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DE1147785B - Geraet zur Veranschaulichung der Stellung und der Bewegung von Planeten und deren Satelliten relativ zueinander - Google Patents

Geraet zur Veranschaulichung der Stellung und der Bewegung von Planeten und deren Satelliten relativ zueinander

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Publication number
DE1147785B
DE1147785B DEM43793A DEM0043793A DE1147785B DE 1147785 B DE1147785 B DE 1147785B DE M43793 A DEM43793 A DE M43793A DE M0043793 A DEM0043793 A DE M0043793A DE 1147785 B DE1147785 B DE 1147785B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
light sources
screen
light source
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM43793A
Other languages
English (en)
Inventor
Clair Omar Musser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to US743403A priority Critical patent/US3005270A/en
Priority claimed from GB43310/59A external-priority patent/GB884023A/en
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM43793A priority patent/DE1147785B/de
Priority to CH360521D priority patent/CH360521A/fr
Publication of DE1147785B publication Critical patent/DE1147785B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B27/00Planetaria; Globes
    • G09B27/02Tellurions; Orreries

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Gerät zur Veranschaulichung der Stellung und der Bewegung von Planeten und deren Satelliten relativ zueinander Dir, Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Veranschaulichung der Stellung und der Bewegung von Planeten und deren Satelliten relativ zueinander, bestehend aus einem Gehäuse mit einem transparenten Schirm, auf den die die Himmelskörper darstellenden Lichtquellen projizierbar sind.
  • Die Erfindung bezweckt, ein Gerät zu schaffen, in welchem die Stellungen und Abmessungen der einzelnen Planeten, des Asteoridgürtels und der Sonne relativ zueinander anschaulich dargestellt sind, wobei die scheinbaren Abmessungen der Planeten für Lehrzwecke geändert werden können. Das Gerät nach der Erfindung zeigt auch in klarer Weise die Art des sich zwischen den Planeten Mars und Jupiter erstreckenden Asteoridgürtels. Es ist weiterhin möglich, die Bahnen der verschiedenen Kometen und anderen Himmelsobjekte in bezug auf die Bahnen der verschiedenen Himmelskörper innerhalb des Sonnensystems darzustellen.
  • Es ist an sich bekannt, Lichtquellen zum Darstellen von Himmelsobjekten vorzusehen. Hierbei handelt es sich jedoch um stationär an einer entlang einer Zahnstange bewegbaren, hemisphäreartigen Haube angebrachte, Navigationssterne darstellende Lampen, welche von einer als Flugzeug ausgebildeten übungseinrichtung aus beobachtet werden können. Bei einem solchen Planetarium ist eine besondere auf einem Fachwerk aufgestellte und die Errichtung eines hierfür vorgesehenen überdachten Gebäudes benötigende Obungseinrichtung erforderlich. Eine Verfolgung von Relativbewegungen der Planeten zueinander ist nicht vorgesehen.
  • Es ist ferner ein frei aufgestelltes, d. h. kein Gehäuse aufweisendes statisches (rein mechanisches) Darstellungsgerät bekannt, bei welchem die Bewegungen der einzelnen Planeten und der Erde um die Sonne und des Mondes um die Erde nachgeahmt werden. Die Himmelsobjekte sind dabei jedoch durch nicht beleuchtete, auf Gestängen angebrachte Kugeln wiedergegeben, die mit Ausnahme der den Mond wiedergebenden Kugel um eine gemeinsame Achse drehbar sind, während die Mondkugel um die Erdachse rotiert, die mit der Sonnenachse kuppelbar ist. F-in solches Gerät ist jedoch zum Vorführen relativer Geschwindigkeit, mit welcher die Planeten um die Sonne kreisen, weder bestimmt noch geeignet.
  • Es ist an und für sich bei Planetarien bekannt, durchsichtige Gehäuse vorzusehen. Dabei handelt es sich jedeiz>ch um ein globusartiges Glas- bzw. Zelluloidgehäuse, das mittels Zahnräder gedreht wird und mittels eines Gegengewichtes ausbalanciert ist, so daß das Gehäuse eine Schwenkbewegung ausführen kann. Sämtliche Himmelsobjekte sind dabei durch scheibenförmige, näher markierte, nichtleuchtende Körper wiedergegeben und werden durch Zahnräder mit an diesen angebrachten Handkurbeln betätigt.
  • Schließlich ist zum Studium der Astronomie ein in Gestalt einer Laterne ausgebildeter Apparat bekannt, dessen Aufgabe jedoch lediglich darin besteht einen Himmelsatlas, einen Himmelsglobus und eine Planisphäre zu ersetzen und zugleich als Laterne benutzt zu werden. Hierbei sollen an den Seiten der viereckigen Laterne einsteRbare transparente Himmelskarten verwendet werden, die auf entsprechende Beobachtungsdaten aufweisenden, von Hand drehbaren Glasscheiben angebracht sind. Dadurch soll dem Schüler lediglich ermöglicht werden, die Sterne auf der Karte genau in derselben relativen Stellung, wie sie sich am Himmel zeigen, zu finden, indem die Namen der Sterne, ihr Grad, ihre Konstellation erkannt werden können, wenn der Schüler, seine Standstelle wechselnd, sich einem anderen Himmelsfeld zukehrt. Dabei ist eine einzige künstliche Lichtquelle vorgesehen, deren Aufgabe sich darin erschöpft, den Nachtgebrauch des Apparates zu ermöglichen. Ein derartiges Gerät mit einem flachflächigen Gehäuse dient daher lediglich für statische Wiedergabe von relativen Stellungen der Himmelsobjekte. Demgegenüber gestattet die Erfindung, die tatsächhehen Verhältnisse in gegenseitiger Bewegungsbeziehung bei Himmelsobjekten in besonders sinnreicher und einfacher Weise besonders genau nachzuahmen und wie auf den Schirm eines Fernsehgerätes vorzuführen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die die Himmelskörper darstellenden Lichtquellen von einem gemeinsamen Antrieb auf vorgeschriebenen Bahnen mit verschiederien Geschwindigkeiten um die in der Nutte angeordnete, die Sonne darstellende Lichtquelle drehbar sind und daß jede der Lichtquellen getrennt einschaltbar und in ihrer Lichtstärke regelbar ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Gerätes nach der Erfindung, Fig. 2 eine Ansicht im Querschnitt nach Linie 2-2 von Fig. 1, Fig. 3 eine Rückansicht auf das Gerät, Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht einer Einzelheit teilweise im Schnitt, welche die Art der in dem Gerät gebrauchten Lichtquellen zeigt, Fig. 5 eine Vorderansicht auf das Gerät bei seiner Verwendung, um die Bahn verschiedener Kometen anzuzeigen, Fig. 6 einen Querschnitt nach Linie 6-6 von Fig. 5 und Fig. 7 eine Ansicht ähnlich Fig. 4 einer abgeänderten Lichtquelle, welche in dem gezeigten Planetarium benutzt werden kann.
  • Das Gerät 10 besteht aus einem Gehäuse 12 mit einem davor angeordneten durchsichtigen Schirm 14. Eine hohle mittlere Achse 16 erstreckt sich im rechten Winkel von der Mitte des Schirms 14 zur Rückseite 18 des Gehäuses 12. Dir, Achse 16 ist im Schirm 14 und der Rückwand 18 gelagert. Eine Mehrzahl von konzentrischen Hülsen 20 oder 20' sind drehbar auf der Achse 16 angeordnet. Diese Hülsen 20 oder 20' haben verschiedene Längen und passen übereinander und auf die Achse 16 in einer solchen Weise, daß jeweils ihre Enden frei liegen und voneinander getrennt sind. Ein Kettenrad 22 ist an dem einen Ende jeder dieser Hülsen 20 bzw. 20' an der Rückseite 18 befestigL Die Kettenräder 22 sind mittels Antriebsketten 24 mit anderen Kettenrädem 26 verbunden, welche auf den Wellen 28 und 28' angebracht sind# die ihrerseits in der Nähe des Bodens 30 des Gehauses 12 angeordnet sind. Die Wellen 28 und 28' werden von einem Motor 32 über ein Untersetzungsgetriebe 34 angetrieben.
  • Die dem Schirm zugekehrten Enden der Hülsen 20 tragen verlängerte radiale Arme 36, auf deren Enden Rohre, 38 angebracht sind. Diese Rohre 38 enden in der Nähe des Schirms 14. Die Arme 36 und die Rohre 38 sind von verschiedenen Längen, so daß sie einander bei der Drehung nicht stören.
  • Innerhalb des Gerätes ist eine die Sonne darstellende Lichtquelle 40 innerhalb einer von der Achse 1.6 gehaltenen Hülse 42 angebracht. Sie erstreckt sich in einen in der Mitte vorgesehenen gefärbten vortretenden Teil 44. Die vom Schirm aus an fünfter Stelle liegende Hülse 20' trägt eine Mehrzahl von Armen 36, während von den übrigen Hülsen 20 jede nur einen einzelnen Arm 36 trägt. Die der Hülse 20' zugeordneten Arme, 36 tragen einen Lichtkasten 46 mit einer unmittelbar hinter dem Schirm 14 gelegenen Fläche 48. Dieser Kasten 46 enthält Lichtquellen 47 und Fassungen 48 a. Die Oberfläche 48 ist m-it einer Anzahl von Öffnungen 49 versehen, von welchen jede ein Asteroid darstellt. Die Öffnungen 49 in dem Lichtkasten 46 stellen den Asteroidgürtel unseres Sonnensystems dar. Vorzugsweise sind diese Öffnungen 49 mit gefärbten Filtern entsprechend der Farbe der dargestellten Asteroide bedeckt.
  • Jedes der an den anderen Hülsen 20 befestigten Rohre 38 trägt eine Fassung 50. Jede dieser Fassungen trägt eine Lichtquelle 52. Die Rohre 38 tragen zum Schirm hin eine kleine Linse 54, um so Licht aus den entsprechenden Lichtquellen 52 gegen die Seite des Schirms 14 innerhalb des Gehäuses 12 zu leiten. Gewünschtenfalls können die Linsen 54 gefärbt sein, oder die einzelnen Lichtquellen können gefärbt sein, um so die Farben der Körper des Sonnensystems, welches sie darstellen, zu zeigen.
  • Das Gerät besitzt eine Mehrzahl von Stromkreisen unter Verwendung üblicher Drähte 58, welche Strom zu den Lichtquellen 40, 47 und 52 leiten. Jeder dieser Stromkreise enthält einen Schalter 60 und einen veränderlichen Widerstand 62 zum Regeln der Stromstärke. Stangen 64 sind an dem Schirm 14 so befestigt, daß sie sich parallel zu den Rohren 38 erstrecken und- zwischen den Bahnen dieser Rohre gelegen sind. An diese Stangen 64 sind einige der Drähte 58 geführt, deren anderes Ende an den Schleifringen 66 der Hülsen 20 bzw. 20' anliegen, welche auf nichtleitenden Ringen 68 angeordnet sind. Fedlerartige Abschnitte 70 der Drähte 58 sind vorgesehen, damit sich die Drähte nachgiebig gegen die Schleifringe 68 abstützen und so elektrischen Kontakt herstellen. Die einzelnen Schleifringe 68 sind ihrerseits mit den einzelnen Lichtquellen 40, 47, 52 verbunden. Die die Sonne darstellende Lichtquelle 40 ist unmittelbar mit einem Schalter 60 und einem veränderlichen Widerstand 62 mittels durch die Achse 16 sich erstreckender Leitungen verbunden.
  • Die Benutzung des Gerätes ist verhältnismäßig einfach. Dazu wird zunächst der Motor 32 angelassen. Wenn dieser Motor läuft, werden die rohrförmigen Hülsen 20 veranlaßt, sich infolge der erwähnten Antreibmittel mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu drehen entsprechend den Geschwindigkeiten, mit welchen die Planeten des Sonnensystems und der Asteroidgürtel sich um die Sonne drehen. Durch die Betätigung geeigneter Schalter 60 können die Lichtquellen 52 eingeschaltet werden.
  • Die Stärke des auf den Schirm 14 durch die Linsen 54 übertragenen Lichts kann zu jeder Zeit durch die Widerstände 62 geregelt werden. Normalerweise sind diese Widerstände 62 so eingestellt, daß die Lichtquellen 52 hinter den Linsen 54 ausreichend Licht abgeben, um eine kleine Fläche (a) des Schirms 14 zu erleuchten, wie in Fig. 4 der Zeichnung dargestellt. Jedoch können die veränderlichen Widerstände 42 eingestellt werden, um eine größere Fläche (b) zu erleuchten. Die Fläche soll in jedem Fall der Größe des durch die Lichtquelle dargestellten Planeten entsprechen. Der »Glanz« des von dein Lichtkasten 46 dargestellten Asteroidgürtels oder der Lichtquelle 40 kann in gleicher Weise durch Einstellung des zugehörigen Widerstands 62 geregelt werden.
  • Wenn das Gerät in dieser Weise verwendet wird, ist es möglich, die relativen Bewegungen eines Teils unseres Sonnensystems durch den Schirm 14 zu sehen und die Bewegungen der verschiedenen einzelnen Planeten und des Asteroidgürtels unabhängig von der Bewegung verschiedener anderer Teile des Sonnensystems durch Betätigen der Schalter 60 in geeigneter Weise zu studieren.
  • Häufig wird gewünscht, die Bahnen von Kometen oder anderen Gegenständen in bezug auf die Bahnen verschiedener Planeten unseres Sonnensystems anzug geben. Zu diesem Zweck kann ein durchsichtiger Schirmüberzug vorgesehen werden, wie in Fig. 5 und 6 angezeigt. Dieser überzug 74 wird durch ein Gestell 76 getragen, welches an dem Gehäuse 12 mittels Halteschrauben 78 befestigt werden kann. Der überzug 74 kann mit Angaben 80 versehen sein, welche die Bahnen und Stellungen wohlbekannter Komet-en oder anderer Gegenstände oder Körper zu verschiedenen Zeiten wiedergeben.
  • Obwohl es möglich ist, solche Angaben so auszubilden, daß sie zu jeder Zeit wahrnehmbar sind, wird bevorzugt, ultraviolette Lichtquellen anzuwenden und die Angaben 80 in einer normalerweise unsichtbaren Phosphorzusammenstellung vorzusehen. Wenn geeigrietes Material verwendet wird, ist es normalerweise unsichtbar, aber wenn die ultravioletten Lichtquellen eingeschaltet sind, werden die Angaben 80 sichtbar, so daß die Bahnen und/oder Stellungen verschiedener Kometen od. dgl. in bezug auf den übrigen Teil des Sonnensystems studiert werden können.
  • Das Gerät nach der Erfindung kann auch so abgeändert werden, daß es verschiedene Monde zeigt, welche sich um einzelne Planeten drehen. Dazu werden die Rohre 38 in der in Fig. 7 gezeigten Weise abgeändert. Das in dieser Figur gezeigte Rohr 38 dient dazu, um ein anderes einzelnes Rohr 84 in einer solchen Weise drehbar zu tragen, daß dieses Rohr 84 um das Rohr 38 gedreht werden kann. Solche Drehung kann durch einen kleinen an dem Rohr 38 befestigten Elektromotor 88 verursacht werden. Dieser Elektromotor 88 hat eine Welle 90 mit einem Zahnrad 92, welches mit einem am Rohr 84 befestigte,n Zahnrad 96 in Eingriff kommt.
  • Das Innere des Rohres 84 ist vorzugsweise wie in Fig. 4 der Zeichnung ausgebildet und braucht daher nicht weiter beschrieben zu werden. An der Außenseite, des Rohres 84 ist ein weiteres Rohr 98 befestigt, welches in gleicher Weise so konstruiert ist, daß eine nicht gezeigte Lichtquelle einen Mond darstellt, welcher um einen durch das Rohr 84 dargestellten Planeten gelegen ist. Strom wird zu den Lichtquellen in den Rohren 84 und 98 über eine an dem Rohr 38 befestigte Bürste 100 zugeführt. Diese Bürste ist an einem von dem Rohr 36 getragenen Draht 58 befestigt. Die Bürste 100 kommt in Eingriff mit einem kleinen Gleitring 102 auf dem Rohr 84. Dieser Gleitring 102 ist seinerseits an diese Lichtquellen durch andere Drähte 58 angeschlossen. Jegliche erforderliche Anzahl von Rohren in der Art der Rohre 98 kann verwendet werden, um auf diese Weise die tatsächliche Anzahl von um irgendeinen besonderen Planeten angeordneten Monden darzustellen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gerät zur Veranschaulichung der Stellung und der Bewegung von Planeten und deren Satelliten relativ zueinander, bestehend aus einem Gehäuse mit einem transparenten Schirm, auf den die die Himmelskörper darstellenden Lichtquellen projizierbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die die Himmelskörper darstellenden Lichtquellen (47, 52) von einem gemeinsamen Antrieb auf vorgeschriebenen Bahnen mit verschiedenen Geschwindigkeiten um die in der Mitte angeordnete, die Sonne darstellende Lichtquelle (40) drehbar sind und daß jede der Lichtquellen getrennt einschaltbar und in ihrer Lichtstärke regelbar ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe in einem Gehäuse (12) mit einem davor angeordneten durchsichtigen Schirm (14) nach Art eines solchen bei Fernsehgeräten untergebracht ist, von dessen Mitte im rechten Winkel sich eine mit ihrem einen Ende am Schirm (14) und mit ihrem anderen Ende an der Gehäuserückwand (18) gelagerte mittlere Hohlachse (16) erstreckt, auf der mehrere konzentrische, verschieden lange Hülsen (20, 20') unabhängig voneinander drehbar angeordnet sind, die verschieden lange radiale Arme (36) tragen, auf deren Enden verschieden lange Rohre (38) angebracht sind, die in der Nähe des Schirmes (14) enden und an ihren Enden je eine Fassung (50) mit der Lichtquelle (47, 52) und je einer dem Schirm (14) zugekehrten Linse (54) tragen. 3. Gerät nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellen (47, 52) von einem ebenfalls im Gehäuseinneren untergebrachten Elektromotor (32) unter Zwischenschaltung eines Untersetzungsgetriebes (34) über Kettentriebe (22, 24. 26) einzeln antreibbar sind. 4. Gerät nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Hülse (20') zug geordneten Arme (i6) je einen die Lichtquelle (47) aufnehmenden Lichtkasten (46) mit einer lunmittelbar hinter dem Schirm (14) gelegenen Fläche (48) tragen, die eine Anzahl von den Asteoridgürtel des Sonnensystems darstellenden öffnungen (49), gegebenenfalls mit entsprechend der Farbe der dargestellten Asteoride bedeckten gefärbten Filtern, aufweisen. 5. Gerät nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß um eines oder mehrere der Rohre (38) herum ein anderes einzelnes, mit einer Lichtquelle versehenes Rohr (84) drehbar angeordnet ist, um welches herum gegebenenfalls ein weiteres, ebenfalls eine Lichtquelle aufnehmendes Rohr (98) drehbar angeordnet ist. 6. Gerät nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch g gekenn7 eichnet, daß zum Drehen des Rohres (84) an dem Rohr (38) ein Elektromotor (88) mit einem Zahnradgetriebe (92, 96) vorgesehen ist. 7. Gerät nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom zu den etwa die Monde darstellenden Lichtquellen in den Rohren (84, 98) über je eine an dem Rohr (38) befestigte Bürste (100) zuführbar ist, die an einer von dem Rohr (38) getragenen Leitung (58) befestigt ist und in Eingriff mit einem kleinen auf dem Rohr (84) vorgesehenen Gleitring (102) kommt, der seinerseits an die Lichtquellen durch andere Leitungen anschließbar ist. 8. Gerät nach Ansprücheii 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schirm (14) ein durchsichtiger Schirmüberzug (74) mit Angaben (80) zur Wiedergabe zu verschiedenen Zeiten von Bahnen und Stellungen der bekannten Kometen oder anderer Gegenstände bzw. Körper anbringbar ist. 9. Gerät nach Ansprach 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Angaben (80) auf einer normalerweise unsichtbaren Unterlage vorgesehen und zum Sichtbarmachen von ultravioletten Lichtquellen anstrahlbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 15 543; französische Patentschrift Nr. 687 451; britische Patentschrift Nr. 572 569; USA.-Patentschrift Nr. 1469 664; »Umschau«, Nr. 15/1958, S. 465.
DEM43793A 1958-06-20 1959-12-22 Geraet zur Veranschaulichung der Stellung und der Bewegung von Planeten und deren Satelliten relativ zueinander Pending DE1147785B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE15543C (de) * F. H. BAILEY in Hillsdale (Michigan, V. St. A.) Astrallaterne zum Gebrauche beim Unterricht in der Astronomie
US1469664A (en) * 1922-11-01 1923-10-02 Sarah E Kyle Planisphere
FR687451A (fr) * 1929-12-31 1930-08-08 Appareil d'enseignement dit planetarium, pour la représentation des mouvements apparents et virtuels des corps célestes
GB572569A (en) * 1939-01-14 1945-10-15 Edwin Albert Link Jr Improvements in or relating to planetariums or the like

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