DE964817C - Filter fuer Aquarien mit einer durch Druckluft betaetigten Wasserfoerderung - Google Patents
Filter fuer Aquarien mit einer durch Druckluft betaetigten WasserfoerderungInfo
- Publication number
- DE964817C DE964817C DEM21071A DEM0021071A DE964817C DE 964817 C DE964817 C DE 964817C DE M21071 A DEM21071 A DE M21071A DE M0021071 A DEM0021071 A DE M0021071A DE 964817 C DE964817 C DE 964817C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- filter
- water
- compressed air
- sand
- aquariums
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K63/00—Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
- A01K63/04—Arrangements for treating water specially adapted to receptacles for live fish
- A01K63/045—Filters for aquaria
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Marine Sciences & Fisheries (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Farming Of Fish And Shellfish (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Filter für Aquarien.
Bekannt sind Vorrichtungen, die den Bodensand des Beckens als Filterschicht benutzen. Die Tatsache,
daß Sand oder Kies in hervorragender Weise Wasser filtriert, ist von alters her bekannt (Quelle,
Grundwasser usw.).
Bei dein bekannten Vorrichtungen taucht ein
Steigerohr in den Bodensand des Beckens ein. Ein weiteres- Rohr für die Druckluft befindet sich
innerhalb des Steigerohres. Diese Vorrichtung hat folgend© Nachteile:
Es kann nur gewaschener Sand, als Bodengrund
verwendet werden,. da anderenfalls die Unreinheiten zwar durch den Wasserstrom ausgeschlämmt,
aber ständig durch die Ausfluß äffniung dem Wasser
wieder zugeführt werden.
Die Unreinheiten, Schwebeteile, Fäkalien der
Fische, abgestorbeniei Pflanzenteile, nicht verzehrtes
Trockenfutter usw. werden in, den Bodensand eingesogen und verursachen Fäulnis und Zersetzung
gen. Schlamm und Mulm sammeln sich oberhalb des Bodenbelages, um so mehr, je näher sich dieser
in der Nähe des Steigerohres befindet. Der gesamte Bodenbelag verschlammt und verkrustet dadurch
mit der Zeit. Beim Reinigen muß der gesamte Bodenbelag entfernt und gewaschen werden, oder er
muß ganz erneuert werden). Dadurch werden insbesondere die Pflanzen, aber auch die Fische ge-
709 524ß3
stört, und es wird außerdem ganz erhebliche Arbeit verursacht.
Es wird nie ganz Idares· Wasser gefördert, da immer Sandteilchen und andere kleine Schwebeteile
von dem unmittelbar neben dem Steigerohr befindlichen, Bodengrund mit ausgespült werden.
Um dieses zu vermeiden, sind Vorrichtungen bekannt, die
innerhalb. des Steigerohres eine Filterkammer ίο besitzen oder die unterhalb des Steigerohres ein
Sieb besitzen; ferner solche,
bei denen das Steigerohr und Luftzuführungsrohr fest in einem porösen Körper befestigt sind.
Es gibt auch Vorrichtungen, bei denen das Steigerohr und Luftrohr in einem besonderen Behälter,
der in den Bodenbelag eingebettet ist, münden, oder solche,
bei denen Steigerohr und Luftrohr in einen besonderen, mit einer Filtermasse beschickten Beao
halter münden, der in Sand eingebettet werden oder auch auf den Bodenbelag gestellt werden
kann.
Auch diese Vorrichtungen haben nebeni den genannten noch den. Fehler, daß sie noch zu viel Luft
benötigeni, um eine genügend große Wassermenge zu fördern, ferner, daß sie Schlamm undi Mulm,
auch Fischbrut und Jungnsrihe ansaugen und diese
unmittelbar neben dem Filterbehälter sammeln. Hier gehem sie in Fäulnis über und verursachen
dadurch Fischkrankheiten der verschiedensten Art. All diese Nachteile vermeidet die neue Erfindung
und hat darüber hinaus noch folgende Vorteile:
Das· Filter läßt sich beliebig mit Sand, Kies·, Torf, Kohle oder auch mit jeder anderen Filtermasse
füllen.
Es arbeitet sowohl auf dem Bodengrund, ganz im Bodengrund nur bis. zu den Eintrittsschlitzen
eingebettet, als auch als. Außenfilter außerhalb des Aquariums.
Der Luftverbrauch ist ganz minimal.
Der Luftverbrauch ist ganz minimal.
Zum Reinigen ist lediglich das Filter aus dem Becken zu nehmen, ohne daß Pflanzen und Tiere
gestört werden; es ist außerhalb des Beckens leicht zu reinigen und mit neuer Filtermasse zu füllen.
•45 Ein Ausschwemmen von Schwebeteilchen oder
Sandkörnchen ist durch die Klärkammer unmöglich, da sich diese Teile innerhalb der Klärkammer
sammeln und auf den Boden sinken.
Wird das Filter nur bis zu den Eintrittsöffnungen
in den, Bodengrund eingebaut, so ist ein. Verkrusten und Verschlammen des Sandes unmöglich,
da dieser nicht als Filterschicht benutzt wird und deshalb auch keine Unreinheiten in. den Bodengrund
eingesogen werden; der Sand bleibt immer sauber. Des besseren Pflanzenwuchses wegen kann.
sogar ungewaschener Sand als Bodengrund' verwendet werden, der nur mit einer dünnen Schicht
gewaschenen Sandes überdeckt wird. Ein Ausspülen ist unmöglich, da dias Filter vollkommen
vom Bodengrund getrennt ist.
Diese Vorteile hatte man bisher nur zum Teil in dem Außenfilter, bei dem die gesamte Filtereinrichtung
außerhalb des Beckens an. der Seite in einem besonderen Behälter untergebracht wurde.
In diesem Behälter vollzog sich die Filterung. Dieser Weg war umständlich und benötigte eine
weitere Pumpeneinrichtung, um das Wasser aus dem Becken in, den Behälter zu pumpen. Die ganzen
Unreinheiten wurden in diesem Behälter aufgefangen und gesammelt und. gingen sehr schnell in
Fäulnis und. Zersetzung über und verursachten einen sehr unangenehmen; Geruch.
In der Zeichnung ist die Erfindung in, einer beispielsweisen Ausführungsform .beschrieben.
Man sieht das Filter in einer angedeuteten Aquariumecke im Bodenbelag, Sand oder Kies H1
eingebettet stehen. Bei 1 sieht man den, Sammeltopf, in dem sich das gereinigte und filtrierte
Wasser sammeilt und in dem sich, die eventuell noch durch das Bodensieb 3 der Filterkammer 2 hindurchgespülten
Sandkörnchen absetzen,. Bei 2 sieht man die Filterkammer, die mit der Filtermasse 13,
Sand, Kies, Kohle, Torf usw., gefüllt ist. Bei 4 sieht man das· Standrohr, welches mit dem Bodensieb.
3 der Filterkammer 2 fest verbunden ist. Bei 5 befinden sich die senkrecht angeordneten Eintrittsschlitze. Filtterkammer 2 und; Sammeltopf 1
sind koniscfai angeordnet und durch gelinden Druck
und kleine Drehung feist zusammenfügbar und' vermeiden
dadurch ein Eindringen des Wassers. Der Deckel 6 wird durch die Spannung des Materials
der Filterkammer 2 gehalten; dabei ragt das Standrohr 4 durch den Deckel hindurch. Dadurch ist ein
Verrutschen oder Verschieben desselben unmöglich. Bei 11 wird' die Zuleitung· der Druckluftpumpe befestigt.
Die Druckluft strömt durch das Druckluftrohr 8 in das Steigerohr/. Die entstehenden und*
im Steigerohr aufsteigenden Luftblasen üben eine Saugwirkung aus und befördern das Wasser aus
der Ausflußöffnung 10 wieder in das Becken zurück. Dadurch entsteht im dem Sammeltopf 1 ein
geringer Unterdruck, der durch das Nachströmen von Wasser wieder ausgeglichen wird, das durch
die Eintrittsschlitze 6 angesogen wird, dann durch die Filtermasse 13 hindurchgeht und durch den
Siebboden13 in den Sammeltopf gelangt. Wird das
Filter ganz in den Bodengrund eingebaut, so wird das, Wasser zuerst durch diesen gereinigt und in
diesem Zustand nochmals, durch die Filtermasse filtriert. Nach dem Gesetz der kommunizierenden
Röhren steht das Wasser innerhalb dies Steigerohres genau so hoch wie im Becken,. Dadurch, daß
das Druckluftrohr 8 ungefähr in der Mitte des Ausflußrohres
7 in dieses einmündet, bedarf es lediglich eines kleinen Überdruckes^ um das Wasser mittels
der aufsteigenden Luftblasen, oberhalb der Einmündung des Druckluftrohres, durch die Ausfluß-Öffnung
hinauszufördern/. Die gleiche Wassermenge, die bei 10 hinausgefordert wird, strömt dann, durch
die Eintrittsschlitze, durch1 den; Wasserdruck innerhalb des Beckens und durch den danin entstandenen
Unterdruck innerhalb des· Sammeltopfes, wieder hinein. Soi entsteht ein ständiger Wasserstrom, also
ein Kreislauf des Wassers·, bei welchem der Bodengrumd.
und die Filtermasse alle Unreinheiten zu,-rückhalteri.
Das Steigerohr 7 ist mit dem Luftrohr 8 fest verbunden, und auf dem Standrohr 4 drehbar und.
für jede Beckenhöhe ausziehbar. Um den Luftverbrauch, noch weiter herabzusetzen, kann sich, die
Ausfluß öffnung 10 auch unterhalb der Wasseroberfläche befinden. Dies beeinträchtigt die Wirkungsweise
des Filters in, keiner Weise und hat darüber hinaus noch den Vorteil, daß die aufsteigenden,
Luftblasen gleichzeitig zur Durchlüftung des Wassers innerhalb des Beckens dienen.
Durch das völlige Einbetten im Bodengrund wird das Filter unsichtbar und stört in keiner Weise
mehr den Gesamtanblick. Dieses war bisher nicht der Fall. Die bekannten, Vorrichtungen, bei. denen
eine Filterkammer im Ausflußrohr zwischengeächaltet war, störte den Gesamteindruck des
Beckens und wurde als unschön empfunden und deshalb abgelehnt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Filter für Aquarien mit eimer durch Druckluft betätigten, Wasserförderung, gekennzeichnet durch einen, die Filtermasse enthaltenden!, mit Einiströmöffniungen für das Wasser versehenen, und von einem Steigerohr durchsetzten Behälter mit Siebboden, der so in ein unten und seitlich geschlossenes Absetzgefäß dichtend eingesetzt ist, daß zwischen, dem Siebboden des Filterbehälters und dem Boden des Absetzgefäßes ein Zwischenraum verbleibt, in den das Steigerohr hineinragt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 736/62 12.56 (709 524/33 5. 57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM21071A DE964817C (de) | 1953-12-04 | 1953-12-04 | Filter fuer Aquarien mit einer durch Druckluft betaetigten Wasserfoerderung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM21071A DE964817C (de) | 1953-12-04 | 1953-12-04 | Filter fuer Aquarien mit einer durch Druckluft betaetigten Wasserfoerderung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE964817C true DE964817C (de) | 1957-05-29 |
Family
ID=7298373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM21071A Expired DE964817C (de) | 1953-12-04 | 1953-12-04 | Filter fuer Aquarien mit einer durch Druckluft betaetigten Wasserfoerderung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE964817C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1077913B (de) * | 1959-07-29 | 1960-03-17 | Hans Dohse | Filter fuer Aquarien |
-
1953
- 1953-12-04 DE DEM21071A patent/DE964817C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1077913B (de) * | 1959-07-29 | 1960-03-17 | Hans Dohse | Filter fuer Aquarien |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| US2636473A (en) | Water purifying device for aquariums | |
| DE2026066A1 (de) | Schwimmbeckenskimmer und Regelgerat | |
| DE202007000286U1 (de) | Führungsrohr für einen Abschäumer | |
| DE2733044A1 (de) | Verbesserte anlage zur abwasserbehandlung | |
| DE964817C (de) | Filter fuer Aquarien mit einer durch Druckluft betaetigten Wasserfoerderung | |
| DE102012104438B3 (de) | Filteranordnung für Aquarien und andere Fischhälterungen zur Verbesserung der Wasserqualität | |
| DE10128930B4 (de) | Teichanlage, insbesondere zur Nutzung als Schwimm- und Badeteich | |
| DE2232622C3 (de) | Klosettspülvorrichtung mit Umlauf der Reinigungsflüssigkeit | |
| DE102009036536A1 (de) | Filtervorrichtung | |
| DE559573C (de) | Vorrichtung zum Ausscheiden der festen Verunreinigungen aus den Abwaessern, insbesondere von Kartoffelschaelmaschinen | |
| DEM0021071MA (de) | ||
| DE839574C (de) | Einrichtung zum Entfernen von Schlamm und im Wasser schwebenden Schmutzteilchen aus Aquarien | |
| DE934853C (de) | Innenfilter fuer Aquarien | |
| DE202008015632U1 (de) | Aquarium | |
| DE732715C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von festen Koerpern verschiedenen spezifischen Gewichts in einer unbestaendigen Schwerefluessigkeit aus Feststoffen | |
| AT59987B (de) | Fischbrutapparat. | |
| AT238997B (de) | Aquarium | |
| DE2828478A1 (de) | Filter fuer aquarium | |
| DE765409C (de) | Vorrichtung fuer Aquarien zum Entfernen von auf dem Grunde ihres Wassers abgesetztemSchlamm | |
| DE689204C (de) | Nicht ueber die Fluessigkeit eines Behaelters hinausragendes, unten und oben offenesRohr mit einem umlaufenden Foerdermittel zum Vernichten von Schaum | |
| AT270680B (de) | Schnellfilteranlage zum Aufbereiten von Wasser und Verfahren für den Betrieb einer Schnellfilteranlage | |
| DE709813C (de) | Klaervorrichtung fuer Fluessigkeiten | |
| DE2230370C2 (de) | Gerät zum Reinigen von Maschinenteilen oder Werkzeugen | |
| DE335872C (de) | Filteranordnung mit ringfoermiger, kreisender Filterflaeche zur Rueckgewinnung des Kohlenschlamms beim Waschen von Kohle | |
| AT137460B (de) | Staubsauger. |