eingeworfenen Gegenstandes, z. B. eines Taschentuches, ausreichende Zeit eingestellt wird.
  • Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, die Betriebssicherheit derartiger Verbrennungsöfen weiter dadurch zu erhöhen, daß eine gegenseitige Verriegelung zwischen Beschickungsklappe und Aschenkasten vorgesehen ist. Damit soll verhindert werden, daß bei geöffnetem Aschenkasten der Brenner eingeschaltet bzw. bei eingeschaltetem Brenner der Aschenkasten herausgezogen werden kann.
  • Zu diesem Zweck ist eine Sicherungsvorrichtung für einen Müllverbrennungsofen, der eine Beschikkungsklappe einen Aschenkasten, einen Gasbrenner und einen diesen Gasbrenner ein- und ausschaltenden Zeitschalter aufweist, durch welchen die Verriegelung der Beschickungsklappe in der geschlossenen Stellung während des Verbrennungsvorganges bewirkt wird, und bei welchem andererseits die Einschaltung des Gasbrenners bei geöffneter Beschickungsklappe verhindert ist, gemäß der Erfindung in der Weise ausgebildet, daß die auf die Beschickungsklappe einwirkende Verriegelungsvorrichtung außerdem über Verbindungsglieder eine Verriegelungsvorrichtung für den Aschenkasten betätigt, welche bei geschlossener und verriegelter Beschickung der Klappe das öffnen des Aschenkastens verhindert und andererseits bei geöffnetem Aschenkasten die Verriegelung der Beschickungsklappe verhindert.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig.1 eine perspektivische Teilansicht, in der nur die Teile des Verbrennungsofens dargestellt sind, auf die sich die Erfindung bezieht, Fig.2 eine teilweise seitliche Schnittansicht zur Darstellung der Einzelteile bei geschlossener Beschickungsklappe, Fig. 3 eine Seitenansicht der unteren linken Ecke des Verbrennungsofens nach Anspruch 1 zur Darstellung der Verriegelung des Aschenkastens bei verriegelter Beschickungsklappe, Fig. 4 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 2, jedoch bei geöffneter Beschickungsklappe, Fig.5 eine ähnliche Darstellung wie in Fig.3 zur Darstellung der Entriegelung des Aschenkastens bei Entriegelung der Beschickungsklappe, Fig. 6, 7 und 8 vergrößerte perspektivische Teilansichten von Einzelheiten der Konstruktion.
  • Der in Fig.1 schematisch dargestellte Verbrennungsofen enthält eine Verbrennungskammer und einen innerhalb der Kammer angeordneten Gasbrenner, dem Gas über ein Rohr zugeführt wird, das nach einer Öffnung 10 führt. Das dem Brenner zugeführte Gas wird durch ein Zeitschaltwerk geregelt, das in einem Gehäuse 11 untergebracht ist. Da die Verbrennungskammer, der Gasbrenner und das Zeitschaltwerk von üblicher Bauart sind, stellen sie keinen Teil der Erfindung dar, so daß ihr Aufbau auch nicht näher beschrieben ist. Es genügt dabei zu sagen, daß ein Einstellknopf 12 mit einer Scheibe 13 vorgesehen ist, die zum Aufziehen des Zeitschaltwerkes im Uhrzeigersinn gedreht werden, und daß das Zeitschaltwerk vollständig aufgezogen sein muß, bevor dem Brenner Gas zugeführt wird, daß ferner das Zeitschaltwerk vollkommen abgelaufen sein muß, ehe das Gas für den Brenner abgesperrt wird, und daß ein vollständiger Ablauf des Zeitschaltwerkes in einem Zeitraum vor sich geht, der ausreicht, um den Inhalt der Verbrennungskammer so weit zu verbrennen, daß die Beschickungsklappe sicher geöffnet werden kann..
  • Der Verbrennungsofen ist mit einer obenliegenden Beschickungsklappe 14 ausgerüstet, die im Gegenuhrzeigersinn um ein Scharnier herum geöffnet werden kann, wie dies in Fig.4 gezeigt ist, und die in den Stellungen der Fig. 1 und 2 eine auf der Oberseite 18 des Verbrennungsofens vorgesehene Beschickungsöffnung verschließt. Am Boden der Verbrennungskammer ist ein Rost 20 vorgesehen, der in Fig. 1. gezeigt ist.
  • Der Verriegelungsmechanismus für die Beschikkungsklappe, welcher ein Teil der vorliegenden Erfindung bildet, besteht aus einem Lagerbügel 22, der am besten in Fig. 8 zu erkennen ist. Dieser Lagerbügel weist horizontale Flansche 24 und vertikale Seitenwände 26 auf und ist auf der Oberseite 18 des Verbrennungsofens, wie bei 28 gezeigt, und auf der Oberseite des Zeitschaltwerkes des Gehäuses 11 am Punkt 30 befestigt. Dadurch ist das Zeitschaltwerk mit dem Verbrennungsofen verbunden. Der Lagerbügel 22 ist mit auf Abstand stehenden Laschen 32 und 34 versehen, die miteinander ausgerichtete öffnungen 36 aufweisen, in denen ein Verriegelungsbolzen 38 frei gleiten kann. Der Mittelteil des Bügels 22 ist für den Durchtritt eines Gabelkopfes 40 mit einer Öffnung versehen, welcher mit dem Lagerzapfen 42 des Verriegelungsbolzens 38 im Eingriff steht. Der Gabelkopf bildet das Ende eines Kniehebels 44, der eine Öffnung 46 in dem Gehäuse durchsetzt und am Punkt 48 an einer Seitenwand dieses Gehäuses gelenkig gelagert ist. Der Kniehebel 44 weist einen dünneren Endabschnitt 50 auf, an dem ein Knopf 52 angebracht ist. Der Lagerbügel 22 enthält außerdem einen nach oben überstehenden Ansatz 54 mit einer Öffnung 56, die mit einer Bohrung 58 in der Vorderwand 60 der Beschickungsklappe 14 ausgerichtet ist. An dem Ansatz 54 ist bei 61 eine verschwenkbare Lasche 62 gelenkig angebracht, die sich infolge ihres Eigengewichtes im unbehinderten Zustand im Uhrzeigersinn dreht, wie aus Fig.1 zu ersehen ist, wobei der Abschnitt 63 der Lasche 62 rechts von dem Lager 61 liegt und die Öffnung 56 in dem Ansatz 54 überdeckt und dadurch verhindert, daß der Verriegelungsbolzen 38 die Bohrung 58 in der Wand 60 der Beschickungsklappe 14 durchsetzt, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist. Die Lasche 62 ist mit einem Flansch 64 versehen, der in der Bewegungsbahn der Beschickungsklappe 14 liegt, so daß dann, wenn die Beschickungsklappe geschlossen wird, die Lasche 62 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, wie dies aus Fig.1 zu ersehen ist, so daß der Abschnitt 63 des Hebels 32 die Öffnung 56 freigibt. Dadurch ist dann eine Bewegung des Verriegelungszapfens durch diese Öffnung 56 und durch die Bohrung 58 möglich, um die Beschickungsklappe in ihrer unteren Stellung zu verriegeln.
  • Da der Verriegelungsbolzen 38 aus seinem Eingriff mit der Beschickungsklappe nur durch Verdrehung des Kniehebels 44 im Uhrzeigersinn herausgezogen werden kann, so folgt, daß eine Verhinderung der Drehung des Hebels 44 ein Entsperren oder Entriegeln der Beschickungsklappe verhindert. Zu diesem Zweck ist der Hebel 44 so angeordnet, daß sein unterer Abschnitt 50 auf dem Umfang der Scheibe 13 gleitet, in welcher Stellung der Hebel 44 als Ganzes im Gegenuhrzeigersinn um seinen Kippunkt so weit herumgekippt ist, daß der Bolzen 38 in die Bohrung 58 eingreift und dort die Beschickungsklappe verriegelt hält, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist. Ist das Zeitschaltwerk vollkommen abgelaufen und ist die Gaszufuhr zu dem Brenner abgesperrt, dann erreicht der Schlitz 70 auf dem Umfang der Scheibe 13 die Stellung in Fig.7, in der der Endabschnitt 50 des Kniehebels 44 in den Schlitz 70 hineinrutscht, wodurch der Hebe144 sich im Uhrzeigersinn drehen kann, und dadurch den Verriegelungsbolzen 38 aus den Öffnungen 56 und 58 herauszieht. Dadurch ist nicht nur das Öffnen der Beschickungsklappe 14 möglich, sondern der Kniehebel 44 kann auch in die Stellung in Fig.7 zurückgedreht werden sobald die Tür geöffnet ist, um zu verhindern, daß der Verriegelungsbolzen 38 in die Bewegungsbahn der Beschickungsklappe 14 kommt. Wie bereits ausgeführt, ist ein vollständiges Aufziehen des Zeitschaltwerkes erforderlich, um Gas dem Brenner zuzuführen, während ein vollständiger Ablauf des Zeitschaltwerkes stattgefunden haben muß, bevor die Gaszufuhr für den Gasbrenner abgesperrt ist. Wenn beispielsweise bestimmt ist, daß es 2 Stunden dauert, um eine Füllung mit Abfällen zu verbrennen, dann wird das Zeitschaltwerk so eingestellt, daß kein Gas an den Brenner gelangen kann, wenn das Zeitschaltwerk nicht für einen Betrieb von 2 Stunden voll aufgezogen ist. Dadurch wird es unmöglich, daß Gas den Brenner erreicht, wenn nicht das Zeitschaltwerk für einen Lauf von 2 Stunden aufgezogen ist; und daher kann auch die Beschickungsklappe nicht geöffnet werden, bevor nicht die 2 Stunden vergangen sind, die zum Verbrennen des Abfalls erforderlich sind. Es leuchtet ein, daß dann, wenn einmal das Gas durch das vollständige Aufziehen des Zeitschaltwerkes eingeschaltet ist, das Gas nur durch vollständiges Ablaufen des Zeitschaltwerkes abgeschaltet werden kann, und zwar gerade zu dem Zeitpunkt, wenn der Abschnitt 50 des Hebels 44 in den Schlitz 70 einfällt. Mit anderen Worten es ist unmöglich, dem Brenner Gas zuzuführen und dann die Beschikkungsklappe zu öffnen, bevor die für eine vollständige Verbrennung des zu verbrennenden Materials benötigte Zeit abgelaufen ist.
  • Die Mittel zum gegenseitigen Verriegeln der Beschickungsklappe 14 und des Ascherkastens 72 bestehen aus einer Welle 74, die an einem Verbindungshebel 76 angebracht und in einer Seitenwand 26 des Lagerbügels 22 und außerdem in einem Lagerbügel 78 gelagert ist und einen Hebel 80 trägt, an dem eine Stange 82 befestigt ist. Das obere Ende des Verbindungshebels 76 ist gabelförmig ausgebildet und umfaßt den Lagerzapfen 42 des Verriegelungsbolzens 38, wie dies in den Fig. 1, 2 und 4 gezeigt ist. Das untere Ende der Stange 82 ist an einem von zwei Kniehebeln. 84 befestigt, die bei 85 gelagert sind und eine Winkelschiene 86 tragen. Auf der einen Seite des Ascherkastens 72 ist am Punkt 90 ein Hebel 92 vorgesehen, der sich infolge seines Eigengewichtes im Gegenuhrzeigersinn dreht, wie in Fig.1 gezeigt, und der bei 94 einen Einschnitt aufweist.
  • Wie man aus den Fig.2 und 3 sieht, liegt beim Schließen der Beschickungsklappe 14 der Hebel 80 im wesentlichen senkrecht, so daß die Winkelschiene 86 auf der oberen Kante des Ascherkastens 72 liegt und den Ascherkasten verschlossen hält. Wenn aber der Ascherkasten geschlossen wird, kommt seine Vorderwand in Eingriff mit der Lasche 95, die an dem Arm 92 befestigt ist, und drückt damit diesen Arm aus der Bahn der Winkelschiene 86 heraus, d. h. von der Stellung in Fig. 5 in die in Fig. 3 gezeigte Stellung.
  • Wird die Beschickungsklappe 14 geöffnet, dann bewegt sich der Hebel 80 in die in Fig.4 gezeigte Stellung, in der die Winkelschiene aus dem Eingriff mit der Oberkante der Vorderwand des Ascherkastens 72 herausbewegt wird, der nunmehr zum Entleeren herausgezogen werden kann. Man sieht, daß dann, wenn die Winkelschiene 86 angehoben wird, der Hebel 92 automatisch aus seiner in Fig. 3 gezeigten Lage in die in Fig.5 gezeigte Lage verschwingt, in der die Winkelschiene 86 außer Eingriff mit der Oberkante des Ascherkastens gehalten wird bis der Ascherkasten in die Stellung der Fig. 1 und 3 zurückgeschoben ist, und bis die Beschickungsklappe erneut geschlossen und verriegelt ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: l.. Sicherungsvorrichtung für einen Müllverbrennungsofen, der eine Beschickungsklappe, einen Ascherkasten, einen Gasbrenner und einen diesen Gasbrenner ein- und ausschaltenden Zeitschalter aufweist, durch welchen die Verriegelung der Beschickungsklappe in der geschlossenen Stellung während des Verbrennungsvorganges bewirkt wird und bei welchem andererseits die Einschaltung des Gasbrenners bei geöffneter Beschickungsklappe verhindert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Beschickungsklappe (14) einwirkende Verriegelungsvorrichtung außerdem über Verbindungsglieder (76, 74, 80, 82, 84) eine Verriegelungsvorrichtung (86) für den Ascherkasten (72) betätigt, welche bei geschlossener und verriegelter Beschickungsklappe das Öffnen des Ascherkastens verhindert und andererseits bei geöffnetem Ascherkasten die Verriegelung der Beschickungsklappe verhindert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verriegelung der Beschikkungsklappe (14) ein verschiebbar gelagerter Verriegelungsbolzen (38) dient, der in eine Öffnung (58) in der Vorderwand (60) der geschlossenen Beschickungsklappe (14) eingreift und durch einen in einem Punkt (48) schwenkbar gelagerten Betätigungshebel (44) verschoben wird, welcher mit seinem oberen gabelförmig ausgebildeten Ende (40) einen Mitnehmerzapfen (42) des Verriegelungsbolzens (38) erfaßt und daß Einrichtungen vorgesehen sind, welche normalerweise die Öffnung (58) abdecken und eine Bewegung des Bolzens (38) und des Hebels (44) verhindern, wenn sich die Beschickungsklappe nicht in ihrer geschlossenen Stellung befindet.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Öffnung (58) abdeckenden Einrichtungen eine Lasche (62) aufweisen, die schwenkbar zwischen dem Verriegelungsbolzen (38) und der Beschickungsklappe (14) angeordnet ist und in eine erste Lage verschwenkt werden kann, in der sie die Öffnung (58) abdeckt sowie in eine zweite Lage, in der die Lasche die Öffnung freigibt, daß ferner diese Lasche (62) einen Anschlag (64) in der Bewegungsbahn der Beschickungsklappe aufweist und daß die Beschickungsklappe bei einer Bewegung in ihre geschlossene Stellung den Anschlag ergreift und die Lasche in die zweite Lage verschwenkt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (44) in seiner die Beschickungsklappe mittels des Bolzens (38) verriegelnden Stellung seinerseits bis zum Ablauf einer vorbestimmten Zeit durch das Zeitschaltwerk (11) dadurch verriegelt wird, daß das untere Ende (50) des Betätigungshebels (44) mit dem Umfang einer sich mit dem Zeitschaltwerk drehenden Scheibe (13) im Eingriff steht und daher während des Verbrennungsvorganges nicht verschwenkt werden kann, und daß nach Ablauf der vorbestimmten Zeit das Ende (50) des Betätigungshebels (44) in einen auf dem Umfang der Scheibe (13) vorgesehenen Ausschnitt (70) einspringt, wodurch der Betätigungshebel (44) in diejenige Stellung gelangt, in welcher er die Verriegelung der Beschickungsklappe löst.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (76, 74, 80, 82, 84) zwischen der Verriegelungsvorrichtung für die Klappe (14) und der als schwenkbar gelagerte Winkelschiene ausgebildeten Verriegelungsvorrichtung (86) für den Ascherkasten (72) eine Welle (74) enthalten, die über einen Hebel (76) und den Zapfen (42) des Verriegelungsbolzens (38) auf den Betätigungshebel (44) gekuppelt ist und beim Schwenken dieses Hebels gedreht wird, wodurch über ein Gestänge (80, 82, 84) die Winkelschiene (86) in ihre den Ascherkasten verriegelnde oder freigebende Stellung verschwenkt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe der einen Seite des Aschenkastens (72) ein Riegel (92) schwenkbar gelagert ist, der in seiner Sperrstellung, d. h. bei herausgezogenem Aschenkasten, die Winkelschiene (86) sowie die Stange (82) in ihrer oberen Stellung verriegelt und der bei geschlossenem Aschenkasten durch diesen in die die Winkelschiene und die Stange freigebende Stellung geschwenkt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 727 582; USA.-Patentschrift Nr. 2 534 953.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0084168A1 (de) * 1982-01-13 1983-07-27 S.p.A. TECNITALIA Abfallverbrennungsanlage mit Parallelstromofen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE727582C (de) * 1940-10-25 1942-11-13 Adolf Riegelmann Ofen mit elektrischer oder Gasbeheizung zur Verbrennung gebrauchter Monatsbinden
US2534953A (en) * 1947-11-13 1950-12-19 Maurene D Curry Electrical incinerator

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