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DE1153741B - Verfahren zum Regenerieren von fluessigen Katalysatoren, die fuer die Oxydation von Olefinen mit Sauerstoff zu Aldehyden, Ketonen und/oder Saeuren verwendet werden - Google Patents

Verfahren zum Regenerieren von fluessigen Katalysatoren, die fuer die Oxydation von Olefinen mit Sauerstoff zu Aldehyden, Ketonen und/oder Saeuren verwendet werden

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Publication number
DE1153741B
DE1153741B DEF26989A DEF0026989A DE1153741B DE 1153741 B DE1153741 B DE 1153741B DE F26989 A DEF26989 A DE F26989A DE F0026989 A DEF0026989 A DE F0026989A DE 1153741 B DE1153741 B DE 1153741B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acetic acid
copper
acids
contact
olefins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF26989A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Lothar Hoernig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEF26989A priority Critical patent/DE1153741B/de
Priority to GB36919/59A priority patent/GB922694A/en
Publication of DE1153741B publication Critical patent/DE1153741B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J27/00Catalysts comprising the elements or compounds of halogens, sulfur, selenium, tellurium, phosphorus or nitrogen; Catalysts comprising carbon compounds
    • B01J27/06Halogens; Compounds thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J27/00Catalysts comprising the elements or compounds of halogens, sulfur, selenium, tellurium, phosphorus or nitrogen; Catalysts comprising carbon compounds
    • B01J27/24Nitrogen compounds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J31/00Catalysts comprising hydrides, coordination complexes or organic compounds
    • B01J31/02Catalysts comprising hydrides, coordination complexes or organic compounds containing organic compounds or metal hydrides
    • B01J31/04Catalysts comprising hydrides, coordination complexes or organic compounds containing organic compounds or metal hydrides containing carboxylic acids or their salts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zum Regenerieren von flüssigen Katalysatoren, die für die Oxydation von Olefinen mit Sauerstoff zu Aldehyden, Ketonen und/oder Säuren verwendet werden Gegenstand der Patentamneldung F 25793 IV b/12 o, deutsche Auslegeschrift 1146 045, ist ein Verfahren zum Regenerieren von flüssigen Katalysatoren, die für die Oxydation von Olefinen mit Sauerstoff zu Aldchyden, Ketonen und Säuren verwendet werden und die Kupfer- und/oder Eisen- und Edelmetallsalze enthalten, die mit den Olefinen Additionsverbindungen bzw. Komplexsalze bilden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man einen aus dem Katalysatorhauptstrom abgezweigten Katalysatornebenstrom bei Temperaturen über 100' C mit Halogenwasserstoffsäuren, gegebenenfalls unter Einwirkung energiereicher Strahlung, behandelt und dann dem Hauptstrom wieder zuführt.
  • Bei Verwendung von Kupferchlorid und Kupferacetat als Redoxsystem treten nun häufig Ausfällungen durch sogenannte Kupferoxyverbindungen auf, das sind Verbindungen, die neben dem Anion auch noch Sauerstoff im Molekül enthalten, insbesondere Kupferoxychloride. Die Ausfällung, die vor allem durch Hydrolyse der Kupfer(I1)-verbindungen bedingt bzw. Alterungsprodukte von möglichen primären Oxydationsstufen der reduzierten Stufe der Kupferverbindungen sind, macht sich besonders dann störend bemerkbar, wenn durch Intensivierung der Reaktionsbedingungen, d. h. Erhöhung der Reaktionstemperatur und des Reaktionsdruckes, beispielsweise über 14.5' C und 12 atü hinaus, eine Umsatzsteigerung bzw. Steigerung der Raum-Zeit-Ausbeute erreicht werden soll. Das trifft sowohl für die einstufige Arbeitsweise bei gleichzeitiger Zufuhr von Sauerstoff und Olefinen, gegebenenfalls im Gemisch mit Inertgasen, als auch für die zweistufige Arbeitsweise mit getrennter Reaktions- und Regenerationsstufe zu sowie für Arbeitsweisen, in denen beide Verfahrensarten in irgendeiner Art g.-koppelt sind.
  • Das Auftreten von Ausfällungen solcher Kupferoxyverbindungen führt bei Gegenwart von Kupferchlorid zur Erhöhung der Chloridionenkonzentrafion im Kontakt, da die Analyse von augefallener Kupferoxyverbindung ein Kupfer-Chlor-Molverhältnis von größer als 1 : 2, z. B. 2 -. 1, ergeben hat. Wenn das überschüssige Chlorid bzw. die Chlorionen nicht entfernt werden, steigt das Chlor-Kupfer-Verhältnis eventuell über 2: 1 an, wodurch infolge fortschreitender Ausfällung der Umsatz schnell vermindert wird (vgl. Patentanmeldung F24282IVb/12o [deutsche Auslegeschrift 1132 553]). Außerdem führt die Ausfällung solcher Verbindungen zu einer stetigen Verminderung der Kupferionenkonzentration im Kontakt sowie bei Verwendung von edelmetallhaltigen Katalysatoren schließlich zur Ausfällung von Edelmetall und damit zu einem starken Rückgang der Gesamtreaktion durch Inaktivierung des Kontaktes. Als Edelmetalle kommen dabei die Edelmetalle der VIII. Gruppe des Periodischen Systems in Frage, deren stabile Wertigkeitstufe höchstens 4 ist, z. B. Rhodium, Iridium, Ruthenium, Platin und insbesondere Palladium.
  • Es wurde nun ein Verfahren zum Regenerieren von flüssigen Katalysatoren, die für die Oxydation von Olefinen mit Sauerstoff zu Aldehyden, Ketonen und/oder Säuren verwendet werden und die Kupfer und Edelmetallsalze enthalten, die mit den Olefinen Additionsverbindungen bzw. Komplexe bilden, gefunden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man die Ausfällungen von Kupferoxydverbindungen, die Chlorid- und gegebenenfalls Acetationen enthalten, mit mindestens 20'%igen niedrigmolekularen gesättigten aliphatischen Carbonsäuren, deren Kupfersalze im Katalysator löslich sind, auflöst und dem Katalysator wieder zufügt. Es können also die schwerwiegenden, durch die Ausfällung von den genannten Kupferoxyverbindungen verursachten Störungen im Verfahren vermieden werden, wenn man die Ausfällungen wieder in eine für den Kontakt lösliche Form bringt und in dieser Form die, Substanz und/oder zusammen mit dem Lösungmittel dem Kontakt kontinuierlich oder von Zeit zu Zeit zufügt. Vorzugsweise verwendet man eine 20- bis 100gewichtsprozentige Essigsäure oder ein Gemisch von Salz- und Essigsäure, in dem die Gesamtgewichtsmenge an Salz- und Essigsäure 20% übersteigt. Die schwerlösliche Kupferox3,verbindung wird in im Kontakt lösliche Verbindungen des Kupfers mit Essigsäure und gegebenenfalls Salzsäure und/oder in eine leichtlösliche Verbindung, die neben den Anionen der erwähnten Säuren noch Sauerstoff im Molekül enthält, übergeführt. Es ist ferner bevorzugt, daß die zum Lösen verwendeten Säuren im Kreislauf geführt werden.
  • Da in den Kupferoxyverbindungen das Kupfer schon in der zweiwertigen Form vorliegt, erübrigt sich eine oxydative Auflösung.
  • Die Auflösung der Ausfällung kann in gewissen Zeitabständen möglichst periodisch oder auch kontinuierlich erfolgen. Hierzu. kann man in dem Kontaktkreislauf, beim Zweistufenverfahren zweckmäßig im Anschluß an den Regenerationsteil, einen Abscheider von bekannter Ausführungsform einbauen, aus dem man die schwerlösliche Verbindung abzieht, gegebenenfalls von anhaftender Kontaktflüssigkeit durch bekannte Maßnahmen, wie Zentrifugieren, abtrennt, die Kontaktflüssigkeit wieder zum Gesamtkontakt zurückführt und die Oxyverbindung auflöst. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß man immer nur einen kleinen herausgenommenen Kontaktteil oder einen abgezweigten Nebenstrom, in dem die schwerlösliche Kupferoxyverbindung suspendiert ist, mit Essigsäure bzw. Essigsäure und Salzsäure behandelt und nach eventuellem Abdestillieren der überschüssigen Säuren und Aufkonzentrieren mit Wasser in den Gesamtkontakt zurückgibt.
  • Zur Auflösung der Kupferoxyverbindung wird diese, vorteilhaft bei Siedetemperatur und unter Druck, mit vorzugsweise 20- bis 100gewichtsprozentiger Essigsäure oder einem Gemisch von Salz- und Essigsäure, in dem die Gesamtgewichtsmenge an Salzsäure und Essigsäure 20,1/9 übersteigt, behandelt. Im ersten Falle wird die Kupferoxyverbindung in Kupferverbindungen der Essigsäure übergeführt, die je nach Konzentration und Menge der angewandten Säure in Lösung bleiben oder beim Abkühlen ausfallen. Man kann die Lösung der Kupferverbindung in Essigsäure oder die Verbindung selbst z. B. nach teilweisem oder vollständigem Abdestillieren der Essigsäure oder durch Abkühlen und anschließendes Isolieren der Verbindung, eventuell nach Lösen in einem Teil des Kontaktes, zum Gesamtkontakt geben. Die zurückgewonnene Essigsäure bzw. Essigsäurelösung kann gegebenenfalls nach Verdünnung, Aufkonzentrierung oder Auffrischung erneut zum Lösen der Oxyverbindung im Kreislauf verwendet werden. Im Gesamtkontakt kann der gewünschte Acetat- bzw. Essigsäurespiegel dadurch konstant gehalten werden, daß man die überschüssige Säure z. B. durch Strippen aus dem Kontakt entfernt und, gegebenenfalls nach Aufkonzentrierung, wieder zum Lösen der Oxyverbindung einsetzt. Durch diese Maßnahme wird das Verfahren nicht mit zusätzlichen Kosten für Lösesäure belastet. Gegebenenfalls kann auch die als Nebenprodukt des Verfahrens anfallende Essigsäure zur Deckung von Verlusten herangezogen werden. Im Kontakt selbst ist es zweckmäßig, die Chlorionenkonzentration konstant zu halten.
  • Erfolgt die Auflösung mit einem aus Essigsäure und Salzsäure bestehenden Gemisch, so werden die gebildeten Kupferchloride und -acetate in Substanz oder in Lösung zum Gesamtkontakt gegeben.
  • An Stelle von Essigsäure können zum Lösen auch andere leichtflüchtige Säuren, beispielsweise Propionsäure oder Ameisensäure, gegebenenfalls im kontinuierlichen Lösekreislauf, verwendet werden.
  • Das vorliegende Verfahren eignet sich bei Verfahren, bei denen Flüssigkeit zugegen ist, d. h. sowohl bei solchen, bei denen in rein flüssiger Phase gearbeitet wird, als auch bei solchen, bei denen noch Festkörper zugegen sind, wie in der Patentanmeldung F25436IVb/12o (deutsche Auslegeschrift 1130 428) beschrieben, oder auch Absorptionsmittel, wie aktive Kohle. In diesen Fällen wird dafür Sorge getragen, daß die eventuell mit der Ausfällung aus dem Kontakt getragenen Agenzien diesem wieder zu- gefügt werden, so daß die gewünschte Konzentration dieser Agenzien im Kontakt nahezu konstant bleibt.
  • Es ist bekannt, daß basische Verbindungen des Kupfers in anorganischen Säuren löslich sind. So ist beispielsweise basisches Kupferchlorid in Salpetersäure leicht löslich. Über die Löslichkeit basischer Kupferverbindungen in organischen Säuren war bisher nur bekannt, daß der natürlich vorkommende Atacamit in Zitronensäure, die bei der Auflösung von Mineralstoffen wirksamer ist als andere organische Säuren, beispielsweise Weinsäure, Oxalsäure, Äpfelsäure, Ameisensäure, Essigsäure, Benzoesäure, löslich ist, wobei aber der Grad der Auflösung nicht einwandfrei ermittelt werden konnte. Aus der luxemburgischen Patentschrift 36 201 war die Verwendung von halogenierten Essigsäuren als Löslichkeitsvermittler bei der Oxydation von Olefinen zu Aldehyden, Ketonen und/oder Säuren bekannt. Ferner wird in dieser Patentschrift offenbart, daß bei dieser Oxydation verwendete Metallkatalysatoren gemischte Anionen enthalten können, unter ihnen möglicherweise auch Acetationen. über die Löslichkeit von basischen Verbindungen des Kupfers in Essigsäure wird jedoch nichts ausgesagt. Beispiel 1 In einer Zweistufenapparatur mit einem Gesamtreaktionsvolumen von 5 1, einer Gesamtkontaktmenge von 35 1 und einem Kontakt, der 0,04 Mol Palladium, 2,06 Mol Kupfer, 3,81 Mol Chlor und 30 g Essigsäure pro Liter enthält, entstehen stündlich 35 g Kupferoxychlorid mit dem Kupfer-Chlor-Molverhältnis 2: 1. Die Einwirkung von stündlich 2 Nm3 Äthylengasgemisch, enthaltend 90 Volumprozent Athylen und 10 Volumprozent Äthan, auf den Kontakt im Reaktionsteil (11 Reaktionsvolumen) erfolgt bei 1800 C und 16 atü, die von stündlich 2 Nm3 Sauerstoff auf den Kontakt im Regenerationsteil (4 1 Regenerationsvolumen) erfolgt bei 1500 C und 13 atü. Das, Oxychlorid wird in einem in den Kontaktkreislauf hinter dem Regenerationsteil eingebauten Abscheider gesammelt, durch Zentrifugieren von anhaftender Kontaktflüssigkeit getrennt und die abgetrennte Kontaktflüssigkeit zum Gesamtkontakt zurückgegeben. Das Oxychlorid wird diskontinuierlich, aber in Perioden von 30 Minuten abgezogen und mittels kochender 50gewichtsprozentiger Essigsäure gelöst. Die Lösung wird auf 50' C abgekühlt und die ausgefallene Kupferverbindung, in etwa 11 Kontakt gelöst, dem Gesamtkontakt zugeführt. Die bei 50' C gesättigte Essigsäurelösung wird erneut mit ausgefallenem Oxychlorid behandelt. Der Essigsäurespiegel wird im Gesamtkontakt konstant gehalten, ebenfalls der Chloridspiegel durch kontinuierliche Zugabe von verdünnter Salzsäure. Die beim Strippen des Kontaktes abdestillierende wäßrige Essigsäure wird auf eine solche Konzentration gebracht, daß die Konzentration der Löseessigsäure nach Zugabe der zurückgewonnenen Essigsäure konstant bleibt. Die Ausbeute an Acetaldehyd beträgt 580 g je Stunde.
  • Beispiel 2 Es wird in gleicher Weise und mit gleicher Versuchsanordnung wie im Beispiel 1 gearbeitet. Die Lösung des ausgefallenen und isolierten Oxychlorids erfolgt unter Druck bei etwa 115'C in siedender 50gewichtsprozentiger Essigsäure. Die Lösung wird kontinuierlich zum Gesamtkontakt gegeben. Für Konstanz des Essigsäurespiegels von etwa 3% im Gesamtkontakt wird gesorgt.
  • Beispiel 3 Es wird in gleicher Weise und in gleicher Versuchsanordnung wie im Beispiel 1 gearbeitet. Zum Lösen des Kupferoxychlorids wird eine Lösung verwendet, die etwa 15 Gewichtsprozent Salzsäure und 40 Gewichtsprozent Essigsäure enthält. Man dampft bis fast zur Trockne ein und gibt die resultierenden, im Kontakt löslichen Kupfer-Chlor- bzw. Kupfer-Essigsäure-Verbindungen zu etwa 11 Kontakt. Diese Kontaktlösung wird anschließend kontinuierlich dem Gesamtkontakt zugeführt. Die Essigsäure wird - wie im Beispiel 1 ausgeführt - im Kreislauf zurückgewonnen. Die auftretenden Essigsäureverluste werden durch vom Verfahren produzierte Essigsäure ersetzt. Das Kupfer-Chlor-Molverhältnis wird im Gesamtkontakt konstant auf etwa 1 - 1,85 gehalten.
  • Beispiel 4 Es wird in gleicher Weise und mit gleicher Versuchsanordnung wie im Beispiell gearbeitet, nur ohne gesonderten Abscheider. Man zieht an der tiefsten Stelle der Versuchsapparatur, an der eine größere Menge des im Kontakt suspendierten Oxychlorids vorhanden ist (etwa 10 g im Liter) stündlich etwa 4 1 Kontakt ab in Portionen von etwa 2 1. Der abgezweigte Kontakt wird in einem Druckgefäß bei 120"'C Siedetemperatur nach Zugabe von so viel 80gewichtsprozentiger Essigsäure, daß die Essigsäurekonzentration darin etwa 30gewichtsprozentig ist, bis zur Lösung des Oxychlerids behandelt. Die überschüssige Essigsäure wird darauf destillativ so weit entfernt, daß nach Zugabe der zwei einzelnen Kontaktportionen von etwa 21 je Stunde zum Gesamtkontakt die Essigsäurekonzentration in diesem konstant bleibt. Die Essigsäuredestillate können nach eventueller Aufkonzentrierung wieder neuen Kontaktportionen zugesetzt werden.
  • Ein merklicher Umsatzrückgang hinsichtlich der Bildung von Acetaldehyd tritt in den Beispielen 1 bis 4 nicht ein.

Claims (3)

  1. PATENTAMSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Regenerieren von flüssigen Katalysatoren, die für die Oxydation von Olefinen mit Sauerstoff zu Aldehyden, Ketonen und/ oder Säuren verwendet werden und die Kupfer und Edelinetallsalze enthalten, die mit den Olefinen Additionsverbindungen bzw. Komplexe bilden, dadurch gekennzeichnet, daß man die Ausfällungen von Kupferoxydverbindungen, die Chlorid- und gegebenenfalls Acetationen enthalten, mit mindestesen 201%igen niedrigmolekularen gesättigten aliphatischen Carbonsäuren, deren Kupfersalze im Katalysator löslich sind, auflöst und dem Katalysator wieder zufügt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 20- bis 100gewichtsprozentige Essigsäure oder ein Gemisch von Salz- und Essigsäure, in dem die Gesamtgewichtsmenge an Salz-und Essigsäure 20% übersteigt, verwendet wird. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Lösen verwendeten Säuren im Kreislauf geführt werden.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Luxemburgische Patentschrift Nr. 36 201; Zeitschrift für anorganische Chemie, 28, 1901, S. 154 bis 161; Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 13, 1880, S. 726 bis 734; Bulletin de la Soci6t# chimique de France (5), 12, 1945, S. 795 bis 808.
DEF26989A 1958-10-31 1958-11-07 Verfahren zum Regenerieren von fluessigen Katalysatoren, die fuer die Oxydation von Olefinen mit Sauerstoff zu Aldehyden, Ketonen und/oder Saeuren verwendet werden Pending DE1153741B (de)

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