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DE1150393B - Adressendruckmaschine - Google Patents

Adressendruckmaschine

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Publication number
DE1150393B
DE1150393B DEF31774A DEF0031774A DE1150393B DE 1150393 B DE1150393 B DE 1150393B DE F31774 A DEF31774 A DE F31774A DE F0031774 A DEF0031774 A DE F0031774A DE 1150393 B DE1150393 B DE 1150393B
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Application number
DEF31774A
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English (en)
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FABBRICA ITALIANA MACCHINE AZIENDALI
Original Assignee
FABBRICA ITALIANA MACCHINE AZIENDALI
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Publication date
Application filed by FABBRICA ITALIANA MACCHINE AZIENDALI filed Critical FABBRICA ITALIANA MACCHINE AZIENDALI
Publication of DE1150393B publication Critical patent/DE1150393B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L45/00Kinds or types of addressing machines or of like series-printing machines

Landscapes

  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description

  • Adressendruckmaschine Die Erfindung betrifft eine Adressendruckmaschine mit einem aus einer Reihe von getrennten Druckkissen zusammengesetzten Druckelement, deren Anzahl der Zeilenzahl der Druckplatten und ortsfesten Druckstöcke entspricht und die je an einer Tragplatte angebracht sind, welche Platten in Führungen des Druckkopfes frei auf und ab verschiebbar sind und jede durch Federn im Sinne der Herbeiführung des Abdruckes der entsprechenden Zeilen der Druckplatte bzw. des Druckstockes betätigbar ist.
  • Es sind Adressendruckmaschinen bekannt, bei denen der Druck mittels eines Gummikissens erfolgt, welches auf das zu bedruckende Papierblatt drückt, unter welchem sich das Farbband befindet, welches seinerseits über den erhabenen Buchstaben der Druckplatte liegt. In diesen bekannten Maschinen mit Druckkissen wird der Druck sozusagen statisch ausgeübt, und es gibt keinen Aufschlag auf das zu bedruckende Papier, wie beispielsweise bei den gewöhnlichen Schreibmaschinen.
  • Bei einer anderen bekannten Art von Adressendruckmaschinen ist das Druckkissen mit ebener Fläche, welche die gesamte Zone der Druckplatte, welche zum Abdruck gebracht werden soll, abdeckt, durch eine zylindrische Walze ersetzt, die mit einer Erzeugenden auf das zu bedruckende Blatt drückt. Diese Walze dreht und verschiebt sich auf dem Blatt und bleibt dabei mit ihren aufeinanderfolgenden Erzeugenden ständig mit der Fläche in Berührung, auf die sie drückt.
  • Bei dieser letztgenannten Art von Adressendruckmaschinen besteht der Vorteil geganäb;.r den Maschinen mit Druckkissen, daß in einem Augenblick nicht die gesamte für den Abdruck der ganzen Druckplatte erforderliche Kraft ausgeübt zu werden braucht, sondern lediglich die für den Abdruck einer einzigen Zeile erforderliche Kraft, auch wenn dieselbe für eine Aufeinanderfolge von Augenblicken aufgebracht werden muß. Dies bringt es mit sich, daß die Gehäuseteile, welche die Reaktionskräfte aufzunehmen haben, leichter gebaut werden können. Trotzdem weisen diese Art von Adressendruckmaschinen einige Nachteile auf, die beispielsweise auf die kompliziertere Ausbildung des Bewegungsmechanismus der Druckwalze zurückzuführen sind, welche, wie erwähnt, gleichzeitig eine Drehbewegung und eine Verschiebung ausführen muß.
  • In den häufig vorkommenden Fällen, in denen man nur einen Teil des auf der Druckplatte vorgesehenen Textes abdrucken will, wird die Walze an jener Stelle ihrer zylindrischen Oberfläche ausgeschnitten, die mit der Zone der Druckplatte zusammenfällt, welche nicht zum Abdruck gebracht werden soll. Die genaue Begrenzung dieser Zone auf der Walze ist verhältnismäßig schwierig, und auftretendes Spiel im Antriebsmechanismus der Gummiwalze kann eine Verschiebung der nicht abgedruckten Zone hervorrufen, so daß unter Umständen ungenaue Abdrucke zustande kommen können.
  • Ferner ist ein weiterer Faktor von erheblicher Bedeutung, und zwar der, daß mit den oben angeführten Systemen nur eine beschränkte Anzahl von Kopien erhalten werden kann.
  • Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß - nachdem bei beiden Systemen, wie dargelegt, beim Abdruck ein statischer Druck angewendet wird - die gewöhnlichen Durchschlagpapiere, wie sie in Schreibmaschinen verwendet werden, nicht benutzt werden können und um so weniger jene Art von Kohlepapier, die bei den fortlaufenden Vordrucken verwendet wird, welche durch Tabulatoren in Lochkartenzentren bedruckt werden. Diese »Monocarbon« genannte Kohlepapierart ist äußerst billig, da sie nur für einen Abdruck dient, nach welchem das Kohlepapier weggeworfen wird.
  • Die Adressendruckmaschinen könnten für den Verwendungszweck, für den sie oft herangezogen werden, vorteilhafterweise fortlaufende Vordrucke verarbeiten, nachdem häufig der fortlaufende Abdruck von Daten einer Reihe von Druckplatten verlangt wird. Die fortlaufenden Vordrucke weisen ferner den Vorteil auf, daß sie schon von vornherein mit bestimmten Angaben versehen sein können, so daß die nachher von den Druckplatten abgedruckten Daten in vorbestimmte Zonen des Vordruckes fallen.
  • Wollte man mit fortlaufenden Vordrucken Kopien erhalten, dann wäre das dazu erforderliche Kohlepapier derart teuer, daß es die Betriebskosten beträchtlich beeinflussen würde.
  • Fernerhin ist eine Adressendruckmaschine bekanntgeworden, bei der das Druckelement aus einer Anzahl je an einer Führungsplatte angebrachter, getrennter Druckkissen besteht, von denen jedes mit einer entsprechenden Zeile der Druckplatte zusammenzuwirken geeignet ist, wobei auf die Druckkissenführungsplatten als Betätigungsorgane Federn im Sinne der Herbeiführung des Abdruckes einwirken. Die Druckkissen werden durch Klinken, welche in Kerben der Führungsteile eingreifen, zurückgehalten. Die Steuerungsorgane zur Betätigung der einzelnen Druckkissenplatten bestehen aus einer schwenkbaren Welle, die über ein Gestänge bei jedem Arbeitsspiel eine einzige Druckkissentragplatte zum Abdruck einer einzigen Zeile der Druckplatte freigibt.
  • Infolge einer derartigen Ausgestaltung hat diese bekannte Adressendruckmaschine den wesentlichen Nachteil, daß nur eine einzige Zeile der Druckplatte je Arbeitsspiel abgedruckt werden kann, wobei die nacheinander ausgewählten Druckplatten nebeneinander auf den Bogen abgedruckt werden.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführungsform einer Adressendruckmaschine erfolgt der Abdruck der Druckplatten zeilenweise mittels statischen Druckes, was den vorerwähnten Nachteil mit sich bringt, daß bei diesem Abdrucksystem keine Durchschläge unter Verwendung von Kohlepapier hergestellt werden können. Bei dieser bekannten Ausführungsform werden die Druckkissen für den Abdruck unmittelbar durch Kurvenscheiben betätigt, die gegeneinander verdreht auf einer gemeinsamen, über der Mittelzone der Druckkissen angeordneten Welle sitzen und die Druckkissen nacheinander betätigen.
  • Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Adressendruckmaschine zu schaffen, welche in einfacher Weise aufgebaut ist und den Abdruck des gesamten Textes einer Druckplatte, bestehend aus einer gewissen Anzahl von Zeilen, in einem einzigen Arbeitsspiel, und zwar eine Zeile nach der anderen, ermöglicht und gleichzeitig eine Rückführung der einzelnen Druckkissen in die Ausgangslage stattfindet, wobei überdies die Möglichkeit besteht, von Hand oder selbsttätig eine beliebige Anzahl der auf der Druckplatte vorhandenen Zeilen für den Abdruck auszuwählen.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß je Druckkissentragplatte eine Kurvenscheibe vorgesehen ist, die die Tragplatte entgegen der Wirkung der Federn in der angehobenen Stellung hält und nach einem gewissen Drehwinkel die zugehörige Tragplatte freigibt, so daß sie unter der Federwirkung die Bewegung zur Herbeiführung des Abdruckes durchführen kann.
  • Mit der erfindungsgemäßen Druckmaschine werden sämtliche Nachteile der bisher bekannten Druckverfahren beseitigt. So erfolgt der Druck einer Druckplatte, ähnlich wie im Fall der Verwendung einer Druckwalze, progressiv, und demzufolge ist der zum Abdruck erforderliche Momentandruck begrenzt. Andererseits ist die Festlegung der nicht abzudruckenden Zone der Druckplatte äußerst einfach zum Unterschied von den Druckwalzen, da der Druck mittels ebener Flächen ausgeübt wird, die nacheinander mit den aufeinanderfolgenden Zeilen der Druckplatte in Berührung gebracht werden. Im Gegensatz zu beiden erwähnten bekannten Druckverfahren wird der den Abdruck bewirkende Druck durch einen Schlag ausgelöst, so daß man eine große Anzahl von Kopien unter Verwendung des billigen »Monocarbon«-Kohlepapiers erhalten kann.
  • Die Kurvenscheiben können, wie an sich bekannt, gegeneinander jeweils verdreht auf ein und derselben Welle sitzen.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden unter Bezugnahme auf die Zeichnung einige praktische Ausführungsbeispiele beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt die Adressendruckmaschine in perspektivischer Drauf- und Vorderansicht; Fig. 2 ist ein Grundriß der Maschine, wobei zur besseren Sichtbarmachung des Druckwerkes verschiedene Abdeckteile entfernt wurden; Fig. 3 ist ein Längsschnitt des Druckwerkes nach der Linie 111-11T der Fig. 4; Fig. 4 ist ein Querschnitt des Druckwerkes; Fig. 5 zeigt einen Teil des Druckwerkes in Druckstellung; Fig. 6 und 7 zeigen eine Druckplatte bzw. einen mit derselben erhaltenen Abdruck; Fig. 8 zeigt das Druckwerk im Längsschnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 9 im Zustand zum teilweisen Abdruck des Inhaltes einer Druckplatte; Fig. 9 ist ein Querschnitt durch das Druckwerk in dem der Fig. 8 entsprechenden Zustand; Fig. 10 zeigt eine Druckplatte, auf welcher einige Reiter aufgesteckt sind; Fig. 11 zeigt den mit dieser Druckplatte erhaltenen Abdruck einiger Zeilen; Fig.12 veranschaulicht das elektrische Schaltschema des Druckwerkes; Fig. 13 zeigt ein sich auf dieses Schaltschema beziehendes Arbeitsschaubild; Fig. 14 zeigt das Druckwerk, welches mit Hilfe einer Handsteuerung in Nichtabdruckstellung gebracht ist, und Fig. 15 zeigt dasselbe Druckwerk in Abdruckeinstellung; Fig.16 zeigt eine andere Ausführungsform des Druckwerkes, und Fig. 17 ist eine Draufsicht zu Fig. 16, während Fig. 18 eine Vorderansicht des Druckwerkes nach Fig. 16 ist; Fig. 19 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Druckwerkes; Fig. 20 ist eine Ansicht der Maschine von unten; Fig. 21 zeigt die mit den Reitern an den Druckplatten zusammenwirkende Auswahlvorrichtung, und Fig. 22 veranschaulicht stark vergrößert die Anbringung eines solchen Reiters an einer Druckplatte. Die in Fig. 1 dargestellte Adressendruckmaschine besitzt einen Vorratsbehälter 3 für die Druckplatten 26, welche zum Abdruck längs einer Bahn 5 bewegt werden, um schließlich in einen Sammelbehälter 4 zu gelangen. Entlang der Bahn 5 sind seitliche Führungen 6, 7 vorgesehen. Zwischen den beiden Behältern 3, 4 erfolgt längs der Bahn 5 zunächst die Auswahl der Druckplatten bzw. bestimmter Zeilen und anschließend der Abdruck, wie nachfolgend einzeln erläutert wird. Die zur Auswahl und zum Abdruck erforderlichen Einrichtungen sind in einem auskragend angeordneten Arm 2 untergebracht, der sich oberhalb der Basisfläche 1 der Maschine erstreckt. Ein Deckel 17 gestattet es, den Arm 2 zu öffnen, und macht die in ihm untergebrachten Einrichtungen zugänglich.
  • In Fig. 1 ist ferner das Farbband 10 sichtbar sowie zwei entfernbare Platten 11, 12, die zum Farbbandwechsel entfernt werden.
  • Entlang der Bahn 5 ist eine Auswahlstellung 8 der an den Druckplatten angebrachten Reiter und eine Auswahlstellung 9 für andere etwaige Kennzeichenelemente, wie Kerben od. dgl., vorgesehen, deren Aufgabe aus der folgenden Beschreibung hervorgehen wird.
  • Drei Druckschalter 14, 15 und 16 dienen zur Steuerung des Abdruckes bzw. des Vorschubes der Platten. Diese Druckschalter betätigen die im elektrischen Schaltschema der Fig. 12 gezeigten Kontakte 14/1 bzw. 15/1 bzw. 16/1.
  • In Fig. 2 sind teilweise die im Arm 2 untergebrachten Abdruckorgane sichtbar.
  • Ein Motor 18 treibt über ein Untersetzungsgetriebe 19 mittels dessen langsam laufender Welle 20 eine Kupplung 21 an, die in an sich bekannter Weise derart ausgebildet ist, daß sie, nachdem sie eingeschaltet wird, die angetriebene Welle für eine volle Umdrehung (360°) mitnimmt und dann selbsttätig wieder auskuppelt. Durch diese Kupplung wird somit die fortlaufende Drehung der Welle 20 in eine einmalige volle Umdrehung der Ausgangswelle verwandelt, nach welcher dieselbe von selbst wieder stillgesetzt wird. Die Steuerung der Kupplung 21 erfolgt mittels eines Elektromagneten 22 (Fig. 12).
  • Die verschiedenen Operationen des Druckes werden durch eine mechanische Vorrichtung durchgeführt, auf welche sowohl zur Auswahl der abzudruckenden Druckplatten als auch zur Auswahl der abzudruckenden Zeilen der Platten eine elektrische Einrichtung einwirkt, auf welche noch näher eingegangen werden wird.
  • Die mechanische Vorrichtung besteht aus einer Welle 23, die von der Welle 20 über die Kupplung 21 angetrieben wird. Auf die Welle 23 sind acht Kurvenscheiben, die in den Figuren mit 25/1 bis 25/8 bezeichnet sind (s. Fig. 3 bis 5), mittels der Keile 24/1 bis 24/8 aufgekeilt.
  • Die acht Kurvenscheiben entsprechen jede einer der acht Zeilen der Druckplatten 26 und jede einer der Zeilen der ortsfesten Druckstöcke, die normalerweise in den Adressendruckmaschinen oberhalb und unterhalb der Druckplatten angebracht sind. In den Zeichnungen sind diese ortsfesten Druckstöcke der Einfachheit halber nicht dargestellt, doch versteht es sich, daß sich die folgenden Erläuterungen auch auf sie erstrecken, da sie sich im Prinzip nicht von den Zeilen einer Druckplatte unterscheiden.
  • Es sei weiter bemerkt, daß die Zeilenzahl »acht« rein willkürlich gewählt ist und beliebig abweichen kann, wobei es sich versteht, daß sämtliche Organe, die je Zeile vorhanden sind, in einer der tatsächlichen Zeilenzahl entsprechenden Anzahl vorgesehen werden müssen.
  • Je Kurvenscheibe 25/1 bis 25/8 ist eine Platte 28/1 bis 28/8 vorgesehen, und zwar liegt jede dieser Platten 28/i (i =1, 2, 3 ... 8) im wesentlichen in der gleichen Ebene mit der zugehörigen Kurvenscheibe 25/i (i =1, 2, 3 ... 8) und ist mit einer Ausnehmung versehen, in der sich die entsprechende Kurvenscheibe befindet.
  • Am unteren Rand einer jeden Platte 28/i ist ein Kissenträger 44/i mit einem Druckkissen 51/i (jeweils i=1, 2, 3... 8) angebracht, wobei die Platte mit ihrem unteren Rand in eine U-förmige Rille des Kissenträgers 44/i eingreift, der mittels zweier Federn 47/i und 48/i an der Platte 28/i aufgehängt ist. Diese Federn sind oben im Punkt 45/i bzw. 46/i an der Platte 28/i und mit ihren unteren Enden am Kissenträger befestigt. Auf diese Weise lassen sich die Kissenträger im Bedarfsfall leicht austauschen.
  • Zwei Querstifte 49/i und 50/i verhindern Längsverschiebungen der Kissenträger 44/i in bezug auf die zugehörige Platte 28/i.
  • Sämtliche Platten 28/i sind durch kammartige Führungsleisten 29, 30, 31 und 32 derart geführt, daß sie sich auf und ab verschieben können. Die Leisten 29 bis 32 sind je an einem im Querschnitt quadratischen Stab 38, 39, 40, 41 angebracht, welche Stäbe an Seitenwänden 42, 43 des Armes 2 befestigt sind (Fig. 2).
  • Zur Abwärtsbewegung der Platten 28/i sind je Platte zwei Federn 52/i und 52'/i (i = 1, 2 ... 8) vorgesehen, die mit ihren oberen Enden an der zugehörigen Platte und mit ihren unteren Enden an den Stäben 41 bzw. 40 befestigt sind. Diese Federn üben auf die Platten ständig einen Zug nach unten aus.
  • Für jede Platte 28/i ist ferner ein Haken 55/i vorgesehen, der um eine im Arm 2 befestigte Stange 56 frei drehbar ist, und unter der Wirkung einer Feder 59/i (i = 1, 2, 3 ... 8) steht, die einerseits am Haken und andererseits an einer am Stab 38 angebrachten Leiste 60 befestigt ist.
  • Die Feder 59/i trachtet den zugehörigen Haken 55/i im Uhrzeigersinn (auf die Fig. 3 schauend) zu drehen. Die Haken 55/i sind durch eine kammartige Führungsleiste 57 geführt, die an einem quadratischen, zwischen den Wänden 42, 43 befestigten Stab 58 angebracht ist.
  • Jedem Haken 55/i ist ein Elektromagnet 63/i zugeordnet, dessen Anker 62/i mittels eines Zugseiles 61/i mit dem entsprechenden Haken verbunden ist. Wie aus den Fig. 2 und 8 hervorgeht, sind die Elektromagneten 63/i gegeneinander versetzt angeordnet und an einer Tragplatte 64 befestigt. Die Platten 28/i weisen je eine Ausnehmung 53/i auf, in welche der zugehörige Haken 55/i eingreift, um in einen vorspringenden Teil 54/i der besagten Ausnehmung einzuhaken, was unter der Wirkung der Feder 59/i erfolgt, während der Elektromagnet 63/i geeignet ist, die Platte 28/i vom Haken 55/i frei zu machen.
  • In die mittlere Ausnehmung einer jeden Platte 28/i, innerhalb welcher sich die zugehörige Kurvenscheibe befindet, steht ein Zahn 65/i vor, der auf das Profil der Kurvenscheibe 25/i an der Stelle dessen größten Radius aufliegen kann (s. Fig. 3).
  • Die Kurvenscheiben 25/1 bis 25/8 sind gegeneinander fortschreitend etwas verdreht an der Welle 23 befestigt, um - wie nachfolgend erläutert wird -den Abdruck der verschiedenen Zeilen einer Druckplatte in aufeinanderfolgenden Augenblicken zu bewirken.
  • Was die Wirkungsweise der soeben beschriebenen mechanischen Druckvorrichtung anbelangt, sei bemerkt, daß während der Drehung der Welle 23 im Uhrzeigersinn (in Fig. 3 gesehen) die Kurvenscheiben 25/1 bis 25/8 nacheinander die Zähne 6511 bis 65/8 der zugehörigen Platten 28/1 bis 28/8 freigeben. Jene Platten, die vorher vom zugehörigen Haken 55/1 bis 55/8 befreit wurden, werden somit unter der Wirkung ihrer Federn 52/i und 52'/i nach unten gezogen, und folglich wird die entsprechende Zeile der Druckplatte zum Abdruck gebracht. Wie erwähnt, sind im dargestellten Ausführungsbeispiel (s. auch Fig. 6 und 7) Druckplatten 26 mit einer Höchstzahl von acht Zeilen vorgesehen, die je durch ein Gummidruckkissen 51/1 bis 51/8 abgedruckt werden.
  • Jene Platten 28/i, die hingegen von ihren Haken 5511 nicht befreit wurden, bleiben bei Drehung der Welle 23 auch dann in angehobener Stellung, wenn die entsprechenden Kurvenscheiben 25/i die Zähne 65/i freigeben.
  • Es ergibt sich daraus, daß der Abdruck einer ganzen Druckplatte bzw. einzelner Zeilen derselben durch die genannten Elektromagneten 63/i vorbereitet bzw. verhindert wird. Auf die Steuerung dieser Magneten wird nachfolgend näher zurückgekommen.
  • In Fig. 20 sind die unterhalb der Abdruckebene 1 der Maschine angeordneten Organe sichtbar. Das Farbband 10 wird in bekannter Weise durch eine Pleuelstange 96 bewegt, die mit einem Exzenter 97 verbunden ist, der auf einer Welle 98 befestigt ist, welche über das Kegelräderpaar 99, 100 von einem Motor mit Untersetzungsgetriebe angetrieben wird.
  • Die sich ständig drehende Welle 98 steuert mittels zweier Nocken 130, 131 (s. Fig. 20) zwei Kontakte 130/1 bzw. 131/1, deren Schließzeiten, bezogen auf eine volle Umdrehung der Welle 98 (360°), in Fig. 13 mit stark ausgezogenen Linien ersichtlich sind.
  • Wie noch erläutert wird, haben diese Kontakte die Aufgabe, die Abstimmung der Vorschub- und Abdruckphasen sicherzustellen.
  • Die Welle 98 treibt ferner mittels eines Exzenters 148 die Auswahlvorrichtung 8 der Druckplatten an, welche nachfolgend noch näher erläutert wird.
  • Aus Fig. 20 geht hervor, daß sowohl das Farbband 10 als auch die Auswahlvorrichtung 8 je Umdrehung der Welle des Untersetzungsgetriebes 101 einen Vorschubimpuls erhalten.
  • Das Getriebe 101 treibt ferner über eine nach einer vollen Umdrehung selbsttätig auskuppelnde, von einem Magneten 103 gesteuerte Kupplung 102 eine Welle 160 an, an der ein Exzenter 104 befestigt ist, der mittels einer Pleuelstange 105 hin- und herdreht, welche über ein Kegelräderpaar 107,108 einen Hebel 109 hin- und herschwenkt, mit welchem der Druckplattenvorschubschlitten 110 verbunden ist. Die Welle 160 trägt ferner Nocken 78, 88 und 132, mittels welcher Kontakte 78/1, 88/1, 132/1 gesteuert werden, deren Schließzeiten ebenfalls im Schaubild der Fig.13 dargestellt sind und auf deren Zweck nachfolgend noch näher eingegangen wird.
  • Die Elektromagneten 63/i gehören einer elektrischen Schalteinrichtung an, die in Fig.12 schematisch dargestellt ist und deren Wirkungsweise an Hand des Schaubildes der Fig. 13 besser verständlich wird.
  • Im Schaltschema der Fig. 12 ist ein Buchsenfeld 75 ersichtlich, das eine erste Reihe von Buchsen 76, eine zweite Reihe von vierundzwanzig Buchsen 80/1 bis 80/24, eine dritte Reihe von ebenfalls vierundzwanzig Buchsen 801/1 bis 801/24 und schließlich eine vierte Reihe von Buchsen umfaßt, wobei diese vierte Buchsenreihe in vier Gruppen unterteilt ist. Eine dieser Gruppen umfaßt acht Buchsen 82/1 bis 82/8, die zweite Gruppe umfaßt einige Buchsen N, die dritte Gruppe einige Buchsen P und schließlich die vierte Gruppe acht Buchsen 83/1 bis 83/8.
  • Die erste Reihe Buchsen 76 kann über einen Kontakt 78/1 aus einer Transformatorgleichrichterschaltung 77 positive Spannung erhalten, und sämtliche Buchsen 76 dieser Reihe sind untereinander elektrisch verbunden. Der Kontakt 78/1 wird durch einen Nocken 78 geöffnet und geschlossen.
  • Die Buchsen 76 können mittels steckbarer Verbindungskabel, von denen in Fig. 12 eines dargestellt und mit 161 bezeichnet ist, jede mit einer der Buchsen 80/1 bis 80/24 elektrisch verbunden werden.
  • Zwischen jeder Buchse der Buchsenreihe 80I1 bis 80/24 und der entsprechenden Buchse der Buchsenreihe 801/1 bis 801/24 (z. B. zwischen der Buchse 80/3 und der Buchse 801/3) liegt ein Arbeitskontakt, der mittels eines Reiters an einer Druckplatte (beispielsweise der Reiter der die dritte Reihe der Platte kennzeichnet) geschlossen werden kann.
  • Die Buchsen 801/1 bis 801/24 stellen somit die Ausgänge dieser Arbeitskontakte dar und können ihrerseits mittels steckbarer Verbindungsschnüre von Hand aus mit den Buchsengruppen 82/1 bis 82/8, N, P und 83/1 bis 83/8 verbunden werden.
  • Die Buchsen P sind untereinander und mit einem Ende der Wicklung eines Relais 81 verbunden, dessen anderes Wicklungsende über einen Widerstand 87 mit dem negativen Pol der Transformatorgleichrichtergruppe 77 verbunden ist. Das Relais 81 besitzt neun Arbeitskontakte 81/1 bis 81/9. Der Kontakt 81/1 ist ein Haltekontakt für das Relais 81, um es, nachdem es zum Ansprechen gebracht wurde, weiter zu halten, auch wenn von den Buchsen P kein Strom mehr zugeführt wird. Der Haltestromkreis für das Relais 81 führt jedoch außer über den genannten Haltekontakt auch über einen weiteren Arbeitskontakt 88/1, der von einem Nocken 88 gesteuert wird, welcher wie der Nocken 78 zur Steuerung des genannten Kontaktes 78/1 auf der Welle 160 zur Vorschubbetätigung der Druckplatten sitzt (s. Fig. 20). Die Welle 160 ist mit der Welle 23 synchronisiert, auf welcher der Nocken 89 sitzt, auf den später noch zurückgekommen wird (s. Fig. 2).
  • Die Buchsen N sind ebenfalls untereinander und mit der Wicklung des Relais 81 verbunden, jedoch am anderen Wicklungsende als die Verbindung zu den Buchsen P.
  • Die Buchsen 83/1 bis 83/8 sind mit acht Relais 84./1 bis 84/8 verbunden, und zwar ist jeder Buchse eines dieser Relais zugeordnet, wobei in die jeweiligen Verbindungsleitungen je ein Gleichrichter 85/1 bis 85/8 eingeschaltet ist, der den Stromfluß nur von der Buchse zum zugehörigen Relais und nicht umgekehrt zuläßt. Das andere Ende der Relaiswicklungen ist über je einen Widerstand 86/1 bis 86/8 mit dem Negativpol verbunden und ferner an je eine der Buchsen 821 bis 82/8 angeschlossen.
  • Jedes der Relais 84/i (i = 1, 2 ... 8) besitzt zwei Arbeitskontakte, die mit 841/1 bis 84 8/1 und mit 841/2 bis 84 8/2 bezeichnet sind. Die Relaiskontakte 84 rls (worin s = 1, 2 und r = 1, 2 ... 8 ist) werden nachfolgend verschiedentlich in dieser allgemeinen Form bezeichnet, in der der Index r die Zugehörigkeit zum entsprechenden Relais und der Index s die Zugehörigkeit zu einer der beiden Kontaktreihen angibt.
  • Beispielsweise entsprechen dem Relais 84/5 die beiden Kontakte 84 511 und 84 5/2, die je einer der beiden Kontaktreihen angehören. Die Kontakte 841/1 bis 84 8/1 sind Haltekontakte der entsprechenden Relais 84/1 bis 84/8 und halten die Relais im erregten Zustand, auch wenn. über die Buchsen 83/1 bis 83/8 keine Spannung anliegt. Die Relais halten sich daher selbsttätig über den geschlossenen Arbeitskontakt 88/1, ähnlich wie dies bereits für das Relais 81 beschrieben wurde.
  • Im Schaltschema sind auch die Wicklungen der acht Elektromagneten 63/1 bis 63/8 eingezeichnet, von denen jeder, wie ersichtlich, durch zwei der oben erläuterten Kontakte (die parallel liegen) erregt werden kann, und zwar durch die Kontakte 81/2 bis 81/9 des Relais 81 und durch die Kontakte 841/2 bis 84 8/2 der Relais 84.!i.
  • Beispielsweise kann der Elektromagnet 63/4 durch den Arbeitskontakt 81/5 oder durch den Arbeitskontakt 84 4/2 erregt werden. Die Erregung sämtlicher Elektromagneten 63/i wird jedoch noch durch einen gemeinsamen Arbeitskontakt 89/1 kontrolliert, der durch den auf der Welle 23 sitzenden Nocken 89 gesteuert wird.
  • Im Schaltschema ist ferner die Wicklung 22 eingezeichnet, in deren Stromkreis ein Schalter 14/1 liegt; wenn derselbe geschlossen ist, wird - wie bereits erwähnt - bei jedem Arbeitszyklus der Maschine die Wicklung 22 erregt, weiche über die Kupplung 21 eine volle Umdrehung der Welle 23 bewirkt.
  • Der durch den Druckschalter 15 betätigte Kontakt 15/1 schaltet, wie aus dem Schaltschema hervorgeht, einen Elektromagneten 103 ein.
  • Der durch den Druckschalter 16 betätigte Kontakt 16/1 schaltet ein Relais 133 ein, wenn der mit ihm in Reihe liegende, von einem Nocken 131 gesteuerte Arbeitskontakt 131/1 geschlossen ist.
  • Das Relais 133 besitzt drei Arbeitskontakte 133/1, 133/2 und 133/3, von denen der Kontakt 133/1 ein Haltekontakt für das Relais ist, das über diesen Kontakt sowie über den durch den Nocken 130 gesteuerten Kontakt 13011 erregt gehalten wird.
  • Der Kontakt 132/2 gestattet im geschlossenen Zustand über einen Arbeitskontakt 132/1 die Erregung der Magnetwicklung 22. Der Kontakt 132/1 wird durch einen auf der Welle 1.60 sitzenden Nocken 132 gesteuert.
  • Der Kontakt 133/3 des Relais 133 gestattet schließlich im geschlossenen Zustand die Erregung der Magnetwicklung 103.
  • Im Schaubild der Fig. 13 sind die Schließzeiten der verschiedenen Kontakte angegeben.
  • Das Intervall von 0 bis 360° entspricht einer vollen Umdrehung der Welle 23.
  • Es ist ersichtlich, daß der Nocken 78 den Kontakt 78/1 im Intervall von 170 bis 190°, der Nocken 88 den Kontakt 88/1 im Intervall von 0 bis 160° und von 173 bis 360° und der Nocken 89 den Kontakt 89/1 im Intervall von 110 bis 160° geschlossen hält.
  • In der mit 90 bezeichneten Zeile sind ferner die aufeinanderfolgenden Intervalle angegeben, in denen der Abdruck der acht Zeilen einer Druckplatte stattfinden kann, wobei die voll ausgezogenen kurzen Abschnitte die Zeiten angeben, welche die aufeinanderfolgenden Druckkissen 51/i benötigen, um mit den zugehörigen Zeilen der Druckplatte in Berührung zu kommen, nachdem die Zähne 65/i nacheinander durch die Kurvenscheiben 25/i freigegeben wurden.
  • Der erste Abdruck beginnt bei 120°, der letzte endet bei 160°. Die Schließdauer des Kontaktes 131/1 durch den Nocken 131 erstreckt sich von 310 bis 355°, jene des Kontaktes 130/1 durch den Nocken 130 von 310 bis 30° des folgenden Arbeitskreislaufes und jene des Kontaktes 132/1 durch den Nocken 132 von 5 bis 30°.
  • Schließlich gibt die letzte Zeile des Schaubildes das Intervall an, in dem die Druckplatten vorgeschoben werden; dieses Intervall erstreckt sich von 210 bis 360°.
  • Bei Betätigung des den Abdruck und den Vorschub der Druckplatten auslösenden Druckschalters 16 wird sein Kontakt 16/1 geschlossen, über den während der Schließdauer des Kontaktes 131/1 das Relais 133 erregt wird, das seine drei Arbeitskontakte 133/1/2/3 schließt. Über den ersten Kontakt hält sich das Relais weiter, so lange der Kontakt 130/1 geschlossen ist.
  • Mittels des Kontaktes 133/3 wird der Magnet 103 erregt, welcher im folgenden Arbeitskreislauf dann den Plattenvorschub bewirkt.
  • Der Kontakt 133/2 bewirkt während der Schließzeit des Kontaktes 132/1 die Erregung des Elektromagneten 22, der die Drehung der Welle 23 kontrolliert.
  • Auf diese Weise sind der Vorschub und Abdruck der Druckplatten genau aufeinander abgestimmt, wie es beim Betrieb der Maschine erforderlich ist.
  • Will man eine Druckplatte zum Abdruck bringen, ohne den Vorschub auszulösen, ist der Druckschalter 14 zu betätigen, der den Elektromagnet 22 erregt, ohne daß auch der Vorschubmagnet 103 erregt wird.
  • Sollen schließlich die Platten vorgeschoben werden, ohne abgedruckt zu werden, dann ist der Druckschalter 15 zu drücken, welcher mittels seines Kontaktes 1511 nur den Magnet 103 erregt.
  • Es werden nun einige Beispiele der Wirkungsweise der bisher beschriebenen Einrichtungen der erfindungsgemäßen Adressendruckmaschine erläutert.
  • Diese Beispiele beziehen sich auf Druckplatten mit acht Zeilen, wie in den Fig. 6 und 10 dargestellt, welche entweder vollständig (Fig. 7) oder nur teilweise, d. h. in einigen Zeilen zum Abdruck gebracht werden können.
  • Es sei zunächst angenommen, daß eine ganze Druckplatte abgedruckt werden soll, die in Stellung 1 mit einem Reiter versehen ist.
  • Man verbindet mittels einer Verbindungsschnur eine der Buchsen 76 mit der Buchse 80/1 und mit einer zweiten Schnur die Buchse 801/1 mit einer beliebigen Buchse P.
  • In der Auswahlstellung längs der Vorschubbahn 5 schließt der Reiter an der Druckplatte den Arbeitskontakt zwischen den Buchsen 80/1 und 801/1.
  • Infolgedessen wird, wenn zu Beginn des Intervalls 170 bis 180° (Fig. 13) der Kontakt 78/1 geschlossen wird, das Relais 81 erregt, das seine neun Kontakte 81/1 bis 81/9 schließt.
  • Nach dem Ende des genannten Intervalls 170 bis 180° öffnet sich der Kontakt 78/1 wieder, so daß die Relaiswicklung 81 nicht mehr über die Buchse P gespeist wird, sondern über den Haltekreis, der über die Kontakte 81/1 und 88/1 führt (letzterer Kontakt ist in diesem Zeitpunkt, wie Fig.13 zeigt, geschlossen).
  • Die Kontakte des Relais 81 bleiben somit geschlossen, darunter auch die den acht Magneten 63/i entsprechenden Kontakte 81/2 bis 81/9. Im darauffolgenden Arbeitszyklus wird von 110° an (Fig. 13) der Kontakt 89/1 geschlossen, so daß die acht Magneten 63/i über die geschlossenen Kontakte 81/2 bis 81/9 erregt werden können. Dies hat zur Folge, daß ihre Anker 62/i über die Zugglieder 61/i die acht Haken 55/i verschwenken, so daß die acht Platten freigegeben werden.
  • Unmittelbar darauf werden im Intervall von 120 bis 160° in aufeinanderfolgenden Augenblicken die Zähne 65/i der Platten 28/i durch die Kurvenscheiben 25/i freigegeben, so daß die Platten 28/i alle, und zwar eine nach der anderen, unter der Wirkung der Federn 52/i und 52'/i nach unten gezogen werden. Auf diese Weise führen alle acht Druckkissen 51/i den Abdruck der acht Zeilen der Druckplatte aus.
  • Im beschriebenen Beispiel war angenommen worden, daß an der Druckplatte ein Reiter in der Stellung 1 angebracht sei. Wäre der Reiter hingegen in einer anderen Stellung an der Druckplatte angebracht worden, beispielsweise in der dritten Stellung, dann wäre durch die Verbindung einer Buchse 76 mit der Buchse 80/1 und der Buchse 801I1 mit einer Buchse P das Relais 81 nicht zum Ansprechen gebracht worden, da der Arbeitskontakt zwischen den Buchsen 80/1 und 801/1 nicht geschlossen worden wäre. Infolgedessen wäre die Druckplatte, welche von der Auswahlstellung in die Abdruckstellung gelangte, nicht zum Abdruck gekommen.
  • Mit dem Reiter in der dritten Stellung an der Druckplatte kann man den Abdruck der gesamten Platte erzielen, wenn man hingegen eine der Buchsen 76 mit der Buchse 80/3 und die Buchse 801/3 mit einer Buchse P verbindet.
  • Es sei nun der Fall angenommen, daß man von einer Druckplatte nur eine Zeile, beispielsweise nur die erste Zeile abdrucken will. Hierzu bringt man zunächst einen Reiter an der Druckplatte, beispielsweise in Stellung 1 an. Sodann stellt man mittels steckbarer Verbindungsschnüre eine Verbindung zwischen einer der Buchsen 76 und der Buchse 80/1 sowie zwischen der Buchse 801/1 und der Buchse 83/1 her. In der Auswahlstellung schließt der Reiter der Druckplatte den Arbeitskontakt zwischen den Buchsen 80/1 und 801/1.
  • Zu Beginn des Intervalls von 170 bis 190° schließt der Nocken 78 den Kontakt 78/1 (wie beim vorherigen Beispiel), so daß das Relais 84/1 erregt wird und seine Kontakte 841/1 und 841/2 schließt. Über den Kontakt 841/1 hält sich das Relais 84/1 für die Dauer der Schließzeit des Kontaktes 88/1 (Fig. 13).
  • Wenn die Druckplatte sodann von der Auswahlstellung in die Abdruckstellung gelangt, wird im nächsten Zyklus zu Beginn des Intervalls von 110 bis 160° der Kontakt 89/1 geschlossen und der Elektromagnet 63I1 erregt. Dabei wird die Platte 28/1 vom Haken 55/1 befreit und der Abdruck der ersten Zeile vorbereitet. Der Abdruck erfolgt, wie beim vorherigen Beispiel, im Intervall von 120 bis 160°, in dem der Kontakt 89/1 immer geschlossen ist.
  • Auf analoge Weise kann der Abdruck mehrerer Zeilen einer Druckplatte hervorgerufen werden. Will man beispielsweise die dritte und fünfte Zeile zum Abdruck bringen, dann müssen an der Druckplatte zwei Reiter, beispielsweise in der dritten und vierten Stellung angebracht werden.
  • Es sind weiter eine Buchse 76 mit der Buchse 80/3 und eine andere Buchse 76 mit der Buchse 80/5 zu verbinden, und die Buchse 801/3 ist mit der Buchse 83/3 und die Buchse 83/5 zu verbinden. Durch die beiden Reiter an der Druckplatte werden die Relais 84/3 und 84/5 zum Ansprechen gebracht, welche ihre Kontakte 84 3/1 und 84 3/2 bzw. 84 5I1 und 84 5/2 schließen.
  • Über ihre Kontakte 84 3/1 und 84 5/1 halten sich die Relais selbst, solange der Kontakt 88/1 geschlossen ist. Wenn der Kontakt 89/1 geschlossen wird (Intervall von 110 bis 160°), werden sodann die Elektromagneten 63/3 und 63/5 erregt, und im Intervall von 120 bis 160° werden die Zeilen drei ind fünf der betreffenden Druckplatte abgedruckt.
  • Die Fig. 8, 9 und 11 betreffen ein Beispiel, in dem die zweite, dritte und achte Zeile der in Fig. 10 dargestellten Druckplatte abgedruckt werden. Die abgedruckten Zeilen (vom oberen Rand der Druckplatte gezählt) sind in Fig. 11 dargestellt. Ihr Abdruck erfolgt durch die Platten 28/2, 28/3 und 28I8.
  • In Fig. 8 ist die Platte 28/3 gesenkt, da der Magnet 63/3 erregt wurde, während die Platte 28/4 angehoben ist, da der Magnet 63/3 nicht erregt wurde.
  • Es sei nun ein etwas komplizierter Fall in Betracht gezogen, in dem außer den Verbindungen zwischen einer Buchse 76 und der Buchse 80!1 und zwischen der Buchse 801/1 und einer Buchse P auch eine Buchse 76 mit der Buchse 80/2 und die Buchse 801/2 mit einer Buchse N verbunden sein sollen. Ferner sei angenommen, daß sich in der Auswahlstellung eine Druckplatte befindet, die sowohl in der Stellung 1, als auch in der Stellung 2 mit einem Reiter versehen ist.
  • In diesem Fall wird beim Schließen des Kontaktes 78/1 sowohl an die Buchsen N als auch an die Buchsen P Spannung angelegt. Es wird somit an beide Wicklungsenden des Relais 81 die gleiche Spannung angelegt und das Relais wird daher nicht erregt. Demzufolge wird keiner der Magneten 63/i erregt, und die Druckplatte wird nicht abgedruckt.
  • Dies ist ein Beispiel der Wirkungsweise der negativen Auswahl, deren praktische Verwendung sehr häufig vorkommt.
  • Es sei nun angenommen, daß man nur eine Zeile einer Druckplatte abdrucken will, wobei negative und positive Auswahl kombiniert werden sollen.
  • Hierzu werden eine Buchse 76 mit der Buchse 80/1, die Buchse 801/1 mit der Buchse 83/1, ferner eine andere Buchse 76 mit der Buchse 80/2 und die Buchse 801/2 mit der Buchse 82/1 verbunden.
  • In der Auswahlstellung befände sich eine Druckplatte mit einem Reiter in Stellung 1 und mit einem zweiten Reiter in Stellung 2.
  • Sobald der Kontakt 78/1 geschlossen wird, gelangt Strom an die Buchsen 83/1 und 82/1, so daß gleichzeitig beide Enden der Wicklung des Relais 84/1 an Spannung gelegt werden und das Relais nicht anspricht. Wenn die Druckplatte von der Auswahlstellung in die Druckstellung gelangt, wird also keine Zeile abgedruckt. Hätte die Druckplatte jedoch nur einen Reiter in Stellung 1 gehabt, dann wäre die Zeile Eins abgedruckt worden.
  • Auch diese Möglichkeit der kombinierten positiven und negativen Auswahl ist bei der praktischen Verwendung der Maschine sehr nützlich.
  • Was die Kennzeichnung der Druckplatten anbelangt, so können sie beispielsweise mit Reitern versehen werden, von denen jeder einer oder zwei Auswahlstellen entsprechen kann. Der Reiter 163 (Fig. 22) ist mit einer Fahne für eine Auswahlstelle versehen, desgleichen die in Fig. 10 an der Druckplatte links und rechts angebrachten Reiter, während der mittlere Reiter eine breitere Fahne besitzt, die für zwei Auswahlstellen dient.
  • Im vorliegenden Fall ist angenommen, daß an den Druckplatten zwölf Reiter angebracht werden können, so daß vierundzwanzig Auswahlstellen möglich sind. Die Anbringung der Reiter 163 an den Druckplatten 26 ist an sich bekannt und übrigens aus Fig. 22 klar ersichtlich.
  • Die genannten vierundzwanzig Auswahlstellen entsprechen den vierundzwanzig Buchsen 80/1 bis 80/24 und 801/1 bis 801/24 bzw. den zwischen diesen Buchsen angeordneten Arbeitskontakten, welche durch die Reiter an den Druckplatten geschlossen werden können, wenn sich die Druckplatten längs ihrer Vorschubbahn 5 (Fig. 1) in der Stellung 8 befinden.
  • Die Vorrichtung, welche die Kontakte zwischen den Buchsen 80/1 bis 80/24 und 801/1 bis 801/24 vermittels der Reiter an den Druckplatten zum Schließen bringt, ist in Fig. 21 näher dargestellt.
  • Bei jedem Arbeitszyklus der Maschine führt die Welle 98 eine volle Umdrehung aus und bewirkt dabei mittels eines Exzenters 148 und eines Hebels 140 eine Aufundabbewegung einer Platte 141. In der angehobenen Stellung liegt die Platte 141 mit ihrem Ende auf eine Isolierhülse 142/'k (k =1, 2 ... 24) auf, die an einer Stange 143/k angebracht ist.
  • Jede der vierundzwanzig Stangen 143/k besitzt eine Feder 144/k, die bestrebt ist, die betreffende Stange nach oben zu verschieben. Jeder Stange 143/k ist ferner ein Kontaktpaar zugeordnet, und zwar ein fester Kontakt 152/k und ein an einer Blattfeder 146/k angebrachter beweglicher Kontakt 1511k.
  • Die beiden Kontakte sind elektrisch mit den Buchsen 80 1i k bzw. 80/k (k =1, 2 ... 24) verbunden. Die vierundzwanzig Stangen 143/k entsprechen den möglichen vierundzwanzig Auswahlstellen, welche durch die Teile der Reiter an den Druckplatten festgelegt sind. Wenn bei Drehung der Welle 98 und beim Anheben der Platte 141 die Stange 143/k einen dieser Teile der Reiter vorfindet, dann bleiben die Kontakte 151/k und 152/k geschlossen. Ist hingegen kein Teil eines Reiters 163 vorhanden, dann kann die Stange 143/k durch ihre Feder 144/k nach oben verschoben werden, wobei der Rand 149/k der Hülse 142/k das Ende der Blattfeder 146/k ergreift und anhebt, so daß die Kontakte 151/k und 152/k geöffnet werden.
  • Je nachdem, ob die Kontakte zwischen den Buchsen 80/k und 801/k geschlossen oder geöffnet sind, wird beim Schließen des Kontaktes 78/1 von den Buchsen 80/k zu jenen 801/k Strom fließen oder nicht.
  • In den Fig. 14 und 15 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, bei der die Auswahl der von einer Druckplatte abzudruckenden Zeilen von Hand aus durchgeführt wird.
  • Hier ist der Haken 551i (i=1, 2 ... 8) mittels eines Zugstabes 120/i mit einem Hebel 121/i verbunden, welcher Zugstab im Punkt 66/i an besagtem Hebel angelenkt ist, der frei um eine ortsfeste Achse 67 schwingbar ist.
  • Am unteren verbreiterten Ende besitzt der Hebel 121/i zwei Kerben 681i und 69/i, in die eine Feder 70/i einrasten kann, welche an einem quadratischen, zwischen den Seitenwänden 42, 43 befestigten Stab 71 angebracht ist. Das obere Ende 72/i des Hebels 121/i ragt über eine kammartige Führungsleiste 73 hinaus, die an einem Stab 74 befestigt ist.
  • In der in Fig. 14 dargestellten Lage ist die Feder 70/i in die Raste 69/i des zugehörigen Hebels 121/i eingerastet, wobei die zugehörige Platte 28/i vom Haken 55/i gehalten wird.
  • Wird das Hebelende 72/i von Hand aus in die in Fig. 15 gezeigte Lage gebracht, dann wird die Platte 28/i vom Haken 55/i freigegeben und kann, wenn auch die zugehörige Kurvenscheibe 25/i den Zahn 65/i freigibt, zur Durchführung des Abdruckes der entsprechenden Zeile der Druckplatte nach unten schnellen.
  • Durch Betätigung der acht Hebel 121/i im einen oder anderen Sinn kann man somit die abzudrukkenden Zeilen auswählen. Diese Handeinstellung zur Zeilenauswahl kann beispielsweise für eine Reihe abzudruckender Druckplatten bestehenbleiben.
  • Weitere Ausführungsvarianten .der Einrichtung zum Abdruck der Zeilen der Druckplatten sind in den Fig. 16, 17 und 18, 19 dargestellt.
  • Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 16, 17 sieht zur Steuerung der Abwärtsbewegung der Druckkissenträgerplatten 28/i wieder Kurvenscheiben 25/i vor, die an der Welle 23 befestigt sind. Diese Kurvenscheiben wirken hier jedoch nicht unmittelbar auf die Platten 28/i, sondern mittels eines dreiarmigen Hebels 93/i, der um eine Achse 125 schwenkbar ist und an einem Arm die Platte 28/i trägt. Auf den zweiten, im wesentlichen senkrecht stehenden Arm des Hebels 93/i wirkt eine Feder 94/i, die am betreffenden Hebelarm und an einem quadratischen Querstab 126 befestigt ist, derart ein, daß sie bestrebt ist, den Hebel im Gegenuhrzeigersinn (in Fig. 16) um die Achse 125 zu drehen. Der dritte Hebelarm kann am Profil der Kurvenscheibe 25/i anliegen. Auf das Ende des senkrechten Hebelarmes wirkt ein um eine ortsfeste Achse 127 schwenkbarer Haken 92/i ein, der mittels eines Zylinders 128/i mit dem Anker der Magneten 63/i verbunden ist. In der Lage nach Fig. 16 hält der Haken 92/i den Hebel 93/i fest.
  • Gibt die Kurvenscheibe 25/i bei ihrer Drehung das auf sie aufliegende Ende des Hebelarmes frei, dann kann sich der entsprechende Hebel 93/i unter der Wirkung der Feder 941i verdrehen, wenn er nicht vom zugehörigen Haken 92/i festgehalten wird. Die Steuerung der Magneten 63/i, die auf die Haken 92/i einwirken, erfolgt in gleicher Weise, wie unter Bezugnahme auf Fig. 12 bereits beschrieben.
  • Nach dem Ausführungsbespiel der Fig. 18, 19 ist ebenfalls je Platte 28/i ein dreiarmiger Hebel 93/i vorgesehen, der an einem Arm wieder mittels eines Hakens 1301i festgehalten bzw. freigegeben werden kann, während die eigentliche Herbeiführung des Abdruckes nicht durch eine Kurvenscheibe, sondern durch einen Hebel 95/i gesteuert wird. Die Haken 130/i und die Hebel 951i können im Uhrzeigersinn gedreht werden, um den Abdruck der entsprechenden Zeile herbeizuführen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Adressendruckmaschine mit einem aus einer Reihe von getrennten Druckkissen zusammengesetzten Druckelement, deren Anzahl der Zeilenzahl der Druckplatten und ortsfesten Druckstöcke entspricht und die je an einer Tragplatte angebracht sind, welche Platten in Führungen des Druckkopfes frei auf und ab verschiebbar sind und jede durch Federn im Sinne der Herbeiführung des Abdruckes der entsprechenden Zeilen der Druckplatte bzw. des Druckstockes betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß je Druckkissentragplatte (28/i) eine Kurvenscheibe (25/i) vorgesehen ist, die die Tragplatte entgegen der Wirkung der Federn (52/i, 52'/i) in der angehobenen Stellung hält und nach einem gewissen Drehwinkel die zugehörige Tragplatte freigibt, so daß sie unter der Federwirkung die Bewegung zur Herbeiführung des Abdruckes durchführen kann.
  2. 2. Adressendruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheiben (25/i) gegeneinander jeweils verdreht auf ein und derselben Welle (23) sitzen.
  3. 3. Adressendruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die mittlere Ausnehmung einer jeden Tragplatte (28/i) ein Zahn (65/i) vorragt, der unter der Wirkung der Federn (52/i, 52'/i) auf dem Profil der innerhalb der mittleren Ausnehmung der Platten angeordneten Kurvenscheiben (25/i) aufliegt.
  4. 4. Adressendruckmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Auswahlvorrichtung zur Vorauswahl des Betriebseinsatzes der Druckkissen (511i) vorgesehen ist.
  5. 5. Adressendruckmaschine nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlvorrichtung je Druckkissentragplatte (28/z) einen Haken (55/z) aufweist, der in die zugehörige Platte eingreifen und ihre Abwärtsbewegung entgegen der Wirkung der Federn verhindern kann, wobei Mittel zum Aushaken der Haken von den Platten (28/z') vorgesehen sind.
  6. 6. Adressendruckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haken (55/z) mittels eines Zuggliedes (120/z) mit einem Handbetätigungshebel (121/i) verbunden ist, der in zwei Lagen feststellbar ist, wobei in einer Lage der Haken (55/i) die zugehörige Platte (28/i) festhält, während er sie in der anderen Lage des Hebels (121/z) freigibt.
  7. 7. Adressendruckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haken (55/z) mittels eines Zuggliedes (61/z) mit dem Anker (62/z) eines Elektromagneten (63/z) verbunden ist. B. Adressendruckmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagneten (63/z) durch eine elektrische Schalteinrichtung erregbar sind, die ein Buchsenfeld (75) mit vier Reihen von Buchsen umfaßt, von denen die erste Buchsenreihe (76) mit dem positiven Pol einer Transformatorgleichrichterschaltung (77) verbunden ist, wobei in dieser Verbindung ein durch einen Nocken (78) betätigbarer Kontakt (78/1) liegt, der durch diesen auf der Vorschubwelle (160) der Druckplatten sitzenden Nocken (78) geschlossen wird, wenn sich die Druckplatten in einer Auswahlstellung befinden, die zweite Buchsenreihe (80/1 bis 80/24) mit den Buchsen der ersten Reihe mittels wahlweise herstellbarer Verbindungen verbunden werden kann, die dritte Buchsenreihe (801/1 bis 801/24) über je einen Kontakt mit den entsprechenden Buchsen der zweiten Reihe verbunden ist, wobei diese Kontakte durch an den Druckplatten in verschiedenen Stellen anbringbare Organe, beispielsweise Reiter (163), geschlossen werden können, und die vierte Buchsenreihe (83/1 bis 83I8) mittels wahlweise herstellbarer Verbindungen mit den Buchsen der dritten Reihe verbindbar ist und jede Buchse dieser vierten Reihe mit einem Relais (84/z) verbunden ist, dessen anderes Wicklungsende über einen Widerstand (86/i) am negativen Pol der Schaltung (77) liegt, wobei diese Relais (84/i) je zwei Arbeitskontakte besitzen, von denen einer (841/1 bis 84 8/1) ein Haltekontakt für das entsprechende Relais in Abhängigkeit von einem gemeinsamen Kontakt (88/1) ist, der von einem Nocken (88) betätigt wird, welcher auf der Vorschubwelle (160) der Druckplatten sitzt, und der vor dem Öffnen des Kontaktes (78/1) geschlossen wird und bis zum Abdruck der Zeilen der Druckplatte im nächsten Arbeitszyklus geschlossen bleibt, während der zweite Arbeitskontakt (841/2 bis 84 8/2) der Relais (84/i) den Stromkreis des Freigabemagneten (63/z) für die Druckkissentragplatten (28/i) schließt, welcher Stromkreis parallel zum Erregerkreis der Relais (84/i) liegt und einen gemeinsamen Kontakt (89/i) aufweist, der während der Gesamtdauer des Abdruckes der ausgewählten Zeilen geschlossen wird. 9. Adressendruckmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die vierte Buchsenreihe im Buchsenfeld (75) nicht eine Anzahl von Buchsen (82/1 bis 82/8) umfaßt, die wahlweise mittels lösbarer Verbindungen mit den Buchsen (801/1 bis 801/24) der dritten Buchsenreihe verbindbar sind und ihrerseits mit dem Ausgangsende der Wicklungen der Relais (84/i) verbunden sind. 10. Adressendruckmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die vierte Buchsenreihe im Buchsenfeld (75) ferner eine Buchsengruppe (P) umfaßt, die mittels lösbarer Verbindungen wahlweise mit den Buchsen der dritten Reihe verbindbar ist und ihrerseits mit einem Wicklungsende eines Relais (81) verbunden ist, das mit dem anderen Wicklungsende über einen Widerstand (87) am Negativpol der Schaltung liegt und das eine Reihe von Arbeitskontakten (81/1 bis 81/9) besitzt, von denen einer (81/1) ein Haltekontakt für das Relais (81) in Abhängigkeit vom Kontakt (88/1) ist, während die anderen Kontakte (81/2 bis 81I9) je in einem der Stromkreise der Freigabemagneten (63/z) für die Druckkissentragplatten (28/i) liegen. 1.1. Adressendruckmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die vierte Buchsenreihe im Buchsenfeld (75) eine weitere Gruppe von Buchsen (N) aufweist, die mittels lösbarer Verbindungen wahlweise mit den Buchsen der dritten Reihe verbindbar ist und die mit dem Ausgangsende der Wicklung des Relais (81) verbunden ist, an deren Eingangsende die Buchsen (P) angeschlossen sind. 12. Adressendruckmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (23) der Kurvenscheiben (25/z) über eine von einem Elektromagneten (22) gesteuerte Kupplung (21), die nach einer vollen Umdrehung automatisch auskuppelt, mit einer kontinuierlich laufenden Welle der Maschine verbunden ist und daß die Druckplattenvorschubwelle (160) ebenfalls über eine derartige, durch einen Elektromagneten (103) gesteuerte Kupplung (102) mit einer kontinuierlich laufenden Welle verbunden ist, wobei die beiden Magneten (22, 103) getrennt durch je einen Druckschalter (14,15) erregbar sind und außerdem über eine Synchronisierschaltung durch einen weiteren gemeinsamen Druckschalter (16) erregt werden können, welche Schaltung zwei Kontakte (130/1 und 131/1), die je durch einen auf einer sich fortlaufend drehenden Welle sitzenden Nocken (130 bzw. 131) betätigbar sind, und einen Kontakt (132/1) umfaßt, der durch einen auf der Vorschubwelle (160) sitzenden Nocken (132) betätigbar ist, wobei der Kontakt (131/1) im Kreis des durch den Schalter (16) betätigten Kontaktes (16/1) zur Einschaltung eines Relais (133) liegt, das sich mittels eines eigenen Kontaktes (133/1) für die Schließzeit des Kontaktes (130/1) weiterhält und das mittels eines Kontaktes (133/3) die Erregung des den Druckplattenvorschub herbeiführenden Magneten (103) und mittels eines Kontaktes (133/2) in der Zeit des geschlossenen Kontaktes (132/1) die Erregung des den Abdruck herbeiführenden Magneten (22) steuert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 631355; deutsche Auslegeschrift Nr. 1100 049; britische Patentschrift Nr. 791273.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE631355C (de) * 1930-05-12 1936-06-24 Addressograph Co Druckmaschine, insbesondere Adressendruckmaschine
GB791273A (en) * 1953-08-20 1958-02-26 Adrema Ltd Improvements in or relating to printing machines
DE1100049B (de) * 1957-05-10 1961-02-23 Wilhelm Ritzerfeld Vervielfaeltiger mit ebenem Druckform-traeger zum Abdrucken ausgewaehlter Abschnitte aus abdruckfaehigen Spiegelbildoriginalen

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