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DE1151613B - Verfahren zur Herstellung von triazingruppenhaltigen Farbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von triazingruppenhaltigen Farbstoffen

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Publication number
DE1151613B
DE1151613B DEB53332A DEB0053332A DE1151613B DE 1151613 B DE1151613 B DE 1151613B DE B53332 A DEB53332 A DE B53332A DE B0053332 A DEB0053332 A DE B0053332A DE 1151613 B DE1151613 B DE 1151613B
Authority
DE
Germany
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parts
dyes
triazine
diamino
aminophenyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB53332A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hermann Weissauer
Dr Willy Braun
Dr Arnold Tartter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB53332A priority Critical patent/DE1151613B/de
Priority to CH573660A priority patent/CH388496A/de
Priority to GB1781860A priority patent/GB908301A/en
Priority to BE591121A priority patent/BE591121A/fr
Publication of DE1151613B publication Critical patent/DE1151613B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B5/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings
    • C09B5/62Cyclic imides or amidines of peri-dicarboxylic acids of the anthracene, benzanthrene, or perylene series
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/04Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a triazine ring

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von triazingruppenhaltigen Farbstoffen Es wurde gefunden, daß man wertvolle triazingruppenhaltige Farbstoffe gewinnt, wenn man Amine der allgemeinen Formel in der Ar einen gegebenenfalls durch eine Sulfonsäuregruppe substituierten Phenylenrest bedeutet, oder die Diazoverbindungen dieser Amine mit geeigneten Farbstoffen oder Farbstoffvorprodukten verknüpft und die Umsetzungsprodukte aus den genannten Aminen bzw. Diazoverbindungen und den Farbstoffvorprodukten zu Farbstoffen vervollständigt, wobei man die Komponenten so wählt, daß man wasserlösliche Farbstoffe erhält.
  • Die Amine der obigen Formel kann man z. B. herstellen durch Umsetzung von Nitrocyanbenzolen mit Dicyandiamid und Reduktion der erhaltenen Nitroverbindungen zu den Aminoverbindungen oder durch Umsetzung von Aminocyanbenzolen mit Dicyandiamid.
  • Geeignete Farbstoffe, die sich mit den Aminen obiger Formel verknüpfen lassen, sind z. B. solche der Anthrachinon-, Azo- und Phthalocyaninreihe, die umsetzungsfähige Reste wie Halogenatome, Carbonsäurehalogenid-, Sulfonsäurehalogenid-, Carbonsäureester-, Sulfonsäureester-, Carbonsäureanhydrid-, Carbonsäureimid- und/oder Diazogruppen - gegebenenfalls mehrere dieser Atome oder Gruppen - enthalten. Beispiele solcher Farbstoffe sind Phthalocyaninsulfonsäurechloride, Carbonsäurechloride der Anthrachinonreihe wie 1-Aminoanthrachinon-2-carbonsäurechlorid,1-Amino-4-nitroanthrachinon-2-carbonsäurechlorid, 1,9-Anthrapyrimidin-2-carbonsäurechlorid, BZ-1-Berizanthroncarbonsäurechlorid, Sulfonsäurechloridgruppen tragende 1,4-und 1,5-Bisarylaminoanthrachinone, Perylentetracarbonsäureanhycirid bzw. -imid, 1-Amino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsäure, 1-Amino-4-bromanthrachinon-2,5- bzw. -6-disulfonsäure, 1-Amino-4-chloranthrachinon,1-Benzoylamino-4- und -5-chloranthrachinon, 1-Amino-2,4-dibromanthrachinon, 1-Methylaminoll-bromanthrachinon, 1,5-Dichloranthrachinon, Bz-1-brombenzanthron, 1-Amino-4-bromanthrachinon-2-carbonsäure, binäre Kondensationsprodukte von Cyanurchlorid und Aminoanthrachinon oder Aminoazofarbsfoffen, ferner austauschfähige Halogenatome tragende Farbstoffe der Thioxanthon-, Pyranthon-, Violanthron-, Isoviolanthron-, Pyrenchinon- und Perinaphthalintetracarbonsäurearylimidreihe.
  • Verwendbare Farbstoffprodukte, die umsetzungsfähige Atome oder Gruppen enthalten, welche eine Verknüpfung mit den Aminen der obigen Formel ermöglichen, wie Halogenatome, Carbonsäurehalogenid-, Sulfonsäurehalogenid-, Carbonsäureester-, Sulfonsäureester-, Carbonsäureanhydrid- und Carbonsäureimidgruppen, austauschfähige Aminogruppen und/oder Diazogruppen - gegebenenfalls mehrere dieser Atome und Gruppen -, sind z. B. Leuko-1,4-diaminanthrachinon, diazotierte aromatische und heterocyclische Amine, 2-Hydroxynaphthalin-3-carbonsäurechlorid, 1-Aminobenzol-2-carbonsäurechlorid, 3- und 4-Aminobenzolsulfonsäurechloride, Aminohydroxynaphthalinsulfonsäurechloride, Naphthalsäureanhydrid und -imid, Chloranil und 2,3-Dichlornaphthochinon.
  • Für die Umsetzung mit den Diazoverbindungen der Amine der obigen Formel sind die bekannten kupplungsfähigen aliphatischen aromatischen und heterocyclischen Amino- und Hydroxyverbindungen, wie Aminobenzole, Hydroxybenzole. Aminonaphtha-!ine, Hydroxynaphthaline, Pyrazolone und Derivate der Acetessigsäure, brauchbar.
  • Die nach dem Verfahren erhältlichen Farbstoffe eignen sich zum Färben von Gebilden aus Wolle, Seide, Leder, synthetischen Polyamiden, Polyure--hauen und Papier. Die Methylolverbindungen der benannten Farbstoffe, die man durch Umsetzung mit Formaldehyd aus ihnen gewinnt, sowie die Ester und Äther dieser Methylolverbindungen sind ausgezeichnet zum Färben und Bedrucken von Gebilden aus Cellulose geeignet.
  • Gegenüber den aus der deutschen Patentschrift 951471 bekannten Farbstoffen liefern die erfindungsgemäß erhältlichen Farbstoffe auf Baumwolle in Gegenwart aminoplastbildender Verbindungen wesentlich farbstärkere Färbungen.
  • Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile.
  • Beispiel 1 Man diazotiert 20,2 Teile 2-(3-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin in verdünnter Salzsäure mit 7 Teilen Natriumnitrit bei 0 bis 5°C und gibt diese Diazolösung zu einer Lösung von 22,4 Teilen 1-Hydroxynaphthalin-5-sulfonsäure, 6 Teilen Natriumcarbonat und 30 Teilen Natriumacetat in 120 Teilen Wasser. Man filtriert den erhaltenen Farbstoff und trocknet ihn; er färbt Wolle in leuchtendscharlachroten Tönen. Die Methylolverbindung des Farbstoffs färbt Baumwolle sehr naßecht in den gleichen Farbtönen.
  • Das 2-(3-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin stellt man folgendermaßen her: Man erwärmt eine Lösung von 200 Teilen 1-Cyan. 3-nitrobenzol, 112 Teilen Dicyandiamid und 12 Teilen Kaliumhydroxyd in 500 Teilen Glykolmonomethyläther auf 70°C. Wenn die bei dieser Temperatur eintretende Umsetzung nachgelassen hat, wird noch 4 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach Abkühlen auf Zimmertemperatur filtriert man das Umsetzungsprodukt und wäscht es mit warmem Wasser bis zur neutralen Reaktion. Man erhält das 2-(3-Nitrophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin, das nach Umkristallisieren aus Essigsäure oder Dimethylformamid bei 315 bis 318°C schmilzt. Durch Reduktion der Nitroverbindung mit Zinnchlorid in Essigsäure oder mit Natriumsulfid in Glykol erhält man das 2-(3-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin, welches nach Umkristallisieren aus Wasser einen Schmelzpunkt von 217 bis 219°C hat.
  • Unter Verwendung von-2-(3-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin als Diazokomponente und den in der folgenden Tabelle aufgeführten Azokomponenten erhält man Farbstoffe mit ähnlichen Eigenschaften. Die Angabe des Farbtons der Färbung auf Baumwolle bezieht sich jeweils auf die Methylolverbindungen der Farbstoffe.
    Die drei letzten Kupplungskomponenten können durch Erwärmen der entsprechenden Aminonaphthalinsulfonsäuren mit 2-Chlor-4,6-diamino-1,3,5-triazin in Wasser, gegebenenfalls unter Zusatz von Natriumcarbonat, hergestellt werden. Beispiel 2 Man diazotiert 20,2 Teile 2-(2-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin in verdünnter Salzsäure mit 7 Teilen Natriumnitrit bei 0 bis 5'C und gibt diese Diazolösung zu einer Lösung von 28,8 Teilen 1-(2-Chlor- 5-sulfophenyl)- 3 -methylpyrazolon-(5), 6 Teilen Natriumcarbonat und 30 Teilen Natriumacetat in 120 Teilen Wasser. Nach dem Aufarbeiten wie im Beispiel 1 erhält man einen Farbstoff, der Wolle in klaren grünstichiggelben Tönen färbt. Seine Methylolverbindung färbt Cellulose ebenfalls in grünstichiggelben Tönen von ausgezeichneter Naß- und Lichtechtheit.
  • Das 2-(2-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin stellt man z. B. auf folgende Weise her: Man erhitzt eine Lösung von 16 Teilen 1-Cyan-2-aminobenzol, 11,2 Teilen Dicyandiamid und 1,2 Teilen Kaliumhydroxyd in 50 Teilen Glykolmonomethyläther 4 Stunden zum Sieden. Nach dem Erkalten verdünnt man das Gerhisch mit Wasser, scheidet das Umsetzungsprodukt durch Zugabe von verdünnter Natronlauge ab, filtriert es und wäscht es mit warmem Wasser bis zur neutralen Reaktion. Nach dem Trocknen schmilzt die Verbindung bei 165 bis 168'C.
  • Beispiel 3 Man löst 37,2 Teile der Verbindung der Formel in einer Mischung aus 100 Teilen Äthanol und 16 Teilen Natriumhydroxyd und gibt zu dieser Lösung eine Diazolösung, hergestellt aus 25,3 Teilen 1-Aminobenzol-2, 5-disulfonsäure und 6,9 Teilen Natriumnitrit in verdünnter Salzsäure. Man arbeitet den Farbstoff wie im Beispiel 1 auf; er färbt Wolle und seine Tetramethylolverbindung Baumwolle in scharlachroten Tönen von guter Naßechtheit.
  • Die verwendete Azokomponente erhält man durch Umsetzung von 2-Hydroxynaphthalin-3-carbonsäurechlorid mit 2-(3-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin.
  • Beispiel 4 Man diazotiert 20,2 Teile 2-(4-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin in verdünnter Chlorwasserstoffsäure mit 7 Teilen Natriumnitrit bei 0 bis 5°C und gibt diese Diazolösung zu einer Lösung von 42,3 Teilen 1-Benzoylamino-8-hydroxynaphthalin-3,6-disulfonsäure und 4 Teilen Natriumhydroxyd in 250 Teilen Wasser. Dann wird eine Lösung von 50 Teilen Natriumacetat in 50 Teilen Wasser zugegeben, i/2 Stunde nachgerührt, darauf der pH-Wert auf 7 eingestellt und bis zur Beendigung der Kupplung weitergerührt. Der so erhaltene Farbstoff färbt Wolle, seine Methylolverbindung Baumwolle in brillanten blaustichigroten Tönen von guter Naßechtheit.
  • Das 2-(4-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin stellt man folgendermaßen her: Eine Lösung von 16 Teilen 4-Aminobenzonitril, 11,2 Teilen Dicyandiamid,und 1,2 Teilen Kaliumhydroxyd in 30 Teilen Glycolmonomethyläther wird 4 Stunden zum Sieden erhitzt. Dann wird das Lösungsmittel abdestilliert, zum Rückstand verdünnte Ammoniaklösung gegeben, das Reaktionsprodukt abfiltriert und mit wenig warmem Wasser bis zur neutralen Reaktion gewaschen. Nach dem Umkristallisieren aus Wasser und Trocknen schmilzt die Verbindung bei 185 bis 187°C.
  • Unter Verwendung von 2-(4-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin als Diazokomponente und den in der folgenden Tabelle aufgeführten Azokomponenten erhält man Farbstoffe mit ähnlichen Eigenschaften.
  • Die Angabe des Farbtons der Färbung auf Baumwolle bezieht sich jeweils auf die Methylolverbindungen der Farbstoffe. Beispiel 5 Man erhitzt 10,8 Teile 2-(3-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin, 10 Teile 1-an;ino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsaures Natrium, 5 Teile Natriumcarbonat, 0,2 Teile Kupferpulver und 0,2 Teile Kupfer(1)-acetat zusammen mit 60 Teilen Wasser 4 Stunden auf 95 bis 100°C. Man filtriert den Farbstoff nach dem Erkalten ab, wäscht ihn mit verdünnter Natriumchloridlösung und reinigt ihn durch Lösen in heißer verdünnter Ammoniaklösung und anschließendes Ausfällen bei Raumtemperatur durch Ansäuern.
  • Der erhaltene Farbstoff färbt Wolle, seine Tetramethylolverbindung Baumwolle in leuchtendblauen Tönen von ausgezeichneter Naß- und Lichtechtheit.
  • Einen Farbstoff mit ähnlichen Eigenschaften erhält man, wenn man an Stelle von 2-(3-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin 2-(4-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin verwendet. Beispiel 6 Eine Lösung von 40 Teilen Kupferphthalocyanin in 320 Teilen Chlorsulfonsäure wird 4 Stunden auf 130 bis 135°C erhitzt. Die erhaltene Lösung gießt man in Eiswasser, filtriert ab und wäscht den Rückstand mit kaltem Wasser. Der feuchte Filterkuchen wird mit 280 Teilen Eiswasser angeteigt und unter Rühren mit einer Lösung von 20 Teilen 2-(3-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin in 200 Teilen verdünnter Salzsäure versetzt. Durch allmähliche Zugabe von gepulvertem Natriumcarbonat zu dieser Suspension bringt man den pH-Wert des Umsetzungsgemischs im Verlauf von einigen Stunden auf 8 bis 9. Nach 10stündigem Rühren bei Raumtemperatur fällt man den Farbstoff durch Zugabe von verdünnter Salzsäure aus, filtriert und trocknet ihn. Die Methylolverbindung des Farbstoffs färbt Baumwolle in türkisblauen Tönen von sehr guter Naß- und Lichtechtheit.
  • An Stelle von 2-(3-Aminophenyl)-4,6-diamino-. 1,3,5-triazin kann auch 2-(4-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin mit gleichem Erfolg verwendet werden.
  • Ähnliche, etwas mehr nach Grün nuancierte Farbstoffe erhält man, wenn man Eisen- oder Nickelphthalocyanintri- oder -tetrasulfonsäurechlorid mit 2-(3-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin oder 2-(4-Aminophenyl)-4,6-diaminö-1,3,5-triazin umsetzt. Beispiel 7 20,2 Teile 2-(3-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin und 120 Teile 65o/oiges Oleum werden etwa 2 Stunden auf 100°C erwärmt, bis eine Probe in verdünnter Natriumhydroxydlösung löslich ist. Dann wird die Mischung auf 1000 Teile Eis gegossen und nach Zugabe von 7 Teilen Natriumnitrit 1 Stunde bei 0 bis 5'C gerührt. Diese Diazolösung gibt man langsam bei 0 bis 5'C zu einer Lösung von 24,3 Teilen 1- (2, 5 - Dichlorphenyl) - 3 - methylpyrazolon - (5) in 150 Teilen 500%iger Natronlauge und rührt einige Stunden bis zur Beendigung der Kupplung. Der erhaltene Farbstoff färbt Wolle, seine Methylolverbindung Baumwolle in gelben Tönen von guter Licht- und Naßechtheit.
  • Ähnliche Farbstoffe erhält man, wenn man an Stelle von 2-(3-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin 2-(4-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin oder 2-(2-Aminophenyl)-4,6-diamino-1,3,5-triazin verwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von triazingruppenhaltigen Farbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man Amine der allgemeinen Formel in der Ar einen gegebenenfalls durch eine Sulfonsäuregruppe substituierten Phenylenrest bedeutet, oder die Diazoverbindungen dieser Amine mit geeigneten Farbstoffen oder Farbstoffvorprodukten verknüpft und die Umsetzungsprodukte aus den genannten Aminen bzw. Diazoverbindungen und den Farbstoffvorprodukten zu den Farbstoffen vervollständigt, wobei man die Komponenten so wählt, daß man wasserlösliche Farbstoffe erhält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 951471; USA.-Patentschrift Nr. 2 258 977. Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist eine Färbetafel mit Erläuterung ausgelegt worden.
DEB53332A 1959-05-23 1959-05-23 Verfahren zur Herstellung von triazingruppenhaltigen Farbstoffen Pending DE1151613B (de)

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