DE1156851B - Schaltungsanordnung zum Ausscheiden kurzer Impulse aus einem Gemisch von kurzen und laengeren Impulsen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Ausscheiden kurzer Impulse aus einem Gemisch von kurzen und laengeren ImpulsenInfo
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Description
- Schaltungsanordnung zum Ausscheiden kurzer Impulse aus einem Gemisch von kurzen und längeren Impulsen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung, welche der Ausscheidung kurzer Impulse aus einem Gemisch von kurzen und längeren Impulsen dient.
- Mit Hilfe einer solchen Schaltungsanordnung können vornehmlich kurze Störimpulse unterdrückt werden, welche beim Abfragen von Magnetkernmatrixspeichern entstehen und von solchen Magnetkernen hervorgerufen werden, durch deren Wicklungen entweder nur der Zeilenstrom oder nur der Spaltenstrom fließt, so daß sie ihren ursprünglichen Magnetisierungszustand beibehalten. Zur Unterscheidung zwischen Nutzimpulsen und Störimpulsen kann dabei die Tatsache ausgenutzt werden, daß selbst bei gleicher Impulsamplitude die Störimpulse kürzer sind als die Nutzimpulse.
- In einer bekannten Schaltung zum Ausscheiden kurzer Störimpulse ist eine Verzögerungsleitung vorgesehen, an deren Ende die Impulse reflektiert werden. Bei einem längeren Impuls überdecken sich der ursprüngliche Impuls und der reflektierte Impuls zeitliche teilweise und verstärken sich gegenseitig. Der Verzögerungsleitung ist ein Amplitudendiskriminator nachgeschaltet. Nur die Impulse, deren Amplitudenwert sich aus der addierten Impulsamplitude des ursprünglichen und des reflektierten Impulses ergibt, liefern einen Ausgangsimpuls. Der Schaltungsaufwand zur Ausscheidung kurzer Störimpulse ist hierbei allerdings beträchtlich.
- Es ist ferner bereits eine Schaltungsanordnung zur Trennung der Störimpulse von den Nutzimpulsen beim Auslesen von Informationen aus Magnetkernmatrixspeichern bekannt, bei welcher ein gedämpfter Schwingkreis durch die Impulse angestoßen wird.
- Die Unterscheidung zwischen Nutz- und Störimpulsen erfolgt hierbei dadurch, daß die Nutzimpulse den gedämpften Schwingkreis zu länger andauernden Schwingungen größerer Amplitude veranlassen als die Störimpulse.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zur Ausscheidung kurzer Impulse aus einem Gemisch von kurzen und längeren Impulsen vermittels eines Magnetkernes mit rechteckförmiger Hystereseschleife, über welchen ein Sperrschwinger gesteuert wird und welcher durch einen Gleichstrom vormagnetisiert ist, anzugeben, welche einen geringeren Schaltungsaufwand erfordert als die bekannten Schaltungsanordnungen. Außerdem soll die Länge der auszuscheidenen Impulse leicht einstellbar sein.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß eine Eingangswicklung des Magnetkernes über einen impulsgesteuerten Schalter mit einer Spannungsquelle verbunden ist und daß der Eingangswicklung ein Kondensator parallel geschaltet ist, so daß durch den langsamen Stromanstieg in der Eingangswicklung der Ausgangsimpuls, soweit der Magnetkern überhaupt ummagnetisiert wird, gegenüber dem Impulsbeginn verzögert ist. Weitere Merkmale der Erfindung können der Beschreibung und der Zeichnung entnommen werden.
- Es ist auch bereits eine Schaltungsanordnung mit einem gleichstromvormagnetisierten Magnetkern mit rechteckförmiger Hystereseschleife bekannt, über welchen ein Sperrschwinger gesteuert wird. Diese Schaltungsanordnung dient allerdings der Lieferung von Ausgangsimpulsen, deren Breite vermittels der Vormagnetisierung veränderbar ist.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
- In diesem Ausführungsbeispiel ist ein Magnetkern K mit rechteckförmiger Hystereseschleife vorgesehen, welcher insgesamt vier Wicklungen w 1, w2, w3 und w4 trägt. Die Wicklungwl ist über einen Schalttransistor T 1 mit dem positiven Pol der Spannungsquelle B und über die Widerstände R 1 und R 2 mit dem negativen Pol der SpannungsquelleB verbunden. Außerdem ist der Serienschaltung mit der Wicklung w 1 und dem Widerstand R 2 ein Kondensator C parallel geschaltet. Über die Wicklung W2 fließt ein mittels des Widerstandes R 3 einstellbarer Vormagnetisierungsgleichstrom, der den Magnetkerns in einem ersten Sättigungszustand hält. Der Transistor T2 ist als Sperrschwinger mit der Eingangswicklung w4, mit der Rückkopplungswicklung w3 und mit dem Kollektorwiderstand R 4 geschaltet.
- Die Eingangsklemme der Schaltung ist mit dem Bezugszeichen E, die Ausgangsklemme mit dem BezugszeichenA versehen.
- An die Eingangsklemme E kann z. B. die Leseleitung eines Magnetkernmatrixspeichers angeschlossen sein. Durch einen Lese- bzw. Störimpuls, welche sich nur durch ihre Länge voneinander unterscheiden, wird die Emitter-Kollektor-Strecke des Schalttransistors T 1 niederohmig geschaltet. Im ersten Augenblick stellt der ungeladene Kondensator C für den Strom einen Kurzschluß dar. Bei längerer Impulsdauer fließt ein immer größerer Strom über die Wicklungwl. Mit Hilfe der WiderständeR1 und R2 ist der Strom in der Eingangswicklung W1 so einstellbar, daß er zwischen dem Wert Null und einem Höchstwert linear ansteigt. Die Steilheit des Stromanstieges selbst ist mit Hilfe des Widerstandes R 1 einstellbar.
- Der Höchstwert ist derjenige Stromwert, bei welchem der Magnetkern entgegen der Wirkung des Vormagnetisierungsstromes in der Wicklung w2 in den zweiten Sättigungszustand umgekippt wird. Hierbei entsteht in der Ausgangswicklung ein Impuls, durch welchen der Sperrschwinger T2 zu einer Schwingung veranlaßt wird. Der dabei entstehende Ausgangsimpuls wird über die Ausgangsklemme A abgenommen. Seine steilen Impulsflanken sind praktisch unabhängig vom Stromanstieg in der Wicklung w 1.
- Bei Störimpulsen wird der erwähnte Stromhöchstwert überhaupt nicht erreicht. Der Magnetkern K wird nicht ummagnetisiert und demzufolge der Sperrschwinger nicht zu einer Schwingung angeregt. Dieser Höchstwert ist vermittels des Widerstandes R 3, welcher den Vormagnetisierungsgleichstrom begrenzt, einstellbar. Mit Hilfe des Widerstandes R 1 ist die Zeit einstellbar, in welcher der Eingangs strom in der Wicklung W1 bis zu seinem Höchstwert ansteigt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Ausscheidung kurzer Impulse aus einem Gemisch von kurzen und längeren Impulsen vermittels eines Magnetkernes mit rechteckförmiger Hystereseschleife, über welchen ein Sperrschwinger gesteuert wird und welcher durch einen Gleichstrom vormagnetisiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Eingangswicklung (w 1) des Magnetkernes (K) über einen impulsgesteuerten Schalter (T 1) mit einer Spannungsquelle (B) verbunden ist und daß der Eingangswicklung (W 1) ein Kondensator (C) parallel geschaltet ist.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Serienschaltung aus dem impulsgesteuerten Schalter (T 1) und der Parallelschaltung aus Kondensator (C) und Eingangswicklung (w 1) ein Widerstand (R 1) in Serie geschaltet ist.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangswicklung(wl) über einen Widerstand(R2) dem Kondensator (C) parallel geschaltet ist.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als impulsgesteuerter Schalter ein Schalttransistor Verwendung findet.
Priority Applications (1)
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| DET22036A DE1156851B (de) | 1962-04-28 | 1962-04-28 | Schaltungsanordnung zum Ausscheiden kurzer Impulse aus einem Gemisch von kurzen und laengeren Impulsen |
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| DE1156851B true DE1156851B (de) | 1963-11-07 |
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1962
- 1962-04-28 DE DET22036A patent/DE1156851B/de active Pending
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