DE1158589B - Mischschaltung fuer sehr hohe Frequenzen, insbesondere fuer Ultrahochfrequenz - Google Patents
Mischschaltung fuer sehr hohe Frequenzen, insbesondere fuer UltrahochfrequenzInfo
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- H04B—TRANSMISSION
- H04B15/00—Suppression or limitation of noise or interference
- H04B15/02—Reducing interference from electric apparatus by means located at or near the interfering apparatus
- H04B15/04—Reducing interference from electric apparatus by means located at or near the interfering apparatus the interference being caused by substantially sinusoidal oscillations, e.g. in a receiver or in a tape-recorder
- H04B15/06—Reducing interference from electric apparatus by means located at or near the interfering apparatus the interference being caused by substantially sinusoidal oscillations, e.g. in a receiver or in a tape-recorder by local oscillators of receivers
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D9/00—Demodulation or transference of modulation of modulated electromagnetic waves
- H03D9/06—Transference of modulation using distributed inductance and capacitance
- H03D9/065—Transference of modulation using distributed inductance and capacitance by means of discharge tubes having more than two electrodes
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
N 18189 IXd/21a4
ANMELDETAG: 20. A P R I L 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 5. DEZEMBER 1963
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 5. DEZEMBER 1963
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mischschaltung für sehr hohe Frequenzen, wobei eine Hochfrequenzstufe
mit einer Mischstufe über ein Bandfilter gekoppelt ist, das aus zwei miteinander gekoppelten, auf
die Eingangsfrequenz abgestimmten Kreisen besteht, die je eine Innenleitung und eine leitende Hülle besitzen.
Die Kreise haben somit die Form konzentrischer Lechersysteme, und die Kopplung kann kapazitiv
oder induktiv sein mittels einer Öffnung in einem gemeinsamen Teil der Hülle oder durch eine Kopplungsschleife.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist insbesondere für Fernsehempfänger zur Abstimmung
in dem Band ultrahoher Frequenzen bestimmt, das sich von 470 bis 890 MHz erstreckt.
Insbesondere in diesem Ultrahochfrequenzbereich bildet die Oszillatorstrahlung eine Schwierigkeit. Ein
Teil der von dem Ortsoszillator erzeugten Schwingungen tritt über die erwähnten Vorselektionselemente
und die Elektrodenkapazitäten einer etwaigen Hochfrequenz-Verstärkerröhre in den Antennenkreis hinein.
Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der durch äußerst einfache Mittel nahezu
eine vollständige Unterdrückung der über den erwähnten Weg die Antenne erreichenden Strahlung
erzielt wird, und zwar, indem Abstimmittel für einen breiten Frequenzbereich vorgesehen werden.
Bei einer Mischschaltung für sehr hohe Frequenzen, insbesondere für Ultrahochfrequenz, bei der ein
Hochfrequenzkreis mit der Mischstufe über ein Bandfilter gekoppelt ist, das aus zwei miteinander gekoppelten,
auf die Eingangsfrequenz abgestimmten Kreisen besteht, die je eine Innenleitung und eine
leitende Hülle besitzen, wobei der zweite Kreis eine zweite, mit der Eingangselektrode der Mischröhre
verbundene Innenleitung enthält, wird bei geringstem Aufwand eine vorzügliche Unterdrückung von Oszillatorschwingungen
im Eingangskreis erreicht, wenn gemäß der Erfindung die zweite Innenleitung mit ihrem dem anderen Ende nahen Teil, durch die Wandung
der Hülle geführt, im ersten Kreis derart angeordnet und an der Wandung der Hülle des ersten
Kreises angeschlossen ist, daß in an sich bekannter Weise eine gewisse zusätzliche Kopplung zwischen
beiden Kreisen herbeigeführt wird, die für die Oszillatorschwingungen gegenüber der normalen Bandfilterkopplung
gegenphasig ist derart, daß die Oszillatorschwingungen im Eingangskreis wenigstens teilweise
unterdrückt werden.
Es ist bereits eine Eingangsschaltung für UKW-Überlagerungsempfänger
bekannt, bei der von einem für die Oszillatorschwingungen weitgehend neutralen Punkt der selbstschwingenden Mischstufe eine Ver-Mischschaltung
für sehr hohe Frequenzen, insbesondere für Ultrahochfrequenz
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. E. Walther, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität: Niederlande vom 24. April 1959 (Nr. 238 577)
Jan Stolk, Eindhoven (Niederlande), ist als Erfinder genannt worden
bindungsleitung zu einem getrennt angeordneten Vorkreis besteht, der an diese Leitung induktiv angekoppelt
ist. Zur weiteren Unterdrückung störender Oszillatorschwingungen wird diese Kopplungsleitung
abgestimmt. Eine solche Lösung genügt jedoch für sehr hohe Frequenzen nicht. Nach der Erfindung wird
daher eine zweite Kopplung benutzt, die in der angegebenen Weise besonders ausgestaltet ist.
Es ist auch ein UHF-Abstimmteil bekannt, bei dem zwischen dem Innenleiter des Eingangskreises
der Mischstufe und dem Innenleiter des Ausgangskreises der Vorstufe zwei Kopplungen bestehen, die
durch direkte Verbindungen von Punkten auf diesen Innenleitern über einstellbare Kapazitäten gebildet
werden. Hierbei liegt zwischen diesen Kopplungen nicht Gegenphasigkeit vor für die Oszillatorschwingungen,
so daß zwar eine Verbesserung der Signalübertragung in verschiedenen Teilen des durchzustimmenden
Bereiches möglich erscheint, nicht aber eine Verbesserung der Unterdrückung der Ausstrahlung
von Oszillatorschwingungen.
Es ist schließlich auch das Problem der Verhinderung von Oszillator-Schwingungsausstrahlungen bei
einer Bandfilterkopplung vor der Mischstufe bekannt, wobei eine spezielle zusätzliche Kopplung vorgesehen
ist.
Nach der Erfindung ergibt sich eine einfachere Lösung
dadurch, daß der zweite Innenleiter speziell
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ausgebildet wird derart, daß eine zur normalen Bandfilterkopplung zusätzliche weitere Kopplung mit den
erforderlichen Eigenschaften erhalten wird.
Da die zwei Kreise unmittelbar nebeneinander liegen und eine gemeinsame Wandung haben, braucht
man dabei nur eine Öffnung in dieser Wandung an einer geeigneten Stelle anzubringen, durch welche das
von dem Eingangskreis der Mischröhre abgewendete Ende der letztgenannten Leitung geführt und mit
der gemeinsamen Wandung verbunden wird in der Weise, daß an der betreffenden Stelle eine Kopplungsschleife gebildet wird, die nur eine sehr geringe Oberfläche
zu haben braucht.
Die Abstimmung der Vorselektionskreise erfolgt mittels miteinander gekoppelter Kondensatoren, deren
feststehende Platten mit den Enden der Innenleitungen der Lechersysteme verbunden sind, während die
beweglichen Platten über die Achse mit den Hüllen in Verbindung stehen. Für den Oszillatorkreis kann
eine ähnliche Lecherleitung benutzt werden, die direkt neben den zwei Leitungen angeordnet ist und mit
ihnen einen Teil der Wandung gemeinsam besitzt.
Eine Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Den Klemmen 1 werden Antennenschwingungen zugeführt. Sie werden über einen Transformator und
eine Kapazität auf die Kathode der Hochfrequenz-Verstärkerröhre 2 übertragen, deren Gitter geerdet
ist. Von der Anode der Röhre werden die verstärkten Schwingungen über einen Kondensator der Innenleitung
3 des ersten Abstimmkreises zugeführt. Die Innenleitung befindet sich in dem nach außen nahezu
ganz durch eine leitende Wand verschlossenen Raum 40. Das untere Ende der Leitung 3 ist mit den
feststehenden Platten 4 eines zur Abstimmung dienenden Drehkondensators verbunden. Die Achse desselben
ist über Federn 15 mit der Hülle leitend verbunden.
Ein zweiter Raum 5 hat eine Innenleitung 7, deren unteres Ende mit den feststehenden Platten 12 eines
mit dem ersteren gekoppelten Drehkondensators mit der Achse 14 verbunden ist. Auf derselben Achse
sitzt weiter das Abstimmsystem für den Ortsoszillator, dessen die Frequenz bestimmender Kreis auf
ähnliche Weise wie die ersten Kreise ausgebildet ist mit einer Innenleitung 11, die mit den feststehenden
Platten 13 des Abstimmkondensators verbunden ist. Das obere Ende der Leitung 7 ist über einen
Trimmerkondensator 6 mit der gemeinsamen Hülle verbunden. Die zwei Lechersysteme, die auf die Eingangsfrequenz
abgestimmt werden, sind in geringem Maße miteinander gekoppelt, so daß sie ein Hochfrequenz-Bandfilter
bilden, das einen Frequenzbereich von z. B. 10 MHz durchläßt. Die Kopplung wird teilweise
durch die Achse 14 der Kondensatoren und durch eine Öffnung 16 an der Stelle eines oberen
Raumes der Leitungen 3 und 7 herbeigeführt.
Es ist weiter eine selbstschwingende Triode mit einem für hohe Frequenzen über einen Durchführungskondensator
geerdeten Gitter vorhanden, das weiter über einen Widerstand zum Erzielen der richtigen
Gleichspannungseinstellung mit dem gemeinsamen Gestell verbunden ist. Die Röhre 9 ist mittels
der Interelektrodenkapazität als Hochfrequenzgenerator wirksam; die Eigenfrequenz wird durch die im
Raum 10 untergebrachten Elemente bedingt. Die Anode ist über einen Kondensator mit dem oberen Ende
der Leitung 11 verbunden, während die Kathode über die Leitung 8 im Raum 5 mit der gemeinsamen
Hülle verbunden ist. Die Leitung 8 bildet eine Kopplungsschleife 18 mit dem Kreis im Raum 40.
Die Oszillatorschwingungen werden in der Röhre 9 mit den Eingangsschwingungen gemischt, und der Induktivität
19 können Schwingungen mit der Differenzfrequenz entnommen werden. Die Oszillatorschwingungen
erreichen jedoch auch über die Kopplungsschleife 8 die Kopplung zwischen den Räumen
40, 5 und über die Anoden-Kathoden-Kapazität der Röhre 2 die Antenne und rufen eine unerwünschte
Ausstrahlung hervor.
Gemäß der Erfindung ist die Leitung 8 auf besondere Weise angeordnet, und zwar ist sie durch eine
Öffnung in der gemeinsamen Wandung zwischen den Räumen 40 und 5 hingeführt, wodurch in dem ersten
Raum 40 eine Kopplungsschleife 18 gebildet wird. Wenn diese Schleife richtig angeordnet ist, wird in
den Anodenkreis der Röhre 2 ein Oszillatorsignal induziert, das zur Oszillatorspannung gegenphasig ist,
die an diese Stelle über den vorstehend geschilderten Weg gelangt.
Letztere Spannung ist hier bereits infolge der normalen Selektivität des Bandpaßfilters geschwächt, so
daß die Schleife 18 lediglich eine sehr geringe Kopplung zu bewirken braucht und die Übertragung des
Fernseh-Eingangssignals praktisch nicht beeinflußt wird. Durch Änderung der Lage der Schleife 18 kann
man die richtige Kompensation einstellen. Dies ist einfach durchführbar, wenn die verschiedenen Räume
40, 5 und 10 auf der Vorderseite verschlossen sind durch einen gemeinsamen, lösbaren Metalldeckel.
Die Leitungen 3, 7 und 11 sind vorzugsweise streifenförmig und haben eine Länge von etwa 8 cm
bei einem Maximalwert der Abstimmkapazitäten von 16 pF. Wenn die Schleife 18 annähernd in der Mitte
des Streifens 3 angebracht wird, kann ein gehöriger Ausgleich der Oszillatorspannung über praktisch den
ganzen Abstimmbereich erzielt werden.
Die Oszillatorfrequenz liegt gewöhnlich weiter außerhalb des Durchlaßbereiches des Bandpaßfilters,
so daß der Phasenunterschied zwischen der über die normale Kopplung zurückgeführten Oszillatorschwingung
und der über die Schleife 18 praktisch 180° beträgt.
Claims (3)
1. Mischschaltung für sehr hohe Frequenzen, insbesondere für Ultrahochfrequenz, bei der ein
Hochfrequenzkreis mit der Mischstufe über ein Bandfilter gekoppelt ist, das aus zwei miteinander
gekoppelten, auf die Eingangsfrequenz abgestimmten Kreisen besteht, die je eine Innenleitung
und eine leitende Hülle besitzen, wobei der zweite Kreis eine zweite, mit der Eingangselektrode
der Mischröhre verbundene Innenleitung enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Innenleitung
(8) mit ihrem dem andere Ende nahen Teil (18), durch die Wandung der Hülle geführt, im
ersten Kreis (40) derart angeordnet und an der Wandung der Hülle des ersten Kreises angeschlossen
ist, daß in an sich bekannter Weise eine gewisse zusätzliche Kopplung zwischen beiden Kreisen
(40, 5) herbeigeführt wird, die für die Oszillatorschwingungen gegenüber der normalen
Bandfilterkopplung gegenphasig ist derart, daß
die Oszillatorschwingungen im Eingangskreis (40) wenigstens teilweise unterdrückt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstimmung mittels Abstimmkondensatoren
an den Enden der Innenleitungen erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung wenigstens teilweise
durch eine Öffnung in dem gemeinsamen Teil der Hülle an der Stelle des nicht mit den
Kondensatoren verbundenen Endes der Innenleitungen herbeigeführt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 921 273; deutsche Auslegeschrift Nr. 1026 800;
»Grundig Technische Informationen«, 1959, April, S. 26;
»radio mentor«, 1958, H. 8. S. 523.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL880541X | 1959-04-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1158589B true DE1158589B (de) | 1963-12-05 |
Family
ID=19853470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN18189A Pending DE1158589B (de) | 1959-04-24 | 1960-04-20 | Mischschaltung fuer sehr hohe Frequenzen, insbesondere fuer Ultrahochfrequenz |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1158589B (de) |
| GB (1) | GB880541A (de) |
| NL (2) | NL100093C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921273C (de) * | 1952-02-03 | 1954-12-13 | Telefunken Gmbh | Eingangsschaltung fuer UEberlagerungsempfaenger |
| DE1026800B (de) * | 1953-12-10 | 1958-03-27 | Heinz Fritz Reichenkron Dipl I | Eingangsschaltung eines UKW-UEberlagerungsempfaengers |
-
0
- NL NL238577D patent/NL238577A/xx unknown
- NL NL100093D patent/NL100093C/xx active
-
1960
- 1960-04-20 DE DEN18189A patent/DE1158589B/de active Pending
- 1960-04-21 GB GB14026/60A patent/GB880541A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921273C (de) * | 1952-02-03 | 1954-12-13 | Telefunken Gmbh | Eingangsschaltung fuer UEberlagerungsempfaenger |
| DE1026800B (de) * | 1953-12-10 | 1958-03-27 | Heinz Fritz Reichenkron Dipl I | Eingangsschaltung eines UKW-UEberlagerungsempfaengers |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB880541A (en) | 1961-10-25 |
| NL100093C (de) | |
| NL238577A (de) |
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