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DE570875C - Verfahren zur Herstellung von Titankompositionspigmenten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Titankompositionspigmenten

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Publication number
DE570875C
DE570875C DET38259D DET0038259D DE570875C DE 570875 C DE570875 C DE 570875C DE T38259 D DET38259 D DE T38259D DE T0038259 D DET0038259 D DE T0038259D DE 570875 C DE570875 C DE 570875C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
titanium
zinc
pigments
barium sulfate
titanium oxide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET38259D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Titanium Pigment Co Inc
Original Assignee
Titanium Pigment Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Titanium Pigment Co Inc filed Critical Titanium Pigment Co Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE570875C publication Critical patent/DE570875C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D29/00Hand-held metal-shearing or metal-cutting devices
    • B23D29/02Hand-operated metal-shearing devices
    • B23D29/023Hand-operated metal-shearing devices for cutting wires
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/0081Composite particulate pigments or fillers, i.e. containing at least two solid phases, except those consisting of coated particles of one compound
    • C09C1/0084Composite particulate pigments or fillers, i.e. containing at least two solid phases, except those consisting of coated particles of one compound containing titanium dioxide
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2004/00Particle morphology
    • C01P2004/80Particles consisting of a mixture of two or more inorganic phases
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2006/00Physical properties of inorganic compounds
    • C01P2006/60Optical properties, e.g. expressed in CIELAB-values

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur
Herstellung von Titankompositionspigmenten, die reines Titanoxyd und Schwefelzink und evtl. auch Träger, wie z. B. Bariumsulfat, enthalten.
Es sind Verfahren bekannt, bei denen Titanoxydhydrat aus mineralsauren Titanlösungen ausgefällt wird, und zwar sowohl in Gegenwart von weißen Trägern, die in
den Lösungen suspendiert sind, als ohne derartige Träger. Man fällt gewöhnlich die Titanverbindungen aus Titansulfatlösungen durch Erhitzen derselben, bis eine Hydrolyse eintritt. In diesem Falle enthält das gefällte
Titanoxydhydrat eine kleine Menge Schwefelsäure und wird daher bisweilen basisches Titansulfat genannt. Der Niederschlag wird dann von der Mutterlauge getrennt, gewaschen und calciniert. Je nachdem ein Trä-
ao ger bei der Fällung gegenwärtig ist oder
nicht, erhält man ein zusammengesetztes
Titanpigment oder ein im wesentlichen aus reiner Titansäure bestehendes Pigment.
Es sind auch Pigmente bekannt, die durch
einfaches Mischen von Titanoxyd mit einem Streckmittel hergestellt sind.
In den beiden erwähnten Fällen wird gegenwärtig häufig Blanc Fixe als Träger bzw. Streckmittel verwendet.
Weiterhin ist die Herstellung von Pigmenten bekannt, die aus Zinksulfid, Titanoxyd und gegebenenfalls Bariumsulfat bestehen, durch Erhitzen von Gemischen von festem Titansulfid und festem Zinksulfat, gegebenenfalls in Gegenwart von festem Bariumsulfid, wobei das Verfahren auf trockenem Wege durchgeführt wird. Dieses Verfahren erfordert eine sehr umständliche Herstellungsweise des Titansulfids, aus dem schließlich das Pigment durch Erhitzen mit Zinksulfat gewonnen wird.
Schließlich ist auch Lithopone bekannt, die Titanverbindungen enthält. Hier handelt es sich um die Herstellung von Pigmenten mit kleineren Mengen Titandioxyd, bei dem ein Gemisch von Zinksulfid und Bariumsulfat ausgefällt wird.
Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung von Titankompositionspigmenten, das gegenüber dem bekannten Verfahren wesentliche technische Vorteile aufweist; insbesondere ist dieses Verfahren sehr
viel einfacher und billiger durchzuführen als die'bekannten Verfahren, außerdem liefert es Pigmente, die den früher bekannten Pigmenten von demselben Typus farbtechnisch bei weitem überlegen sind. **
Das wesentliche Merkmal des Verfahrens besteht darin, daß Schwefelzink in Gegenwart von Titanverbindungen enthaltenden Suspensionen ausgefällt, worauf der Nieder? ίο schlag in üblicher Weise abgetrennt, gewaschen und calciniert wird. Dieses Verfahren kann in verschiedener Weise durchgeführt werden. Beispielsweise kann Titanoxyd in der Lösung eines Zinksalzes suspendiert und ein lösliches Sulfid zugesetzt werden. Die Fällung kann auch in Gegenwart eines bei Titanpigmenten bekannten Trägers oder Streckmittels, beispielsweise Bariumsulfat, erfolgen. Es können auch in an sich
so bekannter Weise hydrolytisch gefällte Titansauerstoffverbindungen, gegebenenfalls mit Trägerstoffen, z. B. Bariumsulfat, Verwendung finden. Vor dem Zusatz des Zinksalzes kann etwa vorhandene Säure neutralisiert werden.
Schließlich kann auch ein zusammengesetztes Titanpigment, das beispielsweise aus etwa 25 °/0 TiOp und 75 °/o BaSD4 bestehen kann,
• in der Lösung des Zinksalzes suspendiert werden.
Nachstehend ist das Verfahren an einigen Ausführungsbeispielen beschrieben.
Beispiel I
Titanoxyd wird in der Lösung eines Zinksalzes, beispielsweise Zinksulfat, in solchen Mengen supendiert, daß ein Pigment entsteht, das 50 bis 95 Gewichtsteile Titanoxyd· und 5 bis 50 Gewichtsteile Zinksulfid enthält. Es wird alsdann eine genügende Menge eines löslichen Sulfids, beispielsweise, ein Alkalimetallsulfid oder Ammoniumsulfid, zugefügt, wobei im wesentlichen das gesamte Zink als Zinksulfid auf den Titanoxydteilchen ausgefällt wird. Der Titanöxyd und Schwefelzink enthaltende zusammengesetzte Niederschlag wird dann filtriert oder sonstwie von der Mutterlauge getrennt, gewaschen, calciniert, abgeschreckt, gemahlen und getrocknet. Nach einer anderen Ausführungsform des Verfahrens kann uncalciniertes Titanoxydhydrat in derselben Weise und in denselben Mengenverhältnissen an Stelle des calcinierten Titanoxyds verwendet werden. Wenn das Titanoxydhydrat Schwefelsäure enthält, so kann die Schwefelsäure vorher neutralisiert werden, indem man das Titanoxydhydrat in Wasser suspendiert, und die erforderliche Menge eines für diesen Zweck geeigneten Mittels, z. B. Zinkstaub, zusetzt, worauf das
6<> Zinksalz zugefügt wird. Die Fällung des Schwefelzinks wird dann in der oben beschriebenen Weise durchgeführt und der zusammengesetzte Niederschlag filtriert öder sonstwie von der Mutterlauge getrennt, gewaschen, calciniert, abgeschreckt, gemahlen und getrocknet.
B e i s ρ i e 1 II
Ein zusammengesetztes Titanpigment, aus etwa 75 °/o Bariumsulfat und etwa 25 °/0 Titanoxyd bestehend, wird in der Lösung eines Zinksalzes, beispielsweise Zinksulfat, in solchen Mengen suspendiert, daß ein Endpigment entsteht, das 70 bis 95 Gewichtsteile eines zusammengesetzten Titanpigments, bestehend aus etwa 25 °/0 TiO2 und etwa 75 % BaSO4, und 5 bis 30 Gewichtsteile Schwefelzink enthält. Es wird alsdann eine genügende Menge eines löslichen Sulfids 1. B. ein Alkalimetallsulfid oder Ammoniumsulfid, zugesetzt, wobei im wesentlichen das gesamte Zink als Schwefelzink auf die zusammengesetzten Titanpigmentteilchen (etwa 25 % TiO2 und etwa 75 °/o BaSO4) gefällt wird. Der aus dem zusammengesetzten Titanpigment (25 °/o TiO2 und 75 7o BaSO4) und Schwefelzink bestehende Niederschlag wird alsdann filtriert oder sonstwie von der Mutterlauge abgeschieden, gewaschen, calciniert, abgekühlt, gemahlen und getrocknet.
Nach einer anderen Ausführungsform des Verfahrens kann uncalcinierter Niederschlag, der etwa 25 °/0 hydratische Titanverbindungen, berechnet als TiO2, und etwa 75 °/o Bariumsulfat enthält, in der gleichen Weise 9^ und in den gleichen Mengen an Stelle des calcinierten Produktes Verwendung finden. Wenn die hydratischen Titanverbindungen Schwefelsäure enthalten, kann diese in der in Beispiel ι angegebenen Weise neutralisiert werden. Die Fällung des Schwefelzinks wird dann, wie oben beschrieben, vorgenommen, und der Titanoxydhydrat, Bariumsulfat und Schwefelzink enthaltende Niederschlag wird alsdann filtriert oder sonstwie von der Mutterlauge getrennt, gewaschen, calciniert, abgekühlt, gemahlen und getrocknet.
Es kann indessen auch ein zusammengesetztes Pigment bzw. uncalcinierter zusammengesetzter Niederschlag verwendet werden, das Titanoxyd und Bariumsulfat in beliebigen Mengen enthält und sowohl durch Fällung der Bestandteile aufeinander oder gleichzeitig oder auch durch Mischung derselben hergestellt ist.
Ferner können Pigmente der oben beschriebenen Arten, die andere Träger bzw. Streckmittel als Bariumsulfat enthalten, verwendet werden.
Die Zusammensetzung des fertigen Pig- iao ments kann in bezug auf den Gehalt an "Bariumsulfat, Titanoxyd und Schwefelzink
innerhalb weiter Grenzen wechseln. Das gleiche gilt in bezug auf irgendein Streckpigment, das an Stelle von Bariumsulfat bei der Herstellung von zusammengesetzten Titanpigmenten nach dem vorliegenden Verfahren benutzt wird.
Das Endprodukt ist ein weißes gut deckendes Mischpigment, das Schwefelzink und Titanoxyd oder Schwefelzink, Titanoxyd
ίο und einen Träger oder Streckmittel enthält.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Titanxs kompositionspigmenten, dadurch gekennzeichnet, daß Schwefelzink in Gegenwart von Titanverbindungen enthaltenden Suspensionen ausgefällt, worauf der Niederschlag in üblicher Weise abgetrennt, ge-
ao waschen und calciniert wird.
2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Titanoxyd in der Lösung eines Zinksalzes suspendiert und ein lösliches Smnd zugesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, as dadurch gekennzeichnet, daß die Fällung in Gegenwart eines bei Titanpigmenten bekannten Trägers oder Streckmittels, beispielsweise Bariumsulfat, erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise hydrolytisch gefällte Titansauerstoffverbindungen, gegebenenfalls mit Trägerstoffen, z. B. Bariumsulfat, verwendet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Zusatz des Zinksalzes etwa vorhandene Säure neutralisiert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusammengesetztes Titanpigment, bestehend aus etwa 25 % TiO2 und 75 % BaSO4, in der Lösung des Zinksalzes suspendiert wird.
DET38259D 1930-01-29 1931-01-28 Verfahren zur Herstellung von Titankompositionspigmenten Expired DE570875C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US370088XA 1930-01-29 1930-01-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE570875C true DE570875C (de) 1933-02-23

Family

ID=21891939

Family Applications (1)

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DET38259D Expired DE570875C (de) 1930-01-29 1931-01-28 Verfahren zur Herstellung von Titankompositionspigmenten

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE376868A (de)
DE (1) DE570875C (de)
FR (2) FR370088A (de)
GB (1) GB370088A (de)
NL (1) NL29555C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955887C (de) * 1952-01-05 1957-01-10 Paul Weise Dr Ing Herstellung von Titandioxyd- oder Titandioxydkompositions-Pigmenten
EP0424572A1 (de) * 1989-10-27 1991-05-02 Bärlocher GmbH Witterungsstabiler Hart-PVC-Formkörper, dessen Herstellung, und die Verwendung einer Ti02-haltigen Pigmentkombination zur Pigmentierung von Hart-PVC-Formkörpern

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955887C (de) * 1952-01-05 1957-01-10 Paul Weise Dr Ing Herstellung von Titandioxyd- oder Titandioxydkompositions-Pigmenten
EP0424572A1 (de) * 1989-10-27 1991-05-02 Bärlocher GmbH Witterungsstabiler Hart-PVC-Formkörper, dessen Herstellung, und die Verwendung einer Ti02-haltigen Pigmentkombination zur Pigmentierung von Hart-PVC-Formkörpern
WO1991006596A1 (de) * 1989-10-27 1991-05-16 Bärlocher Gmbh WITTERUNGSSTABILER HART-PVC-FORMKÖRPER, DESSEN HERSTELLUNG, TiO2-HALTIGE PIGMENTKOMBINATION UND DEREN VERWENDUNG ZUR PIGMENTIERUNG VON HART-PVC-FORMKÖRPERN

Also Published As

Publication number Publication date
FR709953A (fr) 1931-08-17
FR370088A (fr) 1907-01-28
GB370088A (en) 1932-04-07
BE376868A (de)
NL29555C (de)

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