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DE1156886B - Spulenwickelmaschine fuer Statorkerne dynamoelektrischer Maschinen - Google Patents

Spulenwickelmaschine fuer Statorkerne dynamoelektrischer Maschinen

Info

Publication number
DE1156886B
DE1156886B DEB44801A DEB0044801A DE1156886B DE 1156886 B DE1156886 B DE 1156886B DE B44801 A DEB44801 A DE B44801A DE B0044801 A DEB0044801 A DE B0044801A DE 1156886 B DE1156886 B DE 1156886B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
movement
respect
slots
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB44801A
Other languages
English (en)
Inventor
Reginald Rogers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ASSOCIATED ELECTRICAL IND RUGB
Original Assignee
ASSOCIATED ELECTRICAL IND RUGB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ASSOCIATED ELECTRICAL IND RUGB filed Critical ASSOCIATED ELECTRICAL IND RUGB
Publication of DE1156886B publication Critical patent/DE1156886B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/08Forming windings by laying conductors into or around core parts
    • H02K15/085Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted stators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • S-m pulenwickelmaschine für Statorkerne dyniamoelektrischer Maschinen Die Erfindung betrifft eine Spulenwickelmaschine zum Wickeln von Spulen in den Statorkemnuten einer dynamoelektrischen Maschine.
  • Es ist bereits bekannt, bei einer solchen Spulenwickelmaschine eine Einrichtung anzubringen, die zur Erzeugung einer zwischen zwei Grenzlagen ablaufenden relativen Winkelbewegung und einer relativen Linearbewegung zwischen einer den Draht in die Statorkernnuten einlegenden Zuführungsvorrichtung und dem Statorkern dient. Es ist ferner bekannt, in Verbindung mit einer solchen Spulenwickelmaschine eine weitere Einrichtung vorzusehen, die nach Einbringung einer bestimmten Anzahl von Windungen bzw. Lagen in ein Nutenpaar des Statorkerns die Grenzlagen der relativen Winkelbewegung der Drahtzuführungseinrichtung gegenüber dem Stator zwecks Bewicklung eines anderen Nutenpaares selbsttätig verstellt. Ausgehend von einer Spulenwickelmaschine der vorstehend erläuterten Art wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß auf einer proportional mit der in ein Nutenpaar eingelegten Windungszahl einer Spule umlaufenden Welle der Spulenwickelmaschine eine mit der Zahl der nacheinander selbsttätig zu wickelnden Spulen übereinstimmende Anzahl rotationssymmetrischer Steuerscheiben axial hintereinander befestigt ist, die mit Ausnahme der letzten Steuerscheibe in bezug auf ihren Drehwinkel gegenüber der Welle der Spulenwickelmaschine einstellbar sind und an ihrem äußeren Umfang, um bestimmte, durch gegenseitiges Verdrehen der Steuerscheiben einstellbare Winkel gegeneinander versetzt, je einen axialen Einschnitt aufweisen, wobei auf der die Steuerung der Winkelgrenzlagen einleitenden Steuerscheibe ein in bezug auf die Drehbewegung der Steuerscheiben im Raum festgehaltener Ansatz entlanggleitet, der sich jeweils nach Ablauf einer einer bestimmten Windungszahl einer Spule eines Nutenpaares entsprechenden Winkeldrehung der Steuerscheiben axial durch den am Umfang angeordneten Schlitz der jeweiligen Steuerscheibe auf die Oberfläche der jeweils nachfolgenden Steuerscheibe zu bewegt und durch seine Axialbewegung über ein Hebelsystern die Grenzlagen der Winkelbewegung der Drahtzuführungseinrichtung gegenüber dem Stator zwecks Bewicklung eines neuen Nutenpaares verstellt.
  • Insbesondere kann dabei der in bezug auf die Drehbewegung der Steuerscheibe im Raum festgehaltene Ansatz in Form eines Doppelhebels auf einem tangential zum Umfang der Steuerscheiben angeordneten Zapfen einer Stange drehbar angebracht sein, wobei sein den Steuerscheiben abgewandtes Hebelende unter der Wirkung einer Feder an einem Anschlag der Stange anliegt, so daß der erwähnte Ansatz nur im Falle der Rückfahrbewegung der Stange in ihre Ausgangslage durch Eingriff mit den aufeinanderfolgenden Steuerscheiben gegen die Feder gedreht werden kann und auf diese Weise nach Passieren der Ausgangssteuerscheibe durch die Feder in seine ArbeitssteHung zurückgeführt wird.
  • Die erfindungsgemäße Spulenwickelmaschine ist insbesondere für das Wickeln konzentrischer Spulen anwendbar.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung soll nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielsweise erläutert werden.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Wickelmaschine; Fig. 2 ist eine - teilweise schaubildliche - Ansicht, in welcher der Antriebsmechanismus gemäß Fig. 1 in größerem Maßstab und in detaillierter Form dargestellt ist; Fig. 3 zeigt im Schnitt eine vertikale Ansicht eines Teils des Antriebsmechanismus gemäß Fig. 1 und 2 in noch größerem Maßstab als Fig. 2; Fig. 4 ist eine Ansicht bestimmter Einzelheiten des Mechanismus gemäß Fig. 1 und 2 in einer Vertikalebene im rechten Winkel zu derjenigen von Fig. 1, 2 und 3; Fig. 5 ist eine fraginentarische Draufsicht entsprechend Fig. 4.
  • Bei der Ausführungsforrn der Maschine, die nachfolgend im einzelnen erlautert werden soll, werden der zu wickelnde Statorkem und die Drahtzuführungseinrichtung durch einen Elektromotor 81 bewegt. Ein den Statorkem tragender Sattel 79 wird auf einem Fundament der Maschine in axialer Richtung abwechselnd mit einer winkelförmig oszillierenden Bewegung einer die Drahtzuführungseinrichtung tragenden Welle 92 hin- und herbewegt, so daß in aufeinanderfolgend weiter nach außen liegenden Nuten der Pole der Maschine Spulen gewickelt werden. Die Pole des Statorkerns werden gleichzeitig gewickelt. Der Statorkern steht still, wenn die Drahtzuführungseinrichtung sich bewegt, und umgekehrt. Die in axialer Richtung hin- und hergehende Bewegung des Sattels wird durch mit Hilfe des Motors erzeugte Umdrehung einer ersten Nockentrommel 24 erzielt, während die Winkelbewegung der Welle 92 durch mittels des Motors erzeugte Umdrehung einer zweiten Nockentrommel 25 bewirkt wird. Die Rotation der zweiten Nockentrommel wird über einen drehbar angelenkten Hebel 88, der eine Zahnstange 47 hin- und herbewegt, in eine Rotation der Welle 92 umgewandelt. Die Zahnstange 47 greift an einem verlängerten Zahntrieb 91 an, der mit der Welle 92 verbunden ist. Die Zahnstange ist in einem Schlitz 88a des drehbar angeschlossenen Hebels 88 in axialer Richtung des Zahntriebs 91 verschiebbar zwecks Änderung des hin- und hergehenden Hubs der Zahnstange unter Steuerung eines Zählwerks 1, welches es ermöglicht, daß die Stange sich bei Fertigstellung einer Spule in einem Nutenpaar zwecks Einstellung -ihres Hubs bewegt, um die nächste Spule in dem nächsten Nutenpaar zu wickeln, wie im folgenden ausführlicher dargelegt werden soll.
  • Irn einzelnen besteht das Zählwerk 1 aus einer Zählwelle (Fig. 3) mit oberen und unteren Teilen 2 -und 3, die in einer weiterhin zu beschreibenden Weise gegeneinander ausgerichtet gehalten werden und in einem Tisch 4 vermittels eines Lagers 5 bzw. in einer Platte 6 vermittels eines Lagers 7 drehbar gelagert sind. An dem Zählwellenteil 3 ist ein Kegelrad 8 befestigt, das sich im Eingriff mit einem Kegelrad 9 befindet, das auf einer Wehe 10 sitzt, die sich in Lagern dreht, welche durch Ansätze 11 gebildet werden, die z. B. durch Verschweißung an einer Rahmenplatte 12 befestigt sind. Ein zweites Kegelrad 13, das auch auf der Welle 10 befestigt ist, befindet sich im Eingriff mit einem Kegelrad 14, das auf einem Achsstunimel 15 arbeitet, der von der Rahmenplatte 12 getragen wird. Das Kegelrad 14 ist fest mit einem Stirnrad 15 a verbunden, das sich im Eingriff mit einem Zahnrad 16 befindet, da seinerseits mit einem Stirnrad 17 verbunden ist. Das Zahnrad 16 und das Stirnrad 17 sind lose auf einem Achsstummel 18 angebracht, der von der Rahmenplatte 12 getragen wird. Das Stimrad 17 befindet sich im Eingriff mit einem Zahnrad 19, das mit einer Welle 20 verbunden ist, die drehbar in der Rahmenplatte 12 gelagert ist. Auf der Hinterseite der erwähnten Rahmenplatte ist mit der Wehe 20 ein Schneckenrad 21 (Fig. 2) verbunden, das sich im Eingriff mit der Schnecke 22 befindet, die auf einer Zwischenwelle 23 sitzt. Die Zählwelle ist infolgedessen mit der Zwischenwelle 23 durch ein Reduktionsgetriebe gekuppelt, das in der beschriebenen beispielsweisen Ausführung ein Geschwindigkeitsverhältnis von 1000: 1 aufweist. Nockentrommeln 24 und 25 (Fig. 2) werden von der Zwischenwelle 23 vermittels eines Zahnrades 26 und eines Zahnkranzes 27 ebenfalls mit einer Geschwindigkeitsverminderung angetrieben, die in diesem Falle 5-. 1 ist. Die Zählwelle 3 wird infolgedessen in bezug auf die Nockentrommeln 24 und 25 mit einer Geschwindigkeitsverminderung von 200: 1 angetrieben.
  • Wie am besten aus Fig. 3 hervorgeht, ist mit dem Zählwellenteil 2 z. B. mittels eines Zapfens 28 eine Trommel 29 fest verbunden, in deren Bohrung das obere Ende des Zählwellenteiles 3 lose drehbar gelagert ist.
  • Mit dem Wellenteil 3 ist z. B. durch einen Zapfen 30 ein Sperrad 31 verbunden, welches von einem Sperradgehäuse 32 umgeben ist, das mit einem Kopf 33 versehen ist, durch welchen die Welle 3 lose hindurchgeführt ist. In dem Sperradgehäuse 32 sind unter Federwirkung stehende Sperrklinken drehbar angeordnet, die mit dem Sperrad 31 zusammen arbeiten. Die Anordnung ist so getroffen, daß eine Bewegung des Wellenteiles, 3 im Uhrzeigersinn bei Draufsicht auf das Gehäuse 32 übertragen wird. Die Sperrvorrichtung kann im übrigen in üblicher Weise ausgebildet sein, so daß es im vorliegenden Zusammenhang nicht erforderlich ist, ihre Einzelheiten zu beschreiben. Es sei indes bemerkt, daß während des Arbeitsvorgangs der Maschine das Wellenteil 3 bei Draufsicht im Uhrzeigersinn angetrieben wird.
  • Das Sperradgehäuse ist durch eine Anzahl Schraubenbolzen, z. B. die Bolzen 34, an einer ringförnügen Steuerscheibe 35 befestigt, die das untere Ende der Trommel 29 umgibt und gegen Winkeldrehung an der genannten Trommel vermittels eines Keils 36 gesichert ist. Die Trommel 29 trägt eine Anzahl, z. B. drei, in axialem Abstand voneinander angeordnete ringförmige Steuerscheiben 37, 38 und 39. Die Anzahl dieser ringförmigen Steuerscheiben zusammen mit der Steuerscheibe 35 ist gleich der Anzahl der bei der Wicklung herzustellenden Spulen. Dazwischen sind aufeinanderliegende Scheiben mit geriffelten oder gezahnten Flächen vorgesehen, die miteinander im Eingriff stehen. Die Verzahnungen sind mit 40 bezeichnet und verlaufen radial, so daß eine Drehung der Steuerscheibe 35 auf die Steuerscheiben 38, 37 und 39 übertragen wird. Die Steuerscheiben werden lösbar im Eingriff miteinander gehalten, wobei die Riffelungen oder Verzahnungen vermittels eines Klemmringes 41 mit Innengewinde, der auf einem Außengewinde 42 am oberen Ende der Trommel 29 sitzt, sich in antriebsmäßigem Kontakt befinden. Der Druck des Klerrunringes 41 wirkt abwärts über die verschiedenen Steuerscheiben auf das Sperradgehäuse 32. Indes wird dieser Druck durch Druckkugellager 43 und 44 zwischen der Welle 2 und dem Tisch 4 einerseits sowie dem Kopf 33 und der Platte 6 andererseits aufgenommen.
  • Ein Handgriff 45 (Fig. 2) ist mit dem oberen Ende des Wellenteiles 2 fest verbunden, das sich vom Tisch 4 nach oben erstreckt. Dieser Handgriff wird dazu benutzt, um die Maschine in der später zu beschreibenden Weise erneut einzustellen.
  • Eine Stange 46, die einen Teil des Wagens der Zahnstange 47 (Fig. 2) bildet, ist hinter der Zwischenwelle 23 mit einem aufwärts ragenden Vorsprung 46 a versehen (vgl. insbesondere Fig. 2 und 5), der eine zentrale öffnung aufweist, in welcher eine Nase oder ein Ansatz 48 (Fig. 4 und 5) drehbar vermittels eines Zapfens 49 angeordnet ist. Der Ansatz 48 wird vermittels einer Druckfeder 50 in seine dargestellte Stellung (Fig. 4) gelenkt.
  • Der Ansatz 48 ist, bezogen auf die Achse des Zählwellenteiles 2, radial ausgerichtet und ragt bis in den Bereich innerhalb des äußeren Umfangs der Steuerscheiben 37, 38 und 39 vor. Diese Steuerscheiben sind jede mit einem am Umfang befindlichen Einschnitt versehen, wie bei 51 in Fig. 5 dargestellt ist.
  • Der Wagen der Zahnstange 47, der aus Teilen 52, 53 und 46 besteht, ist in vertikaler Richtung längs den Führungen 55 und 56 verschiebbar. Dieser Wagen ist in seiner untersten Stellung (Fig. 2) veranschaulicht. Er kann durch ein Fußpedal 57 (Fig. 1) aufwärts bewegt werden, das drehbar z. B. an einem Ankerbolzen 58 zwischen den Beinen des Tisches angeordnet ist. Dieses Pedal ist auf der Rückseite des erwähnten Ankerbolzens mit dem Unterende einer Stoßstange 59 verbunden, die an ihrem oberen Ende (Fig. 4) vermittels eines Bügels 60 mit der Wagenstange 46 verbunden ist. Zugfedern 61 (Fig. 1) sind an ihren oberen Enden mit einem Glied 62, das an der Stange 59 befestigt ist, und an ihren unteren Enden mit einem geeigneten Festpunkt am Tisch verbunden, wodurch eine Kraft ausgeübt wird, die den CD Wagen abwärts zieht.
  • Ein Steuerschalter 63 (vgl. Fig. 3) ist auf der Platte 6 angeordnet. Dieser Schalter kann eine beliebige zweckmäßige Bauart besitzen und weist Kontakte auf, die durch einen Druckknopf oder Wähler 64 betätigt werden können. Der Schalter ist an einem Gleitkörper oder Wagen 65 angeordnet, der auf einer Führung 66 in radialer Richtung zum Wellenteil 3 beweglich ist. Der Gleitkörper 65 wird von dem erwähnten Wellenteil 3 weg vermittels einer Druckfeder 67 in eine durch einen Anschlagstift 68 bestimmte Stellung getrieben. Der Wähler 64 kann je- doch vermittels eines Kolbens 69, der von einem an der Wagenstange 46 ausgebildeten Ansatz 70 getragen wird, auf die Welle 3 zu bewegt werden. Der Wähler 64 ist so ausgebildet, daß er in noch zu beschreibender Weise mit einem Nocken 71 zum Eingriff gebracht werden kann, der von einem Block 72 getragen wird, der seinerseits von einem ringförinigen Glied 73 getragen wird, das beispielsweise durch Schrauben 74 an dem Gehäuse 32 befestigt ist. In dem ringförmigen Glied 73 ist ein ringförmiger T-Schlitz 75 vorgesehen, in dem ein Bolzen 76 verschieblich angeordnet ist, der durch den Block 72 hindurchgeht. Vermittels dieses Bolzens sowie einer Flügelmutter77 kann der Block an dem Glied 73 derart befestigt werden, daß er in radialer Richtung einstellbar ist.
  • Beim Betrieb der das vorstehend beschriebene Zählwerk verwendenden Maschine wird, nachdem der zu wickelnde Statorkern in seiner Stellung an -einem Sattel 79 (Fig. 1) festgelegt ist und durch die nicht dargestellte Zuführungseinrichtung geführte Drähte 80 mit ihren Enden in bezug auf den Statorkern in zweckmäßiger Weise befestigt sind, die Welle 2 im Uhrzeigersinn vermittels des Handgriffs 45 in eine gegebene Stellung gedreht, die durch einen geeigneten Index auf dem Tisch 4 angezeigt werden kann. Die Sperrklinke 31, 32 läßt diese Einstellbewegung der Welle 2 zu. Der Bedienungsmann drückt nun das Fußpedal 57 (Fig. 1) nieder, wodurch der Wagen mit den Teilen 52, 53, 46 in seine oberste Stellung gehoben wird. Es ist zu bemerken, daß die unteren Kanten der Steuerscheiben 37, 38 und 39 sowie die obere Kante des Ansatzes 48 derart abgeschrägt sind, daß während seiner Betätigung der erwähnte Ansatz 48 im Winkel um seinen Drehzapfen 49 verschoben wird, um eine freie Aufwärtsbewegung des Wagens zu ermöglichen.
  • In der erwähnten obersten Stellung des Wagens ist der Ansatz 48 räumlich frei von der Scheibe 39, so daß er durch die Feder 50 in seine veranschaulichte Stellung gegenüber der Stange 46 zurückgeführt werden kann. Bei Freigabe des Fußpedals fällt infolgedessen der Wagen um ein geringes Maß in eine Stellung, in welcher die Unterseite des Ansatzes 48 durch die Oberfläche der Scheibe 39 getragen wird. In der Rückstellposition der Welle 2 wird der Einschnitt 51 (Fig. 5) in der Scheibe 39 im Winkel gegenüber dem Ansatz 48 verschoben.
  • Die Maschine wird alsdann durch Erregung des Antriebsmotors 81 in Gang gesetzt, wodurch die Trommeln 24 und 25 über Riemenscheiben 82 und 84 sowie einen Riemen 83 derart gedreht werden, daß der Statorkern mittels eines Zapfens 85, der in einem Nockenschlitz24a in der Trommel 24 aufgenommen ist, in linearer Richtung hin- und herbewegt wird, abwechselnd mit einer Winkelbewegung der Zuführungseinrichtung durch einen in einem Schlitz 25 a vorgesehenen Zapfen 86. Durch den Eingriff des Ansatzes 48 mit der obersten Scheibe 39 wird die durch die Zahnstange 47 getragene Rolle 87 in einer Position festgelegt, die dem oberen Ende des Schlitzes 88a des Hebels 88 benachbart lieg' welcher den Zapfen 86 trägt und bei 89 drehbar angelenkt ist. Das Verhältnis der Abstände zwischen der Achse der erwähnten Rolle 87 und dem Drehzapfen 89 einerseits und zwischen dem genannten Drehzapfen und dem Zapfen 86 andererseits ist derart, daß eine verhältnismäßig geringfügige Bewegung der Zahnstange 47 nebst einer entsprechenden Winkelbewegung der Welle 90 über den verlängerten Zahntrieb 91, an welchem die Zahnstange 47 angreift, und folglich auch der durch Zahnräder 93, 94 angetriebenen Welle 92 erzeugt wird, so daß die Zuführungseinrichtung zwecks Wicklung der Spulen jeweils zwischen zwei am wenigsten voneinander entfernt liegenden Nuten verschwenkt wird.
  • Die Wicklung schreitet in dieser Weise fort, während gleichzeitig das Zählwellenteil 3 kontinuierlich, jedoch mit verhältnismäßig geringer Geschwindigkeit, angetrieben wird.
  • Die Winkelstellung der Steuerscheibe 39 gegenüber der Welle 2 ist derart eingerichtet, daß - wenn die erforderliche Anzahl Windungen in die erwähnten Nuten für die innerste Spule kleinster Weite gelegt ist - der Einschnitt 51 in der genannten Steuerscheibe unter den Ansatz 48 bewegt wird, so daß letzterer auf die obere Fläche der Steuerscheibe 38 fallen kann. Die Winkelstellung der letzteren ist so getroffen, daß in diesem Zeitpunkt der in derselben befindliche Einschnitt gegenüber dem erwähnten Ansatz verschoben ist. Die Zahnstange 47 wird daher um eine Strecke, die gleich dem axialen Abstand zwischen der Oberfläche der Steuerscheiben 39 und 38 ist, bei einem entsprechenden Zuwachs im Ab- stand zwischen der Achse der Rolle 87 und dem Zapfen 89 abwärts bewegt. Das Ausmaß der Bewegung der Zahnstange 47 wird infolgedessen entsprechend vergrößert, um eine Winkelbewegung der Welle 92 in übereinstimmung mit den nächstfolgenden, nach außen anschließenden Nuten im Statorkern zwecks Bildung der zweiten Spule an jedem Pol der Wicklung zu bewirken.
  • Die WinkelsteHung der Steuerscheibe 38 auf der Welle 2 ist so getroffen, daß - wenn die erforderliche Zahl Windungen in die erwähnten nächstäußeren Nuten eingelegt ist, um die zweite Spule zu vervollständigen - der Einschnitt in dieser Steuerscheibe 38 mit dem Ansatz 48 ausgerichtet wird und der letztere alsdann auf die Steuerscheibe 37 fällt. Die Zahnstange 47 bewegt sich wiederum abwärts, so daß die Bewegung der Zahnstange erneut vergrößert und ebenso die Winkelbewegung der Welle 92 sowie der Drahtzuführungseinrichtung vergrößert wird, damit die dritte Spule in die entsprechenden Statornuten eingelegt werden kann. Wenn die dritte Spule fertiggestellt ist, wird wieder der Einschnitt in der Steuerscheibe 37 mit dem Ansatz 48 ausgerichtet, und der letztere fällt auf die Steuerscheibe 35, um einen Endzuwachs in der Bewegung der Zahnstange 47 und der Welle 92 zwecks Einlegen des Drahtes in die vierte Spule jedes Pols zu bewirken. Wenn der Wagen sich, wie vorstehend beschrieben, in seine unterste Stellung bewegt, greift der Kolben 69 (Fig. 3) an einer Nockenfläche 65 a an dem Gleitkörper 65 an und bewegt dadurch den Schalter 63 aus seiner dargestellten Lage auf das Wellenteil 3 zu. Es ist ersichtlich, daß während des vorhergehenden Arbeitsvorgangs der Nocken 71 bei seinen verschiedenen Umdrehungen nicht in Eingriff mit dem Wähler 64 gekommen ist. Wenn indes der Schalter in seine innere Stellung bewegt wird, gelangt der Wähler 64 in die Eingriffslinie des Nockens 71. Wenn daher das Wellenteil 3 anschließend an die Bewegung des Wagens in seine unterste Stellung um einen bestimmten Winkelbetrag bewegt worden ist, wobei die letzten Windungen der Wicklung, wie vorstehend beschrieben, gelegt werden, kommt der Nocken 71 zum Eingriff mit dem Wähler 64 und betätigt den Schalter 63, wodurch die Maschine elektrisch zum Stillstand zebracht wird. Der Stator mit der an ihm befindlichen Wicklung kann dann von dem Drahtzuführungskopf entfernt werden, und nachdem die Drähte an geeigneten Stellen abgetrennt sind, können die vorstehend beschriebenen Arbeitsgänge an einem anderen Kein wiederholt werden. Es ist zu bemerken, daß beim Anheben des Zahnstangenwagens der Kolben 69 den Gleitkörper 65 (Fig. 3) freigibt, so daß der Schalter 63 in seine dargestellte Lage zurückkehrt, wobei der Wähler 64 von dem Nocken 71 gelöst und ein Wiederanlassen des Motors ermöglicht wird.
  • Es ist ersichtlich, daß die radialen Verzahnungen oder Riffelungen an den miteinander im Eingriff befindlichen Flächen der aufeinanderliegenden Steuerscheiben 35, 37, 38 und 39 es ermöglichen, daß diese Steuerscheiben in jeder gewünschten Winkelstellung auf der Welle 3 eingestellt werden, nachdem der Klemmring 41 abgehoben ist, und daß die Steuerscheiben alsdann in ihrer Stellung durch den genannten Ring derart festgehalten werden, daß die Anzahl der auf jeder Spule aufgewickelten Windungen nach Erfordernis eingestellt werden kann. Die Steigung der Verzahnungen ist dabei so getroffen, daß sie einer einzigen Umdrehung oder einer Anzahl Umdrehungen der Trommeln 24 und 25 entspricht.
  • Um die Einstellung der Steuerscheiben in den gewünschten Stellungen zu erleichtern, können die Umfangsflächen, die bei C in Fig. 3 und 4 angedeutet sind, mit einer Indexeinteilung zur Anzeige der Zahl der Windungen versehen sein, die entsprechend den Stellungen der Steuerscheiben zueinander gewickelt werden sollen. In ähnlicher Weise kann die Umfangsfläche des Gehäuses 35 (Fig. 2) kalibriert sein, wie bei C angedeutet ist, zwecks Zusammenarbeit mit einem Anzeigearin 95 (Fig. 2), der an dem Block 72 befestigt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Spulenwickehnaschine zum Wickeln von Spulen in den Statorkernnuten einer dynamoelektrischen Maschine mit einer Einrichtung zur Erzeugung einer zwischen zwei Grenzlagen ablaufenden relativen Winkelbewegung und einer relativen Linearbewegung zwischen einer den Draht in die Statorkernnuten einlegenden Zuführungs#inrichtung und dem Statorkern sowie mit einer weiteren Einrichtung, die nach Einbringung einer bestimmten Anzahl von Windungen bzw. Lagen in ein Nutenpaar des Statorkerns die Grenzlagen der relativen Winkelbewegung der Drahtzuführungseinrichtung gegenüber dem Stator zwecks Bewicklung eines anderen Nutenpaares selbsttätig verstellt, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer proportional mit der in ein Nutenpaar eingelegten Windungszahl einer Spule umlaufenden Welle (3) der Spulenwickelmaschine eine mit der Zahl der nacheinander selbsttätig zu wickelnden Spulen übereinstimmende Anzahl rotationssymmetrischer Steuerscheiben (37, 38, 39) axial hintereinander befestigt ist, die mit Ausnahme der letzten Steuerscheibe (35) in bezug auf ihren Drehwinkel gegenüber der Welle einstellbar sind und an ihrem äußeren Umfang, um bestimmte, durch gegenseitiges Verdrehen der Steuerscheiben einstellbare Winkel gegeneinander versetzt, je einen axialen Einschnitt (51) aufweisen, wobei auf der die Steuerung der Winkelgrenzlagen einleitenden Steuerscheibe (39) ein in bezug auf die Drehbewegung der Steuerscheiben im Raum festgehaltener Ansatz (48) entlanggleitet, der sich jeweils nach Ablauf einer einer bestimmten Windungszahl einer Spule eines Nutenpaares entsprechenden Winkeldrehung der Steuerscheiben axial durch den am Umfang angeordneten Schlitz (51) der jeweiligen Steuerscheibe auf die Oberfläche der jeweils nachfolgenden Steuerscheibe zu bewegt und durch seine Axialbewegung über ein Hebelsystem die Grenzlagen der Winkelbewegung der Drahtzuführungseinrichtung gegenüber dem Stator zwecks Bewicklung eines neuen Nutenpaares verstellt.
  2. 2. Spulenwickelmaschine nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in bezug auf die Drehbewegung der Steuerscheiben im Raum festgehaltene Ansatz (48) in Form eines Doppelhebels auf einem tangential zum Umfang der Steuerscheiben angeordneten Zapfen (49) einer Stange (46) drehbar angebracht ist, wobei sein den Steuerscheiben abgewandtes Hebelende unter der Wirkung einer Feder (50) an einem Anschlag der Stange (46) anliegt, so daß der Ansatz (48) nur im Falle der RückEährbewegung der Stange (46) in ihre Ausgangslage durch Eingriff mit den aufeinanderfolgenden Steuerscheiben (37, 38, 39) gegen die Feder gedreht werden kann und auf diese Weise nach Passieren der Ausgangssteuerscheibe (39) durch die Feder (50) in seine Arbeits-Stellung zurückgeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 903 000, 903 122, 910692.
DEB44801A 1956-05-29 1957-05-29 Spulenwickelmaschine fuer Statorkerne dynamoelektrischer Maschinen Pending DE1156886B (de)

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DE1240983B (de) * 1964-08-17 1967-05-24 Elektromat Veb Maschine zum Bewickeln der genuteten Staender elektrischer Maschinen mit Spulen unterschiedlicher Weite

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