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Pedalschalteinrichtung für ein elektronisches Musikinstrument Die
Erfindung bezieht sich auf eine Pedalschaltein,richtung für ein elektronisches Musikinstrument
für verschiedene Klänge mit einem Verstärker und Lautsprecher und mit mehreren Pedaltasten,
von denen jede über einen Schalterantriebshebel mindestens einen Schalter mit zwei
Kontakten betätigt, und mit einer diesem zugeordneten wahlweisen Schalterverriegelung,
welche die gedrückten Kontakte in Schaltstellung hält, wobei beim Drücken einer
Pedaltaste eine, mit allen Pedaltasten gekuppelte Einrichtung eine bestehende Schalterverriegelung
löst.
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Elektronische Orgeln haben bekanntlich außer einem Manual oder außer
zwei Manualen oder Handtastaturen noch eine Pedaltastatur. Für gewöhnlich sind die
Pedale so verbunden, daß sie aus den von den Handtastaturen geregelten Schwingungserzeugern
Töne »ausleihen«, wobei die Schwingungsfrequenz dieser Töne oft geteilt wird, um
die gewünschten niedrigen Tonfrequenzen zu erzeugen. Im allgemeinen wird jeweils
nur immer ein einziger Pedalton erzeugt, da diese Töne eine so niedrige Schwingungszahl
haben, daß zwischen benachbarten oder nahe beieinanderliegenden Pedaltastaturtönen
sehr schlechte Harmonisierungsbedingungen bestehen. Es sind bereits verschiedene
Schaltanlagen vorgeschlagen worden, die die Sicherheit geben sollen, daß jeweils
nur ein einziger Pedalton erzeugt wird. Diese Anlagen haben sich jedoch wegen der
Notwendigkeit, kritische Toleranzen oder Sequenzen des Schaltvorganges einzuhalten,
als nachteilig erwiesen.
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Mit der Erfindung soll nun eine verbesserte Pedalschaltanordnung geschaffen
werden, mit der jeweils immer nur ein einziger Pedalton in einem elektronischen
Klavier erzeugt wird.
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Ferner soll in einem elektronischen Klavier eine Pedaltastatur geschaffen
werden, die die Sicherheit gibt, daß der Schalter zu dem einzigen Ton offen ist,
wenn oder ehe der Schalter zu einem anderen Ton geschlossen wird.
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Es ist eine Pedalschalteinrichtung der obengenannten Art bekannt,
bei der durch das Drücken einer Pedaltaste eine mit allen Pedaltasten gekuppelte
Einrichtung eine bestehende Schalterverriegelung löst. Wenn das Ende des drehbar
gelagerten Pedals bei dieser bekannten Pedalschalteinrichtung niedergedrückt wird,
hebt sich das hintere Ende des Pedals, und ein Stift drückt gegen einen Kontakt,
wobei er die Kontaktverbindung löst. Nach der Freigabe des Pedals wird der Schalter
in Offenstellung gehalten. Wenn irgendein anderes Pedal niedergedrückt wird, wird
der entsprechende Schalter auf die gleiche Weise geöffnet. Zur gleichen Zeit greift
eine am Pedal schwenkbar angebrachte Klinke unterhalb einer Schulter an, um einem
Bauteil, das alle Kontakte abstützt, eine Schwenkung im Gegenuhrzeigersinn zu geben,
wodurch der Kontakt irgendeines vorher geöffneten Schalters freigegeben wird und
der Schalter schließt.
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Der Nachteil dieser bekannten Konstruktion besteht darin, daß bei
der Freigabe eines Pedals der zugehörige Schalter in Offenstellung gehalten wird,
während beim Niederdrücken eines anderen Pedals der Schalter schließt.
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Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Pedalschalteinrichtung
zu schaffen, die gewährleistet, daß bei der Freigabe eines Pedals der zugehörige
Schalter geschlossen bleibt. Dies geschieht erfindungsgemäß durch eine elastische
Vorrichtung,
die bei der Freigabe des Pedals ein Zurückdrehen des
Schalterantriebshebels auf seine Ruhe- oder Normalstellung verhindert, so daß dieser
den Schalter in seiner Schließstellung hält.
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Die neue Pedalanordnung für elektronische Orgeln bringt den Vorteil,
daß jeder Pedalton ohne Bedienen der Taste weiterklingt, wobei jedoch jeder Ton
gewünschtenfalls schnell wiederholt werden kann.
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Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispiels in der Beschreibung
und den Zeichnungen erläuterL In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine schaubildliche
Ansicht einer elektronischen Orgel mit der erfindungsgemäßen Pedalausführung, F
i g. 2 ein schematisch dargestelltes Blockdiagramm der verschiedenen Orgelteile,
F i g. 3 im größeren Maßstab eine schaubildliche Teilansicht der Pedaltastatur,
F i g. 4 eine stark vergrößerte schaubildliche Ansicht eines auf jedem Pedal
vorhandenen Schalters mit seinem Aufbau, F i g. 5 eine schaubildliche Ansicht
eines Teils der in F i g. 4 dargestellten Vorrichtung, und zwar einer Tragkonsole,
F i g. 6 eine schaubildliche Ansicht des Schalterantriebes nach F i
g. 4 in Zusammenarbeit mit der Konsole nach F i g. 5,
Fi
g. 7 eine Seitenansicht eines Pedals sowie des zugehörenden Schalters und
seiner Schalterantriebsvorrichtung, F i g. 8 eine der F i g. 7 ähnliche
Seitenansicht mit den Teilen in einer anderen Arbeitsstellung, F i g. 9 eine
der F i g. 7 ähnliche Seitenansicht mit den Teilen in einer geänderten Arbeitsstellung,
F i g. 10 eine der F i g. 7 ähnliche Seitenansicht mit den Teilen
in einer noch anderen Arbeitsstellung, F i g. 11 eine schaubildliche Teilansicht
einer abgeänderten Pedaltastatur, F i g. 12 eine Teilseitenansicht eines
Pedals und seines zugehörenden Schalters, die ähnlich der in F i g. 11 dargestellten
Ausführung sind, jedoch von dieser Ausführung etwas abweichen, F i g. 13
eine schaubildliche Teilansicht einer Ab-
änderung und Fig. 14 eine schaubildliche
Teilansicht einer weiteren Abänderung.
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Die in F i g. 1 dargestellte elektronische Orgel 20 hat ein
Gehäuse 22 mit zwei Manualen, Klavieren oder Tastaturen 24 und mit einer Pedaltastatur
26.
Registerknöpfe 28 regeln außer der zu spielenden Tonreihe auch
die relativen Tonstärken der verschiedenen Tastaturen sowie den Tremulanten. Die
elektronische Orgel weist außerdem ein Schwellpedal 30 auf, das die jeweilige
Gesamtlautstärke der Orgel regelt. Lautsprecher sind im Orgelgehäuse hinter Verkleidungen
32 angeordnet.
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Wie das Blockschaltbild der F i g. 2 zeigt, weist die Orgel
mehrere Tonschwingungserzeuger 34 bekannter Ausführung auf. Vorzugsweise hat die
Orgel eine subtraktive Schaltung, in der komplexe Tonschwingungen erzeugt werden,
von denen alle Schwingungen mit Harmonischen gefüllt sind, die wahlweise gefiltert
werden, um die gewünschten Toneigenschaften zu erhalten. Die Tonschwingungserzeuger
können Schwingungserzeuger mit elektronischen Röhren oder Transistoren oder können
windgetriebene Tonzungen mit kapazitiver oder induktiver Aufnahme sein.
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Die Tonschwingungserzeuger sind mit den zugehörenden Tastenschaltern
36 verbunden, die wiederum mit den Filtern und Anschlägen 38 verbunden
sind, die die Zuführung der Tonschwingungen zu den Verstärkern 40 und schließlich
zu dem Lautsprecher 42 regeln, in dem die verstärkten elektrischen Schwingungen
in hörbare Orgeltöne umgewandelt werden.
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Die Tonschwingungserzeuger 32 erzeugen auch die Pedaltonschwingungen.
Die tiefsten dreizehn Halbtöne sind mit Isolierwiderständen 44 und mit Pedalschaltern
46 verbunden. Diese Pedalschalter sind mit einer gemeinsamen Sammelschiene 48 verbunden,
die zu einem Verstärker 50 führt.
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Der Verstärker 50 ist mit einem ersten Frequenzteiler
52 verbunden, der die Frequenz der aus den Schwingungserzeugem 34 kommenden
Tonschwingungen teilt, um Tonschwingungen einer tieferen Oktave zu erzeugen. Der
erste Teiler 52 ist mit einem zweiten Teiler 54 verbunden, der Tonschwingungen
noch einer tieferen Oktave erzeugt. Der zweite Teiler 54 ist ebenfalls mit den Filtern
und den Anschlägen 38 verbunden. Beide Teiler 52 und 54 erzeugen für
gewöhnlich keine Leistung oder keinen Ausgang, da keine positive Batteriespannung
B+ oder keine Anodenspannung angelegt ist.
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Die positive Batteriespannung B + (F i g. 2)
wird über einen für gewöhnlich offenen Schalter 56 zugeführt, der mechanisch
jedesmal dann geschlossen wird, wenn ein beliebiges Pedal 26 gedrückt wird,
um einen der Schalter 46 zu schließen. Die positive Batteriespannung B
+ verläuft vom Schalter 56 über einen Widerstand 58 und über
die Widerstände 60
und 62 zum ersten Teiler 52 bzw. zum zweiten
Teiler 54. Zur Dauertonhaltung der Pedaltöne werden ein Querkondensator 64 im Leiter
für positive Spannung, ein Ableitungswiderstand 66 mit einem Halteschalter
68 sowie ein zweiter Ableitungswiderstand 70 mit einem Kurzhalteschalter
72 verwendet.
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Wie bei der Beschreibung des mechanischen Aufbaues noch ausführlich
beschrieben wird, werden beim Drücken des Pedals 26 der Schalter
56 und der zugehörende Schalter 46 geschlossen. Es wird infolgedessen eine
gleichbleibende Tonschwingung aus dem Tonschwingungserzeuger 34 über den Verstärker
50 dem ersten Teiler 52 und dem zweiten Teiler 54 zugeführt. Durch
die Einstellung der Knöpfe 28 und durch das Zusammenwirken mit Filtern wird
dann bestimmt, welcher Teiler dieser beiden Teiler arbeitet. Im wesentlichen gleichzeitig
mit dem Schließen eines Schalters 46 wird auch der Schalter 56 geschlossen,
um die positive Spannung den Teilern zuzuführen, so daß die Teiler arbeiten. Bei
der Freigabe des Pedals 26 bleibt der zugehörende Schalter 46 geschlossen,
so daß die gleichbleibende Tonschwingung den Teilem zugeführt wird. Jedoch öffnet
sich der Schalter 56, und der Ausgang oder die Leistung der Teiler hält noch
eine kurze Zeit an, die durch die Einstellung der Schalter 68 und
72 bestimmt wird. Wird dasselbe Pedal von neuem gedrückt, dann bleibt der
zugehörende Schalter 46 geschlossen, und der Schalter 56 wird von neuem geschlossen,
so daß wieder eine positive Spannung B+ den Teilem 52 und 54 zugeführt wird.
Beim Drücken eines anderen Pedals 26 wird der erste Schalter 46 geöffnet,
und der dem neugedrückten
Pedal zugehörende Schalter 46 wird geschlossen.
Infolgedessen wird eine andere Tonschwingung erzeugt.
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Die Vorrichtung zum öffnen des einen Schalters 46 und zum Schließen
des anderen Schalters 46 ist nachstehend beschrieben.
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Der aus Pedal, Schalter und Schalterantrieb bestehende Zusammenbau
wird an Hand der F i g. 3
bis 7 beschrieben.
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Die Pedale 26 üblicher Ausführung sind mittels je
einer
Blattfeder 76 drehbar gelagert, die durch Niete an dem oberen waagerechten
Flansch 78 einer aus Blech bestehenden, innerhalb des Orgelgehäuses 22 angebrachten
Tragschale 80 befestigt sind. Die Blattfedern 76 können auch an den
Pedalen angenietet sein. Die Tragschale 80 hat nahe ihrer vorderen Kante
erhöhte waagerechte Flansche 82, die innerhalb der Pedale 26 aufgenommen
werden, um die Pedale seitlich zu stabilisieren. Diese Flansche dienen auch als
Unteranschlag für die Pedale. Ein gemeinsamer Oberanschlag für die Pedale wird von
einer Schiene 84 gebildet, die von Pfosten 86 getragen wird, die aus der
Tragschale 80 nach oben ragen. Die Schiene 84 reicht über die Oberseite aller
Pedale.
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Auf der Oberseite jedes Pedals 26 ist nahe dem innerhalb des
Orgelgehäuses 22 angeordneten, drehbar gelagerten Pedalende eine Schalterantriebsvorrichtung
88 angeordnet. Jede Schalterantriebsvorrichtung 88 weist eine aus
Blech bestehende Tragkonsole 90 (F i g. 5) auf. Da alle Schalterantriebsvorrichtungen
88 die gleiche Ausführung haben, wird nur eine einzige Schalterantriebsvorrichtung
beschrieben. Jede Tragkonsole 90 (F i g. 5) hat einen waagerechten
Bodenflansch 92, der nahe seinen entgegengesetzten Enden zwei Bohrungen 94
aufweist, die von Schrauben durchsetzt werden, welche in die Oberseiten der Pedale
eingeschraubt sind, um die Tragkonsolen 90 zu befestigen. Jeder Flansch
92
trägt nahe seinem hinteren Ende oder inneren Ende ein dünnes Auflagerkissen
96 aus einem Material begrenzter Federungskraft, z. B. Neoprene, und trägt
daneben ein Auflagerkissen 98 größerer Höhe und größerer Federungskraft,
das beispielsweise aus Polyuräthan bestehen kann. Das Auflagerkissen 98
dient
zum Bremsen eines Bauteils. Das Auflagerkissen 96 dient als elastischer Endanschlag.
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An einer Längskante des waagerechten Bodenflansches 92 befindet
sich ein lotrechter, nach oben gerichteter Flansch 100. An der Verbindungsstelle
der beiden Flansche 92 und 100 ist ein Ausschnitt 102 vorhanden, der
die Formgebung der Tragkonsole 90 erleichtert. Der lotrechte Flansch
100 hat an seinem vorderen Ende oder Außenende einen im wesentlichen parallel
zum Pedal 26 verlaufenden vorstehenden Finger 104 mit einer nach oben gerichteten
Verlängerung 106, aus der sich ein überkragender waagerechter Flansch
108 nach hinten über den Flansch 92 erstreckt. Der Flansch
108 liegt auf derselben Seite des lotrechten Flansches 100 wie der
Bodenflansch 92.
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An der Oberseite des lotrechten Flansches 100,
und zwar zum
Ende des Flansches hin und an einer niedrigeren Ebene als der Flansch
108 befindet sich ein waagerechter Flansch 110, unter dessen hinterem
Abschnitt ein kleines Auflagerkissen 112, z. B. aus Neoprene, angeordnet ist. Ein
nach hinten gerichteter Ansatz 114 des lotrechten Flansches 100 trägt einen
gegabelten waagerechten Flansch 116 an einer Zwischenebene oberhalb des Flansches
92. Der Schalter 46 wird von dem einen Gabelschenkel 118
des Flansches
116 getragen. In der dargestellten Ausführung ist dies der nahe dem lotrechten
Flansch 100 gelegene Gabelschenkel. Sollen zusätzliche Schaltaufgaben vom
Pedal ausgeführt werden, dann kann ein ähnlicher Schalter auf dem anderen Gabelschenkel
angebracht werden. Der Schalter 46 kann einfach aus einem einzigen beweglichen Kontakt
und aus einem einzigen ortsfesten Kontakt bestehen, wie F i g. 2 zeigt. Bei
einer Abänderung kann aber auch ein einziger beweglicher Kontakt zusammen mit zwei
ortsfesten Kontakten verwendet werden.
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Nahe dem vorderen Ende des Flansches 100 befindet sich in der
Mitte zwischen der Oberkante und der Unterkante eine Bohrung 120 zur Aufnahme eines
Drehzapfens 122, der einen verbreiterten Kopf 124 mit einer darunterliegenden Filzscheibe
126 hat. Dieser Drehzapfen 122 dient als Drehlager für einen später beschriebenen
Schalterantriebshebel.
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Vorwärts des Zapfens 122 ist auf der Seite des Flansches
100 ein aus Kunststoff bestehender Federanker 128 mittels einer Schraube
130 befestigt, die den Federanker 128 durchsetzt und in den Flansch
100 eingeschraubt ist. DerAnker 128 weist an seiner Rückseite einen
Vorsprung auf, der in einer Bohrung (nicht dargestellt) des Flansches
100 aufgenommen wird, um den Federanker in Zusammenwirken mit der Schraube
130 sicher zu halten. Der Federanker 128 hat eine V-förmige Rinne
132 zur Aufnahme des seitlich gerichteten Endes 134 (F i g. 7) einer
haarnadelartig geformten Feder 136,
die als Kippfeder arbeitet.
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Ein aus Kunststoff geformterSchalterantriebsliebel 138 ist
auf seinem Umfang mit einem Verstärkungs flansch 140 versehen. Der lange Antriebshebel
138
weist nahe seinem Mittelpunkt eine Nabe 142 auf, die sich in beiden Richtungen
aus der Stegebene des Antriebshebels 138 erstreckt. Die Nabe 142 hat eine
Mittelbohrung 144 zur Aufnahme des Zapfens 122, der den Antriebshebel
138 auf der Tragkonsole 90
drehbar lagert.
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Der Antriebshebel 138, der auf den entgegengesetzten Seiten
der Nabe 124 im wesentlichen gleich lang ist, hat einen erhöhten Absatz 146, der
für gewöhnlich auf dem aus Filz bestehenden, auf der Oberseite der Schiene 84 vorhandenen
Auflagerkissen 148 aufliegt. Unterhalb der Schiene 84 befindet sich ein ähnliches
Auflagerkissen 150, das die Aufwärtsbewegung des Pedals 26 begrenzt.
Die Auflagerkissen dämpfen die Geräusche.
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In einem Abstand vom Absatz 146 nach innen zur Drehstelle, die durch
die auf dem Zapfen 122 mit ihrer Bohrung 144 aufliegende Nabe 142 gebildet wird,
befindet sich eine V-förmige Rinne 152
zur Aufnahme des anderen Endflansches
154 der Haarnadelfeder 136. Die Feder 136 arbeitet als eine Kippfeder,
deren Drehpunkte der Drehzapfen 122, die Rinne 132 und die Rinne 152 sind.
Die Feder 136 besteht vorzugsweise aus Blech, beispielsweise aus Federstahlblech
oder aus Phosphorbronzelegierung.
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Der Antriebshebel 138 hat an seinem entgegengesetzten Ende
einen quergerichteten Vorsprung 156,
der im wesentlichen parallel zur Bohrung
144 verläuft und von einer im wesentlichen zylindrischen Bohrung durchsetzt wird,
die zur Aufnahme des
beweglichen Schaltarmes des Schalters 46 an
einer Seite offen ist. Die öffnung bildet einander gegenüberstehende Kanten
158. Der Vorsprung 156 ist so lang, daß die beweglichen Schaltarme
zweier auf den Gabelschenkeln des Flansches 116 angeordneter Schalter gleichzeitig
geschaltet werden können, obwohl nur ein einziger Schalter 46 dargestellt ist. Eine
parallel zum Steg des Antriebshebels 138 verlaufende Querwand 160
unterteilt den Vorsprung 156, so daß gleichzeitig eine elektrische Isolierung
zwischen den beiden Schaltarmen erzielt und auch der Vorsprung mechanisch versteift
wird.
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Die Einzelheiten eines Schalters 46 sind in F i g. 7
dargestellt.
Der Schalter 46 weist einen beweglichen Schaltann 160 mit einem verlängerten
Ende auf, das zwischen den Kanten 158 des Vorsprunges 156
liegt. Auf
den entgegengesetzten Flächen des Schaltarmes 160 sind Kontakte
162 angeordnet. Der obere Kontakt 162 liegt an einem komplementären
Kontakt eines ortsfesten Schaltarmes 164 an, während der untere Kontakt
162 an einem auf einem zweiten ortsfesten Schaltann 166 befindlichen
Kontakt 168
angelegt werden kann. Nehmen die Teile die in F i g. 7
dargestellte Ruhestellung ein, dann stehen die Kontakte 162 des beweglichen
Schaltarines 160
in einem Abstand von dem unteren ortstesten Kontakt
168 und liegen am oberen ortsfesten Kontakt 170 an. In F i
g. 2 sind nur die Kontakte 162 und 168 dargestellt. Für die
mit der Schaltung nach F i g. 2 erstrebten Zwecke könnten der obere Schaltarm
164 und der obere Kontakt 170 weggelassen werden. Als Abänderung können aber
auch, wie in den F i g. 3 bis 7 dargestellt, der obere Srhaltarm 164
und der Kontakt 170 eingebaut werden. Der obere Schaltarm 164 kann geerdet
werden, wodurch jedes Fehlsignal, das aus den Tonschwingungserzeugem 34 kommen könnte,
verhütet wird. Der obere ortsfeste Schaltarm 164 und der untere ortsfeste Schaltarm
166 können aber auch in jedem beliebigen bekannten oder bevorzugten Stromkreis
so angeordnet werden, daß jeweils nicht mehr als ein einziger Ton erzeugt wird,
selbst wenn mehrere Schalter geschaltet sind. Die Schaltarme sind durch bekannte
Isolierungen voneinander isoliert und sind am Flansch 116 mit Schrauben befestigt,
die auch in bekannter Weise die Isolierungen und die Schaltarme zusammenhalten.
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Zwei Tragkonsolen 172 (F i g. 3 und 7) sind auf
dem Boden der Tragschale 80 auf entgegengesetzten Seiten der Pedalgruppe
aus Pedalen 26 angeordnet. Eine über den Pedalen und den Schalterantriebshebeln
88 liegende Drehstange 174 erstreckt sich zwischen den Tragkonsolen
172. Die Drehstange 174 ist in Büchsen der Tragkonsolen 172 drehbar
gelagert und bildet eine Trageinrichtung für einen Bügel 176. Der aus stranggepreßtem
Aluminium bestehende Bügel 176 hat einen über die Drehstange 174 passenden
zylindrischen Abschnitt 178 und einen mit dem Bügel 176 aus einem
Stück bestehenden Flansch 179, der sich oberhalb der Absätze 146 und unterhalb
der Flansche 108 der Tragkonsolen 90 nach vom erstreckt. Der Flansch
179 des Bügels 176 hat ferner eine Versteifungsrippe 180, die
sich vom einen Ende zum anderen Ende des Flansches erstreckt. Ein an der oberen
Außenkante des Bügelflansches 179 befindlicher Filzstreifen oder ein Filzkissen
182 wird von den Tragkonsolenflanschen 108 berührt, so daß ein geräuschfreies
Arbeiten gesichert ist. Ein ähnlicher Filzstreifen oder ein ähnliches FiIzkissen
184 liegt unterhalb des Bügel flansches 179 und nahe der Außenkante des Bügelflansches.
Dieser Filzstreifen 184 wirkt mit den Ab-
sätzen 146 der Schalterantriebshebel
138 zusammen.
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Der Bügel 176 wird für gewöhnlich auf seine in F i
g. 7 dargestellte obere Grenzstellung von mehreren Blattfedem 186
gedreht, die von dem Flansch 178 der Tragschale 80 getragen werden
und die als frei tragende Federn unter dem Flansch 179 des Bügels
176 liegen. Die Federn 186 drücken nicht nur den Bügel 176
auf seine obere Grenzstellung, sondern die Federn 186 stützen den Bügel auch
zwischen den Tragkonsolen 172, so daß keine anderen Träger oder Stützen für
den Bügel 176 zwischen seinen Enden erforderlich sind.
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Der Bügel 176 ist mit einem Schalterantriebsarm 188
(F i g. 3 und 8) versehen, dessen vorderer Flansch oder Fuß
190 am Flansch 179 beispielsweise mit einer Schraube befestigt ist.
Der Arm 188 -
verläuft aus dem Bügelflansch mit einem Annteil 192 schräg
nach oben, dann mit einem Annteil 194 nach unten, so daß der zylindrische Abschnitt
178
des Bügels ungestört bleibt, und verläuft dann mit einem Armteil
196 unter den Schalter 56. Ein Filz oder ein anderes Isolierkissen
198, beispielsweise aus Neoprene, ist am Außenende des Armes 188
befestigt
und legt sich an einen Block 200 an, der sich am Ende eines beweglichen Schaltarmes
202 von Schalter 56 befindet. Der auf dem beweglichen Schaltann 202 vorhandene
Kontakt hat für gewöhnlich einen Abstand von dem auf dem ortsfesten Schaltarm 204
vorhandenen Kontakt, kann jedoch an diesen Kontakt angelegt werden, wenn der Bügel
in Uhrzeigerrichtung gedreht wird. Der Schalter 56
ist in einer nach oben
geneigten Stellung auf einer am Flansch 78 der Tragschale 80 befestigten
Konsole 206 angebracht.
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Die Arbeitsweise der beschriebenen Schaltervorrichtung wird an Hand
der F i g. 7 bis 9 erläutert. In den F i g. 9 und
10 sind aus Deutlichkeitsgründen verschiedene Teile weggelassen worden. Die
Teile der Schaltervorrichtung sind in F i g. 7 in ihrer Normalstellung oder
Ausschaltstellung dargestellt. Beim Drücken des Pedals 26 wird die Tragkonsole
90 mit dem Pedal nach unten bewegt. Der Absatz 146 des zugehörigen Schalterantriebshebels
138 legt sich jedoch auf den auf der oberen Seite der Schiene 84 vorhandenen
Filzstreifen 148 auf und kann sich daher nicht nach unten bewegen. Infolgedessen
dreht sich der Schalterantriebshebel 138
auf seinem Drehzapfen 122 in die
in F i g. 8 dargestellte Stellung in der der Schaltarm 160 gesenkt
ist, um den unteren Kontakt 162 des Schaltarmes 160 an den aui dem
unteren ortsfesten Schaltarm 166 vorhandenen Kontakt anzulegen und gleichzeitig
den Kontakt mit dem oberen Schaltarm 164 zu unterbrechen.
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Der Flansch 108 senkt sich zwangläufig mit der Tragkonsole
90. Sobald sich der Flansch 108 an den auf der oberen Seite des Bügels
176 vorhandenen Filzstreifen 182 anlegt, wird der Bügel
176 im Uhrzei ' gersinn gedreht. Hierdurch wird das linke Ende des
Schaherantriebsarmes 188 gehoben, so daß sich dieses Ende unterhalb des beweglichen
Armes 202 von Schalter 56 nach oben bewegt und der Schalter 56 im
wesentlichen gleichzeitig mit dem Schalter 46 geschlossen wird. Es wird auf diese
Weise ein bestimmter
Pedalorgelton ausgewählt, und der zugehörige
Teiler wird eingeschaltet, um den Ton weiterzuleiten. Bei der Freigabe des Pedals
26 dreht sich der Bügel 176 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, da
sich der Flansch 108 mit dem Pedal hebt und infolgedessen der Schalter
56 geöffnet wird. Die Federrinnen 132 und 152 haben sich jedoch
durch eine Totpunktlage relativ zum Drehzapfen hindurchbewegt. Infolgedessen verhütet
die Haarnadelfeder 136 ein Zurückdrehen des Schalterantriebshebels
138 in seine Ruhestellung oder Normalstellung.
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Der Absatz 146 bewegt sich infolgedessen von dem Kissen 148 (F i
g. 9) weg nach oben. Durch die Kippstellung des Schalterantriebshebels
138 hält der Schalterantriebshebel den Schaltarm 160 des Schalters
46 in seiner gesenkten Schließstellung. Die ausgewählte Tonschwingung wird also
weiterhin den Teilem zugeleitet. Die den Teilem zugeführte positive Batteriespannung
B -- nimmt jedoch beim Öff-
nen des Schalters 56 ab, und der
Kondensator beginnt mit seiner Entladung in die Teiler oder über die Widerstände.
Es wird auf diese Weise ein üb-
licher Pedalorgelton mit einer orgeltonähnlichen
Abklingperiode hervorgerufen. Wenn diese Einrichtung nicht vorhanden wäre, würden
die Schwingungen sofort aufhören, wenn der als Kipphebel arbeitende Schalterantriebshebel
den Schalter nicht länger in eingeschalteter Stellung hält.
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Wird ein anderes Pedal gedrückt, beispielsweise das im Hintergrund
der F i g. 10 schraffiert dargestellte Pedal 26, dann wird die diesem
Pedal 26'
zugehörende Tragkonsole 90' nach unten gedrückt, so daß der
Flansch 108' der Konsole 90' auf den Schalterantriebshebel
138 drückt, dessen Absatz 146 nach oben gekippt ist. Der Flansch
108' dreht also diesen Schalterantriebshebel 138 in seine normale
Ausschaltstellung (F i g. 7) zurück. Die Teile sind so dimensioniert oder
bemessen, daß der vorher verkantete oder gekippte Schalterantriebshebel seinen Schalter
46 öffnet, kurz bevor der nächste Schalter 46 durch den auf dem anschließend gedrückten
Pedal, z. B. dem Pedal 26', sitzenden Schalterantriebshebel geschlossen wird.
Es ist dabei ohne Bedeutung, welcher Schalterantriebshebel vorher nach oben gekippt
worden ist, da sich alle Flansche 108 beim Drücken eines Pedals
26 an den Bügel 176 legen, um den Bügel in Uhrzeigerrichtung zu drehen
und jeden verkanteten Schalterantriebshebel in seine normale Aussehaltstellung zurückzubewegen.
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F i g. 11 zeigt eine Abänderung, in der viele Bauteile ähnlich
den bisher beschriebenen Bauteilen sind, so daß diese Bauteile durch gleiche Bezugszeichen
mit dem Zusatz »a« bezeichnet wurden.
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Der Bügel 176a, der eine etwas abweichende Ausführung von dem beschriebenen
Bügel hat, weist mehrere nach vom gerichtete, auf einer Drehstange 174 a drehbar
gelagerte Arme 208 auf, die an ihren Außenenden eine Querstange 210 tragen.
Eine im wesentlichen Z-förmige Tragkonsole ragt aus jedem Pedal 26a nach oben und
hat einen oberen Flansch 108 a. der über der Querstange 210 liegt,
um den Bügel 176a gegen die Wirkung einer Schraubenfeder 212 nach unten zu drehen,
die zwischen dem Ansatz 214 eines Armes 208 und einer Bohrung 216
der
Bügeltragkonsole 172a verankert ist. Die Querstange 210 hat einen nach links gerichteten
Vorsprung 218, der den Schalter 56 a schließt, welcher
auf einer aus der Tragschale 80a ragenden aufrechten Tragkonsole 220 befestigt ist.
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Jeder Schalter 46a weicht strukturmäßig weitgehend von den beschriebenen
Schaltern 46a ab. Jeder Schalter46a weist eine Fiberplatte222 auf, die beispielsweise
mit Schrauben oder Nieten224 an der Seite eines Pedals26a einwärts des Aufwärtsanschlages84a
befestigt ist. Nahe der oberen Plattenkante sitzen zwei L-förmige Blechlamellen
226, die an der Fiberplatte 222 durch Ösen 228 befestigt sind, die
gleichzeitig als elektrische Klemmen dienen. Die Querstege 230 der L-förmigen
Blechlainellen 226 erstrecken sich über die Kante der zugehörenden Fiberplatte
222 hinaus.
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Ein aus Fiber bestehender Bauteil 232, der nachstehend mit
»Flügel« bezeichnet wird, ist an jedem Pedal mittels einer Drehverbindung (nicht
dargestellt) drehbar gelagert. Jeder Flügel 232 hat einen aufrechten Abschnitt
234, der eine Metallplatte oder eine andere stromleitende Platte 236 od.
dgl. trägt, die für gewöhnlich von dem unteren Quersteg der beiden Querstege
230 berührt wird. Ein Filzstreifen 238 liegt unter allen Flügeln
232 und begrenzt deren untere Stellungen.
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Beim Drücken irgendeines Pedals 26a werden die beiden Querstege
230 der L-förmigen Lamellen 226
gesenkt, so daß beide Querstege sich
an die stromleitende Platte 236 anlegen, die infolgedessen als eine Kurzschlußschiene
dient. Bei der Freigabe des Pedals nehmen die L-förmigen Lamellen 226 den
Flügel 232 durch Reibung mit und halten auf diese Weise die Kurzschlußschiene
236 in elektrischer Berührung mit den Querstegen 230. Beim anschließenden
Drücken eines anderen Pedals senkt der auf diesem Pedal vorhandene Flansch 108a
die Querstange 210 des Bügels 176 a. Diese Ouerstange 210 legt sich an einen
aufrechten Abschnitt 240, der sich an dem vorher gehobenen Flügel befindet und der
sich oberhalb der Metallplatte 236 erstreckt, wodurch der Flügel nach unten
bewegt und die bestehende Stromverbindung geöffnet wird. Beim Drücken irgendeines
Pedals schließt der Vorsprung 218 der Querstange 210 den Schalter
56 a. Wie bei der bereits beschriebenen Ausführung bleibt der Schalter
geschlossen, ohne daß irgendwelche äußere Teile in den Schalter eingeführt werden
müssen, um den geschlossenen Schalter sicher zu verriegeln.
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Die in F i g. 12 dargestellte Abänderung gleicht der Ausführung
nach F i g. 11 in manchen Beziehungen. Die auf dem Flügel 232b vorhandene
stromleitende Platte 236b sitzt etwas niedriger als bei der Ausführung nach
F i 9- 11. Der Flügel 232 b
dreht sich auf dem Drehzapfen 242.
Im allgemeinen sind die Bauteile ähnlich den bereits dargestellten und beschriebenen
Bauteilen, so daß gleiche Bezugszeichen, jedoch mit dem Zusatz »b« verwendet
werden. Die Fiberplatte 222b trägt an einer unteren Erhöhung zwei quergerichtete
Kontakte 230 b, die in Reibungsberührung und in elektrische Berührung mit
der stromleitenden Platte 236 b treten. Außerdem ist ein aus Metall oder
einem ähnlichen Material bestehender Vorsprung 244 vorhanden, der sich unterhalb
der Fiberplatte 222b zum Flügel 232b erstreckt. Der Vorsprung 244
liegt also zwischen der Fiberplatte 222 b und dem Pedal 26 b, so daß
der Vorsprung 244 und die Kontakte 230 b den Flügel 242 sicher zwischen sich
erfassen, wodurch der Reibungsgriff auf den Flügel 242 erhöht und
die
Möglichkeit eines fehlerhaften Arbeitens auf Grund eines Verschleißes der Teile
verringert wird.
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Schraubenfedem 246 erstrecken sich von den nahe der oberen Kante der
Fiberplatte222b vorhandenen Bohrungen248 zu den am oberen Ende einer von der Anschlagschiene
84b getragenen Klemmplatte 252 befindlichen Klemmen 250. Die
Federn 246 können daher zur Herstellung einer elektrischen Verbindung von den Klemmen250
zu den Querstegen 230 b verwendet werden.
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Eine weitere Ausführung mit einem eine Reibungsmitnahme bewirkenden
Flügelkontakt ist in F i g. 13 dargestellt. Viele Teile sind ähnlich den
bereits beschriebenen und dargestellten Teilen, so daß zur Bezeichnung dieser Teile
die gleichen Bezugszeichen, jedoch mit dem Zusatz»c« verwendet werden. Bei der in
F i g. 13 dargestellten Ausführung weist jeder Schalter46e einen Flügel232c
auf, der auf einer Querstange 242c drehbar gelageit ist. Der Flügel 232c ist mit
einer Kurzschlußschiene 236c versehen, die zwei aufrechte Arme 254 hat. Eine zweite
Isolierschiene 222c ist auf der Stange 242c drehbar gelagert. Zur Aufnahme dieser
Schiene 222 c hat der Flügel 232 c eine kleine Kröpfung. Das vordere Ende
der Isolierschiene 222c wird im Schlitz einer aufrechten Tragkonsole 256
aufgenommen,
die auf der oberen Seite des zugehörenden Pedals 26c befestigt ist. Die Isolierschiene
222c trägt drei Kontaktplättchen 258 bzw. 260
bzw. 262. Das
Kontaktplättchen 258 ist ein gemeinsamer Kontakt, der mit einer der Klemmen
des Klemmenflansches 252 c über eine Feder 246 c verbunden ist. An diesem
Kontaktplättchen 258 liegt stets einer der Arme 254 an. Der andere Arm 254
liegt anfangs am Kontaktplättchen 262 an. Beim Senken irgendeines Pedals
drückt die auf dem Pedal sitzende Tragkonsole 256 die Isolierschiene 222c
nach unten und senkt infolgedessen das Kontaktplättchen 260, das in Berührung
mit dem Arm 254 kommt, d. h. demselben Arm 254, der unmittelbar vorher das
Kontaktplättchen 262 verlassen hat. Die Kontaktplättchen 258, 260
und 262 sind über Federn 246 c einzeln mit den auf dem Flansch
252 c vorhandenen Klemmen verbunden. Bei der Freigabe des Pedals werden die
Arme 254 durch Reibung von den Kontaktplättchen 258 und 260 festgehalten,
so daß der Flügel 232 gehoben wird und der Stromkreis zwischen den Kontaktplättchen
258 und 260
geschlossen bleibt. Gegenüber dem Arm 254 kann, ähnlich
wie bei der in F i g. 12 dargestellten Ausführung, ein Stützteil angeordnet
sein. Wird anschließend irgendein Pedal 26 c gedrückt, dann wird der Bügel
176c durch das Anlegen der zugehörenden Isolierschiene 222c nach unten gezogen,
worauf die Querstange210c des Bügels 176c den vorher angehobenen Flügel 232c senkt,
so daß der am weitesten rechts liegende Arm 254 sich an das zugehörende Kontaktplättchen
262 anlegt. Der Schalter besteht aus einem einpoligen Doppelschalter. Der
vom Bügel geschaltete gemeinsame Schalter ist in F i g. 13 nicht dargestellt
und ist auch in den F i g. 12 und 14 weggelassen, doch ist ein solcher Schalter
vorhanden.
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Eine andere Schalteranordnung, bei der eine Mitnahme durch Reibung
erfolgt, ist beispielsweise in Fig. 14 mit einer gedruckten Schaltung gezeigt. An
Stelle der bisher verwendeten Metallscheibe 80 wird eine Holzunterlage
80d verwendet. Der auf einer Stange 174 d drehbare Bügel
176 d liegt auf einem Filzkissen 264, das sich in einer quer über einen Holzblock
266 verlaufenden konkaven Rinne befindet.
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Jeder Schalter46d weist einen Flügel232d mit einer darauf befindlichen.
Kurzschlußschiene236d auf, die zwei aufrechte Arme 254 d hat. Wie bei der
in F i g. 12 dargestellten Ausführung kann auf der entgegengesetzten Seite
des Flügels 232 d eine Stützschiene oder Gegendruckschiene vorhanden sein.
Jeder Flügel232d ist an einem Drehteil268 befestigt, das sich auf der Querstange
242 a dreht.
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Außerdem ist eine Isolierschiene 226 c vorhanden, die drei
stromleitende Kontaktplättchen258d bzw. 260d bzw. 262d trägt. Die
Teile sind in Fig.14 in Tonerzeugungsstellung dargestellt, in der der Flügel
232 d nach oben gezogen worden ist.
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Mehrere Schraubenfedern 246d verbinden die stromleitenden Kontaktplättchen
mit den Klemmen einer Klemmenschiene252d, die von Tragkonsolen getragen wird, die
an den Rahmenschienen 270 und 272 sitzen. Ein Filzstreifen 274 ist
auf der unteren Seite der Rahmenschiene 272 vorhanden und dient als ein Aufwärtsanschlag
für die drehbar gelagerte Isolierschiene 226c.
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Jeder drehbar gelagerten Isolierschiene 226c ist eine Feder
276 zugeordnet, die mit einem auf der zugehörenden drehbaren Schiene
268 vorhandenen Vorsprung 278 zusammenwirkt und infolgedessen eine
Sperrvorrichtung bildet. Für gewöhnlich befindet sich jeder Flügel 232 d
in seiner unteren Stellung, und das Ende der zugehörenden Feder 276
liegt
links von dem zugehörenden Vorsprung 278.
Beim Drücken des Pedals
26d drücken die Tragkonsolen 108 d und der darunterliegende Filz
182 d
die entsprechende Isolierschiene 226c nach unten. Hierdurch wird das
Kontaktplättchen 260 d an den entsprechenden Arm 254 angelegt. Bei Freigabe
des Pedals nimmt die Isolierschiene 226c den Flügel 232 d durch Reibung und
mit Hilfe der Sperre 276,
278 mit. Jeder Flügel weist einen Querzapfen
280
auf. Der Bügel hat eine mehr oder weniger kammartige Ausführung mit Radialarmen
282, die sich an die Zapfen 280 anlegen, so daß beim Drücken eines
Pedals 26d jeder angehobene Flügel gesenkt wird und eine anschließende Berührung
mit der Querstange des Bügels erfolgt.
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Bei allen Ausführungen mit Reibungsmitnahme ist es die Elastizität
der Kontaktberührung, durch die die Kontakte und die Kurzschlußschiene eingeschaltet
bleiben. Die Elastizität der Kippfeder ist bekannt. In allen Ausführungen ist also
die Elastizität der wichtigste Faktor, der die Kontakte eingeschaltet hält. Mit
anderen Worten: Die Kontakte werden nicht zwangläufig eingeschaltet gehalten.
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Unter dem in den Ansprüchen verwendeten Ausdruck »Tontaste« sind Pedale
und Manualtasten einer elektronischen Orgel oder eines anderen elektronisehen Musikinstrumentes
zu verstehen.