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DE866361C - Gehaeuse fuer elektrische Geraete und Einrichtungen, insbesondere Muffe oder Endverschluss fuer elektrische Kabel - Google Patents

Gehaeuse fuer elektrische Geraete und Einrichtungen, insbesondere Muffe oder Endverschluss fuer elektrische Kabel

Info

Publication number
DE866361C
DE866361C DES22016A DES0022016A DE866361C DE 866361 C DE866361 C DE 866361C DE S22016 A DES22016 A DE S22016A DE S0022016 A DES0022016 A DE S0022016A DE 866361 C DE866361 C DE 866361C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cables
rubber
housing according
metal
embedded
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES22016A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dipl-Ing Gasser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES22016A priority Critical patent/DE866361C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE866361C publication Critical patent/DE866361C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/10Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/013Sealing means for cable inlets
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/02Cable terminations
    • H02G15/06Cable terminating boxes, frames or other structures

Landscapes

  • Processing Of Terminals (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

  • Gehäuse für elektrische Geräte und Einrichtungen, insbesondere Muffe oder Endverschluß für elektrische Kabel Die Erfindung betrifft Gehäuse für elektrische Geräte und Einrichtungen aller Art, und zwar insbesondere Muffen und Endverschlüsse für elektrische Kabel.
  • Es ist bereits bekannt, Kabelmuffen oder -endverschlüsse als rohrförmige Hohlkörper aus keramischen Werkstoffen oder Hartpapier herzustellen, an die beiderseits metallische Rohrstücke angesetzt sind'. Die bekannten: Garnituren dieser Art können aber den Anforderungen der Praxis nicht genügen. Der Wärmedehnungskoeffizient dier bisher für solche Garnituren vorgeschlagenen Werkstoffe ist nämlich von Metall so, verschieden, daß im Laufe der Zeit infolge der unvermeidlichen Erwärmungsspiele ein Undichtwerden der Verbindung zwischen Isolierstoff und! Metallrohr nicht zu vermeiden ist. Im Gegensatz dazu ist diese Gefahr bei einem Gehäuse gemäß der Erfindung nicht vorhanden, das sich darüber hinaus gegenüber keramischen Teilen auch noch durch erhöhte Bruchfestigkeit auszeichnet.
  • Gemäß der Erfindung besteht ein Gehäuse für elektrische Geräte und Einrichtungen., insbesondere Muffe oder Endverschluß für elektrische Kabel in Form eines Isolierstoff-Hohlkörpers mit beiderseits angesetzten Metallrohrstöcken zur Verbindung mit den eingeführten. Kabeln aus Gummi oder einem gummiähnlichen Werkstoff mit begrenzter Elastizität, wobei die Metallrohrstöcke in. den Isolierstoffhohlkörper eingebettet und stoffschlüssig mit ihm verbunden: sind. Die stoffschlüssige Verbindung kann, wenn das Gehäuse aus Gummi besteht, vorzugaweise durch Einvulkanisieren erfolgen. Wird das Gehäuse aus einem Kunststoff mit gummi-, insbesondere hartgummiähmlichen Eigenschaften im Gieß-, Spritz- oder Preßverfahren geformt; dann wird die gasdichte stoffschlüssige Verbindung dadurch erzielt, daß die Rohrstücke in die Gieß-, Spritz- oder Preßform eingesetzt werden. Für die Zwecke der Erfindung eignen: sich alle formfesten Isolierstoffe, die einerseits eine genügende Festigkeit besitzen, um ihre Gestalt unter mechanischen Krafteinwirkungen beizubehalten oder nach Fortfall :dieser- Einwirkungen wieder anzunehmen, andererseits aber den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizi.enten aufweisen wie die einzubettenden; Metal'l:rohrstücke oder aber bei unterschiedlicher Wärmeausdehnung eine genfigendee Elastizität haben, die sie befähigt, den Wärmeausdehnungen bzw. Schrumpfungen der Metallrohrstücke nachzugeben, ohne .daß d;ie Verbindung undicht wird. Hierzu gehören insbesondere auch Massen, die in Gieß- oder Preßverfahren verarbeitet werden und die entsprechenden Eigenschaften besitzen. Es kommen also hierfür harte Stoffe; wie beispielsweise Kunstharzpreßstoffe u. dgl., aber auch elastisch mehr oder weniger verformbare Stoffe, wie Gummi u. dgl., in Betracht. Besonders günstig für die Zwecke der Erfindung sind Isolierstoffe, die durch eine besondere Behandlung, insbesondere bei der Formung oder Verfestigung .der daraus hergestellten Körper, z. B. durch Vulkanisation; zu einer gasdichten Haftung an Metall gebracht werden können. Ein solcher Stoff ist beispielsweise natürlicher oder künstlicher Gummi. Die Herstellung eines Gehäuses gemäß der Erfindung kann in, diesem Fall z. B. so erfolgen., daß auf einem geeignet geformten Dorn. Bänder aus einer unvulkanisierten Gummimischung aufgewickelt werden, wobei an den Enden die beiden Metallrohrstücke eingewickelt werden. Anschließend wird dann. der Gummiteil entweder in einer Form oder im Druckkessel oder unter Band vulkanisiert, woraufhin der Dorn wieder entfernt wird. An Stelle eines Dornes kann man aber zum Aufwickeln der Gummimischung auch ein. Rohr aus einem geeigneten Isolierstoff, beispielsweise aus Hartpapier, Hartgummi od. dgl., verwenden, das nach der Vulkanisierung eventuell auch in dem Gehäuse verbleiben kann. Die Gestalt :des Kernes braucht nicht zylindrisch oder konisch zu sein, sondern kann je nach Bedarf beliebig anders :gehakten werden. Soll ein auf diese Weise hergestelltes Gehäuse, beispielsweise ein Kabelendverschluß, für Hochspannung 'verwendet werden,, so wird; für die Herstellung des Isolierstoffrohres, zweckmäßig ein ozonfester, synthetischer Gummi. gewählt oder das Rohr aus Hartgummi hergestellt; der sich ebenfalls durch Ozonfestigkeit auszeichnet.
  • Ein ähnlich gutes Ergebnis kann aber auch mit nichtvulkanisierbaren, insbesondere gummiähnlichen Isolierstoffen erzielt werden, die unter Anwendung von Wärme, z. B. durch Gießen oder Spritzen, verformt werden können. Die Formgebung des Rohres erfolgt dann in Gieß- oder Spritzformen, wobei gleichzeitig die Metallrohre miteingebettet werden. In besonders günstiger Weise kann dies beispielsweise dadurch geschehen, daß der Isolierstoff im Flammenspritzverfahren mittels einer Spritzpistole auf einen Kern aufgespritzt wird, der die einzübettend en Metallrohre trägt. Auf diese Weise ergibt sich eine innige, festhaftende Verbindung des Isolierstoffes mitdenMetallrohren. Auch Kunstharzpreßstoffe lassen sich in ähnlicher Weise für die Zwecke der Erfindung verwenden. Die gasdichte Verbindung kann gegebenenfalls durch Anwendung eines geeigneten Klebestoffes verbessert werden.
  • Zur Erläuterung derErfindung sind in derZeichnung einige Ausführungs- und Anwendungsbeispiele von Gehäusen gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i der Zeichnung zeigt beispielsweise ein Ausführungsbeispiel eines. Endverschlusses für Starkstromkabel, der aus einem Rohr i aus Gummi besteht, das beiderseits einvulkanisierteMetall@rohrstücke 2, z. B. aus Messing, besitzt. Das eine der eingesetzten Metallrohrstücke 2 wird mit dem metallischen Kabelmantel, z. B. durch Verlöten oder Schweißen, verbunden, während der abgesetzte Leiter des Kabels gegenüber denn anderen Metallrohrstück abgedichtet wird.. Beispielsweise kann das mit Hilfe eines in das freie Ende des Rohres 2 eingesetzten bzw. eingelöteten Stopfens 3; erfolgen, der eine Bohrung q, besitzt; in die der blanke Kabelleiter bzw. ein auf ihr. aufgesetzter Anschlußbolzen eingelötet wird. In ähnlicher Weise können solche Garniburentei-le auch als Isoliermuffen Verwendung finden, durch die die metallische Durchverbindung des Kabelmantels an einer Stelle unterbrochen wird.
  • Die Metal:lrohrstücke werden in diesem Falle möglichst weit in den Isolierstoff eingebettet, so daß der Abstand zwischen den Rohrenden im Isolierstoff möglichst klein wird; dadurch wird die Möglichkeit des Eindringens von Feuchtigkeit in das Kabelinnere durch Diffusion durch dg:n Isolierstoffherabgesetzt. Man kann aber auch zwei Metallrohrstücke mit verschiedenemDurchmesser verwenden und diese so in das Isolierstoffrohr einbetten, daß sich die eingebetteten Enden übergreifen, wie das in Fig. 2 der Zeichnung gezeigt ist. Dadurch wird: eine Art Labyrinthdichtun:g gegen Feuchtigkeitsdiffusion geschaffen und somit das Eindringen von Feuchtigkeit weitgehend unterbunden.
  • Garniturengehäuse gemäß der Erfindung können für Kabel beliebiger Art Verwendung finden; besonders vorteilhaft sind sie für gasgefüllte Starkstromkabel, für welche Zwecke die bisher üblichen metallischen Eadverschlußgehäuse mit aufgesetzten keramischen Durchführungsisolatoren keine befriedigerude Lösung darstellen. -In Fig. 3' ist beispielsweise ein Ausführungsbeispiel eines mit Hilfe von Garniturengehäusen gemäß der Erfindung ausgebildeten Endverschlusses für ein dreiadriges Hochspannungskabel dargestellt. Das Kabel ist in üblicher Weise durch eine Aufteilungsmuffe 3,1 in die drei Adern 312 aufgeteilt. Jede dieser Adern, ist dann mit einem Endverschluß versehen, der gemäß der Erfindung aus einem Hartgummirohr 33 besteht, in dem beiderseits Metallrohrstücke 34 und 3-5 einvulkanisiert sind. Die Metallrohrstücke 34 sind mit dem Bleimantel der Adern 3,2 durch Löten dicht verbunden, und gegenüber den MetallrohrstÜcken 3?5., sind die blanken Kabelleiter durch Löten abgedichtet. Die Befestigung dieser Endverschlüsse kann in besonders einfacher Weise dadurch geschehen, daß die unteren Metallro-hrstücke 34 mit Hilfe von Schellen 36 an einer Traverse 3,7 angeschraubt werden.
  • Das Isolierstoffrohr eines Garniturengehäuses gemäß der Erfindung braucht aber nicht wie in Fig. i und 2 zylindrisch ausgebildet zu werden, sondern kann beispielsweise auch konisch gehalten sein, so daß sich bei seiner Verwendung als Endverschluß der Aufbau eines besonderen metallischen Abächlußkopfes auf der Seite der Leiterausführung erübrigt. Auch Gehäuse mit mehreren Kabelein-bzw. -ausführungen, z. B. nach Art der Aufteilungsmuffe 31 in Fig. 3, können nach der Erfindung hergestellt werden.
  • Ein konisch ausgeführtes Isolierstoffgehäuse gemäß der Erfindung kann weiterhin auch in vorteil-1lafter Weise für die Ausbildung von Sperrmuffen für öl- oder gasgefüllte Kabel Verwendung finden, wie das in Fig..I der Zeichnung angedeutet ist. Hier ist in das äußere Muffengehäuse 4@i ein konisches Isolierstoffrohr 42i eingesetzt, in dessen Enden beiderseits Metallrohrstöcke 43 und 44 eingesetzt sind. Das Metallrohr 44, mit dem größeren Durchmesser ist dicht mit dem Muffengehäuse 41 verbunden, indem es beispielsweise mit einem Flansch versehen ist, der dicht zwischen, dem zylindrischen Teil der Muffe 41 und dem Einführungstrichter .45 eingespannt ist, während das Rohrstück .13, mit dem kleinen Durchmesser gegenüber ,dem Kabelleiter 4 abgedichtet ist.
  • Im übrigen ist die Erfindung nicht auf die dargestellten und beschriebenen, Beispiele beschränkt. Der Aufbau der Teile kann in Gestalt und Werkstoff davon je nach Bedarf abweichen. Weiter ist es möglich, in den: Isolierstoffkörper metallische oder nichtmetallische leitende Einlagen einzubetten, die z. B. zur Potentialsteuerung dienen können. Die Erfindung ist außerdem über die dargestellten und beschriebenen Kabelgarnituren. hinaus vielseitig für elektrische Geräte und Einrichtungen aller Art anwendbar. So lassen sich beispielsweise die Schaltkammern von Hochleistungsschaltern gemäß der Erfindung herstellen. Aber auch Gehäuse für Kondensatoren, Meßwandler u. dgl., die auch mit gasförmigen oder flüssigen Isoliermitteln gefüllt werden können, können nach der Erfindung hergestellt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gehäuse für elektrische Geräte und, Einrichturigen, vorzugsweise Muffe oder Endverschluß für elektrische Kabel, insbesondere Hochspannungskabel, in Form eines Isolierstoffhohlkörpers mit beiderseits dicht angesetzten Metallrohrstöcken zur Verbindung mit den eingeführten Kabeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffhohlkörper aus Gummi oder einem gummiähnlichen Werkstoff mit begrenzter Elastizität besteht und die Metallrohrstöcke in ihm eingebettet und stoffschlüssig mit ihm verbunden sind.
  2. 2. Gehäuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es aus natürlichem oder künstlichem Gummi, insbesondere Hartgummi, besteht, in den die Metallrohrstöcke einvulkanisiert sind.
  3. 3. Gehäuse nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem im Gieß-, Spritz- oder Preßverfahren geformten Kunststoff gebildet ist.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung eines Gehäuses nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff im Flammenspritzverfahren auf einen Kern aufgespritzt wird, der die einzubettenden Metallrohre trägt.
  5. 5.. Gehäuse nach Anspruch, i, gekennzeichnet durch eingebettete metallische oder nichtmetallische leitende Einlagen zur Potentialsteuerung.
  6. 6. Verwendung eines Gehäuses nach Anspruch i als Muffe oder Endverschluß für mit Gas oder Öl unter Druck gefüllte Hochspannungskabel.
  7. 7. Verwendung eines Gehäuses nach Anspruch i für Sperrmuffen von mit Gas oder mehr oder weniger flüssigen Tränkmitteln gefüllten Kabeln, insbesondere von Öl- oder Gasdruckkabeln.
DES22016A 1951-02-23 1951-02-23 Gehaeuse fuer elektrische Geraete und Einrichtungen, insbesondere Muffe oder Endverschluss fuer elektrische Kabel Expired DE866361C (de)

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DE866361C true DE866361C (de) 1953-02-09

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