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DE893396C - Aus einem Wasserheizer, Gasherd od. dgl. und einem Raumheizer bestehendes Verbundgeraet - Google Patents

Aus einem Wasserheizer, Gasherd od. dgl. und einem Raumheizer bestehendes Verbundgeraet

Info

Publication number
DE893396C
DE893396C DEJ1277D DEJ0001277D DE893396C DE 893396 C DE893396 C DE 893396C DE J1277 D DEJ1277 D DE J1277D DE J0001277 D DEJ0001277 D DE J0001277D DE 893396 C DE893396 C DE 893396C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heater
space heater
room
space
exhaust pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ1277D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Junkers and Co GmbH
Original Assignee
Junkers and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Junkers and Co GmbH filed Critical Junkers and Co GmbH
Priority to DEJ1277D priority Critical patent/DE893396C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE893396C publication Critical patent/DE893396C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H6/00Combined water and air heaters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Housings, Intake/Discharge, And Installation Of Fluid Heaters (AREA)

Description

  • Aus einem Wasserheizer, Gasherd od. dgl. und einem Raumheizer bestehendes Verbundgerät Es ist bekannt, einen Wasserheizer und einen Raumheizer zu einem Verbundgerät zu vereinigen. Hierbei wurde der Raumheizer bisher hinter einer mitDurchbrecbungen od. dgl. versehenenUmmantelungswand des Gerätes vor dem Wasserheizer feststehend angeordnet. Diese Anordnung hatte den Nachteil, daß der Wasserheizer schlecht zugänglich war und zur Ausführung von Arbeiten an dem Wasserheizer zunächstderRaumheizer abgenommen werden mußte. Ferner mußte der Raumheizer so angeordnet werden, daß die Bedienungseinrichtungen des Wasserheizers frei zugänglich waren, so daß also nur einTeil derFläche vor demWasserheizer für die Anordnung eines Raumheizers zur Verfügung stand. Die Bedienungsgriffe für den Wasserheizer mußten außerdem mindestens um den Querschnitt des Raumheizers - länger als bei der normalen Ausführung eines .derartigen Gerätes ausgebildet sein.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein aus einem Wasserheizer, Heizkessel, Gasherd od. @dgl. und einem Raumheizer bestehendes Verbundgerät und besteht darin, daß der Raumheizer vor dem anderen Gerät .des Verbundgerätes ausschwenkbar angeordnet ist. Hierdurch wird erreicht, daß -das hinter dem Raumheizer befindliche andere Gerät des Verbundgerätes durch Ausschwenken des Raumheizers freigelegt, also in einfacher Weise jederzeit zugänglich gemacht werden kann. Der Raumheizer kann hierbei auch ohne Rücksicht auf die Anordnung der Bedienungseinrichtungen des hinter dem Raumheizer liegenden Gerätes in beliebiger Höhenlage angeordnet werden; da nach Ausschwenken des Raumheizers auch die Bedienungseinrichtungen des anderen iGerätes zur Inbetriebsetzung oder Ausschaltung desselben frei zugänglich .sind. Man kann also auch einen Raumheizer großer Leistung an= ordnen, ohne dadurch die Gesamthöhe des Gerätes zu vergrößern. Außerdem (können die Bedienungsgriffe des hinter dem Raumheizer liegenden Gerätes kürzer als beider normalen Ausführung derartiger Geräte ausgebildet werden, da es nicht mehr erforderlich ist, daß diese Bedienungsgriffe durch die Ummantelung .des Gerätes nach außen geführt sind.
  • Zweckmäßig kann der'Raumheizer als Türflügel in -die Ummantelung des Verbundgerätes eingesetzt sein. Hierbei bildet der Raumheizer einen Teil der Ummantelung selbst, so daß für die Ummantelung weniger 'Material gebraucht wird. Außerdem ergibt sich hierdurch eine verhältnismäßig einfache und gut aussehende Anordnung des Raumheizers.
  • Vorteilhaft wird beim Herausschwenken des Raumheizers die (Gaszufuhr zu demselben zwangsläufig gedrosselt, damit die Bedienungsarbeiten an dem dahinterliegenden Gerät nicht bei voller Belastung des Raumheizers ausgeführt werden müssen.
  • Es kann auch die Gaszufuhr zum Hauptbrenner des Raumheizers beim Herausschwenken desselben vollständig abgesperrt und nur zu einem Zündbrenner aufrechterhalten werden. Nach Zurück-.schwenken des Raumheizers in seine Betriebslage wird dann der Hauptbrenner von der brennenden Zündflamme selbsttätig angezündet.
  • Ferner ist erfindungsgemäß die Anzündöffnung ,des Raumheizers in dessen Rückwand angeordnet, so .daß er nur in ausgeschwenktem Zustand angezündet werden kann. Hierdurch wird -erreicht, daß .die Vorderseite des Raumheizers z. B. durch ein 'Gitter vollständig verkleidet und bei in Betrieb befindlichem Raumheizer auch die Zündflamme nicht mehr von, vorn zugänglich und damit vor allen Dingen gegen spielende Kinder geschützt ist.
  • Nach einem weiteren Erfindungsgedanken ist in der Rückwand des Raumheizers ein Abgasstutzen angeordnet, der mit einem kegelförmig verjüngten Ende in .das entsprechend kegelförmige Ende eines festen Abgasrohres eingreift, wobei die Neigung der kegelförmigen Rohrteile dem Schwenkkreisbogen des Raumheizers an dieser Stelle angepaßt ist. Hierdurch wird erreicht, daß der Abgasstutzen des Raumheizers in einfacher Weise und mit guter Abdichtung an das feste Abgasrohr angeschlossen und diese Verbindung beim Herausschwenken des Raumheizers ohne Störung selbsttätig gelöst wird.
  • In dem festen Abgasrohr ist vorteilhaft eine Absperrklappe angeordnet, welche bei ausgeschwenktem Raumheizer die Abschlußöffnung zum Abgasstutzen des Raumheizers abschließt und beim Einschwenken des Raumheizers in seine Betriebslage geöffnet wird. Hierdurch wird verhindert, daß bei ausgeschwenktem Raumheizer Rückströmgase bzw. die Abgase eines anderen, ebenfalls an das feste Abgasrohr angeschlossenen Gerätes an dieser Stelle in den Raum austreten.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt Fig. i eine Vorderansicht eines aus einem Gasherd, einem Wasserheizer unid einem Raumheizer bestehenden Verbundgerätes, Fig. 2 eine Draufsicht des Gerätes nach Fig. i, teilweise im Querschnitt, Eig. 3 einen Längsschnitt durch den den Wasserheizer und den Raumheizer aufnehmenden Teil des Gerätes nach Schnittlinie III-IN der Fig. 2, Fig. q. eine Vorderansicht eines aus einem Wasserheizer und einem Raumheizer bestehenden Verbundgerätes, Fig. 5 einen Querschnitt nach ,Schnittlinie V-V der Fig. q. und Fig. -6 einen Längsschnitt nach Schnittlinie VI-VI der Fig. q..
  • Nach den Fig. i bis 3 sind ein Gasherd i, ein Wasserheizer 2 und ein Rammheizer 3 zu einem Verbundgerät vereinigt, dessen einzelne Geräte unabhängig voneinander in Betrieb genommen werden können. Der Wasserheizer 2 und der Raumheizer 3 sind in einem seitlich neben dem Gasherd i liegendenAbschnitt der gemeinsamenVerkleidungsummantelung angeordnet. Der Raumheizer bildet mit einem Rahmenblech q. :den vor dem Wasserheizer liegenden Teil der Vorderwand der Ummantelung. Der mitdemRahmenblech q. verbundene Raumheizer 3 ist .als Türflügel ausgebildet, der in ,den Türgelenken 5, 6 schwenkbar aufgehängt ist. Das untereTürgelenk 6 ist als Gashahn ausgebildet, welcher mittels einer Leitung 7 mit dem Brenner 8 des Raumheizers 3 und mittels einer Leitung 9 mit einem Absperrhahn io verbunden ist. Der feststehende Absperrhahn io steht über eine Leitung ii mit der auch zum Wasserheizer 2 führenden 1Gaszufuhrleitung u2 inVerbindung und ragt durch eine Öffnung 113 des Rahmenbleches d. nach außen, so daß er von außen bedienbar ist. Die mit dem feststehenden Absperrhahn io verbundene Leitung 7 mündet z. B. in dem Türgelenk 6 in einem feststehenden Hähnküken, auf dem ein Halmgehäuse drehbar angeordnet ist. An dieses Hahngehäuse ist die zum Brenner 8 führende Verbindungsleitung 7 angeschlossen. Die Gas,durchgangsbohrungen des Hahnkükens und Hahngehäu.ses ides unteren Türgelenks 6 sind so ausgebildet, daß bei ausgeschwenktem Raumheizer 3 die Gaszufuhr zum Raumheizer gedrosselt wird, so daß der Brenner nur in Kleinflammenstellung brennt.
  • Falls der Raumheizer mit einer Zündsicherung versehen ist, kann -das als Gashahn ausgebildete untere Türgelenk 6 auch .derart ausgebildet sein, daß bei ausgeschwenktem Raumheizer die Gaszufuhr zu dem Brenner 8 vollständig abgesperrt ist und nur die Gaszufuhr zu dem Zündbrenner der Zündsicherung aufrechterhalten bleibt. Nach Zurückschwenken des Raumheizers 3 in seineBetriebsstellung wird die Gaszufuhr zum Brenner 8 wieder voll geöffnet, worauf die Zündflamme das aus dem Brenner 8 ausströmende Gas anzündet. Die Anzündöffnung 1.4 für den Brenner 8 ist in der Rückwand des Raumheizers 3 angeordnet. Zum Inbetriebsetzen des Raumheizers muß dieser daher zunächst ausgeschwenkt werden, damit die Anzündöffnung 14 zugänglich ist. Nach Zurücks:chwenken des Raumheizers 3 in seine Betriebslage ist die Anzündöffnung nicht sichtbar und unzugänglich.
  • Am oberen Ende der Raumheizerrückwand ist ein kurzer mit kegelförmig geneigten Wandflächen versehener Abgasstutzen 15 vorgesehen, der in ein entsprechend kegelförmiges Ende eines festen Abgasrohres 16 eingreift. Die Neigung der ineinandergreifenden kegelförgimen Teile des Abgasstutzens 15 und des Abgasrohres 16 ist dem Schwenkkreisbogen des Raumheizers an dieser 'Stelle angepaßt, wodurch erreicht wird, daß die Abgasleitung an der lösbaren Verbindungsstelle in ausreichender Weise abgedichtet wird und beim Verschwenken des Raumheizers keine Störung auftritt. In dem Abgasrohr 16 ist eine Abgasklappe 17 angeordnet, welche nur bei inBetrieb befindlichemRaumheizer geöffnet ist. Das Abgasrohrt16 mündet in einen Sammelschacht 18, der mit .dem Schornstein ig in Verbindung steht und an den auch die Abgasleitung des Wasserheizers 2 angeschlossen ist.
  • Zum Inbetriebsetzen ,des Wasserheizers :2 wird der Raumheizer 3 au.sge.sch"venkt, so daß die gesamte Vorderwand vor dem Wasserheizer frei liegt und dessen Bedienungseinrichtungen leicht zugänglich sind.
  • Der Raumheizer kann natürlich auch an einer anderen Stelle des Verbundgerätes, z. B. an dem Herd i, angeordnet werden, wo er als Tür des Backofens ausgebildet sein könnte.
  • Das Verbundgerät nach den Fig, q. bis 6 besteht aus einem Wasserheizer 2 und einem Raumheizer 3. Die Teile dieses Gerätes, welche mit den entsprechenden Teilen des .Gerätes nach den Fig. i bis 3 grundsätzlich übereinstimmen, haben dieselben Bezugszahlen erhalten. Bei dem Gerät nach den Fig. q. bis 6 ist der Raumheizer 3 wieder als Türflügel ausgebildet, der die Vorderwand der Ummantelung 2o des :Gerätes bildet und um :die Türgelenke 6 schwenkbar aufgehängt ist. Das untere Türgelenk 6 ist wieder als Gashahn ausgebildet, welcher mit dem Brenner 8 des Raumheizers und über eine absperrbare Leitung i i mit der Gaszufuhrleitung i2 verbunden ist, an die auch der Wasserheizer 12 angeschlossen ist. Das An- oder Abstellen der Gaszufuhr zum Raumheizer kann durch eine in der Verbindungsleitung i i vorgesehene Absperrvorrichtung zi erfolgen. Das untere Türgelenk -6 dient zum Drosseln bzw. Absperren der Gaszufuhr beim Herausschwenken des Raumheizers. DerAbgasstutzen. 15 desRaumheizers ist an den Abgassammelschacht 18 des Wasserheizers angeschlossen. In der Anschlußöffnung des Abgassammelschachtes 18 ist eine Abgasklappe 17 vorgesehen, die bei herausgeschwenktem Raumheizer die Anschlußöffnung absperrt. An dem Raumheizer ist eine aus dem Abgasstutzen herausragende Stange 22 od. dgl. befestigt, welche beim Zurücksch,#venken (des Raumheizers 3 in. seine Betriebslage die Abgasklappe 17 aufdrückt.
  • Die @Gasabsperrvorrichtung 21 nach den Fig. q. bis 6 kann auch derart innerhalb der Ummantelung 2o angeordnet sein, d.aß sie nur bei ausgeschwenktem Raumheizer bedient werden kann.
  • Die ineinandergreifenden kegelförmigen Teile des Abgasstutzens 15 und .des Abgasrohres 16 können in der Betriebsstellung entweder dicht aneinanderliegen, wie in Fig.6 dargestellt ist, oder einen geringen Zwischenraum für den Durchtritt von Rückströmg'asen frei lassen, wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Aus einem V@.'asserheizer, Gasherd od..dgl. und einem Raumheizer bestehendes Verbundgerät, .dadurch gekennzeichnet, daß der Raumheizer (3) vor dem anderen Gerät des Verbundgerätes ausschwenkbar angeordnet ist.
  2. 2. Verbundgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB der Raumheizer (3) als Türflügel in die Ummantelung des Verbundgerätes eingesetzt ist.
  3. 3. Verbundgerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Herausschwenken des Raumheizers (3) die Gaszufuhr zu demselben zwangsläufig gedrosselt wird. q..
  4. Verbundgerät nach Anspruch i oder 2; dadurch gekennzeichnet, daß beim Herausschwenken des Raumheizers (3) die Gaszufuhr zu dem- Hauptbrenner (8) vollständig abgesperrt und nur zu einem Zündbrenner aufrechterhalten wird.
  5. 5. Verbundgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzündöffnurng (14) des Raumheizers (3) in .dessen Rückwand angeordnet ist, so daß er nur in ausgeschwenktem Zustand angezündet werden kann.
  6. 6. Verbundgerät nach Anspruch i oder einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn-. zeichnet, daß in der Rückwand des Raumheizers (3) ein Abgasstutzen (15) angeordnet ist, der mit einem kegelförmig verjüngten Ende in das entsprechend kegelförmige Ende eines festen Abgasrohres (16) eingreift, wobei die Neigung der kegelförmigen Rohrteile dem ,Schwernkkreisbogen des Raumheizers an dieser :Stelle angepaßt ist.
  7. 7. Verbundgerät nach Anspruch i oder einem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß in dem festen Abgasrohr (16) eine Absperrklappe (17) angeordnet ist, welche -bei ausgeschwenktem Raumheizer (3) die An.schlußöffnung zum Abgasstutzen des Raumheizers (3) abschließt und beim Einschwenken des Raumheizers (3) in seine Betriebslage geöffnet wird.
DEJ1277D 1942-08-29 1942-08-29 Aus einem Wasserheizer, Gasherd od. dgl. und einem Raumheizer bestehendes Verbundgeraet Expired DE893396C (de)

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