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DE1148187B - Lastkraftwagen mit pneumatischer Entlade- und Beladevorrichtung - Google Patents

Lastkraftwagen mit pneumatischer Entlade- und Beladevorrichtung

Info

Publication number
DE1148187B
DE1148187B DES45446A DES0045446A DE1148187B DE 1148187 B DE1148187 B DE 1148187B DE S45446 A DES45446 A DE S45446A DE S0045446 A DES0045446 A DE S0045446A DE 1148187 B DE1148187 B DE 1148187B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
line
outlet
opening
truck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES45446A
Other languages
English (en)
Inventor
Chester Donald Fisher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sprout Waldron and Co Inc
Original Assignee
Sprout Waldron and Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sprout Waldron and Co Inc filed Critical Sprout Waldron and Co Inc
Publication of DE1148187B publication Critical patent/DE1148187B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/60Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using fluids, e.g. having direct contact between fluid and load

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Lastkraftwagen mit pneumatischer Entlade-und Beladevorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf einen Lastkraftwagen mit einem geschlossenen Behälter zum Transportieren von fließfähigem Gut, der mit einem Auslaßstutzen und einer mit Saug- und Druckluft arbeitenden Förderanlage ausgestattet ist. Diese Förderanlage besteht aus einem Gebläse mit einer Saugleitung, in die ein Dreiwegeventil eingeschaltet ist, das wahlweise die Verbindung mit der Außenluft herstellt und einer in den Auslaßstutzen einmündenden Druckluftleitung, der das im Behälter befindliche Gut durch eine Übertragungsvorrichtung zugeführt wird.
  • Bei bekannten Lastkraftwagen dieser Art kann mittels der am Fahrzeug befindlichen pneumatischen Vorrichtung zwar ein Be- und Entladen des Fahrzeugbehälters durchgeführt werden, wobei der Behälter jeweils einem Unterdruck bzw. Überdruck ausgesetzt ist, was eine luftdichte Behälterkonstruktion voraussetzt, es eignet sich aber die bekannte Anlage nicht für einen den Behälter umgehenden Gutumschlag, z. B. von einem ortsfesten Silo in ein Schiff, was die Einsatzmöglichkeiten des bekannten Lastkraftwagens vermindert.
  • Die Erfindung bezweckt nun, den Behälter des Lastkraftwagens und die pneumatische Fördervorrichtung funktionell so voneinander zu trennen, daß der Behälter selbst beim Entladen nicht einem Unterdruck ausgesetzt ist und dabei neben dem Be- und Entladen des Fahrzeugbehälters ein Umschlag des Gutes allein durch die Fördervorrichtung möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß durch eine dem Auslaßstutzen vorgeschaltete Zellenradschleuse, die an der Oberseite außer der Öffnung für die Gutzufuhr aus dem Behälter beim Entladen eine zweite Öffnung aufweist, die in Verbindung mit dem Sammelraum eines in die Saugleitung eingeschalteten Abscheiders steht, von dem das angesaugte Gut über die Zellenradschleuse und eine an den Auslaßstutzen anzuschließende Leitung zur Beladung in eine unter der Decke des Behälters verlegte Verteilerleitung gelangt.
  • Durch diese Ausführung der pneumatischen Lade-und Entladeeinrichtung ergibt sich neben der universellen Verwendung und Einsatzmöglichkeit vor allem der Vorteil einer vollkommen unabhängigen Konstruktion des Transportbehälters, da bei ihrem Betrieb keine Aufrechterhaltung eines Vakuums im Behälterinnern erforderlich ist. Diese Behälter brauchen daher nicht luftdicht gemacht zu werden, und sie können daher aus ziemlich leichtem und dünnem Blech hergestellt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Lastkraftwagens gemäß der Erfindung dargestellt; es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des der Erfindung gemäß ausgeführten Selbstbelade- und -entladewagens, Fig. 2 eine Rückansicht des in Fig. 1 dargestellten Wagens, Fig. 3 eine Draufsicht auf den hinteren Teil des in Fig. 1 wiedergegebenen Wagens, Fig. 4 eine in vergrößertem Maßstab dargestellte Konstruktionseinzelheit der pneumatischen Fördervorrichtung, Fig. 5 einen längs Linie 5-5 der Fig. 4 geführten Schnitt, Fig. 6 einen längs Linie 6-6 der Fig. 5 gelegten, einen Einzelteil vergrößert wiedergebenden Querschnitt, Fig. 7 eine Ansicht des der Erfindung gemäß ausgeführten, eine Beladung ausführenden Lastkraftwagens und Fig. 8 eine Ansicht des Lastkraftwagens beim Entladen.
  • Bei dem in Fig. 1 dargestellten, mit einer selbsttätigen Be- und Entladevorrichtung ausgestatteten Lastkraftwagen ist auf dem Fahrgestell 20 ein Behälter montiert, der eine Stimwand 21, eine Rückwand 22, eine Decke 23 und Seitenwände 24 aufweist, zwischen denen sich Querwände 25, 25 a und 25 b erstrecken, durch die Behälterabteile 26, 26 a, 26 b und 26c gebildet werden, deren jeder in seiner Oberseite mit einer abgedeckten Ladeluke 27 versehen ist. Jede Seitenwand 24 weist einen sich nach innen zu verjüngenden unteren Teil28 auf, der in Querrichtung durch eine Anzahl Eckplatten 29 abgestützt ist, die den gesamten Behälter versteifen.
  • Seitlich am Vorderende des Fahrgestells 20 ist ein Gebläse 30 eingebaut, das einen Saugeinlaß 32 und einen Druckauslaß 33 besitzt und das über eine Riemenscheibe 35 angetrieben wird, die mit einer nicht wiedergegebenen Vorrichtung zur Abzweigung eines Teils der Leistung des Lastwagenmotors verbunden ist. Es kann auch eine besondere Kraftanlage zum Antrieb des Gebläses 30 vorgesehen werden. An der Rückseite des Fahrgestells 20 ist eine Stoßstange 37, z. B. durch Laschen 38, befestigt, von deren Oberseite sich eine Leiter 40 nach oben bis zur Abdeckung des hintersten Behälters 26c erstreckt. An der Oberseite der Wagenbehälter ist ein durchgehendes Geländer 42 befestigt. Unmittelbar unter dem unteren Ende der Leiter 40 hängt von der Stoßstange 37, um das Besteigen der Leiter zu erleichtern, eine untere Leitersprosse 43 herab.
  • Der Auslaß 33 des Gebläses 30 mündet in eine Rohrleitung 45, die nach rückwärts längs der Seite des Lastkraftwagens bis zu einem Rohrkrümmer 46 gerade über und vor der Stoßstange 37 reicht. An den Krümmer ist ein biegsames Schlauchstück 47 angeschlossen. So wird die vom Gebläseauslaß 33 herkommende Druckluft zu einer Zellenradschleuse 50 geführt, deren Einlaßkrümmer 51 an das biegsame Schlauchstück 47 angeschlossen ist.
  • Wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, gehört zu der Zellenradschleuse 50 auch ein zylindrisch gestaltetes Gehäuse 52, das mit einer Anzahl Verstärkungsrippen 53 ausgestattet ist und auf der einen Seite einen an den Rohrkrümmer 51 anzuschließenden untenliegenden Einlaßteil 55 mit Einlaßöffnung 56 besitzt. Auf der anderen Seite des Gehäuses 52 befindet sich ebenfalls untenliegend ein Austrittsteil 58 mit einer Auslaßöffnung 59, durch welche die von dem Einlaß 56 herkommende Luft zusammen mit dem aus dem Behälter ausgetragenen Gut austritt. Auf die dem Ein-und Auslaß dienenden Teile 55 und 58 sind Lager 60 aufgesetzt, in denen die Welle 62 des Zellenrades 64 gelagert ist, das aus einem zylindrischen, geschlossenen Rohr 65 mit einer Anzahl Flügel 67 besteht, die sich von der Außenfläche desselben radial so weit erstrecken, daß ihre Enden sich an die Innenfläche 68 des Hauptgehäuses 52 anlegen. Der von zwei nebeneinanderliegenden Flügeln 67, der Innenfläche 68 und dem Rohr 65 gebildete Querschnitt entspricht etwa dem Querschnitt des Einlasses 56 und des Auslasses 59. So findet ein im wesentlichen geradliniger Durchtritt der Druckluft durch die Luftschleuse 50 statt.
  • Der Antrieb des Zellenrades erfolgt von der Riemenscheibe 35 des Gebläses unter Zwischenschaltung eines Riementriebes 70, 72, einer bei 75 gelagerten Kardanwelle 73, 74 und eines Untersetzungsgetriebes 80, das einen Kettentrieb 82, 83, 84 mit Kupplung 85, 87 antreibt, die auf der Welle 62 befestigt ist. Die beiden Kupplungsteile werden durch die Feder 88 zusammengedrückt, deren Spannung durch eine Schraubenmutter 90 eingestellt werden kann.
  • Das Gehäuse 52 der Zellenradschleuse ist mit einer das ausgetragene Gut aufnehmenden Öffnung versehen, die sich axial über das Gehäuse hin erstreckt und nach außen durch einen Ansatz 95 abgeschlossen wird, der in einem Flansch 96 endet. Auf diesen ist ein Zulauftrichter 98 gesetzt, der abdeckbare Öffnungen 99 aufweist. Dieser Trichter besitzt eine für gewöhnlich geschlossene Seitenwand 100 und eine innere Klappe 101, die geschlossen werden kann, wenn die Wand 100 geöffnet wird, um eine rein mechanische Entladung des Fördergutes ohne die Zellenradschleuse vorzunehmen.
  • Beim Entladen des Lastkraftwagens wird das in dem Behälter befindliche Gut dem Zulauftrichter 98 durch ein endloses Förderband 105 zugeführt, das unter den Böden sämtlicher Behälterabteile entlangläuft. Das Förderband weist eine Antriebstrommel 107, die auf einer im hinteren Teil des Lastwagens angeordneten drehbaren Welle 108 befestigt ist, und eine Bandspanntrommel 109 auf (Fig. 1). Das Obertrum des Förderbandes 105 wird von einer Plattform 110 getragen, die durch eine Anzahl quer verlaufender Winkeleisen 112 versteift wird. Die Winkeleisen sind zwischen zwei gegenüberstehenden Seitenwänden 115 befestigt, durch die ein im wesentlichen geschlossenes Gehäuse für die Fördervorrichtung hergestellt wird.
  • An der Abwurfstelle des Förderbandes befindet sich ein Abstreifer 116 (Fig. 5).
  • Nach Fig. 4 steht die Antriebswelle 108 des Förderbandes über einen Kettentrieb 120, 122, 124 und eine Klauenkupplung in Verbindung mit der Welle 62 des Zellenrades. Die Klauenkupplung besteht ihrerseits aus einem durch ein Lager 126 auf der Welle 62 frei drehbaren Kupplungsteil 125 und andererseits aus einem auf der Welle 62 längs eines Keiles 129 verschieblichen Kupplungsteil 128, das durch einen Handhebel 130 (Fig. 2) geschaltet werden kann.
  • Beim Beladen wird das Fördergut der Zellenradschleuse durch eine zweite axial verlaufende Öffnung 131 (Fig. 5) zugeführt, die durch Wände 132 begrenzt wird, welche sich außerhalb des Hauptgehäuses 52 erstrecken und in einem Flansch 133 enden. Ein Abscheider 135 ist mit einem mit dem Gehäuseflansch 133 zusammenwirkenden Flansch 137 auf diesem so befestigt, daß die Bodenöffnung 138 des Abscheiders auf die Gehäuseöffnung 131 ausgerichtet ist.
  • Betrachtet man Fig. 2, so sieht man, daß der Abscheider 135 einen zylindrisch gestalteten oberen Abschnitt 140 aufweist, an dem ein Paar Versteifungsstreben 141 befestigt sind, die von der Rückwand 22 des Fahrzeugbehälters herkommen und den Abscheider in senkrechter Lage halten. In den obersten Teil des Abschnittes 140 mündet tangential eine Einlaßöffnung 142. An die Öffnung 142 ist eine Saugleitung 1.45 angeschlossen, die quer zur Rückwand des Lastwagens nach der rechten Seite desselben hin und dann nach abwärts zu einem Endteil 146 verläuft, der mit einer Schlauchkupplungl47 ausgestattet ist, an die bei Beladearbeiten ein Zuführungsschlauch 150 angeschlossen werden kann.
  • An der Oberseite des zylindrischen Abschnittes 140 befindet sich, koaxial in diesen hinein verlaufend, ein zylindrischer Luftaufnahmeteil 152, der an seinem Unterende 153 nach dem Behälter 135 hin offen ist -und an seinem oberen Teil einen tangential verlaufenden Auslaß 154 besitzt, an den die Saugleitung 155 angeschlossen ist, die mittels eines elastischen Krümmers 156 in den Gebläseeinlaßstutzen 32 übergeht.
  • Beim Beladen des Lastwagens erzeugt der Ansaugstutzen des Gebläses über das Rohr 155 im Abscheider 135 einen Unterdruck, und dieser Unterdruck wieder dient in der Saugleitung 145 dazu, von einer außerhalb des Lastwagens liegenden Quelle aus fiießfähiges Gut in die obere Öffnung 142 hineinzusaugen, wodurch das mitgerissene Gut tangential in den zylindrischen Teil 140 eingeführt wird. Das mitgerissene Gut wirbelt an den Innenwänden des Abscheiders 135 nach unten und fällt auf die Bodenöffnung 138 desselben herab, während die Luft durch das untere offene Ende 153 in den die Luft aufnehmenden Teil 152 hinein und von diesem aus zum Gebläseansaugstutzen strömt. Da beim Entladen von der gesamten im vorstehenden beschriebenen Vorrichtung kein Gebrauch gemacht zu werden braucht, ist der Abscheider vom Gebläseansaugstutzen 32 durch eine Ventilklappe 160 (Fig. 1) getrennt, die unmittelbar neben dem Gebläseansaugstutzen die Leitung 155 nach der Außenluft zu entlüftet und dadurch den gesamten Abscheider 135 von der Druckluftfördereinrichtung abtrennt.
  • Beim Entladen befördert, wie bereits beschrieben, das Förderband 105 das Schüttgut aus dem Transportbehälter zum Schütttrichter 98. Zur Regelung der ausgetragenen Fördermenge ist ein in vertikalen Schienen 167 geführter Schieber 165 mit einem clastischen Lippenteil 166 in Querrichtung zum Förderband 105 unmittelbar über der Trommel 107 und in der Nähe des Trichters 98 vorgesehen. Eine Welle 170 mit einem auf ihr befestigten Handrad 172 ist bei 173 (Fig. 2) gelagert und durch Ritzel 175 und Zahnstangen 176 mit dem Schieber 165 verbunden.
  • Eine an der Welle 170 befindliche Klinkensperre 178, 179 hält den Schieber in jeder beliebigen Lage fest.
  • Ein Luftdruckmesser 180 ist in den Krümmer 146 so eingebaut, daß man ihn von der Rückseite des Lastwagens aus ablesen kann. Der Bedienungsmann kann durch Beobachten der Einstellung des Luftdruckmessers und ein entsprechendes Drehen des Handrades 172 die Höhe des auf dem Förderband befindziehen Fördergutes regeln und dadurch den gewünschten Gegendruck am Gebläse aufrechterhalten, wodurch das Verhältnis von Fördergut zu Luft in der Luftschleuse bestimmt wird.
  • Außerdem ist in der Gebläseaustrittleitung 45 noch ein Abblas- oder Sicherheitsventil 182 vorgesehen. Es hat sich ergeben. daß dieses Ventil mit bestem Erfolg auf einen Druck von etwa 0,35 kg/cm2 der Luft eingestellt wird, um ein günstiges Verhältnis von Fördergut zu Luft im Innern der Luftschleuse zu erreichen.
  • Der Boden der verschiedenen Abteile des Transportbehälters kann offengelassen werden, um eine unmittelbar unter dem Einfluß des Eigengewichts erfolgende Zuführung des in ihnen enthaltenen Schüttgutes auf das Förderband 105 zu ermöglichen. Es kann jedoch envünscht sein, die durch das Gewicht des im Behälter ruhenden Gutes auf das Förderband und die mit ihm verbundene Plattform 110 ausgeübte statische Belastung zu verringern, und daher sind Schieber oder Klappen zu dem Zweck vorgesehen. die den Übergang vom Transportbehälter zur Fördereinrichtung regeln. So sind im Oberteil des Behälters in Längsrichtung des Wagens verlaufende Versteifungsrohre und in der Bodenmitte desselben eine gleichfalls in Längsrichtung verlaufende Winkeleisenschiene vorgesehen, zu deren beiden Seiten je eine mittlere Bodenklappe angelenkt ist, während zwei nach außen zu liegende Klappen den Rest der Bodenfläche einnehmen. Alle vier Klappen lassen sich mittels von der Außenseite des Wagens her zu betätigender Zugseile aus ihrer normalen, waagerechten Lage nach unten in die Öffnungsstellung herunter- klappen, Wobei durch gleichfalls in Längsrichtung verlaufende Gummileisten an den Behälterquerwänden, gegen die sich die gleichfalls mit Dichtungslippen versehenen Außenklappen anlegen, und an den Mittelklappen für Dichtung des Behälterbodens gesorgt wird. Durch Einstellarme 214 auf einer durchlaufenden Welle 212 (Fig. 1 und 2) und auf dieser aufmontierte Scheiben, über die Zugseile laufen, die im Wageninnern über die obengenannten Versteifungsrohre hinweggeführt sind, können die Bodenklappen von außen her geöffnet und geschlossen sowie durch weitere Vorrichtungen in ihrer Schließstellung verriegelt werden. Damit beim Schließen zuerst die Mittelklappen geschlossen werden, was der Dichtheit des Behälters wegen wichtig ist, ist an der Wagenaußenseite ein Handring 231 vorgesehen (s. Fig. 1), von dem aus ein Seil 230 durch eine Seilführung 232 über das eine Versteifungsrohr zur Innenklappe geführt ist, während ein ähnliches, über das andere Versteifungsrohr geführtes Seil an der Mittelklappe des Behälterbodens angreift. Beim Schließen der Klappen zieht der Bedienungsmann zuerst den Handring 231 nach unten, um die Mittelklappe zu schließen, und legt dann den Einstellarm 214 (s. Fig. 2) in seine Schließstellung.
  • Wenn der Wagen z. B. aus einem Kornspeicher beladen wird, werden die Ladelukendeckel abgenommen und wird das Schüttgut von oben her durch die Ladeluken in die verschiedenen Behälterabteile hineingeschüttet. Ein derartiges Beladen ist jedoch nicht immer möglich. Es ist zwar möglich, einen Ladeschlauch von der Zellenradschleuse 50 zu der gewünschten Ladeluke zu führen, was jedoch einen verhältnismäßig großen Zeitaufwand bedeutet. Um einen derartigen zeitraubenden Betrieb zu vermeiden, ist ein Füllschlauch 250 (s. Fig. 1) vorgesehen, der die Wand 28 des zuhinterst gelegenen Behälterabteiles 26c durchsetzt und an der Außenfläche des Behälters in einer abnehmbaren Abschlußkappe 251 endet. Der Füllschlauch steigt im hinteren Teil des Behälterabteiles 26c zum Oberteil desselben auf, in dem ein elastischer Krümmer 252 den Schlauch zum Vorderende des Wagens hinführt.
  • Während des Beladens wird der Abscheider 135 unter Unterdruck gesetzt, er saugt daher Luft sowie mitgerissenes Gut von einer außerhalb des Wagens liegenden Speicherstelle her iiber das Saugrohr 150 und die Rohrleitung 145 ein. Das Gut wird der Zellenradschleuse 50 zugeführt und von dort aus durch den Auslaß 58 hinausgeblasen. Um die verschiedenen Behälter auf dem Lastwagen zu füllen, wird der Füllschlauch 250 mit dem Auslaß 58 verbunden. Somit kann das pneumatisch geförderte Gut über die Fülleitung 250 und je nach Stellung der die Leitung abschließenden Klappen den verschiedenen Behältern 26, 26 a, 26b und 26c zugeführt werden.
  • Die Trägerluft kann über eine Entlüftungsleitung 270 und ein diese abschließendes Staubfilter (s. Fig. 2) ins Freie entweichen. Am Oberteil der Entlüftungsleitung 270 ermöglicht eine Reinigungsklappe 273 (Fig. 2) den Zutritt zu der im Innern der Behälter liegenden Leitung. Die Leitung 270 ist in jedem Behälterabteil unterbrochen und durch Absperrschieber verschließbar. Hierdurch kann man den Behälter während des Beladens entlüften. Um alle Absperrschieber in den Behälterabteilen fernsteuern zu können und es dem Wagenführer zu ermöglichen, jedes beliebige Behälterabteil von einer einzigen Steuerstelle aus zu füllen, ist an jedem der Schieber ein Zugseil befestigt, das an einem Handgriff endet, der in eine Rast eingehängt werden kann.
  • Als Beispiel eines Selbstbeladungsvorganges ist in Fig. 7 der Lastwagen neben einem Lagerraum 320 wiedergegeben, in dem ein Behälter 325 mit Schüttgut 327 vorhanden ist. Der Bedienungsmann hat den Saugschlauch 150 in den Behälter 325 eingeführt, und das Gut 327 wird durch diesen hindurch in den Oberteil des Abscheiders 135 emporgesaugt, von wo aus es durch die Luftschleuse 50 dem Füllrohr265 und der Fülleitung 250 zufließt und in das hinterste Abteil 26 c des Transportbehälters verladen wird.
  • In Fig. 8 ist ein Lastkraftwagen wiedergegeben, wie er Fördergut, z. B. Viehfutter oder Getreide, dadurch entlädt, daß es durch einen Entladeschlauch 335 einer Rohrleitung 337 zugeführt wird, die an der Wand eines Lagergebäudes 340 befestigt ist. Die Leitung 337 umfaßt eine Rohrkupplung 342, die durch die Gebäudewand hindurch nach außen geht und an die der Entladeschlauch 335 angeschlossen werden kann, und die Rohrleitung führt dann im Gebäudeinnern aufwärts zu einem Speicherbehälter 345 mit einem trichterförmigen Boden 346, aus dem das Gut einem Abzugskanal oder einer Abzugsleitung 347 zugeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lastkraftwagen mit einem geschlossenen Behälter zum Transport von fließfähigem Gut, der mit einem Auslaßstutzen und mit einer mit Saug-und Druckluft arbeitenden Förderanlage versehen ist, die aus einem Gebläse mit einer Saugleitung, in der ein wahlweise die Verbindung mit der Außenluft herstellendes Dreiwegeventil vorgesehen ist, und einer in den Auslaßstutzen mündenden Druckluftleitung besteht, der das im Behälter befindliche Gut durch eine Austragvorrichtung zugeführt wird, gekennzeichnlet durch eine dem Auslaßstutzen (58) vorgeschaltete Zellenradschleuse (50), die an der Oberseite außer der Öffnung (95) für die Gutzufuhr aus dem Behälter (26) beim Entladen eine zweite Öffnung (131) aufweist, die in Verbindung mit dem Sammelraum eines in die Saugleitung (145, 155) eingeschalteten Abscheiders (135) steht, von dem das angesaugte Gut über die Zellenradschleuse (50) und eine an den Auslaßstutzen anzuschließende Leitung (265) zur Beladung in eine unter der Decke des Behälters verlegte Verteilerleitung (250) gelangt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 116 603, 2 681 748.
DES45446A 1954-09-07 1955-09-05 Lastkraftwagen mit pneumatischer Entlade- und Beladevorrichtung Pending DE1148187B (de)

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