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DE1152889B - Fliehgewichtsregler, insbesondere fuer Einspritzbrennkraftmaschinen - Google Patents

Fliehgewichtsregler, insbesondere fuer Einspritzbrennkraftmaschinen

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Publication number
DE1152889B
DE1152889B DEF20499A DEF0020499A DE1152889B DE 1152889 B DE1152889 B DE 1152889B DE F20499 A DEF20499 A DE F20499A DE F0020499 A DEF0020499 A DE F0020499A DE 1152889 B DE1152889 B DE 1152889B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flyweight
driver
sleeve
shaft
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF20499A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Sitte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedmann and Maier AG
Original Assignee
Friedmann and Maier AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedmann and Maier AG filed Critical Friedmann and Maier AG
Publication of DE1152889B publication Critical patent/DE1152889B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
    • G05D13/10Centrifugal governors with fly-weights
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • F02D1/02Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered
    • F02D1/04Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered by mechanical means dependent on engine speed, e.g. using centrifugal governors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
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    • F02D1/045Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered by mechanical means dependent on engine speed, e.g. using centrifugal governors characterised by arrangement of springs or weights

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Fliehgewichtsregler, insbesonder für Einspritzbrennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen insbesondere für Einspritzbrennkraftmaschinen geeigneten Fliehgewichtsregler mit drehelastischem Antrieb, der am Ende einer Welle, beispielsweise der Einspritzpumpenwelle, fliegend angeordnet ist, wobei mit der Welle unter Zwischenschaltung eines auf der Welle befestigten hülsenförmigen Lagerzapfens ein Mitnehmer verbunden ist, mit welchem der auf dem Lagerzapfen drehbar gelagerte Fliehgewichtsträger unter Zwischenschaltung elastischer Elemente drehelastisch gekuppelt ist.
  • Bei solchen Fliehgewichtsreglern, bei welchen die Fliehgewichte bzw. die Fliehgewichtsträger drehelastisch mit dem Antrieb verbunden sind, ergeben sich wesentliche Vorteile in bezug auf die Genauigkeit der Regelung und die Vermeidung der Aufschaukelung von Reglerschwingungen. Bei den bekannten Fliehgewichtsreglern, welche am Ende einer Welle angeordnet sind, bereitet aber die drehelastische Kupplung konstruktive Schwierigkeiten. Bei den bekannten Anordnungen wurde eine drehelastische Kupplung zwischen Antrieb und Fliehgewichtsträger an der der Welle zugewendeten Seite des Fliehgewichtsträgers angeordnet, wobei sich Schwierigkeiten in bezug auf die Lagerung des Fliehgewichtsträgers und auf die Montage ergeben. Die drehelastische Kupplung ist nur nach Abnahme des Fliehgewichtsträgers zugänglich, wodurch die Auswechselbarkeit der elastischen Elemente wesentlich erschwert wird. Weiter erfordert die elastische Kupplung eine gewisse axiale Baulänge, und der Regler mit den Fliehgewichten muß daher um das für diese elastische Kupplung erforderliche Maß weiter ausladen. Die erforderliche größere Baulänge bewirkt, daß die Lagerungsbedingungen ungünstiger werden, da nun der Fliehgewichtsträger weiter über das Wellenende ausladet und bei diesen bekannten Anordnungen nur über einen Teil seiner Länge gelagert ist. Durch die unstabilere Lagerung wird jedoch das Entstehen von Schwingungen begünstigt.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführungsform ist an das Wellenende ein eine Drehlagerung des Fliehgewichtsträgers bildender Wellenzapfen angeschlossen, an welchen ein unabhängig vom Lagerzapfen vom Wellenende lösbarer Mitnehmer angeordnet und mit dem Fliehgewichtsträger gekuppelt ist. Der Mitnehmer ist dabei anliegend an das innere Ende des Fliehgewichtsträgers angeordnet, so d'aß er den Fliehgewichtsträger umgreifen muß, um die mit dem Fliehgewichtsträger starr verbundenen Flügel zu erfassen. Dadurch wird die Größe der Fliehgewichte begrenzt, und das Gewicht und die Abmessungen werden erhöht. Es ist auch bekannt, die Einspritzpumpenwelle selbst mit einem Flansch auszubilden, an welchem der Fliehgewichtsträger unter Zwischenschaltung elastischer Elemente angreift. Eine solche Ausbildung bedingt aber eine Form der Einspritzpumpenwelle, welche nur schwierig und mit großen Kosten herstellhar ist, ganz abgesehen davon, daß auch hier die drehelastische Kupplung nur nach Abnahme des Fhehgewichtsträgers zugänglich ist. Es ist weiter bekannt, den Fliehgewichtsträger unter Zwischenschaltung einer Gummizwischenlage an der Einspritzpumpenwelle festzulegen. Solche Anordnungen haben sich jedoch nicht bewährt, da in Ermangelung einer präzisen Lagerung die Lage des Reglers und des AngrifTspunktes des Regelgestänges am Regler nicht genau festgelegt ist und daher die Regelung nicht exakt ist.
  • Die Erfindung zielt nun darauf ab, diese Nachteile zu vermeiden, und besteht darin, daß der Mitnehmer am freien Ende des Fliehgewichtsträgers angeordnet und mit dem Lagerzapfen drehfest und durch eine Schraube mit der Welle unabhängig vom Lagerzapfen und Fliehgewichtsträger lösbar verbunden ist, wobei der Lagerzapfen in an sich bekannter Weise von einer an das Wellenende angeschlossenen Hülse gebildet ist, daß die Lagerlänge des Lagerzapfens im wesentlichen der Länge des Fliehgewichtsträgers entspricht, und daß der Mitnehmer gleichzeitig eine Sicherung gegen axiale Verschiebung des Fliehgewichtsträgers bildet.
  • Es wird nun dadurch, daß der Mitnehmer mit den elastischen Elementen am freien Ende des Fliehgewichtsträgers angeordnet ist, der Fliehgewichtsträger mit den Fliehgewichten näher zur Welle verschoben, bzw: es wird dessen Ausladung über das Wellenende verringert, so daß die Lagerung des Fliehgewichtsträgers mit den verhältnismäßig schweren Fliehgewichten verbessert wird. Es wird auch der Vorteil erzielt, daß nun die drehelastische Kupplung an dem frei zugänglichen ausladenden Ende des Lagerzapfens liegt: Dadurch aber, daß der Mitnehmer unabhängig vom Lagerzapfen und Fliehgewichtsträger mit der Welle lösbar verbunden ist, werden die Vorteile der Anordnung der elastischen Kupplungselemente am ausladenden Ende des Lagerzapfens voll zur Geltung gebracht, da es nunmehr möglich ist, die elastischen Elemente zu kontrollieren und auszuwechseln, ohne die Lagerung des Fliehgewichtsträgers lösen zu müssen. Es ist an sich bekannt, die Einspritzpumpenwelle durch einen angesetzten Zapfen zu verlängern, welcher eine Führung für die Reglermuffe bildet und unter dessen Vermittlung der Fliehgewichtsträger an der Einspritzpumpenwelle festgespannt ist. Solche Zapfen stellen jedoch keine Drehlagerung für den Fliehgewichtsträger dar, welcher fest auf dem Konus der Welle liegt. Die Lagerung des Fliehgewichtsträgers über seine ganze Länge an dem Lagerzapfen wird dadurch ermöglicht, daß nun der am ausladenden Ende des Lagerzapfens angeordnete Mitnehmer als Axiallager ausgenutzt werden kann. gegen welches der Fliehgewichtsträger abgestützt ist. Durch diese Lagerung wird eine exakte Führung des Fliehgewichtsträgers ermöglicht. Diese große Lagerlänge wird einerseits dadurch erreicht, daß die den Lagerzapfen bildende Hülse an das Wellenende angeschlossen ist, und andererseits durch den Umstand, daß der Mitnehmer am Lagerzapfen festgelegt ist und die zwischengeschalteten elastischen Elemente zwischen Mitnehmer und Fliehgewichtsträger angeordnet sind. Auf diese Weise kann der Mitnehmer gleichzeitig die Sicherung gegen axiale Verschiebung des Fliehgewichtsträgers bilden, was bei einem am Fliehgewichtsträger festgelegten Mitnehmer nicht möglich wäre. Dadurch aber, daß der Mitnehmer selbst die Sicherung gegen axiale Verschiebung des Fliehgewichtsträgers bildet, kann im optimalen Falle die ganze Länge des Fliehgewichtsträgers für die Lagerlänge ausgenutzt werden.
  • Weiter wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Fliehgewichtsreglers ermöglicht, den modernen Anforderungen entsprechende große Fliehgewichte vozusehen, da keine Bauteile vorhanden sind, welche den Fliehgewichtsträger umfassen und dadurch die Größe der Fliehgewichte begrenzen. Der Fliehgewichtsträger kann nun mit einer glatten Lagerbohrung ausgebildet sein, was die Herstellung vereinfacht, und die den Lagerzapfen bildende Hülse kann im Bereich der Länge des Fliehgewichtsträgers gleichfalls glatt ausgebildet sein. Der Fliehgewichtsträger kann nun mit seiner glatten Bohrung auf dem glatten Lagerzapfen axialverschieblich sitzen und ist bei einer vorteilhaften Ausführungsform durch eine Federkraft schlüssig an den Mitnehmer in Anlage gehalten. Die Lage des Fliehgewichtsträgers ist somit in Richtung gegen das ausladende Ende des Lagerzapfens zu spielfrei begrenzt. Da bei den üblichen Ausführungsformen eine Verschiebung der Reglermuffe nach außen, d. h. von der Antriebswelle weg, im Sinne,einer Erhöhung der Einspritzmenge wirkt, weist eine solche Anordnung, bei welcher die Außenlage des Fliehgewichtsträgers kraftschlüssig und spielfrei begrenzt ist, den Vorteil auf, daß eine präzise obere Begrenzung der Einspritzmenge gegeben und eine Überdosierung der Einspritzung, welche den Motor gefährden würde, verhindert ist. Abgesehen davon kann aber auch die Kraft dieser Feder zur Erzeugung eines die Drehschwingungen dämpfenden Reibungsmomentes zwischen Mitnehmer und Fliehgewichtsträger ausgenutzt werden.
  • Gemäß der Erfindung ist die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß der Mitnehmer einen hülsenartigen, in die den Lagerzapfen bildende Hülse eingreifenden Ansatz aufweist, welcher durch die Spannschraube an der den Lagerzapfen am Wellenende festlegenden Schraubenmutter festgespannt ist, wodurch die gesonderte Lösbarkeit des Mitnehmers von der Antriebswelle ohne Lösung des Lagerzapfens ermöglicht ist. Es wird auch durch diese hülsenartige Ausbildung von Lagerzapfen und Ansatz des Mitnehmers eine gewisse Elastizität dieser Teile erreicht, so daß beim Anziehen der Schraubenverbindung eine geringfügige elastische Deformation entsteht, welche die Schraubverbindung sichert, ohne daß hierfür besondere Federringe od. dgl. erforderlich wären. Durch entsprechende Ausbildung dieser Teile, welche eine Federung begünstigt, kann eine spannzangenähnliche Wirkung der Verbindung erreicht werden, die die Sicherheit gegen Lösung der Verbindung erhöht. Zweckmäßig weist gemäß der Erfindung die den Lagerzapfen bildende Hülse an ihrem der Welle zugewandten Ende einen Bund mit einem Abziehgewinde auf. Durch den an dem der Welle zugewendeten Ende dieser Hülse vorgesehenen Bund wird eine Verstärkung der Hülse erzielt, welche ein Rufweiten derselben verhindert, was insbesondere bei der üblichen Befestigung des Reglers an einem Konus am Wellenende, beispielsweise am Ende der Einspritzpumpenwelle, von Vorteil ist. Es ist dann ermöglicht, den Außendurchmesser der den Lagerzapfen bildenden Hülse, welcher den Lagerdurchmesser darstellt, sehr klein zu halten, und es ist sogar möglich, diesen Lagerdurchmesser gleich dem Durchmesser der Antriebswelle des Reglers zu halten. Auf jeden Fall ist es möglich, den Lagerdurchmesser so klein auszubilden, daß der Durchmesser des Reglers gegenüber dem Durchmesser eines nicht drehelastisch mit dem Antrieb verbundenen Reglers nicht vergrößert werden muß. Das Abziehgewinde bietet den Vorteil, daß der hülsenförmige Lagerzapfen auch dann abgezogen werden kann, wenn der Bund so nahe am Einspritzpumpengehäuse liegt, daß er mit einem Abziehwerkzeug nicht hintergriffen werden kann.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht. Fig. 1 zeigt einen an das Ende einer üblichen Einspritzpumpenwelle angeschlossenen Fliehgewichtsregler samt Reglergestänge in Axialschnitt, während Fig. 2 eine Stirnansicht des Reglers bei abgenommenem Reglergestänge darstellt; Fig. 3 zeigt einen Axialschnitt durch einen Fliehgewichtsträger und dessen Lagerung im Anschluß an das Ende einer Einspritzpumpenwelle ähnlich der Anordnung nach Fig. 1, wobei der Einfachheit halber die Fliehgewichte abgenommen sind; Fig. 4 zeigt eine Stirnansicht des Fliehgewichtsträgers mit seiner Lagerung gemäß Fig. 3.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 stellt 1 das Einspritzpumpengehäuse, in welchem die Einspritzpumpenwelle 2 gelagert ist, und 3 den Deckel des Reglergehäuses dar. Das Ende der Einspritzpumpenwelle 2 ist in üblicher Weise mit einem Konus 4 ausgebildet, und ein Gewindezapfen 5 dient zum Festspannen des Fliehgewichtsreglers am Konus 4. Bei den üblichen Anordnungen, bei welchen die Fliehgewichte nicht drehelastisch mit der Welle 2 verbunden sind, sitzt der Fliehgewichtsträger unmittelbar auf dem Konus 4.
  • Wie Fig. 1 zeigt, ist am Konus 4 unter Vermittlung einer Schraubenmutter 6 ein von einer Hülse 7 gebildeter Lagerzapfen festgespannt, auf welchem der Fliehgewichtsträger 8 gelagert ist, welcher die Fliehgewichte 9 trägt. An dem der Welle 2 zugewendeten Ende weist die Hülse 7 einen Bund 10 auf_, welcher die Hülse im Bereich des Konus 4 derart versteift, daß sie durch die Spannkraft der Schraubenmutter 6 nicht aufgeweitet werden kann und der Sitz am Konus 4 gesichert ist. Die Festigkeit der Hülse ist durch den Durchmesser des Bundes 10 bestimmt, und es ist nun möglich, den Lagerdurchmesser a der Hülse 7 sehr klein auszuführen, was den Vorteil hat, daß der Durchmesser des Fliehgewichtsreglers selbst klein gehalten werden kann. Wie die Zeichnung zeigt, ist der Lagerdurchmesser a der Hülse 7 nicht wesentlich größer als der Durchmesser b der Einspritzpumpenwelle 2, und es erscheint ohne weiteres möglich, auch den Lagerdurchmesser a der Hülse 7 noch weiter herabzusetzen, beispielsweise derart, daß er gleich dem Durchmesser b der Welle 2 wird.
  • An dem der Antriebswelle 2 abgewendeten ausladenden Ende des Lagerzapfens 7 ist ein mit diesem starr verbundener Mitnehmer 11 angeordnet, in welchen der Fliehgewichtsträger 8 unter Vermittlung elastischer Elemente eingreift. Der Mitnehmer 11 weist die Form eines Querhauptes auf, und es sind, wie Fig. 2 zeigt, elastische Gummikörper 12 in Ausnehmungen 13 dieses Querhauptes 11 gebettet. Der Fliehgewichtsträger 8 weist vorstehende Wangen 14 auf, zwischen welchen die Gummikörper 12 gepreßt liegen.
  • Der Fliehgewichtsträger 8 weist eine glatte Lagerbohrung 15 auf, und die Hülse 7 ist im Bereich dieser Lagerbohrung glatt ausgebildet. Der Fliehgewichtsträger 8 ist daher auf der Hülse bzw. dem Lagerzapfen 7 nicht nur drehbar, sondern auch achsverschieblich gelagert. Zwischen dem Bund 10 und dem Fliehgewichtsträger 8 ist ein kleines Spiel 16 in Axialrichtung vorgesehen, und eine gegen den Bund 10 abgestützte Druckfeder 17 hält den Fliehgewichtsträger 8 in Anlage mit der glatt bearbeiteten Fläche 18 des Mitnehmers 11. Durch diese Fläche 18 ist somit die Außenlage des Fliehgewichtsträgers, das ist in der Zeichnung nach Fig. 1 die rechte Lage desselben, spielfrei und präzise begrenzt. Eine Verschiebung der Regelstange 19 in Richtung des Pfeiles c bewirkt eine Erhöhung der Einspritzmenge, woraus sich ergibt, daß eine Bewegung der Reglermuffe 20 in Richtung des Pfeiles d im Sinne einer Erhöhung der Einspritzmenge wirkt. Durch die präzise Begrenzung der rechten Endlage des Fliehgewichtsträgers 8 wird somit eine präzise obere Grenze der Einspritzmenge geschaffen, und es wird eine schädliche Mehrfüllung vermieden. Der Mitnehmer 11 weist einen hülsenartigen Ansatz 21 auf, welcher in die Hülse 7 eingreift. Die Schraubenmutter 6 ist mit einem Gewinde 22 ausgebildet, und durch eine Schraube 23 wird der Mitnehmer 11 unter Vermittlung des hülsenartigen Ansatzes 21 an der Schraubenmutter 6 und damit an der Einspritzpumpenwelle 2 festgespannt. Auf diese Weise ist der Mitnehmer 11 mit der Hülse 7 starr verbunden, und durch die Elastizität der verhältnismäßig dünnwandigen Teile 7 und 21 wird an sich eine gewisse Federwirkung erreicht, welche die Schraube 23 gegen Lösen sichert.
  • Die Hebelarme 24 der Fliehgewichte 9 sind unter Vermittlung eines Verbindungsbolzens 25 mit der Reglermuffe 20 verbunden, welche innerhalb des hülsenartigen Ansatzes 21 axial verschieblich geführt ist. Zu diesem Zweck weist der hülsenartige Ansatz 21 einen Durchtrittsschlitz 26 und die Hülse 7 einen Durchtrittsschlitz 27 auf. Der Mitnehmer 11 weist eine konische Eindrehung 28 auf, und die Hülse 7 ist am Ende konisch ausgebildet und sitzt in der Eindrehung 28. Durch einen Sicherungsstift 29 ist überdies noch eine Verdrehungssicherung zwischen Hülse 7 und Mitnehmer 11 geschaffen.
  • Am Bund 10 ist ein Gewinde 30 vorgesehen, welches als Abziehgewinde für den hülsenförmigen Lagerzapfen 7 vom Konus 4 dient. Dies ist dann von Vorteil, wenn der Bund 10 so nahe am Gehäuse 1 der Einspritzpumpe liegt, daß er mit einem Abziehwerkzeug nicht hintergriffen werden kann.
  • Wie die Zeichnung zeigt, weisen die elastischen Körper 12 eine bogenförmige, gekrümmte Auflagerfläche auf und sind in den muldenförmigen Ausnehmungen 13 des Querhauptes 11 untergebracht. Der Krümmungsradius der Mulden 13 ist nun größer als der Krümmungsradius der bogenförmigen Auflagerflächen der elastischen Körper 12. Dies hat nun zur Folge, daß sich bei einer Deformation die elastischen Körper 12 in zunehmendem Maße an den bogenförmig gekrümmten Innenflächen der Mulden 13 abstützen, wobei die Abstützfläche nach Maßgabe der Deformation immer größer wird. Auf diese Art wird eine progressive Zunahme der Federkraft erreicht, wobei die Progression abhängig ist vom Verhältnis der Krümmungsradien der muldenförmigen Ausnehmungen 13 und der Autlagerflächen der genannten Körper 12.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 entspricht im wesentlichen der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2, wobei jedoch hier die elastischen Elemente von Blattfederpaketen 31 gebildet sind. Die Blattfederpakete 31 liegen außen gegen die Wangen 14 des Fliehgewichtsträgers 8 an und sind gegen eine Nuß 32 des Mitnehmers 33 gespannt, durch deren Verdrehung die Blattfederenden auseinandergedrückt werden. Hier ist die Federcharakteristik abhängig von der Form der Nuß 32, an welcher die Federpakete 31 anliegen. Durch entsprechend gewölbte Formgebung dieser Nuß kann eine progressive Federcharakteristik erreicht werden. Im übrigen entspricht diese Ausbildung der Ausbildung nach Fig. 1 und 2.
  • Aus der im größeren Maßstab gehaltenen Zeichnung nach Fig. 3 ist die Verbindung des Endes der Hülse 7 mit dem Mitnehmer 33 klarer ersichtlich. Der Durchtrittsschlitz 27 in der Hülse 7 für den Verbindungsbolzen 25 teilt das Ende der Hülse 7 in zwei gegeneinander federnde Zungen 7' und 7". Beim Festspannen der Vvibindung unter Vermittlung der Schraube 23 werden diese federnden Zungen 7' und 7" durch die Konusflächen 34 der Eindrehung 28 nach innen an den hülsenartigen Ansatz 21 angedrückt, wodurch eine spannzangenartige Wirkung entsteht, welche die Verbindung des Mitnehmers 33 gemäß Fig. 3 und 4 bzw. des Mitnehmers 11 gemäß Fig. 1 und 2 mit dem hülsenförmigen Lagerzapfen 7 und damit auch mit der Einspritzpumpenwelle 2 sichert.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fliehgewichtsregler mit drehelastischem Antrieb, insbesondere fürEinspritzbrennkraftmaschinen, der am Ende einer Welle, beispielsweise der Einspritzpumpenwelle, fliegend angeordnet ist, wobei mit der Welle unter Zwischenschaltung eines auf der Welle befestigten hülsenförmigen Lagerzapfens ein Mitnehmer verbunden ist, mit welchem der auf dem Lagerzapfen drehbar gelagerte Fliehgewichtsträger unter Zwischenschaltung elastischer Elemente drehelastisch gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (11) am freien Ende des Fliehgewichtsträgers (8) angeordnet und mit dem Lagerzapfen (7) drehfest und durch eine Schraube (23) mit der Welle unabhängig vom Lagerzapfen und Fliehgewichtsträger lösbar verbunden ist, wobei der Lagerzapfen in an sich bekannter Weise von einer an das Wellenende angeschlossenen Hülse (7) gebildet ist, daß die Lagerlänge des Lagerzapfens im wesentlichen der Länge des Flehgewichtsträgers (8) entspricht, und daß der Mitnehmer (11) gleichzeitig eine Sicherung gegen axiale Verschiebung des Fliehgewichtsträgers (8) bildet.
  2. 2. Fliehgewichtsregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (11) einen hülsenartigen, in die den Lagerzapfen bildende Hülse (7) eingreifenden Ansatz (21) aufweist, welcher durch die Spannschraube (23) an der den Lagerzapfen am Wellenende festlegenden Schraubenmutter (6) festgespannt ist.
  3. 3. Fliehgewichtsregler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der den Lagerzapfen bildenden Hülse (7) einen Schlitz (27) für den Durchtritt des die Reglergewichte (9) mit der Reglermuffe (20) verbindenden Verbindungsbolzen (25) aufweist, außen konisch ausgebildet ist und in einen Innenkonus (28) des Mitnehmers (11) eingreift, so daß es beim Festspannen nach Art einer Spannzange an den hülsenartigen Ansatz (21) des Mitnehmers (11) gepreßt wird.
  4. 4. Fliehgewichtsregler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fliehgewichtsträger (8) mit einer glatten Bohrung (15) auf dem Lagerzapfen achsverschieblich sitzt und durch eine Feder (17) kraftschlüssig an dem Mitnehmer (11) in Anlage gehalten ist.
  5. 5. Fliehgewichtsregler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Fliehgewichtsträger (8) an dem Mitnehmer (11) in Anlage haltende Feder (17) zur Erzeugung eines die Drehschwingungen dämpfenden Reibungsmomentes dient.
  6. 6. Fliehgewichtsregler nach einem der Ansprüche 1 bis 5; dadurch gekennzeichnet, d'aß die den Lagerzapfen bildende Hülse (7) an ihrem der Welle zugewandten Ende einen Bund (10) mit einem Abziehgewinde (30) aufweist.
  7. 7. Fliehgewichtsregler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (11) mit einem Querhaupt ausgebildet ist, an welchem Wangen (14) des Fliehgewichtsträgers (8) unter Zwischenschaltung von elastischen Körpern (12 bzw. 31) angreifen. B.
  8. Fliehgewichtsregler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beispielsweise von Gummipuffern (12) gebildeten elastischen Körper eine bogenförmig gekrümmte Auflagerfläche aufweisen und in Mulden (13) des Querhauptes untergebracht sind, wobei der Krümmungsradius der Mulden (13) größer ist als der Krümmungsradius der Auflagerflächen der elastischen Körper.
  9. 9. Fliehgewichtsregler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (33) als Nuß (32) ausgebildet ist, welche zwischen gegen Wangen (14) des Fliehgewichtsträgers (8) abgestützten Blattfedern (31) eingespannt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 920 638; schweizerische Patentschrift Nr. 214 249.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1273899B (de) * 1967-11-14 1968-07-25 Bosch Gmbh Robert Kupplung zwischen einer Antriebswelle und einem Fliehgewichtstraeger eines Fliehkraftreglers zur Drehzahlregelung von Brennkraftmaschinen
DE3020554A1 (de) * 1980-05-30 1981-12-03 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Fliehkraftgeregelter einspritzzeitpunktversteller
DE3219719A1 (de) * 1982-05-26 1983-12-01 Mtu Motoren- Und Turbinen-Union Friedrichshafen Gmbh, 7990 Friedrichshafen Drehelastische kupplung fuer fliehgewichtsregler

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CH214249A (de) * 1939-07-08 1941-04-15 Bosch Gmbh Robert Fliehkraftregler, insbesondere zum Regeln der Brennstoffzufuhr bei Einspritzbrennkraftmaschinen.
DE920638C (de) * 1952-05-10 1954-11-25 Friedrich Wilhelm Deckel Dipl Fliehkraftregler, insbesondere fuer Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen

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