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DE1151336B - Verfahren zur Stabilisierung von Zinksulfid-Pigmenten - Google Patents

Verfahren zur Stabilisierung von Zinksulfid-Pigmenten

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Publication number
DE1151336B
DE1151336B DEF28851A DEF0028851A DE1151336B DE 1151336 B DE1151336 B DE 1151336B DE F28851 A DEF28851 A DE F28851A DE F0028851 A DEF0028851 A DE F0028851A DE 1151336 B DE1151336 B DE 1151336B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pigment
solution
zinc sulfide
pigments
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF28851A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Friedrich Kindervater
Dr Hans-Hermann Weber
Josef Gerhards
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF28851A priority Critical patent/DE1151336B/de
Priority to GB2267760A priority patent/GB918957A/en
Priority to BE592660A priority patent/BE592660A/fr
Publication of DE1151336B publication Critical patent/DE1151336B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/04Compounds of zinc
    • C09C1/06Lithopone
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2004/00Particle morphology
    • C01P2004/80Particles consisting of a mixture of two or more inorganic phases
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2006/00Physical properties of inorganic compounds
    • C01P2006/90Other properties not specified above

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Stabilisierung von Zinksulfid-Pigmenten Bei allen Pigmenten tritt mehr oder weniger stark ein »Kreiden« auf, wenn diese in einem Bindemittel, z. B. als Anstrichfilm, der Einwirkung von Licht. Feuchtigkeit und Atmosphärilien ausgesetzt (bewittert) werden. Man nimmt vielfach an, daß unter diesen Bedingungen das Bindemittel zu wasserlöslichen Verbindungen oxydiert und vom Regenwasser ausgwaschen wird. Dann liegen die Pigmentteilchen bald frei auf dem Anstrichfilm und haften z. B. an dem Finger, mit dem man über den Anstrichfilm streicht. Seit einiger Zeit werden nun Weißpigmente umhüllt. Man will durch die Hülle eine Isolierung des Pigmentes gegenüber dem Bindemittel erreichen, die das »Kreiden« des Pigmentes weitgehend behebt.
  • Um eine Hülle um das Pigmentteilchen zu erhalten, ist für jedes Pigment eine besondere Methode notwendig, da die speziellen Eigenarten des verwendeten Pigmentes eine große Rolle spielen.
  • Bei den bisher üblichen Verfahren zur Erzeugung von umhüllten Ti0Pigmenten wurden diese in Wasser unter Verwendung geringer Zusätze von Dispergiermitteln dispergiert und dann nacheinander oder gleichzeitig mit Lösungen von Aluminiumsalzen und Alkalien (NaOH, Na"C03, NaAI0") versetzt. Der Nachteil dieser Verfahren besteht darin, daß noch vor Ausfällung des A1,03 die Dispergierung des Pigmentes in der Wäßrigen Phase aufgehoben wird und der Hauptteil des A1.03 deshalb neben den Pigmentteilchen ausfallen muß. Immerhin können mit diesen Verfahren Ti02 Pigmente erhalten werden, die erhöhte Resistenz gegen Licht, Feuchtigkeit und Atrio-zphärilie:z im Bindemittel aufweisen.
  • Es gelang jedoch nicht, auf gleiche Weise wirklich umhüllte Zinksulfid-Pigmente herzustellen oder doch Zinksulfid-Pigmente, die erhöhte witterungsresistente Eigenschaften zeigen.
  • Zur Herstellung umhüllter Zir_ksulfid-P igmente hat man z. B. Lithopone in einer Lösung von Natronwasserglas aufgeschlämmt und diese Aufschlämmung mit einer Lösung einer Verbindung mit mehrwertigen Kationen, wie einem überschuß an Aluminiumsulfat, gefällt. Hierbei ist es auch bekannt, die Aufschlämmung der Lithopone im Wasserglas mit einem Überschuß an Aluminiumsulfat und so viel Bariumhydroxyd zu fällen, wie dem Überschuß an Aluminiumsulfat entspricht. Hierbei setzen sich die Fällungsmittel miteinander teils zu Aluminiumhydroxyd und Bariumsulfat um. Die Wetterbeständigkeit eines derart umhüllten Zinksulfid-Pigmentes ist praktisch gleich der des nicht umhüllten Pigmentes, so daß hinsichtlich der Verbesserung der Wetterbeständigkeit des Pigmentes kaum ein Fortschritt festzustellen ist. Hierzu muß darauf hingewiesen «,erden, daß das bekannte Verfahren zum Zwecke der Verbesserung der Deckkraft ausgearbeitet wurde. Wird die Flockung mit nur einem Erdalkalisalz, z. B. Calciumchlorid oder Bariumchlorid, durchgeführt, so erhält man Umhüllungen, die keine genügende Wasserfestigkeit besitzen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Stabilisierung von Zinksulfid-Pigmenten, wobei das Pigment in einer wäßrigen Lösung eines Alkalisalzes der Isopolysäuren des Siliciums bzw. Phosphors suspendiert und diese Suspension mit einer Lösung einer Verbindung mit mehrwertigen Kationen geflockt wird, und es ist dadurch gekennzeichnet, daß als Flockungsmittel ein Gemisch von Erdalkali- und Aluminiumchlorid verwendet wird.
  • Das Pigment wird in der wäßrigen konzentrierten Lösung von Alkaliisopolysilikat bzw. -phosphat sorgfältig dispergiert. Diese Verbindungen dienen einerseits als Dispcrgiermittel für das Pigment und andererseits als Komponenten für die Hülle. Die erhaltene Pigmentdispersion bringt man in eine Lösung eines Gemisches von Erdalkali- und Aluminiumchlorid, wobei das Pigment ausgeflockt wird.
  • Bei dem Flockungsvorgang bildet sich die Hülle. Das umhüllte Pigment wird ausgewaschen, abfiltriert und bei 120 bis 250° C, vornehmlich bei 180° C, getrocknet.
  • Als dispergierende Komponente der Hüllenbildung wählt man wäßrige Lösungen der Alkalisalze von Isopolysäuren des Siliciums bzw. des Phosphors, vorzugsweise Wasserglaslösungen. Deren Anionen werden bevorzugt von den Pigmentteilchen adsorbiert. Weiterhin haben sie .die Fähigkeit, mit den mehrwertigen Kationen der Flockungsmittel unter Bildung einer unlöslichen hochpolymeren Verbindung zu reagieren. Als Flockungsmittel werden erfindungsgemäß Gemische von Erdalkali- und Aluminiumchlorid eingesetzt.
  • Als Konzentration an Zinksulfid-Pigment bzw. an Lithopone zur -Dispergierung in der wäßrigen Phase wählt man 200 bis 800 g Pigment je Liter Dispersion, vornehmlich 400 bis 600 g. Zur Hüllenbildung ist eine Menge von z. B. 2 bis 6 % S'02 - bezogen auf das umhüllte Pigment - notwendig; die zweckmäßige Menge liegt bei 4,0 bis 510'10 S'02-Zur Flockung der dispergierten Pigmentteilchen ist diejenige Menge Erdalkali- und Aluminiumchlorid erforderlich, die zum völligen Ersatz des Alkaligehaltes im z. B. Alkalisilikat benötigt wird; d. h. für 2 Mol Na z: B. 1/2 Mol Erdalkali und 1/0 Mol Al. Praktisch wird mit dem 1,5- bis 2fachen der stöchiometrischen Menge geflockt.
  • Das Verfahren zur Umhüllung von Zinksulfid-Pigmenten bzw. Mischpigmenten kann diskontinuierlich oder kontinuierlich durchgeführt werden.
  • Die kontinuierliche Durchführung der Umhüllung geschieht z. B. wie folgt: Eine Zinksulfid-Pigment-oder Lithoponesuspension läßt man zusammen mit einer Wasserglaslösung in ein Dispergiergefäß fließen und dispergiert kräftig mittels Rühraggregat. Aus dem Dispergiergefäß fließt die Dispersion durch einen Überlauf in das Flockungsgefäß, wozu gleichzeitig eine Lösung von Erdalkalichlorid, z. B. Calcium-oder Bariumchlorid und Aluminiumchlorid fließt. Die Größe der beiden Gefäße und die Fließgeschwindigkeit der Pigmentsuspension und der Lösungen stellt man so ein, daß sich je Gefäß eine mittlere Verweilzeit der Pigmentteilchen von mindestens 5 bis 10 Minuten ergibt. Die Fließgeschwindigkeit der Lösungen stimmt man so gegeneinander ab, daß sich im Dispergiergefäß ein Si0.- Gehalt von 4 bis 5 0/0 - bezogen auf das Pigment - ergibt und sich -im Flockungsgefäß die stöchiometrisch erforderliche Menge Erdalkalichlorid und Aluminiumchlorid je 1 Mol Si0, befindet. Die aus dem Flockungsgefäß ausfließende Suspension wird abfiltriert und das anfallende Pigment ausgewaschen und getrocknet.
  • Die Prüfung auf »Wetterbeständigkeit«, d. h. auf die Wirksamkeit der Hülle, erfolgt z. B. so, daß man das Pigment in wäßriger Suspension den Strahlen einer Quecksilberlampe aussetzt. Unter den angegebenen Bedingungen wird Zinksulfid je nach Beständigkeit des Präparates zu Zinksulfat oxydiert. Die Prüfung wird wie folgt durchgeführt: 500 mg ZnS als ZuS-Pigment werden in einer offenen runden Schale (13 cm `Durchmesser) in 400 ml Wasser eingewogen und unter einer Hg-Lampe bei 10 cm Abstand der Lampe von der Pigmentsuspension 3 Stunden unter stetem, langsamem Rühren belichtet. Nach Ablauf dieser Zeit wird in der Suspension das als Zn++ in Lösung gegangene und das als Zn0 auf dem eingesetzten ZiiS-Pigment vorliegende Zink komplexometrisch bestimmt. Der zersetzte Anteil ZnS, der auf diese Weise gefunden wird, wird in Prozent der eingesetzten ZiiS-Menge angegeben. Unter den angegebenen Bedingungen zeigt nicht umhülltes ZnS-Pigment einen etwa 15%igen Zerfall der eingesetzten ZnS-Menge.
  • Bei den anschließend angegebenen Beispielen wird die prozentuale ZnS-Zersetzung der erhaltenen, umhüllten Präparate aufgeführt. Man ersieht aus den Zahlen, daß durch die Umhüllung eine Senkung der ZnS-Zersetzung bei gleichen Rührbedingungen auf etwa 15 % des ursprünglichen Wertes erreicht wird. Beispiel 1 Eine wäßrige ZnS-Suspension mit einem Gehalt von 500 g Pigment pro Liter fließt mit einer Geschwindigkeit von 11,51 je Stunde in das Dispergiergefäß (Volumen 71) ein; gleichzeitig läßt man eine Dispergierungslösung von Wasserglas der molaren Zusammensetzung 1 Naz0 - 3,3 Si02 mit einem Gehalt von 60 g Si02 je Liter Lösung mit einer Geschwindigkeit von 5,31 je Stunde in das Gefäß zulaufen.
  • Die erhaltene Dispersion fließt mit einer Geschwindigkeit von 16,81 je Stunde über einen Überlauf aus dem Dispergiergefäß in das Flockungsgefäß (Volumen 6 1) ein, wozu gleichzeitig unter guter Durchmischung die Flockungslösung, die 0,35 Mol BaCl2 und 0;17 Mol AICI3 im. Liter enthält, mit einer Geschwindigkeit von 4,41 je Stunde zuläuft. Die erhaltene Suspension fließt über einen Überlauf ab, wird mehrmals mit Wasser verdünnt und dekantiert. Das anfallende umhüllte Pigment wird abfiltriert, gut ausgewaschen und bei 180° C mehrere Stunden lang getrocknet sowie anschließend gemahlen. Das erhaltene Präparat zeigt einen Umsatz unter der Hg-Lampe von 4,20/0. Beispiel 2 Analoge Durchführung wie im Beispiel 1, nur daß als Flockungslösung eine Lösung, die 0,35 Mol CaC12 und 0,17 Mol AIC13 im Liter enthält, verwendet wird. Das erhaltene Präparat zeigt einen Umsatz unter der Hg-Lampe von 3,3%. Beispiel 3 Analoge Durchführung wie im Beispiel 1; als flockende Lösung wird eine Lösung, welche im Liter 0,54 Mol BaC12 und 0,37 Mol AICI3 enthält, verwendet.
  • Das erhaltene Präparat zeigt einen Umsatz unter der Hg-Lampe von 4,5 0/0. Beispiel 4 Analoge Durchführung wie im Beispiel 1; als flockende Lösung wird eine Lösung, welche im Liter 0,44 Mol CaCLZ und 0,44 Mol AICI3 enthält, verwendet.
  • Das erhaltene Präparat zeigt einen Umsatz unter der Hg-Lampe von 4,3 0/0.
  • Beispiel 5 Analoge Durchführung wie im Beispiel 2, nur daß an Stelle der Wasserglaslösung eine Lösung von 628 g Na4P20" - 10 H20 (gelöst in 101 Wasser) je Stunde in das Dispergiergefäß-zuläuft. Die Flockungslösung mit 0,35 Mol CaCl, und 0,17 Mol AICl, im Liter läuft mit einer Geschwindigkeit von 5,91 je Stunde zu. Das erhaltene Präparat zeigt einen Umsatz von 3,2% unter der Hg-Lampe; die Wasserlöslichkeit nach DIN 53197A beträgt 0,8%.
  • Beispiel 6 Analoge Durchführung wie im Beispiel 2, nur daß an Stelle der Waserglaslösung eine Lösung von 287 g Natriumhexametaphosphat (NaP03)" (in 31 Wasser gelöst) je Stunde in das Dispergiergefäß zuläuft.
  • Die Flockungslösung mit 0,35 Mol CaC12 und 0,17 Mol A1CIs im Liter läuft mit einer Geschwindigkeit von 2,71 je Stunde zu. Das erhaltene Präparat zeigt einen Umsatz unter der Hg-Lampe von 4,00/0, die Wasserlöslichkeit nach DIN 53197A beträgt 0,411/o.
  • Die beiden letzten Beispiele zeigen, daß Zinksulfid-Pigmente auch nach Umhüllung mit Polyphosphaten unter Einbau von Aluminium- und Erdalkaliionen stabilisiert werden können.
  • Der durch das erfindungsgemäße Verfahren erzielte Fortschritt hinsichtlich der Verbesserung der Wetterbeständigkeit ist aus nachstehender Tabelle klar ersichtlich. Eine wäßrige ZnS-Suspension, wie sie nach Beispiel 1, erster Absatz, erhalten wird, wird 1. mit einem überschuß an Aluminiumsulfat, 2. mit einem überschuß Aluminiumsulfat und so viel Bariumhydroxyd, wie dem überschuß an Aluminiumsulfat entspricht, 3. mit Aluminiumchlorid, 4. mit Caleiumchlorid, 5. mit Bariumehlorid, 6. mit einem Gemisch von 0,17molaremAluminiumchlorid und 0,35molarem Calciumchlorid und , 7. mit einem Gemisch von 0,17molaremAluminiumchlorid und 0,35molarem Bariumchlorid geflockt und Umsatz und Wasserfestigkeit des umhüllten Pigments angeführt.
    Umsatz Wasserlöslich
    nach DIN 53197A
    1. 7 5, 8 °/0 0,211/0
    2. 16,8"/o 0,5010
    3. 12,0'/o 0,211/0
    4. 4,2'/o 2,6%
    5. 4,00, 10 2,20h
    6. 3,301/o 0,30/0
    7. 4,2% 0.,2%
    Es zeigt sich, daß die erfindungsgemäß erhaltenen Umhüllungen gleichzeitig sehr geringen Umsatz und hohe Wasserfestigkeit aufweisen. Die folgende Tabelle führt Ergebnisse von Vergleichsversuchen an, bei denen ein Zinksulfid-Pigment nach verschiedenen Verfahren behandelt wurde: b) und c) nach USA.-Patent 2 269 470, Beispiel 1 und 2, d) und e) nach den erfindungsgemäßen Beispielen 2 und 4; a) zeigt den Wert des unbehandelten Pigmentes. Die Oxydation von Sulfid zu Sulfat wurde nach 5stündigem Belichten mit UV-Licht bestimmt. Man sieht sofort, daß durch das BaS04 praktisch keine Stabilisierung des Pigmentes erfolgt.
    Umsatz mit
    Ausgangsmaterial ZnS Hg Lampe
    5 Stunden
    a) (ZnS-Pigment) ....... 79,0% 19,00/0
    (Rest BaS04)
    b) Behandelt nach USA.-
    Patent 2 269 470, Bei-
    spiel 1 .............. 71,6% 17,0%
    c) Behandelt nach USA.-
    Patent 2 269 470, Bei-
    spiel 2 .............. 76,8% 17,8°/o
    d) Behandelt nach Anmel-
    dung F 28851 IV a/22 f,
    Beispiel 2 . . . . . . . . . . . 716% 3,2%
    e) Behandelt nach Anmel-
    dung F 28851 IV a!22 f,
    Beispiel 4 . . . . . . . . . . . 73,5'% 4,30/0

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Stabilisierung von Zinksulfid-Pigmenten, wobei das Pigment in einer wäßrigen Lösung eines Alkalisalzes der Isopolysäuren des Siliciums bzw. Phosphors suspendiert und diese Suspension mit einer Lösung einer Verbindung mit mehrwertigen Kationen geflockt wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Flockungsmittel ein Gemisch von Erdalkali- und Aluminiumchlorid eingesetzt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 229 642; USA.-Patentschriften Nr. 2 259 481, 2 269 470.
DEF28851A 1959-07-06 1959-07-06 Verfahren zur Stabilisierung von Zinksulfid-Pigmenten Pending DE1151336B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF28851A DE1151336B (de) 1959-07-06 1959-07-06 Verfahren zur Stabilisierung von Zinksulfid-Pigmenten
GB2267760A GB918957A (en) 1959-07-06 1960-06-28 A process for coating zinc sulphide pigments
BE592660A BE592660A (fr) 1959-07-06 1960-07-06 Procédé de préparation de pigments de sulfure de zinc.

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DE1151336B true DE1151336B (de) 1963-07-11

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GB (1) GB918957A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1256345B (de) * 1964-07-22 1967-12-14 Mol Ykote Produktionsgesellsch Schmierstoffe

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE229642C (de) *
US2259481A (en) * 1939-04-24 1941-10-21 Glidden Co Treated pigments and method of making
US2269470A (en) * 1939-07-27 1942-01-13 Glidden Co Process of treating pigments

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BE592660A (fr) 1960-10-31
GB918957A (en) 1963-02-20

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