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DE1159031B - Spannungsbegrenzerschaltung - Google Patents

Spannungsbegrenzerschaltung

Info

Publication number
DE1159031B
DE1159031B DES69200A DES0069200A DE1159031B DE 1159031 B DE1159031 B DE 1159031B DE S69200 A DES69200 A DE S69200A DE S0069200 A DES0069200 A DE S0069200A DE 1159031 B DE1159031 B DE 1159031B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
limiter circuit
output
transistor
input
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES69200A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Attila Nowak
Dipl-Ing Edgar Heimbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES69200A priority Critical patent/DE1159031B/de
Publication of DE1159031B publication Critical patent/DE1159031B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/02Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude by means of diodes

Landscapes

  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

  • Spannungsbegrenzerschaltung Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannungsbegrenzerschaltung. Derartige Schaltungen haben bekanntlich die Aufgabe, bei bestimmte Schwellwerte überschreitenden Eingangsspannungen konstante Ausgangsspannungen zu liefern.
  • Eine bekannte Spannungsbegrenzerschaltung zeigt die Fig. 1. Sie besteht aus dem Serienwiderstand R und den beiden antiparallelen Richtleitern D 1 und D2. Wird am Eingang E eine Wechselspannung angelegt, so wird bei überschreiten der Schleusenspannung der verwendeten Richtleiter je nach Polarität der Wechselspannung der eine oder andere Richtleiter durchlässig, und am Ausgang A erscheint eine beidseitig auf die Höhe der Schleusenspannung begrenzte Ausgangsspannung.
  • In vielen Fällen ist es nachteilig, daß derartige Begrenzerschaltungen Eingangsspannungen benötigen, die ein Vielfaches der Schleusenspannung der verwendeten Richtleiter betragen müssen. Dieses Problem ergibt sich beispielsweise bei der Auswertung der Lesespannung eines Trommelspeichers für hohe Speicherdichten, bei der die Nullstellen des Lesespannungsverlaufs aufzusuchen und an diesen Stellen möglichst steile Impulsflanken zu erzeugen sind. Der Magnetkopf eines Trommelspeichers gibt jedoch nur eine Lesespannung in der Größenordnung von Minivolt ab. Sie muß deshalb zunächst verstärkt werden, bevor eine Begrenzung mit Hilfe einer Spannungsbegrenzerschaltung nach Fig. 1 stattfindet. Durch eine Verstärkung ergeben sich jedoch um so mehr Frequenz- und Phasenverzerrungen, je höher der Verstärkungsgrad ist.
  • Es ist auch bekannt, Spannungsbegrenzerschaltungen in Verbindung mit einem linearen Verstärker derart aufzubauen, daß der Verstärkungsgrad bei Überschreiten einer bestimmten Eingangsamplitude unter Verwendung einer aus zwei antiparallel, gegebenenfalls vorgespannten Richtleitern aufgebauten Gegenkopplungsschaltung begrenzt wird, daß ein Ausgangswert mit fester Amplitude erzielt wird.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Weiterbildung einer derartigen Schaltungsausführung, wobei im besonderen daran gedacht ist, eine Spannungsbegrenzerschaltung zu schaffen, die auch bei sehr kleinen Eingangsspannungen, wie sie beispielsweise als Lesespannungen bei Magnetköpfen auftreten, verwendet werden kann. Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang und Ausgang der Spannungsbegrenzerschaltung über einen Tiefpaßfilter niederohmig miteinander verbunden wird. Bei der Schaltungsausführung nach der Erfindung wird also parallel zur Begrenzerschaltung ein niederohmiges Schaltglied in Form eines Tiefpaßfilters vorgesehen, daß den Eingang und den Ausgang des Verstärkers auf dem gleichen Gleichstrompotential hält. Erst diese Maßnahme ermöglicht eine definierte Arbeitspunkteinstellung des Verstärkers, was gerade bei der Auswertung sehr kleiner Eingangsspannungen als notwendig erkannt wurde.
  • Wegen der Kleinheit der Eingangsspannungen ist nämlich eine Verschiebung des Mittelwertes der Spannung, um die herum symmetrisch begrenzt wird, sehr störend. Diese Verschiebung kann durch verschiedene Einflüsse, wie z. B. Bauteilealterung, Temperatureinflüsse, Netzspannungsschwankungen u. a., bedingt sein. Diese Verschiebung wird durch das Tiefpaßfilter verhindert, das den Eingang und den Ausgang der Begrenzerschaltung niederohmig miteinander verbindet und dadurch das Gleichstrompotential an den beiden Verbindungspunkten gleichhält. Das Tiefpaßfilter kann dabei vorteilhaft aus einer Induktivität bestehen.
  • Einzelheiten der Erfindung werden in der Fig. 2 und 3 erläutert.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 gelangt die Eingangsspannung über den Kondensator C 1 an die Basis des Vorverstärker-Transistors T1, der als Emitterfolger arbeitet. Die Kollektorpannung dieses Transistors wird durch die über den Widerstand R 5 ins Zenergebiet gesteuerte Zenerdiode DZ 1 festgelegt. Der Arbeitspunkt dieses Transistors ist mit Hilfe der Widerstände R 1 bis R 5 eingestellt. Der Spannungsteiler aus den Widerständen R 1, R 2 und R 3 und einem temperaturabhängigen Widerstand R 4 dient zur groben Kompensation des Frequenzganges des Verstärkers. Die am Widerstand R 5 abgegriffene Ausgangsspannung des Transistors T 1 gelangt über den Widerstand R 7 an die Basis des Transistors T 2. Der Kondensator C 3 dient ebenfalls zur Frequenzgangkorrektur. Zur Sicherung eines linearen Frequenzganges besteht der Außenwiderstand dieses Transistors aus dem Widerstand R 9 und der Induktivität Dr2. Die Basis des folgenden Transistors T 3 ist über die Zenerdiode DZ2 mit dem Kollektor des Transistors T2 verbunden (Gleichstromkopplung). Die Kollektorspannung des Transistors T 3 ist ebenfalls mit Hilfe einer Zenerdiode DZ3 stabilisiert. Die den Zenerdioden DZ 1 bis DZ 3 parallel geschalteten Kondensatoren C 2, C 4 und C 5 unterdrücken die manchmal im Zenerpunkt der Zenerdioden auftretenden Störspannungen. Am Emitterwiderstand R 11 des Transistors T 3 kann das verstärkte Ausgangssignal abgenommen werden. Die Gleichheit der Gleichstrompotentiale an den Punkten A und B wird durch einen Tiefpaß sichergestellt, der diese beiden Punkte miteinander verbindet und im vorliegenden Fall aus der Induktivität Dr 1 besteht.
  • Der Widerstand R 8 erzwingt, daß die Basiselektroden der Transistoren T 1 und T 2 etwa dasselbe Gleichstrompotential haben.
  • Die amplitudenabhängige, nichtlineare Gegenkopplung zwischen dem Ausgang und dem Eingang des Begrenzers besteht aus den beiden antiparallelen Richtleitern D 1 und D 2, die den Emitter des Transistors T 3 mit der Basis des Transistors T 2 ver- binden. Sobald infolge der am Punkt B abgegriffenen steigenden Ausgangsspannung einer der beiden Richtleiter D 1 und D 2 durchlässig wird, fällt am Widerstand R 7 ein Teil der vom Transistors T 1 gelieferten Eingangsspannung ab, und es entsteht eine starke Spannungsgegenkopplung auf den Eingang des Transistors T2. Dadurch wird ein weiteres Ansteigen der Ausgangsspannung verhindert.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 gelangt die Eingangsspannung über den Übertrager UT 1 an die Basis des Transistors T4, dessen Basisstrom mit Hilfe der Widerstände R 18 und R 13 eingestellt ist. Die verstärkte und begrenzte Ausgangsspannung wird an der Sekundärwicklung des Ausgangsübertragers UT 2 abgenommen. Die amplitudenabhängige Gegenkopplung ist in diesem Falle eine reine Wechselstromgegenkopptung und erfolgt vom Kollektor des Transistors T4 auf die Basis des Transistors. Sie besteht aus zwei antiparallel geschalteten Richtleitern D 3 und D4, die in Sperrichtung vorgespannt sind. Bei fehlender Eingangsspannung am Eingang E ist der Richtleiter D 3 mit einer Spannung gesperrt, die ungefähr dem Spannungsabfall am Widerstand R 17 entspricht. Die Sperrspannung am Richtleiter D 4 ist ungefähr der Spannung am Widerstand R 15 gleich. Die Vorspannungen der Richtleiter lassen sich also durch entsprechende Wahl der Widerstände R 17, R 15 und R 12 einstellen. Sobald nun am Eingang E Eingangsspannungen anliegen, treten auch an der Primärwicklung des Ausgangsübertragers UT 2 Wechselspannungen auf. Wenn diese Spannungen die eingestellten Sperrspannungen und die Schleusenspannungen der Richtleiter D 3 bzw. D 4 überschreiten, so setzt über die Kondensatoren C 10 bzw. C 11 eine starke Gegenkopplung von dem Kollektor auf den Emitter des Transistors T 4 ein, die ein weiteres Ansteigen der Spannungen an der Primärwicklung des Ausgangsübertragers UT 2 und damit der Ausgangsspannung verhindert. Der Wechselstromwiderstand der Kondensatoren C 7, C 8 und C 9 ist vernachlässigbar.
  • Durch die amplitudenabhängige Gegenkopplung wird auch erreicht, daß die verwendeten Transistoren nicht übersteuert werden. Dies ist besonders bei höheren Frequenzen wichtig, da ein Transistor bei übersteuerung infolge des Ladungsträgerspeichereffektes auch nach Abschalten der Steuerspannung noch kurzzeitig leitend ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Spannungsbegrenzerschaltung mit einem linearen Verstärker mit einer bei überschreiten einer bestimmten Amplitude der Ausgangsspannung wirksamen Gegenkopplung aus zwei antiparallelen, gegebenenfalls vorgespannten Richtleitern, dadurch gekennzeichnet, daß Eingang und Ausgang der Spannungsbegrenzerschaltung über ein Tiefpaßfilter niederohmig miteinander verbunden sind.
  2. 2. Spannungsbegrenzerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tiefpaßfilter aus einer Induktivität besteht.
  3. 3. Spannungsbegrenzerschaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannungen aus den Betriebsspannungen durch Spannungsteilung abgeleitet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 745 228; Electronics, 2/1957, S. 168; 11/1958, S. 86.
DES69200A 1960-07-01 1960-07-01 Spannungsbegrenzerschaltung Pending DE1159031B (de)

Priority Applications (1)

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DES69200A DE1159031B (de) 1960-07-01 1960-07-01 Spannungsbegrenzerschaltung

Applications Claiming Priority (1)

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DES69200A DE1159031B (de) 1960-07-01 1960-07-01 Spannungsbegrenzerschaltung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1159031B true DE1159031B (de) 1963-12-12

Family

ID=7500811

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES69200A Pending DE1159031B (de) 1960-07-01 1960-07-01 Spannungsbegrenzerschaltung

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DE (1) DE1159031B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745228C (de) * 1939-07-28 1944-03-01 Siemens Ag Elektrischer Signalempfaenger

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745228C (de) * 1939-07-28 1944-03-01 Siemens Ag Elektrischer Signalempfaenger

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