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DE1240983B - Maschine zum Bewickeln der genuteten Staender elektrischer Maschinen mit Spulen unterschiedlicher Weite - Google Patents

Maschine zum Bewickeln der genuteten Staender elektrischer Maschinen mit Spulen unterschiedlicher Weite

Info

Publication number
DE1240983B
DE1240983B DE1964V0026585 DEV0026585A DE1240983B DE 1240983 B DE1240983 B DE 1240983B DE 1964V0026585 DE1964V0026585 DE 1964V0026585 DE V0026585 A DEV0026585 A DE V0026585A DE 1240983 B DE1240983 B DE 1240983B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
sliding block
machine
stator
armed lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964V0026585
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Paul
Guenter Vollbarth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elektromat VEB
Original Assignee
Elektromat VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elektromat VEB filed Critical Elektromat VEB
Priority to DE1964V0026585 priority Critical patent/DE1240983B/de
Publication of DE1240983B publication Critical patent/DE1240983B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/08Forming windings by laying conductors into or around core parts
    • H02K15/085Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted stators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Maschine zum Bewickeln der genuteten Ständer elektrischer Maschinen mit Spulen unterschiedlicher Weite Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Bewickeln der genuteten Ständer elektrischer Maschinen mit Spulen unterschiedlicher Weiten mittels eines durch die Ständerbohrung hindurchtretenden und mit Leitrollen für den Wickeldraht versehenen Wickelarmes und einer Einrichtung zur Ausführung der Schwenkbewegung des Ständers um seine Achse entsprechend des erforderlichen Wickelschrittes.
  • Zur Bewicklung der Ständer von elektrischen Maschinen, insbesondere von Elektromotoren, werden die verschiedensten Wicklungsarten, wie z. B. Korbwicklungen, Kreuzwicklungen, Lagenwicklungen, Ein- und Zweischichtwicklungen u. dgl., angewendet.
  • Besondere Schwierigkeiten beim Bewickeln der Ständer bereiten jedoch Wicklungen mit Spulen ungleicher Weite und solche Spulen, bei denen in vorgegebenen Intervallen die Wickelbreite verstellt werden muß.
  • So ist eine Maschine zum Bewickeln der Ständer elektrischer Maschinen bekannt, von der die Drahtspulen mit Hilfe eines durch die Ständerbohrung hindurchtretenden, gegebenenfalls mit Führungsrollen für den Draht versehenen Wickelkopfes eingeführt werden, der sich einerseits in axialer Richtung über dem zu bewickelnden Nutenpaar hin- und zurückbewegt, andererseits in Umfangsrichtung an den beiden Stimseiten des Ständers hin- und herschwenkt. Bei dieser Ausführung wird die Verstellung der Wikkelbreite im Stillstand der Maschine von Hand durchgeführt.
  • Bei einer anderen bekannten Ständerwickelmaschine wird der mit Leitrollen für den Wickeldraht versehene Wickelarm lediglich in axialer Richtung durch die Ständerbohrung geführt. Dabei wird die Lage des Ständers durch eine Schwenkung um seine Achse verändert, so daß bei der Rückwärtsbewegung des Wickelarmes der Draht in eine andere Nut eingelegt wird als bei der Vorwärtsbewegung.
  • Die Schwenkung des in einer Drehvorrichtung befestigten Ständers entsprechend der erforderlichen Wickelbreite erfolgt durch einen im Maschinentisch untergebrachten zweiannigen Hebel, der durch elektrischen, pneumatischen, hydraulischen oder mechanischen Antrieb um seinen verstellbaren Drehpunkt im Rhythmus der Stellungsänderung des Wickelkopfes wechselnd in zwei Richtungen bewegbar ist und mit seinem zweiten Arm die Schwenkbewegung des Ständers vollführt.
  • Der Drehpunkt besitzt die Form eines in einer Längsnut verschiebbaren Gleitsteines, der durch Spindeln zur Veränderung des Wickelschrittes verstellbar ist. Der Antrieb der Spindeln erfolgt durch einen Elektromotor, der beim Erreichen der geforderten Stellung des Gleitsteines durch einen vorher eingestellten Endschalter abgeschaltet wird. Der Verstellvorgang kann nur im Stillstand der Maschine erfolgen, da die Verstellspindeln nicht so schnell arbeiten können, wie sich der Stellungswechsel des Wickelarmes vollzieht. Das bedeutet, daß es nicht möglich ist, noch bevor der Wickelann eine andere Stellung einnimmt, die Verstellung des Gleitsteines vorzunehmen, um eine andere als die vorhergehende Nut von dem Wickelann zu dreh-en, in die die nächsten Windungen einzulegen sind.
  • Weiterhin ist eine Ständerwickelmaschine bekannt, bei der eine Verstellung der Grenzlagen der relativen Wickelbewegung der Drahtführungseinrichtung gegenüber dem Ständer mittels axial hintereinander angeordneter, Cr rotationssymmetrischer Steuerscheiben erreicht wird. Diese sind an ihren Stirnseiten jeweils mit einer Hirthverzahnung versehen und in bezug auf ihren Drehwinkel gegenüber der Welle einstellbar. Am äußeren Umfang weisen die Steuerscheiben zueinander versetzt je einen axialen Einschnitt auf.
  • Ein im Raum festgehaltener Ansatz gleitet auf einer Steuerscheibe entlang. Nach einer bestimmten Winkeldrehung der Steuerscheibe bewegt sich der Ansatz durch den axialen Einschnitt bis auf die nächste Steuerscheibe. Durch die Axialbewegung des Ansatzes werden die Grenzlagen der Wickelbewegung der Drahtführungseinrichtung gegenüber dem Stator zwecks Bewicklung eines neuen Nutenpaares über ein Hebelsystem verstellt.
  • Abgesehen von der teueren Ausführung der hirthverzahnten Steuerscheiben, müssen diese bei der Bewicklung von Statoren mit einer anderen Nutteilung gegen stärkere oder schwächere Steuerscheiben ausgewechselt und untereinander neu eingerichtet werden. Diese Einrichtung kann für sehr schnell laufende Ständerwickelmaschinen nicht eingesetzt werden, ohne die Geschwindigkeit bei der Verstellung wesentlich herabzusetzen.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin ' den für die Verstellung des Gleitsteines benötigten Zeitaufwand durch einen anderen Antrieb so zu verkürzen, daß es möglich ist, den Verstellvorgang während des Wickelvorganges vorzunehmen bzw. kurz nach einem Stellun-swechsel des Wickelarmes erfolgen zu lassen.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der entgegen seiner Verstellrichtung federbelastete Gleitstein zur Verstellung des Drehpunktes über einen zweiarinigen Hebel mit einem Zugmagneten verbunden ist.
  • Dieser ist dem zweiarinigen Hebel so zugeordnet, daß die Verstellung des Gleitsteines durch den Zugmaeneten im Sinne einer Verkleinerun- der Schwenkbewegung des Ständers erfolgL Zwecks Fixierung der einzelnen Stellungen des Gleitsteines ragen in dessen Bahn entsprechend der vorgegebenen Änderung des Wickelschrittes mehrere magnetisch nacheinander betätigbare Indexstifte, die aus der Gleitbahn nach Abschalten des Zugmagneten entfernt werden und somit eine selbsttätige Verschiebung des federbelasteten Gleitsteines im Sinne einer Vergrößerung der Schwenkbewegung des Ständers während des kurzzeitigen Stillstandes des Wikkelarmes in einer seiner Hubendstellung ermöglichen.
  • Die Indexstifte sind einseitig so abgerundet, daß sie bei Verstellung des Gleitsteines durch den Zugmagneten nacheinander aus der Bahn des Gleitsteines durch diesen verdrängt werden können.
  • Zum Zweck der Bewicklung von verschiedenen Ständern sind die Indexstifte in Verstellrichtung des Gleitsteines verstellbar angeordnet.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt F i g. 1 das Arbeitsschema einer Ständerwickelmaschine mit einer Einrichtung zur Verstellung der Wickelbreite, F i g. 2 und 3 die Einrichtung zur Verstellung der Wickelbreite in verschiedenen Arbeitsstellungen.
  • Die Ständerwickelmaschine gemäß F i g. 1 besteht aus einem mit dem Wickelann 1 verbundenen Drahtführer 2 sowie dem schwenkbaren Gehäuse 3, in dem der zu bewickelnde Ständer 4 eingeschoben und befestigt ist. Die Bewegung des Wickelarmes 1 von einer Stirnseite des Ständers 4 zur anderen erfolgt durch den Exzenter 5 über den Hebel 6. Der Antrieb erfolgt in nicht dargestellter Weise durch einen Elektromotor.
  • Die Schwenkbewegung des Gehäuses 3 wird über die Schubstange 7 durch den zwelannigen Hebel 8 übertragen, der am Punkt 9 mit dem Hauptantrieb verbunden ist, im Rhythmus der Verstellbewegung des Wickelarmes hoch und runter bewegt wird. Die Größe der Schwenkbewegung des Ständers 4 ist abhängig von der Stellung des in der Nut 10 geführten Gleitsteines 11, der über den zweiarmigen Hebel 12 mit dem Zugmagneten 13 verbunden ist und den Drehpunkt für den zweiannigen Hebel 8 bildet.
  • Befindet sich der Gleitstein in der Nähe des Befestigungspunktes der Schubstange 7, so ist die Schwenkbewegung des Ständers 4 geringer als in der Nähe des Punktes 9. Die Lage des Gleitsteines 11 muß demnach so eingestellt sein, daß die dem jeweils geforderten Wickelschritt entsprechende Schwenk-. bewegung des Ständers erreicht wird.
  • Zur besseren Erläuterung des Vorganges beim Verstellen des Gleitsteines 11 ist der Ständer 4 im Gehäuse 3 in der Vorderansicht mit Wickelköpfen dargestellt. Es sind nur die Ständernuten eingezeichnet, die zur Erklärung der Arbeitsweise der Einrichtung zur Verstellung der Wickelbreite erforderlich sind.
  • Zu Beginn des Wickelvorganges erhält der Zugmagnet 13 einen Impuls, der ausreicht, um den entgegen seiner Verstellrichtung durch die Feder 14 belasteten Gleitstein 11 in Richtung der Schubstange 7 zu verstellen. Dabei verdrängt der Gleitstein 11 die Indexstifte 15 und 16 der Magneten 17 und 18 aus der Nut 10, um sich nach der Verstellung durch den Zu#,nia-netep 13 an den wieder in die Nut 10 hineinragenden Indexstift anzulegen.
  • Die Bewicklung der Nuten 19 und 20 des ersten Nutenpaares erfolgt in bereits beschriebener Weise. Sind genügend Windungen eingelegt, erhält der Magnet 18 einen Impuls. Dadurch wird gemäß F i g. 2 der Indexstift 16 angezogen, so daß der Gleitstein 11 bis zum Indexstift 15 gleitet. Durch die Verschiebung des Gleitsteines 11 bzw. des Drehpunktes des zweiannigen Hebels 8 ergibt sich ein größerer Schwenkbereich und somit eine größere Wickelbreite, die für die nächsten in die Nuten 21 und 22 einzulegenden Windungen erforderlich ist.
  • Ist die vorgegebene Windungszahl erreicht, so erhält der Magnet 17 eine Impuls. Dadurch wird gemäß F i g. 3 der Indexstift 15 angezogen, so daß der Gleitstein 11 bis an seinen festen Anschlag 23 gleitet. Somit ist der größte Schwenkbereich des Ständers 4 im Gehäuse 3 erreicht. Die Bewickelung der Nuten 24 und 25 erfolgt in der gleichen Weise wie bei den ersten Spulen.
  • Die Impulse für die Betätigung der Magneten 17 und 18 werden von einem Programmgeber nur dann aufgegeben, wenn sich der Wickelann 1 in der vorderen Stellung, d. h. mit seinem Drahtführer außerhalb der Bohrung auf der Schaltseite, befindet.
  • Die Verstellung kann in die bereits eingeleitete Schwenkbewegung des Ständers 4 auf Grund der vorhergehenden Stellung des Gleitsteines 11 hinein erfolgen und nimmt demzufolge keine zusätzliche Zeit in Anspruch.
  • Da die Indexstifte 15 und 16 mit den Magneten 17 und 18 in axialer Richtung in nicht dargestellter Weise verstellbar angeordnet sind und je nach Wicklungsart durch einen oder mehrere Indexstifte oder andere entriegelbare Sperrglieder ergänzt werden können, ist die Ständerwickelmaschine mit der erfindungsgemäßen Einrichtung universell einsetzbar.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine zum Bewickeln der genuteten Ständer elektrischer Maschinen mit Spulen unterschiedlicher Weite mittels eines durch die Ständerbohrung hindurchtretenden und mit Leitrollen für den Wickeldraht versehenen Wickelarmes und einer Einrichtung zur Ausführung der Schwenkbewegung des Ständers um seine Achse entsprechend des erforderlichen Wickelschrittes, bestehend aus einem zweiarmigen Hebel, der durch einen geeigneten Antrieb um seinen als Gleitstein ausgebildeten, in einer Nut des zweiarmigen Hebels angeordneten, verstellbaren Drehpunkt hn Rhythmus der Stellungsänderung des Wickelkopfes wechselnd in zwei Richtungen bewegbar ist und mit seinem anderen Arm die Schwenkbeweguna, des Ständers vollführt, dadurch gekennzeichnet, daß der entgegen seiner Verstellrichtung federbelastete Gleitstein (11) zur Verstellung des Drehpunktes über einen zweiarmigen Hebel (12) mit einem Zugmagneten (13) verbunden ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugmagnet (13) dem zweiarmigen Hebel (12) so Zul-cordnet ist, daß die Verstellung des Gleitsteines (11) durch den Zugmacrneten (13) im Sinne einer "#lerl,-leinerunor der Schwenkbewegung des Ständers (4) erfolgt. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere, entsprechend der vorgegebenen Änderung des Wickelschrittes magnetisch nacheinander betätigbare Indexstifte (17, 18) zum Fixieren der Stellung des Gleitsteines (11) nach Abschalten des Zugmagneten (13) vorgesehen sind. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichne4 daß die Indexstifte (17, 18) einseitig so abgerundet sind, daß sie durch den vom Zugmagneten (13) verstellbaren Gleitstein (11) während der Verstellbewegung nacheinander aus dessen Bahn verdrängt werden können. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Indexstifte (17, 18) in Verstellrichtun- des Gleitsteines (11) verstellbar anaeordnet sind. C In Betracht gezogene Druckschriften: C Deutsche Auslegeschriften Nr. 1018 140, 1156886.
DE1964V0026585 1964-08-17 1964-08-17 Maschine zum Bewickeln der genuteten Staender elektrischer Maschinen mit Spulen unterschiedlicher Weite Pending DE1240983B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018140B (de) * 1956-04-11 1957-10-24 Wissenschaftlich Tech Buero Fu Vorrichtung zum gleichzeitigen Einlegen von mehreren Spulen in die Staender elektrischer Maschinen
DE1156886B (de) * 1956-05-29 1963-11-07 Associated Electrical Ind Rugb Spulenwickelmaschine fuer Statorkerne dynamoelektrischer Maschinen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018140B (de) * 1956-04-11 1957-10-24 Wissenschaftlich Tech Buero Fu Vorrichtung zum gleichzeitigen Einlegen von mehreren Spulen in die Staender elektrischer Maschinen
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