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DE1147831B - Krafthammer-Steuerung - Google Patents

Krafthammer-Steuerung

Info

Publication number
DE1147831B
DE1147831B DEB55955A DEB0055955A DE1147831B DE 1147831 B DE1147831 B DE 1147831B DE B55955 A DEB55955 A DE B55955A DE B0055955 A DEB0055955 A DE B0055955A DE 1147831 B DE1147831 B DE 1147831B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control rod
spring
locking device
control
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB55955A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Beche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beche and Grohs GmbH
Original Assignee
Beche and Grohs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beche and Grohs GmbH filed Critical Beche and Grohs GmbH
Priority to DEB55955A priority Critical patent/DE1147831B/de
Publication of DE1147831B publication Critical patent/DE1147831B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/24Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
B 55955 Ib/49 g
ANMELDETAG: 17. DEZEMBER 1959
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABEDER AUSLEGESCHRIFT: 25. A P R I L 1963
Das Hauptpatent bezieht sich auf einen durch Druckmittel angetriebenen Krafthammer mit je für sich einstellbaren, das Druckmittel zu den Einlaß- und aus den Auslaßkanälen der Arbeits- und Rückhohlzylinder steuernden Ventilen, die unabhängig von der Bewegung des Bären, z. B. durch einen mit konstanter Drehzahl umlaufenden Elektromotor, über eine Nockenwelle mit in Umfangsrichtung verstellbaren Nocken betätigt werden. Das Neue beim Hauptpatent 1 059 744 besteht darin, daß zum Verändern des Hubes der Steuerventile zwischen jedem Steuerventil und seiner zugeordneten Nockenscheibe ein hydraulischer Verdränger vorgesehen ist, der aus einem von der Nockenwelle angetriebenen Kolben und einem Zylinder mit durch eine Regelstange stufenlos einstellbarem Verdrängervolumen und einem von der verdrängten Flüssigkeitsmenge verschiebbaren, mit dem Steuerventil verbundenen Stellkolben besteht. Die Anordnung nach dem Hauptpatent hat den Vorteil, daß durch die Einstellung der Fördermenge, die unabhängig für jede einzelne Pumpe vorzunehmen ist, der Hub des zugehörigen Ventiles und damit die von ihm zugelassene Ein- bzw. Auslaßmenge des Druckmittels unabhängig von den drei anderen Ventilen eingestellt werden kann. Es läßt sich auf diese Weise die Schlagstärke des Hammers außerordentlich genau einstellen.
Die Einrichtung arbeitet in der vorgesehenen Weise durchaus zufriedenstellend, solange Reihenschräge ausgeführt werden. Von derartigen Krafthammern wird aber auch verlangt, daß mit ihnen genau dosierte Einzelschläge ausgeführt werden können, was jedoch bei der Steuerung nach dem Hauptpatent Schwierigkeiten bereitet. Die nach dem Hauptpatent vorgesehene Steuerung arbeitet nämlich in der Weise, daß der von seinem Nocken angehobene Verdrängerkolben je nach Stellung der Regelstange eine mehr oder weniger große Druckmittelmenge zum Stellkolben des Ventils befördert, wobei durch die Regelstange der Zylinder des Verdrängerkolbens verdreht wird, und über bestimmte, am Verdrängerkolben angebrachte Steuerkanten die Fördermenge von Null auf Maximum einstellt, obwohl der Verdrängerkolben einen konstanten Hub durchläuft. Die Auslösung eines Hammerschlages wird dadurch bewirkt, daß die Regelstange aus ihrer Nullstellung in die Stellung gebracht wird, die der gewünschten Schlagstärke entspricht. Da die Nockenwelle ständig umläuft, führen die Verdrängerkolben bei jeder Nockendrehung einen Hub aus, wobei in Nullstellung der Regelstange kein Druckmittel verdrängt und auch das Ventil nicht beeinflußt werden kann. Wird nun der Krafthammer-Steuerung
Zusatz zum Patent 1 059 744
Anmelder:
Beche & Grohs G. m. b. H. Hückeswagen (RhId.)
Dipl.-Ing. Hans Beche, Hückeswagen (RhId.), ist als Erfinder genannt worden
Hammer für einen Einzelschlag durch Verstellen der Regelstange ausgelöst, so kann es vorkommen, daß der Verdrängerkolben im Augenblick der Regelstangenverstellung einen Teil seines Hubes bereits zurückgelegt hat, so daß die noch geförderte Druckmittelmenge im Verdränger zu klein ausfällt und dementsprechend auch der Ventilhub und damit die Schlagstärke zu klein wird. Die richtige Schlagwirkung würde erst bei einem etwaigen nachfolgenden zweiten Schlag vorhanden sein, eine Wirkung, welche wohl für Reihenschläge brauchbar ist, jedoch nicht für Einzelschläge.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend geschilderte Schwierigkeit zu beseitigen und den Schlag unabhängig von der Einstellung der Steuerung nur während desjenigen Zeitraumes zur Auslösung zu bringen, in dem sich der Verdrängerkolben in seiner unteren Endstellung befindet, so daß die Gewähr gegeben ist, daß der Schlag genau mit der eingestellten Füllung geführt wird. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß eine die Regelstange nur in deren Nullstellung festhaltende, von der gleichen Nockenwelle wie der Verdrängerkolben betätigte Arretiereinrichtung vorgesehen ist.
Vorteilhaft sind die Betätigungsnocken des Ver-
drängerkolbens und der Arretiereinrichtung gleichsinnig auf der Nockenwelle angeordnet. Durch die gleichsinnige Anordnung der beiden Nockenscheiben ist also erreicht, daß während des Hubes des Verdrängerzylinders zugleich die Arretiereinrichtung an-
gehoben wird und die Regelstange gegebenenfalls sperrt, so daß trotz Einsteilens der Steuerung die Regelstange unbewegt bleibt. Erst wenn der Ver-
309 577/118

Claims (3)

drängerkolben seine untere Endstellung erreicht hat, gibt die Arretiereinrichtung die Regelstange wieder frei, so daß nunmehr eine Regelstangenverstellung und ein Schlag ausgelöst werden kann, sofern vorher durch Verstellen des Steuergestänges ein Schlag vorgewählt oder eingestellt war. Ist an der Regelstange einmal ein Hub eingestellt worden, so steht der Arretierzahn der Ausnehmung in der Regelstange nicht mehr gegenüber, so daß die Arretiereinrichtung nicht mehr wirksam werden kann und in gleicherweise wie bisher Reihenschläge ausgeführt werden können. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht die Arretiereinrichtung aus einem durch eine Feder an den Betätigungsnocken gedrückten Hohlzylinder und einem in diesen durch Feder federnd gelagerten Arretierstück mit Arretiernase. Das Steuergestänge zum Einstellen der Regelstange endet mit einer an der Stirnfläche der Regelstange anliegenden Platte, und zur Verschiebung der Regelplatte ist eine Feder vorgesehen, welche die Regelstange entsprechend der eingestellten Stellung der Platte verschiebt, sobald die Arretiereinrichtung die Regelstange freigegeben hat. Die genaue Einstellung der Füllung wird dadurch unabhängig davon, ob die Arretiereinrichtung eingerastet ist oder nicht. Für das Einstellen der Regelstange mittels des Steuergestänges, wird im Rahmen der Erfindung kein Schutz beansprucht. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 den Verdränger mit der zugehörigen Nokkenwelle und Abb. 2 den Verdränger in Verbindung mit der Arretiereinrichtung. Von einem in der Zeichnung dargestellten Elektromotor wird die Nockenwelle t in Richtung des eingezeichneten Pfeiles 1 mit konstanter Drehzahl angetrieben. Auf der Nockenwelle t sitzt der Betätigungsnocken o, welcher den Hub des Verdrängerkolbens ρ bewirkt, in dem der Nocken ο bei jeder Umdrehung den Verdrängerkolben ρ anhebt und dieser durch seine Feder wieder in die untere Endstellung zurückgebracht wird. Wie aus Abb. 1 erkennbar ist, befindet sich der Verdrängerkolben ρ während desjenigen Zeitraumes in seiner unteren Endstellung, während der Betätigungsnocken ο den Weg χ zurücklegt. Wird während dieser Zeit der Hammer zu einem Einzelschlag ausgelöst, so wird dieser genau mit der eingestellten Füllung geführt. Zur Sicherstellung der Auslösung während der unteren Endstellung des Verdrängerkolbens ist gleichsinnig zum Nocken ο auf der Nockenwelle t ein weiterer Betätigungsnocken b angeordnet, wobei die beiden Nocken in die gleiche Richtung zeigen. An dem Nocken b wird durch die Kraft einer Feder c ein in Längsrichtung verschiebbarer Hohlzylinder d anliegend gehalten. In dem Hohlzylinder d ist ein gleichfalls in Längsrichtung verschiebbares Arretierstück/ gelagert, welches durch eine Feder e gehalten ist. Das Arretierstück / tritt mit einer Arretiernase α aus dem Hohlzylinder d heraus und vermag in eine Ausnehmung g einzutreten, welche in der Regelstange h vorgesehen ist. Steht die Regelstange h in Nullstellung, so liegt die Ausnehmung g der Arretiernase α genau gegenüber, so daß diese infolge des durch den Nokkenft hervorgerufenen Hubes in die Ausnehmung g eintreten kann, wodurch die Regelstange h arretiert wird. Verläßt bei weiterer Drehung der Nockenwelle t der Nocken b den Hohlzylinder d, so drückt die Feder c die Arretiereinrichtung wieder nach unten, und die Arretiernase α gibt die Regelstange h wieder frei. Diese Stellung ist in der Zeichnung dargestellt. Die Regelstange h ist also nur während desjenigen Zeitraumes verstellbar, während dem die Nockenwelle t den Weg χ zurücklegt oder, mit anderen Worten, während des Zeitraumes, in dem sich der Verdrängerkolben ρ in seiner unteren Endstellung befindet. Das Steuergestänge k, welches zu einem nicht dargestellten Hand- oder Fußhebel für die Steuerung führt, endet in einer Platte L Diese Platte Hegt an der Stirnfläche der Regelstange h an und steht unter der Wirkung einer Feder m. Die Regelstange h steht ihrerseits unter der Wirkung einer Feder/, deren Kraft jedoch schwächer ist als diejenige der Feder m. Wird nun das Steuergestänge k in Richtung des Pfeiles 2 verstellt und nimmt die Platte i z. B. die strichpunktiert gezeichnete Stellung ein, so bleibt die Regelstange h stehen, solange die Arretiereinrichtung eingerastet ist. Gibt die Arretiereinrichtung die Regelstange h frei, so drückt die Feder / die Regelstange h in Richtung des Pfeiles 3, bis sie an der Scheibe i zur Anlage kommt, wodurch die am Steuergestänge eingestellte Füllung auf die Regelstange übertragen wird und der gewünschte Einzelschlag genau entsprechend seiner Einstellung ausgeführt wird. Ist die Regelstange einmal eingestellt, so können Reihenschläge ohne Behinderung durch die Arretiereinrichtung mit wechselnder Schlagstärke ausgeführt werden, da die Regelstange h über der Arretierung hinweggleitet. Für die Verwirklichung der Erfindung sind noch andere Ausführungen möglich. So könnte statt gesonderter Nocken der Nocken ο breiter ausgeführt sein und zugleich die Arretiereinrichtung steuern. PATFiNTAN S PRUCH E:
1. Druckmittelbetriebener Schmiedehammer mit stufenloser Hubeinstellung der Ventile mittels nockenbetätigter Verdränger nach Patent 1 059 744, bei denen die verdrängte Flüssigkeitsmenge durch Drehung des Verdrängerzylinders mittels einer Regelstange von Null bis zum Maximalwert einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Regelstange (K) nur in deren Nullstellung festhaltende, von der gleichen Nockenwelle (i) wie der Verdrängerkolben (p) betätigte Arretiereinrichtung (a, c, d, e, f) vorgesehen ist.
2. Druckmittelbetätigter Schmiedehammer mit arretierbarer Verdrängereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsnocken (o, b) des Verdrängerkolbens (p) und der Arretiereinrichtung (a, c, d, e, f) gleichsinnig auf der Nockenwelle (i) angeordnet sind.
3. Druckmittelbetätigter Schmiedehammer mit arretierbarer Verdrängereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiereinrichtung aus einem durch eine Feder (c) an den Betätigungsnocken (b) angedrückten Hohlzylinder (d) und einem in diesem durch Feder (e) federnd gelagerten Arretierstück (/) mit Arretiernase (α) besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 577/118 4.63
DEB55955A 1959-12-17 1959-12-17 Krafthammer-Steuerung Pending DE1147831B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB55955A DE1147831B (de) 1959-12-17 1959-12-17 Krafthammer-Steuerung

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DEB55955A DE1147831B (de) 1959-12-17 1959-12-17 Krafthammer-Steuerung

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DE1147831B true DE1147831B (de) 1963-04-25

Family

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DE (1) DE1147831B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294327B (de) * 1964-08-29 1969-05-08 Banning Ag J Mit expansiblem Druckmittel betriebener Schmiedehammer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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