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DE1149563B - Heuwerbungsmaschine - Google Patents

Heuwerbungsmaschine

Info

Publication number
DE1149563B
DE1149563B DED23234A DED0023234A DE1149563B DE 1149563 B DE1149563 B DE 1149563B DE D23234 A DED23234 A DE D23234A DE D0023234 A DED0023234 A DE D0023234A DE 1149563 B DE1149563 B DE 1149563B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tension elements
control lever
tine
crossheads
parallel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED23234A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Duecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED23234A priority Critical patent/DE1149563B/de
Publication of DE1149563B publication Critical patent/DE1149563B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/06Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying endless chains or belts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Heuwerbungsmaschine mit zwei in zueinander parallelen, vertikalen, zur Fahrtrichtung senkrechten Ebenen umlaufenden, über zwei Umlenkräderpaare geführten endlosen Zugelementen, die durch an den Zugelementen schwenkbar gelagerte Querhäupter miteinander verbunden sind.
Bei Maschinen dieser Art ist es ferner bekannt, zwei in parallelem Abstand laufende endlose Kettenstränge anzuordnen, an denen die Zinkenrechen gelenkig befestigt sind. Hinter den die Zinkenrechen tragenden Kettensträngen ist ein dritter, gleichen Achsabstand wie die anderen Kettenstränge aufweisender Kettenstrang exzentrisch zu ersteren nach oben versetzt vorgesehen, der durch Kurbelarme mit den Querhäuptern gelenkig verbunden ist. Die Kurbelarme bewirken beim Umlauf der Ketten, daß die Zinkenrechen stets in einer im wesentlichen nach unten gerichteten vertikalen Stellung verbleiben. Diese bekannte Steuerung von Zinkenrechen, die dem Zweck dient, das Heu beim Umlauf der Zinkenrechen nicht über das obere Trum mitzunehmen, ist außerordentlich vielgliedrig und kostspielig in der Herstellung. Außerdem neigen die vielen beweglichen Teile dazu, Störungen zu verursachen. Umlaufende Ketten sind außerdem im Betrieb sehr geräuschvoll und nicht geeignet, mit hoher Geschwindigkeit zu laufen.
Eine andere bekannte Heuwerbungsmaschine weist ebenfalls zwischen zwei Ketten angelenkte Zinkenrechen auf, wobei am Querhaupt jedes Zinkenrechens ein Steuerhebel fest angeordnet ist, dessen freies Ende durch einen Steuerlenker gelenkig mit der Kette verbunden ist. Diese Maschine arbeitet in der einen Umlaufrichtung als Heuwender und in der anderen Umlaufrichtung als Schwadleger. Auch bei dieser Maschine ist der Winkel, den die Zinken der Zinkenrechen mit dem Erdboden einschließen, nicht veränderbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung zum Steuern der Zinkenrechen einer Heuwerbungsmaschine der vorstehend beschriebenen Art so auszubilden, daß der Winkel, den die Zinken der Zinkenrechen mit dem Erdboden einschließen, d. h. ihre Arbeitsstellung, verändert werden kann. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß das freie, in bezug auf die Bewegungsrichtung der Zugelemente nach hinten weisende Ende des Steuerhebels als Gabel ausgebildet ist, deren Schenkel eine durch winkelförmige Halterungen fest mit den Zugelementen verbundene, sich parallel zu den Querhäuptern der Zinkenrechen erstreckende Stange übergreifen, wobei in den Halterungen mehrere, in ver-Heuwerbungsmaschine
Anmelder:
Josef Dücker,
Wendfeld, Post Stadtlohn (Westf.)7a
Josef Dücker, Wendfeld, Post Stadtlohn (Westf.), ist als Erfinder genannt worden
schieden großen Abständen von den Zugelementen angeordnete Löcher vorgesehen sind. Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Heuwerbungsmaschine, bei der jedes Querhaupt der Zinkenrechen auf einem Hebel schwenkbar gelagert ist, der einenends in an den Zugelementen befestigten Winkeln schwenkbar gelagert und andemends als Gabel ausgebildet ist, deren Schenkel eine zwischen zwei auf den Zugelementen befestigten Winkeln gehaltene Stange übergreifen. Vorzugsweise ist der Steuerlenker längenveränderbar ausgebildet.
Durch die Erfindung kann die Stellung der Zinken der Zinkenrechen sowohl in ihrer Arbeitsstellung als auch in ihrer Stellung während des Umlaufens um die Umlenkrollen verändert werden. Auch ist der Schwenkwinkel, den die Heurechen beim Umlaufen um die Umlenkrollen beschreiben, veränderbar, so daß die Maschine an die verschiedenen Arbeitsweisen, wie Zeiten, Wenden und Schwadlegen, anpaßbar ist. Auch kann den durch verschiedenartiges Gut bedingten Erfordernissen des Arbeitsvorganges in einfacher und betriebssicherer Weise Rechnung getragen werden.
Bei landwirtschaftlichen Erntemaschinen ist es an sich bekannt, einen mit Zinken versehenen Aufnehmer zu verwenden, bei dem die Winkelstellung der Zinken gegenüber einer festen Bezugsebene veränderlich ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Steuerung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie H-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsart der Steuerung und
309 598/33
Fig. 5 eine weitere Äusführungsart der Steuerung nach der Erfindung.
Die Heuwerbungsmaschine ist mit zwei in parallelem Abstand angeordneten, über Umlenkräderpaare 1 geführten endlosen Keilriemen 2 ausgerüstet. Die Umlenkräderpaare 1- sind fest auf je einer an den Enden des Maschinenrahmens (nicht dargestellt) gelagerten Welle 3 angebracht. Die Laufrichtung der Keilriemen 2 ist durch den Pfeil A angedeutet.
Gemäß Fig. 1 bis 3 sind auf den Keilriemen 2 Winkel 4 befestigt, an denen je ein sich nach hinten erstreckender Steuerhebel 5 durch Gelenkbolzen 6 gelenkig so befestigt ist, daß die beiden Steuerhebel 5 zwischen die Umlenkräderpaare 1 greifen können. Der Zinkenrechen 7, bestehend aus mehreren Zinken 8, die nachgiebig an einem Querhaupt 9 angebracht sind, ist mit seinem Querhaupt 9 fest mit den Steuerhebeln 5 verbunden. In parallelem, nach hinten hegendem Abstand zum Zinkenrechen 7 ist eine Stange 10 vorgesehen, die zwischen zwei auf den Keilriemen 2 befestigten winkelförmigen Halterungen 11 in Löchern 11' verstellbar befestigt ist. Die nach hinten weisenden Enden der Steuerhebel 5 sind als Gabeln 12 ausgebildet, die mit dem Steuerhebel 5 einen stampfen Winkel bilden. Die Schenkel 13 der Gabeln 12 übergreifen die Stange 10. Auf den gerade verlaufenden Strecken der Keilriemen 2 stehen die Winkel 4 und die winkelförmigen Halterungen 11 senkrecht zu den Keilriemen, d. h. parallel zueinander, wobei die Gabeln 12 über die Stange 10 mit ihren vollen Längen überstehen. Beim Umlaufen der Keilriemen 2 um die Umlenkräderpaare 1 nehmen die Winkel 4 und die winkelförmigen Halterungen 11 eine radiale Stellung ein, d. h., sie stehen im Winkel zueinander, so daß sich der Abstand zwischen der Stange 10 und dem Gelenkbolzen 6 vergrößert. Hierbei drückt die Stange 10 gegen den hinteren schräg abwärts geneigten Schenkel 13 der Gabel 12 und schwenkt den Steuerhebel 5 infolge der stumpfwinkeligen Anordnung der Gabel 12 um seinen Gelenkbolzen 6, so daß die Steuerhebel zwischen die Umlenkräderpaare 1 treten. Da der Zinkenrechen 7 fest mit den Steuerhebeln 5 verbunden ist, schwenkt dieser ebenfalls um den Gelenkbolzen 6 und nimmt am auflaufenden Ende, wie in Fig. 1 dargestellt, anstatt einer radialen eine tangential abwärts geneigte Stellung zu dem Umlenkräderpaar 1 ein, wodurch verhindert wird, daß das von den Zinkenrechen 7 geförderte Heu über das obere Trum des Keilriemens 2 wieder mitgenommen wird. Durch die in den winkelförmigen Halterungenil übereinander angeordneten Löcher 11' kann der Abstand der Stange 10 von den Keilriemen verändert werden. Hierdurch verändert sich die Stellung der Zinkenrechen 7 und der Winkelausschlag derselben beim Umlauf um die Umlenkräderpaare 1.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind auf dem Keilriemen 2 Winkel 14 befestigt, zwischen denen zwei zu einem Rahmen vereinigte, gleichgerichtete, sich nach rückwärts erstrekkende Hebel 15 mit ihren vorderen Enden gelenkig gelagert sind. Die nach hinten weisenden Enden der Hebel 15 sind als Gabeln 16 ausgebildet, die mit ihren Schenkeln 17 eine zwischen zwei auf den Keilriemen 2 befestigten Winkeln 18 gehaltene Stange 19 über- 6g greifen. Die Winkel 18 weisen übereinander angeordnete Löcher 18' auf, in denen die Stange 19 in verschiedenen Abstandsstellungen von den Keilriemen 2 befestigt werden kann. Das Querhaupt 9 des Zinkenrechens 7 ist schwenkbar zwischen den vorderen Enden 20 der Hebel 15 gelagert und weist einen sich in Richtung der Zinken 8 erstreckenden Arm 21 auf, der durch einen Hebel 22 gelenkig mit der Stange 19 verbunden ist.
Die Wirkungsweise dieser Steuerungseinrichtung ist ähnlich wie die vorbeschriebene gemäß Fig. 1 bis 3. Auch bei dieser Ausführungsform verändert sich beim Auflaufen der Keilriemen 2 auf das Umlenkräderpaar 1 der Abstand zwischen dem Querhaupt 9 bzw. zwischen dem Anlenkungspunkt der Hebel 15 an den Winkern 14 und der Stange 19, wodurch der Arm 21 und damit der Zinkenrechen 7 um die Längsachse des Querhauptes 9 geschwenkt wird.
In Fig. 5 ist eine gegenüber Fig. 4 etwas abgewandelte Ausführungsform gezeigt, bei der der Zinkenrechen 7 zwischen den Winkeln 23, die auf den Keilriemen 2 befestigt sind, um das Querhaupt 9 schwenkbar gelagert ist.. Zur Lagerung des Querhauptes 9 sind mehrere wahlweise benutzbare, in verschieden großen Abständen vom Keilriemen 2 angeordnete Löcher 23' vorgesehen, so daß die Stellung der Zinkenrechen gegenüber dem Boden verändert werden kann. In parallelem Abstand hinter dem Zinkenrechen? ist eine Stange 24 zwischen zwei auf den Keilriemen 2 befestigten Winkeln 25 in Löchern 25' verstellbar befestigt. Am Querhaupt 9 ist ein sich in Richtung der Zinken 8 erstreckender Arm 21 fest angeordnet, dessen freies Ende durch den Steuerlenker 26 gelenkig mit der Stange 24 verbunden ist. Der Steuerlenker 26 kann in seiner Länge verstellt werden. Er besteht aus zwei Teilen 26' und 26", die längsverschiebbar und festklemmbar miteinander verbunden sind. Die Wirkungsweise dieser Steuervorrichtung ist der schon beim vorhergehenden Beispiel beschriebenen ähnlich.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Heuwerbungsmaschine mit zwei in zueinander parallelen, vertikalen, zur Fahrtrichtung senkrechten Ebenen umlaufenden, über zwei Umlenkräderpaare geführten endlosen Zugelementen, die durch an den Zugelementen schwenkbar gelagerte Querhäupter miteinander verbunden sind, an denen Zinkenrechen bildende Zinken nachgiebig und mindestens ein durch die Zugelemente beeinflußter Steuerhebel starr befestigt sind, da durch gekennzeichnet, daß das freie, in bezug auf die Bewegungsrichtung der Zugelemente (2) nach hinten weisende Ende des Steuerhebels (5) als Gabel (12) ausgebildet ist, deren Schenkel (13) eine durch winkelförmige Halterungen (11) fest mit den Zugelementen (2) verbundene, sich parallel zu den Querhäuptern (9) der Zinkenrechen (7) erstreckende Stange (10) übergreifen, wobei in den Halterungen (11) mehrere in verschieden großen Abständen von den Zugelementen (2) angeordnete Löcher (H', 18', 23', 25') vorgesehen sind.
2. Heuwerbungsmaschine mit zwei zueinander parallelen, vertikalen, zur Fahrtrichtung senkrechten Ebenen umlaufenden, über zwei Umlenkräderpaare geführten, endlosen Zugelementen, die durch Querhäupter miteinander verbunden sind, an denen Zinkenrechen bildende Zinken nachgiebig und mindestens ein Steuerhebel starr befestigt sind, an dessen freiem Ende ein Steuer-
lenker angelenkt ist, dessen dem Steuerhebel abgekehrtes Ende mit dem Zugelement gelenkig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Querhaupt (9) der Zinkenrechen (7) auf einem Hebel (15) schwenkbar gelagert ist, der einenends in an den Zugelementen (2) befestigten Winkeln (14) schwenkbar gelagert und andernends als Gabel (16) ausgebildet ist, deren Schenkel (17) eine zwischen zwei auf den Zugelementen (2) befestigten Winkeln (8) gehaltene Stange (19) übergreifen.
3. Heuwerbungsmaschine mit zwei in zueinander parallelen, vertikalen, zur Fahrtrichtung senkrechten Ebenen umlaufenden, über zwei Umlenkräderpaare geführten, endlosen Zugelementen, die durch Querhäupter miteinander verbunden sind, an denen Zinkenrechen bildende Zinken nachgiebig und mindestens ein Steuerhebel starr befestigt sind, an dessen freiem Ende ein Steuerlenker angelenkt ist, dessen dem Steuerhebel abgekehrtes Ende mit dem Zugelement verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerlenker (26) längenveränderbar ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 821139;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 677 488;
schweizerische Patentschrift Nr. 302447;
USA.-Patentschrift Nr. 1 877519.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED23234A 1956-06-28 1956-06-28 Heuwerbungsmaschine Pending DE1149563B (de)

Priority Applications (1)

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DED23234A DE1149563B (de) 1956-06-28 1956-06-28 Heuwerbungsmaschine

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DED23234A DE1149563B (de) 1956-06-28 1956-06-28 Heuwerbungsmaschine

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DE1149563B true DE1149563B (de) 1963-05-30

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ID=7037752

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DED23234A Pending DE1149563B (de) 1956-06-28 1956-06-28 Heuwerbungsmaschine

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1877519A (en) * 1930-06-17 1932-09-13 Case Co J I Harvester
DE821139C (de) * 1949-07-16 1952-01-03 Martin Schwab Heuerntemaschine
DE1677488U (de) * 1952-07-17 1954-06-03 Anton Rudolf Kombinierter heuwender schwadenstreuer und heurechen.
CH302447A (de) * 1955-07-15 1954-10-31 Kehrli H Adolf Heuerntemaschine.

Patent Citations (4)

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CH302447A (de) * 1955-07-15 1954-10-31 Kehrli H Adolf Heuerntemaschine.

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