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DE1145677B - Hochfrequenz-Breitbandverstaerker - Google Patents

Hochfrequenz-Breitbandverstaerker

Info

Publication number
DE1145677B
DE1145677B DER30627A DER0030627A DE1145677B DE 1145677 B DE1145677 B DE 1145677B DE R30627 A DER30627 A DE R30627A DE R0030627 A DER0030627 A DE R0030627A DE 1145677 B DE1145677 B DE 1145677B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
amplifier circuit
transformer
antenna
resistors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER30627A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rohde and Schwarz GmbH and Co KG
Original Assignee
Rohde and Schwarz GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rohde and Schwarz GmbH and Co KG filed Critical Rohde and Schwarz GmbH and Co KG
Priority to DER30627A priority Critical patent/DE1145677B/de
Publication of DE1145677B publication Critical patent/DE1145677B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/50Amplifiers in which input is applied to, or output is derived from, an impedance common to input and output circuits of the amplifying element, e.g. cathode follower
    • H03F3/52Amplifiers in which input is applied to, or output is derived from, an impedance common to input and output circuits of the amplifying element, e.g. cathode follower with tubes only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Hochfrequenz-Breitbandverstärker Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochfrequenz-Breitbandverstärker zur Speisung mehrerer Empfänger aus einer Antenne.
  • Es sind bereits Verstärker dieser Art bekannt, bei denen das Antennensignal z. B. durch Kettenverstärker verstärkt und die Entkopplung der Empfänger durch ein nachgeschaltetes. Spannungsteilernetzwerk aus ohmschen Längs- und Querwiderständen erfolgt. Bei diesen bekannten Anordnungen geht jedoch ein Hauptteil der durch die Verstärkung erzeugten Leistung in diesem Spannungsteilernetzwerk verloren, und es treten wegen der erforderlichen hohen Verstärkung störende Verzerrungen auf.
  • Es ist auch schon bekannt, den Quellwiderstand von Entkopplungsschaltungen beispielsweise durch Transformation oder durch Zuschalten von ohmschen Widerständen gegenüber den Empfängereingangswiderständen so klein zu machen, daß die Entkopplung der Empfängereingänge allein über dem Nennwert der Empfängereingangswiderständ'e entsprechende ohmsche Reihenwiderstände erfolgen kann. Eine derartige Verkleinerung des ohmschen Quellwiderstandes für die Entkopplungsschaltung bringt jedoch wegen der schlechten Leistungsanpassung stets auch eine Verschlechterung des Störabstandes mit sich, und die wegen des Leistungsverlustes notwendige größere Vorverstärkung bedeutet zusätzliche Signalspannungsverzerrungen, die ja bei Trennverstärkern wegen ihrer Breitbandigkeit besonders klein gehalten werden müssen.
  • Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, einen im Aufbau einfachen Hochfrequenz-Breitbandverstärker zur Speisung mehrerer Empfänger aus einer Antenne zu schaffen, mit dem einerseits eine optimale Entkopplung der einzelnen Empfänger ohne großen Leistungsaufwand und andererseits ein gutes Störabstandsverhältnis möglich ist.
  • Bei einem Hochfrequenz Breitbandverstärker zur Speisung mehrerer Empfänger aus einer Antenne mit derart kleinem Ausgangswiderstand, daß die Entkopplung der Empfänger durch dem Nennwert der Empfängereingangswiderstände entsprechende ohmsche Reihenwiderstände erfolgt, wird gemäß der Erfindung der kleine Ausgangswiderstand durch den dynamischen Innenwiderstand einer gegengekoppelten Verstärkerschaltung gegebenenfalls unter Nachschaltung eines Transformators gebildet.
  • Der erfindungsgemäß durch Verwendung einer an sich bekannten gegengekoppelten Verstärkerschaltung gebildete niedrige Quellwiderstand hat günstige Rauscheigenschaften, da ohmsche und daher rauschende und leistungsverzehrende Widerstände nicht zur Darstellung des niedrigen Widerstandes hinzugeschaltet werden müssen. Die gegengekoppelte Verstärkerschaltung hat weiterhin den Vorteil, daß der für die Speisung mehrerer Empfänger erforderliche Leistungsgewinn verzerrungsarm erzielt werden kann. Vorzugsweise ist die Verstärrkerschaltung ein. Kathodenverstärker bzw. ein Kollektor-Basis-Verstärker. Bei Verwendung eines Kathodenverstärkers nach einer Weiterbildung der Erfindung ist weiter vorteilhaft, daß der Eingangswiderstand dieser Schaltung bekanntlich einen so hohen Wert besitzt, däß nach einer weiteren Ausbildungsform der Erfindung eine Spannungstransformation am Verstärkereingang anwendbar ist, welche die unvermeidbare Spannungsteilung (2: 1) an den Entkoppelwiderständen ausgleicht. Dadurch ergibt sich gegenüber den bisher bekannten Verstärkeranordnungen eine weitere Einsparung an Verstärkungsaufwand. Die Verstärkerschaltung ist zweckmäßig als Gegentaktverstärker ausgebildet, um in. an sich bekannter Weise gewisse Verzerrungen zu kompensieren. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit ist gemäß einer weiteren Ausbildungsform der Erfindung die Verstärkerschaltung aus mehreren über Schutzwiderstände parallel geschaltete Verstärkerröhren aufgebaut.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Prinzipschaltbildes an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Das Antennensignal gelangt über die Anschlüsse 1, 1' zu dem Eingangsübertrager 2. Durch diesen wird die Antennenspannung erhöht, wobei die Widerstände 3 nur dem wellenwiderstandsrichtigen Abschluß der Antennenzuleitung dienen. Über die mit den Kapazitäten 4 für das Signal überbrückten Widerstände 5 und die Widerstände 6 gelangt das Signal zu den Gittern der Röhren 7. Die Hochohmwiderstände 5 verhindern bei einem Elektrodenschluß einer der Röhren 7 eine Zerstörung des Widerstandes selbst und eine Beeinflussung des Arbeitspunktes der anderen Röhren über die Gitter-, spannungsquelle Ug. Bei Gitter-Kathoden-Schluß einer der Röhren 7 legt sich einer der Widerstände 6, vergrößert um den verbleibenden Gegenkopplungswert der Schaltung, parallel zur Hälfte der Sekundärwicklung des übertragers 2; ein Kurzschluß der Signalspannung wird dadurch verhindert. Aus den Kathoden der Röhren 7 gelangt das Signal über die für die Signalfrequenzen durch Kapazitäten 9 überbrückten Widerstände 8, die zur Einstellung des Arbeitspunktes der Röhren dienen, zu dem Übertrager 10. Seine Sekundärseite ist über Serienwiderstände 11, die (zusammen mit dem meist hiergegen vernachlässigbaren Quellwiderstand am Übertrager 10) den Nennwert der Verstärkerausgangswiderstände ergeben, direkt mit den Ausgängen 12 verbunden. Die Entkopplung der Ausgänge 12 gegeneinander wird dabei allein durch diese Widerstände 11, die mit dem Nennwert des Eingangswiderstandes annähernd Übereinstimmen, zusammen mit dem niederen Quellwiderstand am Übertrager 10 bewirkt. Bei einem Nennwert der Ausgangswiderstände von 60 Ohm und bei einer geforderten Entkopplung von z. B. 40 db werden beispielsweise ein Quellwiderstand von 1,2 Ohm und Serienwiderstände von 58,8 Ohm benötigt.
  • An Stelle der im Ausführungsbeispiel vorgesehenen Elektronenröhren können selbstverständlich auch Transistoren - vorzugsweise in Kollektorbasisschaltung - Anwendung finden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hochfrequenz-Breitbandverstärker zur Speisung mehrerer Empfänger aus einer Antenne mit derart kleinem Ausgangswiderstand, daß die Entkopplung der Empfänger durch dem Nennwert der Empfängereingangswiderstände entsprechende ohmsche Reihenwiderstände erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der kleine Ausgangswiderstand durch den dynamischen Innenwiderstand einer gegengekoppelten Verstärrkerschaitung gegebenenfalls unter Nachschaltung eines Transformators gebildet ist.
  2. 2. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkerschaltung ein Kathodenverstärker bzw. ein Kollektor-Basis-Verstärker ist.
  3. 3. Verstärker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise am Eingang des Verstärkers ein übertrager zur Erhöhung der Antennenspannung angeordnet ist,
  4. 4. Verstärker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkerschaltung als Gegentaktverstärker ausgeführt ist.
  5. 5. Verstärker nach einem der nsprüche ^ 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, däß'e"';; i@ ^e@rstärkerschaltung aus mehreren über Schutzwiderstände parallel geschaltete Verstärkerröhren aufgebaut ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1038 619; deutsche Patentschrift Nr. 717 065; französische Patentschrift Nr. 1253 266; USA.-Pätentschrift Nr. 2 411565; »Elektronische Rundschau«, 1955, S. 144 bis 146.
DER30627A 1961-06-28 1961-06-28 Hochfrequenz-Breitbandverstaerker Pending DE1145677B (de)

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DE1145677B true DE1145677B (de) 1963-03-21

Family

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DER30627A Pending DE1145677B (de) 1961-06-28 1961-06-28 Hochfrequenz-Breitbandverstaerker

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE717065C (de) * 1940-03-13 1942-02-05 Lorenz C Ag Anordnung fuer Rundfunk- oder Drahtfunkempfaenger, die an eine gemeinsame Verteilungsleitung angeschlossen sind
US2411565A (en) * 1942-07-20 1946-11-26 Fed Telegraph Co Low impedance oscillator
DE1038619B (de) * 1955-11-16 1958-09-11 Telefunken Gmbh Roehrenschaltung zur Anpassung des Blindwiderstandes einer Peilantenne an den Wellenwiderstand eines Kabels
FR1253266A (fr) * 1959-12-26 1961-02-10 Diela Soc D Expl Des Ets Perfectionnements aux répartiteurs d'énergie haute fréquence

Patent Citations (4)

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