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DE1148749B - Verfahren zur Polymerisation von Alkylenoxyden - Google Patents

Verfahren zur Polymerisation von Alkylenoxyden

Info

Publication number
DE1148749B
DE1148749B DEG28806A DEG0028806A DE1148749B DE 1148749 B DE1148749 B DE 1148749B DE G28806 A DEG28806 A DE G28806A DE G0028806 A DEG0028806 A DE G0028806A DE 1148749 B DE1148749 B DE 1148749B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oxide
aluminum oxide
polymerization
benzene
organometallic compound
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG28806A
Other languages
English (en)
Inventor
Junji Furukawa
Genjiro Kakogawa
Takeo Saegusa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aerojet Rocketdyne Holdings Inc
Original Assignee
General Tire and Rubber Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB4424359A external-priority patent/GB941959A/en
Application filed by General Tire and Rubber Co filed Critical General Tire and Rubber Co
Priority to DEG28806A priority Critical patent/DE1148749B/de
Publication of DE1148749B publication Critical patent/DE1148749B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G65/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule
    • C08G65/02Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from cyclic ethers by opening of the heterocyclic ring
    • C08G65/04Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from cyclic ethers by opening of the heterocyclic ring from cyclic ethers only
    • C08G65/06Cyclic ethers having no atoms other than carbon and hydrogen outside the ring
    • C08G65/08Saturated oxiranes
    • C08G65/10Saturated oxiranes characterised by the catalysts used
    • C08G65/12Saturated oxiranes characterised by the catalysts used containing organo-metallic compounds or metal hydrides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
  • Polymerization Catalysts (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
G 28806 IVd/39 c
ANMELDETAG: 14. J A N U A R 1960
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 16. MAI 1963
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Polymerisation von einem oder mehreren Alkylenoxyden in Gegenwart einer Organometallverbindung der allgemeinen Formel
MeRRV1
(Me = Metall der Wertigkeit χ aus den Gruppen I bis III des Periodischen Systems; R = Kohlenwasserstoffrest; R' = Wasserstoff, Halogen, Kohlenwasserstoffrest oder Alkoxy- oder sekundärer Aminorest) und eines Mischkatalysators, dadurch gekennzeichnet, daß man die Polymerisation in Gegenwart einer katalytischen Menge einer Mischung oder des Reaktionsproduktes der Organometallverbindung mit einem oder mehreren Metalloxyden der Gruppen II bis IV des Periodischen Systems durchführt.
Es sind zahlreiche Katalysatoren für die Polymerisation von Alkylenoxyden bekannt, die entweder aus Organometallverbindungen allein oder zusätzlichen bestimmten Metallhalogeniden bestehen. Zum Beispiel ist in der britischen Patentschrift 785 229 und der USA.-Patentschrift 2 870 100 die Polymerisation von Äthylenoxyd und Propylenoxyd mit Organometallverbindungen von Aluminium, Zink und Maignesium beschrieben. In der britischen Patentschrift 793 065 ist die Mischpolymerisation von zwei oder mehreren Alkylenoxyden mit Hilfe einer Organometallverbindung beschrieben. Organometallverbindungen zusammen mit anderen Katalysatoren werden im System Triäthylaluminium und Eisenin-chlorid verwendet, das von S. Kambara und M. Hatano, Journal of Polymer Science, Bd. 27, S. 584 (1958), beschrieben wurde, sowie im System Trialkylaluminium und Natriumfluorid (vsj. britische Patentschrift 799 955).
Wenngleich die Polymerisation von Alkylenoxyden allein schon durch Organometallverbindungen induziert werden kann, so wird sie jedoch verstärkt, wenn diese zusammen mit Aluminiumoxyd oder einem anderen sauren Oxyd verwendet werden. Darüber hinaus geht in diesem Falle die Polymerisation sehr viel weiter.
Auch Aluminiumoxyd allein vermag Alkylenoxyde, wie Äthylenoxyd oder Propylenoxyd, zu polymerisieren (vgl. deutsche Patentschrift 821 349).
Polymere mit hohem Molekulargewicht werden jedoch mit Aluminiumoxyd allein nicht erhalten.
Es wurde nun gefunden, daß bei Verwendung der ernndungsgemäßen Katalysatoren feste Polymerisate mit einem sehr hohen Molekulargewicht in hohen Ausbeuten erzeugt werden können. Wenn man Kieselsäure-Aluminiumoxyd-Gemische verwendet, ist diese Wirkung besonders bemerkenswert.
Verfahren zur Polymerisation
von Alkylenoxyden
Anmelder:
The General Tire & Rubber Company,
Akron, Ohio (V. St. A.)
ίο Vertreter: Dipl.-Ing. W. Meissner, Berlin 33,
und Dipl.-Ing. H. Tischer, München 2, Tal 71,
Patentanwälte
Junji Furukawa, Teiji Tsuruta,
Takeo Saegusa, Kyoto,
und Genjiro Kakogawa, Osaka (Japan),
sind als Erfinder genannt worden
Mit Kieselsäure-Aluminiumoxyd-Gemischen allein polymerisieren Alkylenoxyde nur zu niedermolekularen flüssigen Polymeren.
Die nach der Erfindung zu verwendende Organometallverbindung ist eine organische Verbindungeines Metalls der Gruppen I bis III des Periodischen Systems und wird durch die allgemeine Formel
MeRR'
x-l
wiedergegeben, wobei Me ein Metall mit der Wertigkeit x, R einen Kohlenwasserstoffrest und R' einen Rest bedeutet, der Wasserstoff, ein Kohlenwasserstoffrest, eine Alkoxygruppe oder ein sekundärer Aminrest sein kann.
Was die Menge der zu verwendenden Organometallverbindungen betrifft, so gibt es keine bestimmte Grenze, aber man verwendet gewöhnlich 0,01 bis 100 Molprozent Organometallverbindung, bezogen auf das Alkylenoxydmonomere. Es können auch Mischungen von zwei oder mehreren Organometallverbindungen oder der sogenannte »Ate-Komplex«, der aus zwei Organometallverbindungen bestehen soll, verwendet werden.
Die andere Katalysatorkomponente besteht aus Metalloxyden, wie Aluminiumoxyd, und den sogenannten sauren Oxydgemischen aus Aluminiumoxyd und einem oder mehreren Oxyden von Metallen der Gruppen II bis IV des Periodischen Systems.
Beispiele für solche Oxydgemische sind Kieselsäure—^Aluminiumoxyd, Aluminiumoxyd—Boroxyd,
309 580/447
Aluminiumoxyd—Thoriumoxyd, Aluminiumoxyd— Magnesiumoxyd, Aluminiumoxyd—Zirkonoxyd, Kieselsäure —Aluiminiumoxyd—Zirkonoxyd, Kieselsäure!—Aluminiumoxyd—Thoriumoxyd und ähnliche Oxyde mit Aluminiumoxyd.
Die Oxydkatalysatormenge kann stark variiert werden, aber gewöhnlich werden 0,01 bis 1000 Gewichtsprozent des Oxydkatalysators, bezogen auf das Alkylenoxydmonomere, verwendet. Auch Mischungen Diäthylzink und Kieselsäure-Aluminiumoxyd-Pulver (SiO2: Al2O3 = 87:13,15 Stunden bei 500 bis 600° C calciniert) hergestellt.
5 g Kieselsäure—Aluminiumoxyd wurden in eine Druckflasche eingebracht, und es wurden 20 ecm Hexan hinzugegeben. Dann wurden 0,0125 Mol Di- - äthylzink unter Stickstoffatmosphäre zugefügt und die Mischung 1 Stunde auf 800C erhitzt.
Nach dem Abkühlen wurden 10,1 ecm (0,25 Mol)
aus zwei oder mehreren Oxyden können verwendet io Propylenoxydmonomeres zugegeben. Die Polymeriwerden. sation wurde dann in 65 Stunden bei Zimmertempe-
Lösungsmittel sind bei Durchführung der Poly- ratur durchgeführt. Das Polymerisat wurde in einer merisation nicht immer notwendig, ihre Verwendung Mischung aus Methanol und Aceton (7:3) aufkann jedoch die Reaktion erleichtern. Brauchbare gelöst, unlösliche Stoffe wurden durch Zentrifugieren Lösungsmittel sind aliphatische Kohlenwasserstoffe, 15 entfernt, das Polymerisat mit Wasser ausgefällt und wie Hexan und Heptan, aromatische Kohlenwasser- schließlich im Vakuum bei Zimmertemperatur getrocknet. Die prozentuale Umsetzung betrug 60%, und die [η] des Polymerisats lag bei 3,1.
Wenn nur Kieselsäure-Aluminiumoxyd als Katalysator unter den gleichen Bedingungen (ohne erfindungsgemäße Mitverwendung von Diäthylzink) verwendet wurde, wurde nur ein flüssiges Polymerisat mit einem niedrigen Molekulargewicht und einem Umsatz von 3 % erhalten.
Wenn nur Diäthylzink als Katalysator unter den gleichen Bedingungen (unter einer Stickstoffatmosphäre) ohne erfindungsgemäße Mitverwendung von Kieselsäure—Aluminiumoxyd verwendet wurde, wurde gar kein Polymerisat erhalten.
Somit bedingt die Verwendung von Kieselsäure— Aluminiumoxyd und Diäthylzink zusammen eine weit
stoffe, wie Benzol und Toluol, und andere oranische Lösungsmittel, wie Äther u. a., die gegenüber den Reaktionspartnern, insbesondere gegenüber der Organometallverbindung, inert sind.
Das Metalloxyd und die Organometallverbindung werden vermischt und vor oder nach der Zugabe des Monomeren zur Reaktion gebracht. Der Druck und die Reaktionszeit sind nicht besonders begrenzt.
Die Polymerisationstemperatur kann innerhalb eines weiten Bereichs variiert werden, z. B. zwischen —70 und 2000C. Es ist jedoch vorzuziehen, die Polymerisation ungefähr zwischen 0 und 1000C durchzuführen.
Im allgemeinen gibt man das Metalloxyd in ein Kohlenwasserstofflösungsmittel und fügt die Organostärkere Wirkung als jeder dieser Katalysatoren allein. Beispiel 2
metalverbindung direkt oder als Lösung in einem
inerten Lösungsmittel hinzu, erhitzt den Katalysator
und den zusätzlichen Katalysator eine bestimmte Zeit
auf eine bestimmte Temperatur, fügt dann das Mono- 35 Bei der Polymerisation von Propylenoxyd unter mere hinzu (manchmal kann überschüssige Organo- Verwendung von 0,0125 Mol Triäthylaluminium an metallverbindung vor der Zugabe des Monomeren
durch Waschen mit einem inerten Lösungsmittel entfernt werden), polymerisiert das Monomere, entfernt
nicht umgesetztes Monomeres nach der Polymeri- 40 halten,
sation durch Destillation, extrahiert das Polymerisat
mit einem Lösungsmittel, z. B. mit Benzol oder
Aceton, fällt das Polymerisat mit einem anderen Lö- Bei der Polymerisation von Propylenoxyd unter
sungsmittel, z.B. mit Petroläther oder Wasser, aus Verwendung von 5 g Aluminiumoxydkörnern (15 Stun- und trocknet es schließlich, z. B. im Vakuum bei 45 den bei 500 bis 600° C calciniert) an Stelle des Zimmertemperatur. Kieselsäure—Aluminiumoxyds im Beispiel 1, aber
Für die so hergestellten Polymerisate wird die Viskosität ihrer Lösungen in Benzol bei verschiedenen Konzentrationen an Polymerisat bei 35° C bestimmt, und die innere Viskosität [η] (dl/g) wird durch Extrapolieren bestimmt.
Die erfindungsgemäß erhaltenen Polymerisate können als Zusatzstoffe zu Schmierstoffen und Schmierfetten, als Weichmacher und bei der Herstellung von
Schuhabsätzen, Schuhsohlen, Sportkleidung, Treib- 55 Ausbeute. Zusammen mit Aluminiumoxyd ist die riemen, Reifen, Reifenschläuchen und beschichteten Wirkung des Diäthylzinks auch deutlich, und es wird Geweben verwendet werden. Sie können mit Kombinationen von Peroxyden und Schwefel vulkanisiert
werden, und wenn sie ungesättigte olefinische Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen enthalten, können 60
sie mit Schwefel und Schwefel liefernden Massen ver-
Stelle von Diäthylzink und Verarbeitung wie im Beispiel 1 wurden 3,3 g Polymerisat mit einer inneren Viskosität von 0,4 und einer Ausbeute von 23% er
Beispiel 3
sonst gleicher Arbeitsweise wie im Beispiel 1, wurden 3,9 g nichtklebrige, farblose, elastische Masse mit einer [η] = 2,3 erhalten.
Wenn Propylenoxyd unter den gleichen Bedingungen, aber unter Verwendung von Aluminiumoxyd allein als Katalysator ohne erfindungsgemäße Mitverwendung von Diäthylzink polymerisiert wird, erhält man 3,4 g klebrige halbfeste Masse bei 24%
ein Polymerisat mit einem hohen Polymerisationsgrad (hohe Viskosität) erhalten.
arbeitet oder vulkanisiert werden. Diese Polymerisate können auch mit Kautschuk- und Kunststoffzusatzstoffen vermischt werden.
Beispiel 1
Es wurden 9,0 g nichtklebrige farblose elastische feste Masse mit Hilfe eines Katalysatorsystems aus Beispiele 4 bis 12
Die Polymerisation von Propylenoxyd wurde ebenso wie im Beispiel 1 bis 3 unter Verwendung von 5 g Aluminiumoxyd oder Kieselsäure—Aluminiumoxyd als sauren Oxydmischkatalysator und Tributylboran, Triäthylaluminium, Diäthylcadmium, Äthylmagnesiumbromid und Butyllithiurn als die Organometallverbindungen durchgeführt. Die Bedingungen waren: Monomeres 0,25 Mol, Aluminium-
oxyd oder Kieselsäure—Aluminiumoxyd 5 g, Organometallverbindung 0,0125 Mol, Zimmertemperatur
und 65 Stunden unter Stickstoff. Die Resultate sind nachstehend in Tabelle 1 angegeben:
Tabelle 1
Polymerisation von Propylenoxyd durch einen Mischkatalysator aus Aluminiumoxyd oder Kieselsäure—Aluminiumoxyd und Organometallverbindung
Beispiel Katalysator Lösungsmittel
in ecm
Umsatz
°/o
[η] W
4 Aluminiumoxyd — Cd(C2Hs)2 Benzol 15 38 4,2
5 Aluminiumoxyd—C4H9Li Hexan
+ Benzol*)
8 0,9
6 Aluminiumoxyd—A1(C,H5)3 Hexan 20 21 1,3
7 Aluminiumoxyd—C2H5MgBr Äther
+ Benzol W
9 0,5
8 Aluminiumoxyd—B(n-C4H9)3 Benzol 15 10 (d)
9 Kieselsäure/Aluminiumoxyd — Cd(C2H5)2 Benzol 15 1 0,6
10 Kieselsäure/Aluminiumoxyd — C2H5MgBr Äther
+ Benzol <c>
20 (d)
11 Kieselsäure/Aluminiumoxyd — C4H9Li Hexan
+ Benzol»)
1 (e)
12 Kieselsäure/Aluminiumoxyd—B(n-C4H9)3 Benzol 15 32 (e)
B(n-C4H9)3 allein Benzol 15 0
A1(C2H5)3 allein Hexan 20 13 1,4
Cd(C2H5)2 allein Benzol 15 0
C4H9Li allein Hexan
+ Benzol
0
(a) In Benzol bei 35° C (dl/g).
(t>) 11 ecm Hexan + 9 ecm Benzol.
(<0 11 ecm Äther (Grignardlösung) + 9 ecm Benzol.
Beispiele 13 bis 15
(d) Klebrige halbfeste Masse.
(e) Flüssigkeit.
und Diäthylzink variiert. Die anderen Bedingungen
Propylenoxyd wurde bei 75 bis 80° C 4 Stunden 40 waren: Propylenoxyd 0,25 Mol, Hexan 20 ecm,
unter Stickstoff ebenso wie im Beispiel 1 polymerisiert, nur wurden die Mengen an Aluminiumoxyd
Stickstoff. Die erzielten Resultate sind in Tabelle 2 aufgeführt:
Tabelle 2
Polymerisation von Propylenoxyd mit einem Mischkatalysator aus Aluminumoxyd und Diäthylzink
Beispiel Aluminiumoyd Diäthylzink Polymerisat Umsetzung M
g Mol ■ 10 g °/o
13—1 1 0,25 0,47 3,23 0,49
13—2 1 1,25 1,24 8,53 1,25
13—3 1 2,50 2,01 13,8 3,26
13—4 1 5,00 2,59 17,8 3,58
13—5 1 12,50 0,78 5,37 0,76
13—6 1 25,00 0,44 3,03 0,67
14—1 2 0,25 0,81 5,57 0,36
14—2 2 1,25 1,04 7,16 0,67
14—3 2 2,50 1,96 14,5 1,18
14—4 2 5,00 6,15 42,3 4,30
14—5 2 12,50 1,87 12,8 1,19
14—6 2 25,00 1,74 12,0 1,10
15—1 5 0,25 3,81 26,2 0,40
15—2 5 1,25 3,52 24,2 0,42
15—3 5 2,50 3,69 25,4 0,92
15—4 5 5,00 5,39 37,1 2,29
15—5 5 12,50 9,86 68,0 4,08
15—6 5 25,00 3,69 25,4 1,15
Beispiel 16
ergaben Polymerisate mit hohem Polymerisationsgrad in hoher Ausbeute, während die vierten und fünften Die Polymerisation kann auch in der Weise durch- Katalysatorproben ungefähr die gleichen Resultate geführt werden, daß man das saure Oxyd mit der brachten wie die Verwendung von Aluminiumoxyd Organometallverbindung umsetzt, freie Organo- 5 allein, das noch nicht mit Diäthylzink behandelt metallverbindung entfernt und dann das Monomere wurde.
zugibt. Tabelle 3
5 g Aluminiumoxyd wurden zu 25 ecm Hexan gegeben, wozu man 0,025 Mol Diäthylzink unter einer Polymerisation von Propylenoxyd durch Aluminium-Stickstoffatmosphäre hinzufügte. Die Mischung io oxyd und Diäthylzink
wurde 1 Stunde auf 80° C erhitzt. Überschüssiges
Diäthylzink wurde durch Waschen mit Hexan unter Zahl der Behandlungen
Stickstoff entfernt. 0,25 Mol Propylenoxyd wurden des Aluminiumoxyds mit Diäthylzink
zu dem so bereiteten Katalysator gegeben und
zwecks Polymerisation 4 Stunden bei 80° C gehalten. 15
Man erhielt 7 g Hochpolymeres mit einer inneren -*■ ·
Viskosität von [η] = 2,9. 2
Beispiel 17 4 >j
Die Polymerisation wurde durch Zugabe von 5 g 20 5
Aluminiumoxyd und 0,025 Mol Diäthylzink zu Unbehandeltes Aluminiumoxyd
25 ecm Hexan, Erhitzen für 1 Stunde auf 80° C,
Herausnahme der Hexanlösung mittels einer Spritze, Beispiele 18 bis 23
Zugabe der Lösung zu einer zweiten Probe von 5 g
Aluminiumoxyd (das noch nicht behandelt ist), 35 Äthylenoxyd wurde auf die gleiche Weise wie im
neuerliches Erhitzen, wiederholte Verwendung der Beispiel 1 bis 12 polymerisiert. Auch in diesem Fall
0,025MoI Diäthylzink, bis fünf Aluminiumoxyd- ergab das Katalysatorsystem aus Organometallver-
proben (jeweils mit 5 g) erhalten wurden, und bindung und saurem Oxyd ausgezeichnete Resultate.
schließlich Polymerisation von Propylenoxyd Polyäthylenoxyd wurde isoliert und durch Extrak-
(0,25 Mol) mit den so erhaltenen Aluminiumoxyd- 30 tion mit Benzol und Fällung in Petroläther gereinigt.
proben. Die Resultate sind in Tabelle 3 angeführt. Die Ergebnisse sind nachstehend in Tabelle 4 an-
Die ersten, zweiten und dritten Katalysatorproben geführt.
Umsatz M
»/0
70 3,6
67 3,8
75 3,8
27 0,7
31 0,4
28 0,4
Tabelle 4
Polymerisation von Äthylenoxyd mit einem Mischkatalysator aus Aluminiumoxyd oder Kieselsäure—Alummiumoxyd und einer Organometallverbindung
(0,25 Mol Äthylenoxyd, 5 g Aluminiumoxyd oder Kieselsäure—Aluminiumoxyd, 0,0125MoI Organometallverbindung, Zimmertemperatur, 20 Stunden unter Stickstoff)
Beispiel Katalysator Lösungsmittel Poly
merisat
Umsatz M 'a)
in ecm g »/0
18 Aluminiumoxyd + Zn(C2H5)2 Benzol 15 9,6 87 4,1
19 Aluminiumoxyd 4- Cd(C2H5)2 Benzol 15 3,7 34 9,4
20 Aluminiumoxyd + C2H5MgBr Äther
+ Benzol(b)
3,2 29 3,4
21 Aluminiumoxyd + C4H9Li Benzol 15 - 3,0 27 3,5
22 Kieselsäure/Aluminiumoxyd + Zn(C2H5)2 Benzol 15 2,9 26 2,9
23 Kieselsäure/Aluminiumoxyd + C2H5MgBr Äther
-1- Benzol W
4,8 44 1,7
Aluminiumoxyd allein Benzol 15 6,2 56 1,0
Kieselsäure/Aluminiumoxyd allein Benzol 15 —■ (C)
Zn(C2H5)2 allein Benzol 15 0 0
Cd(C2H5)2 allein Benzol 15 0 0
C2H5MgBr allein Äther
+ Benzol
2 9,5
C4H9Li allein Benzol 15 Spuren
(a) In Benzol bei 35° C (dl/g).
W 11 ecm Grignardlösung + 14 ecm Benzol.
Cc) Flüssigkeit.
Beispiel 24
1,12 g leicht klebriges, in Aceton lösliches Polymerisat (9,3%) und 0,70 g nichtklebriges, in Aceton nichtlösliches Polymerisat (5,8%), das aber in Benzol löslich ist, wurden durch Zugeben eines Mischkatalysators von 5 g Aluminiumoxyd und 0,0125 Mol Diäthylzink zu 0,25 Mol Butadienmonoxyd, ebenso wie oben im Beispiel 1, und 98stündiges Stehenlassen bei Zimmertemperatur zur Erreichung der Polymerisation erhalten.
Beispiel 25
0,735 g Mischpolymerisat wurden durch Zugeben von 2 g Aluminiumoxyd zu 20 ecm Benzol, nachfolgende Zugabe von 0,005 Mol Diäthylzink, lstündiges Erhitzen auf 80° C, Zugabe von Propylenoxyd und Äthylenoxyd in Mengen von je 0,125 Mol und 9stündiges Stehenlassen bei —5 bis 0° C zur Erreichung der Polymerisation hergestellt.
20 Beispiel 26
0,78 g Mischpolymerisat wurden unter Verwendung des gleichen Katalysatorsystems wie oben im Beispiel 25 und durch Mischpolymerisation von 0,150 Mol Propylenoxyd und 0,10 Mol Äthylenoxyd unter den gleichen Bedingungen hergestellt.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Polymerisation von einem oder mehreren Alkylenoxyden in Gegenwart einer Organometallverbindung der allgemeinen Formel
(Me
MeRR^-1
= Metall der Wertigkeit χ aus den Gruppen I bis III des Periodischen Systems; R = Kohlenwasserstoffrest; R'= Wasserstoff, Halogen, Kohlenwasserstoffrest oder Alkoxy- oder sekundärer Aminorest) und eines Mischkatalysators, da durch gekennzeichnet, daß man die Polymerisation in Gegenwart einer katalytischen Menge einer Mischung oder des Reaktionsproduktes der Organometallverbindung mit einem oder mehreren Metalloxyden der Gruppenil bis IV des Periodischen Systems durchführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Metalloxyde Aluminiumoxyd oder ein saures Mischoxyd aus Aluminiumoxyd und einem oder mehreren Oxyden von Metallen der Gruppen II bis IV des Periodischen Systems verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Polymerisation bei einer Temperatur zwischen —70 und +200° C durchfuhrt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Polymerisation in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels durchführt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Alkylenoxyd mindestens eines aus der Gruppe Äthylenoxyd, Propylenoxyd und Butadienmonoxyd verwendet.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Organometallverbindung Diäthylzmk, Diäthylcadmium, Butyllithium, Triäthylaluminium, Äthylmagnesiumbromid oder Tributylbor und als Metalloxyd Aluminiumoxyd oder Kieselsäure—Aluminiumoxyd verwendet.
© 309 580/447 5.
DEG28806A 1959-12-30 1960-01-14 Verfahren zur Polymerisation von Alkylenoxyden Pending DE1148749B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2691380A1 (fr) * 1992-05-25 1993-11-26 Inst Francais Du Petrole Composition catalytique à base de silice et son utilisation pour la polymérisation de composés hétérocycliques.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2691380A1 (fr) * 1992-05-25 1993-11-26 Inst Francais Du Petrole Composition catalytique à base de silice et son utilisation pour la polymérisation de composés hétérocycliques.

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