DE2760388C2 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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- E05B77/46—Locking several wings simultaneously
- E05B77/48—Locking several wings simultaneously by electrical means
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- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum
zentralen Verriegeln oder Entriegeln mehrerer Schließ
vorrichtungen entsprechend den Merkmalen des Ober
begriffs des Anspruchs 1.
Derartige Einrichtungen werden in zunehmendem
Maße in moderne Kraftfahrzeuge eingebaut, um mittels
eines zentralen Betriebsschalters alle Fahrzeugtüren
und gegebenenfalls die Kofferraumhaube verriegeln
bzw. entriegeln zu können. Es sind bereits zentrale Tür
verriegelungseinrichtungen bekannt, bei denen als Ver
riegelungs- bzw. Entriegelungselement jeweils eine Ma
gnetspule dient. Da die Stromaufnahme dieser Magnet
spulen verhältnismäßig hoch ist und da es aus Kosten
gründen sinnvoll ist, diese Magnetspulen nicht für Dau
erbetrieb auszulegen, wird bei einer bekannten Einrich
tung über den Betriebsschalter jeweils einer von zwei
Impulsgebern getriggert, an deren Ausgängen die Ma
gnetspulen angeschlossen sind.
Bei einer Vorrichtung dieser Art nach der US-PS
40 13 930 werden zwei monostabile Zeitglieder verwen
det, die also unabhängig von der Betätigungsdauer des
Betriebsschalters die Magnetspulen nur für eine defi
nierte Zeitdauer erregen. Bei der Ausführung nach der
DE-OS 26 26 778 werden dagegen zwei Zeitglieder mit
astabilem Verhalten verwendet, die an die Festkontakte
des als Umschalter ausgebildeten Betriebsschalters an
geschlossen und wechselweise aktivierbar sind. Bei der
von diesen astabilen Zeitgliedern ausgelösten Impuls
folge ist die Impulszeit wesentlich kleiner als die Pau
senzeit zwischen zwei Impulsen, so daß auch bei länge
rer Betätigung des Betriebsschalters und damit einer
entsprechend langen Dauer der Impulsfolge die Ma
gnetspule nicht überhitzt wird. Bei diesen bekannten
Ausführungen werden also zwei Zeitglieder (Impulsge
ber) benötigt, wodurch der Aufwand an elektronischen
Bauteilen sehr groß wird.
In der DE-OS 19 55 239 ist eine Vorrichtung zum zen
tralen Verriegeln oder Entriegeln von Fahrzeugtüren
beschrieben, bei der die Ansteuerzeit durch ein für die
Verriegelungselemente und die Entriegelungselemente
gemeinsames Zeitglied mit monostabilem Verhalten be
grenzt ist. Gegenüber den zuvor erwähnten Vorrichtun
gen wird dadurch der Aufwand an elektronischen Bau
teilen erheblich reduziert. Dieses Zeitglied hat gewisser
maßen zwei Eingänge, die über separat betätigbare Be
triebsschalter ansteuerbar sind. Zwischen Betriebsschal
ter und Zeitglied sind also zwei Leitungen erforderlich,
was einen gewissen schaltungstechnischen Aufwand er
fordert, denn die Betriebsschalter sind üblicherweise bei
solchen Vorrichtungen in die Kraftfahrzeugtüren einge
baut, während das zentrale Steuergerät mit diesem Zeit
glied oft im Motorraum untergebracht ist.
Bei diesen bekannten Ausführungen hat der Betriebs
schalter eine Neutralstellung, in der kein Zeitglied ange
steuert wird. Eine solche Ausführung ist möglich, wenn
der Betriebsschalter beispielsweise über den Schließzy
linder eines Kraftfahrzeugtürschlosses betätigt wird,
der nach dem Öffnen oder Schließen wieder in seine
neutrale Stellung zurückfedert. Allerdings ist der Auf
bau eines Betriebsschalters mit drei Schaltstellungen
verhältnismäßig kompliziert und ein solcher Betriebs
schalter kann auch nicht in allen Fällen verwendet wer
den.
In der älteren DE-OS 27 30 387 wird einer Verriege
lungseinrichtung vorgeschlagen, bei der der Betriebs
schalter mit dem Innenverriegelungsknopf gekoppelt ist
und folglich nur zwei Schaltstellungen aufweist. Der
Aufbau des Betriebsschalters wird dadurch vereinfacht
und auf Grund der Betätigung des Betriebsschalters
über den Innenverriegelungsknopf können nun auch
vom Fahrzeuginnenraum aus die Türen ent- bzw. ver
riegelt werden. Bei einer solchen Ausführung wird nun
aber in jeder Schaltstellung des Betriebsschalters ein
Zeitglied angesteuert und es besteht daher die Gefahr,
daß dieses Zeitglied bei Anderungen der Betriebsspan
nung getriggert und dann unbeabsichtigterweise die
Ent- bzw. Verriegelungselemente angesteuert werden.
Inbesondere besteht diese Gefahr beim Anlegen der
Betriebsspannung und wegen des dann auftretenden ho
hen Stromes wird nicht selten ein Defekt der Anlage
angenommen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde bei einer solchen Ausführung mit einem in
jeder Schaltstellung des Betriebsschalters angesteuer
tem Zeitglied mit einfachen Mitteln Fehlschaltungen
möglichst weitgehend auszuschließen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kenn
zeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der Erfindung liegt dabei der Gedanke zugrunde, daß
eine manuelle Abschaltung des Zeitgliedes nicht unbe
dingt notwendig ist, wenn man durch eine Schutzschal
tung dafür sorgt, daß beim Anschalten der Betriebs
spannung (Anklemmen der Batterie) kein Ansteuerim
puls ausgelöst wird.
Der Grundgedanke der Erfindung ist bei Ausführun
gen mit je einem Zeitglied für das Verriegelungselement
und das Entriegelungselement anwendbar. Bei einer be
vorzugten Weiterbildung der Erfindung soll jedoch
zwecks Verringerung des Aufwandes für elektronische
Bauteile die Ansteuerzeit für die Verriegelungselemen
te und die Entriegelungselemente durch ein einziges ge
meinsames Zeitglied mit monostabilem Verhalten be
grenzt werden.
Die Triggerung des Zeitgliedes wird bei einer solchen
Ausführung über einen der Festkontakte des Betriebs
schalters ausgelöst, dessen beweglicher Kontakt an
Masse liegt. Dabei ist prinzipiell nur ein zeitbestimmen
der Kondensator notwendig, doch muß darauf geachtet
werden, daß dieser vor Ablauf der Umschaltzeit des
Betriebsschalters entladen ist. Dies läßt sich durch die
Maßnahme nach Anspruch 5 erreichen. Bei einer ande
ren Ausführung sind zwei Kondensatoren vorgesehen,
von denen sich der eine entladen kann, während sich der
andere auflädt. Auch durch diese Maßnahme nach An
spruch 6 wird sichergestellt, daß der nach dem Umschal
ten des Betriebsschalters angesteuerte Kondensator
entladen ist.
Damit die Ansprechzeit des Zeitgliedes möglichst un
abhängig von den Temperaturunterschieden und Be
triebsspannungsschwankungen ist, wird man eine Aus
führung entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 7
mit einem zweistufigen, rückgekoppelten Verstärker
wählen. Dabei wird ein Triggern des Zeitgliedes infolge
von Spannungseinbrüchen durch die Maßnahme nach
Anspruch 8 wirksam vermieden. Eine rasche Entladung
des zeitbestimmenden Kondensators wird durch die
Maßnahme nach Anspruch 9 sichergestellt. Diese Aus
führung hat dazu noch den Vorteil, daß gemäß An
spruch 11 das Triggersignal vom Betriebsschalter auf
den Ausgang des Zeitgliedes wirkt, so daß Entkopp
lungselemente entfallen können.
Eine betriebssichere Vorrichtung mit einem manuell
nur in zwei Schaltstellungen einstellbaren Betriebs
schalter wird auch mit den Merkmalen des Anspruchs
14 geschaffen, bei denen der Betriebsschalter elektro
magnetisch in eine Neutralstellung zurückgestellt wird.
Auch bei dieser Ausführung ist ein Ansprechschutz
beim Anlegen der Betriebsspannung gegeben, wobei
nun gewissermaßen die Schutzschaltung auf den Be
triebsschalter wirkt und die bei den bekannten Ausfüh
rungen manuelle Rückstellung des Betriebsschalters in
eine Neutralstellung ersetzt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher
beschrieben. In diesen Prinzipschaltbildern sind Bautei
le, die nur als Störschutz oder zur Stabilisierung der
Spannungen notwendig sind, aus Gründen der Über
sichtlichkeit nicht eingezeichnet.
Es zeigt
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild einer Ausführung, bei der
das Zeitglied über die Festkontakte des Betriebsschal
ters getriggert wird, mit einer Schutzschaltung,
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel entsprechend
Fig. 1 mit einer anderen Schutzschaltung sowie einem
Schaltungszusatz zum schnellen Entladen der zeitbe
stimmenden Kondensatoren,
Fig. 3 ein weiteres Prinzipschaltbild, bei dem der zeit
bestimmende Kondensator über ein Schaltelement ent
laden wird, welches mit Beginn des Umschaltens des
Betriebsschalters durchgesteuert wird,
Fig. 4 ein Prinzipschaltbild einer ersten Ausführung
mit einem zweistufigen Verstärker und Schutzschal
tung,
Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel eines zweistu
figen Verstärkers, bei der der zeitbestimmende Kon
densator über ein Schaltelement entladen wird, welches
mit dem Ende der Ansprechzeit durchgesteuert wird,
Fig. 6 ein Prinzipschaltbild einer Ausführung, bei der
das Triggersignal auf den Ausgang des Zeitgliedes
wirkt,
Fig. 7 ein Prinzipschaltbild einer Ausführung, bei der
der Betriebsschalter über das Zeitglied in seine Neutral
stellung zurückgestellt wird und
Fig. 8 ein Prinzipschaltbild für ein von einem dreh
richtungsumkehrbaren Elektromotor angetriebenes
Verriegelungs- bzw. Entriegelungselement.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei
dem der Betriebsschalter 11 als Umschalter ausgebildet
ist, in der Praxis aber niemals eine stabile Neutral
schaltstellung einnimmt. Man kann davon ausgehen, daß
dieser Betriebsschalter 11 an den Riegel eines Kraft
fahrzeugtürschlosses angekoppelt ist und damit in der
Praxis keinen Impuls, sondern ein Dauersignal auslöst.
Der bewegliche Kontakt 14 dieses Betriebsschalters 11
liegt an einem festen Potential, nämlich am Massepoten
tial und das Zeitglied 10 wird über die Festkontakte 12
bzw. 13 getriggert.
In dem Zeitglied 10 sind drei Widerstände 40, 41 und
42 in Reihe geschaltet, wobei diese Reihenschaltung
über die Parallelschaltung zweier zeitbestimmender
Kondensatoren 43 und 44 in Reihe mit als Kopplungs
elemente arbeitenden Dioden 45 und 46 mit den Fest
kontakten 12 und 13 des Betriebsschalters 11 verbunden
ist. Der Spannungsabfall an dem Widerstand 40 dient als
Steuerspannung für einen Leistungstransistor 35, an
dessen Kollektor zwei Relais 17 und 18 parallel ange
schlossen sind. Diese Relais 17 bzw. 18 sind über Dioden
47 bzw. 48 ebenfalls mit den Festkontakten 12 und 13
des Betriebsschalters verbunden. Zur Entladung der
beiden zeitbestimmenden Kondensatoren 43 und 44 die
nen die Widerstände 49 und 50 sowie die Diode 51.
Die Schaltung arbeitet wie folgt:
Es wird davon ausgegangen, daß in der gezeigten
Schaltstellung des Betriebsschalters 11 der Kondensa
tor 44 über die Diode 51 und den Widerstand 49 entla
den ist. Wird nun der Betriebsschalter in die andere
Schaltstellung umgelegt, wird der Kondensator 44 über
die Widerstände 40, 41, 42 und die Diode 45 sowie den
beweglichen Kontakt des Betriebsschalters 11 aufgela
den. Während dieser Ladezeit fällt am Widerstand 40
eine Spannung ab, die ausreicht, um den Leistungstran
sistor 35 durchzusteuern. Damit wird das Relais 17 er
regt, dessen einer Anschluß über die Schaltstrecke des
Leistungstransistors 35 am Pluspotential und dessen an
derer Anschluß über die Diode 47 und den Betriebs
schalter an Massepotential liegt. Die zugeordnete Ma
gnetspule 16 wird ebenfalls erregt und verschließt bei
spielsweise die Kraftfahrzeugtür. Nach einer Ansprech
zeit von beispielsweise 100 ms ist der Kondensator 44
aufgeladen und der Ladestrom, der durch den Wider
stand 40 fließt, soweit abgeklungen, daß der Leistungs
transistor 35 wieder sperrt. Der monostabile Schaltvor
gang ist damit beendet.
Wesentlich an dieser Schaltung ist, daß zwei zeitbe
stimmende Kondensatoren 45 und 46 mit einem Transi
stor 35 zusammenwirken. Gegenüber der bekannten
Ausführung mit zwei separaten Zeitgliedern ergibt sich
dadurch eine wesentliche Einsparung. Wesentlich ist
weiter, daß sich der eine zeitbestimmende Kondensator
entladen kann, während sich der andere auflädt. Die
Schaltung hat damit eine sehr kurze Widerbereitschafts
zeit.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 1 liegt das Zeitglied
dauernd an der Betriebsspannung an, weil der Betriebs
schalter keine Neutralstellung aufweist. Es hat sich nun
gezeigt, daß das Zeitglied auch dann getriggert wird,
wenn, beispielsweise nach Abschluß irgendwelcher Re
paraturarbeiten am Kraftfahrzeug, die Batteriespan
nung wieder angeklemmt wird. Dies ist insbesondere
dann sehr nachteilig, wenn viele Verriegelungselemente
am Kraftfahrzeug angesteuert werden, weil dann der
Einschaltstromstoß mit einer Stromstärke von über 100
Ampere eine Zerstörung der Batterie bewirken könnte.
Dem Zeitglied ist deshalb eine Schutzschaltung 60 zuge
ordnet, die das Auslösen eines Impulses bei Anlegen der
Betriebsspannung verhindert. Die Schutzschaltung 60
hat einen Kondensator 61, der in Reihe mit zwei Wider
ständen 62 und 63 zwischen das Pluspotential 19 und die
Masse 22 geschaltet ist. Der Spannungsabfall am Wider
stand 63 dient als Steuerspannung für einen Transistor
64, dessen Kollektor an den gemeinsamen Schaltungs
punkt der beiden Widerstände 41 und 42 im Zeitglied 10
angeschlossen ist. Der Kondensator 61 kann sich über
die Diode 65 und den Widerstand 66 entladen, wobei der
Widerstand 66 beispielsweise auch ein Verbraucher im
Kraftfahrzeug sein kann. Er ist deshalb nur gestrichelt
eingezeichnet.
Diese Schutzschaltung arbeitet wie folgt:
Beim Anlegen der Batteriespannung lädt sich der
Kondensator 61 über die Steuerstrecke des Transistors
64 und den Widerstand 62 sehr rasch auf. Im ersten
Moment des Einschaltens der Speisespannung für das
Zeitglied 10 ist also der Transistor 64 leitend. Damit liegt
an dem gemeinsamen Schaltungspunkt zwischen den
beiden Widerständen 41 und 42 praktisch nahezu das
Pluspotential, so daß der Transistor 35 sicher gesperrt
bleibt. Erst wenn sich der Kondensator 61 aufgeladen
hat, sperrt der Transistor 64 und das Zeitglied 10 arbei
tet in der zuvor beschriebenen Weise. Die Ladespan
nung des Kondensators 21 dienst also während der La
dezeit als Blockierspannung für einen Transistor, näm
lich den Leistungstransistor 35, des Zeitgliedes. Dabei
muß natürlich die Anordnung so geschaltet sein, daß
nach der Aufladung des Kondensators 61 die Funktion
des Zeitgliedes 10 nicht beeinfußt wird. Das wird eben
durch den dann gesperrten Transistor 64 erreicht.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist das
Zeitglied entsprechend der Ausführung in Fig. 1 aufge
baut, wobei allerdings der Entladekreis für die zeitbe
stimmenden Kondensatoren 43 bzw. 44 über zusätzliche
Entkopplungsdioden 53 und 54 sowie Vorwiderstände
55 und 56 und die Kontaktsätze 57 bzw. 58 der Relais 17
bzw. 18 geschlossen wird.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß bei der dargestellten
Schaltstellung des Betriebsschalters 11 das Relais 18
angesteuert war. Das bedeutet, daß der Kontaktsatz 58
geschlossen war und damit ein Stromkreis über den
Widerstand 56 und die Diode 53 sowie die Diode 51 zur
Entladung des Kondensators 44 geschlossen war. Wäh
rend der Ansprechzeit des Zeitgliedes 10, also während
der Aufladezeit des Kondensators 43 wurde also von
dem Kontaktsatz des angesteuerten Relais 18 der ande
re zeitbestimmende Kondensator 44 entladen.
Außerdem zeigt Fig. 2 eine andere Ausführungsform
der Schutzschaltung 60. Der Kondensator 61 wird beim
Anlegen der Betriebsspannung über den Widerstand 62
sehr rasch aufgeladen. Über die Diode 67 wird der Span
nungsabfall am Widerstand 62 während der Ladezeit
auf den gemeinsamen Schaltungspunkt der Widerstän
de 41 und 42 eingekoppelt, so daß der Transistor 35
wiederum gesperrt bleibt. Sobald der Kondensator 61
voll aufgeladen ist, ist die Diode 67 gesperrt, so daß die
Schutzschaltung 60 das Zeitglied 10 nicht mehr beein
flussen kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 entspricht
die Schaltung des eigentlichen Zeitgliedes den bereits
beschriebenen Ausführungsbeispielen. Deswegen wur
den auch entsprechende Bezugszeichen für die einzel
nen elektronischen Bauelemente eingesetzt. Allerdings
ist jetzt nur ein zeitbestimmender Kondensator 43 vor
gesehen, der über die beiden Entkopplungsdioden 45
und 46 an die Festkontakte 12 und 13 des Betriebsschal
ters angeschlossen ist. Es muß nun sichergestellt wer
den, daß sich dieser Kondensator während der Um
schaltzeit des Betriebsschalters 11 rasch entlädt, damit
sofort beim Aufschalten des beweglichen Kontaktes 14
auf den anderen Festkontakten ein neuer Impuls ausge
löst wird. Über die Reihenschaltung zweier Widerstän
de 70 und 71 wird das Potential an dem gemeinsamen
Verbindungspunkt des zeitbestimmenden Kondensa
tors 43 und der beiden Entkopplungsdioden 45 und 46
abgetastet und einem Steuertransistor 72 zugeführt.
Der Transistor 72 steuert über die Widerstände 73, 74
und 75 einen weiteren Transistor 76, dessen Arbeitswi
derstand 77 mit dem einen Anschluß des zeitbestimmen
den Kondensators 43 verbunden ist. Bei leitendem Tran
sistor 76 kann sich dieser Kondensator 43 über die Di
ode 51 und die Schaltstrecke des Transistors 76 sowie
den niederohmigen Arbeitswiderstand 77 sehr rasch
entladen.
Solange der Betriebsschalter 11 auf einem der beiden
Festkontakte 12 bzw. 13 aufliegt, ist der Transistor 72
und damit auch der Transistor 76 gesperrt. Sobald aber
der bewegliche Kontakt 14 von einem der Festkontakte
12 bzw. 13 abhebt, wird das Potential am Schaltungs
punkt 78 positiv und der Transistor 72 leitet und steuert
damit den Transistor 76 durch. Wesentlich bei dieser
Ausführung ist also, daß mit Beginn des Umschaltens
des Betriebsschalters ein Entladestromkreis für den
Kondensator 43 über ein Schaltelement, nämlich den
Transistor 76 geschlossen ist, der sehr niederohmig ist.
Dieser niederohmige Entladestromkreis wird aber so
fort wieder gesperrt, wenn der bewegliche Kontakt 14
des Betriebsschalters auf den anderen Festkontakt auf
geschaltet ist. Die Schutzschaltung entsprechend Fig. 2
beeinflußt nun in Fig. 3 den Transistor 76. Während sich
nämlich der Kondensator 61 auflädt, ist der Transistor
76 durchgesteuert, so daß der Entladestromkreis für den
Kondensator 43 geschlossen ist. Dieser kann sich also
nicht aufladen, so daß auch das Zeitglied nicht getrig
gert wird, bis die Ladespannung am Kondensator 61 den
Transistor 76 sperrt.
Bei den Ausführungen gemäß den bisher beschriebe
nen Fig. 1 bis 3 ist die Ansprechzeit des Zeitgliedes
Spannungs- und temperaturabhängig. Dies ließe sich
natürlich durch geeignete Spannungsstabilisatorschal
tungen und entsprechende Dioden zur Temperatursta
bilisierung beheben. Besser ist jedoch die Ausführung
gemäß Fig. 4, bei der das Zeitglied 10 einen zweistufigen
Verstärker mit den Transistoren 80 und 81 enthält. Der
Kollektor des Transistors 81 ist über einen Widerstand
82 mit der Basis des Transistors 80 gekoppelt. Der Ar
beitswiderstand 83 des Transistors 80 ist an den gemein
samen Verbindungspunkt der beiden Entkopplungs
dioden 45 und 46 angeschlossen. Die Ladespannung des
zeitbestimmenden Kondensators 43 wird über einen
Vorwiderstand 84 als Steuerspannung dem Steuerein
gang des Transistors 80 zugeführt. Außerdem wird die
Steuerspannung dieses Transistors 80 noch von dem
Spannungsabfall an einem niederohmigen Meßwider
stand 85 beeinflußt, über den der Betriebsstrom beider
Transistoren 80 und 81 fließt. Ein Widerstand 86 verbin
det den Steuereingang des Transistors 80 mit dem Plus
potential.
Die beschriebene Schaltung arbeitet folgenderma
ßen:
Im Ruhezustand ist der Kondensator 43 aufgeladen
und damit der Transistor 80 leitend. Der leitende Transi
stor 80 sperrt den Leistungstransistor 81. Wird nun der
bewegliche Kontakt 14 vom Festkontakt 12 abgehoben,
wird die gesamte Schaltung spannungslos. Der Konden
sator 43 kann sich nun sehr rasch über die niederohmi
gen Widerstände 84 und 86 entladen. Sobald nun der
bewegliche Kontakt 14 auf dem anderen Festkontakt 13
aufliegt, lädt sich der Kondensator 43 über den Wider
stand 42 und die Diode 46 erneut auf. Während dieser
Aufladezeit ist der Transistor 80 gesperrt und damit der
Transistor 81 leitend. Das Relais 17 spricht an und schal
tet die entsprechende Magnetspule. Wesentlich bei die
ser Schaltung ist nun, daß der Widerstand 82 als Rück
kopplungswiderstand arbeitet, denn sobald der Transi
stor 81 zu leiten beginnt, wird auf den Steuereingang des
Transistors 80 eine in positiver Richtung anwachsende
Spannung angelegt, so daß dieser Transistor schnell
sperrt. Aufgrund des Rückkopplungswiderstandes 82
erreicht man also ein sehr sauberes Schaltverhalten.
Wesentlich ist weiter die Funktion des Widerstandes 85.
Dieser Widerstand sorgt nämlich dafür, daß das Zeit
glied bei Spannungseinbrüchen des Bordnetzes nicht
unbeabsichtigt getriggert wird. Dieser Widerstand 85
bewirkt dabei folgenden Koppplungsvorgang:
Wenn im Ruhezustand die Versorgungsspannung ab
sinkt, wird auch der Betriebsstrom durch den Transistor
80 geringer. Damit wird auch der Spannungsabfall an
diesem Widerstand 85 geringer, was zur Folge hat, daß
zwar der Emitter des Transistors 80 negativer wird, aber
nicht in dem Maße wie die Basis dieses Transistors 80.
Dadurch wird sichergestellt, daß der Transistor 80 lei
tend bleibt und damit den Transistor 81 sperrt.
Der Widerstand 85 hat aber auch dann einen wesent
lichen Einfluß, wenn das Zeitglied über den Betriebs
schalter getriggert wird.
Da nämlich auch der Betriebsstrom durch den Transistor 81
und das Relais 17 über diesen Widerstand 85
fließt, wird der Emitter des Transistors 80 negativer, so
daß dieser Transistor 80 sicher sperrt. Der Widerstand
85 hat also eine Doppelfunktion und es muß darauf
hingewiesen werden, daß diese schaltungstechnische
Maßnahme auch bei solchen Vorrichtungen sinnvoll
eingesetzt werden kann, wenn zwei Zeitglieder zum ge
trennten Ansteuern der Entriegelungs- bzw. Verriege
lungselemente verwendet werden.
Auch die Schaltung gemäß Fig. 4 hat eine Schutz
schaltung mit dem Kondensator 61 und dem Widerstand
62, die zwischen den Steuereingang des Transistors 80
und Masse geschaltet sind. Beim Anlegen der Betriebs
spannung fließt über die Steuerstrecke des Transistors
80 und den Widerstand 62 ein Ladestrom in den Kon
densator 61, so daß der Transistor 80 leitend gesteuert
ist. Sobald der Kondensator 61 aufgeladen ist, wird die
Funktion des Zeitgliedes nicht mehr beeinflußt, weil die
Ladespannung des Kondensators 43 über den Span
nungsteiler aus den Widerständen 84 und 62 wirksam
auf den Steuereingang des Transistors 80 übertragen
wird.
Bei der Schaltung gemäß Fig. 4 hat sich gezeigt, daß
unter Umständen die Zeitspanne beim Umschalten des
Betriebsschalters zur Entladung des Kondensators 43
nicht ausreicht. Bei der Ausführung gemäß Fig. 5 ist
deshalb dem Kondensator ein niederohmiger Entlade
stromkreis mit einem Schaltelement zugeordnet, das mit
dem Ende der Ansprechzeit des Zeitgliedes durchge
steuert wird. Als Schaltelement dient der Transistor 90,
dessen Steuereingang über den Widerstand 91 mit dem
Kollektor des Transistors 81 verbunden ist. Die Schalt
strecke dieses Transistors 90 liegt parallel zum Konden
sator 43, wobei gegebenenfalls ein Strombegrenzungs
widerstand 92 eingesetzt werden kann. Außerdem un
terscheidet sich die Schaltung gemäß Fig. 5 von der
nach Fig. 4 noch dadurch, daß anstelle der Entkopp
lungsdioden 46 bzw. 45 die vier Widerstände 93 treten.
Die Schnellentladung des Kondensators 43 arbeitet
folgendermaßen:
Solange der Transistor 81 gesperrt ist, ist der Transi
stor 90 leitend, weil über dessen Steuerstrecke und den
Widerstand 91 sowie die Wicklung des Relais 17 ein
Strom zu Masse fließen kann. Der Kondensator 43 kann
sich nun über die Schaltstrecke des Transistors 90 entla
den. Am Steuereingang des Transistors 80 liegt wegen
der Spannungsteilung über die Widerstände 84 und 82
aber eine solche Spannung an, daß dieser Transistor 80
leitend ist.
Wird nun der Betriebsschalter in eine andere Schalt
stellung umgeladen, wird die gesamte Schaltung kurz
zeitig spannungslos. Sobald nun der bewegliche Kon
takt 14 des Betriebsschalters auf einen Festkontakt 12
oder 13 aufgeschaltet wird, wird der zeitbestimmende
Kondensator 43 über einen der Widerstände 93 aufgela
den, wobei aber im ersten Moment des Umschaltens des
Betriebsschalters der Transistor 80 sofort gesperrt und
damit der Transistor 80 sofort leitend gesteuert wird, so
daß im Kollektor des Transistors 81 nahezu positives
Potential anliegt. Der Transistor 90 wird dann nicht
durchgeschaltet.
Auch bei dieser Schaltung gemäß Fig. 5 ist eine
Schutzschaltung mit dem Kondensator 61 notwendig,
wenn der Betriebsschalter keine neutrale Schaltstellung
hat und vom Riegel des Kraftfahrzeugtürschlosses betä
tigt wird. Die Schaltung nach Fig. 6 entspricht in den
wesentlichen Funktionen der Schaltung gemäß Fig. 5,
allerdings mit dem Unterschied, daß nunmehr das Trig
gersignal über die Festkontakte und die Wicklung der
beiden Relais 17 und 18 direkt auf den Ausgang des
Zeitgliedes geschaltet wird. Dadurch können Entkopp
lungsdioden oder die Widerstände 93 in Fig. 5 entfallen.
Diese Einleitung der Triggerimpulse an den Ausgang
des Zeitgliedes ist möglich, weil über die Schaltstrecke
des Transistors 90 der zeitbestimmende Kondensator 43
kurzgeschlossen ist und deshalb ein erneuter Impuls nur
nach dem Umschalten des Betriebsschalters ausgelöst
wird.
Schließlich zeigt Fig. 7 eine Ausführung, bei der das
Zeitglied nicht auf die Magnetspulen wirkt, sondern le
diglich die Aufgabe hat, den beweglichen Kontakt 14
des Betriebsschalters nach der Impulszeit zurückzustel
len. Dazu ist ein Elektromagnet 95 vorgesehen, dessen
Anker auf den beweglichen Kontakt 14 einwirkt. Dieser
bewegliche Magnet 95 wird über das Zeitglied mit dem
zeitbestimmenden Kondensator 43 und dem Leistungs
transistor 35 angesteuert. Diese sehr einfache Schaltung
arbeitet folgendermaßen:
Der bewegliche Kontakt 14 des Betriebsschalters 11 ist ausklinkbar mit dem Riegel des Kraftfahrzeugtür schlosses gekoppelt. Das bedeutet in der Praxis, daß der bewegliche Kontakt 14 von dem Riegel mitgenommen wird, dann aber gegen einen der Festkontakte 12 bzw. 13 stößt und dabei von dem Riegel ausgeklinkt wird, so daß er auch zurückgezogen werden kann, obwohl der Riegel seine Schaltstellung zunächst beibehält. Sobald die Ladespannung des Kondensators 43 die Schwell spannung der Zenerdiode 98 erreicht, wird über den Widerstand 99 der Transistor 35 durchgesteuert. Dieser Schaltzustand wird nach etwa 100 msec erreicht, also genau nach der Zeitspanne, die ausreicht um die Ma gnetspulen 15 bzw. 16 der Verriegelungs- oder Entrie gelungselemente zu erregen. Nach Ablauf dieser Zeit spanne schaltet der Elektromagnet 95 den beweglichen Kontakt 14 wieder in seine neutrale Schaltstellung zu rück und der Schaltvorgang ist beendet. Die Ausfüh rung nach Fig. 7 ist deswegen besonders vorteilhaft, weil die Magnetspule 15 bzw. 16 direkt über den Schal ter gesteuert werden und weil in diesem Schalter direkt das Zeitglied integriert werden kann. Damit ergibt sich eine besonders einfache Verdrahtung. Die Widerstände 93 dienen als Entkopplungselemente und können ggf. auch durch Dioden ersetzt werden.
Der bewegliche Kontakt 14 des Betriebsschalters 11 ist ausklinkbar mit dem Riegel des Kraftfahrzeugtür schlosses gekoppelt. Das bedeutet in der Praxis, daß der bewegliche Kontakt 14 von dem Riegel mitgenommen wird, dann aber gegen einen der Festkontakte 12 bzw. 13 stößt und dabei von dem Riegel ausgeklinkt wird, so daß er auch zurückgezogen werden kann, obwohl der Riegel seine Schaltstellung zunächst beibehält. Sobald die Ladespannung des Kondensators 43 die Schwell spannung der Zenerdiode 98 erreicht, wird über den Widerstand 99 der Transistor 35 durchgesteuert. Dieser Schaltzustand wird nach etwa 100 msec erreicht, also genau nach der Zeitspanne, die ausreicht um die Ma gnetspulen 15 bzw. 16 der Verriegelungs- oder Entrie gelungselemente zu erregen. Nach Ablauf dieser Zeit spanne schaltet der Elektromagnet 95 den beweglichen Kontakt 14 wieder in seine neutrale Schaltstellung zu rück und der Schaltvorgang ist beendet. Die Ausfüh rung nach Fig. 7 ist deswegen besonders vorteilhaft, weil die Magnetspule 15 bzw. 16 direkt über den Schal ter gesteuert werden und weil in diesem Schalter direkt das Zeitglied integriert werden kann. Damit ergibt sich eine besonders einfache Verdrahtung. Die Widerstände 93 dienen als Entkopplungselemente und können ggf. auch durch Dioden ersetzt werden.
Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem ein
drehrichtungs-umkehrbarer Elektromotor 100 als An
trieb für ein Verriegelungs- bzw. Entriegelungselement
dient, der über einen Umpolschalter 101 direkt an die
Betriebsspannung anschließbar ist. Bei dem in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel weist die
ser Umpolschalter 101 zwei Kontaktsätze 102 und 103
auf, die von den Relais 17 und l 8je nach Schaltstellung
des Betriebsschalters 11 betätigt werden. Zur Ansteue
rung dieser Relais 17 und 18 können die zuvor beschrie
benen Zeitglieder verwendet werden. Das in Fig. 8 dar
gestellte Zeitglied unterscheidet sich von der Ausfüh
rung nach Fig. 1 dadurch, daß jedem Kondensator 43
bzw. 44 ein eigener Ladewiderstand 42 bzw. 42′ sowie
ein eigener Entladestromkreis über die Diode 51 bzw.
51′ zugeordnet ist. Dadurch werden gegenüber der Aus
führung nach Fig. 1 zwei Bauteile eingespart.
Der Betrieb des Elektromotors 100 über einen im
pulsgesteuerten Umpolschalter 101 hat vor allem den
Vorteil, daß mechanische oder thermische Überlastsi
cherungen nicht notwendig sind, da dieser Elektromotor
nach kurzer Betriebszeit wieder von der Betriebsspan
nung abgeschaltet wird. Dabei kann die Rückstellung
des Umpolschalters auch entsprechend der Ausführung
nach Fig. 7 erfolgen. Schließlich ist es auch denkbar, den
Umpolschalter mit einem Hemmwerk oder einem Fe
derwerk auszurüsten, so daß er selbsttätig zurückge
stellt wird. Das elektrische Zeitglied kann dann entfal
len.
Bei den in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh
rungsbeispielen können einzelne Komponenten gegen
einander ausgetauscht werden. Als Antrieb kann in Ein
zelfällen anstelle der Elektromagnete ein Elektromotor
eingesetzt werden. Bei dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 8 könnte andererseits anstelle des Elektromotors
eine Magnetspule angesteuert werden, die mit einem
magnetisierten Magnetkern zusammenarbeitet.
Die in den Fig. 1 bis 8 dargestellten Ausführungsbei
spiele haben jeweils nur ein einziges Zeitglied, wobei
dieses Zeitglied sowohl die Ansprechdauer der Verrie
gelungsmagnetspulen wie auch der Entriegelungsma
gnetspulen begrenzt. Der Bauteileaufwand ist deshalb
gegenüber der bekannten Schaltung mit jeweils einem
Zeitgeber für das Verriegelungs- bzw. Entriegelungsele
ment reduziert.
Die Schaltungen zeichnen sich durch eine große Be
triebssicherheit aus und sind zum Teil wegen der ver
wendeten Entkopplungsdioden absolut verpolfest. Dar
über hinaus arbeiten diese Schaltungen auch dann ein
wandfrei, wenn der Umschaltvorgang des Betriebs
schalters sehr rasch erfolgt. Sie sind auch störspan
nungsfest, denn selbst ein An- und Abklemmen der Bat
terie löst keine Impulse aus, da die entsprechenden
Schutzschaltungen eingesetzt werden.
Claims (19)
1. Vorrichtung zum zentralen Verriegeln oder Ent
riegeln mehrerer Schließvorrichtungen, insbeson
dere für Türen in Kraftfahrzeugen, mit einem Be
triebsschalter, über den in der einen Schaltstellung
die Verriegelungselemente und über den in der an
deren Schaltstellung die Entriegelungselemente an
gesteuert werden, wobei die Ansteuerzeit durch ein
Zeitglied begrenzt ist, wobei der Betriebsschalter in
allen Schaltstellungen ein Zeitglied ansteuert, da
durch gekennzeichnet, daß dem Zeitglied (10) eine
Schutzschaltung (60) zugeordnet ist, die das Auslö
sen eines Ansteuerimpulses für die Ver- bzw. Ent
riegelungselemente (15, 16) für eine bestimmte
Zeitspanne nach dem Anlegen der Betriebsspan
nung (19, 22) verhindert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ansteuerzeit durch ein für die
Verriegelungselemente (15) und die Entriegelungs
elemente (16) einziges gemeinsames Zeitglied (10)
mit monostabilem Verhalten begrenzt ist, das bei
Betätigung des Betriebsschalters getriggert wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Betriebsschalter (11) ein Um
schalter ist, über dessen Festkontakte (12, 13) die
Verriegelungselemente (15) bzw. die Entriege
lungselemente (16) angesteuert werden und das
Zeitglied (10) getriggert wird, während der beweg
liche Kontakt (14) an ein festes Potential, vorzugs
weise Masse (22) angeschlossen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß an die Festkontakte (12, 13) des Be
triebsschalters (11) über Entkopplungselemente
(45, 46) ein zeitbestimmender Kondensator (43) an
geschlossen ist, der im Steuerstromkreis eines
Transistors (35) liegt, der mittelbar oder unmittel
bar den über den Betriebsschalter (11) führenden
Betriebsstromkreis für die Verriegelungs- bzw.
Entriegelungselemente (15, 16) schließt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß dem zeitbestimmenden Kondensator
(43) ein niederohmiger Entladestromkreis mit ei
nem Schalterelement, vorzugsweise einem Schalt
transistor (76) zugeordnet ist, der mit Beginn des
Umschaltens des Betriebsschalters (11) durchge
steuert wird und damit den Entladestromkreis für
den Kondensator (43) schließt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß über Entkopplungselemente (45, 46)
an jeden der Festkontakte (12, 13) einer von zwei
zeitbestimmenden Kondensatoren (43, 44) ange
schlossen sind, die in den Steuerstromkreis dessel
ben Transistors (35) geschaltet sind, der den über
den Betriebsschalter (11) führenden Betriebsstrom
kreis für die Verriegelungs- bzw. Entriegelungsele
mente (15, 16) steuert, wobei der Entladestromkreis
eines jeden Kondensators (43, 44) über einen Kon
taktsatz (57, 58) führt, der während der Aufladezeit
des anderen Kondensators (44, 43) geschlossen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Zeitglied (10) einen zweistufigen
Verstärker (80, 81) enthält, wobei die Steuerspan
nung des ersten Transistors (80) aus der Ladespan
nung des zeitbestimmenden Kondensators (43) ab
geleitet wird und wobei die Ausgangsspannung des
zweiten Transistors (81) auf den Steuereingang des
ersten Transistors (80) rückgekoppelt wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Steuerspannung des ersten Tran
sistors (80) von dem Spannungsabfall an einem Wi
derstand (85) beeinflußt wird, über den die Be
triebsströme beider Transistoren (80, 81) fließen.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, da
durch gekennzeichnet, daß der zeitbestimmende
Kondensator (43) über ein Schalterelement, vor
zugsweise einen Schalttransistor (90) entladen
wird, der mit dem Ende der Ansprechzeit des Zeit
gliedes (10) durchgesteuert wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß dem zeitbestimmenden Kondensator
(43) die Schaltstrecke eines Transistors (90) paral
lelgeschaltet ist, dessen Steuereingang von der
Ausgangsspannung des Zeitgliedes (10) beeinflußt
wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Triggersignal vom Betriebs
schalter (11) über die Festkontakte (12, 13) auf den
Ausgang des Zeitgliedes (10) wirkt.
12. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Betriebsschalter (11) über den Sperriegel eines
Kraftfahrzeugtürschlosses betätigt wird.
13. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schutzschaltung (60) einen Kondensator (61)
aufweist, dessen Ladespannung während der Aufla
dezeit als Blockierspannung für einen Transistor
des Zeitgliedes (10) dient.
14. Vorrichtung, insbesondere nach wenigstens ei
nem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Betriebsschalter (11) über
den Sperriegel eines Kraftfahrzeugtürschlosses
ausklinkbar mitgenommen wird und das Zeitglied
eines Magneten (95) ansteuert, der den Betriebs
schalter (11) in seine Neutralstellung zurückstellt.
15. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verriegelungs- bzw. Entriegelungselement von
einer spannungsumpolbaren Elektromaschine an
getrieben wird, die über einen Umpolschalter mit
Nullstellung direkt an die Betriebsspannung an
schließbar ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Umpolschalter durch zwei
Relais gesteuert wird, wobei diese Relais von dem
gemeinsamen Zeitglied angesteuert werden.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Umpolschalter als mecha
nisch selbstrückstellender Zeitschalter ausgebildet
ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis
17, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroma
schine ein Elektromotor ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis
17, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroma
schine durch eine Magnetwicklung und einen ma
gnetisierten Magnetkern gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772760388 DE2760388C2 (de) | 1977-12-22 | 1977-12-22 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772760388 DE2760388C2 (de) | 1977-12-22 | 1977-12-22 | |
| DE2757246A DE2757246C2 (de) | 1977-12-22 | 1977-12-22 | Vorrichtung zum zentralen Ver- oder Entriegeln mehrerer Schließvorrichtungen, insbesondere für Türen von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2760388C2 true DE2760388C2 (de) | 1987-10-01 |
Family
ID=25773341
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772760388 Expired DE2760388C2 (de) | 1977-12-22 | 1977-12-22 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2760388C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2926938A1 (de) | 1979-07-04 | 1981-01-22 | Rau Swf Autozubehoer | Schaltanordnung zum antrieb eines beweglichen elementes, insbesondere zum antrieb von scheiben o.dgl. in kraftfahrzeugen |
| CN115117530A (zh) * | 2021-03-19 | 2022-09-27 | 本田技研工业株式会社 | 电池系统的联锁结构 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2626778A1 (de) * | 1975-06-26 | 1977-01-13 | Wilmot Breeden Ltd | Tuerverriegelungsvorrichtung fuer kraftfahrzeuge |
| US4013930A (en) * | 1975-10-20 | 1977-03-22 | Wico Corporation | Electronic door lock |
| DE2730387A1 (de) * | 1977-07-06 | 1979-01-18 | Rau Swf Autozubehoer | Verriegelungseinrichtung |
-
1977
- 1977-12-22 DE DE19772760388 patent/DE2760388C2/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2626778A1 (de) * | 1975-06-26 | 1977-01-13 | Wilmot Breeden Ltd | Tuerverriegelungsvorrichtung fuer kraftfahrzeuge |
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| CN115117530A (zh) * | 2021-03-19 | 2022-09-27 | 本田技研工业株式会社 | 电池系统的联锁结构 |
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