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DE1157665B - Schaltungsanordnung zur Pruefung des Belegungszustandes von Teilnehmerleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Pruefung des Belegungszustandes von Teilnehmerleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1157665B
DE1157665B DET21896A DET0021896A DE1157665B DE 1157665 B DE1157665 B DE 1157665B DE T21896 A DET21896 A DE T21896A DE T0021896 A DET0021896 A DE T0021896A DE 1157665 B DE1157665 B DE 1157665B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
potential
subscriber
circuit arrangement
wire
lines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET21896A
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Budnik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET21896A priority Critical patent/DE1157665B/de
Priority to DET22234A priority patent/DE1162426B/de
Priority to DET23426A priority patent/DE1172320B/de
Priority to DET24251A priority patent/DE1179603B/de
Publication of DE1157665B publication Critical patent/DE1157665B/de
Priority to DET26115A priority patent/DE1199826B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Prüfung des Belegungszustandes von Teilnehmerleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Prüfung des Belegungszustandes von Teilnehmerleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei der jeder Teilnehmeranschluß einen Speisestromkreis besitzt, an dem bei Änderung des Belegungszustandes Potentialänderungen auftreten, die über Torschaltungen durch Steuerimpulse verschiedener zeitlicher Lage ausgewertet werden, sowohl zur Feststellung und Kennzeichnung anrufender Leitungen als auch zur Freiprüfung anzurufender Leitungen, und bei der die Auswertung der Potentialänderungen erst nach einer Zeit erfolgt, die größer ist als die Dauer der möglichen Störspannungsspitzen.
  • Es sind Einrichtungen zur Feststellung und Kennzeichnung der anrufenden Leitungen aus einer größeren Anzahl von Leitungen, die auch gleichzeitig die anzurufenden Leitungen auf Freisein zu prüfen in der Lage sind, bekannt. Fig. 1 zeigt beispielsweise eine solche nach bekannten Grundsätzen aufgebaute Identifiziereinrichtung. Es erhält dort die Ader a der Anschlußleitung jedes Teilnehmerapparates Tln negatives Potential aus der Amtsbatterie -U1 über den hochohmigen Widerstand R l, während die Ader b und damit auch über den gleich großen Widerstand R 2 die Prüfader c Nullpotential führt. Zum Ausgleich unvermeidlicher Ableitströme zwischen den Adern a und b wird zusätzlich über den Hochohmwiderstand R 3 positives Potential von der Quelle +U2 zugeführt. Es sind an die Prüfader c die Dioden Gr 1 und Gr 2 mit ihren Katoden angeschlossen, während an ihren Anoden die Quellen B l, B 2 der Steuerimpulse verschiedener zeitlicher Lage anliegen. Die Steuerimpulse können beispielsweise eine Pulshöhe von -10 V haben, durch die die Dioden Grl und Gr2 in Sperrichtung beaufschlagt werden. Da die beiden Pulsquellen B 1 und B 2 eine voneinander abweichende Frequenz aufweisen, wird für diesen Teilnehmer Tln in regelmäßigen Zeitabständen Koinzidenz der Pulse der beiden Quellen eintreten.
  • Hebt ein Teilnehmer seinen Handapparat ab, so wird wegen der Schleifenbildung zwischen den Adern a und b das Potential der Ader b und folglich auch das der Prüfader c ins Negative verschoben. Hierfür liegen jedoch die Dioden Grl und Gr2 in Durchlaßrichtung, so daß sich diese Potentialänderung an der Ader c nur dann ausbilden kann, wenn die beiden Impulsquellen gerade in Koinzidenz Sperrpotential anlegen. In diesem Falle erhält der Markierer M über die Torschaltung Gr3 ein Signal, ; daß der der gerade anliegenden Impulskombination entsprechende Teilnehmer einen Vermittlungswunsch hat und über einen Wähler EW zu einem Verbindungssatz VSA durchgeschaltet werden möchte.
  • Diese bekannte Einrichtung ist ebenso geeignet, bei ankommendem Verkehr die Prüfung durchzuführen, ob ein anzurufender Teilnehmer frei oder besetzt ist. Bei einem besetzten Teilnehmer ist der Kontakt c 1 geschlosen, die c-Ader ist geerdet, und ein mit dem Schalter w zum Zwecke der Freiprüfung angelegtes negatives Potential -U3 kann nicht zum Markierer M durchgreifen, auch wenn der Markierer die Impulsquellen B 1 und B 2 auf die den Teilnehmer kennzeichnende Impulskombination gestellt hat. Ist der Teilnehmer dagegen frei, so erhält der Markierer bei der Freiprüfung Signal von -U3 über w, R4, Gr 4 und Gr 3 koinzidenten Anliegen negativen Sperrpotentials an Gr 1 und Gr 2.
  • Diese beschriebene bekannte Einrichtung hat Nachteile bei Anwendung schneller elektronischer Suchwähler. Störspannungen auf der Teilnehmerleitung, die als Längsspannung aus Starkstromnetzen induziert oder durch atmosphärische oder sonstige Ereignisse entstehen können, führen unter Umständen zu dem Signal »Tln wünscht Verbindung«, auch wenn der Teilnehmer den Handapparat nicht abgehoben hat. Mit einem Kondensator, der von der c-Ader zur Erde gelegt wird, könnte man zwar diese Störspannungen abflachen, aber die Aufprüfung durch die Impulsquellen wäre ebenso nicht möglich, da sich in der kurzen Koinzidenzzeit der Impulsquellen eine Spannung an der mit einer Kapazität belasteten c-Ader nicht aufbauen könnte. Aus diesem Grunde ist auch die beschriebene bekannte Einrichtung auf kapazitätsarme Führung der c-Ader beschränkt. Umfangreiche Vermittlungseinrichtungen würden aber lange c-Prüfadern bedingen, so daß hier Schwierigkeiten auftreten.
  • Es ist auch bekannt, in Teilnehmeranschlußkreisen die Ausbildung von Störspannungen durch Neutralisation der Einflüsse von Längsinduktion und Längsunsymmetrie der Teilnehmerleitungen zu unterbinden. Diese Maßnahmen führen an sich zu aufwendigen Schaltungsanordnungen, in denen eine Kompensation besonders niederfrequenter Störungen stattfindet, die beispielsweise durch Induktion von benachbarten Starkstromleitungen hervorgerufen werden. Diese bekannten Maßnahmen könnten an sich zusätzlich auf Identifizierungsanordnungen gemäß der Erfindung angewendet werden. Bei der Schaltungsanordnung nach der Erfindung wird vorwiegend eine Beseitigung der höherfrequenten Störspannungen neben den niederfrequenten erreicht.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Ader der Teilnehmerleitung, deren Potentialänderung ausgewertet wird, über einen Widerstand mit einem Kondensator, die gemeinsam die Dauer der Ansprechverzögerung bestimmen, verbunden ist, und daß an deren Verbindungspunkt die Steuerader c und die Auswerteeinrichtung über eine weitere Torschaltung angeschlossen ist, die das Ansprechen der Auswerteeinrichtung bei Koinzidenz der Steuerimpulse verschiedener zeitlicher Lage erst dann erlaubt, wenn das Belegungspotential den Kondensator aufgeladen hat.
  • In der weiteren Ausbildung der Erfindung wird bei der Freiprüfung im ankommenden Verkehr der Fußpunkt des Verzögerungskondensators zeitweise von Erdpotential auf ein negatives Potential gebracht.
  • Die Erfindung wird an Hand der Fig. 2 erklärt, in der eine Teilnehmerschaltung und die Auswerteeinrichtung schematisiert wiedergegeben ist. Alle für die Erfindung unwesentlichen Teile der Vermittlungseinrichtungen sind entweder nur angedeutet oder ganz weggelassen. Im Ruhezustand, d. h. wenn der Handapparat des Teilnehmers Tln aufgelegt ist und auch seine Kontakte a, b, c im Durchschaltefeld EW nicht betätigt sind, erhält seine a-Ader über den Widerstand R 1 aus der Amtsbatterie - U 1 negatives Potential von beispielsweise -60 V. Gleichzeitig fließt von - U 5 (beispielsweise - 20 V) über R 5, Gr 5 und R 3 ein schwacher Strom nach -I- U2 (beispielsweise -I- 10 V). Die Punkte I, 1I und damit auch die c-Ader erhalten dadurch ungefähr Erdpotential. Die Impulsquelle B 12 liefert über R 12 .an den Punkt III kurze Impulse von beispielsweise - 20 V, die über Gr 11 und die Impulsquelle B 11 abfließen. Kommt jedoch inKoinzidenz mit B 12 auch ein SperrimpulsB 11, der beispielsweise -10V betragen: kann, so wird hierbei die Diod'eGr 6 leitend. Es wird dabei ein Ladestrom in die Verdrahtungskapazität CL der c-Ader bewirkt und gleichzeitig über Gr 5 ein Ladestrom nach C 1. Die entstehende Spannung an CL und an C1 ist jedoch nicht nennenswert, da die durch R12 und R 5 mit CL und C 1 gebildete Zeitkonstante viel zu groß ist. Die eintretende geringfügige Spannungserhöhung am Punkt III reicht nicht aus, um über Gr 7 die Anzeigevorrichtung M zu betätigen. Ebenso sind auch Leitungsstörspannungen impuls- oder wechselstromartigen Charakters nicht in der Lage, über R 2 den Kondensator C 1 so weit umzuladen, daß die beschriebenen Potentialverhältnisse gestört werden.
  • Hebt nun Tln seinen Handapparat ab, so wird von - U 1 über R 1 die Teilnehmerschleife und R 2 der Kondensator C 1 geladen. Die Zeitkonstante kann beispielsweise so eingerichtet sein, daß nach 100 ms das Potential am Punkt I so negativ geworden ist, daß die Diode Gr 5 den Punkt II auf Nullpotential festhält. Damit setzt auch von - U5 über R 5 die Ladung der Verdrahtungskapazität CL der c-Ader ein, so daß auch die Diode Gr6 den Punkt 111 auf Nullpotential halten kann. Bei der nächsten Koinzidenz der Impulsquellen B 11 und B12 kann sich nun am Punkt III ein negatives Potential aufbauen, das über Gr7 die Anzeigevorrichtung in M betätigt und den Teilnehmer Tln als rufend meldet.
  • Es kann dann der Teilnehmer durch Schließen der Kontakte im Durchschaltefeld EW mit einem freien Verbindungssatz VSA verbunden werden. Beim Schließen des c-Kontaktes braucht dann nur die verhältnismäßig kleine Verdrahtungskapazität CL über diesen Kontakt entladen zu werden, während sich die große Kapazität C 1 über R 2 und R 3 entlädt, so daß Beschädigung des Kontaktes nicht befürchtet werden muß.
  • Die Prüfung, ob ein zu rufender Teilnehmer frei oder besetzt ist, wird ebenfalls mit dieser Schaltungsanordnung durchgeführt. Hierfür werden die Impulsquellen B 11, B12 so eingestellt, daß sie die Kennung des Teilnehmers Tln als Impuls- oder auch als Dauerspannungskoinzidenz abgeben. Sodann wird der Schalter w, der vorzugsweise als elektronischer Schalter ausgebildet sein kann, in die andere, nicht gezeichnete Stellung gebracht. Dadurch erfolgt am Punkt l eine zeitweise Potentialänderung um -U3. Ist Tln besetzt, so ist sein Punkt II über den c-Kontakt geerdet und die Potentialänderung an I kann sich nicht auf den Punkt III auswirken. Die koinzidierenden Quellen B 11, B12 liefern über Gr 6 ihren Strom nach Erde, und es erfolgt keine Betätigung von M. Ist jedoch Tln frei, so bewirkt die Potentialänderung um -U3 am Punkt I die Sperrung der Diode Gr 5, so daß Punkt 1I von - U 5 über R 5 auf -- U 3 geladen wird, so daß Punkt III über R 12 auf negatives Potential angehoben wird. Die Abgabe des Signals »Tlh kann durchgeschaltet werden« erfolgt dann über Gr 7 ebenso, wie oben bei der Suchwahl nach rufenden Teilnehmern beschrieben wurde.
  • Es bedarf noch eines Hinweises, daß beim Abbau einer bestehenden Verbdung die Auftrennung des Kontaktes c verzögert erfolgen muß, damit sich der Kondensator C 1 nach dem Auflegen des Handapparates über R 3 entladen kann, sonst erfolgt eine Neubelegung des Teilnehmers.
  • Durch die vorteilhafte Einführung der Zeitkonstante in diese Identifizierungseinrichtung können sich Störspannungen auch langsamer Art, wie sie beispielsweise durch Induktion aus 50-Hz- oder 16'2/3-Hz-Netzen hervorgerufen werden, nicht auswirken.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Prüfung des Belegungszustandes von Teilnehmerleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei der jeder Teilnehmeranschluß einen Speisestromkreis besitzt, an dem bei Änderung des Belegungszustandes Potentialänderungen auftreten, die über Torschaltungen durch Steuerimpulse verschiedener zeitlicher Lage ausgewertet werden, sowohl zur Feststellung und Kennzeichnung anrufender Leitungen als auch zur Freiprüfung anzurufender Leitungen, und bei der die Auswertung der Potentialänderungen erst nach einer Zeit erfolgt, die größer ist als die Dauer der möglichen Störspannungsspitzen, dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Ader (b) der Teilnehmerleitung, deren Potentialänderung ausgewertet wird, über einen Widerstand(R2) mit einem Kondensator (C 1), die gemeinsam die Dauer der Ansprechverzögerung bestimmen, verbunden ist und daß an deren Verbindungspunkt die Steuerader (c) und die Auswerteeinrichtung (M) über eine weitere Torschaltung (Gr5, R5) angeschlossen ist, die das Ansprechen der Auswerteeinrichtung bei Koinzidenz der Steuerimpulse verschiedener zeitlicher Lage erst dann erlaubt, wenn das Belegungspotential den Kondensator (C1) aufgeladen hat.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußpunkt des Verzögerungskondensators (C1) für die Freiprüfung kurzzeitig von Erdpotential auf ein negatives Potential gebracht wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfader (c) über eine weitere Torschaltung (R5, Gr6) angeschlossen wird, so daß die Verdrahtungskapazität (CL) das Aufprüfen der Impulsquellen (B 11, B 12) nicht stören kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 844174, 923 258, 881805; deutsche Auslegeschriften Nr. 1067 873, 1013 704, 1073 552, 1094 813.
DET21896A 1962-04-04 1962-04-04 Schaltungsanordnung zur Pruefung des Belegungszustandes von Teilnehmerleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Pending DE1157665B (de)

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DET22234A DE1162426B (de) 1962-04-04 1962-06-01 Schaltungsanordnung zur Pruefung des Belegungszustandes von Teilnehmerleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
DET23426A DE1172320B (de) 1962-04-04 1963-02-05 Schaltungsanordnung zur Pruefung des Belegungszustandes von Teilnehmerleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DET24251A DE1179603B (de) 1962-04-04 1963-07-09 Schaltungsanordnung zur Pruefung des Belegungszustandes von Teilnehmerleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DET26115A DE1199826B (de) 1962-04-04 1964-04-30 Schaltungsanordnung zur Pruefung des Belegungszustandes von Teilnehmerleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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Citations (7)

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