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DE1158564B - Transistorschaltung zum Schalten grosser Stroeme - Google Patents

Transistorschaltung zum Schalten grosser Stroeme

Info

Publication number
DE1158564B
DE1158564B DEN21522A DEN0021522A DE1158564B DE 1158564 B DE1158564 B DE 1158564B DE N21522 A DEN21522 A DE N21522A DE N0021522 A DEN0021522 A DE N0021522A DE 1158564 B DE1158564 B DE 1158564B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistors
transistor
transformer
voltage
load
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN21522A
Other languages
English (en)
Inventor
Oscar Jan Grosch
Roelf De Boer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1158564B publication Critical patent/DE1158564B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/08Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage
    • H03K17/081Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage without feedback from the output circuit to the control circuit
    • H03K17/0814Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage without feedback from the output circuit to the control circuit by measures taken in the output circuit
    • H03K17/08146Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage without feedback from the output circuit to the control circuit by measures taken in the output circuit in bipolar transistor switches

Landscapes

  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

  • Transistorschaltung zum Schalten großer Ströme Die Erfindung bezieht sich auf eine Transistorschaltung zum Schalten großer Ströme durch eine induktive Belastung, z. B. die Ablenkspulen einer Fernsehwiedergaberöhre. Bei einer solchen Schaltung besteht die Schwierigkeit, daß die durch die Belastung zu schaltenden Ströme so hoch sind, daß ein einziger Transistor diese Ströme nicht verarbeiten kann. Wenn zwei Transistoren parallel geschaltet werden, besteht die Gefahr, daß beim Sperren der Transistoren die Speicherung an freien Ladungsträgern in die Basiszone des einen Transistors größer als die im anderen ist, so daß der erstgenannte Transistor länger stromführend bleibt als der letztere. Da beim Ausschalten an der induktiven Belastung eine schnell wachsende Spannung erzeugt wird, besteht die Gefahr, daß der erstgenannte Transistor infolge zu großer Verlustleistung überlastet wird.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Emitter-Kollektor-Strecken zweier parallel gesteuerter Transistoren in Reihe mit einem Ausgleichtransformator zum Herabsetzen von Stromunterschieden der Transistoren an die Belastung angeschlossen sind und daß die Primär- und Sekundärwicklung des Transformators an der Transistorenseite über einen kleinen, jedoch die Impedanz der Transformatorwicklungen übersteigenden Widerstand miteinander verbunden sind.
  • Durch die Verwendung des Transformators wird erreicht, daß die durch die beiden Transistoren fließenden Ströme annähernd einander gleichgemacht werden. Der Transformator hat aber den Nachteil, daß die während der Sperrung an den beiden Transistoren erzeugten Spannungen ungleich werden. Dadurch entsteht wieder die Gefahr, daß die Spannung an einem der beiden Transistoren wieder in erheblichem Maße zunimmt, daß wieder eine zu große Verlustleistung in diesem Transistor herbeiführen würde. Bei Verwendung des genannten Widerstandes wird diese Gefahr vermieden.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung; Fig. 2 zeigt Strom- und Spannung-Zeitdiagramme zur Erläuterung von Fig. 1, und Fig. 3 und 4 zeigen Abarten der Fig. 1.
  • Die Schaltungsanordnung nach Fig. 1 enthält zwei Transistoren 1 und 2, mit deren Hilfe hohe Ströme durch eine induktive Belastung 3, z. B. die Ablenkspule einer Fernsehwiedergaberöhre, geschaltet werden. Zu diesem Zweck wird an die Basiselektroden der beiden Transistoren eine Spannung gelegt, die die Basiselektrode während längerer Zeit so stark in der Vorwärtsrichtung polarisiert, daß der Spannungsabfall zwischen dem Emitter und dem Kollektor des Transistors nahezu gleich Null ist, wobei die Basiselektroden während kürzerer Zeit durch das Eingangssignal gesperrt werden, so daß die Transistoren 1 und 2 dann nahezu keinen Strom führen. Infolgedessen fließt durch die Belastung 3 ein sägezahnförmiger Strom. Die Spannung an der Belastung 3 kann beim Unterbrechen in erheblichem Maße ansteigen, wobei zur Herabsetzung von Energieverlusten eine sogenannte Spardiode 4 angewandt werden kann, welche die überflüssige Energie in der Belastungsinduktivität 3 zur Speisebatterie 15 der Schaltung zurückführt. Die Induktivität 3 betrug z. B. 100 mH.
  • Der beabsichtigte Zweck erfordert das Schalten besonders hoher Ströme. Dadurch, daß zwischen der Induktivität 3 und den Transistoren 1 und 2 ein Anpassungstransformator angeordnet wird, kann der Strom in Richtung der Ablenkspulen zwar erhöht werden, aber daraus ergibt sich eine höhere Spannung an der Induktivität 3. In der Praxis soll für das Produkt der Spitzenwerte der Spannung an der Belastung und des Stromes durch die Belastung mit einem Wert von wenigstens 2000 VA gerechnet werden. Da die an einem Transistor zulässige Spannung an ein bestimmtes Maximum gebunden ist, kann gewöhnlich nur ein Transistor mit einer Diode den erforderlichen Strom nicht liefern. Deshalb sind die beiden Transistoren 1 und 2 parallel geschaltet, so daß sie zusammen den erforderlichen Strom liefern können.
  • Diese Parallelschaltung bringt einige Probleme mit sich. Erstens weist der Basiseingangswiderstand eines Transistors eine gewisse Streuung auf, die mit Hilfe der Vorschaltwiderstände 5 und 6 von z. B. 1 Q zwischen der Steuerspannungsquelle und den Basiselektroden der Transistoren beseitigt werden kann. Aber auch wenn dafür gesorgt würde, daß durch Anwendung der Widerstände 5 und 6 die Basisströme der Transistoren während der stromführenden Periode der Transistoren etwa gleich groß sind, wird dadurch noch keineswegs gesichert, daß die Kollektorströme dann die gleiche Größe haben. Da während dieser Periode die Spannung zwischen dem Kollektor und dem Emitter der Transistoren aber nahezu gleich Null ist, ist auch die Verlustleistung in den Transistoren gering, so däß es genügt, wenn die Kollektorströme nicht zu sehr verschieden sind. Die 1Jberlastungsgefahr wird viel größer in dem Augenblick, in dem die Transistoren mittels der Steuerspannung gesperrt werden. Die Speicherung an freien Ladungsträgern in der Basiszone des einen Transistors kann von der im anderen Transistor sehr verschieden sein. Der erste Transistor wird dann stromführend sein, während letzterer bereits gesperrt ist. Der durch den leitenden Transistor dann der Belastung 3 zuzuführende Strom wird infolgedessen auf einen bedeutend höheren Wert ansteigen.
  • In Fig. 2 stellen die Linien a 1 bzw. a 2 die während der stromführenden Perioden durch die Transistoren 1 bzw. 2 fließenden Kollektorströme 1, 1 bzw. 1, 2 als Funktion der Zeit t dar. In dem Augenblick b, in dem das Vorzeichen der Steuerspannung umgekehrt wird und diese Spannung die Transistoren zu sperren versucht, hat z. B. der Transistor 1 die größte Ladungsspeicherung, so daß infolge des erzeugten Spannungsimpulses an der -Belastung 3 ein Strom nach der Kurve c durch diesen Transistor fließen wird.
  • Um unerwünschte Stromunterschiede zu unterdrücken, wird nach der Erfindung in Reihe mit den beiden Transistoren 1 und 2 ein Ausgleichtransformator 7 verwendet. Ein solcher Transformator hat in der Regel ein Wickelverhältnis 1:1. Der Wickelsinn ist dabei derart, daß die Spannung am Kollektor des Transistors 1 herabgesetzt, die Spannung am Kollektor des Transistors 2 hingegen erhöht wird, so daß Stromunterschiede durch die beiden Wicklungen herabgesetzt werden. Dadurch kann erreicht werden, daß der Stromverlauf der Transistoren etwa den Kurven a, -d, bzw. a2 d2 entspricht.
  • Der Transformator 7 kann außerordentlich klein sein. Die Selbstinduktion jeder Wicklung kann bei einer Steuerfrequenz von z. B. 15 kHz eine Größenordnung von z. B. 3 gH haben. Infolgedessen ist der Einfuß, den der Transformator 7 auf die stromführende Periode ausübt, verhältnismäßig gering. Die i Spannung am Transformator 7 ist in Fig. 2B dargestellt. Bei Abwesenheit des Transformators 7 würde die Kollektorspannung V, i des Transistors 1 der gestrichelten Linie in Fig. 2 C und die Kollektorspannung V, 2 des Transistors 2 der gestrichelten Linie i in Fig. 2D entsprechen. Der Transformator 7 bewirkt also, daß die Spannung V, 1 den Verlauf der voll ausgezogenen Linie in Fig. 2 C und die Spannung V, 2 den Verlauf der voll ausgezogenen Linie in Fig. 2D annimmt.
  • Der Transformator 7 muß so klein bemessen sein, daß er die plötzliche Stromzunahme c nach Fig. 2 A schnell genug unterdrücken kann. Dadurch entsteht aber eine Abklingerscheinung, so daß im Augenblicke das Vorzeichen der Spannung VL am Transformator 7 umgekehrt wird, wodurch die Spannung Ve. 1 erhöht und die Spannung V, 2 herabgesetzt wird. In diesem Augenblicke ist aber die freie Ladungsspeicherung im Transistor 1 noch keineswegs vernachlässigbar, so daß eine erhöhte Verlustleistung (Produkt von I,1 und V,1) im Transistor 1 auftritt. Diese erhöhte Verlustleistung wird nach einem weite-, ren Merkmal der Erfindung mittels des Widerstandes 8 herabgesetzt.
  • Der Widerstand 8 verbindet die Primärwicklung mit der Sekundärwicklung des Transformators 7 und liegt auf der Seite der Anschlußpunkte dieser Wicklungen mit den Transistoren 1 bzw. 2. Er ist so klein, daß die obenerwähnte Schwingungserscheinung in erheblichem Maße gedämpft wird. Der Wert dieses Widerstandes muß dennoch die Impedanz der Wicklungen des Transformators 7 übersteigen, da sonst der gewünschte Ausgleicheffekt nicht mehr erreicht werden würde. Ein geeigneter Wert im obenerwähnten Beispiel ist 4,7 S2. Infolge dieser Maßnahme nimmt der Strom d1 in Fig. 2 A etwas weniger schnell ab, aber demgegenüber steht, daß die Spannung am Transformator 7 nahezu nicht weiter abklingt, so daß die Spannung V" im Augenblick e hinreichend niedrig wird, um Gefahr für den Transistor zu beseitigen.
  • Der verwendete Transistor ist vorzugsweise ein Grenzschichttransistor. Ein geeigneter Typ für die dargestellte Schaltungsanordnung hat z. B. einen maximal zulässigen Kollektorstrom von 10 A und eine maximal zulässige Kollektorspannung von 120 V. Die Transistoren können daher eine Leistung von 2 - 120 V - 10 A = 2400 VA schalten, was von der Diode 4 (z. B. vom Typ 0A 31) noch um einen Betrag von 1000 VA erhöht werden kann. Auch können sogenannte gesteuerte Gleichrichter Anwendung finden; dies sind Halbleiter, in denen durch Anwendung mehrerer aufeinanderfolgender, in der Leitungsart abwechselnder Schichten eine Stromdurchlaßkennlinie als Funktion der Steuerspannung erhalten wird, die plötzlich von Null auf einen hohen Wert springt.
  • Die Wirkung des Transformators 7 tritt im wesentlichen am Anfang der Sperrperiode der Transistoren 1 und 2 auf. Der Transformator 7 mit dem Widerstand 8 kann deshalb mit gleichem Erfolg in die Emitterkreise der Transistoren aufgenommen werden, wie es in den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 3 bzw. 4 dargestellt ist. Die Wirkungsweise der in diesen Figuren dargestellten Schaltungsanordnungen ist fast identisch derjenigen in Fig. 1.
  • Es ist einleuchtend, daß die gezeigte Schaltungsanordnung zum Schalten hoher Ströme durch beliebige induktive Belastungen geeignet ist. So kann die Schaltungsanordnung z. B. auch zum Steuern von Motoren dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Transistorschaltung zum Schalten großer Ströme durch eine induktive Belastung, z. B. die Ablenkspulen einer Fernsehwiedergaberöhre, dadurch gekennzeichnet, daß die Emitter-Kollektor-Strecken zweier parallel gesteuerter Transistoren in Reihe mit einem Ausgleichtransformator zum Herabsetzen von Stromunterschieden durch die Transistoren an die Belastung angeschlossen sind und daß die Primär- und die Sekundärwicklung des Transformators an der Transistorenseite über einen kleinen, jedoch die Impedanz der Transformatorwicklungen übersteigenden Widerstand miteinander verbunden sind.
DEN21522A 1961-05-02 1962-04-28 Transistorschaltung zum Schalten grosser Stroeme Pending DE1158564B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1158564X 1961-05-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1158564B true DE1158564B (de) 1963-12-05

Family

ID=19870583

Family Applications (1)

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DEN21522A Pending DE1158564B (de) 1961-05-02 1962-04-28 Transistorschaltung zum Schalten grosser Stroeme

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