DE53902C - Gasmaschine mit getrenntem Explosions- und Arbeitscylinder - Google Patents
Gasmaschine mit getrenntem Explosions- und ArbeitscylinderInfo
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- DE53902C DE53902C DENDAT53902D DE53902DA DE53902C DE 53902 C DE53902 C DE 53902C DE NDAT53902 D DENDAT53902 D DE NDAT53902D DE 53902D A DE53902D A DE 53902DA DE 53902 C DE53902 C DE 53902C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06M—TREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
- D06M11/00—Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising
- D06M11/58—Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with nitrogen or compounds thereof, e.g. with nitrides
- D06M11/59—Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with nitrogen or compounds thereof, e.g. with nitrides with ammonia; with complexes of organic amines with inorganic substances
- D06M11/62—Complexes of metal oxides or complexes of metal salts with ammonia or with organic amines
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- Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der dargestellte Motor hat. einen Explosionscylinder D, in welchem das explosible Gemisch
entzündet wird, und einen Arbeitscylinder E, welche beide von einem Wassermantel
F umgeben sind. Die Kolben G und H dieser Cylinder' sind gelenkartig und unmittelbar
durch die Pleuelstangen G1H1 mit den
gegen einander um ca. i8o° versetzten beiden
Kurbeln der in Lagern B ruhenden Welle C verbunden, welche durch ein Excenter α, eine
Stange a1 und einen Winkelhebel J den oberhalb
der aufrecht stehenden Cylinder in einem Kasten P1 geführten Kolbenschieber i?1 bethätigt.
Der Kolben H des Arbeitscylinders E ist ein Doppelkolben, dessen unterer, entsprechend
kleinerer Theil sich in einem besonderen, in den Cylinder E eingesetzten engeren Cylinder
-E1 schliefsend führt. Infolge dieser Anordnung
entsteht um den kleineren Kolben ein ringförmiger Raum, welcher durch einen
Kanal d und die Rückschlagventile d1 d1 einerseits
mit der Kammer c, dem Gaszuleitungsrohr L und dem Luftrohr K und andererseits
durch die Rückschlagventile e1 e\ die Kammer
e und das Rohr M mit dem Receiver JV derart verbunden ist, dafs Bei der Aufwärtsbewegung
des Kolbens H Gas und Luft im Verhältnis der Rohrdurchmesser L und K
aufgesaugt, bei der Abwärtsbewegung aber comprimirt und in den Receiver JV gedrückt
werden.
Dieses comprimirte explosible Gemisch tritt durch das Rohr O, den Kanal v1, um die
betreffende Aussparung des Schiebers JR1. und den Kanal ν bei entsprechender Schieber-'stellung
in den Cylinder D, um den Kolben G abwärts zu drücken, den Kolben H anzuheben
und dann, sobald dieser in seiner höchsten Stellung angelangt ist, durch entsprechendes Mittel entzündet zu werden. Die
Explosionsgase treten alsdann in der gezeichneten Schieberstellung durch den Kanal v, um
die mittlere Schieberaussparung und durch den Kanal i1 in den Arbeitscylinder E, um den
Kolben H abwärts zu drücken, den Kolben G aufzuheben und das zuvor in E aufgesaugte
explosible Gasgemisch zu comprimiren und im Receiver N aufzuspeichern. Während dieser
Kolbenbewegung hat auch der Schieber R1 einen entsprechenden Weg zurückgelegt, so
dafs er den mit dem. Auspuffrohr S verbundenen Schlitz t freigiebt und die Explosionsgase
durch den Schlitz if1 und um die mittlere Kolbenaussparung ins Freie entweichen
können, worauf sich derselbe Vorgang, wie zuvor, wiederholt.
Um bei gröfseren Motoren das Anlassen zu erleichtern, ist mit dem Schieberkasten P1
seitlich von dem Auspuffrohr ein Druckluftoder Dampfzuleitungsrohr R verbunden. Beim
Oeffhen des in dasselbe eingeschalteten Ventils i?x tritt die Druckluft oder der Dampf
durch den Kanal s um die hintere Schieberaussparung und den Kanal s1 in den Arbeitscylinder
E, drückt den Kolben H abwärts, comprimirt das unter demselben befindliche
explosible Gemisch, drückt dasselbe in den
Receiver N und hebt den Kolben G an. In dieser Stellung hat der Schieber R' den
Dampf etc. abgeschnitten, dagegen den Auspuffschlitz tl freigegeben und die Verbindung
zwischen den Kanälen- ν und v1 hergestellt, .so
dafs das zuvor in dem Receiver aufgespeicherte comprimirte explosible Gemisch in den Cylinder
D treten kann, den Kolben G abwärts drückt und den Kolben H anhebt, um im
gegebenen Augenblick entzündet zu werden und vereint mit dem Dampf etc. auf den Arbeitskolben
einzuwirken.
So lange in dem Receiver N der Normaldruck nicht erreicht ist, läfst man das Ventil Rx
geöffnet, so dafs die dem explosiblen Gemisch fehlende Kraft durch den Dampf ergänzt wird
oder dieser beim Ausbleiben einer Explosion selbstständig weiter wirkt, bis der normale
Gang erzielt ist. Wenn endlich der.Druck der
Explosionsgase gröfser als derjenige in der Leitung R werden sollte, so ist dies auch kein
Uebelstand, indem er .alsdann einfach auf den Dampfkessel etc. einwirkt.
Die bei dieser Maschine vorzugsweise angewendete Zündvorrichtung besteht aus einem
von den Zapfen des Winkelhebels J aus durch eine Pleuelstange wl bethätigten Schieber F1,
■welcher mit einem Schlitz χ versehen ist und sich in einem seitlich von dem Kanal ν angeordneten
und mit demselben durch einen ■Kanal n>
verbundenen Gehäuse F2 führt. An diesem ist ein Brenner V angebracht, welcher
mit dem Kanal w in Verbindung steht, so dafs .bei entsprechender Stellung der Schieber
F und R1 die Flamme durch den Schlitz χ ;und den Xanal w in den Kanal ν und den
•Cylinder D sehlagen kann, um das in diesen
enthaltene explosible Gemisch zu entzünden.
Infolge der hohen Temperatur in diesen Motoren konnte eine gewisse. Geschwindigkeit
:nicht überschritten, werden, indem man die Cylinderwandung nicht dünn genug herstellen
'konnte, um durch dieselbe eine genügende Kühlung zu erzielen.
.Um nun die bisher gröfste Geschwindigkeit bei !Gasmotoren ohne Nachtheil überschreiten
zu können, wird einestheils das explosible Gemisch in dem Receiver abgekühlt, so dafs es
von innen kühlend auf den Kolben G und den Cylinder D wirkt, anderentheils der Maschinenrahmen
A zu einem geschlossenen Behälter ausgebildet, der Kolben H hohl und an
der unteren Seite offen hergestellt und der Behälter A mit einem Gemenge von OeI und
Wasser theilweise angefüllt. Dieses wird durch die Bewegung der Kurbeln gegen die offenen
Cylinder und Kolben geschleudert und dringt in dieselben zur gleichzeitigen Kühlung und
Schmierung ein. Je nach den Umständen können die Kolben überdies noch derart ausgebildet
werden, dafs sich darin eine gewisse Menge des Wasserölgemisches ansammeln kann,
um dadurch eine noch bessere Kühlung herbeizuführen.
Claims (2)
- "Patent-An Sprüche:;i. ,Ein Gasmotor .mit von einander getrennten Arbeits- und Explosionscylindern, dadurch gekennzeichnet, dafs das auf einer Kolbenseite des Arbeitscylinders (E) gebildete und dann comprimirte Gasgemisch nach dem Explosionscylinder (D) geleitet und als Be-Xriebskraft in der Weise nutzbar gemacht wird, dafs die Spannung .des :geprefsten Gemisches zunächst den Ausschub des Kolbens im Explosionscylinder (D) veraiilafst, aber erst am Ende des ,Hubes, entzündet und während des darauf folgenden Kolbeneinschubes nach dem Arbeitscylinder geführt wird, -um dort den Kolbenausschub durch Expansion zu bewirken.
- 2. Bei dem. im Anspruch ι. bezeichneten Gasmotor die Ausbildung des ArbeitskölbensfiT^ zu einem Differentialkolben, welcher unter dem Einflufs des in dem Explosionscylinder wirkenden Druckes das explosible Gemisch in den ringförmigen Cylinderraum (E) ansaugt, dasselbe bei seinem Ausschube comprimirt und dann in einen Aufspeicherungs-•behälter (N) drückt, aus welchem es dem Explosionscylinder zugeführt wird.Hierzu :i -Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53902C true DE53902C (de) |
Family
ID=328527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53902D Expired - Lifetime DE53902C (de) | Gasmaschine mit getrenntem Explosions- und Arbeitscylinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53902C (de) |
-
0
- DE DENDAT53902D patent/DE53902C/de not_active Expired - Lifetime
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