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DE1147441B - Verfahren zur Unterdrueckung oder Ausrottung unerwuenschten Pflanzen-wachstums und herbicide Mittel zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Unterdrueckung oder Ausrottung unerwuenschten Pflanzen-wachstums und herbicide Mittel zur Durchfuehrung des Verfahrens

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Publication number
DE1147441B
DE1147441B DEA33957A DEA0033957A DE1147441B DE 1147441 B DE1147441 B DE 1147441B DE A33957 A DEA33957 A DE A33957A DE A0033957 A DEA0033957 A DE A0033957A DE 1147441 B DE1147441 B DE 1147441B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thiocyanate
aminotriazole
herbicidal
amount
active ingredients
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA33957A
Other languages
English (en)
Inventor
Leonard William Melander
Stanley Rex Mclane
Melvin Laverne Sutherland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel Corp
Original Assignee
Amchem Products Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Amchem Products Inc filed Critical Amchem Products Inc
Publication of DE1147441B publication Critical patent/DE1147441B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N43/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds
    • A01N43/64Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • A01N43/647Triazoles; Hydrogenated triazoles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

(V. St. Α.), sind als Erfinder genannt worden
Die Erfindung hat nun ein besonders wirtschaftliches
Verfahren und Mittel zur Unterdrückung oder Ausrottung unerwünschten Pflanzenwachstums unter Ver- 25
wendung der an sich als Herbicide bekannten Wirk- "
stoffe 3-Amino-l,2,4-triazol und Thiocyanate zum 2
Gegenstand. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,
daß beide Herbicide auf die Pflanzen und/oder den Unkräuter nicht kontrollierbar durch Aminotriazol Boden derart kombiniert aufgebracht werden, daß 30 in Mengen von etwa 9 kg/ha und gleichfalls nicht das Thiocyanat in einer nichtherbiciden Menge an- kontrollierbar durch Thiocyanat mit der Mindestgewendet wird, das ist eine solche Menge, welche, menge von 220 kg/ha. Erstaunlicherweise werden sie allein verwendet, keine wahrnehmbare herbicide aber durch die kombinierte Anwendung von 3,375 kg/ha Wirkung hervorrufen würde und üblicherweise Thiocyanat mit 1,125 kg/ha Aminotriazol, das ist ein 13,5 kg/ha nicht überschreitet, und daß das Amino- 35 Viertel der normalen Anwendungsmenge für Aminotriazol zwar in einer herbicid wirksamen, aber triazol in Verbindung mit V67 der normalen Anerheblich geringeren Menge angewendet wird, als sie Wendungsmenge von Thiocyanat, vernichtet, erforderlich wäre, um in Abwesenheit von Thiocyanat Die Erfindung findet ihre wichtigste Anwendung in
eine äquivalente herbicide Wirkung hervorzurufen. der Unterdrückung oder Ausrottung von Unkräutern Die kombinierte Anwendung mehrerer Herbicide 40 der Gramineenarten. In diesem Zusammenhang wurde ist bekannt und auch bereits vorgeschlagen worden, gefunden, daß die nichtherbicide Anwendungsmenge sowohl Aminotriazol wie Thiocyanat in Kombination des Thiocyanats etwa zwischen 0,56 bis 13,5 kg/ha mit anderen Herbiciden anzuwenden. Es war auch liegt. Wenn das Thiocyanat in einer geringeren Menge vorauszusehen, daß eine Mischung aus Aminotriazol als etwa 0,56 kg/ha angewendet wird, wird keine und Thiocyanat herbicide Eigenschaften besitzen 45 merkliche Verbesserung der Ergebnisse für eine würde. Es war aber völlig unvoraussehbar, daß mit gegebene Anwendungsmenge an Aminotriazol geden geringen erfindungsgemäß angewendeten Mengen funden, während, wenn Thiocyanat in etwa 13,5 kg/ha überraschende herbicide Wirkungen erzielt werden überschreitenden Mengen angewendet wird, die Aktivikonnten. Während man hätte erwarten können, daß tat des Aminotriazole bei einer gegebenen Aneine Vegetationskontrolle mit einer kombinierten 50 wendungsmenge wenig oder nicht größer zu sein Anwendung von 4,4 kg/ha Aminotriazol und 110 kg/ha scheint als diejenige, welche von allein angewendetem Thiocyanat möglich wäre, sind tatsächlich bekannte Aminotriazol entfaltet worden wäre.
309 550/317
Die Anwendungsmenge des Thiocyanate braucht gewöhnlich 5,6 kg/ha nicht zu überschreiten. Die größte Erhöhung der herbiciden Aktivität des Aminotriazole wird erzielt, wenn die Anwendungsmenge an Thiocyanat im Bereich von etwa 1,125 bis 4,5 kg/ha S liegt.
Selbstverständlich schwankt die Wirksamkeit der Behandlung von Spezies zu Spezies und tatsächlich von Pflanze zu Pflanze, sogar bei Ableger bildenden Pflanzen. Es ist jedoch möglich, die ausgezeichneten nach der Erfindung erreichbaren Ergebnisse zu erläutern durch Betonung, daß Zittergrasplätze, welche nicht durch Anwendung von Aminotriazol allein in Mengen von 9 kg/ha unter Kontrolle gehalten werden können, im Gegensatz dazu durch Behandlung mit 1,125 kg/ha an Aminotriazol unter Kontrolle gehalten wurden, wenn diese Behandlung von der Anwendung von 3,375 kg/ha eines Thiocyanats begleitet war, welch letzterwähnte Anwendung von Thiocyanat an sich selbst nur eine völlig vernachlässigenswerte herbicide Wirkung entfalten würde.
Um das Aminotriazol und Thiocyanat über die Pflanzen und den Boden gleichförmig bei der gewünschten Anwendungsmenge zu verteilen, ist es in der Praxis notwendig, daß sie in einem Trägerstoff oder Verdünnungsmittel verteilt werden. Sie werden somit erwünschterweise in Form einer Dispersion in und auf einem inerten pulverförmigen festen Trägerstoff und, noch besser, in Form einer Lösung, Emulsion oder Suspension in einem flüchtigen Verdünnungsmittel angewendet.
Es ist jedoch wichtig, festzustellen, daß, was die herbicide Wirkung der Behandlung betrifft und unter Nichtbeachtung von Fragen der Zweckmäßigkeit und Kosten der Verteilung, die Konzentration von Aminotriazol und Thiocyanat in dem Trägerstoff oder Verdünnungsmittel nicht von Bedeutung ist. Wichtig, ist die Gesamtmenge an Aminotriazol und Thiocyanat, welche pro Hektar auf den Boden aufgebracht wird, auf welchem die zu vernichtenden oder zu unterdrückenden Pflanzen wachsen. Somit kann das Thiocyanat und Aminotriazol in Form wäßriger Lösungen angewendet werden, welche in Konzentrationen von 0,0001 Gewichtsprozent bis zur Sättigung der Lösung schwanken ohne merkliche Änderungen der erreichbaren Ergebnisse, vorausgesetzt, daß die Gesamtmengen der auf die Pflanzen aufgebrachten Verbindungen konstant bleiben.
Dabei kann das Aminotriazol und Thiocyanat entweder gleichzeitig oder getrennt aufgebracht werden.
Aus praktischen Gründen, insbesondere aus Zweckmäßigkeits-und Wirtschaftlichkeitsgründen wird jedoch vorgezogen, beide, das Aminotriazol und das Thiocyanat, gleichzeitig in Form einer herbiciden, beide Bestandteile enthaltenden Mischung aufzubringen.
Gegenstand der Erfindung sind ferner herbicide Gemische, welche eine Mischung aus 3-Amino-1,1,4-triazol und dem Thiocyanat enthalten und zur Anwendung in oder auf einem Trägerstoff oder Verdünnungsmittel verteilt sind.
Das Thiocyanat kann in solchen Mitteln in verschiedener Form enthalten sein. Am zweckmäßigsten wird es in Form von einem oder mehreren seiner Alkalisalze, z. B. des Natrium-, Kalium- und/oder Lithiumsalzes und Ammoniumsalzes, verwendet, vorzugsweise in leztzterer Form, d. h. also als Ammoniumthiocyanat. Weil sowohl das Aminotriazol wie das Alkali- oder Ammoniumthiocyanat wasserlöslich sind, ist das angewendete Verdünnungsmittel vorzugsweise Wasser. Im allgemeinen sind die brauchbarsten und wirtschaftlichsten Mittel solche, worin Aminotriazol und das bzw. die Thiocyanatsalze im vergleichbaren Mengen anwesend sind, z. B. in einem Gewichtsverhältnis zueinander von etwa 0,5 bis 2,0 und vorzugsweise in im wesentlichen gleichen Mengen.
Die bevorzugte Mischung besteht somit aus einer wäßrigen Lösung mit einem Gehalt an im wesentlichen gleichen Gewichtsmengen an Aminotriazol und Ammoniumthiocyanat.
Um die vorteilhafte Wirkung auf die herbicide Wirksamkeit des Aminotriazols zu erläutern, welche durch eine Aufbringung des Thiocyanats nach der Erfindung herbeigeführt wird, werden die Ergebnisse einer Anzahl von Versuchen beschrieben.
Ein Sprüher wurde angewendet, um Aminotriazol und Ammoniumthiocyanat in verschiedenen Anwendungsmengen auf eine Reihe von Flächen mit Zittergras, das sind Flächen, welche so gleich wie möglich sind, aufzubringen.
Der durch die auf die betreffenden Flächen aufgebrachte Verbindung oder Mischung von Verbindungen bewirkte Grad der Unkrautvernichtung wurde geschätzt als Prozentsatz der größtmöglichen herbiciden Wirkung, dargestellt durch die völlige Vernichtung der Pflanzen. Die auf den verschiedenen Flächen beobachtete prozentuale Vernichtung von Zittergras ist in der Tabelle I wiedergegeben, worin die Anwendungsmengen von Aminotriazol und Ammoniumthiocyanat, in jedem Fall ausgedrückt in kg/ha, angegeben sind.
Tabelle I
Prozentuale Vernichtung von Zittergras mit verschiedenen Kombinationen von Aminotriazol und Ammoniumthiocyanat
Angewendete Menge Angewendete Menge an Ammoniumthiocyanat kg/ha 12 6 3 1,5 i 0,75 j 0
an Aminotriazol (13,5) (7,35) (3,375) (1,69) j (0,84) ι (0)
kg/ha 39 40 83 70 ! 48 ! 11
1 (1,125) 48 54 85 82 j 36 40
2 (2,25) 65 62 91 89 j 43 36
4 (4,5) ; — ' 63
8 (9,0)
Zu der Tabelle I ist zu bemerken, daß die Ergebnisse in den beiden rechten Spalten infolge der geringeren Menge an angewendeten Wirkstoffen experimentellen Fehlern unterworfen sind.
In gleicher Weise, obwohl mit etwas willkürlicherer Auswahl an angewendeten Mengen an Thiocyanat, wurden Gemische von Aminotriazol und Ammoniumthiocyanat auf Parzellen mit Bermudagras angewendet. Die prozentuale Vernichtung von Bermudagras ist mit verschiedenen angewendeten Mengen in der gleichen Weise wie zuvor in Tabelle II wiedergegeben.
Tabelle II
Prozentuale Vernichtung von Bermudagras mit verschiedenen Kombinationen von Aminotriazol und Ammoniumthiocyanat
Angewendete
Menge an
Aminotriazol
kg/ha
6
(6,75)
4
(4,5)
Angewendete
3
(3,375)
Menge an P
2
(2,25)
tmmoniumthio
1,5
(1,69)
cyanat kg/ha
1
(1,125)
0,5
(0,56)
0
(0)
2 (2,25)
4 (4,5)
6 (6,75)
60 50 100 50
70
80 20
70
10 0
10
50
Um weiter die unerwarteten Vorteile des Verfahrens und der Mittel der Erfindung zu erläutern, insbesondere wenn sie zur Kontrolle von Ableger bildenden Pflanzenarten angewendet wurden, wurden Aminotriazol und Natriumthiocyanat als wäßrige Lösungen in verschiedenen Mengen auf dazu aufgepflanzte Bestände von Festuca rubra var. commutata und Zoysisgräsern angewendet. Die 9 Wochen nach dem Aufsprühen beobachteten Ergebnisse sind in den Tabellen III und IV in der gleichen Weise wie zuvor zusammengestellt.
Tabelle III
Prozentuale Vernichtung von Festuca rubra var. commutata mit verschiedenen Kombinationen von Aminotriazol und Natriumthiocyanat
Angewendete
Menge an
Aminotriazol
kg/ha
0(0)
1 (2,25)
Angewendete Menge an Natriumthiocyanat kg/ha
40
8,52
(9,59)
6,38
(7,18)
0
100
2,26 (4,8)
2,13 (2,4)
0 100
0 100
0 (0)
0 20
Tabelle IV
Prozentuale Vernichtung von Zoysisgras mit verschiedenen Kombinationen von Aminotriazol und Natriumthiocyanat
Angewendete
Menge an
Aminotriazol
kg/ha
0(0)
2 (2,25)
Angewendete Menge an Natriumthiocyanat kg/ha
8,52
(9,59)
6,38
(7,18)
0
100
4,26 (4,8)
2,13 (2,4)
0 100
0 100
0 (0)
Tabelle V
Prozentuale Vernichtung von Agrostis palustris mit verschiedenen Kombinationen von Aminotriazol und
Kaliumthiocyanat
Angewendete
Menge an
Aminotriazol
kg/ha
0 20
Bei einer anderen Prüfung wurden wäßrige Lösungen von Aminotriazol und Kaliumthiocyanat auf Parzellen mit Agrostis palustris aufgesprüht. Die verschiedenen angewendeten Mengen und der prozentuale beobachtete Vernichtungsgrad werden in der folgenden Tabelle V in der gleichen Weise wie zuvor gezeigt.
0(0)
2 (2,25)
Angewendete Menge an Kaliumthiocyanat kg/ha
10,2
(11,7)
7,64
(8,59)
0
100
2,54 (2,85)
0 (0)
0 80
0 10
In noch weiteren Versuchen wurden wäßrige Lösungen von Aminotriazol und Natriumthiocyanat auf Bestände von reifem Zittergras von 20 bis 25 cm Höhe aufgesprüht. Die behandelten Parzellen wurden 2 bis 3 Wochen nach dem Sprühen umgepflügt. Die 14 Wochen nach dem Sprühen festgestellten Ergebnisse folgen in Tabelle VI.
Tabelle VI
Prozentuale Vernichtung von Zittergras mit verschiedenen Kombinationen von Aminotriazol und Natriumthiocyanat
Angewendete Angewendete Menge an Natriumthiocyanat kg/ha 0
Menge an 1,07 (0)
Aminotriazol 2,13 (1,2) 15
5° kg/ha (2,5) 85 50
1 (1,125) 85 93 85
2 (2,25) 95 95 95
4 (4,5)
55 8 (9)
In noch anderen Versuchen wurden Aminotriazol und eine etwa gleiche Mischung von Aminotriazol und Lithiumthiocyanat in Form von wäßrigen Lösungen auf reifes, 20 cm hohes Zittergras in Menne-Töpfen von 18 cm Durchmesser, das sind Blumentöpfe aus geteertem Papier, aufgesprüht. 1 Monat nach der Behandlung wurde das Blattwerk entfernt und 3 Monate nach der Behandlung das frische Wachstum verglichen mit dem von in gleicher Weise eingetopften, aber unbehandelten Kontrollpflanzen. Die Anwendungsmengen und das beobachtete frische Wachstum sind in Tabelle VII mitgeteilt.
Tabelle VII
Frisches Wachstum nach der Behandlung
Aktiver Bestandteil
Kontrolle
Reines Aminotriazol
Mischung von 2,81 kg Aminotriazol und 2,38 kg Lithiumthiocyanat
Gesamtmenge
keine
5 (5,62)
4,62 (5,2)
Frisches Wachstum
100% 55%
11%

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur wirtschaftlichen Unterdrückung oder Ausrottung unerwünschten Pflanzenwachstums unter Verwendung der an sich als Herbicide bekannten Wirkstoffe 3-Amino-l,2,4-triazol und Thiocyanat, dadurch gekennzeichnet, daß beide Herbicide auf die Pflanzen und/oder den Boden derart kombiniert aufgebracht werden, daß das Thiocyanat in einer nichtherbiciden Menge angewendet wird, das ist eine solche Menge, welche, allein verwendet, keine wahrnehmbare herbicide Wirkung hervorrufen würde und üblicherweise 13,5 kg/ha nicht überschreitet, und daß das Aminotriazol zwar in einer herbicid wirksamen, aber erheblich geringeren Menge angewendet wird, als sie erforderlich wäre, um in Abwesenheit von Thiocyanat eine äquivalente herbicide Wirkung hervorzurufen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterdrückung oder Ausrottung
von Pflanzen der Gramineenarten neben dem Aminotriazol eine Menge von Thiocyanat von 0,56 bis 13,5 kg/ha, vorzugsweise nicht mehr als 5,6 kg/ha, und insbesondere von 1,125 bis 4,5 kg/ha angewendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Thiocyanat und das Aminotriazol gleichzeitig auf die Unkräuter in Form einer herbiciden, beide Bestandteile enthaltenden Mischung aufgebracht werden, wobei die beiden Wirkstoffe in dem Gemisch vorzugsweise in einem Gewichtsverhältnis zueinander von 0,5 zu 2,0, insbesondere im wesentlichen in gleichen Mengen enthalten sind.
4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Thiocyanat als wäßrige Ammoniumthiocyanatlösung aufgebracht wird.
5. Herbicide Mittel zur Verwendung nach dem Verfahren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie Aminotriazol und Thiocyanat in einem Gewichtsverhältnis zueinander von 0,5 bis 2,0, vorzugsweise im wesentlichen gleiche Mengen enthalten, wobei das Thiocyanat als Natrium-, Kalium-, Lithium- und/oder Ammoniumsalz enthalten ist und beide Wirkstoffe vorzugsweise in wäßriger Lösung dispergiert sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift A 18170 IVa/451 (bekanntgemacht am 20. 9.1956);
schweizerische Patentschrift Nr. 319 451;
USA.-Patentschriften Nr. 1997 750, 2 173 236, 258 291, 1269 396.
© 309 550/317 4.63
DEA33957A 1959-02-13 1960-02-12 Verfahren zur Unterdrueckung oder Ausrottung unerwuenschten Pflanzen-wachstums und herbicide Mittel zur Durchfuehrung des Verfahrens Pending DE1147441B (de)

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