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DE1147645B - Muffe oder Abspannklemme fuer Leiterseile, selbsttragende Luftkabel od. dgl. - Google Patents

Muffe oder Abspannklemme fuer Leiterseile, selbsttragende Luftkabel od. dgl.

Info

Publication number
DE1147645B
DE1147645B DEM50126A DEM0050126A DE1147645B DE 1147645 B DE1147645 B DE 1147645B DE M50126 A DEM50126 A DE M50126A DE M0050126 A DEM0050126 A DE M0050126A DE 1147645 B DE1147645 B DE 1147645B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
self
annular grooves
conductor
supporting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM50126A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Freidrich Knill
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MOSDORFER K G WEIZ
Original Assignee
MOSDORFER K G WEIZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MOSDORFER K G WEIZ filed Critical MOSDORFER K G WEIZ
Publication of DE1147645B publication Critical patent/DE1147645B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions

Landscapes

  • Electric Cable Installation (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)

Description

  • Muffe oder Abspannklemme für Leiterseile, selbsttragende Luftkabel od. dgl. Die Erfindung betrifft eine Muffe oder Abspannklemme für Leiterseile, selbsttragende Luftkabel od. dgl., bestehend aus einem zylindrischen Hohlkörper, der an seinen Stirnflächen Öffnungen für den Durchtritt des Leiterseiles aufweist und an seiner Innenseite konische Ringnuten besitzt, die im Querschnitt ein sägezah,nartiges Profil ergeben. Die bekannten Muffen dieser Art weisen auf Grund der konischen Ringnuten im Querschnitt der Innenseite ein sägezahnartiges Profil auf, wobei die kurzen Stirnseiten des Sägezahnprofils entgegengesetzt der Zugrichtung des abzuspannenden Seiles angeordnet sind. Der freie Raum zwischen Muffe und Seil wird allgemein mit einer Vergußmasse aus Zement oder Weichmetall ausgegossen, die sodann die auf das Seil wirkende Zugspannung über die schmalen Stirnflächen der Ringnuten auf den Muffenkörper überträgt. Hierbei tritt naturgemäß zwischen der Vergußmasse und den schmalen Stirnflächen der Nuten eine hohe Flächenpressung auf, die zu Beschädigungen der Ve.rgußmasse und damit zu einem Lockern der Muffe führen kann.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, zur Herstellung einer zugfesten Verbindung von elektrischen Kabeln Muffen aus Gießharz herzustellen, wobei das Gießharz auch die zugfeste Bewehrung umschließt.
  • Eine solche Muffe hat jedoch den Nachteil, daß sie leicht beschädigbar ist, weil Gießharz an sich sehr spröde ist.
  • Gemäß der Erfindung werden die aufgezeigten Mängel der bekannten Muffen dadurch behoben, daß die flachen Flanken des Sägezahnprofils der konischen Ringnuten entgegengesetzt der Richtung des auf das Leiterseil oder selbsttragenden Luftkabel wirkenden Zuges liegen, so daß diese flachen Flanken der Ringnuten für die Aufnahme der Zugkraft herangezogen werden, und daß der zwischen der Muffe bzw. der Abspannklemme befindliche Hohlraum in an sich bekannter Weise mit Gießharz ausgegossen ist. Durch eine solche Anordnung wird erstens erreicht, daß zum übertragen der Zugspannung nunmehr die breiten Konusflächen der Ringnuten herangezogen werden, wodurch bedeutend geringere Flächenpressungen entstehen. Durch die geringe Neigung der breiten Konusflächen wird außerdem auf die Vergußmasse beim Auftreten einer Zugspannung eine nach innen gegen das Seil gerichtete Querkraft ausgelöst, die in festigkeitsmäßiger Hinsicht insoweit von Bedeutung ist, als die meisten Vergußmassen auf Druck weniger empfindlich sind als auf Zug. Durch die obenerwähnte Querkraft wird außerdem die Bindung zwischen Seil und Vergußmasse erhöht. Als Vergußmasse wird hierbei Gießharz mit hoher Klebkraft verwendet, das in die Hohlräume des Seiles, das aus mehreren Lagen besteht, eindringt, so daß dadurch im Gegensatz zu den gebräuchlichen Klemmen mittelbar nicht nur die äußerste Lage zur Kraftübertragung herangezogen wird, sondern auch die, inneren Lagen. Gerade die inneren Lagen haben bei den Seilen meist den Zweck, die mechanische Aufgabe zu erfüllen, und es ist daher von besonderer Bedeutung, daß sie unmittelbar am Abspannvorgang beteiligt werden.
  • Bei den gebräuchlichen Stahl-Aluminium-Seilen z. B. ist außen der Aluminiummantel, welcher wegen seiner guten Leitfähigkeit die elektrische Aufgabe zu erfüllen hat, und innen die Stahlseele, welche die mechanische Aufgabe der Kraftübertragung zu erfüllen hat.
  • Auch bei den Luftkabeln ist das Eindringen in alle Hohlräume sehr erwünscht. Die selbsttragenden Luftkabel sind umgekehrt aufgebaut wie die Leiterseile. Außen liegt die Stahldrahtbewehrung, welche die Aufgabe hat, die mechanischen Kräfte zu übertragen. Innen liegt der Blei- oder Aluminiummantel und ganz innen erst die mit Papier isolierten Telephondrähte.
  • Es ist nun sehr erwünscht, daß das Gießharz in alle Hohlräume eindringt, weil dadurch im Abspannpunkt nicht nur die äußere Bewehrung, sondern auch der Blei- oder Aluminiummantel und schließlich sogar die einzelnen Telephondrähte erfaßt werden und nicht zurückrutschen können. Diese Aufgabe konnte von den bisherigen Klemmen und Muffen nicht erfüllt werden, weil es nicht möglich war, einen solchen Druck aufzubringen, daß auch die innenliegenden Teile durch Reibung festgehalten werden, ganz abgesehen davon, daß ein Kabel gar nicht gedrückt werden soll, weil dadurch seine- Kapazität verändert wird. .
  • Die Gießharzklemme oder -muffe hat daher insbesonders bei den Telephonkabeln unschätzbare Vorteile, da alle Teile derselben festgehalten werden, ohne daß eine Beschädigung oder Kapazitätsveränderung befürchtet werden müßte.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt schematisch eine Abspannklemme für ein Leiterseil, und Fig. 2 veranschaulicht eine erfindungsgemäße Verbindungsmuffe für ein selbsttragendes Luftkabel.
  • In dem mit 1 bezeichneten Klemmkörper sind an der Innenseite Ringnuten 2 vorgesehen, die im Querschnitt ein sägezahnartiges Profil ergeben. An der Außenseite des Klemmkörpers sind Zapfen 3 vorgesehen, an welchen die Abspannteile angebracht werden.
  • Die dargestellte Abspannklemme wird auf das Seil 4 aufgeschoben, und zwar derart, daß die flachen Flanken des Sägezahnprofils der konischen Ringnuten entgegengesetzt der Richtung des auf das Leiterseil wirkenden Zuges liegen, worauf der Hohlraum zwischen Muffe und Leiterseil mit Gießharz ausgegossen wird.
  • Das Gießharz, das äußerst dünnflüssig ist, dringt in alle Hohlräume des Leiterseiles ein, so daß nach dem Aushärten des Gießharzes von den im Inneren des Seiles befindlichen Stahllagen, welche die eigentlichen Tragelemente des Seiles darstellen, die Abspannkräfte direkt auf den Gießharzkörper übertragen werden. Durch die erfindungsgemäße Anordnung der konischen Ringnuten ergeben sich unter der Einwirkung der Abspannkräfte nach innen gerichtete Querkräfte, wodurch die Klebkraft des Gießharzes wesentlich erhöht wird.
  • Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel einer Muffe zum Verbinden von Luftkabeln umschließt der Muffenkörper 5 die beiden Enden der Luftkabel 6. An den Enden des Muffenkörpe.rs 5 sind an der Innenseite konische Ringnuten 7 vorgesehen; die im Querschnitt ein sägezahnartiges Profil ergeben, wobei die flachen Flanken des Sägezahnprofils nach dem Muffeninneren weisen.
  • Die Herstellung einer Verbindungsstelle zwischen zwei Luftkabelenden geht nun beispielsweise folgendermaßen vor sich, daß zunächst der elektrische Teil eines Telephonkabels verspleißt wird. Der Spleiß 8 wird nun von einem Mantel 9 umhüllt, in dem mehrere Bohrungen 10 vorgesehen sind, die für den Einguß des Harzes bzw. für den Luftaustritt dieneu. Das den Spleiß unmittelbar umhüllende Gießharz dient hier vor allem als Isolator. Über diesen Mantel 9 wird nun die Muffe 5 angeordnet und ebenfalls mit Gießharz ausgegossen. Das Luftkabel besteht außen aus einer Stahlbewehrung, weiche einen Blei-oder Aluminiummantel umgibt, in dem die mit Papier isolierten Telephondrähte liegen. Das Gießharz durchdringt die innerhalb der Muffe gelegenen Kabelteile völlig, so daß nicht nur die äußere Bewehrung; sondern auch der Blei- oder Aluminiummantel und auch die einzelnen Telephondrähte erfaßt werden und nicht zurückrutschen können. Es, ist dadurch gewährleistet, daß nach dem Aushärten des Gießharzes die im Luftkabel wirkende Zugspannung vom Gießharzkörper bzw. dem Muffenkörper zur Gänze übertragen wird, so daß die innerhalb des Mantels 9 gelegene Spleißstelle 8 völlig entlastet bleibt.
  • Die verwendeten Gießharze besitzen eine Klebekraft, die ungefähr 100 bis 300 kg!cm2 beträgt. Dadurch ist es möglich, die hohen Zugkräfte zu übertragen, ohne auf das Seil einen hohen Druck auszuüben.
  • Bisher war es üblich, bei der Verbindung zweier Kabel eine Muffe zu verwenden, welche nur die Aufgabe hatte, die Spleißstelle zu isolieren. Die Übertragung der Zugkräfte erfolgt durch zwei Klemmen an den beiden Kabelenden, die mechanisch verbunden waren. Durch die erfindungsgemäße Muffe wird nun die Kraftübertragung von der Stahidrahtbewehrung des Luftseiles über den Gießharzkörper bzw. den Muffenkörper unmittelbar auf das zweite Kabel durchgeführt, wobei die Spleißstelle völlig entlastet ist.
  • Abänderungen der in den Figuren dargestellten Ausführungsformen der Erfindung sind selbstverständlich möglich, insbesondere hinsichtlich der Form des die auf das Seil oder Kabel wirkende Zugspannung aufnehmenden Körpers, ohne daß hierdurch der Rahmen der Erfindung verlassen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Muffe oder Abspannklemme für Leiterseile, selbsttragende Luftkabel od. dgl., bestehend aus einem zylindrischen Hohlkörper, der an seinen Stirnflächen Öffnungen für den Durchtritt des Leiterseiles aufweist und an seiner Innenseite konische Ringnuten besitzt, die im Querschnitt ein sägezahnartiges Profil ergeben, dadurch gekennzeichnet, daß die flachen Flanken des Sägezahnprofils der konischen Ringnuten entgegengesetzt der Richtung des auf das Leiterseil oder selbsttragende Luftkabel wirkenden Zuges liegen, so daß diese flachen Flanken der Ringnuten für die Aufnahme der Zugkraft herangezogen werden, und daß der zwischen der Muffe bzw. der Abspannklemme befindliche Hohlraum in an sich bekannter Weise mit Gießharz ausgegossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1068 784.
DEM50126A 1961-07-12 1961-08-25 Muffe oder Abspannklemme fuer Leiterseile, selbsttragende Luftkabel od. dgl. Pending DE1147645B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1147645X 1961-07-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1147645B true DE1147645B (de) 1963-04-25

Family

ID=3686186

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM50126A Pending DE1147645B (de) 1961-07-12 1961-08-25 Muffe oder Abspannklemme fuer Leiterseile, selbsttragende Luftkabel od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1147645B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068784B (de) * 1959-11-12 Siemens &. Halske Aktiengesellschaft, Berlin und München Zugfeste VerbindungsmuSe aus einem' härtenden Gießharz für zugfeste elektrische Kabel, insbesondere für selbsttragende Fernmeldel'uftkabel

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068784B (de) * 1959-11-12 Siemens &. Halske Aktiengesellschaft, Berlin und München Zugfeste VerbindungsmuSe aus einem' härtenden Gießharz für zugfeste elektrische Kabel, insbesondere für selbsttragende Fernmeldel'uftkabel

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