DE1155408B - Aktivierter Kohlenhobel - Google Patents
Aktivierter KohlenhobelInfo
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- DE1155408B DE1155408B DEG27221A DEG0027221A DE1155408B DE 1155408 B DE1155408 B DE 1155408B DE G27221 A DEG27221 A DE G27221A DE G0027221 A DEG0027221 A DE G0027221A DE 1155408 B DE1155408 B DE 1155408B
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- Pending
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C27/00—Machines which completely free the mineral from the seam
- E21C27/20—Mineral freed by means not involving slitting
- E21C27/46—Mineral freed by means not involving slitting by percussed planing means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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Description
- Aktivierter Kohlenhobel Es ist bekannt, einen Kohlenhobel zusätzlich mit einem Schwingungsantrieb zu versehen, der in der Marschrichtung des Hobels schwingende Bewegungen vollführt. Durch einen solchen Schwingungsantrieb kann vor allen Dingen in harter Kohle die Lösewirkung des Hobels wesentlich gesteigert werden. Dabei ist bisher aber stets noch ein besonderes Zugmittel verwendet worden, welches den Hobel am Kohlenstoß entlangzieht.
- Gegenstand der Erfindung ist ein aktivierter Kohlenhobel, bei welchem das Neue darin besteht, daß die Schwingachse des Schwingungsantriebes spitzwinklig zum Liegenden angeordnet ist. Alsdann ergibt sich bei jedem Schwingungshub auch eine Schwingungskomponente in der Vertikalen. Es wechselt eine den Druck des Geräts auf das Liegenden verstärkende und damit eine Rückwärtsbewegung desselben verhindernde Schwingung ab mit einer Schwingung in Bewegungsrichtung, die das Gerät vom Liegenden abzuheben sucht. Es ergibt sich daher eine ähnliche Wirkung, wie sie beim Transport des Fördergutes in einer Mikroschwingrinne beobachtet werden kann. Der Hobel wandert selbsttätig in einer Richtung vorwärts. Der gleiche Schwingantrieb, der die Lösearbeit verstärkt, bewirkt zusätzlich den Vorschub des Gerätes, so daß auf ein besonderes Zugmittel verzichtet werden kann.
- Vorteilhaft ist der Hobel auf seiner dem Liegenden zugekehrten Gleitfläche mit widerhakenartigen Vorsprüngen versehen, die an der in der Vorschubrichtung vorn liegenden Seite schräg ansteigend begrenzt sind, während die Rückseite etwa senkrecht abfällt.
- Der Hobelkörper kann auch in bekannter Weise an seinen beiden Enden Lösewerkzeuge tragen. Eine Vorwärtsbewegung des Hobels wahlweise zur einen und anderen Seite hin kann dann dadurch erreicht werden, daß der Schwingungsantrieb einstellbar ist, also wahlweise zur einen oder anderen Seite hin spitzwinklig zur Längsachse des Hobelkörpers einstellbar ist. In einem solchen Falle empfiehlt es sich, den Hobel nur nahe seinen Enden unterseitig mit winkelförnügen Vorsprüngen zu versehen, wobei jeweils die dem zugehörigen Hobelende zugekehrte Seite der Vorsprünge etwa senkrecht abfällt.
- Wird der Hobel an einem vor dem Kohlenstoß liegenden Förderer bzw. an einer von diesem getragenen Führungsschiene geführt, so ist zweckmäßig die Führung mit ausreichendem Spiel in der vertikalen Ebene versehen. Das Spiel sollte so groß sein, daß die vertikale Komponente der Hobelschwingungen vorwiegend an seinem in der Marschrichtung vorn liegenden Enden nicht auf den Förderer übertragen wird. Trotzdem kann durch die gleiche Führung sowohl ein Verlaufen des Hobels in den Stoß hinein als auch ein Herausdrehen desselben in wirksamer Weise verhindert werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Ansicht des Hobels auf seiner dem Kohlenstoß zugekehrten Seite, Fig. 2 ein Schwingungsdiagramm.
- Der Hobelkörper 10, der an seinem einen Ende Lösewerkzeuge 11 trägt, ist an einem Rohr 12 geführt, welches seitlich an einem Förderer 13 angebracht ist.
- Der Hobelkörper 10 ist mit einem eingebauten Schwingmotor 14 versehen, dessen Schwingachse spitzwinklig zur Längsachse des Hobelkörpers 10 und zur Führungsschiene 12 liegt. Die Achse des Schwingungsantriebes mag in der Richtung des Sektors 15 nach Fig. 2 liegen. Alsdann wird bei jedem Schwingungshub eine Komponente in der Richtung des Pfeiles 16, also in der gewollten Vorschubrichtung des Hobels wirksam, während gleichzeitig eine kleinere Komponente 17 in der Vertikalen wirksam wird, die den Hobelkörper vom Liegenden 18 abzuheben sucht und den Reibungsdruck verringert, so daß ein gewisser Vorschub in der Richtung des Pfeiles 16 erfolgt. Beim nächsten entgegengesetzt gerichteten Schwingungshub wird die vertikale Komponente abwärts wirksam. Sie bewirkt eine Steigerung des Druckes gegen das Liegende 18. Dadurch wird die Reibung des Hobels 10 auf dem Liegenden vergrößert mit der Wirkung, daß die ebenfalls auftretende rückwärts gerichtete Bewegungskomponente keine Rückwärtsbewegung des Hobels 10 zur Folge hat.
- Der gewollte Vorschub des Hobels 10 nur in der einen Richtung kann noch wirksam unterstützt werden durch die widerhakenartigen Vorsprünge 19, die auf der in der Bewegungsrichtung vom liegenden Seite 20 schräg ansteigen, auf der Rückseite 21 dagegen steil abfallen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Aktivierter Kohlenhobe4- der durch einen Schwingungserzeuger in Marschrichtung in schwingende Bewegungen versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingachse des Schwingungsantriebes (14) spitzwinklig zum Liegenden (18), in Marschrichtung nach oben zei-_ gend, angeordnet ist.
- 2. Aktivierter Kohlenhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlenhobel keine besondere Vorzieheinrichtung zur Bewegung des Hobels (10) am Stoß entlang besitzt. 3. Aktivierter Kohlenhobel nach Ansprach 1 und 2, dadurch gekenn eichnet, daß der Hobel (10) auf seiner dem Liegenden zugekehrten Gleitfläche mit widerhakenartigen Vorsprüngen (19) versehen ist, die an der in der Vorschubrichtung vom liegenden Seite (20) schräg ansteigend begrenzt sind, während die Rückseite (21) etwa senkrecht abfällt. 4. Aktivierter Kohlenhobel, der an beiden Enden Lösewerkzeuge trägt, die von einem angebauten Schwingungsantrieb bewegt werden, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungsantrieb (14) wahlweise zur einen und zur anderen Seite hin nach oben zeigend einstellbar ist. 5. Aktivierter Kohlenhobel nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hobel nur nahe seinen Enden unterseitig mit winkelförinigen Vorsprüngen versehen ist, wobei jeweils die dem zugehörigen Hobelende zugekehrte Seite der Vorsprünge etwa senkrecht abfällt. 6. Aktivierter Kohlenhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hobel (10) an einem vor dem Kohlenstoß liegenden Förderer (13) bzw. an einer von diesem getragenen Führungsschiene (12) derart mit Spiel geführt ist, daß die vertikale Schwingungskomponente (17) nicht auf die Führung übertragen wird, daß aber ein Verlaufen des Hobels in den Stoß hinein oder aus diesem heraus verhindert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 890 491; »Bergbauwissenschaften«, 1959, S. 138 bis 143.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG27221A DE1155408B (de) | 1959-06-06 | 1959-06-06 | Aktivierter Kohlenhobel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG27221A DE1155408B (de) | 1959-06-06 | 1959-06-06 | Aktivierter Kohlenhobel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1155408B true DE1155408B (de) | 1963-10-10 |
Family
ID=7123154
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG27221A Pending DE1155408B (de) | 1959-06-06 | 1959-06-06 | Aktivierter Kohlenhobel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1155408B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3419313A (en) * | 1966-05-12 | 1968-12-31 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Coal cutter with vibratory drive |
| DE2639148A1 (de) * | 1976-08-31 | 1978-03-02 | Kloeckner Werke Ag | Langfrontgewinnungsgeraet |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE890491C (de) * | 1943-09-05 | 1953-09-21 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Vorrichtung zum selbsttaetigen Gewinnen und/oder Verladen von Kohle oder sonstigen Mineralien |
-
1959
- 1959-06-06 DE DEG27221A patent/DE1155408B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE890491C (de) * | 1943-09-05 | 1953-09-21 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Vorrichtung zum selbsttaetigen Gewinnen und/oder Verladen von Kohle oder sonstigen Mineralien |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3419313A (en) * | 1966-05-12 | 1968-12-31 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Coal cutter with vibratory drive |
| DE2639148A1 (de) * | 1976-08-31 | 1978-03-02 | Kloeckner Werke Ag | Langfrontgewinnungsgeraet |
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