DE1034666B - Elektromagnetischer Schwingkompressor - Google Patents
Elektromagnetischer SchwingkompressorInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K33/00—Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
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Description
- Elektromagnetischer Schwingkompressor Die Erfindung bezieht sich auf elektromagnetische Schwingkompressoren, insbesondere für Kältemaschinen, mit einem Anker, der in einem Ausschnitt des Magnetkörpers mit seitlichen, parallel zur Schwingrichtung verlaufenden Luftspaltflächen frei schwingt. Häufig treten jedoch neben den axialen Schwingungen noch Drehschwingungen auf, insbesondere wenn zur Resonanzabstimmung des schwingenden Systems oder auch nur als Rückstellkraft Schraubenfedern verwendet werden. Wegen der Ausbildung und Anordnung der Ventile ist es bei zahlreichen bekannten und bewährten Kompressorkonstruktionen unerläßlich, solche Drehschwingungen zu unterbinden und zumindest zu erreichen, daß der Kolben in der Endlage winkelmäßig eine genau definierte Lage einnimmt.
- Eine bekannte, derartige Anordnung besteht aus einem zylindrischen Anker und einem aus Blechen geschichteten Magnetkörper, der gegenüber dem Anker ausgedrehte Luftspaltflächen besitzt. Die Breite der Blechpakete ist etwas geringer als der ursprüngliche Durchmesser des Ankers, und dieser ist beidseitig auf die Breite der Blechpakete abgeflacht. Durch diese Ausbildung des Kernes und des Ankers wird bei einer etwaigen Verdrehung des letzteren aus der Normallage eine magnetische Rückstellkraft wirksam.
- Bei diesen und sonstigen bekannten Schwingantrieben mit einem Ausschnitt der Magnetbleche, in welchem der Anker schwingt, ist dieser Ausschnitt rund. Die Magnetbleche müssen nach dem Schichten also rund ausgearbeitet werden. Dieses Ausarbeiten bedingt jedoch einen erheblichen Werkzeug- und Zeitaufwand, abgesehen von dem unvermeidlichen beträchtlichen Materialverlust.
- Diese Nachteile werden behoben, wenn man nach der Erfindung das Kernblechpaket, in dessen Ausschnitt ein Anker schwingt, in zwei Teilblechpakete aufteilt, die in einem solchen Winkel geneigt angeordnet sind, daß sich die Mittellinien der beiden Teilblechpakete in der Ankerachse schneiden, und die dem Anker zugewandten Endflächen der Kernpakete eben ausführt.
- Aus dieser Unterteilung der Blechpakete ergibt sich eine Verringerung der Breite der Teilblechpakete, und man kann die dem Anker benachbarten Endflächen der Kernbleche eben ausbilden. Hierdurch erübrigt sich nicht nur das Ausarbeiten einer Rundung, sondern überhaupt jegliches nachträgliches Überarbeiten der Bleche. Während es äußerst schwierig ist, ein Blechpaket, beispielsweise aus bereits ausgerundet gestanzten Blechen, ohne nachträgliches Überarbeiten aufzubauen, da die Einzelbleche hierbei in sämtlichen vier Richtungen senkrecht zur Schwingrichtung des Ankers genau justiert werden müßten, ist bei der Ausbildung der Blechpakete nach der Erfindung dies ohne weiteres möglich, da die Bleche nur in zwei Richtungen justiert werden müssen. Eine geringe seitliche Verschiebung der Bleche gegeneinander senkrecht zu der dem Anker zugewandten Fläche kann ohne Nachteil in Kauf genommen werden.
- Die bei dieser Ausbildung der Kernpakete und des Ankers eintretende Selbstjustierung des Schwingankers kann man noch dadurch vergrößern, daß man den Anker an seinen zylindrischen Luftspaltflächen mit je einer achsparallelen Nut versieht, deren Breite gleich dem gegenseitigen Abstand der beiden Kern Blechpakete an ihren Endflächen ist, und die in der Normallage des Ankers auch gerade gegenüber diesem Spalt zwischen den Teilblechpaketen liegt.
- Die Unterteilung der Blechpakete und die Ausbildung des Ankers gemäß der Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben.
- Die Fig. 1 zeigt ein in zwei Teilblechpakete 2 a und 2 b aufgeteiltes Kernblechpaket, die in einem solchen Winkel gegeneinander geneigt angeordnet sind, daß sich die Mittellinien der beiden Teilblechpakete in der Ankerachse schneiden. Die dem Anker 1 gegenüberstehenden Endflächen der Magnetbleche sind eben ausgeführt. Aus der gestrichelt eingezeichneten Lage des verdrehten Ankers ist ohne weiteres zu erkennen, daß dieser bestrebt ist, in seine Normallage zurückzukehren.
- Die Fig. 2 zeigt einen an den zylindrischen Luftspaltflächen mit je einer achsparallelen Nut 3 versehenen Anker, deren Breite gleich dem gegenseitigen Abstand der beiden Kernblechpakete an deren Endflächen ist und die in der Normallage des Anker gerade gegenüber dem Spalt der Teilblechpakete liegt. Ist der abgeflachte Anker, wie dargestellt, aus gestanzten Blechen aufgebaut, die- quer zur Schwingachse aufeinandergeschichtet sind, so kann man dem Anker auch eine gewollte Drehschwingung vorbestimmbaren Betrages aufdrücken, indem man die Bleche - ähnlich wie bei einem Käfigläufer mit schrägen Nuten - verschränkt schichtet. Man kann dadurch erreichen, daß der Anker in seiner der Kompressionsendlage entsprechenden Stellung eine vorbestimmte Winkellage einnimmt, im übrigen aber während des Hubes sich ebenfalls in vorbestimmten Grenzen hin- und zurückdreht, wodurch man eine bessere Schmierung des 'Kolbens im Zylinder erreichen kann und gleichzeitig im Zylinder durch Fertigungsungenauigkeiten bedingte einseitige achsparallele Abnutzungen weitgehend vermeidet oder vermindert.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektromagnetischer Schwingverdichter, insbesondere für Kältemaschinen, mit einem Anker, der in einem Ausschnitt des Magnetkörpers mit seitlich, parallel zur Schwingrichtung verlaufenden Luftspaltflächen axial frei schwingt, und der so ausgebildet ist, daß bei einer etwaigen Verdrehung des Ankers aus der Normallage eine magnetische Rückstellkraft wirksam wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Kernblechpaket in zwei Teilblechpakete aufgeteilt ist, die in einem solchen Winkel gegeneinander geneigt angeordnet sind, daß sich die Mittellinien der beiden Teilblechpakete in der Ankerachse schneiden, und daß die dem Anker zugewandten Endflächen der Kernpakete eben ausgeführt sind.
- 2. Elektromagnetischer Schwingverdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker an seinen zylindrischen Luftspaltflächen je eine Nut aufweist, deren Breite gleich dem gegenseitigen Abstand der beiden Kernblechpakete an ihren Endflächen ist.
- 3. Elektromagnetischer Schwingverdichter nach Anspruch 1 und 2 mit einem aus Blechen quer zur Schwingachse geschichteten Anker, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerbleche verschränkt geschichtet sind und damit dem Anker eine Drehschwingung in vorherbestimmbaren Grenzen und mit winkelmäßig definierter Endlage aufgedrückt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 163 082.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL24876A DE1034666B (de) | 1956-05-17 | 1956-05-17 | Elektromagnetischer Schwingkompressor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL24876A DE1034666B (de) | 1956-05-17 | 1956-05-17 | Elektromagnetischer Schwingkompressor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1034666B true DE1034666B (de) | 1958-07-24 |
Family
ID=7263236
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL24876A Pending DE1034666B (de) | 1956-05-17 | 1956-05-17 | Elektromagnetischer Schwingkompressor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1034666B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148349B (de) * | 1958-08-29 | 1963-05-09 | Chausson Usines Sa | Elektromagnetisch betriebene Kompressions- und Pumpvorrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE163082C (de) * |
-
1956
- 1956-05-17 DE DEL24876A patent/DE1034666B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE163082C (de) * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148349B (de) * | 1958-08-29 | 1963-05-09 | Chausson Usines Sa | Elektromagnetisch betriebene Kompressions- und Pumpvorrichtung |
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