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DE1148349B - Elektromagnetisch betriebene Kompressions- und Pumpvorrichtung - Google Patents

Elektromagnetisch betriebene Kompressions- und Pumpvorrichtung

Info

Publication number
DE1148349B
DE1148349B DES59638A DES0059638A DE1148349B DE 1148349 B DE1148349 B DE 1148349B DE S59638 A DES59638 A DE S59638A DE S0059638 A DES0059638 A DE S0059638A DE 1148349 B DE1148349 B DE 1148349B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
stator
magnetic
poles
permanent magnets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES59638A
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Chausson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chausson Usines SA
Original Assignee
Chausson Usines SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chausson Usines SA filed Critical Chausson Usines SA
Priority to DES59638A priority Critical patent/DE1148349B/de
Publication of DE1148349B publication Critical patent/DE1148349B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/02Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs
    • H02K33/04Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs wherein the frequency of operation is determined by the frequency of uninterrupted AC energisation
    • H02K33/06Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs wherein the frequency of operation is determined by the frequency of uninterrupted AC energisation with polarised armatures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B35/00Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for
    • F04B35/04Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for the means being electric
    • F04B35/045Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for the means being electric using solenoids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Elektromagnetisch betriebene Kompressions-und Pumpvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetisch betriebene Kompressions- und Pumpvorrichtung mit einem feststehenden ringförmigen Magnetkreis als Stator und einem entsprechenden zylindrischen Rotor, der über ein elastisches Organ mit dem feststehenden Teil der Vorrichtung derart verbunden ist, daß ihm eine bestimmte Rotationsschwingungsfrequenz erteilt wird.
  • Bei einem bekannten Verdichter dieser Art besteht das elastische Organ aus einer auf Torsion beanspruchten Stabfeder. Am freien Ende derselben befindet sich ein Rotor, dessen beide einander diametral gegenüberliegende Polschuhe in der Ruhelage des schwingenden Systems nur teilweise mit den entsprechenden Polen des Stators in Deckung sind. Dabei ergibt sich die Schwierigkeit, daß lediglich in der einen Drehrichtung durch die magnetischen Feldlinien ein Drehmoment auf den Anker ausgeübt wird, daß jedoch in der anderen Drehrichtung das Zurückschwingen des Rotors lediglich durch die elastische Kraft der Stabfeder verursacht wird. Im übrigen ergibt sich eine verhältnismäßig hohe Schwingungsfrequenz für das schwingende System, da pro Schwingungsperiode der Netzspannung zwei Drehschwingungen des Ankers ausgeführt werden.
  • Gemäß der Erfindung ist der Stator mit radialen, untereinander verbundenen Magnetpolen ausgerüstet, die in gerader Zahl vorhanden sind und deren gegenseitiger Abstand im wesentlichen gleich der Breite der Polschuhe ist, mit welchen die hufeisenförmigen oder bogenförmig gekrümmten Permanentmagnete des Rotors ausgerüstet sind, deren Zahl halb so groß wie die Zahl der Pole des Stators ist, wobei die Permanentmagnete des Rotors in ein unmagnetisches, jedoch den elektrischen Strom leitendes Material eingelassen sind und sich in der Ruhelage des Rotors zwischen zwei benachbarten Polen des Stators befinden. Der Vorteil dieser Anordnung besteht in der geringen Schwingungsfrequenz des Rotors, da pro Periode der Netzspannung eine einzige Schwingung des Rotors erfolgt. Außerdem wird der Rotor aus der Nullage, in welcher sich die Polschuhe des Rotors zwischen zwei benachbarten Polschuhen des Stators befinden, sowohl nach der einen als auch nach der anderen Richtung durch das Magnetfeld ausgelenkt. Dabei tragen die Permanentmagnete des Rotors, abgesehen von der Festlegung der Richtung der Auslenkung, erheblich zur Verstärkung der Auslenkkraft bei. Das unmagnetische, jedoch elektrisch leitende Material, das die Permanentmagnete des Rotors umgibt, beschleunigt schließlich die Bewegungsumkehr des schwingenden Systems. Soweit man bereits bei einem Kältemittelverdichter Permanentmagnete im Anker verwendet hat, waren dieselben am freien Ende eines elastischen und eine Pendelbewegung ausführenden Schwingstabes befestigt. Diese Bauart eignet sich jedoch weniger für Kühlaggregate hoher Leistung, da der elastische Stab dabei ziemlich lang gewählt werden muß, was zu einer sperrigen Konstruktion führt. Auch muß man auf die Konstruktion dieses elastischen Stabes besondere Sorgfalt verwenden. Durch die Anbringung der Permanentmagnete in einem drehbeweglich gelagerten Rotor wird vor allem dadurch eine sehr gedrängte Bauweise ermöglicht, daß statt eines hin- und herpendelnden Schwingstabes ein elastisches Organ, beispielsweise in Form einer gekrümmten Blattfeder, verwendet werden kann.
  • Bei einer anderen bekannten Bauart ist zwar auch ein Anker vorhanden, der eine gewisse Drehschwingung ausführen kann. Diese ist jedoch von untergeordneter Bedeutung, da hauptsächlich eine Längsschwingung des Ankers beabsichtigt ist.
  • Zweckmäßig ist der Rotor über im wesentlichen quer zur Achse verlaufende Arme mit den Kompressionsorganen verbunden, die durch in ortsfesten Zylindern gleitende Kolben gebildet werden und derart angeordnet sind, daß bei jeder Drehschwingung in der einen oder anderen Richtung wenigstens ein Kolben seinen Ansaughub -und mindestens ein Kolben seinen Verdichtungshub vornimmt. Hierdurch ergibt sich eine besonders gleichmäßige Arbeitsweise des Verdichters.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 ist ein Aufriß im Schnitt einer Ausführungsform der Kompression"svörrichtung; Fig. 1 a ist ein Schnitt nach der Linie I a-1 a in Fig. 1; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 11-II in Fig. 1; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III in Fig.1; Fig. 4 ist ein Schnitt ähnlich der Fig. 3, zeigt jedoch eine Modifikation der Anordnung; Fig. 5 ist ein Aufriß im Schnitt einer Variante ähnlich der Fig. 1.
  • Fig. 5 a ist ein Schnitt nach der Linie V a-V a in Fig. 5.
  • Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 5 befindet sich die Verdichtungsvorrichtung innerhalb eines Mantels 45, abgeschlossen durch einen Deckel 46, an welchem die Vorrichtung mittels der elastischen Organe 47, beispielsweise in einer Anzahl von drei, aufgehängt ist.
  • Der Körper der Verdichtungsvorrichtung besteht aus einem ringförmigen Gehäuse 48, welches in seiner Mitte die Lager 49 und 50 trägt, wobei die letzteren entweder glatte Lagerbüchsen oder auch Nadellager bzw. sonstige Wälzlager sein können. Die Lager 49 und 50 tragen eine Welle 51, von der das Ende 51a fest verbunden ist mit einer Blattfeder 52, die im wesentlichen nach einer Spirale gewickelt und mit ihrem freien Ende an einem Verankerungsstück 53 (Fig.2), das an dein: den Körper der Vorrichtung bildenden Gehäuse 48 angebracht ist, befestigt ist.
  • Auf dem anderen Ende 51 b der Welle 51 ist ein Hebel 54 aufgekeilt, vorzugsweise mit den beiden Schenkeln 55 und 56, deren Enden an den Kolbenstangen 57 der Kolben 57a angreifen, wobei sich die letzteren in den Zylindern 58 bewegen, die ebenfalls an dem Gehäuse 48 angebracht sind. Die Kolben 57 a werden von der Kolbenstange 57 so mitgenommen, daß sie in den Zylindern gleiten können, deren Bohrung nach einem zu der Welle 51 (Fig. 1 a) konzentrischen Raum geformt ist. Diese Zylinder stehen mit dem einen Ende mit dem Inneren des Mantels 45 in Verbindung und sind von den Druck- bzw. Förderkammern 58 a in dem Zylinder 58 abgetrennt durch die Ventile 57b, welche eine ähnliche Form haben wie die Kolben 57a und ebenso wie die letzteren mit verformbaren elastischen Dichtungen versehen sind. Die Welle 51 trägt in ihrer Mitte -einen zylindrischen Teil 59 aus einem nichtmagnetischen, jedoch stromleitenden Metall, nachstehend als Rotor bezeichnet, in welchen die Dauermagnete 60; 61, 62 und 63 eingelassen sind. Wie insbesondere aus den Fig. 3 und 4 hervorgeht, haben diese Dauermagnete im wesentlichen die Form eines Kreisbogens.
  • Der Rotor 59 trägt außerdem die Wangen oder Polschuhe 64 aus einem magnetischen Metall, die so angebracht sind, daß sie die Enden jedes der Dauermagnete 60 bis 63 überdecken und ein wenig über den Umfang des Rotors 59 hinaus hervorstehen.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, hat die Außenseite der Polschuhe 64 ebenfalls die Form eines zu dem Rotor 59 konzentrischen Kreisbogens. Die Dauermagnete 60 bis 63 sowie deren Polschuhe bilden einen polarisierten Anker, der zur Zusammenarbeit mit einem von dem Gehäuse 48 getragenen Magnetkreis 65 bestimmt ist.
  • Wie aus der Fig. 3 zu ersehen ist, besteht der Magnetkreis aus einem durchlaufenden Joch 66, beispielsweise aus einem Stapel magnetischer Bleche, welches die Hauptpole 67, 68, 69 und 70 sowie die Sekundär- bzw. Nebenpole 71, 72, 73 und 74 bildet, welch letztere sich zwischen den Hauptpolen befinden und so angeordnet sind, daß in der Ruhelage die Polschuhe 64 der Dauermagnete 60 bis 63 jeweils den ganzen freien Raum zwischen einem Haupt- und einem Nebenpol überdecken. Auf diese Weise kann das von den verschiedenen Dauermagneten erzeugte permanente Magnetfeld durch den Magnetkreis hindurch geschlossen werden.
  • Als Beispiel sei hier angeführt, daß die von dem Dauermagnet 60 ausgehenden Kraftlinien teilweise durch den Hauptpol 70 und teilweise durch die beiden Nebenpole 73 und 74 hindurchgehen können, wobei dieselben offensichtlich die Bahnen geringsten magnetischen Widerstandes verfolgen.
  • Die Hauptpole 67 bis 70 sind mit den Wicklungen 75 bzw. 76, 77 und 78 versehen, welche direkt mit Wechselstrom gespeist werden können.
  • Das bei einer ersten Halbwelle des Wechselstroms zur Speisung der Wicklungen erzeugte Magnetfeld hat offensichtlich das Bestreben, sich durch die Dauermagnete 60 bis 63 hindurch zu schließen, so daß diese letzteren einer Verschiebung unterworfen werden, durch welche der Rotor 59 gedreht wird, und zwar in dem Drehsinne, bei welchem die Dauermagnete 60 bis 63 das Bestreben haben, eine Lage einzunehmen, in welcher der Kraftlinienfluß einen Höchstwert erreicht.
  • Bei der folgenden Halbwelle wird die Bewegung des Rotors augenscheinlich umgekehrt, so daß der Rotor stetige Dauerschwingungen vollführt. Die mit der Welle 51 und damit auch mit dem Rotor verbundene Blattfeder 52 wird also durch den letzteren auf Schwingungen beansprucht. Man wählt in an sich bekannter Weise die Eigenfrequenz für den Leerlauf des Aggregats der beweglichen Teile, bestehend aus dem Rotor 59, der Welle 51, den verschiedenen auf der Welle sitzenden Teilen und der Blattfeder 52, so, daß diese Eigenfrequenz - merklich geringer ist als diejenige des Wechselstroms zur Speisung der Wicklungen, damit die erhaltene Schwingbewegung, wenn sie auch synchron zu dem Speisestrom ist, doch mit demselben nicht in Resonanz kommt. Eine Annäherung an die Resonanz kommt nur im normalen Betriebe der Vorrichtung zustande, d. h. wenn das durch die in den Zylindern 58 gleitenden Kolben 57 a verdichtete Fludium sich in einem solchen Zustand befindet, daß die sich dabei ergebenden elastischen Kräfte ausreichen, um die Eigenschwingungsfrequenz des beweglichen Aggregats zu erhöhen, so daß diese letztere sich einem Wert nähert, der ein wenig niedriger ist als die Frequenz des Wechselstroms zur Speisung der Wicklungen. Wie bei der Betrachtung der Fig. 1 a leicht zu verstehen sein wird, vollführt der eine der Kolben 57a gerade seinen Saughub, wenn der andere Kolben seinen Verdichtungshub vornimmt. Daraus folgt, daß die Hübe der beiden Kolben zu beiden Seiten der Gleichgewichtslage, welche sie in der Ruhestellung der Vorrichtung einnehmen, genau gleich sind. Die Fig. 4 erläutert eine leichte Abänderung, derzufolge die in der Fig. 3 dargestellten Nebenpole 71 bis 74 ersetzt sind durch die Hauptpole 71 a, 72 a, 73 a und 74 a, die mit den Wicklungen 75 a bis 78 a, ähnlich den Wicklungen 75 bis 78, versehen sind.
  • Der bequemeren Ausführung des Magnetkreises wegen ist es gemäß der Fig. 4 vorzuziehen, das Joch 66a dieses Magnetkreises so, wie es hier dargestellt ist, auszubilden, d. h. also in der Form eines Ringes.
  • Die Arbeitsweise der modifizierten Ausführung nach Fig. 4 ist offenbar die gleiche, wie sie unter Bezugnahme auf die Fig. 3 beschrieben wurde, jedoch wird es bei gleicher von der Vorrichtung abgegebenen Leistung möglich, die Außenabmessungen der Vorrichtung zu vermindern und damit auch den Gesamtraumbedarf der Verdichtungsvorrichtung, was für zahlreiche Fälle von Vorteil ist.
  • Die Fig.5 zeigt eine Variante, bei welcher man sowohl den Magnetkreis nach Fig. 3 als auch denjenigen nach Fig. 4 verwenden kann.
  • Bei dieser Variante entfällt die Blattfeder 52 und wird ersetzt durch einen Torsionsstab 79, dessen Ende 79 a in einem starren Halter 80 verankert ist; der letztere wird von dem Teil des Gehäuses 48 getragen, zu dem auch das Lager 49 gehört, in welchem sich eine den Rotor 59 tragende Hohlwelle 511 dreht. Diese Hohlwelle 511 ruht außerdem in dem Lager 50 und ragt unten aus dem Gehäuse 48 hervor, wo sie dann mit dem freien Ende 79 b des Torsionsstabes 79 fest verbunden ist. Die Hohlwelle 511 trägt ferner und auf die gleiche Weise wie die Welle 51 in Fig. 1 einen Hebel 54a mit den beiden Schenkeln 55a und 56a, die mit ihren Enden an die Kolbenstangen 81 und 81 a sowie 82 und 82 a der vier Kolben 57 a angeschlossen sind; die letzteren bewegen sich in den vier Zylindern 58 von der gleichen Konstruktion wie die Zylinder nach Fig. 1 a. Diese Anordnung mit vier Zylindern gestattet den Ausgleich der auf die Kolben übertragenen Kräfte, und infolgedessen wird auf die Hohlwelle 511 keine schädliche Rückwirkung übertragen, was besonders vorteilhaft ist, um jeden Verschleiß des Lagers 50 zu vermeiden. Außerdem wird es bei dieser Anordnung möglich, einen mehrstufigen Kompressor zu konstruieren, bei welchem die übertragenen Kräfte gleichfalls völlig ausgeglichen sind.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektromagnetisch betriebene Kompressions-und Pumpvorrichtung mit einem feststehenden ringförmigen Magnetkreis als Stator und einem entsprechenden zylindrischen Rotor, der über ein elastisches Organ mit dem feststehenden Teil der Vorrichtung derart verbunden ist, daß ihm eine bestimmte Rotationsschwingungsfrequenz erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator mit radialen, untereinander verbundenen Magnetpolen ausgerüstet ist, die in gerader Zahl vorhanden sind und deren gegenseitiger Abstand im wesentlichen gleich der Breite der Polschuhe ist, mit welchen die hufeisenförmigen oder bogenförmig gekrümmten Permanentmagnete des Rotors ausgerüstet sind, deren Zahl halb so groß wie die Zahl der Pole des Stators ist, wobei die Permanentmagnete des Rotors in ein unmagnetisches, jedoch den elektrischen Strom leitendes Material eingelassen sind und sich in der Ruhelage des Rotors zwischen zwei benachbarten Polen des Stators befinden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Pole des Stators mit Magnetspulen ausgerüstet sind, welche sich in der Ruhelage des Rotors zwischen den Schuhen je eines Permanentmagnets befinden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Pol des Stators mit einer Magnetspule ausgerüstet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor über im wesentlichen quer zur Achse verlaufende Arme mit den Kompressionsorganen verbunden ist, die durch in ortsfesten Zylindern gleitende Kolben gebildet werden und derart angeordnet sind, daß bei jeder Drehschwingung in der einen oder anderen Richtung wenigstens ein Kolben seinen Ansaughub und mindestens ein Kolben seinen Verdichtungshub vornimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 720111; deutsche Auslegeschriften Nr. 1028 595, 1034 666.
DES59638A 1958-08-29 1958-08-29 Elektromagnetisch betriebene Kompressions- und Pumpvorrichtung Pending DE1148349B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE720111C (de) * 1940-10-06 1942-04-27 Bbc Brown Boveri & Cie Fluegelverdichter, insbesondere fuer Kleinkaeltemaschinen
DE1028595B (de) * 1955-03-25 1958-04-24 Chausson Usines Sa Kaeltemittelverdichter
DE1034666B (de) * 1956-05-17 1958-07-24 Licentia Gmbh Elektromagnetischer Schwingkompressor

Patent Citations (3)

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