[go: up one dir, main page]

DE1152075B - Getriebeanordnung und Verfahren fuer den Antrieb von Hebewerken und Spuelpumpen von Tiefbohranlagen - Google Patents

Getriebeanordnung und Verfahren fuer den Antrieb von Hebewerken und Spuelpumpen von Tiefbohranlagen

Info

Publication number
DE1152075B
DE1152075B DEZ7064A DEZ0007064A DE1152075B DE 1152075 B DE1152075 B DE 1152075B DE Z7064 A DEZ7064 A DE Z7064A DE Z0007064 A DEZ0007064 A DE Z0007064A DE 1152075 B DE1152075 B DE 1152075B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
converter
gear
transmission
switched
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ7064A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinrich Zink
Xaver Zaunberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renk GmbH
Original Assignee
Renk GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Renk GmbH filed Critical Renk GmbH
Priority to DEZ7064A priority Critical patent/DE1152075B/de
Publication of DE1152075B publication Critical patent/DE1152075B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/06Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type
    • F16H47/07Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type using two or more power-transmitting fluid circuits 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Getriebeanordnung und Verfahren für den Antrieb von Hebewerken und Spülpumpen von Tiefbohranlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Getriebeanordnung für den Antrieb von Hebewerken und Spülpumpen von Tiefbohranlagert, bei welcher das Hebewerk über einen hydrodynamischen Drehmomentenwandler und die Spülpumpe über ein mechanisches Schaltgetriebe mit einer vorgeordneten elastischen Kupplung (z.B. Strömungskupplung) bei abgeschaltetem Wandler angetrieben wird.
  • Es ist bei Tiefbohranlagen bekannt, für den Antrieb von Hebewerken und Spülpumpen hydraulische Strömungsgetriebe und auch mechanische Schaltgetriebe zu verwenden. Beim Bohrbetrieb treibt die Maschinenanlage die Spülpumpe an. Zum Antrieb der Spülpumpen, für die lediglich ein begrenzter Drehzahlbereich vorgesehen zu werden braucht, zumal Spülpumpen über längere Zeit mit der gleichen Drehzahl laufen, sind mechanische Schaltgetriebe infolge ihres hohen Wirkungsgrades vorzuziehen. Um die Anlage vor starker Stoßbelastung und überlastung zu schützen, empfiehlt es sich, eine hydraulische Strömungskupplung im Antriebsstran vorzusehen. C 9 Beim Hebewerksbetrieb treibt die Maschinenanlage die Seilwinde zum Ziehen und Ablassen des Gestänges an. In diesem Betriebszustand ist ein relativ großer Drehzahlbereich erforderlich, um die Motorleistung beim Gestängeausbau voll ausnutzen zu können. Weiter ist ein häufiges Anfahren und Anhalten der Maschinenanlage notwendig. Auf Grund dieser Anforderungen ist für den Hebewerksbetrieb der hydraulische Antrieb mit Strömungsgetriebe dem mechanischen Getriebe trotz des schlechteren Wirkungsgrades der Kraftübertragung durch seine einfache Bedienung, stoßfreie Fahrweise und die dem hydraulischen Drehmomentwandler eigene selbsttätige Anpassung der Ziehgeschwindigkeit an die je- weils vorhandene Belastung überlegen. Ein weiterer Vorteil des Strömungsgetriebes besteht darin, daß der Drehmomentwandler als Bremse beim Einlassen des Gestänges benutzt werden kann. Es kann dadurch der Einbau einer gesonderten Bremse erspart werden.
  • Aus den vorgenannten Betriebsbedingungen ist zu ersehen, daß bei Verwendung eines mechanischen Schaltgetriebes bekannter Bauweise wohl gute Bedingungen für den Spülpumpenantrieb gegeben sind, beim Hebewerksbetrieb jedoch Verlustzeiten zufolge der schwierigen Bedienungs- und Fahrweise eintreten. Die Strömungsgetriebe sind dagegen für den Hebewerksbetrieb besser geeignet, für den Antrieb der Spülpumpen jedoch weisen sie infolge des schlechteren Übertragungswirkungsgrades und der Möglichkeit einer überlastung der Spülpumpen bei niedriger Drehzahl durch die Drehmornentsteigerung im Drehmomentwandler nicht unbedeutende Nachteile auf, insbesondere wenn man betrachtet, daß der Spülpumpenbetrieb im Mittel etwa 70% der Gesamtlaufzeit beträgt.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, automatisch schaltende hydraulische oder mechanische Getriebe für den Tiefbohrbetrieb zu verwenden. Bei solchen Getrieben wirken §ich jedoch die für die automatische Umschaltung erforderliche Zeit als Verlustzeit und die dabei auftretenden Schaltstöße nachteilig aus, und außerdem bedingt die vorgeschlagene Anlage durch den notwendigen umfangreichen Schaltmechanismus hohe Anschaffungskosten. Sie ist überdies im Betrieb störungsanfälliger als eine handgesteuerte Anlage.
  • Die Erfindung geht von einer anderen vorbekannten Getriebeanordnung für den Antrieb von Hebewerken und Spülpumpen aus, bei welcher das Hebewerk über einen hydrodynamischen Drehmomentenwandler und die Spülpumpe über ein mechanisches Schaltgetriebe mit einer vorgeordneten elastischen Kupplung (z. B. Strömungskupplung) bei abgeschaltetem Wandler angetrieben wird.
  • Die Ab- und Anschaltung der Strömungskupplung bzw. des Wandlers wird bei der vorbekannten Anordnung auf rein hydraulischem Wege vorgenommen, indem man die Füllung und Entleerung dieser Elemente als Mittel zum An- und Abschalten verwendet.
  • . Die Folge dieser Maßnahme, nämlich Flüssigkeitsschläge und demzufolge Schaufelbrüche sowie erhebliche Schaltzeiten, werden durch den Gegenstand der Erfindung vermieden, indem. erfindungsgemäß, die wechselweise Abschaltung der Kupplung bzw. des Wandlers mit Hilfe von Überbrückungskupplungen mechanisch erfolgt und das mechanische Schaltgetriebe mit mindestens einem für die niederen Gänge vorgesehenen, Freilaufeigenschaft besitzenden Element ausgerüstet ist und der höchste Gang jeden niederen Gang vorzugsweise über eine Reibungskupplung überlagernd betätigbar ist.
  • Da die Schaltung im Sinne der Erfindung mechaiiisch erfolgt, werden Flüssigkeitsschläge ausgeschlossen, demzufolge auch die bei der vorbekannten Einrichtung häufig auftretenden Schaufelbrüche. Außerdem wird die Schaltzeit von dem einen auf das andere System wesentlich verkürzt, so daß die Anlage nach der Erfindung einen größeren Gesamtwirkungsgrad besitzt.
  • Mit der Erfindung werden solche Anwendungsfälle beherrscht, bei denen eine schnellaufende Vorrichtung mit im wesentlichen gleichbleibender Drehzahl und gleichbleibendem Moment auf mechanischem Wege und eine andere Vorrichtung, bei der die Drehzahl, das Moment und die zu übertragende Leistung ständig sich ändern, durch ein hydromechanisches Verbundgetriebe angetrieben werden sollen, wobei das Wesentliche darin besteht, daß der Kraftfluß für beide Antriebsarten im wesentlichen über dieselben Getriebeteile geführt wird.
  • Die anderen bekannten Vorrichtungen befinden sich in größerer Distanz zur Erfindung. So ist es beispielsweise bekannt, zwei verschiedene anzutreibende Vorrichtungen einer Bohrwerksanlage von einem Motor aus über zwei getrennte Getriebewege anzutreiben. Im wesentlichen handelt es sich hierbei um den Antrieb einer Spülpumpe einerseits und des Bohrtisches andererseits. Für jeden Antriebszweig ist dabei ein selbsttätig regelbares Getriebe vorgesehen. Man wollte dabei die Verwendung eines zweiten Motors einsparen und mußte dafür die zusätzliche Anordnung eines zweiten Getriebes in Kauf nehmen.
  • Andererseits fehlt bei einem weiteren bekannten Getriebe für Bohrwerksanlagen die Anordnung einer hydrodynamischen Kupplung, so daß beim Spülpumpenantrieb, der etwa 70 % der gesamten Betriebszeit beträgt, über den Wandler mit einem relativ niedrigen Wirkungsgrad von etwa 85 % gefahren werden muß.
  • Zu erwähnen ist schließlich ein nicht vorveröffentlichter Vorschlag, bei dem das Wesentliche in der Verbindung eines Zahnräderwechselgetriebes mit ohne Zugkraftunterbrechung schaltbaren Gängen mit entweder einer hydraulischen Kupplung oder einem hydraulischen Getriebe besteht. Der ältere Vorschlag enthält also nur einen Teil eines Getriebes für den Anwendungszweck der Erfindung, während es bei der Erfindung darum geht, mit einem Getriebe besonderer Art zwei unterschiedliche Vorrichtungen anzutreiben und in jedem Antriebszustand einen maximalen Wirkungsgrad zu erreichen.
  • Diese Vorteile der Erfindung werden durch die, besondere Anordnung des Mehrganggetriebes erzielt, derart, daß die Kraftiibertragung in den unteren -Gängen über ein oder mehrere Freilaufeigenschaft besitzende Übertragungselemente erfolgt. Hierbei kann der höchste Gang (Schnellgang) über eine Schal&upplun,-, insbesondere - Reibungskupplung, .jedem geschalteten niedrigeren Gang durch einen besoideren Szlialthebel oder vorteilhafterweise durch eine besondere Stellung des Hauptfahrhebels überlagert eingeschaltet werden. Wird die Kupplung des höchsten Ganges eingeschaltet, dann erfolgt in dem vorher in Betrieb befindlichen Getriebegang eine Überholbewegung. Während des Schaltvorganges wird hierbei die Zugkraft nicht unterbrochen, so daß keine Schwierigkeiten beim Heben der Lasten eintreten können. Diese Eigenschaft des Getriebes gestattet eine außerordentlich rasche Manövrierfähigkeit beim Gestängeeinbau in der Schaltfolge: kurzes Anheben der Last aus den Keilen im geschalteten niedrigen Gano, - Ablassen der Last - Hochfahren des Leerhakens im Schnellgang - Anheben der Last aus den Keilen, usw. Zu diesem Arbeitsvorgang ist nur die Bedienung des Hauptfahrhebels erforderlich.
  • Die dem Mehrgang-Schaltgetriebe vor- oder nachgeschaltete Umschaltstufe ist in ihren Übersetzungen so ausgelegt, daß die eine Schaltstellung günstige Abtriebsdrehzahlen für den Hebewerksbetrieb bei Antrieb über den Drehmomentwandler und die andere Schaltstellung günstige Abtriebsdrehzahlen für den Pumpenbetrieb bei Antrieb über den zweiten Kraft-Weg, also die hydraulische Strömungskupplun& ergibt. Die Umschaltung der beiden Schaltstellungen erfolgt erfindungsgemäß zwangläufig und gleichzeitig mit der Pumpenkupplung.
  • Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Schaltverfahren, bei dem erfindungsgemäß zur Erzielung einer kraftflußunterbrechungsfreien Umschaltung von dem einen auf den anderen Kraftweg zunächst die die hydraulische Kupplung überbrückende Reibungskupplung ausgeschaltet und alsdann die eine der vor dem Wandler liegenden beiden Kupplungen ein- und die andere ausgeschaltet wird, woraufhin die Überbriickurigskupppulng wieder eingeschaltet wird. Beim Absenken der Last erweist es sich im Sinne der Erfindung als vorteilhaft, daß die Überbrückungskupplung und die beiden dem Wandler vorgeschalteten Kupplungen geöffnet werden, woraufhin bei der Wiedereinschaltung zunächst die eine der dem Wandler vorgeschalteten Kupplungen geschlossen und alsdann nach einer geringen Zeitverzögerung die Überbrückungskupplung eingeschaltet wird. Schließlich empfiehlt es sich, daß die Umschaltung der zusätzlichen Schaltstufe gemeinsam mit der Betätigung der Kupplung durchgeführt wird, die den Kraftweg zur Pumpe schließt.
  • Wie bereits vorher erwähnt, haben sich vollautomatische Getriebe für diesen Betrieb auf Grund der genannten Nachteile gegenüber handgesteuerten Anlagen nicht durchgesetzt. Bei handgesteuerten Anlagen ist die Fahrweise dem Bedienungspersonal überlassen. Es ist also mehr oder weniger von der Intelligenz des Personals abhängig, ob die Leistungsfähigkeit der Maschine stets voll ausgenutzt wird, d, h. ob jeweils, insbesondere bei Hebewerksbetrieb, mit der höchstmöglichen Ziehgeschwindigkeit, also #mit dem höchstmöglichen Gang, gefahren wird. Um nun em Bedienungspersonal die richtige optimale Fahrweise zu ermöglichen, kann erfindungsgemäß eine neuartige Gangvorwählanzeige-Einrichtung vorgesehen sein, derart, daß eine von der Getriebeeingangsdrebzahl bzw. dem Eingangsdrehnioment abhängige Regeleinrichtung angeordnet ist, die bei Überschreitung einer bestimmten Drehzahl bzw, Unterschreitung eines bestimmten Drehmomentes ein Signal am Steuerstand betätigt, das das Kommando ,>höheren Gang vorwählen« und bei einer Unterschreitung einer bestimmten Drehzahl bzw. Überschreitung eines bestimmtenDrehmomentesdasKomniando »niedrigeren Gang vorwählen« anzeigt, wobei die Anzeige »niedrigeren Gang vorwählen« erst nach- der normalen Anfahrzeit der Anlage in Tätigkeit tritt. Durch die Verwendung einer derartigen Einrichtung ist das Bedienungspersonal stets in der Lage, die Ausnutzung der Anlage zu kontrollieren und den richtigen Gang zu schalten.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich a.us der Zeichnung. In ihr ist die Erfindung schematisch und beispielsweise dargestellt, und es zeigt Fig. 1 ein Getriebeschema der Getriebeanordnung bei Lastbetrieb, Fig. 2 das Getriebeschema gemäß Fig. 1 bei Pumpenbetrieb, Fig. 3 eine schematische Ansicht der Schaltmittel mit ihren Schaltstellungen und Fig. 4 und 5 schematische Darstellungen einer Kontrolleinrichtung in zwei Varianten für die Wahl des zu schaltenden Ganges.
  • Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Getriebeanordnung, bei deren Aufbau die einzelnen Elemente in verschiedener Anordnung eingeordnet werden können. Ebenso können bei Anwendung der Erfindung einzelne Elemente, wie hydraulische Strömungskupplungen, Drehmomentwandler, Freilaufkupplungen usw., verschiedenster Konstruktion eingebaut g werden.
  • In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 und 2 ist mit 34 ein Getriebeblock bezeichnet, in dem die hydraulische Strömun 'gskupplung 1 und eine sie überbrückende Kupplung2 angeordnet sind. Mit der Antriebswelle26 wird das Pumpenrad der Strömungskupplungl. angetrieben. Das Turbinenrad wirkt auf die Abtriebswelle28, mit der auch das Sekundärteil der Kupplung2 verbunden ist.
  • Mit 35 ist das Wandlergetriebe bezeichnet, das mit dem mechanischen übersetzungsgetriebe 8 und einem Vorgelegegetriebe 13 verbunden isL Die Zwischenwelle 29 treibt die Getriebewelle 30 und über das Zahnradpaar 23-24 die Getriebewelle 31 an, mit der das Primärteil 32 einer Doppelkupplung 3, 4 verbunden ist. Die Kupplung 3V4 verbindet den Wand-'er 5 über den Freilauf 6 mit der Getriebehauptwelle 7 und der Antriebswelle 30. Die Kupplung 32/3 stellt eine unmittelbare Verbindung der Getriebewellen 30 und 7 unter Umgehung des Wandlers 5 her. Der Ab- trieb 25 dient für den Antrieb anderer Aggregate.
  • Die Getriebehauptwelle 7 des Wandlerblocks 35 ist mit der Getriebehauptwelle 33 des übersetzungsgetriebes8 über die Reibungskupplung10 verbunden, die zugleich die Kuppplung für den höchsten Gang ist. Auf den Nebenwellen 37 und 38, die über die Zahnradpaare 39-40 und 41-42 angetrieben werden, sind die Schaltkupplungen 11 und l'- für die unteren Gänge angeordnet. Der Rücktrieb erfolgt auf die Getriebehauptwelle 33 mittels der Zahnradpaare 4345 bzw. 44-45, wobei zwischen Zahnrad 45 und Welle 33 der Freilauf 9 wirksam ist. An Stelle des Freilaufes Können auch die Kupplungen 11 und 12 r nit Freilauf'.igenschaft ausgeführt sein.
  • C, Von der Getriebehauptwelle 33 erfolgt innerhalb des Vorg ,eieg - le s 13 der Abtrieb über die Zahnradpaare 16-17 und 14-15 auf die Abtriebswelle 46 auf der dic Kupplung 1-8 angeordnet ist, die entweder das C Zahnrad 17 oder das Zahnrad 15 mit der Abtriebswelle 46 verbindet. Über die Zwischenwelle 47 und die Welle 48 erfolgt der Antrieb des Zusatzgediebes 36 das durch Betätigung der Kupplungen 20 und 27 über das Zahnradpaar 50-51 die Lastenhebtrommel 19 und der Kupplung 22 die Pumpe 21 antreibt.
  • Die erfindungsgenläße Kraftübertragung bei Hebewerksbetrieb erfolgt gemäß Fig. 1 über die Antriebswelle 26, die Kupplung 2, das Radpaar 23-24, die Kupplung 4, den Wandler 5, den Freilauf 6, die Welle 7, das Getriebe 8 (Getriebewelle 33), das Radpaar 16-17, die Kupplungen 18, 20 und 27 auf die Seilwinde 19. Für den Pumpbetrieb erfolgt die Kraftübertragung gemäß Fig. 2 erfindungsgemäß über die Welle 26, die hydraulische Kupplung 1, das Radpaar 23-24, die Kupplung 3, die Welle 7, das Getriebe 8" das Radpaar 14-15, die Kupplungen 18 und 22 auf die Spülpumpe 21.
  • Die Umschaltung von einem Kraftweg (Wandlergang) zum anderen Kraftweg (Kupplungsgang) erfolgt vorteilhafterwcise durch die Regeleinrichtung 68 in Abhängigkeit der Welle 7, also der Drehzahl des Drehmomentwandlers 5, ohne Unterbrechung der Kraftübertragung in einer Schaltfolge, bei der zuerst die Kupplung 2 ausgeschaltet und sodann die Kupplung 3 eingerückt und daraufhin die Kupplung 4 ausgerückt wird. Beim Umschalten vom K-upplungsgang auf den Wandlergang wird zuerst Kupplung 4 eingeschaltet und dann die Kupplung3 aus- und die Kupplung 2 eingerückt. Durch diese neuartige Anordnung und den vorbeschriebenen Schaltvorgang wird eine besonders elastische Fahrweise und ein weiches Schalten erreicht, da in jedem Betriebszustand und auch während des Schaltvorganges von einem Kraftweg auf den anderen ein hydraulisches übertragungselement (Kupplung 1 oder Wandler 5) an der Kraftübertragung beteiligt ist. Die Funktion der Regeleinrichtung68 wird vorteilhafterweise bei eingeschalteter Hebewzrkskupplung 27 gesperrt, so daß der Kupplungsgang nur bei Pumpbetrieb eingeschaltet wird. Um beim Einlassen des Gestänges die Bremswirkung des Drehmomentwandlers herabzusetzen, können durch eine besondere Hebelstellung des Hauptfahrhebels die Kupplungen 4 und 2 gelöst werden. Durch die erfindungsgemäße Schaltfolge der Kupplungen erst Kupplung 4, dann Kupplung 2 einrücken wird ein besonders weiches Einschalten des Wandlerpumpenrades erreicht, da beim Einschalten der Kupplung 4 der Schlupf der hydraulischen Kupplung 1 so lange wirksam ist, bis die Kupplung 2 geschlossen wird. Der Schlupf der hydraulischen Kupplung kann bekanntlich bei Motorleerlauf bis zu 1001/o betragen.
  • Fig. 3 zeigt eine Anordnung der Schalteinrichtung am Steuerstand, und zwar den Hauptschalter 70 zur Betätigung der Kupplung 3 und 4 (Fig. 1) und der an der Getriebeabtriebswelle an-eordneten Getriebebrems-. 69 (Fig. 1). Die Schaltstellung 71 entspricht der Ausschaltung der Kupplungen3 und 4, wohingeg.-n die Schaltstellung 72 der Ausschaltung der Kupplungen3 und 4, und der Einschaltung der Bremse 69 entspricht. Bei der Schaltstellung r 73 sind die Kupplungen 3 und 4 eingeschaltet. Mit dem Betriebsart-Vorwählschalter52 werden die Kupplungen 20, 22 und 18 (IFig. 1) betätigt, wobei die Schaltstellung der Kupplung 18 von der Schaltstellung der Kupplung 22 abhängig erfolgt. Die Schaltstellung53 bedeutet Hebebetrieb, die Stellun ' g 54 Pumpenbetrieb und die Stellung 55 Hebe- und Pumpenbetrieb. Der Schaltgetriebe-Vorwählschalter 56 dient zur Betätigung der Kupplungen 10, 11 und 12 (Fig. 1), und der Hauptfahrhebel 57 steuert das Hebewerk über die Betätigung der Kupplung 27, und er dient weiterhin der Motordrehzahlregulierung. Die vorbeschriebenen Schalthebel sind mit einer Verriegelungseinrichtung versehen, derart, daß die Hebel 52 und 56 nur bewegt werden können, wenn der Schalter 70 in Stellung 72 steht und die Funktion des Hauptfahrhebels in den Stellungen 71 und 72 des Schalters 70 gesperrt ist.
  • Die Funktion des Hauptfahrhebels 57 ist erfindungsgemäß erweitert, derart, daß in der Schaltstelli4ng 58 der Antrieb des Hebewerks in dem am Schalthebel 56 vorgewählten Gang erfolgt und in einer besonderen Schaltstellung, z. B. Schaltstellung 59, die Kupplung 10 im Schaltgetriebe 8 (Fig. 1) eingerückt und somit der höchste Gang (SchneRgang) dem vorgewählten Gang überlagert eingeschaltet wird. In dieser Schaltstellung wird erfindungsgemäß die Freilaufeigenschaft des übertragungseleinentes 9 wirksam. In Stellung 60 des Hebels 57 wird die Kupplung27 des Hebewerks ausgerückt. Die Schaltstellung 61 des Hauptschalthebels 57 ist für das Einlassen des Gestänges bestimmt. Es werden dabei gegebenenfalls die Kupplungen 4 und 2 (Fig. 1) geöffnet bzw. in bekannter Weise die Pumpen- oder Leitschaufelverstellung im Wandler vorgenommen.
  • Fig. 4 zeigt eine Anordnung der erfindungsgemäßen Gangvorwählanzeigeeinrichtung. Eine von der Turbinenwelle 7 des Drehmomentwandlers 5 angetriebene Regeleinrichtung, z. B. Fliehkraftregler 62, betätigt über Schalter 63 und 64 am Steuerstand angeordnete Signale 65 derart, daß bei Erreichen einer bestimmten höheren Drehzahl das eine und bei einer bestimmten niedrigeren Drehzahl das andere Signal betätigt wird. Mit 66 ist hierbei der Antriebsmotor bezeichnet.
  • In Fig. 5 ist eine Variante der Anzeigerichtung veranschaulicht. Eine an der Antriebswelle 7 des Getriebes 8 angeordnete an sich bekannte Drehmomentmeßeinrichtung 67 betätigt hierbei bei bestimmten Drehmomenten die Signale 65 am Steuerstand. Die Anordnung nach Fig. 5 ist auch bei Anla,-en ohne Drehmomentwandler anwendbar.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Getriebeanordnung für den Antrieb von Hebewerken und Spülpumpen von Tiefbohranlagen, bei welcher das Hebewerk über einen hydrodynamischen Drehmomentwandler und die Spülpumpe über ein mechanisches Schaltgetriebe mit einer vorgeordneten elastischen Kupplung (z. B. Strömungskupplung) bei abgeschaltetem Wandler angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselweise Abschaltung der Kupplung bzw. des Wandlers mit Hilfe von überbrückungskupplungen (2, 3, 4, 6) mechanisch erfolgt und das mechanische Schaltgetriebe (8) mit mindestens einem für die niederen Gänge vorgesehenen, Freilaufeigenschaft besitzenden Element (9) ausgerüstet ist und der höchste Gang jeden niederen Gang vorzugsweise über eine Reibungskupplung überlagernd betätigbar ist.
  2. 2. Getriebeanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sekundärteil der dem Wandler (5) vorgeschalteten Kupplung (3) und das Primärteil der Reibungskupplung (10) des Mehrganggetriebes auf einer gemeinsamen Welle (7) angeordnet sind, mit der das Wandlerturbinenrad über einen Freilauf (6) verbunden ist. 3. Getriebeanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der in das Mehrganggetriebe (35) hineinführenden Antriebswelle (7) mindestens eine auf eine Signalvorrichtung (65), z. B. Lichtsignal, einwirkende drehzahl- oder momentenabhängige Regeleinrichtung (62), z. B. Fliehkraftregler, verbunden ist. 4. Getriebeanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Mehrganggetriebe (8) eine weitere Schaltstufe (13) vor-oder nachgeordnet ist, deren Übersetzungen so ausgelegt sind, daß der einen Schaltstufe (16, 17, 18, 20, 27) eine günstige Abtriebsdrehzahl für den Hebewerksbetrieb (19) und der anderen Schaltstufe (14, 15, 18, 22) eine andere günstige Drehzahl für den Pumpenbetrieb (21) zugeordnet ist. 5. Verfahren zur Schaltung der Getriebeanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer kraftflußunterbrechungsfreienUmschaltungvon dem einen auf den anderen Kraftweg zunächst die die hy- draulische Kupplung überbrückende Reibungskupplung ausgeschaltet und alsdann die eine der vor dem Wandler liegenden beiden Kupplungen ein- und die andere ausgeschaltet wird, woraufhin die Überbrückungskupplung im Falle des Wandlerbetriebes wieder eingeschaltet wird. 6. Verfahren zur Schaltung der Getriebeanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4 bei Absenken der Last, dadurch gekennzeichnet, daß die Überbrückungskupplung und die beiden dem Wandler vorgeschalteten Kupplungen geöffnet werden, woraufhin bei der Wiedereinschaltung zunächst die eine der dem Wandler vorgeschalteten Kupplungen geschlossen und alsdann nach einer geringen Zeitverzögerung die überbrückungskupplung eingeschaltet wird. 7. Verfahren zur Schaltung der Getriebeanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung der zusätzlichen Schaltstufe gemeinsam mit der Betätigung der Kupplung durchgeführt wird, die den Kraftweg zur Pumpe schließt. in Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegesehriften Nr. 1052 768, H 254 VI/5 a (bekanntgemacht am 28. 10. 1949), M 21741 VI/5 a (bekanntgemacht am 17. 8. 1956), V 9538 VI/5 a (bekanntgemacht am 29. 11. 1956); britische Patentschrift Nr. 745 922; DEÄMG-Nachrichten, Heft 138, S. 20/21.
DEZ7064A 1959-01-17 1959-01-17 Getriebeanordnung und Verfahren fuer den Antrieb von Hebewerken und Spuelpumpen von Tiefbohranlagen Pending DE1152075B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ7064A DE1152075B (de) 1959-01-17 1959-01-17 Getriebeanordnung und Verfahren fuer den Antrieb von Hebewerken und Spuelpumpen von Tiefbohranlagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ7064A DE1152075B (de) 1959-01-17 1959-01-17 Getriebeanordnung und Verfahren fuer den Antrieb von Hebewerken und Spuelpumpen von Tiefbohranlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1152075B true DE1152075B (de) 1963-08-01

Family

ID=7619990

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEZ7064A Pending DE1152075B (de) 1959-01-17 1959-01-17 Getriebeanordnung und Verfahren fuer den Antrieb von Hebewerken und Spuelpumpen von Tiefbohranlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1152075B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB745922A (en) * 1952-04-07 1956-03-07 Demag Ag Deep-well drilling apparatus with a plurality of driving motors
DE1052768B (de) * 1953-10-30 1959-03-12 Zahnraederfabrik Augsburg Vorm Hydromechanisches Verbundgetriebe

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB745922A (en) * 1952-04-07 1956-03-07 Demag Ag Deep-well drilling apparatus with a plurality of driving motors
DE1052768B (de) * 1953-10-30 1959-03-12 Zahnraederfabrik Augsburg Vorm Hydromechanisches Verbundgetriebe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1655894A1 (de) Antriebsanlage fuer Kraftfahrzeuge,insbesondere fuer landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge
DE4102202A1 (de) Fahrzeugleistungs-uebertragungsvorrichtung mit einer motorstartfunktion
DE3415909C2 (de)
DE1236948B (de) Schaltanordnung fuer ein Geschwindigkeits-wechselgetriebe mit mehreren Gaengen fuer Kraftfahrzeuge
EP0175192A1 (de) Antriebseinheit für einen Fahrantrieb, bestehend aus einem verstellbaren hydrostatischen Getriebe und einem diesem nachgeordneten Schaltgetriebe
DE921729C (de) Mehrgangwechselgetriebe
DE3000968C2 (de)
DE2537431C3 (de) Hydrodynamisch-mechanisches Getriebe für Fahrzeuge, insbesondere Erdbewegungsfahrzeuge mit einem hydrostatischen Antrieb von Arbeitsgeräten
DE3151417C2 (de) Vorrichtung zum Sperren des Einrückens einer Kupplung eines Kraftfahrzeuges
DE1225969B (de) Zahnraederwechselgetriebe in Gruppenbauart fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere fuer landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge
DE3730340C2 (de)
DE1152075B (de) Getriebeanordnung und Verfahren fuer den Antrieb von Hebewerken und Spuelpumpen von Tiefbohranlagen
DE2214972A1 (de) Einrichtung zum bremsen von fahrzeugen mit gasturbinenantrieb
DE2405804A1 (de) Hydrostatisches getriebe
DE1032109B (de) Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE972489C (de) Turbomechanischer Antrieb von zwei Achsen oder Achsgruppen eines Fahrzeuges, insbesondere eines Schienenfahrzeuges
DE956585C (de) Zweigruppen-Wechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge, besonders Schienentriebwagen
DE1031144B (de) Getriebe, insbesondere fuer Ackerschlepper
DE3836995C2 (de) Strömungswendegetriebe
DE3339880A1 (de) Hydraulische regeleinrichtung fuer die schaltelemente von lastschaltgetrieben
DE874991C (de) Schaltgetriebe fuer Zugmaschinen, wie Ackerschlepper u. dgl.
DE714612C (de) Zahnraederstufengetriebe mit UEberholungskupplungen
DE2731814A1 (de) Kraftuebertragungsvorrichtung
DE894076C (de) Antrieb fuer schwer anlaufende Foerderanlagen od. dgl.
DE1031649B (de) Getriebe, insbesondere fuer Ackerschlepper od. dgl.