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DE1158349B - Tastatur fuer elektrische Musikinstrumente - Google Patents

Tastatur fuer elektrische Musikinstrumente

Info

Publication number
DE1158349B
DE1158349B DEH41758A DEH0041758A DE1158349B DE 1158349 B DE1158349 B DE 1158349B DE H41758 A DEH41758 A DE H41758A DE H0041758 A DEH0041758 A DE H0041758A DE 1158349 B DE1158349 B DE 1158349B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
keyboard
keys
key
contact spring
transverse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH41758A
Other languages
English (en)
Inventor
Lyman John Haviland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hammond Organ Co
Original Assignee
Hammond Organ Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hammond Organ Co filed Critical Hammond Organ Co
Publication of DE1158349B publication Critical patent/DE1158349B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments
    • G10H1/32Constructional details
    • G10H1/34Switch arrangements, e.g. keyboards or mechanical switches specially adapted for electrophonic musical instruments
    • G10H1/344Structural association with individual keys
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/12Keyboards; Keys

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Tastatur für elektrische Musikinstrumente Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Tastaturen für elektrisch gesteuerte Musikinstrumente sowie für Akkordions, Harmonikas und Kleinorgeln, mit einem tragenden Glied, einer Anzahl von parallelen Spieltasten, von denen jede Taste am rückwärtigen Ende mit einem Ansatz versehen ist, mit flacher Unterseite und mit einem über den Tastenansätzen liegenden und am tragenden Glied befestigten Klemmstreifen.
  • Die Erfindung bezweckt in der Hauptsache eine außerordentliche einfache und billig herzustellende Tastatur vorzusehen, wie beim Klavier allgemein üblich, die zum Spielen eines Musikinstrumentes, beispielsweise einer kleinen elektrischen Orgel, eines Akkordions u. dgl. benutzt werden kann.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe mit einfachen Mitteln, die Tasten auf sichere Weise schwenkbar zu lagern und eine Tastatur zu schaffen, die im wesentlichen geräuschlos arbeitet.
  • Erfindungsgemäß ist auf der Oberseite jedes Ansatzes eine quer zur Längsrichtung der Taste verlaufende und an ihren Enden geschlossene Vertiefung vorgesehen, in die quer verlaufende Vorsprünge des Klemmgliedes sich hineinerstrecken und die Vertiefungen in der Querrichtung der Tasten sind etwas größer als die Vorsprünge und ein Streifen eines elastischen Materials unter den Ansätzen liegt und ein gleicher Streifen von den Vorsprüngen am Klemmglied in die Vertiefungen an den Tastenansätzen hineingedrückt wird.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es bedeuten Fig. 1 senkrechter Schnitt durch eine Tastatur, Fig. 2 Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 3 in stark vergrößerter Darstellung, Fig. 3 vergrößerte Draufsicht von Einzelheiten der Tasten und der Lagerungen, wie in der Fig. 2 dargestellt, Fig.4 Ausschnitt aus einer Draufsicht auf die Tastatur, wobei gewisse Teile weggelassen wurden, um andere Teile darzustellen.
  • Bei billigen Musikinstrumenten in Form eines Akkordions oder einer elektrischen Spielzeugorgel erfordert die Tastatur und deren Anbringung einen erheblichen Anteil an den Kosten des Instrumentes, weshalb es höchst erwünscht ist, die Tastatur so auszubilden, daß mit den geringsten Kosten hergestellt werden kann.
  • Wie in der Fig. 1 dargestellt, weist die Tastatur einen Endträger 10 auf, der aus Holz oder einem anderen geeigneten billigen Material hergestellt werden kann, wobei an jedem Ende der Tastatur ein solcher Endträger vorgesehen ist. An den Endträgern 10 ist eine sich nach vorn neigende Tastaturplatte 12 befestigt, an der mittels Schrauben 16 ein Chassisblech 14 befestigt ist sowie ein Frontblech mittels Schrauben 20. Die Tastatur 12 ist mit einem vertieften Teil 22 versehen. Die elektrischen Bauelemente des Instrumentes können am Chassisblech 14 und unterhalb des vertieften Teiles 22 angeordnet werden.
  • Die Tastatur setzt sich aus einer Anzahl schwarzer Tasten 24 und weißer Tasten 26 zusammen, die im wesentlichen wie bei einem herkömmlichen Klavier oder einer Orgel angeordnet sind. Diese Tasten sind z. B. aus Kunststoff geformt und gleichen einer umgekehrten Wanne. Die Tasten werden an der Tastenplatte 12 in sehr einfacher und betriebssicherer Weise befestigt.
  • Jede Taste ist mit einem kurzen, sich nach hinten erstreckenden Ansatz 28 versehen, der an der Oberseite eine rechteckige Vertiefung 30 aufweist. Die Ansätze 28 sind gegen einen Filzstreifen 32 gepreßt, der sich über die ganze Länge der Tastatur hinweg erstrecken und an die Tastenplatte 12 angeklebt sein kann. Ein Teil 34 des Filzstreifens wird von einem Klemmglied 36 in die Vertiefungen 30 der Tasten hineingepreßt. Das Klemmglied weist einen Z-förmigen Querschnitt und Vorsprünge 38 auf, die etwas kürzer sind als die Vertiefungen an den Tasten, und die Teile des Filzstreifens 32 in die Vertiefungen 30 hineindrücken, so daß eine seitliche Bewegung der Ansätze 28 verhindert wird. Diese Vorsprünge werden in der Weise hergestellt, daß das Metall an den Enden der Vorsprünge vom Klemmglied 36 abgeschnitten wird. Das Klemmglied 36 ist an der Tastaturplatte 12 mittels einer Anzahl von Schrauben 40 starr befestigt.
  • Die Bewegung der weißen Tasten 26 nach oben wird von einem Filzstreifen 42 begrenzt, der an der nach unten weisenden Innenkanten des Bleches 18 angeklebt ist, während die Abwärtsbewegung der Tasten von einem Filzstreifen 44 begrenzt wird, der an der Oberseite des vertieften Teiles angeklebt ist. Die Abwärtsbewegung der schwarzen Tasten wird von einem perforierten Filzstreifen 46 begrenzt, der an der Oberseite der Tastaturplatte 12 angeklebt ist, während die Aufwärtsbewegung der schwarzen Tasten vom Druck der Filzstreifen 32 und Teil 34 begrenzt wird.
  • Wird die Tastatur in einem elektrischen Musikinstrument verwendet, wobei die Tasten elektrische Stromkreise steuern müssen, so werden alle Tasten, schwarze und weiße, mit einem nach unten vorstehenden hohlen Teil 48 versehen, in den ein zylindrischer Filzstopfen 50 eingesetzt wird, wobei ein kurzes Stück des Stopfens aus dem röhrenförmigen Teil 48 nach unten vorsteht, das gegen eine dreizinkige elastische Kontaktfeder 52 drückt und den Finger nach unten gegen eine leicht biegsame weitere Kontaktfeder 54 durchbiegt. Die Kontaktfeder 52 führt die Taste in deren normale obere Lage zurück. Die Kontaktfedern 52 und 54 sind zwischen Isolierstreifen 56 eingeklemmt, die geeignete Löcher für eine Schraube 58 aufweisen, die in die Tastaturplatte 12 eingeschraubt wird. Die Kontaktfedern 52 und 54 sind mit genügend großen Löchern versehen, so daß keine Berührung mit der Schraube 58 erfolgt, und werden weiterhin in der Gebrauchslage von zwei kleinen. Pftöcken 60 festgehalten, die sich durch Löcher erstrecken, die in den Isolierstreifen 56 und den Kontaktfedern 52 und 54 vorgesehen sind. Diese Pflöcke können in einen der Isolierstreifen 56 eingeklebt werden. Die Kontaktfeder 52 wird vorzugsweise mit einer kurzen ausgeprägten Erhöhung 62 versehen, die einen guten elektrischen Kontakt mit den drei Kontaktfederenden 64 herstellt, die etwas nach oben gebogen sind, um einen guten Gleitkontakt zu schaffen. Vorzugsweise werden drei solcher Erhöhungen 62 vorgesehen, die mit den Fingern der dreizinkigen Kontaktfeder 54 zusammenwirken und einen Gleitkontakt herstellen. Bei geschlossenem Schalter liegen drei Kontakte parallel, so daß die Wahrscheinlichkeit, daß der Stromkreis zwischen den beiden Schaltarmen wegen Anwesenheit von Fremdstoffen oder eines Oxydationsfilms nicht geschlossen wird, stark verringert wird.
  • Für viele Instrumente können die dreigabligen Kontaktfedern 54 aus einem einzelnen Blech 55 ausgestanzt werden, wie dies in der Fig. 4 dargestellt, wodurch die Herstellungskosten weiterhin herabgesetzt werden können. In anderen Fällen wird für jede Taste eine einzelne Kontaktfeder 54 vorgesehen.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ist zu ersehen, daß die Tastatur und die Schalter für dieses Musikinstrument einen außerordentlich einfachen Aufbau besitzen und mit sehr geringen Kosten hergestellt und zusammengebaut werden können. Dadurch, daß ein einziges Mittel, und zwar der Filzstreifen 32 zusammen mit dem Teil 34 benutzt wird, um alle Tasten zu lagern, entfällt die Notwendigkeit, die Tasten jede für sich zu lagern. Da die Ansätze 38 am Klemmglied 36 kürzer sind als die Breite der Tasten beträgt, wird eine seitliche Bewegung der gelagerten Tastenenden verhindert, obwohl eine solche Bewegung auch von dem perforierten Filzstreifen 46 verhindert, der die röhrenförmigen Teile 48 umgibt.
  • Obwohl nach den vorstehenden Angaben verschiedene Teile der Tastatur aus Filz hergestellt werden, so kann statt dessen jedes ähnliche Material verwendet werden, das eine einigermaßen hohe Elastizität aufweist, leicht verformt werden kann, keine Geräusche erzeugt und verhältnismäßig billig ist. Von solchen Materialien seien z. B. angeführt: elastischer Nylonfilz, gewisse Gummiarten und Gummiersatzstoffe, entweder in homogener Form oder in Form von Schaumgummi u. dgl.
  • Dadurch, daß an allen Stellen, an denen die härteren Teile der Tasten und des Tastenbrettes sich berühren könnten, Filz oder ein ähnliches Material vorgesehen ist, ist die Tastatur im normalen Gebrauch nahezu geräuschlos.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Tastatur mit einem tragenden Glied, einer Anzahl von parallelen Spieltasten, von denen jede Taste am rückwärtigen Ende mit einem Ansatz mit flacher Unterseite versehen ist, und mit einem über den Tastenansätzen liegenden und am tragenden Glied befestigten Klemmstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite jedes Ansatzes (28) eine quer zur Längsrichtung der Taste verlaufende und an ihren Enden geschlossene Vertiefung (30) vorgesehen ist, in die quer verlaufende Vorsprünge des Klemmgliedes sich hinein erstrecken und die Vertiefungen in der Querrichtung der Tasten etwas größer sind als die Vorsprünge, und daß ein Streifen eines elastischen, Materials unter den Ansätzen liegt und ein gleicher Streifen von den Vorsprüngen am Klemmglied in die Vertiefungen an den Tastenansätzen hineingedrückt wird.
  2. 2. Tastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastaturplatte (12) öffnungen aufweist, und daß die Tasten mit einem nach unten vorstehenden und durch die Öffnungen hindurchragenden Teil (48) versehen sind, welches die unterhalb der Tastaturplatte liegenden Schalter betätigen.
  3. 3. Tastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Tastaturplatte eine Kontaktfeder (52) angeordnet ist, und daß Teile der Tasten auf den freien Enden der Kontaktfeder ruhen und von dieser nach oben gedrückt werden.
  4. 4. Tastatur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Kontaktfeder einen Teil eines elektrischen Schalters bildet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 131824.
DEH41758A 1960-02-18 1961-02-16 Tastatur fuer elektrische Musikinstrumente Pending DE1158349B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US9623A US3099930A (en) 1960-02-18 1960-02-18 Keyboard construction for electric musical instrument

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1158349B true DE1158349B (de) 1963-11-28

Family

ID=21738777

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH41758A Pending DE1158349B (de) 1960-02-18 1961-02-16 Tastatur fuer elektrische Musikinstrumente

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US (1) US3099930A (de)
DE (1) DE1158349B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US3099930A (en) 1963-08-06

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