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DE1159007B - Anordnung zum Ausleuchten von Weichen-Gleisbildern mit Stelltasten in Gleisbildstellwerken, insbesondere fuer Kreuzungsweichen - Google Patents

Anordnung zum Ausleuchten von Weichen-Gleisbildern mit Stelltasten in Gleisbildstellwerken, insbesondere fuer Kreuzungsweichen

Info

Publication number
DE1159007B
DE1159007B DEL28434A DEL0028434A DE1159007B DE 1159007 B DE1159007 B DE 1159007B DE L28434 A DEL28434 A DE L28434A DE L0028434 A DEL0028434 A DE L0028434A DE 1159007 B DE1159007 B DE 1159007B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turnout
switch
stm
lamp
track
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL28434A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL28434A priority Critical patent/DE1159007B/de
Publication of DE1159007B publication Critical patent/DE1159007B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Anordnung zum Ausleuchten von Weichen-Gleisbildern mit Stelltasten in Gleisbildstellwerken, insbesondere für Kreuzungsweichen Die Erfindung befaßt sich mit einer Anordnung zum Ausleuchten von Weichen-Gleisbildern mit Stelltasten in Gleisbildstellwerken, insbesondere für Kreuzungsweichen, wobei jeder Weichenstrang ausleuchtbar ist und zum Einzelumstellen der Kreuzungsweichen zwei Weichengruppentasten vorgesehen sind, von denen die eine zum Umstellen der einen und die zweite zum Umstellen der anderen Teilweiche zusammen mit einer für beide Teilweichen gemeinsamen Einzelstelltaste im Weichen-Gleisbild dient.
  • Bei solchen Gleisbildern werden zahlreiche unterschiedliche Meldungen erforderlich, so daß an sich für jede Weiche eine ganze Anzahl von Meldelampen nötig wird. Andererseits werden neuerdings noch weitere Anforderungen an die Anzeigemöglichkeiten der Weichen-Gleisbilder gestellt, und zwar sollen die Weichentasten in mehreren Farben ausleuchtbar sein; bei Kreuzungsweichen, die in nur einem Weichenfeld zusammengefaßt werden. wird dann auch nur eine einzige Taste verwendet, und es wird mit Hilfe zweier Weichengruppentasten unterschieden, welche Teilweiche der Kreuzungsweiche umgestellt werden soll. Auch kann es notwendig oder zweckmäßig sein, b.-stimmte Meldelampen in den Weichen-Gleisbildern in Grundstellung der Weiche abschaltbar einzurichten, um eine möglichst übersichtliche Gesamtausleuchtung zu erhalten. Schließlich kann es notwendig sein, in mancher! Weichen-Tischfeldern auch noch Rückmeldeeinrichtungen für Rangiersignale u. dgl. anzuordnen, wodurch die je Tischfeld verfügbare Anzahl von Lampen für die Weichenausleuchtung noch geringer wird.
  • Es ist bekannt, bestimmte Meldelampen in Gleisbildstellwerken außer mit Dauerlicht mit Blinklicht von unterschiedlichen Blinkfrequenzen zu speisen. Hieraus entstand der unveröffentliche Vorschlag, jedem Weichenstrang nur eine einzige Meldelampe zuzuordnen, mit der alle bisher erforderlichen Meldungen angezeigt werden können. Gegenstand eines älteren Patentes ist es, bei Gleisbildtischen mit Einzelfeldern, die auch Felder für Kreuzungsweichen enthalten und bei denen für alle Kreuzungsweichen gemeinsam zwei außerhalb des Gleisbildes angeordnete Gruppentasten vorgesehen sind, im zugehörigen Stelltischfeld nur eine Weichentaste anzuordnen, die - wahlweise mit einer oder beiden Gruppentasten gemeinsam bedient - die eine oder die andere Seite der Kreuzungsweiche umstellt. Hierbei kann die Weichentaste mit zwei verschiedenfarbigen Meldelampen ausgerüstet und der Stellknopf aus transparentem Werkstoff hergestellt sein. Ein weiteres älteres Patent hat eine Anordnung zum Gegenstand, bei der zur Beschränkung der Zahl der notwendigen Meldelampen dieselbe Meldelampe eines Lichtdurchtrittschlitzes durch von verschiedenen Tasten gesteuerte Kontakte angeschaltet wird und je nach der betätigten Taste eine unterschiedliche Meldung abgibt, z. B. die Lagemeldung oder Lage- und Festlegungsmeldung. In einer anderen bekannten Anordnung bei Gleisbildstellwerken, in welchen der Betriebszustand der Gleisanlage auf Gleistafeln oder Gleisbildtischen zur Anzeige gebracht wird, ist ein besonderer Schalter vorgesehen, durch welchen die Ausleuchtung des ordnungsgemäßen Ruhezustandes der Gleisanlage ganz oder teilweise abgeschaltet und beim Einstellen einer Fahrstraße die hierzu gehörige Ausleuchtung eingeschaltet werden kann, ohne daß der Schalter betätigt wird, der die Ruheausleuchtung der Weichen herbeiführt. In einem weiteren bekannten Tischfeld, bei dem für eine doppelte Kreuzungsweiche zwei Stelltasten angeordnet sind, wird eine im Tischfeld befindliche Lampe für die Anzeige der Zustände der über diese Kreuzungsweiche eingestellten Fährstraße verwendet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und übersichtliche Tischfeldausleuchtung mit möglichst wenigen Lampen zu erreichen. Diese Aufgabe läßt sich gemäß der Erfindung durch die gemeinsame Anwendung folgender Maßnahmen lösen, die je für sich bekannt bzw. Gegenstände der erwähnten älteren Patente sind: a) Die im Weichen-Gleisbild angeordnete Stelltaste ist von zwei Lampen ausleuchtbar, von denen die eine Lampe zur Freimeldung und die andere Lampe zur Besetztmeldung des Weichenabschnitts dient; b) die jedem Weichenstrang zugeordnete Meldelampe wird für die Lage- und die Verschlußmeldung der Weiche bzw. der betreffenden Teilweiche verwendet; c) für Lage- und Verschlußmeldung wird jedem Weichenstrang nur eine einzige Meldelampe zugeordnet.
  • Auf diese Weise läßt sich tatsächlich eine klare und übersichtliche Anzeige aller wesentlichen Betriebsvorgänge von Weichen, insbesondere von einfachen und doppelten Kreuzungsweichen, mit nur sechs Lampen in einem Weichen-Gleisbild erreichen.
  • Der Patentschutz für den genannten Lösungsweg soll sich entsprechend den vorstehenden Hinweisen nur auf die zusammengefaßte Anwendung aller drei genannten Maßnahmen zum Lösen der vorher erwähnten Aufgabe bei Anordnungen erstrecken, die am Beginn dieser Beschreibung angegeben sind.
  • Um eine klare und übersichtliche Gleisbildausleuchtung zu erreichen, werden in zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung in Grundstellung des Weichenabschnitts die Meldelampen der Weichenstränge abgeschaltet, und in dieser Grundstellung kann nur diejenige Meldelampe, welche anzeigt, in welcher überwachten Endlage sich die Weiche befindet, durch Betätigen der Weichengruppentaste bzw. der Weichengruppentasten angeschaltet werden, während das Leuchten der Meldelampe eines Weichenstranges bei nichtbetätigten Weichengruppentasten anzeigt, daß die Weiche oder Teilweiche in der im Gleisbild ausgeleuchteten Lage verschlossen ist.
  • Bei Kreuzungsweichen, zu deren Einzelstellung zwei Gruppentasten (nämlich jeweils die eine zum Umstellen der einen und die andere zum Umstellen der anderen Teilweiche) zusammen mit einer für beide Teilweichen gemeinsamen Einzelstelltaste verwendet werden, wird nach einem weiteren Erfindungsmerkmal mit jeweils einer der Weichengruppentasten nur die Meldelampe derjenigen Teilweiche angeschaltet, zu deren Umstellung das Betätigen eben dieser Weichengruppentaste erforderlich ist. Durch diese Anordnung wird dem Bedienenden in einfacher ; Weise angezeigt, ob die gewollte Bedienungshandlung von ihm richtig ausgeführt ist.
  • In der vorteilhaften weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es zweckmäßig, die Ruhestellung der Weichengruppentaste in an sich bekannter Weise zu überwachen und das Verbleiben einer betätigten Taste in der Arbeitsstellung nach bestimmter Zeit zu melden, um Verwechslungen zwischen der Grundstellung der Weichen und einem anderen Schaltzustand zu verhindern.
  • Werden für ein Tischfeld einer einfachen oder doppelten Kreuzungsweiche mit ausleuchtbarer gemeinsamer Stehtaste für beide Teilweichen insgesamt nur sechs Meldelampen vorgesehen, von denen der Taste zwei Lampen für die Frei- und die Besetztmeldung des Weichenabschnittes zugeordnet sind, während von den übrigen vier Lampen je eine dem Weichenstrang zugeordnet ist und diese Lampen mindestens für die Lage- und die Verschlußmeldung der beiden Teilweichen verwendet werden, so ist es nach der weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft, die Freimeldelampe allein oder gemeinsam mit der betreffenden Stellungsmeldelampe in an sich bekannter Weise an Blinkspannung niedriger Blinkfrequenz anzuschalten, wenn eine Umstellaufforderung für die zugehörige Weiche angezeigt werden soll. Weiterhin ist es vorteilhaft, eine Stellungsmeldelampe in an sich bekannter Weise an Blinkspannung höherer Blinkfrequenz anzuschalten, wenn die betreffende Weiche aufgefahren wurde oder ein entsprechender Störungszustand eingetreten ist.
  • Das gesamte Tischfeld einer Weiche oder Kreuzungsweiche kann jedoch auch mehr als sechs Lampen enthalten, von denen die über sechs hinausgehenden Meldelampen zur Ausleuchtung von Signal- oder Fahrstraßen-Gleisbildern, die in diesem Falle angeordnet sind, und/oder zur Ausleuchtung von Tasten oder Anzeigefeldern, die im Nachbarfeld oder an den Stoßstellen der Felder angeordnet sind, verwendet werden. Eine solche Erweiterung des Tischfeldes ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Die Patentansprüche 2 und 4 bis 6 haben nur im Zusammenhang mit dem Patentanspruch 1 patentrechtliche Bedeutung, der Patentanspruch 2 auch nur im Umfang der gemeinsamen Anwendung seiner Teilmerkmale.
  • In Fig. 1 bis 3 der Zeichnung ist ein mögliches Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt hierbei die räumliche Anordnung der sechs Lampen, die zur Anzeige sämtlicher erforderlichen Schaltzustände einer doppelten Kreuzungsweiche in einem Tischfeld dienen; es ergibt sich als weiterer Vorteil bei dieser Anordnung noch eine besonders einfache Ausführung der Trennbleche zwischen den einzelnen Lampen, mittels derer das gegenseitige Überstrahlen verhindert wird. In Fig. 2 ist die Abdeckplatte des Tischfeldes nach Fig. 1 wiedergegeben; die einzelnen Lampen und ihre Zuordnung zur Taste des Tischfeldes und zu den einzelnen Weichensträngen sind aus den in Fig.1 und 2 übereinstimmenden Bezeichnungen zu erkennen. Die Lampe FrM (weiß) ist die Freimeldelampe, mit der die Taste selbst weiß ausgeleuchtet wird; entsprechend wird mit der Besetztmeldelampe BM (rot) die Taste zum Zweck einer Besetztmeldung des zur Weiche gehörenden Gleisabschnitts rot ausgeleuchtet. Die Lampen Stm -f-1, Stm -1, Stm +2 und Stm - 2 sind die Stellungsmeldelampen für die Plus- bzw. Minusstränge der beiden Teilweichen einer doppelten Kreuzungsweiche, deren Symbol in Fig.2 dargestellt ist.
  • In Fig. 3 sind die erforderlichen Stromkreise für die eben genannten sechs Meldelampen wiedergegeben. Da die hier gezeigte Schaltung mit beliebigen Weichenschaltungen zusammenarbeiten kann, ist auf eine Darstellung einer solchen Schaltung verzichtet worden, und es sind nur Kontakte einzelner, nicht dargestellter Relais aus einer Weichenschaltung wiedergegeben.
  • Zur Schaltung der linken, mit der Weichenspitze nach rechts weisenden Teilweiche gehören der Kontakt WL 11 eines Weichenlagerelais, dessen Stellung der neu einzustellenden Lage der Weiche entspricht" der Kontakt WA 11 eines Auffahrmelderelais, der Kontakt WP 11 eines während der Weichenumstellung eingeschalteten Relais, der Kontakt WÜ11 eines Weichenüberwachungsrelais, das in der Grundstellung der Weiche angezogen ist, der Kontakt WV 11 eines Verschlußrelais der Weiche und der Kontakt WLP 11 eines Weichenlageprüfrelais, welches beim Einstellen von Fahrstraßen über die Weiche oder beim Einleiten einer Schutzstellung für den Flankenschutz benötigt wird. Ferner ist ein Kontakt WGT 1 einer Weichengruppentaste dargestellt, welcher mit allen Weichenschaltungen zusammenwirkt, deren Weichen im Gleisplan mit der Spitze nach rechts weisen, und der mit allen diesen Weichenschaltungen vielfachgeschaltet ist.
  • In der Mitte von Fig. 3 sind die Stromkreise für die Meldelampen Stm+2 und Stm-2 der mit der Spitze nach links weisenden zweiten Teilweiche in genau der gleichen Weise aufgebaut wie die Stromkreise der Meldelampen Stm+l und Stm-1, nur hier unter Verwendung der Kontakte WL 21, WA 21, WP 21, W Ü 21, W V 21 und WLP 21 aus der Schaltung dieser zweiten Weiche sowie mit dem Kontakt WGT 2 einer zweiten Weichengruppentaste, der mit allen Weichenschaltungen zusammenwirkt, deren Weichen im Gleisplan mit der Spitze nach links weisen, und der mit allen diesen Weichenschaltungen vielfachgeschaltet ist.
  • Schließlich sind in Fig.3 rechts die Stromkreise der Frei- und Besetzmeldelampen FrM und BM wiedergegeben, in welchen je ein weiterer Kontakt WV 12 und WV 22 der beiden Weichenverschlußrelais sowie je ein weiterer Kontakt WLP 12 und WLK22 der beiden Weichenlageprüfrelais enthalten ist; ferner sind hier noch zwei Kontakte Gll und G12 des Gleisrelais für den Kreuzungsweichenabschnitt gezeichnet. Der ganze Abschnitt braucht nur ein Gleisrelais, weil die doppelte Kreuzungsweiche nicht in sich nochmals isoliert ist, und dementsprechend gilt auch die Anzeige der Lampe FrM und BM für die gesamte doppelte Kreuzungsweiche.
  • In der dargestellten Grundstellung sind alle vier Stellungsmeldelampen dunkel. Die zugehörigen Stromkreise sind zwar über die Kontakte WL 11, WA l1, W Ü ll, WV 11 und WLP 11 bzw. WL 21, WA21, WU21, WV21 und WLP21 bis zu den beiden Kontakten WGT 1 bzw. WGT 2 der Weichengruppentasten durchgeschaltet; diese Kontakte sind , jedoch offen. Wird einer der Tastenkontakte geschlossen, weil die betreffende Taste betätigt wird, z. B. der Kontakt WGT 1, so wird die Meldelampe Stm+l an Dauerspannung gelegt und zeigt die Endlage der linken Teilweiche an, im gezeichneten Fall ; deren Pluslage. Wird die andere Weichengruppentaste betätigt, so wird mit dem Aufleuchten der Lampe Stm+2 die Pluslage der rechten Teilweiche angezeigt. Ständig leuchtet lediglich die Freimeldelampe FrM; sie liegt über die Kontakte WLP 12 und WLP22 an Dauerspannung, sofern das Gleisrelais des Kreuzungsweichenabschnittes angezogen ist und seinen Kontakt G11 geschlossen hat.
  • Wird beispielsweise die linke Teilweiche umgestellt, so ist während der Umstellung der Kontakt WÜ11 umgelegt, und ferner ist beim Beginn der Umstelleinleitung der Kontakt WL 11 umgelegt worden, der nach dem Umstellen seine neue Lage beibehält. Die Stellungsmeldelampe Stm -1 liegt also über die Kontakte WL 11, WA 11 und W Ü 11 an Blinkspannung mit niedriger Blinkfrequenz und zeigt damit den laufenden Umstellvorgang an. Auch wenn während der Weichenumstellung die beiden Kontakte WA 11 und WP11 umgelegt werden, ändert sich an dieser Anzeige nichts, wie aus der Schaltung leicht zu ersehen ist. Ist die Weiche in der neuen Endlage angekommen, so legt der Kontakt WÜll wieder in die gezeichnete Lage zurück, ebenso wie die Kontakte WA 11 und WP11, und die Lampe ,Stm-i wird wieder ausgeschaltet. Wird dagegen die linke Teilweiche nach dem Umstellen verschlossen, so legt der Kontakt WV 11 um, und die Lampe Stm--1 wird an Dauerspannung gelegt. Damit wird durch eine dauernd leuchtende Stellungsmeldelampe bei Nichtbetätigung einer Gruppentaste der Verschluß einer Weiche angezeigt, und besondere Verschlußlampen können erspart werden. In diesem Fall ist auch das zugehörige Weichenlageprüfrelais erregt, und die Freimeldelampe FrM leuchtet nun über die Kontakte WV 12, WLP12 und Gll.
  • Ist eine Weiche nicht verschlossen und zieht in ihrer Relaisgruppe das Weichenlageprüfrelais an, was z. B. bei Zwieschutzweichen möglich sein kann, deren Verschluß für die erste Fahrstraße aufgelöst worden war und die anschließend zur Schutzgewährung für eine zweite Fahrstraße beansprucht werden, so wird über die Kontakte WL 11, WA 11, WÜ11, WV 1l und den umgelegten Kontakt WLP 11 Blinkspannung an eine der Stellungsmeldelampen gelegt; gleichzeitig liegt auch Blinkspannung über die Kontakte WV 12, WLP 12 und Gll an der Lampe FrM. Das gleichzeitige Blinken der Lampe FrM und einer Stellungsmeldelampe oder auch das Blinken der Lampe FrM allein zeigt dann eine Umstellaufforderung für die linke Teilweiche an.
  • Wird der isolierte Abschnitt der Kreuzungsweiche besetzt, so fällt das Gleisrelais ab, öffnet seinen Kontakt Gll und schließt seinen Kontakt G12. Die Besetztmeldelampe BM leuchtet, und die Freimeldelampe FrM erlischt, und zwar unabhängig davon, ob sie vorher blinkte oder Dauerlicht zeigte. Wurde der Abschnitt jedoch infolge eines Auffahrens einer Weiche, z. B. der linken Teilweiche, besetzt, so hat außerdem der Kontakt WA 11 umgelegt, ohne daß auch der Kontakt WP 11 umgelegt hat. Infolgedessen liegt diejenige Stellungsmeldelampe, die der vorherigen Stellung der Weiche entspricht, über die Kontakte WL 11, WA 11 und WP 11 an Blinkspannung höherer Blinkfrequenz; das Auffahren als erheblicher Störungszustand wird also sinnfällig angezeigt, und zwar unabhängig von der Besetztanzeige des Weichenabschnittes, also auch dann noch, wenn der Abschnitt wieder geräumt wurde.
  • Die einzelnen beschriebenen Anzeigen werden in genau derselben Weise natürlich auch für die Meldelampen der rechten Teilweiche gegeben. Somit sind vier verschiedene Lagemeldungen, vier verschiedene Verschlußmeldungen, mindestens zwei Meldungen über die stattfindende Umstellung einer Weiche, vier Auffahrmeldungen, mindestens zwei Umstellaufforderungen, eine Frei- und eine Besetztmeldung möglich, zusammen mindestens achtzehn verschiedene Meldungen mit nur sechs Lampen.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel und kann mit beliebig ausgeführten Weichen- und Fa'hrstraßenschaltungen zusammen verwendet werden. Auch ist die Anzahl der Meldelampen je Tischfeld nicht auf sechs begrenzt. Wenn in einem Tischfeld beispielsweise neun oder zwölf Lampen verfügbar sind, so können die über sechs hinausgehenden Lampen noch für andere Meldezwecke verwendet werden, beispielsweise zum Ausleuchten von Signalrückmeldern, die am äußeren Ende der Weichenstränge in dem in Fig. 2 dargestellten Weidhensymbol angeordnet werden können, oder zum Ausleuchten von Gleisbildteilen, die in einem benachbarten Feld oder auch an den Stoßstellen zwischen zwei Feldern angeordnet sind. Auch hierbei ist natürlich eine zweckmäßige Schaltung nach Art der beschriebenen anwendbar, mittels derer diese übrigen Lampen eine ganze Reihe von Meldungen geben können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zum Ausleuchten von Weichen-Gleisbildern mit Stelltasten in Gleisbildstellwerken, insbesondere für Kreuzungsweichen, wobei jeder Weichenstrang ausleuchtbar ist und zum Einzelumstellen der Kreuzungsweichen zwei Weichengruppentasten vorgesehen sind, von denen die eine zum Umstellen der einen und die zweite zum Umstellen der anderen Teilweiche zusammen mit einer für beide Teilweichen gemeinsamen Einzelstelltaste im Weichen-Gleisbild dient, gekennzeichnet durch die gemeinsame Anwendung folgender Maßnahmen: a) Die im Weichen-Gleisbild angeordnete Stelltaste ist von zwei Lampen (FrM und BM) ausleuchtbar, von denen die eine Lampe (FrM) zur Freimeldung und die andere Lampe (BM) zur Besetztmeldung des Weichenabschnittes dient; b) die jedem Weichenstrang zugeordnete Meldelampe (Stm +1, Stm -1, Stm + 2 bzw. Stm-2) wird für die Lage- und die Verschlußmeldung der Weiche bzw. der betreffenden Teilweiche verwendet; c) für Lage- und Verschlußmeldung wird jedem Weichenstrang nur eine einzige Meldelampe zugeordnet.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Grundstellung der Weiche die Meldelampen (Stm+1, Stm-1, Stm+2 bzw. Stm-2) beider Weichenstränge abgeschaltet sind und daß in dieser Grundstellung diejenige Meldelampe, welche anzeigt, in welcher überwachten Endlage sich die Weiche befindet, nur durch Betätigen der Weichengruppentaste (z. B. WGT 1) bzw. der Weichgruppentasten angeschaltet werden kann, während das Leuchten der Meldelampe eines Weichenstranges bei nichtbetätigten Weichengruppentasten anzeigt, daß die Weiche oder Teilweiche in der im Gleisbild ausgeleuchteten Lage verschlossen ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2 für Kreuzungsweichen, dadurch gekennzeichnet, daß mit jeweils einer der Weichengruppentasten (z. B. Kontakt WGT 1) nur die Meldelampe (Stm+1 oder Stm -1) derjenigen Teilweiche angeschaltet wird, zu deren Umstellung das Betätigen eben dieser Weichengruppentaste erforderlich ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ruhestellung der Weichengruppentaste in an sich bekannter Weise überwacht und das Verbleiben einer betätigten Taste in der Arbeitsstellung nach bestimmter Zeit gemeldet wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Freimeldelampe (FrM) allein oder gemeinsam mit der betreffenden Stellungsmeldelampe in an sich bekannter Weise an Blinkspannung niedriger Blinkfrequenz (z. B. über Kontakte WV 12 und WLP 12) angeschaltet wird, wenn eine Umstellaufforderung für die zugehörige Weiche angezeigt werden soll.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stellungsmeldelampe (z. B. Stm+1) in an sich bekannter Weise an Blinkspannung höherer Blinkfrequenz angeschaltet wird (z. B. über Kontakt WA 11), wenn die betreffende Weiche aufgefahren wurde oder ein entsprechender Störungszustand eingetreten ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 930 531, 896 662; deutsche Auslegeschrift Nr. 1007 356. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1070 211, 1090 703.
DEL28434A 1957-08-24 1957-08-24 Anordnung zum Ausleuchten von Weichen-Gleisbildern mit Stelltasten in Gleisbildstellwerken, insbesondere fuer Kreuzungsweichen Pending DE1159007B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE896662C (de) * 1943-12-09 1953-11-12 Julius Pintsch K G Elektrisches Gleisbildstellwerk
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DE1007356B (de) * 1955-10-24 1957-05-02 Siemens Ag Anordnung bei Gleisbildstellwerken
DE1070211B (de) 1959-12-03
DE1090703B (de) 1956-02-21 1960-10-13 Deutsche Bundesbahn Gleisbildstelltisch mit Einzelfeldern, neben anderen Feldern auch solche fuer Kreuzungsweichen enthaltend

Patent Citations (5)

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