DE1155395B - Vollautomatisch wirkende, hoehenverstellbare Beladeeinrichtung fuer gleichartige Gueter, insbesondere Saecke - Google Patents
Vollautomatisch wirkende, hoehenverstellbare Beladeeinrichtung fuer gleichartige Gueter, insbesondere SaeckeInfo
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- DE1155395B DE1155395B DEM49699A DEM0049699A DE1155395B DE 1155395 B DE1155395 B DE 1155395B DE M49699 A DEM49699 A DE M49699A DE M0049699 A DEM0049699 A DE M0049699A DE 1155395 B DE1155395 B DE 1155395B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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- B65G2812/01—Conveyors composed of several types of conveyors
- B65G2812/012—Conveyors composed of several types of conveyors for conveying material successively by a series of conveyors
- B65G2812/014—Conveyors composed of several types of conveyors for conveying material successively by a series of conveyors with relative movement between conveyors
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- Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)
Description
- Vollautomatisch wirkende, höhenverstellbare Beladeeinrichtung für gleichartige Güter, insbesondere Säcke Die Erfindung betrifft eine vollautomatisch wirkende, höhenverstellbare Beladeeinrichtung für gleichartige Güter, insbesondere Säcke, bei welcher am Ende eines senkrechten, aus umlaufenden Bändern bestehenden Bremsförderers eine die Geschwindigkeit der Säcke herabsetzende, um mehr als 1S03 schwenkbare, geneigte Rutsche vorhanden ist.
- Es ist bereits eine selbsttätige Weitergabevorrichtung für Säcke bekannt, die aus einem Vorratsbehälter mit dem zu verladenden Gut über Leitungen gefüllt werden. wobei die Füllung durch Kippwagen gesteuert wird. Jedoch müssen die gefüllten Säcke bei dieser Vorrichtung von einem Arbeiter vom Fülltrichter entfernt und auf eine Falltür gestellt werden, nach deren Betätigung der betreffende Sack in eine Rutsche fällt, an deren Ende er von einer Pendelklappe mit einem Gewicht angehalten wird. Schwenkbare Klappen. die in einem bestirnmen Takt von einem Nockenmechanismus ausgelöst werden, geben die Verriegelung der Pendeiklappe frei und lassen den Sack in eine Rutsche und von da auf ein Förderband gelangen. Da immer eine Bedienungsperson erforderlich ist, um die Säcke vom Fülltrichter auf die Falltür zu bringen, ist ein vollautomatisches Arbeiten, wie es die Erfindung verwirklicht. mit dieser bekannten Einrichtung nicht möglich.
- Bekannt ist auch eine Fördervorrichtung für schmieriges Gut, die aus einer Förderrinne mit festem Boden und beweglichen Seitenwänden besteht, die durch Querstäbe verbunden sind welche ihrerseits Klappen tragen. An den Seitenwänden sitzen außen Rollen die zuf Schienen laufen. Die Seitenwände mit den an ihren Querstäben hängenden Klappen werden durch einen Kurbeltrieb in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt. und die Klappen schieben das Fördergut bei jedem Hergang vor sich her während sie beim Hingang über das Gut schwingen. Zum Austragen des Förderguts dienen Schieber, mit denen die Größe der Austragsöffnung eingestellt werden kann.
- Eine solche Förderrinne kann ihrer Natur nach nicht zu einem vollautomatischen Beladen verwendet werden weil ihr die Beweglichkeit ihres Austragsendes mangelt ohne die Güter, wie Säcke nicht raumsparend gestapelt werden können, wenn nicht wieder eine Bedienungsperson an das Austragsende gestellt werden soll.
- Schließlich ist noch ein Gerät zum Verladen von Stückgut in durch Öffnungen von oben zugängliche Laderäume. beispielsweise von Schiffen, bekanntgeworden, das am Ende eines senkrechten Bandförderers eine die Geschwindigkeit der Säcke herabsetzende geneigte Rutsche besitzt, die um mehr als 180 verschwenkt werden kann. Die Rutsche trägt auf ein Förderband aus, das, dem Zweck des Geräts entsprechend, beliebig lang gemacht werden kann, damit das Gut bis weit in den überdeckten Laderaum des Schiffes hineingefahren werden kann. Es ist aber auch in diesem Fall unerläßlich, daß am Austragsende des Förderbandes eine Bedienungsperson das abgegebene Gut in Empfang nimmt und richtet oder stapelt. Säcke können außerdem mit dem bekannten Gerät nicht waagerecht abgelegt werden, weil sie über die Endrolle des Förderbandes über Kopf abgegeben werden.
- Dieses Erfordernis zum Abnehmen des ankommenden Gutes durch eine Bedienungsperson vermeidet die Erfindung dadurch, daß das Bodenende der Rutsche von einer fortziehbaren Platte gebildet wird, welcher eine federbelastete Platte als Bremsplatte und Anstoßorgan zugeordnet ist. Zweckmäßig ist der fortziehbare Boden an seiner Oberseite mit Querrollen versehen.
- Die Rutsche kann an ihrem Vorderende mit einer Stirnwand versehen sein, welche mit ihrem wulstartigen Unterrand unter den fortziehbaren Boden faßt.
- Der Boden sitzt zweckmäßig an der Kolbenstange eines Betätigungsmechanismus, z. B. eines elektrischen, pneumatischen oder hydraulischen Motors.
- Für eine gute Schwenkbarkeit kann das obere Ende der Rutsche als Kragen ausgebildet sein und auf Kugel- oder Rollenlagern ruhen.
- Vorteilhaft ist der Rutsche ein senkrechtes I(lemmband zugeordnet, welches mit dem senkrecht abgewinkelten Ende des horizontalen Förderbandes zusammenwirkt.
- Das Förderband und die Rutsche mit ihren Steuer-und Bedienungsorganen sind in einem beweglichen Gehäuse angeordnet, in welchem auch die Bedienungsperson ihren Platz hat.
- Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung beispielsweise und rein schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen senkrechten Teilschnitt, Abb. 2 eine Seitenansicht teilweise im Schnitt und Abb. 3 eine Draufsicht.
- Die Beladeanlage mit der Bedienungsbühne bzw. dem Gehäuse 3 ist beweglich, z. B. horizontal verfahrbar und senkrecht mittels Seilzügen heb- und senkbar.
- Die Säcke werden der Einrichtung über ein Transportband 1 zugeführt, dessen freies Ende ebenfalls heb- und senkbar sowie auch verfahrbar ist (Abb. 2).
- Quer zum Transportband 1 verläuft das Transportband 2, welches die Säcke aufnimmt und sie, nachdem sie in an sich bekannter Weise um 900 geschwenkt worden sind, an das senkrecht eingebaute Klemmband 4 abgibt. Die Säcke werden dem Klemmband 4 einzeln zugeführt, da vor dem Transportband t zweckmäßig eine an sich bekannte Vorrichtung eingeschaltet ist, welche die Säcke in bestimmten einstellbaren Zeitabständen auf das Band 1 leitet.
- Die Bedienungsperson auf der Bühne 3 beobachtet das Zuführen der einzelnen Säcke zum Klemmband 4 und gibt die notwendigen Steuerimpulse zum weiteren Transport des Sackes.
- Vom Klemmband 4 gelangen die Säcke in die eigentliche Abgabevorrichtung 5 bis 11.
- Zunächst gelangen die Säcke in freiem Fall in eine allseitig geschlossene Rutsche 6, deren oberer Rand als Kragen ausgebildet und auf Kugel- oder Rollenlagern 5 gelagert ist. Am Ende der Rutsche 6 wird jeder Sack durch eine federbelastete Platte 8 abgebremst und festgehalten. Die Stirnseite jedes Sackes legt sich hierbei gegen die Stirnwand 7 der Rutsche, welche mit ihrem wulstartigen Unterrand 11 unter den zurückziehbaren Boden 9 der Rutsche faßt. An seiner Oberseite ist der Boden 9 mit Querrollen 10 versehen, um die Reibung zwischen Sack und Boden zu verringern.
- Der Boden 9 wird durch eine geeignete Betätigungsvorrichtung, z. B. einen elektrischen, pneumatischen oder hydraulischen Motor zurückgezogen, so daß der Sack aus der Rutsche 6 auf den für ihn bestimmten Platz fällt.
- Durch die konstruktiv bedingte Schrägstellung des Bodens 9, welche im gewissen Widerspruch zu der gewünschten Fallbewegung des Sackes steht, ist es notwendig, dem von der Bordwand des Lastkraftwagens abgekehrten Ende des Sackes einen Stoß zu geben, damit der Sack möglichst in die horizontale Lage kommt. Dies geschieht einmal mittels der Ausstoßplatte 8 und ferner dadurch, daß der Wulst 11 der Stirnplatte 7 für das andere Sackende zunächst einen Drehpunkt bildet. I-Iierdurch wird dieses Sackende zunächst etwas zurückgehalten. Der Sack bekommt durch die Platte 8 einen Impuls von oben und fällt dann auf den gewiinschten Platz im Lastkraftwagen.
- Da die Rutsche 6 keine seitlich vorspringenden Teile hat, können die Säcke dicht nebeneinander gestapelt werden. Die Richtung, in welcher die Säcke abgelegt werden, läßt sich durch entsprechendes Schwenken der Rutsche 6 bestimmen.
- Sowohl des Verladen des Sackes auf den Lastkraftwagen als auch sein Absetzen nach bestimmten ArbeitstalçLen sowie die Betätigung des Bodens 9 sowie das Schwenken, Heben und Senken sowohl der Rutsche 6 als auch des Gehäuses 3 werden von der Bedienungsperson überwacht und gesteuert.
- Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführungsform beschränkt. Vielmehr können die Einzelheiten dem jeweiligen Verwendungszweck angepaßt werden, ohne vom grundsätzlichen Erfindungsgedanken abzuweichen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vollautomatisch wirkende, höhenverstellbare Beladeeinrichtung für gleichartige Güter, insbesondere Säcke, bei welcher am Ende eines senkrechten, aus umlaufenden Bändern bestehenden Bremsförderers eine die Geschwindigkeit der Säcke herabsetzende, um mehr als 1800 schwenkbare, geneigte Rutsche vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenende der Rutsche von einer fortziehbaren Platte (9) gebildet wird, welcher eine federbelastete Platte (8) als Bremsplatte und Ausstoßorgan zugeordnet ist.
- 2. Beladeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (9) an seiner Oberseite mit Querrollen (10) versehen ist.
- 3. Beladeeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche (6) an ihrem Vorderende mit einer Stirnwand (7) versehen ist, welche mit ihrem wulstartigen Unterrand (11) unter den fortziehbaren Boden (9) faßt.
- 4. Beladeeinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (9) der Rutsche (6) an der Kolbenstange eines Betätigungsmechanismus, z. B. eines elektrischen, pneumatischen oder hydraulischen Motors sitzt.
- 5. Beladeeinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende der Rutsche (6) als Kragen ausgebildet ist und auf Kugel- oder Rollenlagern (5) ruht.
- 6. Beladeeinrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rutsche (6) ein senkrechtes Klemmband (4) zugeordnet ist, welches mit dem senkrecht abgewinkelten Ende des horizontalen Förderbandes (2) zusammenwirkt.
- 7. Beladeeinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (2) und die Rutsche (6) mit ihren Steuer- und Bedienungsorganen in einem beweglichen Gehäuse angeordnet sind, in welchem auch die Bedienungsperson ihren Platz hat.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1069 833; französische Patentschriften Nr. 784 611, 967 282.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM49699A DE1155395B (de) | 1961-07-17 | 1961-07-17 | Vollautomatisch wirkende, hoehenverstellbare Beladeeinrichtung fuer gleichartige Gueter, insbesondere Saecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM49699A DE1155395B (de) | 1961-07-17 | 1961-07-17 | Vollautomatisch wirkende, hoehenverstellbare Beladeeinrichtung fuer gleichartige Gueter, insbesondere Saecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1155395B true DE1155395B (de) | 1963-10-03 |
Family
ID=7306595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM49699A Pending DE1155395B (de) | 1961-07-17 | 1961-07-17 | Vollautomatisch wirkende, hoehenverstellbare Beladeeinrichtung fuer gleichartige Gueter, insbesondere Saecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1155395B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR784611A (fr) * | 1935-01-24 | 1935-07-22 | Buhler Freres | Dispositif pour la répartition automatique de sacs, ou autres objets, sur un appareil de manutention tel qu'une bande transporteuse d'évacuation |
| FR967282A (fr) * | 1948-05-27 | 1950-10-30 | Languedocienne De Rech S Et D | Transporteur pour la manutention de produits pâteux |
| DE1069833B (de) * | 1959-11-26 | Homburg/Saar Hansarnulf von der Mosel | Kulturgcfäß zum Züchten von Mikroorganismen |
-
1961
- 1961-07-17 DE DEM49699A patent/DE1155395B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069833B (de) * | 1959-11-26 | Homburg/Saar Hansarnulf von der Mosel | Kulturgcfäß zum Züchten von Mikroorganismen | |
| FR784611A (fr) * | 1935-01-24 | 1935-07-22 | Buhler Freres | Dispositif pour la répartition automatique de sacs, ou autres objets, sur un appareil de manutention tel qu'une bande transporteuse d'évacuation |
| FR967282A (fr) * | 1948-05-27 | 1950-10-30 | Languedocienne De Rech S Et D | Transporteur pour la manutention de produits pâteux |
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