DE1150908B - Start-Vorrichtung zum Haltern eines raketengetriebenen Geschosses - Google Patents
Start-Vorrichtung zum Haltern eines raketengetriebenen GeschossesInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41F—APPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
- F41F3/00—Rocket or torpedo launchers
- F41F3/04—Rocket or torpedo launchers for rockets
- F41F3/052—Means for securing the rocket in the launching apparatus
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41F—APPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
- F41F3/00—Rocket or torpedo launchers
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- F41—WEAPONS
- F41F—APPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
- F41F3/00—Rocket or torpedo launchers
- F41F3/04—Rocket or torpedo launchers for rockets
- F41F3/042—Rocket or torpedo launchers for rockets the launching apparatus being used also as a transport container for the rocket
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Startvorrichtung zum Haltern eines raketengetriebenen Geschosses
mittels eines starren Sockels auf einer Startplattform, wobei der Sockel mit mehreren Ansätzen versehen
ist, auf denen entsprechende Vorsprünge am Geschoßheck aufliegen und das Geschoß in seiner
richtigen senkrechten Startlage halten.
Vorrichtungen dieser Art zum Haltern einer Rakete auf einer Startplattform unter Zwischenschaltung
eines Sockels, der gegegebenenfalls gleichzeitig den Boden eines Transportbehälters für die Rakete
bildet, sind bekannt. Ebenso ist es bekannt, eine Scherverbindung zum Haltern einer Rakete zu verwenden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Start-Vorrichtung zum Haltern eines raketengetriebenen
Geschosses dieser Art zu schaffen, bei der ein Verschwenken des Geschosses während des Startvorgangs
unmöglich ist und gleichzeitig eine stärkere Befestigung des Geschosses auf der Start-Vorrichtung
ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in einer Ebene, die durch die Längsachse
des Geschosses und zwei diagonal gegenüberliegende Ansätze des Sockels bestimmt ist, zwischen der
Längsachse und einem dieser Ansätze ein einziges Gelenk mit einem Scherstift und einem Spannglied
angeordnet ist, wobei die Scherkraft für das Abscheren des Scherstiftes so bemessen ist, daß sie mit
Rücksicht auf die Hebelwirkung des Schubes der Rakete in bezug auf den dem Gelenk nächstgelegenen
Ansatz größer ist als der Schub der startenden Rakete.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung liegen zwei weitere Ansätze am Sockel in einer um
die Längsachse des Geschosses um 90° versetzten Ebene.
Weiterhin liegt die Erfindung darin, daß das Gelenk von einer Schraube gebildet wird, deren Kopf
durch ein Versenkloch im Sockel geschoben ist und deren Schaft in eine Buchse eingeschraubt ist, wobei
diese Buchse durch den Scherstift schwenkbar mit einer Lasche am Heck des Geschosses verbunden ist.
Auf diese Weise wird eine Hebelwirkung zwischen dem Schub des Geschosses und der Abscherkraft am
Gelenk erzeugt; der dem Gelenk zunächst liegende Ansatz ist dabei als Stützpunkt des Hebels anzusehen.
Zwei diagonal gegenüberliegende Ansätze bilden so eine das Geschoß festlegende Dreipunktzurrung,
während die weiteren Ansätze das Abkippen des Geschosses aus der Zurrungsebene verhindern.
Es ist bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung Start-Vorrichtung zum Haltern
eines raketengetriebenen Geschosses
eines raketengetriebenen Geschosses
Anmelder:
Short Brothers and Harland Limited,
Belfast (Großbritannien)
Belfast (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Phys. W. Kemp, Patentanwalt,
Köln-Lindenthal, Laudahnstr. 27/29
Köln-Lindenthal, Laudahnstr. 27/29
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 25. Februar 1958 (Nr. 6055)
Großbritannien vom 25. Februar 1958 (Nr. 6055)
Richard Sutton Ransom, Holywood (Großbritannien), ist als Erfinder genannt worden
möglich, die zum Abscheren des Scherstiftes erforderliche Kraft größer zu wählen als die Schubkraft des
Geschosses. Dadurch wird die Sicherheit gegenüber vorzeitigem Bruch des Scherstiftes durch Stöße oder
sonstige Beanspruchung beim Transport, insbesondere aber auch nach der Befestigung des Geschosses
auf der Plattform und vor dem Abfeuern wesentlich erhöht.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt; in den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 einen Längsaufriß eines Geschosses zusammen mit seinem Behälter und seiner Starthalterung,
Fig. 2 a eine Ansicht des Sockels von unten,
Fig. 2 b eine Ansicht des Sockels von oben und
Fig. 3 in größerem Maßstab das Gelenk mit dem Scherstift.
Fig. 2 a eine Ansicht des Sockels von unten,
Fig. 2 b eine Ansicht des Sockels von oben und
Fig. 3 in größerem Maßstab das Gelenk mit dem Scherstift.
Das Heck des Geschosses ist auf der nicht dargestellten Startplattform mittels eines aus einer Aluminiumverbindung
bestehenden Sockels 10 befestigt, welcher an seiner Unterseite mit einem Kunststoff-Deckel
11 verschlossen ist. Der Sockel 10 weist auf der Unterseite mehrere gegabelte Nasen 12, auf, mit
deren Hilfe der Sockel an ähnlich angeordneten Vorsprüngen auf der Startplattform befestigt wird.
Gleichwinklig um den Mittelpunkt des Deckels 11 sind an der Innenseite des Sockels 10 mehrere mit
Ausnehmungen versehene Ansätze 13 angeordnet, die entsprechend am Heck 15 des Geschosses angeordnete,
sich nach rückwärts erstreckende Vorsprünge 14
309 618/20
aufnehmen; der Geschoßkörper ist durch strichpunktierte
Linien 16 angedeutet. Der Deckel 11 ist so gestaltet, daß er durch den Schub der ausströmenden
Gase aus seiner Halterung herausgeblasen wird, wenn die Rakete gezündet wird.
Das Geschoß ist am Sockel 10 mit Hilfe eines Gelenks befestigt, das aus einer Schraube 17 besteht,
deren Kopf in ein Versenkloch 101 des Sockels 10 eingeschoben und deren Schaft in eine Buchse 18 eingeschraubt
ist, welche durch einen Scherstift 19 mit n> einer Lasche 20 am Geschoßheck 15 schwenkbar verbunden
ist; das Versenkloch 101 im Sockel 10 und die Schwanzlasche 20 sind gegenüber der Längsachse
161 des Geschosses derart versetzt, daß die auf den Scherstift 19 wirkende Kraft in einer Ebene liegt, die
den Geschoßschwerpunkt enthält.
Durch Einschrauben der Schraube 17 in ihre Buchse 18 wird das Gelenk 17 bis 20 verkürzt und
das Geschoß wird auf die seine Lage bestimmenden Ansätze 13 heruntergezogen. Die Ansätze 13 sind
derart symmetrisch in bezug auf die Längachse 161 des Geschosses angeordnet, daß, wenn das Geschoß
durch das erwähnte Gelenk 17 bis 20 mit seinen Vorsprüngen 14 sicher gegen die Ansätze 13 gehaltert ist,
es sich in der richtigen Startlage befindet.
Wenn die Rakete gezündet wird, ist das Geschoß bestrebt, leicht um denjenigen lagebestimmenden Ansatz
13 zu schwenken, der am stärksten belastet ist, und die sich daraus ergebende Spannungserhöhung in
dem Gelenk 17 bis 20 überwindet die Scherkraft für das Abscheren des Stiftes 19, so daß die Verbindung
zertrennt und das Geschoß frei wird. Die Ausnehmungen in den Ansätzen 13, welche die lagebestimmenden
Vorsprünge 14 am Geschoß aufnehmen, sind so geformt, daß das Geschoß nicht mehr gehaltert
ist, nachdem der Scherstift 19 abgeschert worden ist.
Der Sockel 10 kann, wie in Fig. 1 gezeigt, einstückig mit einem Geschoßbehälter sein. Dieser Behälter
besteht aus einem Gehäuse 21, welches den rückwärtigen Teil des Geschosses umschließt und
welches mit seinem rückwärtigen Ende am Umfang des Sockels 10 befestigt ist; der erwähnte Behälter
besteht ferner aus einem Vordergehäuse 22, das mit geeigneten, lösbaren Befestigungen bei 221 am vorderen
Ende des Gehäuses 21 befestigt ist. Das erwähnte Gehäuse 22 weist starre Reifen 222, 223 auf,
auf denen das Geschoß und sein Behälter beim Lagern gerollt werden kann, sowie eine Hebeöse 224
und Handgriffe 225. In dem vorderen Ende des Gehäuses 22 ruht die Nase des Geschosses auf einem
stoßdämpfenden Polster 23.
Claims (3)
1. Start-Vorrichtung zum Haltern eines raketengetriebenen Geschosses mittels eines starren
Sockels auf einer Startplattform, wobei der Sockel mit mehreren Ansätzen versehen ist, auf denen
entsprechende Vorsprünge am Geschoßheck aufliegen und das Geschoß in seiner richtigen senkrechten
Startlage halten, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Ebene, die durch die Längsachse
(161) des Geschosses und zwei diagonal gegenüberliegende Ansätze (13) des Sockels (10) bestimmt
ist, zwischen der Längsachse und einem dieser Ansätze (13) ein einziges Gelenk (17 bis
20) mit einem Scherstift (19) und einem Spannglied (17,18) angeordnet ist, wobei die Scherkraft
für das Abscheren des Scherstiftes (19) so bemessen ist, daß sie mit Rücksicht auf die Hebelwirkung
des Schubes der Rakete in bezug auf den dem Gelenk (17 bis 20) nächstgelegenen Ansatz
(13) größer ist als der Schub der startenden Rakete.
2. Start-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei weitere Ansätze (13) am
Sockel (10) in einer um die Längsachse (161) des Geschosses um 90° versetzten Ebene liegen.
3. Start-Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk
(17 bis 20) von einer Schraube (17) gebildet wird, deren Kopf durch ein Versenkloch (101) im
Sockel geschoben ist und deren Schaft in eine Buchse (18) eingeschraubt ist, wobei diese Buchse
durch den Scherstift (19) schwenkbar mit einer Lasche (20) am Heck (15) des Geschosses verbunden
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1 031 684, 458 941;
schweizerische Patentschrift Nr. 316189;
»Raketentechnik und Raumfahrtforschung«, Heft 4, S.133"
»Weltraumfahrt«, Jg. 9, Heft 4, Dezember 1958,
Titelseite; Jg. 8, Heft 1, Februar 1957, S. 27.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 618/20 6.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB6055/58A GB843038A (en) | 1958-02-25 | 1958-02-25 | Improved launching means for rocket-propelled missiles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1150908B true DE1150908B (de) | 1963-06-27 |
Family
ID=9807591
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES61891A Pending DE1150908B (de) | 1958-02-25 | 1959-02-24 | Start-Vorrichtung zum Haltern eines raketengetriebenen Geschosses |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3015992A (de) |
| CH (1) | CH376030A (de) |
| DE (1) | DE1150908B (de) |
| FR (1) | FR1225140A (de) |
| GB (1) | GB843038A (de) |
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- 1959-02-24 CH CH6998259A patent/CH376030A/de unknown
- 1959-02-24 DE DES61891A patent/DE1150908B/de active Pending
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