DE1155285B - Aquarium - Google Patents
AquariumInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K63/00—Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
- A01K63/04—Arrangements for treating water specially adapted to receptacles for live fish
Landscapes
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- Farming Of Fish And Shellfish (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
B 66597 III/45h
BSKANNTMACHUNG
DEE ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHKtFT: 3. OKTOBER 1963
Die Erfindung bezieht sich auf ein Aquarium mit einem Filter für das laufend daraus zu entnehmende
und wieder zuzuführende Wasser.
Bei bekannten Aquarien ist seitlich ein Filter angebracht, dessen Zuleitung in das im Aquarium
befindliche Wasser eintaucht, während die Ableitung zum Aquarium zurückführt. An die Ableitung ist
zum Ansaugen von Wasser und dessen Hindurchführen durch das Filter eine Luftleitung angeschlossen,
die von einer elektrisch betriebenen Membranpumpe für die Durchlüftung des Wassers im Aquarium
abzweigt. Die Luftzufuhr für die Durchlüftung und für das Hindurchführen von Wasser durch das
Filter ist jeweils willkürlich einstellbar. Durch den Ansaugstutzen des bekannten Filters wird nur Wasser
in ihn hineingesaugt und gefiltert.
Die in das Wasser gegebenen Zusätze, Futter sowie Chemikalien u. dgl., bilden eine Schlammschicht in
und über der im Laufe der Zeit verkalkenden und versalzenden Bodenauffüllung. Nur ein Teil des
Schlammes kann von Zeit zu Zeit abgehoben werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Bodenauffüllung zu durchfluten, um deren Verkalkung
und Versalzung weitestgehend zu vermeiden und eine etwaige Schlammablagerung unschädlich
zu machen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Boden des Aquariums in Richtung
einer tiefsten Stelle geneigt ausgebildet ist und daß die tiefste Stelle einen Anschluß für das Filterorgan
aufweist. Als Filterorgan kann ein Filter oder ein Senkkasten Verwendung finden.
Infolge der Anbringung des Abflusses an der tiefsten Stelle des Aquariums wird dessen ganzer
Wasserinhalt im Laufe der Zeit gefiltert und die Bodenauffüllung laufend durchflutet. Das unterhalb
des Grundes abgezogene Wasser führt die sich auf dem Boden ablagernden Verunreinigungen mit sich,
wodurch dem Verschlammen, Verkalken und Versalzen der Bodenauffüllung entgegengewirkt wird.
Von den Tieren im Aquarium stammender Kot wird als Dünger den in ihm befindlichen Pflanzen zugeführt
und auf diese Weise nutzbar gemacht.
Damit die Bodenauffüllung von dem zur Filterung in Kreislauf gebrachten Wasser nicht mitgenommen
wird, ist es vorteilhaft, vor dem an der tiefsten Stelle angebrachten Anschluß einen wasserdurchlässigen,
die Bodenauffüllung des Aquariums aber zurückhaltenden Einsatz, insbesondere einen Schwamm
od. dgl, vorzusehen.
In Ausgestaltung der Erfindung kann ein von außen zugänglicher Kasten vorgesehen werden. Dieser
Kasten dient zur Aufnahme eines Filters oder ist Aquarium
Anmelder:
Ernst Böhringer,
Aichelberg über Eßlingen/Neckar
Ernst Böhringer, Aichelberg über Eßlingen/Neckar, ist als Erfinder genannt worden
als Senkkasten ausgebildet. Der Kasten ist zur Herausnahme des Filters zum Zwecke des Austausches
oder der Reinigung zugänglich.
Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung eines
Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung eines
«ο Aquariums ergibt sich, wenn der an der tiefsten Stelle
des Bodens angebrachte Kasten einen unterhalb des Bodens herausragenden Raumteil für den die auszufilternden
Stoffe aufnehmenden Filtereinsatz aufweist, wenn ferner in einen durch den Boden in das
Aquarium hineinragenden Kastenteil von oben her der mit einem Abflußrohr verbundene Filtereinsatz
einsetzbar oder herausnehmbar ist und daß weiterhin im Filterkasten unmittelbar über dem Boden Durchflußöffnungen
vorgesehen sind.
In der Zeichnung sind verschiedene Aquarien als Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung
schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 ein Aquarium in Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1 in
größerem Maßstab,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch ein Aquarium von abgewandelter Gestaltung und
Fig. 4 die Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels.
Das Aquarium nach den Fig. 1 und 2 hat einen Rahmen 1, in den mit Hilfe eines Kittes 2 Glasscheiben
3 eingesetzt sind. Der Boden 4 des Aquariums wird durch einen muldenförmigen Körper 4
gebildet, an dessen tiefster Stelle ein Abflußrohr 5 angeschlossen ist. Dieses führt zu einem Filter 6, von
dem eine Leitung 7 über den Rahmen 1 des Aquariums hinweg in dessen Innenraum führt. An die
Leitung 7 ist eine Luftleitung 8 angeschlossen, die zu einer nicht dargestellten Luftpumpe gehört. Die
Druckluft fördert das Wasser aus dem Aquarium durch das Filter 6 hindurch und in das Aquarium
zurück.
309 690/11
An der tiefsten Stelle des muldenförmigen Körpers 4 liegt, wie Fig. 2 zeigt, vor dem Auslaßrohr 5
ein Kunststoffschwamm 10, der zum Zurückhalten des ihn umgebenden Bodengrundes dient, der aus
einer Schicht 11 von grobem Kies und einer darüberliegenden Schicht 12 von Sand und Aquagrund besteht.
Das im Aquarium befindliche Wasser fließt entsprechend der Förderung der in der Luftleitung 8
strömenden Luft über die Leitung 5 zum Filter 6 und von dort über die Leitung 7 zum Aquarium zurück.
In dem Filter werden vom Wasser mitgeführte Verunreinigungen zurückgehalten, und das Wasser wird
dabei entsalzt und entkalkt. Durch die erfindungsgemäße Aquariumgestaltung ist es möglich, im Laufe
der Zeit den gesamten Wasserinhalt durch das Filter hindurch umzuwälzen und die Bodenauffüllung von
Verunreinigungen, Versalzung und Verkalkung freizuhalten. Je schneller das Wasser umgewälzt wird,
desto mehr nimmt es auch Sauerstoff auf. Durch Trennen von der abschließbaren Leitung 5 und von
der Leitung 7 kann der Filter zum Austausch oder Reinigen vom Aquarium abgenommen werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3, bei welchem der Bodenkörper mit 15 und dessen Glaswand
mit 16 bezeichnet sind, fällt der Boden gleichmäßig zur Mitte hin ab. In der Mitte ist ein Filterkasten
17 angebracht, der sowohl aus dem Bodenkörper 15 nach unten heraus- als auch so weit in das
Aquarium hineinragt, daß die mit 18 und 19 bezeichnete Bodenauffüllung vom Innern des Filterkastens
17 zurückgehalten ist. Oberhalb des Bodenkörpers 15 sind im Filterkasten 17 Löcher 20 vorgesehen. In den
Filterkasten 17 ist ein Filter 21 von oben einsetzbar, dessen oberer Rand 22 den Filterkasten 17 übergreift.
In dem Filter 21 steckt ein Abflußrohr 23, das entsprechend dem Abflußrohr 7 beim ersten Ausführungsbeispiel
mit einem nicht dargestellten Druckluftrohr verbunden ist. Der Filter weist in Höhe der
Löcher 20 entsprechende Löcher 24 zum Durchlaß des Aquariumwassers auf.
Das Wasser des Aquariums fließt durch die Bodenauffüllung hindurch und über die Löcher 20 und 24
in den Filter 21 hinein. Vom Wasser mitgeführte Verunreinigungen setzen sich im Filter nach unten
ab. Im oberen Raumteil des Filters kann das durch ihn hindurchfließende Wasser entsalzt und von Mineralien
befreit werden. Ein zur Reinigung des Wassers nicht mehr tauglicher Filter kann aus dem Filterkasten
17 nach oben herausgenommen und gereinigt oder durch einen anderen Filter ersetzt werden.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 unterscheidet sich von den übrigen Ausführungsbeispielen dadurch,
daß der mit 27 bezeichnete Boden nur nach einer Seite geneigt ist. An der tiefsten Stelle des Bodens
ist entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 über eine Leitung 28 ein Filter 29
angeschlossen, dessen Abflußleitung in das mit 31 bezeichnete Aquarium zurückgeführt ist. Zur Erzeugung
eines Wasserumlaufes ist in bekannter Weise eine Luftzufuhrleitung 32 angeschlossen.
Claims (4)
1. Aquarium mit einem im Bereich seines mehreckigen, z. B. viereckigen Beckenbodens angeordneten
Filter für das laufend zu entnehmende und wieder zuzuführende Wasser, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Boden (4, 15, 27) des Aquariums in Richtung einer tiefsten Stelle geneigt,
also mit Gefälle ausgebildet ist und daß an dieser tiefsten Stelle eine Verbindung (5,17, 28)
zum Filterorgan (6,21,29) vorgesehen ist.
2. Aquarium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem an der tiefsten Stelle
angebrachten Anschluß ein wasserdurchlässiger, die Bodenauffüllung des Aquariums aber zurückhaltender
Einsatz, z. B. ein Schwamm (10), vorgesehen ist.
3. Aquarium nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein von außen zugänglicher
Kasten (17) zur Aufnahme des Filters (21) vorgesehen ist.
4. Aquarium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der an der tiefsten Stelle des
Bodens (15) angebrachte Kasten (17) einen unterhalb des Bodens herausragenden Raumteil für
den die auszufilternden Stoffe aufnehmenden Filtereinsatz (21) aufweist, daß ferner in einen
durch den Boden (15) in das Aquarium hineinragenden Kastenteil von oben her der mit einem
Abflußrohr (23) verbundene Filtereinsatz (21) einsetzbar und herausnehmbar ist und daß im
Filterkasten (17) unmittelbar über dem Boden (15) Durchflußöffnungen (20) vorgesehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschriften Nr. 820 509.
Britische Patentschriften Nr. 820 509.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 690/11 9.63
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1155285B true DE1155285B (de) | 1963-10-03 |
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