[go: up one dir, main page]

DE1207195B - Pedalschalteinrichtung fuer ein elektronisches Musikinstrument - Google Patents

Pedalschalteinrichtung fuer ein elektronisches Musikinstrument

Info

Publication number
DE1207195B
DE1207195B DEW34767A DEW0034767A DE1207195B DE 1207195 B DE1207195 B DE 1207195B DE W34767 A DEW34767 A DE W34767A DE W0034767 A DEW0034767 A DE W0034767A DE 1207195 B DE1207195 B DE 1207195B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
pedal
switching device
bracket
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW34767A
Other languages
English (en)
Inventor
Howard Martin Thomas
Harald Emerich Walter Bode
North Tonawanda
John Raymond Brand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wurlitzer Co
Original Assignee
Wurlitzer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wurlitzer Co filed Critical Wurlitzer Co
Publication of DE1207195B publication Critical patent/DE1207195B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/10Actions, e.g. key actions, couplers or stops

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Pedalschalteinrichtung für ein elektronisches Musikinstrument Die Erfindung bezieht sich auf eine Pedalschaltein,richtung für ein elektronisches Musikinstrument für verschiedene Klänge mit einem Verstärker und Lautsprecher und mit mehreren Pedaltasten, von denen jede über einen Schalterantriebshebel mindestens einen Schalter mit zwei Kontakten betätigt, und mit einer diesem zugeordneten wahlweisen Schalterverriegelung, welche die gedrückten Kontakte in Schaltstellung hält, wobei beim Drücken einer Pedaltaste eine, mit allen Pedaltasten gekuppelte Einrichtung eine bestehende Schalterverriegelung löst.
  • Elektronische Orgeln haben bekanntlich außer einem Manual oder außer zwei Manualen oder Handtastaturen noch eine Pedaltastatur. Für gewöhnlich sind die Pedale so verbunden, daß sie aus den von den Handtastaturen geregelten Schwingungserzeugern Töne »ausleihen«, wobei die Schwingungsfrequenz dieser Töne oft geteilt wird, um die gewünschten niedrigen Tonfrequenzen zu erzeugen. Im allgemeinen wird jeweils nur immer ein einziger Pedalton erzeugt, da diese Töne eine so niedrige Schwingungszahl haben, daß zwischen benachbarten oder nahe beieinanderliegenden Pedaltastaturtönen sehr schlechte Harmonisierungsbedingungen bestehen. Es sind bereits verschiedene Schaltanlagen vorgeschlagen worden, die die Sicherheit geben sollen, daß jeweils nur ein einziger Pedalton erzeugt wird. Diese Anlagen haben sich jedoch wegen der Notwendigkeit, kritische Toleranzen oder Sequenzen des Schaltvorganges einzuhalten, als nachteilig erwiesen.
  • Mit der Erfindung soll nun eine verbesserte Pedalschaltanordnung geschaffen werden, mit der jeweils immer nur ein einziger Pedalton in einem elektronischen Klavier erzeugt wird.
  • Ferner soll in einem elektronischen Klavier eine Pedaltastatur geschaffen werden, die die Sicherheit gibt, daß der Schalter zu dem einzigen Ton offen ist, wenn oder ehe der Schalter zu einem anderen Ton geschlossen wird.
  • Es ist eine Pedalschalteinrichtung der obengenannten Art bekannt, bei der durch das Drücken einer Pedaltaste eine mit allen Pedaltasten gekuppelte Einrichtung eine bestehende Schalterverriegelung löst. Wenn das Ende des drehbar gelagerten Pedals bei dieser bekannten Pedalschalteinrichtung niedergedrückt wird, hebt sich das hintere Ende des Pedals, und ein Stift drückt gegen einen Kontakt, wobei er die Kontaktverbindung löst. Nach der Freigabe des Pedals wird der Schalter in Offenstellung gehalten. Wenn irgendein anderes Pedal niedergedrückt wird, wird der entsprechende Schalter auf die gleiche Weise geöffnet. Zur gleichen Zeit greift eine am Pedal schwenkbar angebrachte Klinke unterhalb einer Schulter an, um einem Bauteil, das alle Kontakte abstützt, eine Schwenkung im Gegenuhrzeigersinn zu geben, wodurch der Kontakt irgendeines vorher geöffneten Schalters freigegeben wird und der Schalter schließt.
  • Der Nachteil dieser bekannten Konstruktion besteht darin, daß bei der Freigabe eines Pedals der zugehörige Schalter in Offenstellung gehalten wird, während beim Niederdrücken eines anderen Pedals der Schalter schließt.
  • Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Pedalschalteinrichtung zu schaffen, die gewährleistet, daß bei der Freigabe eines Pedals der zugehörige Schalter geschlossen bleibt. Dies geschieht erfindungsgemäß durch eine elastische Vorrichtung, die bei der Freigabe des Pedals ein Zurückdrehen des Schalterantriebshebels auf seine Ruhe- oder Normalstellung verhindert, so daß dieser den Schalter in seiner Schließstellung hält.
  • Die neue Pedalanordnung für elektronische Orgeln bringt den Vorteil, daß jeder Pedalton ohne Bedienen der Taste weiterklingt, wobei jedoch jeder Ton gewünschtenfalls schnell wiederholt werden kann.
  • Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispiels in der Beschreibung und den Zeichnungen erläuterL In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer elektronischen Orgel mit der erfindungsgemäßen Pedalausführung, F i g. 2 ein schematisch dargestelltes Blockdiagramm der verschiedenen Orgelteile, F i g. 3 im größeren Maßstab eine schaubildliche Teilansicht der Pedaltastatur, F i g. 4 eine stark vergrößerte schaubildliche Ansicht eines auf jedem Pedal vorhandenen Schalters mit seinem Aufbau, F i g. 5 eine schaubildliche Ansicht eines Teils der in F i g. 4 dargestellten Vorrichtung, und zwar einer Tragkonsole, F i g. 6 eine schaubildliche Ansicht des Schalterantriebes nach F i g. 4 in Zusammenarbeit mit der Konsole nach F i g. 5, Fi g. 7 eine Seitenansicht eines Pedals sowie des zugehörenden Schalters und seiner Schalterantriebsvorrichtung, F i g. 8 eine der F i g. 7 ähnliche Seitenansicht mit den Teilen in einer anderen Arbeitsstellung, F i g. 9 eine der F i g. 7 ähnliche Seitenansicht mit den Teilen in einer geänderten Arbeitsstellung, F i g. 10 eine der F i g. 7 ähnliche Seitenansicht mit den Teilen in einer noch anderen Arbeitsstellung, F i g. 11 eine schaubildliche Teilansicht einer abgeänderten Pedaltastatur, F i g. 12 eine Teilseitenansicht eines Pedals und seines zugehörenden Schalters, die ähnlich der in F i g. 11 dargestellten Ausführung sind, jedoch von dieser Ausführung etwas abweichen, F i g. 13 eine schaubildliche Teilansicht einer Ab- änderung und Fig. 14 eine schaubildliche Teilansicht einer weiteren Abänderung.
  • Die in F i g. 1 dargestellte elektronische Orgel 20 hat ein Gehäuse 22 mit zwei Manualen, Klavieren oder Tastaturen 24 und mit einer Pedaltastatur 26. Registerknöpfe 28 regeln außer der zu spielenden Tonreihe auch die relativen Tonstärken der verschiedenen Tastaturen sowie den Tremulanten. Die elektronische Orgel weist außerdem ein Schwellpedal 30 auf, das die jeweilige Gesamtlautstärke der Orgel regelt. Lautsprecher sind im Orgelgehäuse hinter Verkleidungen 32 angeordnet.
  • Wie das Blockschaltbild der F i g. 2 zeigt, weist die Orgel mehrere Tonschwingungserzeuger 34 bekannter Ausführung auf. Vorzugsweise hat die Orgel eine subtraktive Schaltung, in der komplexe Tonschwingungen erzeugt werden, von denen alle Schwingungen mit Harmonischen gefüllt sind, die wahlweise gefiltert werden, um die gewünschten Toneigenschaften zu erhalten. Die Tonschwingungserzeuger können Schwingungserzeuger mit elektronischen Röhren oder Transistoren oder können windgetriebene Tonzungen mit kapazitiver oder induktiver Aufnahme sein.
  • Die Tonschwingungserzeuger sind mit den zugehörenden Tastenschaltern 36 verbunden, die wiederum mit den Filtern und Anschlägen 38 verbunden sind, die die Zuführung der Tonschwingungen zu den Verstärkern 40 und schließlich zu dem Lautsprecher 42 regeln, in dem die verstärkten elektrischen Schwingungen in hörbare Orgeltöne umgewandelt werden.
  • Die Tonschwingungserzeuger 32 erzeugen auch die Pedaltonschwingungen. Die tiefsten dreizehn Halbtöne sind mit Isolierwiderständen 44 und mit Pedalschaltern 46 verbunden. Diese Pedalschalter sind mit einer gemeinsamen Sammelschiene 48 verbunden, die zu einem Verstärker 50 führt.
  • Der Verstärker 50 ist mit einem ersten Frequenzteiler 52 verbunden, der die Frequenz der aus den Schwingungserzeugem 34 kommenden Tonschwingungen teilt, um Tonschwingungen einer tieferen Oktave zu erzeugen. Der erste Teiler 52 ist mit einem zweiten Teiler 54 verbunden, der Tonschwingungen noch einer tieferen Oktave erzeugt. Der zweite Teiler 54 ist ebenfalls mit den Filtern und den Anschlägen 38 verbunden. Beide Teiler 52 und 54 erzeugen für gewöhnlich keine Leistung oder keinen Ausgang, da keine positive Batteriespannung B+ oder keine Anodenspannung angelegt ist.
  • Die positive Batteriespannung B + (F i g. 2) wird über einen für gewöhnlich offenen Schalter 56 zugeführt, der mechanisch jedesmal dann geschlossen wird, wenn ein beliebiges Pedal 26 gedrückt wird, um einen der Schalter 46 zu schließen. Die positive Batteriespannung B + verläuft vom Schalter 56 über einen Widerstand 58 und über die Widerstände 60 und 62 zum ersten Teiler 52 bzw. zum zweiten Teiler 54. Zur Dauertonhaltung der Pedaltöne werden ein Querkondensator 64 im Leiter für positive Spannung, ein Ableitungswiderstand 66 mit einem Halteschalter 68 sowie ein zweiter Ableitungswiderstand 70 mit einem Kurzhalteschalter 72 verwendet.
  • Wie bei der Beschreibung des mechanischen Aufbaues noch ausführlich beschrieben wird, werden beim Drücken des Pedals 26 der Schalter 56 und der zugehörende Schalter 46 geschlossen. Es wird infolgedessen eine gleichbleibende Tonschwingung aus dem Tonschwingungserzeuger 34 über den Verstärker 50 dem ersten Teiler 52 und dem zweiten Teiler 54 zugeführt. Durch die Einstellung der Knöpfe 28 und durch das Zusammenwirken mit Filtern wird dann bestimmt, welcher Teiler dieser beiden Teiler arbeitet. Im wesentlichen gleichzeitig mit dem Schließen eines Schalters 46 wird auch der Schalter 56 geschlossen, um die positive Spannung den Teilern zuzuführen, so daß die Teiler arbeiten. Bei der Freigabe des Pedals 26 bleibt der zugehörende Schalter 46 geschlossen, so daß die gleichbleibende Tonschwingung den Teilem zugeführt wird. Jedoch öffnet sich der Schalter 56, und der Ausgang oder die Leistung der Teiler hält noch eine kurze Zeit an, die durch die Einstellung der Schalter 68 und 72 bestimmt wird. Wird dasselbe Pedal von neuem gedrückt, dann bleibt der zugehörende Schalter 46 geschlossen, und der Schalter 56 wird von neuem geschlossen, so daß wieder eine positive Spannung B+ den Teilem 52 und 54 zugeführt wird. Beim Drücken eines anderen Pedals 26 wird der erste Schalter 46 geöffnet, und der dem neugedrückten Pedal zugehörende Schalter 46 wird geschlossen. Infolgedessen wird eine andere Tonschwingung erzeugt.
  • Die Vorrichtung zum öffnen des einen Schalters 46 und zum Schließen des anderen Schalters 46 ist nachstehend beschrieben.
  • Der aus Pedal, Schalter und Schalterantrieb bestehende Zusammenbau wird an Hand der F i g. 3 bis 7 beschrieben.
  • Die Pedale 26 üblicher Ausführung sind mittels je einer Blattfeder 76 drehbar gelagert, die durch Niete an dem oberen waagerechten Flansch 78 einer aus Blech bestehenden, innerhalb des Orgelgehäuses 22 angebrachten Tragschale 80 befestigt sind. Die Blattfedern 76 können auch an den Pedalen angenietet sein. Die Tragschale 80 hat nahe ihrer vorderen Kante erhöhte waagerechte Flansche 82, die innerhalb der Pedale 26 aufgenommen werden, um die Pedale seitlich zu stabilisieren. Diese Flansche dienen auch als Unteranschlag für die Pedale. Ein gemeinsamer Oberanschlag für die Pedale wird von einer Schiene 84 gebildet, die von Pfosten 86 getragen wird, die aus der Tragschale 80 nach oben ragen. Die Schiene 84 reicht über die Oberseite aller Pedale.
  • Auf der Oberseite jedes Pedals 26 ist nahe dem innerhalb des Orgelgehäuses 22 angeordneten, drehbar gelagerten Pedalende eine Schalterantriebsvorrichtung 88 angeordnet. Jede Schalterantriebsvorrichtung 88 weist eine aus Blech bestehende Tragkonsole 90 (F i g. 5) auf. Da alle Schalterantriebsvorrichtungen 88 die gleiche Ausführung haben, wird nur eine einzige Schalterantriebsvorrichtung beschrieben. Jede Tragkonsole 90 (F i g. 5) hat einen waagerechten Bodenflansch 92, der nahe seinen entgegengesetzten Enden zwei Bohrungen 94 aufweist, die von Schrauben durchsetzt werden, welche in die Oberseiten der Pedale eingeschraubt sind, um die Tragkonsolen 90 zu befestigen. Jeder Flansch 92 trägt nahe seinem hinteren Ende oder inneren Ende ein dünnes Auflagerkissen 96 aus einem Material begrenzter Federungskraft, z. B. Neoprene, und trägt daneben ein Auflagerkissen 98 größerer Höhe und größerer Federungskraft, das beispielsweise aus Polyuräthan bestehen kann. Das Auflagerkissen 98 dient zum Bremsen eines Bauteils. Das Auflagerkissen 96 dient als elastischer Endanschlag.
  • An einer Längskante des waagerechten Bodenflansches 92 befindet sich ein lotrechter, nach oben gerichteter Flansch 100. An der Verbindungsstelle der beiden Flansche 92 und 100 ist ein Ausschnitt 102 vorhanden, der die Formgebung der Tragkonsole 90 erleichtert. Der lotrechte Flansch 100 hat an seinem vorderen Ende oder Außenende einen im wesentlichen parallel zum Pedal 26 verlaufenden vorstehenden Finger 104 mit einer nach oben gerichteten Verlängerung 106, aus der sich ein überkragender waagerechter Flansch 108 nach hinten über den Flansch 92 erstreckt. Der Flansch 108 liegt auf derselben Seite des lotrechten Flansches 100 wie der Bodenflansch 92.
  • An der Oberseite des lotrechten Flansches 100, und zwar zum Ende des Flansches hin und an einer niedrigeren Ebene als der Flansch 108 befindet sich ein waagerechter Flansch 110, unter dessen hinterem Abschnitt ein kleines Auflagerkissen 112, z. B. aus Neoprene, angeordnet ist. Ein nach hinten gerichteter Ansatz 114 des lotrechten Flansches 100 trägt einen gegabelten waagerechten Flansch 116 an einer Zwischenebene oberhalb des Flansches 92. Der Schalter 46 wird von dem einen Gabelschenkel 118 des Flansches 116 getragen. In der dargestellten Ausführung ist dies der nahe dem lotrechten Flansch 100 gelegene Gabelschenkel. Sollen zusätzliche Schaltaufgaben vom Pedal ausgeführt werden, dann kann ein ähnlicher Schalter auf dem anderen Gabelschenkel angebracht werden. Der Schalter 46 kann einfach aus einem einzigen beweglichen Kontakt und aus einem einzigen ortsfesten Kontakt bestehen, wie F i g. 2 zeigt. Bei einer Abänderung kann aber auch ein einziger beweglicher Kontakt zusammen mit zwei ortsfesten Kontakten verwendet werden.
  • Nahe dem vorderen Ende des Flansches 100 befindet sich in der Mitte zwischen der Oberkante und der Unterkante eine Bohrung 120 zur Aufnahme eines Drehzapfens 122, der einen verbreiterten Kopf 124 mit einer darunterliegenden Filzscheibe 126 hat. Dieser Drehzapfen 122 dient als Drehlager für einen später beschriebenen Schalterantriebshebel.
  • Vorwärts des Zapfens 122 ist auf der Seite des Flansches 100 ein aus Kunststoff bestehender Federanker 128 mittels einer Schraube 130 befestigt, die den Federanker 128 durchsetzt und in den Flansch 100 eingeschraubt ist. DerAnker 128 weist an seiner Rückseite einen Vorsprung auf, der in einer Bohrung (nicht dargestellt) des Flansches 100 aufgenommen wird, um den Federanker in Zusammenwirken mit der Schraube 130 sicher zu halten. Der Federanker 128 hat eine V-förmige Rinne 132 zur Aufnahme des seitlich gerichteten Endes 134 (F i g. 7) einer haarnadelartig geformten Feder 136, die als Kippfeder arbeitet.
  • Ein aus Kunststoff geformterSchalterantriebsliebel 138 ist auf seinem Umfang mit einem Verstärkungs flansch 140 versehen. Der lange Antriebshebel 138 weist nahe seinem Mittelpunkt eine Nabe 142 auf, die sich in beiden Richtungen aus der Stegebene des Antriebshebels 138 erstreckt. Die Nabe 142 hat eine Mittelbohrung 144 zur Aufnahme des Zapfens 122, der den Antriebshebel 138 auf der Tragkonsole 90 drehbar lagert.
  • Der Antriebshebel 138, der auf den entgegengesetzten Seiten der Nabe 124 im wesentlichen gleich lang ist, hat einen erhöhten Absatz 146, der für gewöhnlich auf dem aus Filz bestehenden, auf der Oberseite der Schiene 84 vorhandenen Auflagerkissen 148 aufliegt. Unterhalb der Schiene 84 befindet sich ein ähnliches Auflagerkissen 150, das die Aufwärtsbewegung des Pedals 26 begrenzt. Die Auflagerkissen dämpfen die Geräusche.
  • In einem Abstand vom Absatz 146 nach innen zur Drehstelle, die durch die auf dem Zapfen 122 mit ihrer Bohrung 144 aufliegende Nabe 142 gebildet wird, befindet sich eine V-förmige Rinne 152 zur Aufnahme des anderen Endflansches 154 der Haarnadelfeder 136. Die Feder 136 arbeitet als eine Kippfeder, deren Drehpunkte der Drehzapfen 122, die Rinne 132 und die Rinne 152 sind. Die Feder 136 besteht vorzugsweise aus Blech, beispielsweise aus Federstahlblech oder aus Phosphorbronzelegierung.
  • Der Antriebshebel 138 hat an seinem entgegengesetzten Ende einen quergerichteten Vorsprung 156, der im wesentlichen parallel zur Bohrung 144 verläuft und von einer im wesentlichen zylindrischen Bohrung durchsetzt wird, die zur Aufnahme des beweglichen Schaltarmes des Schalters 46 an einer Seite offen ist. Die öffnung bildet einander gegenüberstehende Kanten 158. Der Vorsprung 156 ist so lang, daß die beweglichen Schaltarme zweier auf den Gabelschenkeln des Flansches 116 angeordneter Schalter gleichzeitig geschaltet werden können, obwohl nur ein einziger Schalter 46 dargestellt ist. Eine parallel zum Steg des Antriebshebels 138 verlaufende Querwand 160 unterteilt den Vorsprung 156, so daß gleichzeitig eine elektrische Isolierung zwischen den beiden Schaltarmen erzielt und auch der Vorsprung mechanisch versteift wird.
  • Die Einzelheiten eines Schalters 46 sind in F i g. 7 dargestellt. Der Schalter 46 weist einen beweglichen Schaltann 160 mit einem verlängerten Ende auf, das zwischen den Kanten 158 des Vorsprunges 156 liegt. Auf den entgegengesetzten Flächen des Schaltarmes 160 sind Kontakte 162 angeordnet. Der obere Kontakt 162 liegt an einem komplementären Kontakt eines ortsfesten Schaltarmes 164 an, während der untere Kontakt 162 an einem auf einem zweiten ortsfesten Schaltann 166 befindlichen Kontakt 168 angelegt werden kann. Nehmen die Teile die in F i g. 7 dargestellte Ruhestellung ein, dann stehen die Kontakte 162 des beweglichen Schaltarines 160 in einem Abstand von dem unteren ortstesten Kontakt 168 und liegen am oberen ortsfesten Kontakt 170 an. In F i g. 2 sind nur die Kontakte 162 und 168 dargestellt. Für die mit der Schaltung nach F i g. 2 erstrebten Zwecke könnten der obere Schaltarm 164 und der obere Kontakt 170 weggelassen werden. Als Abänderung können aber auch, wie in den F i g. 3 bis 7 dargestellt, der obere Srhaltarm 164 und der Kontakt 170 eingebaut werden. Der obere Schaltarm 164 kann geerdet werden, wodurch jedes Fehlsignal, das aus den Tonschwingungserzeugem 34 kommen könnte, verhütet wird. Der obere ortsfeste Schaltarm 164 und der untere ortsfeste Schaltarm 166 können aber auch in jedem beliebigen bekannten oder bevorzugten Stromkreis so angeordnet werden, daß jeweils nicht mehr als ein einziger Ton erzeugt wird, selbst wenn mehrere Schalter geschaltet sind. Die Schaltarme sind durch bekannte Isolierungen voneinander isoliert und sind am Flansch 116 mit Schrauben befestigt, die auch in bekannter Weise die Isolierungen und die Schaltarme zusammenhalten.
  • Zwei Tragkonsolen 172 (F i g. 3 und 7) sind auf dem Boden der Tragschale 80 auf entgegengesetzten Seiten der Pedalgruppe aus Pedalen 26 angeordnet. Eine über den Pedalen und den Schalterantriebshebeln 88 liegende Drehstange 174 erstreckt sich zwischen den Tragkonsolen 172. Die Drehstange 174 ist in Büchsen der Tragkonsolen 172 drehbar gelagert und bildet eine Trageinrichtung für einen Bügel 176. Der aus stranggepreßtem Aluminium bestehende Bügel 176 hat einen über die Drehstange 174 passenden zylindrischen Abschnitt 178 und einen mit dem Bügel 176 aus einem Stück bestehenden Flansch 179, der sich oberhalb der Absätze 146 und unterhalb der Flansche 108 der Tragkonsolen 90 nach vom erstreckt. Der Flansch 179 des Bügels 176 hat ferner eine Versteifungsrippe 180, die sich vom einen Ende zum anderen Ende des Flansches erstreckt. Ein an der oberen Außenkante des Bügelflansches 179 befindlicher Filzstreifen oder ein Filzkissen 182 wird von den Tragkonsolenflanschen 108 berührt, so daß ein geräuschfreies Arbeiten gesichert ist. Ein ähnlicher Filzstreifen oder ein ähnliches FiIzkissen 184 liegt unterhalb des Bügel flansches 179 und nahe der Außenkante des Bügelflansches. Dieser Filzstreifen 184 wirkt mit den Ab- sätzen 146 der Schalterantriebshebel 138 zusammen.
  • Der Bügel 176 wird für gewöhnlich auf seine in F i g. 7 dargestellte obere Grenzstellung von mehreren Blattfedem 186 gedreht, die von dem Flansch 178 der Tragschale 80 getragen werden und die als frei tragende Federn unter dem Flansch 179 des Bügels 176 liegen. Die Federn 186 drücken nicht nur den Bügel 176 auf seine obere Grenzstellung, sondern die Federn 186 stützen den Bügel auch zwischen den Tragkonsolen 172, so daß keine anderen Träger oder Stützen für den Bügel 176 zwischen seinen Enden erforderlich sind.
  • Der Bügel 176 ist mit einem Schalterantriebsarm 188 (F i g. 3 und 8) versehen, dessen vorderer Flansch oder Fuß 190 am Flansch 179 beispielsweise mit einer Schraube befestigt ist. Der Arm 188 - verläuft aus dem Bügelflansch mit einem Annteil 192 schräg nach oben, dann mit einem Annteil 194 nach unten, so daß der zylindrische Abschnitt 178 des Bügels ungestört bleibt, und verläuft dann mit einem Armteil 196 unter den Schalter 56. Ein Filz oder ein anderes Isolierkissen 198, beispielsweise aus Neoprene, ist am Außenende des Armes 188 befestigt und legt sich an einen Block 200 an, der sich am Ende eines beweglichen Schaltarmes 202 von Schalter 56 befindet. Der auf dem beweglichen Schaltann 202 vorhandene Kontakt hat für gewöhnlich einen Abstand von dem auf dem ortsfesten Schaltarm 204 vorhandenen Kontakt, kann jedoch an diesen Kontakt angelegt werden, wenn der Bügel in Uhrzeigerrichtung gedreht wird. Der Schalter 56 ist in einer nach oben geneigten Stellung auf einer am Flansch 78 der Tragschale 80 befestigten Konsole 206 angebracht.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Schaltervorrichtung wird an Hand der F i g. 7 bis 9 erläutert. In den F i g. 9 und 10 sind aus Deutlichkeitsgründen verschiedene Teile weggelassen worden. Die Teile der Schaltervorrichtung sind in F i g. 7 in ihrer Normalstellung oder Ausschaltstellung dargestellt. Beim Drücken des Pedals 26 wird die Tragkonsole 90 mit dem Pedal nach unten bewegt. Der Absatz 146 des zugehörigen Schalterantriebshebels 138 legt sich jedoch auf den auf der oberen Seite der Schiene 84 vorhandenen Filzstreifen 148 auf und kann sich daher nicht nach unten bewegen. Infolgedessen dreht sich der Schalterantriebshebel 138 auf seinem Drehzapfen 122 in die in F i g. 8 dargestellte Stellung in der der Schaltarm 160 gesenkt ist, um den unteren Kontakt 162 des Schaltarmes 160 an den aui dem unteren ortsfesten Schaltarm 166 vorhandenen Kontakt anzulegen und gleichzeitig den Kontakt mit dem oberen Schaltarm 164 zu unterbrechen.
  • Der Flansch 108 senkt sich zwangläufig mit der Tragkonsole 90. Sobald sich der Flansch 108 an den auf der oberen Seite des Bügels 176 vorhandenen Filzstreifen 182 anlegt, wird der Bügel 176 im Uhrzei ' gersinn gedreht. Hierdurch wird das linke Ende des Schaherantriebsarmes 188 gehoben, so daß sich dieses Ende unterhalb des beweglichen Armes 202 von Schalter 56 nach oben bewegt und der Schalter 56 im wesentlichen gleichzeitig mit dem Schalter 46 geschlossen wird. Es wird auf diese Weise ein bestimmter Pedalorgelton ausgewählt, und der zugehörige Teiler wird eingeschaltet, um den Ton weiterzuleiten. Bei der Freigabe des Pedals 26 dreht sich der Bügel 176 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, da sich der Flansch 108 mit dem Pedal hebt und infolgedessen der Schalter 56 geöffnet wird. Die Federrinnen 132 und 152 haben sich jedoch durch eine Totpunktlage relativ zum Drehzapfen hindurchbewegt. Infolgedessen verhütet die Haarnadelfeder 136 ein Zurückdrehen des Schalterantriebshebels 138 in seine Ruhestellung oder Normalstellung.
  • Der Absatz 146 bewegt sich infolgedessen von dem Kissen 148 (F i g. 9) weg nach oben. Durch die Kippstellung des Schalterantriebshebels 138 hält der Schalterantriebshebel den Schaltarm 160 des Schalters 46 in seiner gesenkten Schließstellung. Die ausgewählte Tonschwingung wird also weiterhin den Teilem zugeleitet. Die den Teilem zugeführte positive Batteriespannung B -- nimmt jedoch beim Öff- nen des Schalters 56 ab, und der Kondensator beginnt mit seiner Entladung in die Teiler oder über die Widerstände. Es wird auf diese Weise ein üb- licher Pedalorgelton mit einer orgeltonähnlichen Abklingperiode hervorgerufen. Wenn diese Einrichtung nicht vorhanden wäre, würden die Schwingungen sofort aufhören, wenn der als Kipphebel arbeitende Schalterantriebshebel den Schalter nicht länger in eingeschalteter Stellung hält.
  • Wird ein anderes Pedal gedrückt, beispielsweise das im Hintergrund der F i g. 10 schraffiert dargestellte Pedal 26, dann wird die diesem Pedal 26' zugehörende Tragkonsole 90' nach unten gedrückt, so daß der Flansch 108' der Konsole 90' auf den Schalterantriebshebel 138 drückt, dessen Absatz 146 nach oben gekippt ist. Der Flansch 108' dreht also diesen Schalterantriebshebel 138 in seine normale Ausschaltstellung (F i g. 7) zurück. Die Teile sind so dimensioniert oder bemessen, daß der vorher verkantete oder gekippte Schalterantriebshebel seinen Schalter 46 öffnet, kurz bevor der nächste Schalter 46 durch den auf dem anschließend gedrückten Pedal, z. B. dem Pedal 26', sitzenden Schalterantriebshebel geschlossen wird. Es ist dabei ohne Bedeutung, welcher Schalterantriebshebel vorher nach oben gekippt worden ist, da sich alle Flansche 108 beim Drücken eines Pedals 26 an den Bügel 176 legen, um den Bügel in Uhrzeigerrichtung zu drehen und jeden verkanteten Schalterantriebshebel in seine normale Aussehaltstellung zurückzubewegen.
  • F i g. 11 zeigt eine Abänderung, in der viele Bauteile ähnlich den bisher beschriebenen Bauteilen sind, so daß diese Bauteile durch gleiche Bezugszeichen mit dem Zusatz »a« bezeichnet wurden.
  • Der Bügel 176a, der eine etwas abweichende Ausführung von dem beschriebenen Bügel hat, weist mehrere nach vom gerichtete, auf einer Drehstange 174 a drehbar gelagerte Arme 208 auf, die an ihren Außenenden eine Querstange 210 tragen. Eine im wesentlichen Z-förmige Tragkonsole ragt aus jedem Pedal 26a nach oben und hat einen oberen Flansch 108 a. der über der Querstange 210 liegt, um den Bügel 176a gegen die Wirkung einer Schraubenfeder 212 nach unten zu drehen, die zwischen dem Ansatz 214 eines Armes 208 und einer Bohrung 216 der Bügeltragkonsole 172a verankert ist. Die Querstange 210 hat einen nach links gerichteten Vorsprung 218, der den Schalter 56 a schließt, welcher auf einer aus der Tragschale 80a ragenden aufrechten Tragkonsole 220 befestigt ist.
  • Jeder Schalter 46a weicht strukturmäßig weitgehend von den beschriebenen Schaltern 46a ab. Jeder Schalter46a weist eine Fiberplatte222 auf, die beispielsweise mit Schrauben oder Nieten224 an der Seite eines Pedals26a einwärts des Aufwärtsanschlages84a befestigt ist. Nahe der oberen Plattenkante sitzen zwei L-förmige Blechlamellen 226, die an der Fiberplatte 222 durch Ösen 228 befestigt sind, die gleichzeitig als elektrische Klemmen dienen. Die Querstege 230 der L-förmigen Blechlainellen 226 erstrecken sich über die Kante der zugehörenden Fiberplatte 222 hinaus.
  • Ein aus Fiber bestehender Bauteil 232, der nachstehend mit »Flügel« bezeichnet wird, ist an jedem Pedal mittels einer Drehverbindung (nicht dargestellt) drehbar gelagert. Jeder Flügel 232 hat einen aufrechten Abschnitt 234, der eine Metallplatte oder eine andere stromleitende Platte 236 od. dgl. trägt, die für gewöhnlich von dem unteren Quersteg der beiden Querstege 230 berührt wird. Ein Filzstreifen 238 liegt unter allen Flügeln 232 und begrenzt deren untere Stellungen.
  • Beim Drücken irgendeines Pedals 26a werden die beiden Querstege 230 der L-förmigen Lamellen 226 gesenkt, so daß beide Querstege sich an die stromleitende Platte 236 anlegen, die infolgedessen als eine Kurzschlußschiene dient. Bei der Freigabe des Pedals nehmen die L-förmigen Lamellen 226 den Flügel 232 durch Reibung mit und halten auf diese Weise die Kurzschlußschiene 236 in elektrischer Berührung mit den Querstegen 230. Beim anschließenden Drücken eines anderen Pedals senkt der auf diesem Pedal vorhandene Flansch 108a die Querstange 210 des Bügels 176 a. Diese Ouerstange 210 legt sich an einen aufrechten Abschnitt 240, der sich an dem vorher gehobenen Flügel befindet und der sich oberhalb der Metallplatte 236 erstreckt, wodurch der Flügel nach unten bewegt und die bestehende Stromverbindung geöffnet wird. Beim Drücken irgendeines Pedals schließt der Vorsprung 218 der Querstange 210 den Schalter 56 a. Wie bei der bereits beschriebenen Ausführung bleibt der Schalter geschlossen, ohne daß irgendwelche äußere Teile in den Schalter eingeführt werden müssen, um den geschlossenen Schalter sicher zu verriegeln.
  • Die in F i g. 12 dargestellte Abänderung gleicht der Ausführung nach F i g. 11 in manchen Beziehungen. Die auf dem Flügel 232b vorhandene stromleitende Platte 236b sitzt etwas niedriger als bei der Ausführung nach F i 9- 11. Der Flügel 232 b dreht sich auf dem Drehzapfen 242. Im allgemeinen sind die Bauteile ähnlich den bereits dargestellten und beschriebenen Bauteilen, so daß gleiche Bezugszeichen, jedoch mit dem Zusatz »b« verwendet werden. Die Fiberplatte 222b trägt an einer unteren Erhöhung zwei quergerichtete Kontakte 230 b, die in Reibungsberührung und in elektrische Berührung mit der stromleitenden Platte 236 b treten. Außerdem ist ein aus Metall oder einem ähnlichen Material bestehender Vorsprung 244 vorhanden, der sich unterhalb der Fiberplatte 222b zum Flügel 232b erstreckt. Der Vorsprung 244 liegt also zwischen der Fiberplatte 222 b und dem Pedal 26 b, so daß der Vorsprung 244 und die Kontakte 230 b den Flügel 242 sicher zwischen sich erfassen, wodurch der Reibungsgriff auf den Flügel 242 erhöht und die Möglichkeit eines fehlerhaften Arbeitens auf Grund eines Verschleißes der Teile verringert wird.
  • Schraubenfedem 246 erstrecken sich von den nahe der oberen Kante der Fiberplatte222b vorhandenen Bohrungen248 zu den am oberen Ende einer von der Anschlagschiene 84b getragenen Klemmplatte 252 befindlichen Klemmen 250. Die Federn 246 können daher zur Herstellung einer elektrischen Verbindung von den Klemmen250 zu den Querstegen 230 b verwendet werden.
  • Eine weitere Ausführung mit einem eine Reibungsmitnahme bewirkenden Flügelkontakt ist in F i g. 13 dargestellt. Viele Teile sind ähnlich den bereits beschriebenen und dargestellten Teilen, so daß zur Bezeichnung dieser Teile die gleichen Bezugszeichen, jedoch mit dem Zusatz»c« verwendet werden. Bei der in F i g. 13 dargestellten Ausführung weist jeder Schalter46e einen Flügel232c auf, der auf einer Querstange 242c drehbar gelageit ist. Der Flügel 232c ist mit einer Kurzschlußschiene 236c versehen, die zwei aufrechte Arme 254 hat. Eine zweite Isolierschiene 222c ist auf der Stange 242c drehbar gelagert. Zur Aufnahme dieser Schiene 222 c hat der Flügel 232 c eine kleine Kröpfung. Das vordere Ende der Isolierschiene 222c wird im Schlitz einer aufrechten Tragkonsole 256 aufgenommen, die auf der oberen Seite des zugehörenden Pedals 26c befestigt ist. Die Isolierschiene 222c trägt drei Kontaktplättchen 258 bzw. 260 bzw. 262. Das Kontaktplättchen 258 ist ein gemeinsamer Kontakt, der mit einer der Klemmen des Klemmenflansches 252 c über eine Feder 246 c verbunden ist. An diesem Kontaktplättchen 258 liegt stets einer der Arme 254 an. Der andere Arm 254 liegt anfangs am Kontaktplättchen 262 an. Beim Senken irgendeines Pedals drückt die auf dem Pedal sitzende Tragkonsole 256 die Isolierschiene 222c nach unten und senkt infolgedessen das Kontaktplättchen 260, das in Berührung mit dem Arm 254 kommt, d. h. demselben Arm 254, der unmittelbar vorher das Kontaktplättchen 262 verlassen hat. Die Kontaktplättchen 258, 260 und 262 sind über Federn 246 c einzeln mit den auf dem Flansch 252 c vorhandenen Klemmen verbunden. Bei der Freigabe des Pedals werden die Arme 254 durch Reibung von den Kontaktplättchen 258 und 260 festgehalten, so daß der Flügel 232 gehoben wird und der Stromkreis zwischen den Kontaktplättchen 258 und 260 geschlossen bleibt. Gegenüber dem Arm 254 kann, ähnlich wie bei der in F i g. 12 dargestellten Ausführung, ein Stützteil angeordnet sein. Wird anschließend irgendein Pedal 26 c gedrückt, dann wird der Bügel 176c durch das Anlegen der zugehörenden Isolierschiene 222c nach unten gezogen, worauf die Querstange210c des Bügels 176c den vorher angehobenen Flügel 232c senkt, so daß der am weitesten rechts liegende Arm 254 sich an das zugehörende Kontaktplättchen 262 anlegt. Der Schalter besteht aus einem einpoligen Doppelschalter. Der vom Bügel geschaltete gemeinsame Schalter ist in F i g. 13 nicht dargestellt und ist auch in den F i g. 12 und 14 weggelassen, doch ist ein solcher Schalter vorhanden.
  • Eine andere Schalteranordnung, bei der eine Mitnahme durch Reibung erfolgt, ist beispielsweise in Fig. 14 mit einer gedruckten Schaltung gezeigt. An Stelle der bisher verwendeten Metallscheibe 80 wird eine Holzunterlage 80d verwendet. Der auf einer Stange 174 d drehbare Bügel 176 d liegt auf einem Filzkissen 264, das sich in einer quer über einen Holzblock 266 verlaufenden konkaven Rinne befindet.
  • Jeder Schalter46d weist einen Flügel232d mit einer darauf befindlichen. Kurzschlußschiene236d auf, die zwei aufrechte Arme 254 d hat. Wie bei der in F i g. 12 dargestellten Ausführung kann auf der entgegengesetzten Seite des Flügels 232 d eine Stützschiene oder Gegendruckschiene vorhanden sein. Jeder Flügel232d ist an einem Drehteil268 befestigt, das sich auf der Querstange 242 a dreht.
  • Außerdem ist eine Isolierschiene 226 c vorhanden, die drei stromleitende Kontaktplättchen258d bzw. 260d bzw. 262d trägt. Die Teile sind in Fig.14 in Tonerzeugungsstellung dargestellt, in der der Flügel 232 d nach oben gezogen worden ist.
  • Mehrere Schraubenfedern 246d verbinden die stromleitenden Kontaktplättchen mit den Klemmen einer Klemmenschiene252d, die von Tragkonsolen getragen wird, die an den Rahmenschienen 270 und 272 sitzen. Ein Filzstreifen 274 ist auf der unteren Seite der Rahmenschiene 272 vorhanden und dient als ein Aufwärtsanschlag für die drehbar gelagerte Isolierschiene 226c.
  • Jeder drehbar gelagerten Isolierschiene 226c ist eine Feder 276 zugeordnet, die mit einem auf der zugehörenden drehbaren Schiene 268 vorhandenen Vorsprung 278 zusammenwirkt und infolgedessen eine Sperrvorrichtung bildet. Für gewöhnlich befindet sich jeder Flügel 232 d in seiner unteren Stellung, und das Ende der zugehörenden Feder 276 liegt links von dem zugehörenden Vorsprung 278. Beim Drücken des Pedals 26d drücken die Tragkonsolen 108 d und der darunterliegende Filz 182 d die entsprechende Isolierschiene 226c nach unten. Hierdurch wird das Kontaktplättchen 260 d an den entsprechenden Arm 254 angelegt. Bei Freigabe des Pedals nimmt die Isolierschiene 226c den Flügel 232 d durch Reibung und mit Hilfe der Sperre 276, 278 mit. Jeder Flügel weist einen Querzapfen 280 auf. Der Bügel hat eine mehr oder weniger kammartige Ausführung mit Radialarmen 282, die sich an die Zapfen 280 anlegen, so daß beim Drücken eines Pedals 26d jeder angehobene Flügel gesenkt wird und eine anschließende Berührung mit der Querstange des Bügels erfolgt.
  • Bei allen Ausführungen mit Reibungsmitnahme ist es die Elastizität der Kontaktberührung, durch die die Kontakte und die Kurzschlußschiene eingeschaltet bleiben. Die Elastizität der Kippfeder ist bekannt. In allen Ausführungen ist also die Elastizität der wichtigste Faktor, der die Kontakte eingeschaltet hält. Mit anderen Worten: Die Kontakte werden nicht zwangläufig eingeschaltet gehalten.
  • Unter dem in den Ansprüchen verwendeten Ausdruck »Tontaste« sind Pedale und Manualtasten einer elektronischen Orgel oder eines anderen elektronisehen Musikinstrumentes zu verstehen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Pedalschalteinrichtung für ein elektronisches Musikinstrument für verschiedene Klänge mit einem Verstärker und Lautsprecher und mit mehreren Pedaltasten, von denen jede über einen Schalterantriebshebel mindestens einen Schalter mit zwei Kontakten betätigt, und mit einer diesein zugeordneten wahlweisen Schalterverriegelung, welche die gedrückten Kontakte in Schaltstellung hält, wobei beim Drücken einer Pedaltaste eine mit allen Pedaltasten gekuppelte Einrichtung eine bestehende Schalterverriegelung löst, gekennzeichnet durch eine elastische Vorrichtung, die bei der Freigabe des Pedals (26) ein Zurückdrehen des Schalterantriebshebels (138) in seine Ruhe- oder Normalstellung verhindert, so daß dieser den Schalter (46) in seiner Schließstellung hält.
  2. 2. Pedalschalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Vorrichtung aus einer Kippfedervorrichtung (132, 152, 136) besteht. 3. Pedalschalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Vorrichtung aus elastischen, mit Reibung aneinandergelegten elektrischen Kontakten (254, 258 d, 260 d, 262 d in F i g. 13 und 14) besteht. 4. Pedalschalteinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektronische Teilervorrichtung (52 oder 62) mit den Schwingungserzeugem (34) verbunden ist, um elektrische Schwingungen einer niederen Frequenz zu erzeugen, daß die Pedale zum Regeln der Teilervorrichtungen und der mit allen Pedalen gekuppelten Einrichtung (176) betätigbar sind und daß die Teilervorrichtung für gewöhnlich ausgeschaltet ist und durch eine Spannungsquelle (B+) wirksam gemacht wird, wobei sie durch einen durch die gemeinsame Einrichtung (176) betätigbaren gemeinsamen Schalter (56) mit der Spannungsquelle verbindbar ist. 5. Pedalschalteinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit allen Pedalen gekuppelte Einrichtung aus einem drehbar gelagerten Bügel (176) und aus einer frei tragenden Feder (186) besteht, die an dem Bügel (176) zwischen seinen Enden liegt, um den Bügel elastisch auf eine zurückgezogene Stellung zu bewegen. 6. Pedalschalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schalter eine Kippschaltervorrichtung (46, 88) aufweist, die von einer Tontaste (26) getragen wird und mit dieser Tontaste beweglich ist. 7. Pedalschalteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kippschaltervorrichtung (46, 88) einen Hebel (138) aufweist, der zwischen seinen Enden auf einer zugehörenden Tontaste gelagert ist, daß das eine Ende dieses Hebels (138) mit einem entsprechenden beweglichen Kontakt (160) verbunden ist, daß das andere Ende des Hebels (138) an eine ortsfeste Einrichtung (84, 148) angelegt ist, um den Hebel (138) in der einen Richtung zu kippen, und anschließend an die gemeinsame Einrichtung (Bügel 176) angelegt wird, um den Hebel (138) in der entgegengesetzten Richtung zu kippen. g. Pedalschalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schalter einen ersten beweglichenSchalterkontaktteil(236 bzw. 230), der mit einer gemeinsamen Tontaste verbunden ist, und einen zweiten beweglichen Schalterkontaktteil (236) aufweist, der nahe einer zugehörenden Tontaste angeordnet ist und von dein ersterwähnten Schalterkontaktteil bei der Bewegung der zugehörenden Tontaste berührt wird, um einen Stromkreis herzustellen, und daß der erste und der zweite Schalterkontaktteil in Reibungsberührung so lange bleiben, bis sie anschließend aus der gegenseitigen Berührung durch die gemeinsame Vorrichtung (176) herausbewegt werden. 9. Pedalschalteinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite bewegliche Schalterkontaktteil (236) aus stromleitenden Teilen auf einem isolierten, drehbar gelagerten Flügel (232) besteht. 10. Pedalschalteinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der erste bewegliche Kontaktteil (230) aus zwei auf Abstand stehenden Schalterkontaktteilen besteht und daß der zweite bewegliche Schalterkontaktteil aus einer Kurzschlußschiene (236) besteht, die mit den auf Abstand stehenden Kontakten in Eingriff gebracht wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Alan Douglas- »The Electronic Musical Instrument«, London, 1957, 3rdedition, Verlag Sir Isaac Sitman and Sons, S. 134, 14.
DEW34767A 1962-06-26 1963-06-26 Pedalschalteinrichtung fuer ein elektronisches Musikinstrument Pending DE1207195B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1207195XA 1962-06-26 1962-06-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1207195B true DE1207195B (de) 1965-12-16

Family

ID=22392137

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW34767A Pending DE1207195B (de) 1962-06-26 1963-06-26 Pedalschalteinrichtung fuer ein elektronisches Musikinstrument

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1207195B (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7103467U (de) Anreihbarer Drucktastenschalter
DE2201699A1 (de) Schaltungsanordnung fuer die Tastatur einer Orgel
DE2519456A1 (de) Tastenanordnung fuer ein musikinstrument
DE2010017B2 (de) Kombiniertes Musikinstrument
DE1207195B (de) Pedalschalteinrichtung fuer ein elektronisches Musikinstrument
DE2308963A1 (de) Elektronisches musikinstrument
DE2644098A1 (de) Akkordgreifvorrichtung fuer saiteninstrumente
DE2450855A1 (de) Tastaturvorrichtung fuer ein elektronisches klavier
DE3733940A1 (de) Musikinstrument in form eines spielzeugklaviers
DE2164338C3 (de) Tastenbetätigter Schalter für elektronische Musikinstrumente
DE2519525A1 (de) Elektronisches musikinstrument
DE4408505A1 (de) Klavier für wahlweisen Stummbetrieb
DE2924760A1 (de) Saitenmusikinstrument
DE1273966C2 (de) Musikinstrument
DE1158349B (de) Tastatur fuer elektrische Musikinstrumente
DE2124046A1 (de) Elektrischer Schalter
DE3844427A1 (de) Vorrichtung zum einstellen der hoehe eines klavierpedals
DE919749C (de) Tragbares Musikinstrument mit Klaviatur
EP0454878B1 (de) Vorrichtung zum Verstellen der Tonhöhe einer Kesselpauke
CH587532A5 (en) Electronic organ loudness control - changes from constant to piano forte loudness by turning flat bar on wedge diaphragm spring
DE621615C (de) Orgel
DE384605C (de) Vereinigte Piano- und Moderatordaempfung
DE375351C (de) Zitherklaviatur
DE71619C (de) Accordeon mit doppelten Stimmenreihen und durch Drehen des Instruments ein- und ausschaltbaren Dämpferleisten
DE289193A (de)