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DE2144865A1 - Schuettgutschiff mit einer entladeeinrichtung - Google Patents

Schuettgutschiff mit einer entladeeinrichtung

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Publication number
DE2144865A1
DE2144865A1 DE19712144865 DE2144865A DE2144865A1 DE 2144865 A1 DE2144865 A1 DE 2144865A1 DE 19712144865 DE19712144865 DE 19712144865 DE 2144865 A DE2144865 A DE 2144865A DE 2144865 A1 DE2144865 A1 DE 2144865A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
conveyor
longitudinal
ship according
deck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712144865
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl Ing Pelzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp AG
Original Assignee
Fried Krupp AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp AG filed Critical Fried Krupp AG
Priority to DE19712144865 priority Critical patent/DE2144865A1/de
Priority to JP8903972A priority patent/JPS4836883A/ja
Publication of DE2144865A1 publication Critical patent/DE2144865A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B27/00Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers
    • B63B27/22Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers of conveyers, e.g. of endless-belt or screw-type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Schüttgutschiff mit einer Entladeeinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf ein Schüttgutschiff mit einer Entladeeinrichtung, die wenigstens einen Längsförderer zur aufnahme des aus den Laderäumen entnommenen Gutes und eine anschließende Austrageeinrichtung aufweist.
  • Bisher hat man bei solchen Schiffen das Schüttgut aus den Laderäumen nach unten abgezogene Zu diesem Zweck haben die Böden von hintereinander angeordneten Laderäumen Rutschflächen und an deren unteren Rändern Austrittsöffnungen mit Abzugsbändern oder Rinnen, und unterhalb von diesen verläuft ein Längsförderer dicht über dem Schiffsbodene Um das abgezogene Gut nach oben zu fördern, wurde der Längsförderer über die letzte Austrittsöffnung hinaus verlängert und dabei schräg nach oben bis über das Deck geführt. Es wurde auch erwogen, zum Hochfördern des Gutes von dem Längsförderer eine Steilförderanlage zu verwenden doch gibt es für eine solche bisher keine technisch befriedigende Lösung.
  • Die bisherige Bauart ist in mehrfacher Hinsicht nachteilig: 1)Die Rutschflächen der Laderaum-Böden müssen verhältnismäßig steil sain, um das vollständige Abrutschen des Gutes zu gewährleisten. Damit durch diese Rutsehflächen der Inhalt der Laderaum nicht zu stark geschmälert wird, muß die Breite der Laderäume beschränkt werden, so daß man eine entsprechende Zahl von Laderäumen nebeneinander anordnen muß und ebenso viele Längsförderer mit den zugehörigen Gutbergabe-Einrichtunen benötigt, was einen kostspieligen Aufwand darstellt, 2) Ein beträchtlicher unterer Teil des SchiffsrumpEes kann nicht als Laderaum ausgenutzt werden.
  • 3) Das Hochfördern des Gutes mittels einer schräg nach oben bis über das Deck geführten Verlängerung des Längsförderers beansprucht viel Raum und ist besonders ungünstig, wenn der Förderer durch den Maschinenraum oder durch die Laderäume im Bug des Schiffes hindurchgeführt wird.
  • Diese Nachteile treten in erhöhtem Ausmaß auf, wenn derartige Entladeeinrichtungen, die bisher für Schiffe bis etwa 50 OC0 tdw gebaut worden sind, für erheblich größere Schiffe verwendet werden sollen, die nach der Tendenz die drei- oder mehrfache Ladefähigkeit haben0 Demgegenüber liegt der erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Schüttgutschiff der genannten Art so zu gestalten, daß auch bei sehr großer Ladefähigkeit die genannten Nachteile vermieden werden0 Das wird in erster Linie dadurch erreicht, daß der bzw. jeder Längsförderer nahe unterhalb des Schiffsdeckes unter Aufgabetrichtern verläuft.
  • Hierdurch wird der Fortschritt erzielt, daß für die Unterbringung der Längsförderer solche Räume des Schiffes ausgenutzt werden, die bei Schüttgutschiffen nicht zur Aufnahme von Ladung benötigt werden. Ferner wird der Schiffsrumpf besser für die Ladung ausgenutzt, ;da die eben ausgeführten Laderaumböden weit nach unten bis dicht über den Scciffsboden verlegt werden können.
  • Das Entleeren der Laderäume erfolgt zweckmäßig mittels eines auf dem Schiffsdeck verfahrbaren Bockkranes unter Anwendung von Greifern, die das durch die Deck-Luken entnommene Gut in die Aufgabetrichter abgeben. Die ebenen Böden der Laderäume ermöglichen das Säubern von allhaftenden Schüttgut-Resten mit Hilfe von fahrbaren Schürfgeräten.
  • Da die Längsförderer nahe unterhalb des Schiffsdeckes angeordnet sind, bereitet es keine Schwierigkeit, das Gut von dem Längsförderer auf die Austrageeinrichtung zu überführen, auch wenn sich diese über Deck befinden. Dabei sind die Längsförderer durch das Schiffsdeck gut geschützt.
  • Zweckmäßig sind bei einem Schüttgutschiff nach der Erfindung die Aufgabetrichter neben den im Schiffsdeck befindlichen Ladeluken so angeordnet, daß ihre oberen Ränder etwa die gleiche-Höhe haben wie die Ränder der Ladeluken0 Das bringt den Vorteil, daß die Greifer nur kleine Wege zurückzulegen brauchen Auch kann derB ockkran mit geringer lichter Höhe und damit verhältnisinäßig leicht ausgeführt werdeno Beispielsweise verläuft der Längsförderer nahe bei einer Schiffswand bzw. verlaufen zwei Längsförderer nahe bei den Schiffswänden0 Das ergibt eine besonders günstige Ausnutzung des Schiffsraumes für die Ladung.
  • Es ist aber auch möglich, daß der Längsförderer zwischen zwei Reihen von Ladeluken verläuft bzw. daß zwei oder mehr Längsförderer derart angeordnet sind0 Das kann insbesondere dann vorteilhaft sein, wenn zwei oder mehr Reihen von Bunker etwa für Schüttgut verschiedener Beschaffenheit nebeneinander im Schiffsrumpf angeordnet sind0 Dem Längs förderer oder gegebenenfalls den Längsförderern kann zur Weiterleitung des Gutes an die Austrageeinrichtung ein Querförderer nachgeschaltet sein. ZOBO ist dieser reversierbar und in seiner Längsrichtung verschiebbar derart, daß seine beiden Abwurfendnn wechselweise durch Öffnungen in den Seitenwänden des Schiffes hindurch nach außen treten können. Hierdurch wird es möglich, das Schiff wahlweise nach Steuer bord oder nach Backbord hin zu entladen, wobei ein Hochfördern des Gutes hinter den Längsförderern entfällt. Wegen der Längsverschiebbarkeit des Querförderers wird zweckmäßig ein Zwischenförderer zur Überleitung des Gutes von dem bzw. jedem Längsförderer etwa auf die Mitte des Querförderers vorgesehen.
  • Wenn ein Längsförderer nahe unterhalb des Schiffsdeckes und in der Nähe einer Seitenwand des Schiffes verläuft, wird der Querförderer zweckmäßig so angeordnet, daß sich sein Aufnahmeende nahe an derselben Schiffsnd und sein Abwurfende nahe der anderen Seitenwand des Schiffes befindet. Hierdurch werden günstige Bedingungen zum Hochfördern des Gutes über Deck geschaffen. So kann sich an das Abwurfende des Querförderers ein im entgegengesetzten Sinn wie der bzw. die Längsförderer fördernder Verbindungsförderer anschließen, der ansteigt und dessen Abwurfende oberhalb des Schiffsdeckes liegt. Dabei kann sich an den Verbindungsförderer ein Abwurfförderer anschließen, der von einem gegenüber der betreffenden Seitenwand des Schiffes ausschwenkbaren Ausleger getragen wird. Es ist aber auch möglich, daß der Querförderer bereits bis über das Schiffsdeck ansteigt.
  • Für die Aufgabetrichter sind Abzugsbänder vorgesehen, die oberhalb des bzw. jedes Längsförderers in die Betriebsstellungen unter den Jeweils benutzten Aufgabetrichtern fahrbar sind. Dann ist die Zahl der Abzugsbänder kleiner als die Zahl der Aufgabetrichter, wodurch eine Ersparniserzielt wird. Wenn das Schiff mit Schüttgütern verschiedener Beschaffenheit beladen werden soll, kann man verschiedene Abzugsbänder vorsehen, die für die verschiedenen Güter geeignet sind, z. B. Plattenbänder für Erz und Gummibänder für Kohle.
  • Zum Entleeren der Ladeluken kann man in einem Hafen einen mit einer Greifer-Katze ausgerüstete-n3ockkran bereit halten, der je nach Bedarf nacheinander auf verschiedene zu entladende Schiffe aufgesetzt wird. Es ist aber auch denkbar, daß zum Entladen ein außerhalb des Schiffes aufgestellter Kran mit einem entsprechend weitreichenden Ausleger verwendet wird.
  • Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; und zwar zeigen Fig. 1 einen lotrechten Längsmittelschnitt (nach der Linie I-I in Fig. 2) durch den vorderen Teil eines Schüttgutschiffes nach dem ersten Ausführungsbeispiel, Fig. 2 den Schnitt nach der Linie Tt-II in Fig0 1, Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Schüttgutschiff nach dem 2. Ausführungsbeispiel und Fig. 4 die Draufsicht auf ein Schüttgutschiff nach dem 3. Ausführungsbeispiel.
  • Das Schiff nach dem 1. Ausfübrungsbeispiel hat mehrere @hintereinander angeordnete Laderäume 1, 2, die sich nahezu über die ganze Breite des Schiffsrumpfes erstrecken0 In dem Schiffsdeck 3 befindet sich über jedem Laderaum eine Ladeluke 4, 5. Die Laderäume haben tiefliegende, nahezu ebene Böden 6, die sich mit nur schmalen geneigten Flächen 7 an die Innenseiten der Schiffs-Seitenwände 8 anschließen.
  • Auf Schienen 9, die auf den Längsrändern des Schiffsdeckes 3 verlegt sind, ist ein Bockkran 10 fahrbar, der eine Griefer-Katze 11 trägt.
  • Neben den Ladeluken 4 5 sind in einem schmalen Streifen 12 des Schiffsdeckes 3 zwischen den Ladeluken und einer Schiffs-Seitenwand 8 Aufgabetrichter 13, 14 bzw. 15, 16 paarweise hintereinander angeordnet, deren Ränder nicht nennenswert höher liegen als die Ränder der Ladeluken.
  • Unterhalb der Aufgabetrichter sind zwei Gestelle 7 mit je einem Abzugs band 8 auf Schienen 19 in Längsrichtung des Schiffes fahrbar. Nahe unterhalb des schmalen Streifens 12 ues Schiffsdeckes verläuft ein Lklgsförderer in Form eines endlosen Förderbandes 20. Sein Obertrum ist im Bereich der Abwurfschurren 21 der jeweils in Betriebsstellung unter zwei der Aufgabetrichter 13, 14 oder 15, 16 gefahre- -nen Gestelle 7 angehoben und durch dicht nebeneinander angeordnete Rollen 22 unterstützt0 An den Längsförderer 20 schließt sich nach vorn hin ein Zwischenförderband 23 an, das ansteigend schräg bis in die lotrechte Längsmitte des Schiffes reicht. Die Abwurftrommel dieses Bandes ist oberhalb eines ttbergabetrichters 24 angeordnet, unterhalb dessen sich ein reversierbares Querförderband 25 - - - - über den größten Teil der Breite eines Laderaumes erstreckt.
  • Das Querförderband 25 ist in einem Gestell 26 gelagert, das auf waagerechten Schienen 27 in Längsrichtung des 3andes, d.h., quer zum Schiff fahrbar isto Fig. 2 zeigt die Mittelstellung des Querförderbandes 25. Das Gestell 26 kann auf den Schienen 27 nach Steuer bord oder nach Backbord so weit gefahren werden, daß jeweils ein Teil des Querförderbandes 25 durch eine verschließbare Öffnung 28 bzw 29 in den Schiffs-Seitenwänden 8 hindurchtritt und die betreffenden Abwurftrommeln 30 bzw. 31 sich außerhalb des Schiffes befinden, wie es in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien angdeutet ist Das Querförderband wird dann mit einer solchen Förderrichtung betrieben, daß es das Gut zu der jeweils außerhalb des Schiffes befindlichen Abwurftrommel 30 oder 34 fördert.
  • Fig. 1 zeigt den Bookkran 10 in der Stellung, in der er den Laderaum 1 entleert und das Gut in den Aufgabetrichter 13 einbringt. Von dort gelangt es über das Abzugs band 18 des einen Gestelles 17 auf das Längs förderband 20 und von diesem über das Zwischenförderband 23 auf das Querförderband 25. Je nachdem, ob dieses in die eine oder andere der in Fig0 2 mit strichpunktierten Linien angedeuteten Lagen gefahren ist, wird das Gut steuerbordseitig oder backbordseitig auf ein neben dem Schiff befindliches Anfördermittel aufgegeben. Wenn der Laderaum 1 geleert ist, werden die Gestelle 17 mit den Abzugs bändern 18 unter die Aufgabetrichter 15, 16 gefahren, so daß nunmehr der Laderaum 2 geleert werden kann.
  • Statt eines Längsförderbandes 20 können naturgemäß auch deren zwei beiderseits neben den Luken 4, 5 in der Nähe der Schiffs-Seitenwände 8 nahe unterhalb der schmalen Streifen 12 des Schiffsdeckes 3 angeordnet werden. In diesem Fall schließt sich an jedes der beiden Längsförderbänder ein Zwischenförderband zur Weiterleitung des Gutes nach der Mitte des Querförderbandes 25 an.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig, 3 sind in dem Schiffsrumpf beiderseits von dessen lotrechter Längsmittelebene zwei Reihen von Laderäumen 32, 33 angeordnet, die durch eine Zwischenwand 34 voneinander getrennt sind0 Auch diese Laderäume haben ebene Böden 35, die sich nur mit schmalen, geneigten Flächen 36, 37 an die lotrechten Längs-Innenflächen der Laderäume anschließen. Auch hat jeder Laderaum 32, 33 eine Ladeluke 38, 39 in dem Schiffsdeck.
  • Die Aufgabetrichter 40 sind mittig in Bezug auf die lotrechte Längsmittelebene des Schiffes in dem zwischen den Luken 38, 39 befindlichen schmalen Streifen 41 des Schiffsdeckes angeordnet. Unterhalb der Trichter 14 sind Gestelle 17 mit Abzugs bändern 18 auf Schienen 19 in Längsrichtung des Schiffes fahrbar. Unterhalb der zugehörigen Abwurfschurren 21 verläuft ein Längsförderband 42, dessen Gerüst auf der Zwischenwand 34 befestigt ist.
  • Von dem Längsförderband 42 wird das Gut aus den Trichtern 40 auf ein Querförderband 25 aufgegeben, das in der gleichen Weise wie das Querförderband nach dem ersten Ausführungs beispiel reversierbar und mit seinem Gestell quer zum Schiff fahrbar ist, wie es in Fig. 3 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist0 Hierbei entfällt aber ein Zwischenförderband 23, da das Längsförderband mit einer sich nach vorn erstreckenden Verlängerung das Querförderband 25 unmittelbar im Bereich der Längsmittelebene des Schiffes erreicht.
  • Auch bei diesem Aus führungs beispiel ist auf dem Schiffsdeck ein Greiferkran 43 in Lksgerlchtung- fahrbar.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist ein Längsförder band 20 in der gleichen Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 auf einer Seite der Luken 4,5 unterhalb von Trichtern 13, 14 nahe an der einen Seitenwand des Schiffes angeordnet. Es ist nur eine kurze Strecke über den vordersten Aufgabetrichter 16 hinaus nach vorn geführt0 Seine Abwurftrommel 44 liegt - abweichend von dem Ausführungsbeispiel nach Fig.
  • 1 und 2 - oberhalb des Aufgabeendes eines Querförderbandes 45, das sich im Bug nahe unterhalb des Schiffsdeckes nahezu über die Breite des Schiffsraumes erstreckt Das Abwurfende des Querförderbandes 45 liegt in der Nähe der anderen Schiffs-Seitenwand oberhalb des Aufgabeendes des Verbindungs-Förderbandes 46, das sich zwischen den Ladeluken 4, 5 und der genannten Schiffsseitenwand nach hinten erstreckt. Es steigt an und tritt durch eine Öffnung 47 des Schiffsdeckes hindurch. Die oberhalb des Schiffsdeckes befindliche Abwurftrommel des Verbindungsförderbandes 46 liegt oberhalb des Aufgabeendes eines Abwurfförderbandes 48, das auf einem Ausleger 49 gelagert ist. Dieser ist an dem Aufgabeende des Abwurfförderbandes 48 um eine lotrechte Achse 50 schwenkbar gelagert. Fig. 4 zeigt mit ausgezogenen Linien, daß der Ausleger 49 in eine Lage parallel zur Längsrichtung des Schiffes geschwenkt und dabei oberhalb des zwischen den Ladeluken 4 und der einen Schiffs-Seitenwand befindlichen schmalen Streifens des Schiffsdeckes angeordnet ist. Mit strichpunktierten Linien ist in Fig. 4 angedeutet, daß der Ausleger 49 seitwärts ausgeschwenkt werden kann, damit das dem Abwurfförderband 48 zugebrachte Gut auf eine neben dem Schiff befindliche Abfördereinrichtung übergeben werden kann.
  • Unter Umständen kann statt des Verbindungsförderbandes 46 das Querförderband 45 ansteigend verlegt und durch eine Öffnung im Schiffsdeck hindurchgeführt werden0 In diesem Fall kommt es in Betracht, daß das Querförderband das ihm zuge brachte Schüttgut ohne Zwischensehaltung eines Verbindungsförderbandes auf das Abförderband 48 aufgibt, dessen Aufgabe ende demgemäß unterhalb der Abwurftrommel des Querförderbandes angeordnet sein müßte, Abweichend von dem AusfAhrungsbeispiel nach Fig. 3 können, wenn mehr als zwei Reihen von Laderäumen nebeneinander in dem Schiffsrumpf angeordnet sind, zwei oder mehr Längs förderer zwischen je zwei Reihen von Laderäumen angeordnet werden. Auch ist es möglich, daß in einem Schiff sowohl nahe an den Seitenwänden - gemäß Fig. 1 und 2 - als auch zwischen zwei Reihen von Laderäumen Längs förderer angeordnet werden.
  • Patentansprüches

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e : 10;Schüttgutschiff mit einer Entladeeinrichtung, die wenigstens einen Längsförderer zur Aufnahme des aus den Laderäumen entnommenen Gutes und eine anschließende Austrageeinrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. jeder Längsförderer (20) nahe unterhalb des Schiffsdecks (3, 12, 41) unter Aufgabetrichtern (13, 14, 15, 16, 40) verläuft, 2. Schiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabetrichter (13, 14, 15, 16, 42) neben den im Schiffsdeck befindlichen Ladeluken (4, 5; 38, 39) so angeordnet sind, daß ihre oberen Ränder etwa die gleiche Höhe haben wie die Ränder der Ladeluken0 3o Schiff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bzwO jeder Längsförderer (20) nahe bei einer Schiffs-Seitenwand (8) bzw. nahe bei den Schiffsseitenwänden verläuft bzw. verlaufen.
    4¢ Schiff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsförderer(42) oder zwei oder mehr Längsförderer zwischen je zwei Reihen von Ladeluken (32, 33) verläuft bzw. verlaufen.
    5. Schiff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Längsförderer (20g 42) bzw. den Längsförderern ein Querförderband (25 45) nachgeschaltet ist.
    6o Schiff nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querförderer (25) reversierbar und in seiner Längsrichtung verschiebbar ist derart, daß seine beiden Abwurfenden (30, 31) wechselweise durch Offnungen in den Schiffsseitenwänden (8) hindurch nach außen treten können, 70 Schiff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zwischenförderer (23) zur Überleitung des Gutes von dem bzw0 jedem Längsförderer (20) etwa auf die Mitte des Querförderers(25) vorgesehen ist0 80 Schiff nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Aufnahmeende und das Abwurfende des Querförderers (45) in der Nähe der Schiffs-Seitenwände befinden, 90 Schiff nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich an das Abwurfende des Querförderers (45) ein im entgegengesetzten Sinn wie der bzw. die Längsförderer (20) fördernder Verbindungsförderer (46) anschließt, der ansteigt und dessen Abwurfende oberhalb des Schiffes deckes liegt0 104 Schiff nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Verbindungsförderer (46) ein Abwurfförderer (48) anschließt, der von einem gegenüber der Schiffs-Seitenwand des Schiffes ausschwenkbaren Ausleger (49) getragen wird0 11. Schiff nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Querförderer (45) bis über das Schiffsdeck ansteigt.
    12. Schiff nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß für die Aufgabetrichter (13, 14, 15, 16, 40) Abzugsbänder (18) vorgesehen sind, die oberhalb des bzwe jedes Längsförderers (20) 42) in die Betriebsstellungen unter den jeweils benutzten Aufgabetrichtern fahrbar sind0 13. Schiff nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedenartige Abzugsbänder (18) für Schüttgüter unterschiedlicher Beschaffenheit vorgesehen sind0 14. Schiff nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Eockkran (10 43), der die Luken (4, 5 38,39) und die Aufgabetrichter (13, 14, 15, 16g 40) überspannt, auf dem Schiffsrumpf fahrbar ist.
    15. Schiff nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein und derselbst Bockkran zum Einsatz wahlweise auf einem von zwei oder mehr Schiffen vorgesehen ist.
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DE (1) DE2144865A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0109114A1 (de) * 1982-10-28 1984-05-23 Frans Swarttouw B.V. Schiff mit eigenen Entladungsvorrichtungen
EP0404273A1 (de) * 1989-07-03 1990-12-27 Nagron Mechanical Handling B.V. Schiff mit Entladungsvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0109114A1 (de) * 1982-10-28 1984-05-23 Frans Swarttouw B.V. Schiff mit eigenen Entladungsvorrichtungen
EP0404273A1 (de) * 1989-07-03 1990-12-27 Nagron Mechanical Handling B.V. Schiff mit Entladungsvorrichtung

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