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DE1148116B - Scheibenbremse - Google Patents

Scheibenbremse

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Publication number
DE1148116B
DE1148116B DEG20917A DEG0020917A DE1148116B DE 1148116 B DE1148116 B DE 1148116B DE G20917 A DEG20917 A DE G20917A DE G0020917 A DEG0020917 A DE G0020917A DE 1148116 B DE1148116 B DE 1148116B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
pressure
disc
springs
disk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG20917A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goodyear Tire and Rubber Co
Original Assignee
Goodyear Tire and Rubber Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Goodyear Tire and Rubber Co filed Critical Goodyear Tire and Rubber Co
Publication of DE1148116B publication Critical patent/DE1148116B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D55/00Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • F16D55/24Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with a plurality of axially-movable discs, lamellae, or pads, pressed from one side towards an axially-located member
    • F16D55/26Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with a plurality of axially-movable discs, lamellae, or pads, pressed from one side towards an axially-located member without self-tightening action
    • F16D55/36Brakes with a plurality of rotating discs all lying side by side
    • F16D55/40Brakes with a plurality of rotating discs all lying side by side actuated by a fluid-pressure device arranged in or one the brake
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/42Slack adjusters mechanical non-automatic
    • F16D65/46Slack adjusters mechanical non-automatic with screw-thread and nut
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D55/00Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • F16D2055/0004Parts or details of disc brakes
    • F16D2055/0058Fully lined, i.e. braking surface extending over the entire disc circumference

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Scheibenbremse Die Erfindung betrifft eine Scheibenbremse, insbesondere für Flugzeugräder, die zwischen der Radachse und der Radfelge angeordnet ist und bei der zwischen einer feststehenden Gegendruckscheibe und einer in Richtung der Radachse verschieblichen Druckscheibe abwechselnd drehbare und nicht drehbare Bremsscheiben vorgesehen sind. Die dre#hbaren Bremsscheiben sind üblicherweise an der Innenseite der Radfelge in mehreren axial verlaufenden Keilführungen an ihrem äußeren Umfang gehalten, während jede der nicht drehbaren Bremsscheiben in ihrer Mitte eine Ausnehmung aufweist, die so gestaltet ist, daß sie mit einem entsprechend gestalteten, auf der Radachse angeordneten Vielkeilprofil im Eingriff steht. In ähnlicher Weise wie die nicht drehbaren Bremsscheiben ist auch die Druckscheibe längsverschieblich auf der Achse geführt. Bei einer bekannten Ausführung wird sie während des Brems:vorgangs hydraulisch gegen das Brenisscheibenpaket gedrückt und nach Beendigung desselben durch mehrere Federn, die mittelbar über Zugbolzen an ihrem inneren Umfang angreifen, in ihre Ausgangsstellung, d.h. in ihre Lösestellung, zurückbewegt.
  • Hinsichtlich der Anforderungen, die an neuzeitliche Scheibenbremsen gestellt werden, ist besonders zu beachten, daß beim Abbremsen moderner Flugzeuge und anderer mit hoher Geschwindigkeit fortbewegter oder gegebenenfalls auch angetriebener Fahrzeuge und Maschinen oft in sehr kurzer Zeit große Mengen kinematischer Energie in Wärme übergeführt werden müssen. Das ist nur mit Scheibenbremsen möglich, die ohne einen empfindlichen Bremsbelag, zwischen den Bremsscheiben arbeiten, bei denen also eine aus einem geeigneten metallischen Werkstoff bestehende Bremsscheibe unmittelbar mit der nächsten Bremsscheibe in Berührung kommt. In anderen Scheibenbremsen sind allein schon die, Bremsbeläge den auftretenden Beanspruchungen nicht , Cle wachsen, denn in der Erfindung zugrunde liegenden Scheibenbremse treten bei stärkster Beanspruchung bereits Betriebstemperaturen von etwa 1000 bis. 1100' C auf. Es hat sich dabei gezeigt, daß selbst diese so hohen Temperaturen ausgesetzt, bei wiederholtem Gebrauch versagen.
  • Das trifft sowohl auf Scheibenbremsen mit einer verhältnismäßig dicken Druckschelbe zu als auch auf solche, bei denen die Dicke der Druckscheibe etwa der der übrigen Brenisscheiben entspricht. Bei einer verhältnismäßig dicken Druckscheibe treten zwischen der mit der benachbarten Bremsscheibe unmittelbar in Berührung kommenden Innenfläche und der durch die umgebende Luft gekühlten Außenfläche während eines jeden Bremsvorgangs erhebliche Temperaturunterschiede auf, da der Wärmeausgleich innerhalb der Druckscheibe nicht mit der Wärmezunahme, an der Reibseite Schritt halten kann. Die gesamte Druckscheibe wird daher b#eträcchtlichen Wärmespannungen ausgesetzt, die bei starker Beanspruchung leicht so groß werden können, daß die Reibseite reißt und zerstört wird. Um das zu vermeiden, wurde zur Verbesserung derartiger Scheibenbremsen die dicke Druckscheibe durch eine dünnere ersetzt, deren Dicke z. B. gleich der der Bremsscheiben ist. Diese gestattet eine schnellere Wärmeabgabe an die Atmosphäre und neigt nicht dazu, zu reißen oder an ihrer Oberfläche zerstört zu werden.
  • Bei der Verwendung einer dünnen Druckrscheibe ergibt sich jedoch ein anderer Nachteil. Während eine dicke Druckscheibe in sich starr ist und deshalb bei starker Beanspruchung an ihrer Reibilächenseite zerstört wird, besteht bei einer dünnen Scheibe die Gefahr, daß sie sich infolge der auftretenden Wärmespannungen so stark wölbt, daß die, Bremse im abgekühlten Zustand nicht mehr voll betriebsfähig ist. Auch bei einer dünnen Druckscheibe wird nämlich die große kinetische Energie schneller in Hitze umgewandelt, als die Hitze zur Außenseite der Druckscheib-- abgeführt wird; d. h., daß sich die erhitzte Reibflächenseite stärker ausdehnt als die kühlere Außenseite und daß die Druckscheibe sich mit ihrem äußeren Rand von den Bremsscheiben weg zu wölben sucht. Dem wirken jedoch die Andruckmittel und auch die kühlere Außenseite entgegen. Durch die höhere Temperatur auf der Reibflächenseite wird dort die Streckgrenze des Materials verringert, das infolgedessen bei starker Beanspruchung auf dieser Seite bleibend gestaucht bzw. verformt wird und sich nach der Abkühlung der Druckscheibe stärker zusammenzieht als deren außenliegende- Oberfläche. Die Druckscheibe wölbt sich infolgedessen nach der Abkühlung mit ihrem äußeren Rand zum Bremsseheibenpaket hin, was zur Folge hat, daß die Bremse schleift. Dieselben überlegungen gelten grundsätzlich auch für die am anderen Ende des Bremsscheibenpakets angeordnete# Gegendruckscheibe. Ist sie zu dick, kann ihre den Bremsscheiben zugekehrte Seite bei starker Beanspruchung zerstört werden, ist sie dünn, so wölbt sie sich mit ihrem äußeren Rand ebenfalls zum Bremsscheibenpaket hin. Dadurch beginnt die Bremse dann noch eher zu schleifen. Auf jeden Fall ist es günstiger, auch bei der Gegendruckscheibe eine gewisse Wölbung in Kauf zu nehmen, als durch die Wahl einer zu dicken Platte die Zerstörung ihrer Reibfläche hervorzurufen. So ist es also nicht einfach, für einen geeigneten Betriebsspielraum in der Bremse zu sorgen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Scheibenbremse zu schaffen, die sowohl ringförmige Bremsscheiben als auch eine Druckscheibe von etwa gleicher Dicke wie diese in Verbindung mit den damit gegebenen Vorteilen aufweist, bei der jedoch der Betriebsspielraum klein und in einfacher Weise nachstellbar ist.
  • Erfindungsgemäß ist bei einer Scheibenbremse die Druckscheibe nahe an ihrem äußeren Umfang durch mehrere Federn unter Vorspannung gehalten, deren Kraftrichtung der Andruckrichtung der Druckscheibe in radialem Abstand parallel entgegengerichtet ist. Die Federn bestehen in an sich bekannter Weise je- weils aus mehreren konzentrisch angeordneten Schraubenfedern, wobei die Federkraft auf die Druckscheibe in an sich bekannter Weise über einen zentralen Bolzen übertragen wird, der einstellbar und auswechselbar durch die Schraubenfedern hindurchgeführt ist.
  • Die am äußeren Umfang der Druckscheibe angreifenden Federn versuchen schon im kalten Zustand, die Druckscheibe nach außen zu wölben, und unterwerfen dadurch die, Reibflächenseite einer Zugspannung. Bei Betätigung der Bremse wird die Reibflächenseite schnell erhitzt. Eine Druckspannung kann sich jedoch erst dann aufbauen, wenn die von den Federn herrührende Zugspannung überwunden ist. Das ist aber nur bei den höchsten Betriebstemperaturen der Fall, und die Federn sind daher so zu wählen bzw. einzustellen, daß eine auf der Reibflächenseite der Druckscheibe infolge Temperaturdifferenz zur kühleren Außenseite hin auftretend-Druckspannung in keinem Falle die Elastizitätsgrenze des verwendeten Materials überschreitet. Nach Beendigung des Bremsvorgangs wird die Druckscheibe von den Federn in ihre Lösestellung zurückbewegt und nimmt ihre gleichmäßig ebene Form wieder an. Dieser Vorgang ist jedoch von dem bei bekannten Bremsausführun,gen zu unterscheiden, bei denen die Druckscheibe zwar auch durch Federn in ihre Lösestellung zurückbewegt wird, wobei es aber nicht möglicli ist, eine nach der Abkühlung verbleibende Wölbung zu verhindern, da die Federn am inneren Umfang der ringförmigen Druckscheibe angreifen. Wenn es auch in den meisten Fällen genügt, lediglich an der Druckscheibe die erfindungsgemäße Anordnung der Federn vorzusehen, so ist das doch ohne weiteres auch an der Gegendruckscheibe möglich, sofern es die räumlichen Verhältnisse zulassen.
  • Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Scheibenbremse in Richtung der Radachse, Fig. 2 einen Schnitt durch eine Scheibenbremse nach der Schnittlinie 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 einen Teilschnitt durch eine Scheibenbremse nach der Schnittlinie 3-3 in Fig. 1 und Fig. 4 einen Schnitt durch eine in ähnlicher Weise wie in Fig. 3 ausgebildete Vorrichtung an einer Scheibenbremse nach der Fig. 1.
  • In Fig. 1 und Fig. 2 ist eine Bremse 1 in Verbindung mit einer Radfelge 2 in einem Bremsgehäuse 3 dargestellt. Die Radfelge 2 hat an ihrem inneren Umfang mehrere in axialer Richtung verlaufende und mittels Kopfschrauben 5 befestigte Keile 4. Die Keile 4 greifen in Ausnehmungen 6 ein, die am äußeren Umfang einer jeden Bremsscheibe 7 vorgesehen sind. Daher können die Bremsscheiben 7 mit dem Rad umlaufen und sind axial bewegbar. An dem Bremsgehäuse 3 ist durch Bolzen 9 eine Nabe 8 befestigt, die auch eine als Widerlager für die Bremsscheiben dienende Gegendruckscheibe 10 in einem axial inneren Bereich der Bremse 1 trägL Auf der Nabe 8 sind mehrere ringförmige Bremsscheiben 11 angeordnet. Diese sind so geformt, daß sie mit einer Art axial verlaufender Keilführung mit der Nabe 8 ün Eingriff stehen, und sind so längsverschieblich, jedoch nicht drehbar geführt. Die Bremsscheiben 7 und die Bremsscheiben 11 greifen wechselseitig ineinander und bilden ein Bremsscheibenpaket, das zwischen der Gegendruckscheibe 10 und einer ebenso wie die Bremsscheiben 7, 11 längsverschieblichen Druckscheibe 12 eingeschlossen ist. Die Bremsscheiben 7, 11 sind verhältnismäßig dünn ausgeführt. Die Druckscheibe 12 hat etwa die, gleiche Dicke, und auch die, Gegendruckscheibe 10 ist ziemlich dünn. Das macht die Bremse leicht und erlaubt eine gute Wärmeabfuhr an die umgebende Atmosphäre.
  • In axialer Richtung neben der Druckscheibe 12 ist ein mit einer flanschartigen Erweiterung 13 versehener ringförmiger Druckkolben 14 angeordnet, der in einer im Bremsgehäuse 3 vorgesehenen ri#ngförmigen, die Aufgabe eines Zylinders erfüllen-den Ausnehmung 15 längsverschieblich geführt ist. Zur Ab- dichtung des Kolbens 14 ist ein Dichtungsring 16 vorgesehen. Durch eine Leitung 19, einen Anschlußstutzen 17 und eine Bohrung 18 wird eine Druckflüssigkeit zur Betätigung der Bremse zugefährt. Zwischen der Druckscheibe 12 und der flanschartigen Erweiterung 13 des Druckkolbens 14 ist ein auswechselbares ringförmiges Berührungsglied 20 vorgesehen.
  • Außerhalb des Druckkolbens 14 greifen nahe am äußeren Umfang der Druckscheibe 12 mehrere Spannvorrichtungen an, von denen eine in Fig. 3 dargestellt ist. Sie weist einen Bolzen 21 auf, der mit seinem Kopf 22 mit der Druckscheibe 12 im Eingriff steht. Dieser Bolzen 21 trägt an seinem anderen Ende eine als Widerlager für Schraubenfedern 26 dienende Scheibe 27, die mittels eines in eine Nut 30 am oberen Ende des Bolzens 21 eingreifenden Sprengrings 28 gesichert ist. Zur besseren Befestigung auf dem Bolzen 21 ist die Scheibe mit einem buchsenartigen Ansatz 29 versehen, der auch gleichzeitig der Fübrung einer Schraubenfeder 26 an deren Innenicite dienen kann. Das andere Widerlager für die Schraubenfedern 26 bildet eine Buchse 23, die mittels einer Schulter 24 in einer Bohrung im Bremsgehäuse ,achalten ist. Diese Buchse 23 hat an ihrem der Druck-2 scheibe 12 zugewandten Ende einen Boden 25 mit einer mittigen Ausnehmung, durch die der Bolzen 21 hindurchgeführt ist. Rings um diese Ausnehmung liegen die Schraubenfedern auf dem Boden 25 der Buchse 23 auf. Die einzelnen Teile der Spannvorrichtung können in einfacher Weise miteinander verbunden und somit immer leicht aus-ewechselt werden. Der Sprengring 28 hat vorzugsweise eine konische Außenfläche und die Innenoberfläche, der Scheibe 27 ist zur Aufnahme des Sprengrings 28 entsprechend geformt, damit er noch zusätzlich durch den Druck der Federn 26 gesichert wird.
  • Die in Verbindung mit der Druckscheib#-- 12 vorgesehenen Spannvorrichtungen sind so konstruiert, daß für einen Betriebsspielraum in der Bremse ge- sorgt ist, solange diese nicht betätigt wird. Wenn je- doch Bremskräfte erzeugt werden, werden die durch die Federn 26 über die Bolzen 21 auf die Druckscheibe 12 ausgeübten Kräfte dadurch verstärkt, daß die Druckscheibe 12 durch den Druckkolben 14 zum Bremsscheibenpaket hin bewegt wird. Auf diese Weise wird die geschilderte Wirkung auf die Druckscheibe 12 erzielt und damit verhindert, daß sie sich nach Beendigung des Bremsvorgangs mit ihrem äußeren Rand zum Bremsscheibenpaket hin wölbt. Außerdem wird die Druckscheibe 12 nach Beendigung des Bremsvorgangs durch die Federn 26 wieder in die Lösestellung zurückbewegt. Es ist also ständig für den gewünschten Betriebsspielraum in der Bremse gesorgt. Außerdem greifen die Bremskräfte bei Betätigung der Bremse an allen Stellen der ebenen Druckscheibe gleichmäßig an.
  • Eine andere Ausführungsform der Spannvorrichtung ist in Fig. 4 dargestellt. In einem Bremsgehäuse 31 ist eine Druckscheibe 32 angeordnet, die ebenfalls hydraulisch gegen ein Bremsseheibenpaket bewegt und zum Anliegen gebracht wird. Es ist ein Gewindekopfbolzen 33 vorgesehen, auf den eine mit einem breiten Flansch 37 versehene Gewindebuchse 36 aufgeschraubt ist. Das Gehäuse 31 hat eine Vertiefung 35, die sich bis zu einem mit einem mittigen Loch 34 versehenen Boden erstreckt. Durch das Loch 34 ragt der Gewindebolzen 33 hindurch. Er wird durch Schraubenfedern 38, die sich einerseits am Boden der Vertiefung 35 und andererseits an dem Flansch 37 der Gewindebuchse 36 abstützen, vom Bremsscheibenpaket weggezogen und übt so auf die Druckscheibe die beschriebene Wirkung aus. Diese Ausführunasform ist etwas einfacher als die in Fig,. dargestellte, bietet jedoch den Vorteil, daß bei ihr die. Spannwirkung durch Verstellen der Gewindebuchse regulierbar ist, was bei der Vorrichtung gemäß Fig. 3 nur durch Auswechseln einzelner Teile möglich ist. Allerdings wäre es auch dort ohne weiteres möglich, eine verstellbare Gewindebuchse vorzusehen. Selbstverständlich sind bei einer Scheibenbremse mehrere derartige Vorrichtungen am äußeren Umfang der Druckscheibe 12, wie in Fig. 1 dargestellt, angeordnet. Die Benutzung von mehreren Federn 38 gestattet eine bequeme Einstellung der gewünschten Federkräfte an jeder einzelnen Spannvorrichtung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: , 1. Scheibenbremse, insbesondere für Flugzeu.-. räder, bei der die Druckscheibe etwa die gleiche Stärke wie die übrigen Bremsscheiben hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckscheibe (12, 32) nahe an ihrem äußeren Umfang durch mehrere Federn (26, 38) unter Vorspannung gehalten ist, deren Kraftrichtung der Andruckrichtung der Druckenscheibe (12, 32) in radialem Abstand parallel entc, en gerichtet ist.
  2. 2. Scheibenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (26, 38) in an sich bekannter Weise jeweils aus mehreren konzentrisch angeordneten Schraubenfedem bestehen. 3. Scheibenbremse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft auf die Druckscheibe (12, 32) in an sich bekannter Weise über einen zentralen Bolzen (21, 22, 27, 28, 29, 30; 33, 36, 37) übertragen wird, der einstellbar und auswechselbar durch die Schraubenfede.rn (26, 38) hindurchgeführt ist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 921884; britische Patentschrift Nr. 579 172; USA.-Patentschriften Nr. 1692 006, 2 536 269# 2 551251, 2 551252, 2 551253, 2 655 229.
DEG20917A 1956-02-23 1956-11-16 Scheibenbremse Pending DE1148116B (de)

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