DE1152010B - Polsterbeziehtisch - Google Patents
PolsterbeziehtischInfo
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- B68G—METHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
- Polsterbeziehtisch Die Erfindung bezieht sich auf einen Polsterbeziehtisch, wie er zum Herstellen von Polsterstücken, wie Rahmen von Sitz- und Liegemöbeln, Verwendung findet, die mit Drahtfederungen, wie Sprungfedern, Federkernen od. dgl., bereits ausgestattet sind. Auf den Tisch werden der Polsterstoff und die weiteren Beilagen, wie Schaumgummiunterlagen, Polstermatten u. dgl.. in umgekehrter Lage glatt aufgelegt, anschließend der Rahmen mit Federung aufgebracht, auf den Rahmen ein Druckkreuz in Form eines Fachwerkträgers mit einem Längsholm und zwei auswechselbaren, der Form des jeweiligen Rahmens angepaßten Druckleisten so aufgesetzt, daß der Preßstempel auf eine an der Oberseite und in der Mitte des Längsholmes vorgesehene Druckplatte zur Einwirkung kommen kann. Man setzt dann die Vorrichtung unter Druck und befestigt den Stoff am Rahmen, so daß dieser nach Fertigstellen des Möbels und Aufheben des Druckes gut und allseitig gleichmäßig gespannt abgenommen werden kann.
- Die Erfindung setzt sich die Aufgabe, zur besseren Ausnutzung der Presse den Tisch in seinen verschiedenen Teilen Verbesserungen zu unterziehen, die es gestatten, den Tisch nach der Druckgabe aus der Presse zu nehmen und in diese einen anderen Tisch einzuführen, wobei also eine größere Anzahl von Tischen außerhalb der Presse bearbeitet und die Polsterstücke fertiggestellt werden können, bis der zuerst in die Presse eingebrachte Tisch erneut der Presse vorgelegt werden kann.
- Hierdurch gelingt es, bis zu sechs dieser Aufgabenstellung angepaßte Tische einer einzigen Presse zuzuordnen und auf diese Weise eine wesentliche Vereinfachung herbeizuführen, die nicht nur in der größeren Ausnutzung der Presse, sondern auch darin besteht, daß der Polsterer bei der Befestigung des Stoffes am Rahmen nicht durch die Presse behindert ist, sondern frei von allen Seiten an den Rahmen herankommen kann. Insbesondere ist hierbei eine Möglichkeit gegeben, Knöpfe in das Polsterstück einzuziehen, während dieses noch unter der Druckspannung steht, was bisher nicht möglich war.
- Demgemäß weist ein Polsterbeziehtisch nach der Erfindung folgende Merkmale auf: Er besteht einerseits aus einem rechteckigen Tischgestell, dessen an einer Schmalseite liegendes Beinpaar mit Rollen od. dgl. ausgestattet ist, deren Achsen parallel zur Schmalseite des Gestells liegen, während das andere Beinpaar mit Standfüßen oder mit um eine senkrechte Achse schwenkbaren und feststellbaren Rollen versehen ist. Zum anderen soll die Tischplatte allseits über das Gestell seitlich herausragen und um die rückwärtige Gestenkante hochschwenkbar sowie in der Hochlage feststellbar und schließlich mit Bohrung zum Knopfeinziehen versehen sein. Des weiteren sollen unterhalb der Tischplatte zwei an ihr angreifende bügelartige, im Abstand hinter der rückwärtigen Tischkante über die Tischplattenmitte reichende Träger für das Druckkreuz und an den Schmalseiten der Tischplatte angreifende Verriegelungen für das Druckkreuz vorgesehen sein. Ferner sollen unterhalb der Tischplatte zwei feste, hintere und zwei teleskopartig ausziehbare, vorteilhaft feststellbare vordere Stepprahmenauflagen angeordnet sein, die vorzugsweise an ihren Enden hochstehende Anschlagwinkel für den Stepprahmen aufweisen. Außerdem sollen an der Tischplatte im Abstand von den Schmalseiten und parallel zu ihnen vorteilhaft drehbar gelagerte Spannleisten für die Stoffbespannung und schließlich oberhalb der Tischplatte senkrecht zu ihr und parallel zu den Kanten zwei gegenläufig verschiebbar angeordnete Druckplatten zum Anpressen des Polsterstückes an dessen Seitenflächen vorgesehen sein.
- Durch die Ausstattung des Gestells mit Fahrrollen wird die Auswechselbarkeit des Tisches ermöglicht. Die Fahrrollen können nur an zwei Füßen vorgesehen sein, während die anderen beiden Füße als Standfüße dienen. Der Tisch kann auf diese Weise leicht aus der Presse herausgefahren werden, verliert aber nicht an Standfestigkeit, während die Verwendung der nur um ihre eigene Achse drehbaren Rollen zur leichten Manövrierfähigkeit des Tisches ausreicht, dabei aber die zuverlässige Auflage des Tisches an dem jeweils abgestellten Ort ohne weiteres sicherstellt. Man kann aber auch alle vier Beine mit Rollen ausstatten, von denen dann mindestens zwei auch um eine lotrechte Achse drehbar sein müssen, damit der Tisch in bekannter Weise unbehindert verfahren werden kann, wobei es indessen zweckmäßig ist, besondere Feststellvorrichtungen vorzusehen. Diese erhöhen das Gewicht des Tisches und verteuern es, sind aber gegebenenfalls erforderlich, wenn die Abmessungen des Tisches in Sonderfällen zu groß werden, als daß er einseitig angehoben werden könnte.
- Zur besseren Handhabung kann man an der Tischplatte oder am Gestell zwei Handgriffe oder einen entsprechenden Bügel vorsehen, und zwar an der Schmalseite, an welcher sich die Standfüße befinden, damit diese Seite leicht angehoben werden kann.
- Dadurch, daß die Tischplatte allseits über das Gestell seitlich hinausragt, wird das Gestell wiederum kleiner und leichter sowie damit mühelos bewegbar.
- Die Verfahrbarkeit des Tisches und die Bearbeitung des Möbelstückes außerhalb der Presse gibt den Vorteil, daß auch Knöpfe eingezogen werden können, wozu die Hochschwenkbarkeit und die Feststellbarkeit der Tischplatte in. der Hochlage sowie die Anordnung von Bohrungen in der Platte vorgesehen sind. Das Knopfeinziehen läßt sich hierbei ohne Schwierigkeiten von unten und seitlich durchführen und das Gestell, das in der Regel aus Rohrkonstruktion leicht hergestellt werden kann, behindert die Handhabung praktisch nicht.
- Die Anordnung einer Tragvorrichtung für das Druckkreuz erleichtert das Ausfahren. des Tisches aus der Presse und vereinfacht die Arbeit. Das Druckkreuz bleibt auf diese Weise auch dauernd mit dem zugehörigen Tisch verbunden, so daß Verwechslungen ausgeschlossen sind und Transportwege erspart werden.
- Ähnliche Gesichtspunkte führen zur Anordnung der Druckplatten, die ein schnelles, zuverlässiges und faltenloses Anlegen der Polsterstoffe ermöglichen.
- Die Erfindung sei an Hand eines Beispiels erläutert, das in der Zeichnung wiedergegeben ist. Hierbei zeigt Fig. 1 eine Ansicht, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig.3 eine Seitenansicht eines Tisches nach der Erfindung mit dem Druckkreuz; Fig. 4 entspricht der Fig. 3 in hochgeschwenkter Lage der Tischplatte und mit Tragevorrichtung des Druckkreuzes; Fig.5 zeigt die Tragvorrichtung und Druckkreuz in der Seitenansicht, Fig. 6 eine Seitenansicht der Druckleisten, Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII der Fig. 6.
- Gemäß den Fig. 1 bis 3 besteht das Tischgestell 10 aus einem linken Schmalseiten-Beinpaar 11 und einem rechten Schmalseiten-Beinpaar 12, einem oberen Holmen 13 und einem unteren Holmen 14. Das linke Schmalseiten-Beinpaar 11 ist mit Rollen 15 ausgestattet, die um fest an den Beinen angeordnete Achsen 16 drehbar sind, während das rechte Schmalseiten-Beinpaar 12 unten in Standfüßen 17 endet.
- Die Tischplatte 18 (Fig. 3) ist an der rückwärtigen Gestellkante 19 über Scharniere 20 (Fig. 1) an dem Gestell angelenkt und wird über Feststelleisten 21 (Fig. 4) gehalten, die etwa an der mittleren Breite der Tischplatte an zu dieser gehörenden und sie versteifenden Trägerprofilen 22 in. einem Lager 23 in parallel, zu den Gestellschmalseiten verlaufenden Vertikalebenen schwenkbar sind, wobei eine obere Ausnehmung 24 in je einen Verriegelungsanschlag 25 eingreift, der etwa in der Mitte an der Innenseite des oberen Schmalseiten-Gestellhohnes 13 befestigt ist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß, von der Vorderseite des Tisches aus gesehen, das Schwenklager 23 etwas hinter dem Anschlag 25 liegt, so daß jede Feststelleiste 21 durch ihr Eigengewicht in die Sicherungslage gezogen wird. Die Entriegelung geschieht mittels einer Feststellvorrichtung 21 bis 29, und zwar über eine Zugstange 26, die an der Stelle 27 unterhalb des Schwenkpunktes 23 an die Feststellleisten 21 angelenkt ist, eine Kröpfung 28 aufweist und in einer geschlossenen Führung 29 an der Unterseite der Tischplatte nahe der Längskante 30 geführt ist. Am Ende der Feststelleisten ist jeweils eine weitere Rastenausnehmung 31 für die in Fig. 4 dargestellte Hochlage vorgesehen, während die Leisten am Ende 32 nach außen derart abgewinkelt sind, daß sie bei weiterem Ausschwenken als Anschläge gegenüber dein oberen Schmalseiten-Gestellholmen wirksam werden. Am vorderen Ende jeder Zugstange ist ein Handgriff vorgesehen.
- An die rückwärtige Tischkante 33 der Tischplatte 18 und unterhalb dieser sind zwei Träger 34 angeschweißt, die bügelartig über die Tischplatte greifen. Sie dienen zum Ablegen und Halten des Druckkreuzes 35, dessen Längshohn 36 sich über der Tischlängsmittellinie befindet. An diesen Längsholm sind in seiner Mitte und nach den beiden Enden zu insgesamt drei Winkelstreben 37 angeschweißt, die schräg nach vorn und hinten sowie nach unten zu geneigt sind und an deren Enden parallel zum Längsholm verlaufende Druckleisten 38 anschraubbar sind, die entsprechend der jeweiligen Form des Polsterrahmens ausgebildet sind und leicht ausgewechselt werden können. In der Mitte seiner Länge ist der Längsholm 36 mit einer Druckplatte 39 versehen, auf welche der Preßstempel der Polsterbeziehpresse einwirken kann. Vom freien Ende 40 des Bügelteiles der Tragvorrichtung aus reicht -schräg nach vorn unten verlaufend - ein Schwenkarm 41 (Fig. 5), welcher etwa halbkreisförmig am Ende 42 den Längsholm 36 mit wesentlich größerem Durchmesser umgreift, als dem Holm entspricht. Der kürzere Teil 43 dieses doppelarmigen Schwenkarmes ist nach oben hinten gerichtet und steht unter der Wirkung einer Gewindeausgleichsfeder 44, die einerseits mittels eines Stiftes 45 am Bügelteil des Druckkreuzträgers und andererseits am kürzeren Teil 43 dieses Schwenkarmes angreift. Die Feder dient zum Gewichtsausgleich des Druckkreuzes 35, das demgemäß zur freien Arbeit und zum Abnehmen des Rahmens nach oben geschwenkt werden kann, wobei, es gegen einen Anschlag 45a zur Anlage kommt, sobald der Schwenkarm die waagerechte Lage überschreitet.
- In der Preßstellung wird das Druckkreuz 35 mittels einer Verriegelung 46 bis 48 über an den Enden des Längsholmes 36 angreifende Ketten 46 und Schnellverschlüsse 47, wie sie z. B. für den Kettenschnellverschluß von Handwagen bekannt sind, gegenüber entsprechenden Ösen 48 an den Mitten der Tischplattenschmalseiten verriegelt.
- Zum Auflegen von Stepprahmen sind an der rückwärtigen Tischkante 33 (Fig. 2) hintere unverstellbare Stepprahmenauflagen 49 vorgesehen, während die vorderen Stepprahmenauflagen 50 an der Tischlängskante 30 herausziehbar sind, damit sie nicht hindern, sofern ein Stepprahmen nicht benötigt wird. Die vorderen Stepprahmenauflagen sind in unterhalb der Tischplatte angeordneten Hülsen 51 (Fig. 4) geführt und weisen eine Verschraubung 77 auf, durch die ein völliges Herausziehen verhindert wird. Alle Stepprahmenauflagen sind mit senkrecht nach oben stehenden Anschlagwinkeln 52 ausgestattet, die ein Abrutschen der Stepprahmen verhindern.
- An den Schmalseiten (Fig. 1 und 2) der Tischplatte sind rohrförmige Spannleisten 55 mit Sperrad 56 und Sperrklinke 57 angeordnet, wobei die Spannleisten über Handräder 58 (Fig. 2) verdreht werden können. Der Stoff wird in Nadeln 59 eingehängt, die in engen Abständen radial aus einer Mantellinie der Leisten 55 hervorstehen, und wird durch je eine Deckleiste 60 gehalten, die am rückwärtigen Ende 61 der Spannleiste ausschwenkbar angelenkt ist. Das vordere Ende 62 der winkelförmig, also dachförmig ausgebildeten Deckleiste ist abgeschrägt und wird von einer unter Federdruck stehenden überwurfkappe 63 in der Spannlage gehalten, die sogleich mit dem Handrad 58 betätigt werden kann. Die Deckleiste 60 dient nicht nur zum Festhalten des Stoffes, sondern schützt auch beim Spannen die zweite Stofflage vor den Nadeln.
- Fig. 1 und 2 lassen weiterhin einen bügelartigen Handgriff 64 erkennen, der an der Unterseite der Tischplatte, und zwar an der Schmalseite angeordnet ist, an welcher sich die Standfüße 17 des Tischgestelles befinden. Dieser Handgriff 64 reicht so weit heraus, daß er ungehindert durch die Spannvorrichtung bequem erfaßt werden kann.
- Fig. 1 und 2 lassen weiterhin eine Druckvorrichtung erkennen, welche aus zwei Spindeln 65 mit Rechts- und Linksgewinde an den Enden besteht. Diese Spindeln sind aus den Gewindeteilen 66 mit Rechtsgewinde 66 und mit Linksgewinde 67 zusammengesetzt, die über ein Rohr 68 miteinander verbunden sind. Die Trapezrechtsgewinde 66 haben an ihren. Enden ein aus der Tischfläche herausragendes Vierkartende 68a und sind über eine Handkurbel 69 verdrehbar. Auf den Gewindeenden bewegen sich Gewindemuttern 70, an die seitlich Führungsbüchsen 71. mit lotrechten Bohrungen angeschweißt sind. Durch diese können Haltestangen 72 hindurchgesteckt werden, welche die Tischplatte durch Schlitze 73 durchsetzen und an denen die Druckplatten 74 befestigt sind. Die Druckplatten mit den Haltestangen sind mit einer Leiste verbunden und in ihrer Größe und Form auf das jeweilige Möbelstück eingestellt und auswechselbar.
- Die Erfindung kann zahlreiche Abwandlungen erfahren. So ist es z. B. möglich, die Feststellvorrichtungen nicht unter eigenem Gewicht, sondern durch Rückholfedern einrasten zu lassen, den Abstand der Feststellvorrichtungen nicht auf Reichweite, d. h. also auf Gestellänge von etwa 1 m abzustellen, sondern größer zu halten und auch mehr als zwei Feststellvorrichtungen vorzusehen, die untereinander verbunden sein können. Die Auslösevorrichtung für die Feststellvorrichtungen kann ebenfalls gemeinsam sein und auf andere, bekannte Weise geschehen. Die Seitendruckvorrichtung kann über andere Mittel als über Spindeln verstellt werden, z. B. über Schnellverschlüsse mit Federn, über Hebelanordnungen cd. dgl. Die Spindeln können, wie in Fig. 2 ersichtlich, mit Kettenrädern 75 und einer Kette 76 untereinander verbunden sein. Es können auch an allen vier Seiten Seitendruckvorrichtungen vorgesehen und die Spindeln durch Kegelräder untereinander verbunden sein. Die Spindelmuttern 70 können zweiteilig ausgebildet sein, damit eine Grobeinstellung, gegebenenfalls eine Schrägeinstellung der Druckplatten 74 oder eine unsymmetrische Einstellung oder eine verschiedene Abstandseinstellung bei Anordnung von insgesamt vier Druckplatten möglich wird. Die Spannvorrichtung kann an Stelle aus drehbaren Leisten aus verschiebbaren Linearen od. dgl. bestehen, deren Betätigung über Hebel möglich ist.
Claims (13)
1',a-1-1: t,@!',' s,#1;J='11f 1. Polsterbeziehtisch, gekennzeichnet
durch ein rechteckiges Tischgestell (10), dessen an einer Schmalseite liegendes
Beinpaar (11) mit Rollen (15) od. dgl. ausgestattet ist, deren Achsen (16) parallel
zur Schmalseite des Gestells liegen, während das andere Beinpaar (12) mit Standfüßen
(17) oder mit um eine senkrechte Achse schwenkbaren und feststellbaren Rollen versehen
ist, ferner durch eine allseits über das Gestell seitlich hinausragende Tischplatte
(18), die um die rückwärtige Gestellkante (19) hochschwenkbar und in der Hochlage
feststellbar sowie mit Bohrungen zum Knopfeinziehen versehen ist (Knopfkippvorrichtung),
des weiteren durch zwei unterhalb der Tischplatte (18) an ihr angreifende bügelartige,
im Abstand hinter der rückwärtigen Tischkante (33) über die Tischplattenmitte reichende
Träger (34) für das Druckkreuz (35) und an den Schmalseiten der Tischplatte angreifende
Verriegelungen (46 bis 48) für das Druckkreuz, ferner durch zwei unterhalb der Tischplatte
vorgesehene feste, hintere (49) und zwei teleskopartig ausziehbare und vorteilhaft
feststellbare vordere Stepprahmenauflagen (50) mit vorzugsweise an ihren Enden angeordneten
hochstehenden Anschlagwinkeln (52), außerdem durch an der Tischplatte im Abstand
von den Schmalseiten und parallel zu ihnen vorteilhaft drehbar gelagerte Spannleisten
(55) für die Stoffbespannung und schließlich durch zwei oberhalb der Tischplatte
senkrecht zu ihr und parallel zu den Kanten gegenläufig verschiebbar angeordnete
Druckplatten (74) zum Einspannen des Polsterstückes an dessen Seitenflächen.
2.
Polsterbeziehtisch nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen oder zwei vorzugsweise
waagerecht und seitlich von der Tischplatte abstehende, an der mit Standfüßen ausgestatteten
Schmalseite angeordnete Handgriffe (64).
3. Polsterbeziehtisch nach Anspruch 1 oder
2, gekennzeichnet durch eine Feststellvorrichtung (21. bis 29) für die Knopfkippvorrichtung,
bestehend aus zwei unterhalb der Tischplatte (18) angeordneten und an ihr vorzugsweise
im lichten Abstand der Gestellschmalseiten und parallel zu ihnen liegenden, senkrecht
zur Tischplattenebene schwenkbaren Feststelleisten (21) mit Rastenausnehmungen (24
und 31) für die Normal- und mindestens eine Hochlage, ferner aus an ihnen angelenkten,
an die vordere Längskante (30) der Tischplatte reichenden Zugstangen (26) zum Auslösen
der Verriegelungen, die vorn in Handgriffen enden, sowie aus Anschlägen (25) an
den Innenseiten der oberen Gestellschmalkantenholme für die Rastenausnehmungen (24
und 31).
4. Polsterbeziehtisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, d'aß das
Gewicht der Feststellleisten (21) und die Lage der Anschläge (25) zu den Schwenklagern
(23) sowie der Zugstangen
(26) mit ihren Teilen so gegeneinander
angeordnet und im Gewicht bemessen sind, daß die Verriegelung unter der Wirkung
des Eigengewichtes der Feststelleisten (21) erfolgt.
5. Polsterbeziehtisch nach
Anspruch 3, gekennzeichnet durch Rückholfedern für die Verriegelung, die einerseits
an der Tischplatte, andererseits entweder an den Feststelleisten (21) oder an den
Zugstangen (26) angreifen.
6. Polsterbeziehtisch nach einem oder mehreren der Ansprüche
3 bis 5, gekennzeichnet durch eine Verbindungsstange zwischen den Feststelleisten
(21) oder den Zugstangen (26), einen für die letzteren gemeinsamen Handgriff und
gegebenenfalls eine einzige Rückholfeder.
7. Polsterbeziehtisch nach einem oder
mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch oben bügelförmig gebogene Träger
(34), deren freie Enden (40) sich oberhalb des Druckkreuzes (35) befinden, wobei
an den Enden je ein den Längsholm (36) des Druckkreuzes etwa halbkreisartig in weitem
Bogen untergreifender doppelarmiger Schwenkarm (41) angelenkt ist, dessen zum Träger
(34) gerichteter kürzerer Teil (43) über eine Gewindeausgleichsfeder (44) für das
Druckkreuz (35) mit dem Träger (34) verbunden ist. B.
Polsterbeziehtisch nach Anspruch
7, gekennzeichnet durch einen Anschlag (45 a) am Schwenkarm (41) zur Begrenzung
der Bewegung des Druckkreuzes (35).
9. Polsterbeziehtisch nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch zwei unterhalb der Tischplatte (18)
befindliche und an ihr gelagerte sowie parallel zu den Schmalseiten des Tisches
verlaufende Spindeln (65) mit Rechts-Links-Gewinde (66 und 67), ferner durch entsprechende
Spindelmuttern (70) mit seitlich angeordneten, z. B. angeschweißten Führungsbuchsen
(71) zur Aufnahme von den Tisch in Schlitzen (73) lotrecht durchsetzenden Haltestangen
(72), an deren, oberen Enden die Druckplatten (74) befestigt sind.
10. Polsterbeziehtisch
nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch an allen Spindeln (65), vorzugsweise nach
der Rückseite zu gelegene Vierkantenden (68 a) od. dgl. und entsprechende aufsteckbare
Handkurbel (69).
11. Polsterbeziehtisch nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß beide bzw. vier Spindeln (65) für alle vier Tischseiten untereinander z. B.
über Kettenräder (75) und Ketten (76) bzw. über Kegelräder verbunden und über einen
gemeinsamen Antrieb, z. B. eine Handkurbel, verstellbar sind, wobei gegebenenfalls
ein Spindelpaar mit längsgeteilten, grobeinstellbaren Muttern versehen ist.
12.
Polsterbeziehtisch nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet
durch vorzugsweise von Rohren gebildete Spannleisten (55), die in Längsrichtung
mit radial abstehenden Spannadeln (59) für den Stoff versehen sind und an deren
Tischvorderseite ein Handrad (58) und eine lösbare Sperrvorrichtung, z. B. ein Sperrad
(56) mit Sperrklinke (57), aufweisen (Fig. 1).
13. Polsterbeziehtisch nach Anspruch
12, gekennzeichnet durch eine Deckleiste (60), für die Spannleiste, die an der Tischrückseite
radial schwenkbar an der Spannleiste angelenkt ist und an der Vorderseite z. B.
eine unter Federwirkung stehende, auf der Spannleiste längsverschiebbare Überwurfkappe
(63) gehalten wird (Fig. 2).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER27444A DE1152010B (de) | 1960-02-27 | 1960-02-27 | Polsterbeziehtisch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER27444A DE1152010B (de) | 1960-02-27 | 1960-02-27 | Polsterbeziehtisch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1152010B true DE1152010B (de) | 1963-07-25 |
Family
ID=7402459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER27444A Pending DE1152010B (de) | 1960-02-27 | 1960-02-27 | Polsterbeziehtisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1152010B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1289406B (de) * | 1960-09-22 | 1969-02-13 | Ruedgisch Edgar Von | Polsterbeziehpresstisch mit Druckvorrichtung |
-
1960
- 1960-02-27 DE DER27444A patent/DE1152010B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1289406B (de) * | 1960-09-22 | 1969-02-13 | Ruedgisch Edgar Von | Polsterbeziehpresstisch mit Druckvorrichtung |
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