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DE1151945B - Bildwechselkassette fuer optische Anzeichengeraete - Google Patents

Bildwechselkassette fuer optische Anzeichengeraete

Info

Publication number
DE1151945B
DE1151945B DEM37267A DEM0037267A DE1151945B DE 1151945 B DE1151945 B DE 1151945B DE M37267 A DEM37267 A DE M37267A DE M0037267 A DEM0037267 A DE M0037267A DE 1151945 B DE1151945 B DE 1151945B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
relay
contact
circuit
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM37267A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Meyer
Johannes Kriepke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM37267A priority Critical patent/DE1151945B/de
Publication of DE1151945B publication Critical patent/DE1151945B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00Automatic controllers
    • G05B11/01Automatic controllers electric
    • G05B11/32Automatic controllers electric with inputs from more than one sensing element; with outputs to more than one correcting element
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/02Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor
    • G03B23/04Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement
    • G03B23/048Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement with horizontally sliding mechanism
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D27/00Simultaneous control of variables covered by two or more of main groups G05D1/00 - G05D25/00
    • G05D27/02Simultaneous control of variables covered by two or more of main groups G05D1/00 - G05D25/00 characterised by the use of electric means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Bildwechselkassette für optische Anzeichengeräte Die Erfindung bezieht sich auf optische Anzeichengeräte, wie sie insbesondere im modernen Schiffbau zum Anzeichnen der Schiffbauplatten und -profile verwendet werden. Hierbei erfolgt die Anzeichnung nach den Lichtlinien eines projizierten Schablonennegativs.
  • Bei den bisher bekanntgewordenen Geräten dieser Art mußte das jeweils benötigte Negativ von Hand in die Bildbühne des Projektors eingelegt werden. Es fanden aber auch schon sogenannte Magazinkassetten Verwendung, bei denen drei bis sechs Negative nebeneinander angeordnet werden und das jeweils benötigte von Hand oder durch einen kleinen Motor in die Projektionsstellung gebracht wurde. Dies machte eine häufige und zeitraubende Auswechslung der Negative erforderlich.
  • Es sind auch schon Bildwechseleinrichtungen für Projektoren bekannt, bei denen die in Kassetten untergebrachten Diapositive nacheinander in der eingelegten Reihenfolge in Projektionsstellung gebracht werden. Bei einem bekannten Bildwechsler können die Bilder in der einen oder in entgegengesetzter Reihenfolge entsprechend ihrer Einlage in ein Magazin nacheinander projiziert werden, indem das Magazin bei jedem Betätigen einer entsprechenden Taste schrittweise vorwärts und bei jedem Betätigen einer anderen Taste schrittweise rückwärts verstellt wird. Eine wahlweise Einstellung eines beliebigen Bildes in die Projektionslage, unabhängig von der Reihenfolge der in der Wechselkassette eingelegten Bilder, ist bei diesen bekannten Einrichtungen nicht möglich.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, bei optischen Anzeichengeräten das häufige Auswechseln der Negative und ein zeitraubendes Projizieren derselben in einer vorgesehenen Reihenfolge durch Schaffung einer automatischen Bildwechselkassette für eine große Anzahl von Negativen zu vermeiden, was dadurch erreicht wird, daß zur Aufnahme der Negative dienende Gefache übereinander angeordnet und in ihrer Gesamtheit durch Auf- und Abwärtsbewegung mittels einer von einem ferngesteuerten Motor angetriebenen Einrichtung wahlweise in die zur Entnahme des jeweils gewünschten Negativs erforderliche Lage einstellbar sind.
  • Die Bildwechselkassette nach der Erfindung hat den Vorteil, daß sie mit Hilfe einer ferngesteuerten Antriebseinrichtung für eine große Anzahl, z. B. fünfundzwanzig, von Bildern wahlweise in die zur Entnahme des jeweils gewünschten Bildes erforderliche Lage eingestellt werden kann, ohne daß die Bilder wie bei den bekannten Projektionsvorrichtungen einzeln nacheinander in derselben Reihenfolge, in der sie in das Magazin eingelegt sind, in die Projektionsstellung gebracht werden müssen.
  • Für die Fernsteuerung der Wechselkassette ist vorteilhaft mit dem beweglichen, die Gefache enthaltenden Teil der Kassette eine Schalteinrichtung fest verbunden, die am feststehenden Kassettenrahmen angeordneten Steuerkontakte für die einzelnen Gefache betätigt.
  • Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung besteht in einer Schaltungsanordnung für die Wechselkassette, bei welcher der- Motor durch eine in Abhängigkeit von der Einstellung eines Schaltwerkes auf einen dem gewünschten Negativ entsprechenden Kontakt und von dem betreffenden Steuerkontakt der Kassette betätigte Relaisanordnung gesteuert wird. Diese Fernsteuerung ermöglicht ein automatisches Auswechseln des jeweils erforderlichen Negativs vom Anzeichentisch aus, womit eine ganz erhebliche Zeit- und Arbeitsersparnis verbunden ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt, von denen Fig. 1 rein schematisch den konstruktiven Aufbau der Wechselkassette veranschaulicht, während in Fig. 2 die zur Fernsteuerung der Kassette dienende Schaltung gezeigt ist.
  • In Fig. 1 ist mit I der feststehende Rahmen für die Wechselkassette bezeichnet, der mit zwei Führungen 2 für eine Schraubspindel3 versehen ist. 4 sind die zur Aufnahme der Negative dienenden Gefache, die in geeigneter Weise in ihrer Gesamtheit mit Hilfe einer oder mehrerer in der Zeichnung nicht dargestellter, auf der Schraubspindel 3 gleitender Muttern auf- und abwärts bewegt werden können. Zum Antrieb der Schraubspindel 3 dient der Kassettenmotor KM, welcher mit der in Fig. 2 dargestellten Schaltung ferngesteuert wird. Links an den beweglichen Gefachen ist ein Steuernocken 5 angeordnet, der auf die teilweise links unten dargestellten Steuerkontakte St einwirkt. Dadurch wird erreicht, daß je nach Stellung des beweglichen Teils der Kassette ein bestimmter dieser Steuerkontakte St geschlossen ist. Diese Anordnung ist, wie später an Hand der Fig. 2 beschrieben wird, zur Stillsetzung des beweglichen Teils in der gewünschten ferngewählten Stellung erforderlich. Rechts von der Kassette ist der Bildmotor BM dargestellt, der zum Herausführen des jeweils eingestellten Negativs aus der Kassette in die Projektionsstellung dient. Dieser Motor treibt ein Ketten- oder Reibrad 6 an, das eine Kette oder ein Seil an dem Greifer für die Negative in geeigneter Weise befestigt sind, in horizontaler Richtung bewegt. Die Horizontalbewegung erfolgt auf einer Gleitbahn 7, an der Anschlagkontakte für die Ruhelage und für die Projektionsstellung vorgesehen sind. Da diese Kontakte in irgendeiner bekannten Weise ausgebildet sein können, wird auf eine nähere Beschreibung verzichtet.
  • Die zur Fernsteuerung der Kassette dienende Schaltung ist als Ausführungsbeispiel in Fig. 2 mit den üblichen Schaltsymbolen dargestellt. Die einzelnen Relais der Steueranordnung sind mit großen Buchstaben und die zugehörigen Schaltkontakte mit entsprechenden kleinen Buchstaben bezeichnet. Die Speisung der Anlage erfolgt aus einer Gleichstromquelle, deren einer Pol in Fig: 2 mit » - « und deren anderer Pol mit » -f- « bezeichnet ist. In dem gestrichelten, mit WS bezeichneten Rechteck sind die Einrichtungen der am Anzeichentisch angeordneten Wählstelle veranschaulicht. Die übrigen in Fig. 2 dargestellten Schaltelemente, d. h. der Drehwähler DW und die dazugehörigen Steuerrelais, sind zu einem sogenannten Relaiskoffer zusammengefaßt und am Projektor untergebracht. Zur elektrischen Verbindung der Wählstelle WS mit den am Projektor untergebrachten Schaltmitteln und Antriebsmotoren dient ein lediglich aus fünf Adern a bis d bestehendes Kabel.
  • Die Auswahl des jeweils gewünschten Negativs erfolgt durch die aus Fernsprechanlagen bekannte Nummernscheibe, von der lediglich der Kontakt nsi dargestellt ist. über diesen Kontakt und die Adern b und c des Verbindungskabels ist in der Ruhelage der Anordnung das Relais A erregt, das seine Kontakte a in diesem Zustand in der stark ausgezogen gezeichneten Lage hält. Die gestrichelte Lage dieser Kontakte zeigt die absolute Ruhelage an.
  • Für die nachfolgende Beschreibung wird nun angenommen, daß sich ein vorher ausgewähltes Negativ in der Projektionsstellung, d. h. also auf der Bildbühne, befindet. Vor Auswahl eines anderen Negativs muß an der Wählstelle WS zunächst der Zähler Z in die Ruhelage zurückgestellt werden. Dies geschieht in bekannter Weise durch einen nicht dargestellten mechanischen Schalter. Zeigt der Zähler die Nullstellung an, so kann der Bedienende durch Drehen der Nummernscheibe das gewünschte Negativ auswählen. Die ersten zehn Negative sind durch die Ziffern 1 bis 0, die nächsten zehn durch die Ziffern 0l bis 00 und die folgenden durch die Ziffern 001 bis 005 bestimmt, falls es sich um fünfundzwanzig auswählbare Negative handelt. Wird beispielsweise die Zahl 03 gewählt, so wird am Kontakt nsi der Stromkreis für das Relais A dreizehnmal kurzzeitig unterbrochen. Beim ersten Abfall des Relais A schließt sich über den in der gezeichneten Lage stehenden Umschalter EB I an der Bildbühne und über den Kontakt a 1 ein Stromkreis für das Relais B, das sich über seinen Kontakt b 1 bindet. über den Kontakt b 2 und die Kontakte d 1 und d 2 in der Ruhelage wird der Bildmotor BM eingeschaltet. Er befördert das in' Projektionsstellung befindliche Negativ in die Wechselkassette zurück und legt nach erfolgtem Rücktransport des Negativs den Schalter EB 1 in die rechte Lage um. Inzwischen wird bei jedem Abfall des Relais A, d. h. für jeden vom Kontakt nsi ausgesandten Nummernstromstoß, der Kontakt a 2 geschlossen und damit der Antriebsmagnet W des Drehwählers DW zum Ansprechen gebracht. Der Schaltarm des Wählers DW macht also zunächst zehn Schritte und bei Wahl der Ziffer 3 drei weitere Schritte, so daß er am Ende der Stromstoßgabe den Kontakt 13 erreicht. über den Kontakt a3 wurde bei jedem Abfall des Relais A außerdem der Zähler Z an der Wählstelle WS um einen Schritt weiterp> schaltet. Der zu dem Zähler Z parallel geschaltete Kondensator Co verzögert das Ansprechen des Zählers, so daß beim Einschalten der Anlage und Ansprechen des Relais A dieses am Kontakt a 3 den Stromkreis für Z unterbricht, bevor das Zählwerk einen Schritt gemacht hat.
  • Bei dem bereits beschriebenen Umlegen des Schalters EB I wird über den Kontakt d 3 das Relais C zum Ansprechen gebracht, das sich über seinen Kontakt c 1 bindet. Es schließt mit seinem Kontakt c2 über die Konakte h 1 und h 2 in der Ruhelage einen Stromkreis für den Kassettenmotor KM. Es sei noch erwähnt, daß heim Umlegen des Schalters EB I von der linken in die rechte Stellung der Haltestromkreis für das Relais B unterbrochen wurde und dieses abfällt. über den Kontakt c 3 und den Kontak e 1 in der dargestellten Ruhelage wird das Relais F eingeschaltet, das sich über seinen Kontakt 11 bindet. Die beweglichen Gefache 4 (Fig. 1) der Wechselkassette werden nun mit Hilfe der Spindel 3 durch den Motor KM je nach Lage der Kontakte h 1 und h 2 auf- oder abwärts bewegt. Erreicht der Steuernocken 5 (Fig. 1) den Steuerkontakt St, der mit dem dreizehnten Anschlußkontakt des Wählers DW verbunden ist, so kommt folgender Stromkreis für das Prüfrelais D zustande: --Pol der Batterie, Wicklung von D, Kontakte 2, Schaltarm von DW, dessen Kontakt 13, Steuerkontakt St, Kontakt f 2 des Relais F, -t- -Pol der Batterie. Das Prüfrelais D spricht an und unterbricht mit seinem Kontakt d3 den Stromkreis für das Relais C, das seinerseits am Kontakt c2 den Stromkreis für den Motor KM öffnet. Die Kontakte d 1 und d 2 schalten die Drehrichtung des Bildmotors BM um, dessen Stromkreis über den Kontakt d4 jetzt wieder geschlossen wird. Das gewählte Negativ wird damit aus dem Gefach 13 entnommen und in Projektionsstellung gebracht. Hat das Negativ die Projektionsstellung erreicht, so wird der Anschlagschalter EB 1I geschlossen, so daß folgender Stromkreis für das Relais E zustande kommt: --Pol der Batterie, Kontakt g 1, Wicklung von E, Schalter EB II, Kontakte d 5 und f 2, -I- -Pol der Batterie. Das Relais E spricht an und unterbricht mit Kontakte 2 den Haltestromkreis für das Relais D, das seinen Kontakt d 4 öffnet und damit den Bildmotor BM stillsetzt. über Kontakt e3 wird das Relais RUI des Relaisunterbrechers eingeschaltet. Der Stromkreis für dieses Relais verläuft über die Wicklung des Antriebsmagneten W,. der jedoch infolge des hohen Widerstandes der Wicklung von RUI nicht zum Ansprechen kommen kann. Am Kontakt ru I wird das Relais RUII eingeschaltet, das mit seinem Kontakt ru 1I die Wicklung von RU I kurzschließt, so daß nunmehr der Magnet W über den Kontakt g2 genügend Strom erhält, um ansprechen zu können. Infolge des Kurzschlusses seiner Wicklung über Kontakt ruII fällt das Relais RUI wieder ab und unterbricht am Kontakt ru I den Stromkreis für R U 1I, das seinen Kontakt ruII wieder öffnet, so daß RUI über die Wicklung von W von neuem ansprechen kann, während der Antriebsmagnet W abfällt. Dieses Wechselspiel setzt sich so lange fort, bis der Schaltarm des Wählers DW seine Stellung Null erreicht, in der folgender Stromkreis für das Relais G zustande kommt: +, Arbeitskontakt e2, Schaltarm von DW, Wicklung des Relais G, -. Durch Öffnen des Kontaktes g2 wird das Wechselspiel des Relaisunterbrechers beendet, so daß der Schaltarm des Wählers in der Stellung Null stehenbleibt. Am Kontakt g1 wird der Haltestromkreis für das Relais E unterbrochen, so daß auch dieses abfällt. Es öffnet seinen Kontakte 2 und unterbricht damit den Stromkreis für das Relais G. Nunmehr sind alle Relais bis auf das Relais A wieder in ihre Ruhelage zurückgekehrt und die Anordnung zur Aufnahme der nächsten Auswahlziffer bereit.
  • Findet die Kassette bei ihrer Aufwärtsbewegung nicht den gewählten Steuerkontakt, was dann der Fall ist, wenn die Nummer des gewählten Kontaktes kleiner ist als die des vorher gewählten Steuerkontaktes, so schließt der Steuernocken 5 der Kassette in ihrer obersten Stellung den Kontakt EK 1. Es kommt daher bei angesprochenem Relais F folgender Stromkreis für das Relais H zustande: + -Pol der Batterie, Kontakte f 2 und EK 1, Wicklung des Relais H, Kontakt d 6, - -Pol der Batterie. Das Relais H spricht an und schaltet durch Umlegen seiner Kontakte hl und h2 die Drehrichtung für den Kassettenmotor KM um. Dieser bewegt also die Gefache mit den Negativen nach abwärts., bis der über den Wähler DW gekennzeichnete Steuerkontakt erreicht wird.
  • Diese Umpolung kann jedoch auch zwecks Zeitersparnis durch Betätigen der Taste T an der Wählstelle WS vorgenommen werden. In diesem Fall spricht das Relais H über die Steueradern d und e an. Das Relais H bindet sich dann über seinen Kontakt h 3 und über den Ruhekontakt EK 2, der beim Erreichen der untersten Stellung der Kassette geöffnet wird. Erfolgt also die Betätigung der Taste T irrtümlich, so wird durch dieses Öffnen des Kontaktes EK 2 der Haltestromkreis für das Relais H unterbrochen und damit der Kassettenmotor KM wieder umgepolt. Die Gefache der Kassette bewegen sich dann so lange aufwärts, bis der über den Drehwähler DW gekennzeichnete Steuerkontakt St erreicht ist.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Bildwechselkassette für optische Anzeichengeräte, gekennzeichnet durch übereinander angeordnete, zur Aufnahme der Negative dienende Gefache (4), die in ihrer Gesamtheit durch Auf-und Abwärtsbewegung mittels einer von einem ferngesteuerten Motor (KM) angetriebenen Einrichtung (3) wahlweise in die zur Entnahme des jeweils gewünschten Negativs erforderliche Lage einstellbar sind.
  2. 2. Bildwechselkässette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Motor (KM) angetriebene Einrichtung zur Auf- und Abwärtsbewegung aus einer Schraubspindel (3) und Mutter besteht.
  3. 3. Bildwechselkassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (3) an dem feststehenden Kassettenrahmen (1) gelagert ist und die Mutter mit dem beweglichen Teil der Kassette verbunden ist.
  4. 4. Bildwechselkassette nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß mit dem beweglichen, die Gefache (4) enthaltenden Teil der Kassette eine Schalteinrichtung« (z. B. Schaltnocken 5) fest verbunden ist, die am feststehenden Kassettenrahmen angeordnete Steuerkontakte (St) für die einzelnen Gefache betätigt.
  5. 5. Schaltungsanordnung für eine Bildwechselkassette nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (KM) durch eine in Abhängigkeit von der Einstellung eines Schaltwerkes (DW) auf einen dem gewünschten Negativ entsprechenden Kontakt und von dem betreffenden Steuerkontakt (St) betätigte Relaisanordnung (C, D, E) steuerbar ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Schaltwerkes (DW) mittels Fernsteuerung durch eine an sich bekannte Nummernscheibe (Kontakt usi) erfolgt.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Anschlußkontakte des Schaltwerkes (DW) unmittelbar mit den gleichbezifferten Steuerkontakten (St) für die einzelnen Gefache (4) verbunden sind. B.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit Beginn der Nummernwahl ein sich selbst bindendes Relais (B) eingeschaltet wird, das einen Stromkreis für den Bildmotor (BM) so lange schließt, bis bei vollendeter Rückführung des vorher in Projektionsstellung befindlichen Negativs in die Kassette ein Anschlagkontakt (EB I) betätigt wird.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkontakt (EB 1) als Umschalter ausgebildet ist, der bei seiner Betätigung den Stromkreis des den Bildmotor (BM) eingeschaltet haltenden Relais (B) öffnet und andererseits ein den Kassettenmotor (KM) einschaltendes Relais (C) betätigt.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schließen des Steuerkontaktes (St), der mit dem gewählten Anschlußkontakt des Schaltwerkes (DW) verbunden ist, ein Stromkreis für ein Prüfrelais (D) zustande kommt, das die Stillsetzung das Kassettenmotors (KM) herbeiführt.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfrelais (D) bei seinem Ansprechen einen Stromkreis für den das gewählte Negativ in die Projektionsstellung befördernden Bildmotor (BM) schließt.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der Projektionsstellung des Negativs ein Anschlagschalter (EB II) geschlossen wird, über den ein den Rücklauf des Auswahl-Schaltwerkes (D W) in die Ruhestellung herbeiführendes Relais (E) eingeschaltet wird.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil der Kassette mit einem Anschlagkontakt (EK 1) für die oberste Stellung versehen ist, bei dessen Betätigung ein die Laufrichtung des Kassettenmotors (KM) umkehrendes Umschaltrelais (H) eingeschaltet wird.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltrelais (H) nach seinem Ansprechen einen über einen in der untersten Stellung der Kassette geöffneten Anschlagkontakt (EK 2) verlaufenden Haltestromkreis für sich selbst schließt.
  15. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für das Umschaltrelais (H) auch durch einen von Hand betätigten Schalter (Taste T@ schließbar ist.
  16. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerleitung für die Fernsteuerung der Wechselkassette durch die Relaisanordnung (A bis H) vom Anzeichentisch aus ein fünfadriges Kabel (a bis d) dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 902 912, 1085 693; deutsche Auslegeschriften Nr. 1003 969; 1017 815; deutsche Auslegeschrift L 19167 IX/42 h (bekanntgemacht am 22. 3. 1956); deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1728 227; USA.-Patentschnft Nr. 2 590 492;
DEM37267A 1958-04-05 1958-04-05 Bildwechselkassette fuer optische Anzeichengeraete Pending DE1151945B (de)

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