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DE1198673B - Photographischer Spannverschluss - Google Patents

Photographischer Spannverschluss

Info

Publication number
DE1198673B
DE1198673B DEC30170A DEC0030170A DE1198673B DE 1198673 B DE1198673 B DE 1198673B DE C30170 A DEC30170 A DE C30170A DE C0030170 A DEC0030170 A DE C0030170A DE 1198673 B DE1198673 B DE 1198673B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
clamping
main drive
photographic
actuating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC30170A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Singer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compur Werk GmbH and Co
Original Assignee
Compur Werk GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compur Werk GmbH and Co filed Critical Compur Werk GmbH and Co
Priority to DEC30170A priority Critical patent/DE1198673B/de
Priority to US371252A priority patent/US3266400A/en
Publication of DE1198673B publication Critical patent/DE1198673B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members
    • G03B9/22More than two members each moving in one direction to open and then in opposite direction to close, e.g. iris type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutter-Related Mechanisms (AREA)
  • Automatic Focus Adjustment (AREA)

Description

  • Photographischer Spannverschluß Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen photographischen Spannverschluß mit einem Hauptantriebsglied, welches mittels eines aus dem Verschlußgehäuse herausragenden Spannmittels aus seiner Ruhelage in Spannstellung bewegbar ist, in welcher es durch einen im Verschlußgehäuse gelagerten Sperrhebel gehalten wird, und welches während der nach Auslösung des Sperrhebels einsetzenden Ablaufbewegung die öffnungs- und Schließbewegung des Verschlusses steuert.
  • Es sind bereits mit einem Hauptantrieb ausgerüstete Verschlüsse bekannt, welche nach Anbringung an die Kamera unter Vornahme einer vom Bedienenden selbst durchzuführenden wahlweisen Umschaltung die Benutzung des Verschlusses entweder nach Art einer Spanntype oder einer Automattype gestatten.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird jedoch eine wahlweise Typenumstellung dieser Art bei Verwendung des Verschlusses an der Kamera nicht angestrebt. Der Erfindung liegt vielmehr die Aufgabe zugrunde, eine serienmäßig hergestellte Verschluß-Grundtype entweder als Spannverschluß oder -nach Anbringung einiger Zusatzelemente - als Automatverschluß anwendbar zu machen. Die Zu-Satzelemente sollen außerdem derart gestaltet und anbringbar sein, daß sich der jeweilige Umbau sowohl beim Verschlußhersteller als auch beim Kamerahersteller ohne Schwierigkeiten ausführen läßt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Spannverschluß mit einem Hauptantriebsglied, welches mittels eines aus dem Verschlußgehäuse herausragenden Spannmittels aus seiner Ruhelage in Spann-Stellung bewegbar ist, in welcher es durch einen im Verschlußgehäuse gelagerten Sperrhebel gehalten wird, und welches während der nach Auslösung des Sperrhebels einsetzenden Ablaufbewegung die öffnungs- und Schließbewegung des Verschlusses steuert, im Bedarfsfalle in einen Automatverschluß verwandelt durch Verwendung eines außerhalb des Verschlußgehäuses anbringbaren zusätzlichen Betätigungsmittels, welches während seiner Bewegung in einer einzigen Richtung zunächst das Spannmittel in Spannstellung mitnimmt und daraufhin den Sperrhebel zur Auslösung betätigt. Die zur Umwandlung der Verschlußgrundtype erforderlichen Zusatzelemente sind alle außerhalb des Verschlusses anbringbar, man muß also beim Umbau in keiner Weise in das Verschlußinnere eingreifen. Dieser Umstand bringt einen wesentlichen Vorteil hinsichtlich einer einfachen Fertigung, einer einfachen Lagerhaltung und eines sehr einfachen und raschen Umbaues, weil eine einzige Verschlußgrundtype (Spannverschluß) gefertigt und auf Lager gelegt wird, welche dann entweder als Spannverschluß (ohne irgend einen Umbau) oder (nach Anbringung der äußeren Zusatzelemente) als Automatverschluß auslieferbar ist.
  • Aber auch bei einem Kamerahersteller, der verschiedene Kameratypen fertigt (Kamera mit Spannverschluß oder Kamera mit Automatverschluß), wird die Fertigung, die Lagerhaltung und gegebenenfalls der Umbau vereinfacht, denn der Kamerahersteller kann im eigenen Betriebe die in erforderlicher Stückzahl bestellte Verschlußgrundtype (Spannverschluß) entweder als Spannverschluß verwenden oder (nach Anbringung der unabhängig von der Verschlußtype bereitgehaltenen Zusatzelemente) in einen Automat verschluß umwandeln.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, das Betätigungsmittel als einen um das rückwärtige Objektivrohr des Verschlußgehäuses gelagerten, mit einem Griff versehenen Betätigungsring auszubilden, welcher eine Mitnehmerkante für einen in der Spannwelle quer festsitzenden Mitnehmerstift und eine Betätigungskante für das aus dem Verschlußgehäuse herausragende Ende des Sperrhebels aufweist.
  • Weiter kann zwischen dem Mitnehmerstift der Spannwelle und der Mitnehmerkante des Betätigungsringes eine beim Rücklauf des letzteren wirksame Ausweiche in Form einer federbelasteten, geschlitzten Hülse eingeschaltet sein, welche auf dem aus dem Verschlußgehäuse herausragenden Ende der Spannwelle drehbar gelagert ist, den Mitnehmerstift in ihrem Schlitz aufnimmt und einen weiteren Stift trägt, welcher mit der Mitnehmerkante des Betätigungsringes zusammenarbeitet.
  • Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt: F i g. 1 einen in Draufsicht dargestellten Verschluß, F i g. 2 denselben Verschluß in Rückansicht, F i g. 3 eine Einzelheit im Querschnitt nach Linie III-III der F i g. 2, und F i g. 4 den Hauptantrieb des Verschlusses im vergrößerten Maßstab und in einer von F i g. 2 abweichenden Betriebsstellung.
  • Der dargestellte Verschluß ist ein an sich bekannter Spannverschluß, dessen Mechanismen in einem Verschlußgehäuse 10 untergebracht sind. Er besitzt beispielsweise fünf Verschlußsektoren 12, von denen der Einfachheit halber nur einer dargestellt ist. Der Sektor 12 ist bei 12a im Verschlußgehäuse 10 gelagert und wird durch Antriebsstifte 14a eines Sektorenantriebsringes 14 zu einer Hin- und Herbewegung zwecks öffnens und Schließens der Objektivöffnung betätigt. Der Sektorenantriebsring wird wiederum durch ein Hauptantriebsglied 16 und eine mit demselben gelenkig verbundene Kurbel 18 angetrieben, welche mit dem nach oben abgebogenen Ende eines Armes 14 b des Sektorenantriebsringes 14 zusammenarbeitet. Zu diesem Zweck besitzt die Kurbel 18 eine Kurbelwange 18 a und eine weitere Kurbelwange 18b, wobei dieselbe durch eine Feder 20 im Uhrzeigersinn und gegen den Arm 14 b des Sektorenantriebsringes 14 gehalten wird. Eine weitere Feder 22, die am Arm 14 b des Sektorenlagerringes 14 angreift, ist bestrebt, denselben in seiner Ruhelage bei geschlossenen Sektoren zu sichern. Das Hauptantriebsglied 16 besitzt eine aus dem Verschlußgehäuse nach rückwärts hinausragende Spannwelle 16a, eine Nase 16 b, eine Steuernocke 16 c und eine Antriebsfeder 24, welche bestrebt ist, das Hauptantriebsglied entgegen dem Uhrzeigersinn zu bewegen. An das hintere Ende dieser Spannwelle 16a ist eine Spannhülse 26 lose drehbar aufgesetzt, die derart gestaltet ist, daß sie an ihrem zylindrischen Bund 26 a zwei gegenüberliegende Schlitze 26 b und 26 b' aufweist, durch welche zwei Mitnehmerklauen 26 c und 26 c' gebildet werden. Ferner ist noch ein abgesetzter Stift 26 d in der Spannscheibe 26 befestigt. Ein in der Spannwelle 16 a befestigter, querliegender Mitnehmerstift 16 d ist derart bemessen, daß er mit seinen Enden in den Schlitzen 26 b sowie 26 c' liegt. Eine Wickelfeder 28, die mit ihrem einen Ende am Mitnehmerstift16 d und mit ihrem anderen Ende am Stift 26d angreift, ist bestrebt, die Spannhülse 26 im Uhrzeigersinn zu verdrehen, so daß die Mitnehmerklauen 26c, 26c' mit dem Stift 16 d im Eingriff stehen.
  • Am rückwärtigen Verschlußrohr, also außerhalb des Verschlußgehäuses 10, ist ein Betätigungsring 30 drehbar gelagert und durch einen Sprengring 40 axial gesichert. Der Ring 30 besitzt eine Aussparung 30 a für den Durchgriff der Spannwelle 16 a und außerdem einen mit dem Stift 26d zusammenwirkenden Mitnehmerzahn 30b. Ferner besitzt der Betätigungsring 30 einen radialen Betätigungsgriff 30c, eine Steuernocke 30 d und eine Kerbe 30 e. Eine Rückstellfeder 32 ist bestrebt, den Betätigungsring 30 entgegen dem Uhrzeigersinn und gegen einen ortsfesten Anschlagstift 10a zu drücken. Für die Begrenzung der Verstellung des Betätigungsringes 30 ist ein weiterer Anschlagstift 10 b vorgesehen.
  • Im Verschlußgehäuse10 ist ein aus zwei Teilen 34a und 34b bestehender Sperrhebel um einen ortsfesten Zapfen 10c drehbar gelagert. Die Hebelteile 34a und 34b sind mittels einer Haarnadelfeder 35 miteinander gekuppelt, wodurch der Hebelteil 34b an eine Schulter 34 a' des Hebelteiles 34 a gedrückt wird. Eine weitere, am Hebelteil 34 a angreifende Feder 36 ist bestrebt, beide Hebelteile 34a und 34b im Uhrzeigersinn zu verschwenken, wobei ein Lappen 34d' des Hebelteiles 34a mit dem Hauptantriebsglied 16 zusammenwirkt. Das andere Hebelteil 34b besitzt einen Stift 34b' und einen abgebogenen Lappen 34b", der durch einen Schlitz 10d in der rückwärtigen Wandung des Verschlußgehäuses 10 nach hinten durchgreift und mit dem Betätigungsring 30 zusammenarbeitet.
  • Zur Einstellung der gewünschten Belichtungszeit dient ein Belichtungszeitstellring 38, der mit einem nicht dargestellten Zeitsteuerring gekuppelt ist. Der Belichtungszeitstellring 38 besitzt eine Marke 38a, die gegenüber einer am Umfang des Verschlußgehäuses aufgetragenen ortsfesten Zeitskala 10e einstellbar ist.
  • Die Wirkungsweise des beschriebenen Verschlusses ist folgende: Der Verschluß ist darstellungsgemäß für eine Belichtungszeit von 1/eo- sec eingestellt. Will der Bedienende nun eine Aufnahme durchführen, so muß er den Betätigungsring 30 im Uhrzeigersinn und gegen die Kraft der Rückstellfeder 32 bewegen. Am Anfang dieser Verstellbewegung des Betätigungsringes 30 wird der Verschluß gespannt, indem der Mitnehmerzahn 30b am Stift 26d angreift und über diesen die Spannhülse 26 gleichsinnig mitbewegt. Die Mitnehmerklauen 26c, 26c' der Spannhülse 26 nehmen den Stift 16d zwangläufig mit, so daß die Spannwelle 16a ebenfalls im Uhrzeigersinn verdreht wird. Dadurch wird das im Verschlußinnern gelagerte Hauptantriebsglied 16 gleichsinnig mitverdreht, wobei der mit der Umfangsfläche 16e des Hauptantriebsgliedes 16 in Eingriff stehende Lappen 34d' des Hebelteiles 34a zu Beginn dieser Spannbewegung von der Steuernocke 16c des Hauptantriebsgliedes entgegen dem Uhrzeigersinn abgehoben wird. Erst am Ende der Spannbewegung gleitet der Lappen 34a" von der Steuernocke 16c ab, wodurch beide Hebelteile 34a, 34b durch die Kraft der Feder 36 im Uhrzeigersinn verschwenkt werden, so daß sich der Lappen 34d' vor die Nase 16b stellt und dadurch das Hauptantriebsglied 16 samt Spannhülse 26 in Spannstellung hält. Bei dieser Verstellbewegung des Hauptantriebsgliedes 16 in die Spannstellung ist auch die mit demselben gelenkig verbundene Kurbel 18 mitbewegt worden. Da sich die Kurbelwange 18a in der Ruhelage außer Eingriff und vor dein Arm 14b befindet, wird eine nach rechts gerichtete Verstellung der Kurbel 18 während der ersten Phase der Spannbewegung den Arm 14b des Sektorenantriebsringes 14 nicht beeinflussen. Die Kurbelwange 18a gleitet vielmehr unter Wirkung der Feder 20 an der der Verschlußmitte zugekehrten Innenfläche des Armes 14b vorbei. Während der zweiten Phase der Spannbewegung bewegt sich die Kurbel 18 wieder nach links, bis sie die Stellung nach F i g. 4 einnimmt.
  • Bei der geschilderten Verstellbewegung des Betätigungsringes 30 im Uhrzeigersinn sind also zwangläufig die Glieder 26,16 in die Spannstellung verstellt. Nach Erreichung und Verriegelung derselben Glieder in dieser Spannstellung löst sich der Mit-. nahmeeingriff zwischen dem Mitnehmerzahn 30b des Betätigungsringes 30 und dem Stift 26d der Spannhülse 26 (strichpunktierte Stellung in F i g. 2), so daß sich nun der Betätigungsring 30 allein weiterbewegt. Nach einem geringfügigen Leerweg (Überzug) gelangt der Steuernocken 30d des Betätigungsringes 30 mit dem Lappen 34b" in Berührung, so daß bei der weiteren Verstellbewegung des Betätigungsringes (bis zum Anschlag 10 b) die kraftschlüssig gekuppelten Hebelteile 34a und 34b durch den Steuernocken 30d entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt werden. Dadurch wird das Hauptantriebsglied 16 freigegeben und bewegt sich unter Wirkung seiner Feder 24 aus der in F i g. 4 gezeigten Spannstellung entgegen dem Uhrzeigersinn in Richtung auf Ruhelage, welche durch einen ortsfesten Anschlagstift 10f bestimmt ist, gegen den sich die Nase 16b des Hauptantriebsgliedes legt. In der Anfangsphase dieser Ablaufbewegung drückt der Steuernocken 16c des freigegebenen Hauptantriebsgliedes 16 den Lappen 34a" des Hebelteiles 34a nach außen, also gegen den Verschlußumfang, so daß die Hebelteile 34a, 34b noch so weit entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt werden, bis der Lappen 34b" des Hebelteiles 34b mit der Kerbe 30e des Betätigungsringes 30 in Sperreingriff gelangt, was zur Wirkung hat, daß der Betätigungsring 30 in dieser Betriebslage nach Auslösung des Verschlusses festgehalten wird.
  • Im Verlaufe der Ablaufbewegung des Hauptantriebsgliedes 16 wird zunächst die Kurbel 18 nach rechts bewegt, wobei ihre Kurbelwange 18 a den Arm 14b des Sektorenantriebsringes entgegen dem Uhrzeigersinn zum Öffnen der Verschlußsektoren 12 bewegt. In der zweiten Phase dieser Ablaufbewegung des Hauptantriebsgliedes wird die Kurbel 18 wieder nach links bewegt, wobei nun ihre andere Kurbelwange 18b den Arm 14b und den Sektorenantriebsring 14 im Uhrzeigersinn zum Schließen der Sektoren zurück in die Ruhelage nach F i g. 4 bewegt. Kurz vor Ende der Ablaufbewegung des Hauptantriebsgliedes 16 gleitet der Lappen 34 d' von dem Steuernocken 16c des Hauptantriebsgliedes unter Wirkung der Feder 36 auf die Umfangsfläche 16e des Hauptantriebsgliedes über, wobei die Hebelteile 34a und 34b unter Wirkung der Feder 36 im Uhrzeigersinn verschwenkt werden, so daß dadurch der Sperreingriff zwischen dem Lappen 34b" des Hebelteiles 34b und der Kerbe 30e des Betätigungsringes 30 gelöst worden ist. Daraufhin kann der Betätigungsring 30 unter Wirkung seiner Rückstellfeder 32 entgegen dem Uhrzeigersinn in die Ruhelage nach F i g. 2 ablaufen. Hierbei kommt nach einem gewissen Rücklaufweg der Mitnehmerzahn 30b mit dem bereits in Ruhelage befmdlichen Mitnehmerstift 26d der Spannhülse 26 in Eingriff, wobei die Spannhülse 26 über den Mitnehmerstift 26d entgegen dem Uhrzeigersinn und gegen die Kraft der Kuppelfeder 28 bewegt wird. Diese Ausweichbewegung der Spannhülse 26 gegenüber den in Ruhelage befindlichen Gliedern 16a sowie 16d ist notwendig, um den vollen Rücklauf des Betätigungsringes 30 in Ruhelage zu ermöglichen. Die Schlitze 26b sowie 26b' sind zwecks dieser Ausweichbewegung derart breit bemessen, daß sie eine Leer- bzw. Ausweichbewegung der Spannhülse 26 gegenüber dem Mitnehmerstift 16d zulassen. Am Ende der Rücklaufbewegung des Betätigungsringes 30 gleitet der Stift 26d unter Wirkung der Feder 28 von dem Mitnehmerzahn 30b ab, wodurch sich die Spann-Scheibe 26 im Uhrzeigersinn in Ruhelage nach F i g. 2 bewegt. Dadurch ist wieder die richtige Eingriffstellung zwischen den Gliedern 26d und 30b hergestellt.
  • Will nun der Bedienende eine B-Aufnahme durchführen, so ist die Marke 38a des Belichtungszeitstellringes 38 auf »B« zu stellen. Dabei ist auch der mit dem Belichtungszeitstellring gekuppelte Zeitsteuerring mitbewegt worden, wobei sich eine nicht dargestellte Steuerkante desselben gegenüber dem Stift 34b' des Hebelteiles 34b stellt. Gleichzeitig ist ein ebenfalls nicht dargestellter B-Sperrhebel innerhalb des Verschlusses in Tätigkeit getreten, der in bekannter Art und Weise mit dem Hauptantriebsglied bzw. Sektorenantriebsglied zusammenwirkt. Wird nun bei B-Einstellung der Betätigungsring 30 wiederum im Uhrzeigersinn bewegt, so ergeben sich die gleichen Bewegungsvorgänge wie bei der erstbeschriebenen Einstellung des Belichtungszeitstellringes 38 auf i/oo sec. Der Unterschied liegt darin, daß nach erfolgtem Verschlußspannen, bei der Weiterbewegung des Betätigungsringes 30, der Lappen 34b" des Hebelteiles 34b von den Steuernocken 30d nur soweit im Uhrzeigersinn bewegt werden kann, bis der Stift 34b' des Hebelteiles 34b auf die erwähnte, nur bei B-Einstellung wirksame Steuerkante des Zeitsteuerringes aufschlägt und- sobald das Hauptantriebsglied 16 bei 34a" freigegeben ist - der Lappen 34b" am Einfallen in die Kerbe 30e gehindert ist. Dadurch wird vermieden, daß der Betätigungsring 30 bei einer B-Einstellung nach der Auslösung der Verschlusses gesperrt wird.
  • Bei dieser, durch die Steuerkante des Zeitsteuerringes begrenzten Schwenkbewegung der Hebelteile 34a, 34b entgegen dem Uhrzeigersinn bei B-Einstellung, wird also das Hauptantriebsglied 16 zum Ablauf in seine Ruhelage freigegeben, dann gelangt die Steuernocke 16c wieder mit dem Lappen 34d' in Eingriff, wobei diesmal nur der Hebelteil 34a noch weiter entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt wird, weil der andere Hebelteil 34b an einer Mitverschwenkung durch Anlage seines Stiftes 34b' an der obengenannten Stufe des Zeitsteuerringes gehindert ist. Hierbei wird die Schulter 34a' des Hebelteiles 34a vom Hebelteil 34b und gegen die Kraft der Kuppelfeder 35 abgehoben. Im weiteren Verlauf der Ablaufbewegung des Hauptantriebsgliedes 16 werden die Verschlußsektoren 12 über die Glieder 18,14 zum öffnen der Objektivöffnung bewegt. In dieser Offenstellung bleiben dieselben Verschlußsektoren infolge des erwähnten B-Sperrhebels innerhalb des Verschlusses angehalten, solange der Bedienende auf den Griff 30c des Betätigungsringes 30 drückt. Beim Loslassen läuft derselbe sofort unter Wirkung seiner Rückstellfeder 32 in seine Ausgangslage zurück. Gleichzeitig wird auch die Objektivöffnung durch die Verschlußsektoren 12 verschlossen und die Glieder 16a, 26 nehmen ihre in F i g. 2 gezeigte Ruhelage wieder ein. Auch der Lappen 34a" stützt sich wieder auf der Umfangsfläche 16e des Hauptantriebsgliedes ab, so daß dadurch der ursprüngliche Kuppelzustand der beiden Hebelteile 34a, 34b hergestellt ist.
  • Im Bedarfsfalle kann man unter Verwendung von bekannten und daher nicht dargestellten Mitteln noch eine zusätzliche, vom Filmtransportgetriebe gesteuerte Sperre für den Betätigungsring 30 vorsehen, um Doppelbelichtungen zu vermeiden.
  • Aus den vorstehenden Erläuterungen ergibt sich, daß es sich im Darstellungsfalle um einen normalen Spannverschluß handelt, dessen Hauptantrieb durch eine Spannwelle gespannt, durch einen Sperrhebel in Spannstellung gehalten und durch einen Auslöser ausgelöst wird. Dieser Spannverschluß läßt sich durch Anwendung einiger Zusatzelemente, nämlich in der Hauptsache des Betätigungsringes 30 und der Spannhülse 26 mit zugeordneten Mitnehmerstiften 26d und 16d, die außerhalb des Verschlusses liegen und somit auch nachträglich ansetzbar sind, in einfacher Weise in einen Automatverschluß umwandeln, also in einen Verschluß, bei welchem durch Betätigung eines einzigen Gliedes 30 sowohl die Verschlußantriebsfeder gespannt als auch ausgelöst wird. Ein in solcher Weise umgewandelter Automatverschluß hat außerdem den Vorteil, daß der die Spannstellung bestimmende Sperrhebel in jedem Anwendungsfall in Wirkung ist, so daß die Schnelligkeit der Auslösebewegung, nämlich des Niederdrückens des Betätigungsringes, keinen ungünstigen Einfluß auf die Belichtungszeit ausüben kann, wie es bei normalen Automatverschlüssen häufig der Fall ist. Die den Betätigungsring nach Auslösung zeitweilig anhaltende Sperre 34 b", 30 e sichert darüber hinaus, daß durch den nach Auslösung rücklaufenden Betätigungsring 30 die ebenfalls rücklaufende Spannwelle samt Hauptantriebsglied in der Ablaufbewegung nicht ungünstig beinträchtigt werden können.
  • Soll der dargestellte Verschluß für einen anderen Fall als reiner Spannverschluß verwendet werden, so sind die äußeren Zusatzelemente 30, 26,16d ohne Schwierigkeiten zu entfernen, wobei der Spannverschluß nach seinem Einbau in die Kamera dann z. B. dadurch gespannt wird, daß seine Spannwelle 16a über einen Kupplungsschlitz 16aa mit dem kameraseitigen Filmtransportgetriebe zu kuppeln ist, während der aus dem Verschiüßgehäuse herausragende Auslöselappen 34b" mit einem kameraseitigen Auslöser in Eingriff bringbar ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: -1. Photographischer Spannverschluß mit einem Hauptantriebsglied, welches mittels eines aus dem Verschlußgehäuse herausragenden Spannmittels aus seiner Ruhelage in Spannstellung bewegbar ist, in welcher es durch einen im Verschlußgehäuse gelagerten Sperrhebel gehalten wird, und welches während der nach Auslösung des Sperrhebels einsetzenden Ablaufbewegung die öffnungs- und Schließbewegung des Verschlusses steuert, gekennzeichnet durch ein außerhalb des Verschlußgehäuses (10) anbringbares zusätzliches Betätigungsmittel (30), welches während seiner Bewegung in einer einzigen Richtung zunächst das Spannmittel (16a) in Spannstellung mitnimmt und daraufhin den Sperrhebel (34a, b) zur Auslösung betätigt.
  2. 2. Photographischer Spannverschluß nach Anspruch 1, mit einer einenends aus dem Verschlußgehäuse herausragenden Spannwelle für das Hauptantriebsglied, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsmittel als ein um das rückwärtige Objektivrohr des Verschlußgehäuses gelagerter, mit einem Griff (30 c) versehener Betätigungsring (30) ausgebildet ist, welcher eine Mitnehmerkante (30 b) für einen in der Spannwelle (16 a) quer festsitzenden Mitnehmerstift (16 d) und eine Betätigungskante (30d) für das aus dem Verschlußgehäuse herausragende Ende (34 b") des Sperrhebels (34a, b) aufweist.
  3. 3. Photographischer Spannverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Mitnehmerstift (16 d) der Spannwelle (16 a) und der Mitnehmerkante (30 b) des Betätigungsringen (30) eine beim Rücklauf des letzteren wirksame Ausweiche in Form einer federbelasteten, geschlitzten Hülse (26) eingeschaltet ist, welche auf dem aus dem Verschlußgehäuse herausragenden Ende der Spannwelle (16a) drehbar gelagert ist; den Mitnehmerstift (16 d) in ihrem Schlitz (26 b, b') aufnimmt und einen weiteren Stift (26d) trägt, welcher mit der Mitnehmerkante (30 b) des Betätigungsringes (30) zusammenarbeitet.
  4. 4. Photographischer Spannverschluß nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Sperre (30 e, 34b"), welche den Betätigungsring (30) nach Auslösung des Sperrhebels (34a, b) sowie während des Ablaufs des Hauptantriebsorgans (16) in Sperrstellung hält.
  5. 5. Photographischer Spannverschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptantriebsorgan (16) einen Steuernocken (16e) besitzt, welcher gegen Ende seines Ablaufs in Richtung auf- Ruhestellung die Freistellung der Sperre (30 e, 34 b") steuert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 245 466, 587 013.
DEC30170A 1963-06-11 1963-06-11 Photographischer Spannverschluss Pending DE1198673B (de)

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DEC30170A DE1198673B (de) 1963-06-11 1963-06-11 Photographischer Spannverschluss
US371252A US3266400A (en) 1963-06-11 1964-06-01 Photographic shutter

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DEC30170A DE1198673B (de) 1963-06-11 1963-06-11 Photographischer Spannverschluss

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DE1198673B true DE1198673B (de) 1965-08-12

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DE (1) DE1198673B (de)

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US3266400A (en) 1966-08-16

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