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DE1039091B - Schaltungsanordnung fuer Gleisbildstellwerke mit Umfahrstrassen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Gleisbildstellwerke mit Umfahrstrassen

Info

Publication number
DE1039091B
DE1039091B DEL26437A DEL0026437A DE1039091B DE 1039091 B DE1039091 B DE 1039091B DE L26437 A DEL26437 A DE L26437A DE L0026437 A DEL0026437 A DE L0026437A DE 1039091 B DE1039091 B DE 1039091B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
button
bypass
key
relay
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL26437A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Helmert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL26437A priority Critical patent/DE1039091B/de
Publication of DE1039091B publication Critical patent/DE1039091B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Gleisbildstellwerke mit Umfahrstraßen Die Erfindung befaßt sich mit einer Schaltungsanordnung für Gleisbildstellwerke, in denen zwische*i dem Startpunkt und dem Zielpunkt einer Fahrt außer der Hauptfahrstraße noch eine oder mehrere Umfahrstraßen eingestellt werden können und in denen zwecks Einstellung einer Fahrstraße durch Betätigen einer Starttaste und einer Zieltaste je ein von Weichenrelaissatz zu Weichenrelaissatz weitergeschalteter Wahlstromkreis eingeschaltet wird, von welchen jeder das Umstellen derjenigen Weichen steuert, die in diesem Stromkreis von einem ihrer stumpfen Stränge her angesteuert werden.
  • Bei einer solchen Schaltungsweise ergeben sich erhebliche Schwierigkeiten, weil sich bei der Fahrstraßenwahl normalerweise stets die Hauptfahrstraße einstellt und zum Einstellen einer Umfahrstraße eine von der normalen Tastenbetätigung abweichende Bedienungshandlung vorgenommen werden muß, die ein" 2 selbsttätige Auswahl der gewünschten Umfahrstrai3c bewirkt. Während die normalen Fahrstraßenwahlstromkreise entsprechend dem Gleisplan geschaltet sind, war das bisher für die Auswahl von Umfahrstraßen nicht möglich, und die hierfür erforderlichen Strcinkreise konnten nicht von Weichenrelaissatz zu Weichenrelaissatz weitergeschaltet werden.
  • Eine einfache Lösung zum Einstellen von Umfahr-1 mit welcher die genannten Nachteile vermieden werden, besteht nach der Erfindung darin, daß ein Umfahrtastenrelais vorgesehen ist, welches durch Betätigen einer Umfahrtaste eingeschaltet wird und das einer Weiche zugeordnet ist, in welcher zwei Fahrstraßen (z. B. Haupt- und Umfahrstraße) voneinander abzweigen. Die hierfür erforderliche Verdrahtu,nkann von der Taste im Stelltisch zu einem oder mehreren den Weichen zugeordneten Relaissätzen verlaufen, also auf demselben Wege, auf dem auch die Stromkreise der Weichentasten und Meldelampen geführt sind. Ein Eingriff in die von Relaissatz zu Relaissatz führende, entsprechend dem Gleisplan gebildete Verdrahtung ist daher nicht mehr erforderlich.
  • Die Funktion der Umfahrtaste kann erfindungsgemäß entweder einer Starttaste oder Zieltaste zugeordnet werden und die Umfahrtaste beim Einstellen einer Umfahrstraße an deren Stelle betätigt werden. Vorteilhafter ist es jedoch, die Umfahrtaste dem Umfahrweg zuzuordnen, weil man dann für alle Fahrstraßen, die über den Umfahrweg laufen, nur eine Taste braucht. Diese Taste kann dann gemäß der weiteren Erfindung entweder allein oder zusammen mit einer Gruppentaste vor dem Betätigen der Starttaste und der Zieltaste gedrückt werden; das Tastenrelais -ist dann, mit einer Abfallverzögerung versehen, durch die es bis zum anschließenden. Betätigen der Starttaste und der Zieltaste erregt bleibt. Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal läßt sich das Betätigen der Urnfahrtaste, der Starttaste und der Zieltaste in zwei Takten durchführen, und zwar derart, daß während des Betätigens der Starttaste oder der Zieltaste die Umfahrtaste und nach dem Loslassen der Umfahrtaste die Zieltaste oder die Starttaste betätigt werden.
  • In allen diesen Fällen wird durch Ansprechen des Umfa.hrtastenrelais das Umstellen der zugeordneten Weiche in eine bestimmte, für die einzustellende Fahrstraße erforderliche Lage vorbereitet und das Umstellen in die jeweils andere Lage verhindert. Um sicherzustellen, daß die gewünschte Fahrstraße eingestellt worden ist, kann man nach einem weiteren Erfindungsmerkmal Kontakte der Umfahrtastenrelais in denjenigen Stromkreisen vorsehen, über welche die der einzustellenden Fahrstraße entsprechende Stellung von Relais überprüft wird, die die Weichenlage bestimmen.
  • Gemäß der weiteren Erfindung werden als Umfahrtastenrelais den einzelnen Weichen zugeordnete Relais verwendet, die nach dem Einstellen der Fahrstraße noch andere Aufgaben, beispielsweise die eines Überwachers oder Auflöserelais, übernehmen. Dadurch wird ein zusätzlicher Aufwand an Relais vermieden. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann man auch als Umfahrtaste eine Taste verwenden, die außerdem noch zum Einleiten anderer Schaltvorgänge dient. So läßt sich beispielsweise eine Weichenstelltaste als Umfahrtaste verwenden, die dann zusammen mit einer Starttaste oder Zieltaste betätigt wird. Entsprechend läßt sich auch als Umfahrgruppentaste eine Weichengruppentaste verwenden.
  • In den Fig. 1 bis 8 sind mehrere mögliche Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, bei deren Beschreibung noch weitere Ausgestaltungen der Erfindung angegeben seien. Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus dem Gleisplan eines Bahnhofs, der zwischen den Start- und Zielpunkten d, b, c und d die Weichen 1 bis 5 enthält. In den weiteren Figuren sind die zur Weiche 2 gehörenden Schaltungsteile jedoch weggelassen, da sie nicht zum Verständnis der Erfindung beitragen; diese Schaltungsteile entsprechen völlig den dargestellten Schaltungsteilen der Weichen 4 und 5. In den Fig. 2 und 3 sind die beiden Wahlstromkreise dargestellt, die mittels Start- und Zieltasten, welche den Start- und Zielpunkten der Fie. 1 zugeordnet sind, eingeschaltet werden. Im Zusammenhang mit der Erfindung ist es belanglos, welche dieser Punkte Startpunkte und welche Zielpunkte sind, weshalb auch hier keine Unterscheidung nach Start- und Zieltasten gemacht ist. Durch Schließen eines der Tastenkontakte Ta oder Tc wird in Fig. 2 ein von links nach rechts laufender Wahlstromkreis eingeleitet, in welchem die Wahlrelais F3- und F4- oder F4+ entsprechen; von einem der letzteren Relais wird dann gegebenenfalls das Wahlrelais F3+ eingeschaltet. In Fig. 3 bewirkt das Schließen eines der Kontakte Tb oder Td das Einleiten eines von rechts nach links laufenden Wahlstromkreises und damit das Einschalten der Wahlrelais F1+ und F5+ oder F5-; von einem der letzteren Relais wird dann gegebenenfalls das Wahlrelais F1- eingeschaltet. Die einzelnen Wahlrelais sind jeweils den Weichen zugeordnet. Mittels ihrer Kontakte F11+, F11-, F31+, F31-, F41+, F41-, F51+ oder F51- werden die Wahlstromkreise weitergeschaltet. Weitere Kontakte F12--. F13-, F32+ und F33+ der Relais F1- und F3+ sind in Fig. 4 angeordnet. Fig. 4 gibt die Schaltung der Umfahrtastenrelais und einer ihnen zugeordneten Meldelampe wieder. In den Fig. 5 bis 8 sind Abwandlungen der Fig. 2 bis 4 dargestellt, die weiter unten beschrieben seien.
  • Soll eine Fahrstraße zwischen den Punkten a und b in Fig. 1 eingestellt werden, so ist eine Einstellung über zwei Wege möglich, und zwar über die Weichen 1, 2 und 3 oder über die `Teichen 1, 4, 5 und 3. Werden nun durch Betätigen der Starttaste und der Zieltaste die Tastenkontakte Ta (Fig. 2) und Tb (Fig. 3) geschlossen. so stellt sich die Hauptfahrstraße über die Weichen 1. 2 und 3 ein, und zwar werden in Fig. 2 die Wahlrelais F4- und F3- eingeschaltet. Über den Kontakt F41- wird zwar ein Stromweg zum Wahlrelais F3+ eingeschaltet; dieses Relais kann aber nicht ansprechen, weil zugleich der Kontakt F42-geöffnet hat. Dagegen wird über den nun geschlossenen Kontakt F31- des Relais F3- der Stromweg in Richtung b weitergeschaltet. Dieser Stromweg kann auch noch weitergeleitet werden, wie das in Fig. 2 gestrichelt angedeutet ist. Ebenso wurden in Fig. 3 über den Tastenkontakt Tb die beiden Wahlrelatis F1+ und F5+ eingeschaltet. Auch hier wird über den Kontakt F51+ zwar ein Stromweg zum Wahlrelais F1-eingeschaltet; dieses Relais kann aber nicht ansprechen, weil zugleich der Kontakt F52+ geöffnet hat. Dagegen wird über den nun geschlossenen KontaktFll+ des RelaisFl+ ein Stromweg in Richtung a weitergeschaltet. Durch weitere nicht dargestellte Stromkreise wird in bekannter Weise die Übereinstimmung der beiden vom Kontakt Ta und b bzw. vom Kontakt Tb nach a hergestellten Wahlstromkreise zum Umstellen der Weichen 1 und 3 bzw. zum Überprüfen der bereits vorhandenen richtigen Lage dieser Weichen ausgewertet. Die eingeschalteten Wahlrelais F3- und F1+ erzwingen dabei das Einstellen der Hauptfahrstraße, während die Umfahrstraße über die Weichen 4 und 5 nicht zustande kommen kann. Soll jedoch gerade diese Umfalhrstraße eingestellt werde, so wird zunächst durch Betätigen der zugehörigen Tasten einer der beiden Tastenkontakte Ta oder Tb zugleich mit dem Umfahrtasternkontakt UT (Fig. 4) geschlossen. Über den Kontakt L'7 werden die beiden den Weichen 1 und 3 zugeordneten Umfahrtastenre1ais U1 und U3 eingeschaltet. Diese schließen ihre Kontakte U11 bis L713 und L'31 bis U33 und öffnen ihre Kontakte U14 und U34. In Fig. 2 wird mit dein Kontakt U34 der Wählstromkreis für das R2lai.s F3- unterbrochen und ein Stromweg für das Relais F3+ mit dem Kontakt U31 vorbereitet; ebenso wird in Fig.3 der Wahlstromkreis für das Relais F1+ mit dem Kontakt U14 unterbrochen und ein Stromweg für das Relais F1- mit dem Kontakt U11 vorbereitet. Wurden beispielsweise zuerst die Tastenkontakte UT und Tb geschlossen, so kann sich nach dem Ansprechen des Wahlrelais F5+ nur der Stromweg über die KOiltakteF51+ und U11 zum Wahlrelais F1- herstellen, während das Wahlrelais F1+ durch den Kontakt U14 abgeschaltet bleibt. Schließt nach Betätigen der dritten Taste nun auch der Tastenkontakt Ta, so kann sich nach dem Ansprechen des Wahlrelais F4- nur der Stromweg für das Relais F3+ über die Kontakte F41- und [T31 bilden, während das Wahlrelais F3- durch den Kontakt U34 abgeschaltet bleibt. Die beiden Relais L'1 und U3 in Fig. 4 hatten sich nach ihrem Einschalten einen Selbstschlußkreis über die Kontakte L113 und F12- bzw. U33 und F32+ gebildet, der nach dem Ansprechen der Wahlrelais F1- bzw. F3+ wirksam wurde. Deshalb kann die Umfahrtaste losgelassen werden, sobald die beiden Wahlstromkreise hergestellt sind; das wird. dem Stelhverkswärter durch die Meldelampe 11 angezeigt, welche über die Kontakte U12 und F 13-bzw. U32 und F33+ eingeschaltet wird, wenn die Wahlrelais F1- bzw. F3+ eingeschaltet sind. In weiteren nicht dargestellten Stromkreisen wird- das Ansprechen der Wahlrelais F1-, F4-, F5+ und F3+ in bekannter Weise zum Einstellen der über den Umweg führenden Umfahrstraße ausgewertet.
  • Nach dem Loslassen aller betätigten Tasten fallen alle dargestellten Relais wieder ab. In bekannter und hier nicht dargestellter Weise wird der Verschluß der in der eingestellten Fah.rstraß-e liegenden Weichen herbeigeführt, nachdem sie die richtige Lage eingenommen haben, so daß eine Betätigung anderer Tasten wirkungslos bleibt, da die in der Fahrstraße liegenden Weichen nicht mehr umgestellt werden können.
  • In Fig. 5 ist eine Änderung gegenüber Fig. 4 dargestellt. Hier werden die Umfah.rtastenrelais L71 und U3 durch eine Umfahrtaste zusammen mit einer Umfahrgruppentaste eingeschaltet, die beide vor den Start- und Zieltasten betätigt werden. Über die Kontakte L'GT und L'T jener beiden Tasten werden die Relais U1 und U3 eingeschaltet, für welche über den Kondensator K eine Abfallverzögerung geschaffen ist, so daß beide Relais bis zum Betätigen der Starttaste und der Zieltaste erregt bleiben. Meldelampe 11 zeigt hierbei das Anziehen der beiden Relais U1 und U3 an; sie wird mittels Kontakten U12 und U32 beider Relais eingeschaltet. Kontakte der Wahlrelais F 1-und F3+ im Stromkreis der Meldelampe sind in der Schaltung nach Fig. 5 nicht erforderlich, da diese Relais erst nach dem Betätigen der Start- und Zieltasten ansprechen.
  • Die Fig. 6 bis 8 zeigen eine Änderung des in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiels. Gegenüber Fig. 2 fehlt in Fig. 6 der Kontakt F42-, und gegenüber Fig. 3 ist in Fig. 7 der Kontakt F52+ fortgefallen. In Fig. 8 sind außer den Umfahrtastenrelais U1 und U3 noch je ein zusätzliches Tastenrelais T 1 und T 3 enthalten, die ebenfalls den Weichen 1 und 3 zugeordnet sind. Die dem Punkt b in Fig.1 zugeordnete Taste hat zwei Kontakte, von denen der Kontakt Tb 1 in. Fig. 7 an Stelle des Kontakts Tb angeordnet ist, während der Kontakt Tb 2 in Fig. 8 d:,° beide@n zusätzlichen Tastenrelais T 1 und T3 einschaltet, wenn die Hauptfahrstraße Tiber die `'eichen 1, 2 und 3 der Fig. leingestellt werden soll. Die Urnfahrtastenrelais werden durch einen zusätzlichen Kontakt CTT2 der Umfahrtaste eingeschaltet; diese ist hierbei der Zieltaste (beispielsweise der Taste bei b) zugeordnet und hat einen Kontakt UT 1 parallel zum Tastenkontakt Tb 1. Die Relais U 1 und L' 3 werden außerdem durch zusätzliche Kontakte Tc2 und Td2 der den Punkten c und d zugeordneten Tasten (die normalen Kontakte Tc 1 und Td 1 liegen in den Fi.g.6 und 7) eingeschaltet, damit beim Betätigen dieser Tasten auch das Einstellen von Fahrstraßen zwischen den Punkten c und b bzw. a und d möglich ist. Eine Meldelampe für die Umfahrtaste ist hierbei nicht erforderlich, da sich weder die Hauptfahrstraße über die Weichen 1, 2 und 3 noch die Umfahrstraße über die Weichen 1, 4, 5 und 3 einstellen läßt, wenn die Relais U1 und L'3 beim Betätigen der Umfahrtaste nicht ansprechen sollten.
  • Soll die genannte Hauptstraße eingestellt werden, so wird in Fig. 6 nach dem Schließen des Tastenkontakts Ta das Wahlrelais F4- eingeschaltet, und der Kontakt F41- schließt. In Fig. 7 wird nach dem Schließen des Tastenkontakts Tb 1 das Wahlrelais F5+ eingeschaltet, und der Kontakt F51+ schließt. In Fig. 8 werden über den Tastenkontakt Tb 2 die zusätzlichen Tastenrelais T 1 und T 3 eingeschaltet, die ihre Kontakte T 11 in Fig. 7 und T31 in Fig. 6 schließen und damit das Ansprechen der Wahlrelais F3- und F1+ -ermöglichen, so daß sich die der Hauptfa@hrs-traße entsprechenden Wahlstromkreise einstellen. Soll dagegen die Umfahrstraße eingestellt werden, so wird statt der Zieltaste bei Punkt b die Umfahrtaste betätigt, und über deren Kontakt UT 2 werden die Umfahrtastenrelais U1 und U3 eingeschaltet, die ihre. Kontakte U31 in Fig. 6 und U11 in Fig. 7 schließen, während die Kontakte T 31 und T 11 geöffnet bleiben. Dadurch können die Wahlrelais F3-und F1+ nicht ansprechen; dagegen sprechen außer den Wahlrelais F4- und F5+ auch die Relais F3+ und F1- an, so daß sich die der gewünschten Umfahrstraße entsprechenden Waihlstromkreise einstellen können.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für Gleisbildstellwerke, in denen zwischen dem Startpunkt und dem Zielpunkt einer Fahrt außer der Hauptfahrstraße noch eine oder mehrere Umfahrstraßen eingestellt werden können und in denen zwecks Einstellung einer Fahrstraße durch Betätigen einer Starttaste und einer Zieltaste je ein von Weichenrelaissatz zu Weichenrelaissatz weitergeschalteter Wahlstromkreis eingeschaltet wird, von welchen jeder das Umstellen derjenigen Weichen steuert, die in diesein Stromkreis von einem ihrer stumpfen Stränge ,her angesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Umfahrtasten(relais (U1, U3), vorgesehen isst, welches durch Betätigen einer Umfahrtastee (Kontakt UT) eingeschaltet wird und das einer Wiche zugeordnet ist, in welcher zwei Fahrstraßen (z. B. Haupt- und Umfahrstraße) voninander abzweigen.
  2. 2. Sc'ha.ltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfah:rtaste an Stelle einer Starttaste oder Zieltaste betätigt wird (Fig. 8).
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfahrtaste für sich allein oder zusammen mit einer Gruppentaste (Kontakt UGT) vor der Starttaste und der Zieltaste betätigt wird und daß das oder die Tastenrelais (U1, U3) der Umfahrtaste mit einer Abfallverzögerung (Kondensator K) versehen ist bzw. sind` (Fig. 5).
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einsstellen einer Umfahrstraße die Umfahrtaste zusätzlich zur Starttaste und zur Zieltaste betätigt wird (Fig.4).
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfahrtaste, die Starttaste und die Zieltaste in zwei Takten betätigt werden, wobei wä'hr,end des Betätigens dir Starttaste oder der Zieltaste die Umfahrtaste und nach dem Loslassen der Umfa'hrtaste die Zieltaste oder die, Starttaste betätigt werden.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch: gekennzeichnet, daß diejenigen Tastenrelais (U1 und U3), die zu den beiden Verzweigungsweichen (1 und 3) der Haupt- und Umfahrstraßen gehören, parallel geschaltet sind.
  7. 7. Schaltungsunordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umfahrtastenrelais das Umstellen der zugeordneten Weiche in eine bestimmte Lage vorbereitet und/oder das Umstellen in die jeweils andere Lage verhindert. B.
  8. Schaltungsa:nordnungnach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den Wahlstromkreisen Kontakte (U11, U14, U31, U34) der Umfahrtastenrelais angeordnet sind, welche die Wahlstromkreise unterbrechen oder schließen oder bestimmte in ihnen angeordnete Ausschlußkontakte überbrücken.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte (z. B. U31 in Fig.2) der Umfahrtastenrelais in denjenigen Stromkreisen angeordnet sind, über welche die der einzustellenden Fahrstraße entsprechende Stellung von Relais (z. B. F3+) überprüft wird, die die Weichenlage bestimmen.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch. gekennzeichnet, daß als Umfanrtastenrela,is den Weichen zugeordnete Relais verwendet sind, die nach dem Einstellen der Fahrstraße noch andere Aufgaben, beispielsweise die eines Überwachers oder Auflöserelais übernehmen.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, d.aß einer Verzweigungsweiche ein zweites Tastenrelais zugeordnet ist (Fig.8), das durch Betätigung einer Starttaste oder einer Zieltaste eingeschaltet wird, die beim Einstellen einer über die Verzweigungsweiche führenden Fahrstraße mitwirkt.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Tastenrelais und das Umfahrtastenrelais zu einander entgegengesetzten Einwirkungen auf das Einstellen der Weichen@lag° und das Steuern der von dieser abhängigen Stromkreise vorgesehen sind.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2, 11 und 12, dadurch gekennzeichn°t, daß mehrere Start- oder Zieltasten zur Einwirkung auf dasselb2 einer Weiche zugeordnete Relais vorgesehen sind (Fig. 8).
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 3 o-2,--r 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine 'Melde-Lampe (.l) vorgesehen ist, die die wirksame Betätigung der Umfahrtaste anzeigt.
  15. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet. daß als Umfahrtaste eime noch zu anderen Zwecken dienende Taste, beispielsweise eine @#@Teichenstelltast-e, verw°ncl;°t wird.
  16. 16. Schaatungsanordnung nach Anspruch 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Utnfahrgruppentaste eine noch zu anderen Zwecken dienende Taste, beispielsweise eine #Vei.ch.engruppenstelltaste, verwendet wird.
DEL26437A 1956-12-13 1956-12-13 Schaltungsanordnung fuer Gleisbildstellwerke mit Umfahrstrassen Pending DE1039091B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134699B (de) * 1960-12-21 1962-08-16 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltung fuer Stellwerke mit elektrischen Verschluessen zum bevorrechtigten Einstellen von Regelfahrstrassen
DE1173124B (de) 1957-11-22 1964-07-02 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Gleisbildstellwerke
DE1173507B (de) 1958-02-04 1964-07-09 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltung zum freizuegigen Einstellen von nicht vorab bestimmten Umfahrstrassen in Spurplanstellwerken
DE1200862B (de) 1964-02-10 1965-09-16 Werk Signal Sicherungstech Veb Schaltungsanordnung zum Einstellen von Umfahrstrassen in Gleisbildstellwerken

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